Ærø (sprich: Ärö) stammt vom dänischen Ær (Ahorn) und Ø (Insel) ab. Also heisst Ærø nichts anderes als Ahorninsel.

Die Insel ist etwa 30 Km lang und bis zu 6 Km breit. Sie liegt südlich im Kleinen Belt und gehört zum Verwaltungsbezirk Fyns Amt.

Die bedeutendsten Städte sind das touristische Städchen Ærøskøbing sowie die Hafenstadt Marstal im Süden der Insel und das Wirtschaftszentrum Søby an der Nordspitze.

Es gibt Fährverbindungen nach Alsen, Fünen und nach Langeland. Darüber hinaus gibt es in der Nähe von marstal einen Flugplatz.

Auf Ærø findet man die größte Solarenergieanlage der Welt. Sie versorgt mit 18.365 qm gut ein Drittel von Marstal mit Energie.

Einwohner: ca. 7000 Fläche: 88 qKm

Ærøskøbing

 
Typische Gasse in Ærøskøbing

In einer kleinen Bucht, nordwestlich gelegen finden wir das schöne Hafenstädtchen Ærøskøbing. Ærøskøbing zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Dänemarks. Die Stadt konnte vor kurzem ihr 750 jähriges Bestehen feiern. Die meisten Häuser stehen unter Denkmalschutz. Seit 2002 gehört die Stadt zum europäischen Kulturerbe.

Die vielen Gassen aus Kopfsteinpflaster, die Stockrosen an den Hausfassaden und die unzähligen kleinen Fachwerkhäuser sind der Grund, warum Ærøskøbing weitläufig auch als 'Puppendorf' oder 'Märchenstadt' bezeichnet wird.

Es besitzt einen Fischereihafen und einen Yachthafen. Der Yachthafen bietet viele Liegemöglichkeiten, ist aber lange nicht so pittoresk wie der alte Fischereihafen. Außerdem liegt man direkt vor den Toren der Altstadt. In der Vor- und Nachsaison ist es kein Problem, einen Liegeplatz im alten Hafen zu finden (Päckchen entlang der Hafenmauer). Im Sommer dagegen ist es, wie überall in der dänischen Südsee, brechend voll. Der Fischereihafen bietet sich vor allem für größere Schiffe an. Und auch die Traditionssegler sind hier häufig zu finden.

Marstal

 
Hafen von Marstal

Marstal ist der größte Ort auf Ærø. Der langgezogene Fischerei- Fähr und Sportbootafen bietet zahlreiche Liegemöglichkeiten, auch für tiefgehende Yachten. Allein die Ansteuerung und das Einlaufen in den Hafen ist eine Attraktion. Die lange Einfahrt führt am Fischereihafen, am Fähranleger und an einer großen Werft vorbei. Der Sportboothafen befindet sich im hinteren Teil der Hafenanlage.

In Marstal gibt es ein überregional bekanntes Schiffahrtsmuseum. Hier findet man eine riesige Auswahl an Schiffsmodellen, unter anderem von den weltberühmten Marstal-Schonern. Auch erfährt man, dass die Bewohner ihren Hafen selbst gebaut haben.

Südlich des Hafens findet man auf einer schmalen Landzunge einen Badestrand mit vielen wunderschönen bunten Badehäusern.

Die Versorgungsmöglichkeiten sind gut. Zahlreiche Restaurants und Fischbuden findet man in unmittelbarer Nähe zum Hafen.

Der Hafen ist wegen seiner imposanten und hohen Kräne schon von weitem zu erkennen. Man muss sich allerdings an das betonnte Fahrwasser halten, denn ausserhalb der Rinne ist es sehr flach.