Kalymnos: Unterschied zwischen den Versionen

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K Orthografische Kleinigkeiten
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Ankommende Yachten müssen sich nach dem Festmachen am Tag der Anreise bei der Hafenbehörde (im Südosten des Hafens) mit Crewliste und Bootspapieren anmelden und vor der Ausreise wieder abmelden (Kosten für eine 34-Fuß-Yacht mit 2er-Crew im Oktober 2006: 80 Cent).
Ankommende Yachten müssen sich nach dem Festmachen am Tag der Anreise bei der Hafenbehörde (im Südosten des Hafens) mit Crewliste und Bootspapieren anmelden und vor der Ausreise wieder abmelden (Kosten für eine 34-Fuß-Yacht mit 2er-Crew im Oktober 2006: 80 Cent).


Ein Meter Schiff kostet 8 Cent pro Tag: 36 Fuss sind etwa 11 Meter mal 8 = 88 Cent bezahlt im Juli 2007.
Ein Meter Schiff kostet 8 Cent pro Tag: 36 Fuss sind etwa 11 Meter mal 8 = 88 Cent bezahlt im Juli 2007.


=== Ormos Vathy ===
=== Ormos Vathy ===
{{Koordinate|U|36_58.420_N_027_01.751_E|N 36° 58,42' E 027° 01,75'|Ormos Vathy}}
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Der Ormos Vathy gehört zu den besonders schönen und empfehlenswerten Plätzen des Dodekanes. Die Einfahrt zu dieser sehr schmalen, fjordähnlichen Bucht ist nicht gut auszumachen, nicht das erste Mal würde an ihr vorbeigefahren. Es ist immer wieder ein Erlebnis, in den sich auftuenden Spalt in der mehrere hundert Meter hohen Felswand einzulaufen. Im hinteren Teil der Bucht ist an der Südseite eine Badeanlage und eine Pier angelegt. Deren Stirnseite wird tagsüber von Ausflugsbooten in Anspruch genommen. Weiter in Richtung Scheitel der Bucht ist das Ufer befestigt worden und bietet Platz zum Anlegen mit Heck und vor Buganker auf gut haltendem Grund. Hierbei sind bei Meltemi die seitlich einfallenden, sehr kräftigen Fallböen zu beachten. Freies Ankern ist grundsätzlich möglich, allerdings ist der Platz zum Schwojen sehr eingeschränkt. In dieser abgesehen von den Böen sehr ruhigen Bucht hat man allerbesten Schutz vor Seegang, sie wird zuweilen auch als Winterhafen genutzt. Bei (plötzlich aufkommendem) stärkerem Ostwind kann allerdings starken Schwell entstehen und wenn der Hafen vollgepackt ist kann dies zu einem Ineinandergeraten der Mäste führen. Im Ort gibt es einfache Versorgungsmöglichkeiten.  
Der Ormos Vathy gehört zu den besonders schönen und empfehlenswerten Plätzen des Dodekanes. Die Einfahrt zu dieser sehr schmalen, fjordähnlichen Bucht ist nicht gut auszumachen, nicht das erste Mal würde an ihr vorbeigefahren. Es ist immer wieder ein Erlebnis, in den sich auftuenden Spalt in der mehrere hundert Meter hohen Felswand einzulaufen. Im hinteren Teil der Bucht ist an der Südseite eine Badeanlage und eine Pier angelegt. Deren Stirnseite wird tagsüber von Ausflugsbooten in Anspruch genommen. Weiter in Richtung Scheitel der Bucht ist das Ufer befestigt worden und bietet Platz zum Anlegen mit Heck und vor Buganker auf gut haltendem Grund. Hierbei sind bei Meltemi die seitlich einfallenden, sehr kräftigen Fallböen zu beachten. Freies Ankern ist grundsätzlich möglich, allerdings ist der Platz zum Schwojen sehr eingeschränkt. In dieser abgesehen von den Böen sehr ruhigen Bucht hat man allerbesten Schutz vor Seegang, sie wird zuweilen auch als Winterhafen genutzt. Bei (plötzlich aufkommendem) stärkerem Ostwind kann allerdings starker Schwell entstehen, und wenn der Hafen vollgepackt ist kann dies zu einem Ineinandergeraten der Masten führen. Im Ort gibt es einfache Versorgungsmöglichkeiten.  


*Lohnenswert ist ein Spaziergang durch den kleinen Ort und das sich dahinter weit öffnende, sehr fruchtbare Tal. So findet man hier ausgedehnte Orangenplantagen an. Der auch in dieser Gegend produzierte Honig wird - ebenso wie Schwämme, eine weitere Spezialität der Insel - im Ort zum Verkauf angeboten.  
*Lohnenswert ist ein Spaziergang durch den kleinen Ort und das sich dahinter weit öffnende, sehr fruchtbare Tal. So findet man hier ausgedehnte Orangenplantagen an. Der auch in dieser Gegend produzierte Honig wird - ebenso wie Schwämme, eine weitere Spezialität der Insel - im Ort zum Verkauf angeboten.  
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{{Koordinate|U|36_55.8_N_026_57.9_E|N 36° 55,8' E 026° 57,9'|Ormos Vlychadia}}
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Einschnitt an der Südküste der Insel. Wirkt auf den ersten Blick als Ankerbucht ganz passabel, hat aber ihre Tücken. Der Grund fällt vom westlichen und östlichen Ufer schnell ab, der Anker hält hier schlecht. Erst auf Höhe der ersten Häuser, recht tief drinnen in der Bucht, findet sich laut Törnführer geeigneter Ankergrund. Im Oktober 2006 lagen in der Bucht 2 rote Muringtonnen, an denen Yachten festgemacht haben. Diese Tonnen machten einen relativ sicheren Eindruck. Gewarnt sei jedoch vor der weiteren Muring (Plastikkanister) unmittelbar vor dem Bootsanleger. Diese Muring ist nicht sicher (slipt!). Östlich davon wird es sehr flach.  
Einschnitt an der Südküste der Insel. Wirkt auf den ersten Blick als Ankerbucht ganz passabel, hat aber ihre Tücken. Der Grund fällt vom westlichen und östlichen Ufer schnell ab, der Anker hält hier schlecht. Erst auf Höhe der ersten Häuser, recht tief drinnen in der Bucht, findet sich laut Törnführer geeigneter Ankergrund. Im Oktober 2006 lagen in der Bucht zwei rote Muringtonnen, an denen Yachten festgemacht haben. Diese Tonnen machten einen relativ sicheren Eindruck. Gewarnt sei jedoch vor der weiteren Muring (Plastikkanister) unmittelbar vor dem Bootsanleger. Diese Muring ist nicht sicher (slipt!). Östlich davon wird es sehr flach.  


Bei Meltemi sehr starke Fallböen. Zum Ankern ist diese Bucht dann nicht die erste Wahl.
Bei Meltemi sehr starke Fallböen. Zum Ankern ist diese Bucht dann nicht die erste Wahl.


Habe im Mai 2005 an einer der beiden roten Tonnen gelegen, auch bei viel Wind war das kein Problem. Nach Auskunft des Betreibers des Museums und des Restaurants am Kopf der Bucht (Stavros) hängt an den Tonnen jeweils ein Betonklotz von 6000 KG.  
Habe im Mai 2005 an einer der beiden roten Tonnen gelegen, auch bei viel Wind war das kein Problem. Nach Auskunft des Betreibers des Museums und des Restaurants am Kopf der Bucht (Stavros) hängt an den Tonnen jeweils ein Betonklotz von 6000 kg.  
Ein Besuch des privat betriebenen Museums ist sehr empfehlenswert und Stavros ist ein sehr Netter.
Ein Besuch des privat betriebenen Museums ist sehr empfehlenswert und Stavros ist ein sehr Netter.


Stand Sep. 2008: die beiden roten Muringtonnen gibt es nicht mehr. Mit Buganker und Heckleinen an der Westseite der Bucht in Höhe der Häuser war auch kein Problem trotz 2m Tiefgang. Man muss halt einige Meter Abstand halten.
Stand Sep. 2008: die beiden roten Muringtonnen gibt es nicht mehr. Mit Buganker und Heckleinen an der Westseite der Bucht in Höhe der Häuser war auch kein Problem trotz 2 m Tiefgang. Man muss halt einige Meter Abstand halten.


== Bildergalerie ==
== Bildergalerie ==