Leros: Unterschied zwischen den Versionen
Axel (Diskussion | Beiträge) Or. Panteli: Erfahrungen von Olaf engbaut. |
→Ormos Lakki: Lakki 2012 |
||
| Zeile 18: | Zeile 18: | ||
{{Koordinate|U|37.127476_N_26.851273_E|37° 07,65' N 026° 51,08' E|Ormos Lakki}} | {{Koordinate|U|37.127476_N_26.851273_E|37° 07,65' N 026° 51,08' E|Ormos Lakki}} | ||
Diese tief einschneidende, aber weiträumige Bucht wird wohl seit Menschengedenken für die Schifffahrt genutzt worden sein. Heute dienen Teile des südlichen Ufers dem Militär, die entsprechenden Sperrgebiete sind einzuhalten (siehe aktuelle amtliche nautische Literatur). Am nordöstlichen Ende der Bucht legen im Hafen von Lakki Fähren und Frachter an. Außerdem findet man hier | Diese tief einschneidende, aber weiträumige Bucht wird wohl seit Menschengedenken für die Schifffahrt genutzt worden sein. Heute dienen Teile des südlichen Ufers dem Militär, die entsprechenden Sperrgebiete sind einzuhalten (siehe aktuelle amtliche nautische Literatur). Am nordöstlichen Ende der Bucht legen im Hafen von Lakki Fähren und Frachter an. Außerdem findet man hier Liegeplätze für Yachten. Die nächtliche Ansteuerung ist problemlos möglich, denn sowohl die Einfahrt in die große Bucht Lakki sowie der Fähranleger (und damit die Zufahrt zu den Sportbootliegeplätzen) sind befeuert. | ||
Im Juli 2007 besuchten wir die Marina Lakki (circa 25 Liegeplätze) und wurden dort sehr freundlich und hilfsbereit empfangen, man liegt vor Mooring an der Pier. Die Gebühr von € 17,50 (36 Fuss, 4 Personen) beinhaltet Strom und Wasser, allerdings wies uns der Mitarbeiter darauf hin, dass es sich nicht um Trinkwasser handelt. Trinkwasser gibt es auf Bestellung vom Tankwagen für € 15,-. Die "neue" ''lerosmarina'' besuchten wir mit dem Moped (Scooter), um zu sehen ob sie geöffnet ist, da die Homepage vor unserer Abreise nicht erreichbar war. Wir fuhren also mit dem Scooter auf das Gelände der Marina und wurden sofort von einem Mann mit Schäferhund im Schlepp "gestellt" und gefragt was wir hier wollten. Er gab sich als Besitzer zu erkennen und erklärte, dass die technischen Probleme mit der [[http://lerosmarina.wordpress.com/ Homepage]] beseitigt wären, und falls wir einen Liegeplatz oder ein Winterlager suchen würden, könnten wir gerne mit ins Büro kommen - und so weiter. Jedenfalls war uns auf dem Gelände nicht ganz wohl - da war noch ein Zwinger mit etwa 8 grossen Hunden - und wir suchten das Weite. | Im Juli 2007 besuchten wir die Marina Lakki (circa 25 Liegeplätze) und wurden dort sehr freundlich und hilfsbereit empfangen, man liegt vor Mooring an der Pier. Die Gebühr von € 17,50 (36 Fuss, 4 Personen) beinhaltet Strom und Wasser, allerdings wies uns der Mitarbeiter darauf hin, dass es sich nicht um Trinkwasser handelt. Trinkwasser gibt es auf Bestellung vom Tankwagen für € 15,-. Die "neue" ''lerosmarina'' besuchten wir mit dem Moped (Scooter), um zu sehen ob sie geöffnet ist, da die Homepage vor unserer Abreise nicht erreichbar war. Wir fuhren also mit dem Scooter auf das Gelände der Marina und wurden sofort von einem Mann mit Schäferhund im Schlepp "gestellt" und gefragt was wir hier wollten. Er gab sich als Besitzer zu erkennen und erklärte, dass die technischen Probleme mit der [[http://lerosmarina.wordpress.com/ Homepage]] beseitigt wären, und falls wir einen Liegeplatz oder ein Winterlager suchen würden, könnten wir gerne mit ins Büro kommen - und so weiter. Jedenfalls war uns auf dem Gelände nicht ganz wohl - da war noch ein Zwinger mit etwa 8 grossen Hunden - und wir suchten das Weite. | ||
Im Juli 2008 habe ich (Charly) in der neuen Marina gelegen. Alles noch etwas holprig, da der | Im Juli 2008 habe ich (Charly) in der neuen Marina gelegen. Alles noch etwas holprig, da der normale Betrieb offenbar noch nicht so richtig aufgenommen wurde. Großes Gelände und großer Kran. Scheint im Moment noch mehr von Dauerliegern genutzt zu werden. Oder von Eignern, die ihre Schiffe an Land bearbeiten wollen. Da der Platz auch noch nicht geflastert oder geteert war, war es auch sehr staubig. | ||
Der gesamte Hafen ist auf 4 Meter ausgebaggert und man liegt an einer Mooring. Um Strom zu bekommen benötigt man eine Keycard, die man gegen ein Pfand von 20 Euro bekommt. Insgesamt zahlt man 30 Euro, da man die Keycard mit mindestens 10 Euro aufladen muss. Restguthaben bekommt man bei der Abreise wieder. Das Personal war sehr freundlich. So braucht man für den Strom einen Adapter. Dieser wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Nicht alle Stromkästen waren in Betrieb. Wir haben für 38" 28,- Euro für eine Nacht bezahlt. | Der gesamte Hafen ist auf 4 Meter ausgebaggert und man liegt an einer Mooring. Um Strom zu bekommen benötigt man eine Keycard, die man gegen ein Pfand von 20 Euro bekommt. Insgesamt zahlt man 30 Euro, da man die Keycard mit mindestens 10 Euro aufladen muss. Restguthaben bekommt man bei der Abreise wieder. Das Personal war sehr freundlich. So braucht man für den Strom einen Adapter. Dieser wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Nicht alle Stromkästen waren in Betrieb. Wir haben für 38" 28,- Euro für eine Nacht bezahlt. | ||
| Zeile 30: | Zeile 30: | ||
Sehr zu empfehlen ist eine Inselrundfahrt mit dem Scooter (10 bis 15 Euro für 24 Stunden, Stand 2009). An den schönen Punkten findet man überall Schilder mit der Telefonnummer des Inseltaxis. | Sehr zu empfehlen ist eine Inselrundfahrt mit dem Scooter (10 bis 15 Euro für 24 Stunden, Stand 2009). An den schönen Punkten findet man überall Schilder mit der Telefonnummer des Inseltaxis. | ||
Der Ort Lakki breitet ein merkwürdig unwirkliches Flair aus. Während der italienischen Besatzungszeit im vorigen Jahrhundert sollte hier die italienische Repräsentanz im östlichen Mittelmeer entstehen, was man mit einer monumentalen Architektur untermauern wollte. Die alte Stadt wurde abgerissen, aber zu einem vollständigen Aufbau ist es dann nicht mehr gekommen. So besteht die Stadt in Hafennähe mehr aus Lücken, die man zu verschönern versucht indem man daraus parkähnliche Anlagen macht. Trotzdem hat man hier alle Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten.<ref>Besucht im Mai 1994 bei ruhigem Wetter (alphafisch)</ref> | Der Ort Lakki breitet ein merkwürdig unwirkliches Flair aus. Während der italienischen Besatzungszeit im vorigen Jahrhundert sollte hier die italienische Repräsentanz im östlichen Mittelmeer entstehen, was man mit einer monumentalen Architektur untermauern wollte. Die alte Stadt wurde abgerissen, aber zu einem vollständigen Aufbau ist es dann nicht mehr gekommen. So besteht die Stadt in Hafennähe mehr aus Lücken, die man zu verschönern versucht indem man daraus parkähnliche Anlagen macht. Tagsüber scheinen sich in der Stadt nur die Mopeds zu bewegen, aber wenn es abends ab 21.00 Uhr etwas kühler wird, lebt die Stadt auf und öffnet eine Fülle von schönen Läden seine Türen. | ||
Trotzdem hat man hier alle Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten.<ref>Besucht im Mai 1994 bei ruhigem Wetter (alphafisch)</ref> | |||
=== Ormos Alintas === | === Ormos Alintas === | ||