Agathonisi: Unterschied zwischen den Versionen

Beschreibung ein wenig erweitert
Griech. Namensschreibweise; Beschreibung (K)
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{{Navigation|Seegebiet=[[Mittelmeer]] > [[Ägäis]] > [[Dodekanes]]|Politisch=[[Europa]] > [[Griechenland]]}}Die Insel '''Agathonisi''' liegt circa fünfzehn Seemeilen südlich von [[Samos]]. Allgemein scheint hier noch alles einen sehr geruhsamen Weg zu gehen, auch wenn gerade der Individualtourismus eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Die höchste Erhebung ist mit 209 Metern angegeben, etwa zweihundert ist auch die Einwohnerzahl. Die größten Ortschaften sind der Hafenort ''Agios Georgios'' und - von See aus nicht sichtbar - ''Megalo Chorio'' und ''Mikro Chorio''. In früherer Zeit wurde die Insel unter anderem ''Gaidaros'' genannt, nach ihrem an einen Esel erinnernden Umriss.  
{{Navigation|Seegebiet=[[Mittelmeer]] > [[Ägäis]] > [[Dodekanes]]|Politisch=[[Europa]] > [[Griechenland]]|Geographisch=[[Südliche Sporaden]]}}Die Insel '''Agathonisi''' (griechisch Αγαθονήσι) liegt circa fünfzehn Seemeilen südlich von [[Samos]]. Allgemein scheint hier noch alles einen sehr geruhsamen Weg zu gehen, auch wenn gerade der Individualtourismus eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Die höchste Erhebung ist mit 209 Metern angegeben, etwa zweihundert ist auch die Einwohnerzahl. Die größten Ortschaften sind der Hafenort ''Agios Georgios'' und - von See aus nicht sichtbar - ''Megalo Chorio'' und ''Mikro Chorio''. In früherer Zeit wurde die Insel unter anderem ''Gaidaros'' genannt, nach ihrem an einen Esel erinnernden Umriss.  


Für den Segler sehr interessant ist der Umstand, daß die Insel über bei den sommerlichen Bedingungen bestens geschützte Buchten verfügt, der Hafen- und Fährort bietet zudem ein wenig Versorgungsmöglichkeiten. Um die Hauptinsel liegen eine Reihe unbewohnter Inselchen; an den nordöstlichen sind Fischfarmen platziert.  
Für den Segler sehr interessant ist der Umstand, daß die Insel über bei den sommerlichen Bedingungen bestens geschützte Buchten verfügt, der Hafen- und Fährort bietet zudem ein wenig Versorgungsmöglichkeiten. Um die Hauptinsel liegen eine Reihe unbewohnter Inselchen; an den nordöstlichen sind Fischfarmen platziert.  
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== Häfen und Ankerplätze ==
== Häfen und Ankerplätze ==


=== Hafen Agathonisi===
=== Limin Agios Georgios ===
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Juni 2012: An der Betonpier direkt vor dem Ort kann man nur mit Heckanker und Bug voraus anlegen (Steine).Vorsicht, Wassertiefe im linken Teil der Pier ca. 1,60 m, weiter nach rechts (osten) wird es dann für Kielboote zu flach. Bei Einlaufen der Fähre entsteht kräftiger Schwell, sodaß der Bugkorb aufschlagen kann. Vor dem kleinen Strand gibt es viel Platz zum ankern (Sand-/Kiesgrund). Die Bucht ist sehr gut gegen nördliche Starkwinde geschützt. <ref>Besucht im Juni 2012 bei starkem Nord-Wind (Rainer)</ref>
Juni 2012: An der Betonpier direkt vor dem Ort kann man nur mit Heckanker und Bug voraus anlegen (Steine).Vorsicht, Wassertiefe im linken Teil der Pier ca. 1,60 m, weiter nach rechts (osten) wird es dann für Kielboote zu flach. Bei Einlaufen der Fähre entsteht kräftiger Schwell, sodaß der Bugkorb aufschlagen kann. Vor dem kleinen Strand gibt es viel Platz zum ankern (Sand-/Kiesgrund). Die Bucht ist sehr gut gegen nördliche Starkwinde geschützt. <ref>Besucht im Juni 2012 bei starkem Nord-Wind (Rainer)</ref>


=== Ost-Bucht ===
=== Ormos Poros ===
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Östlich des kleinen Ortes gibt es eine weitere kleine und sehr tief einschneidende Bucht. Am nördlichsten Zipfel der Bucht kann man in völliger Abgeschiedenheit wunderbar Ankern. Wir haben uns bei leichten Winden mit zwei langen Landleinen vorne und hinten fixiert und lagen wie in Abrahams Schoß. Sehr zu empfehlen.
Östlich des kleinen Ortes gibt es eine weitere kleine und sehr tief einschneidende Bucht. Am nördlichsten Zipfel der Bucht kann man in völliger Abgeschiedenheit wunderbar Ankern. Wir haben uns bei leichten Winden mit zwei langen Landleinen vorne und hinten fixiert und lagen wie in Abrahams Schoß. Sehr zu empfehlen.
So abgeschieden die Insel auch ist, es zeigen sich doch auch - etwas unheimliche - Spuren der Welt. An der Ostküste erkennt man öfter Reste von kleinen Schlauchbooten und Kleidung am Strand. Sie stammt zumeist von afrikanischen Flüchtlingen, die über die Türkei in die EU fliehen. Mit kleinen Schlauchbooten starten sie von der nahegelegenen türkischen Küste und paddeln bis zur nächsten Insel. <ref>besucht im September 2008, bei leichten nördlichen Winden</ref>
So abgeschieden die Insel auch ist, es zeigen sich doch auch - etwas unheimliche - Spuren der Welt. An der Ostküste erkennt man öfter Reste von kleinen Schlauchbooten und Kleidung am Strand. Sie stammt zumeist von afrikanischen Flüchtlingen, die über die Türkei in die EU fliehen. Mit kleinen Schlauchbooten starten sie von der nahegelegenen türkischen Küste und paddeln bis zur nächsten Insel. <ref>Besucht im September 2008, bei leichten nördlichen Winden</ref>


== Bildergalerie ==
== Bildergalerie ==
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== Weblinks ==
== Weblinks ==
http://www.hafenfuehrer.at/aegaeis2/text/097.htm
http://www.hafenfuehrer.at/aegaeis2/text/097.htm {{Toter_Link}}


{{Navigationsleiste Südliche Sporaden}}
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