Diskussion:Eindampfen in die Achterspring: Unterschied zwischen den Versionen
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: Es ist ein Manöver, dass wir sehr häufig unter Maschine nutzen. Wer im Heck seiner Yacht schläft wird immer versuchen mit dem Bug zum Wind anzulegen. Sofern der Wind nicht dreht ist das Eindampfen in die Achterspring dann das logische Manöver für den nächsten Morgen - sofern es nach Vorne losgehen soll (muss). Hektik habe ich dabei noch nie erlebt - aber öfters Verblüffung bei den Zuschauern. --[[Benutzer:83.90.12.242|83.90.12.242]] 21:25, 28. Jul. 2007 (CEST) | : Es ist ein Manöver, dass wir sehr häufig unter Maschine nutzen. Wer im Heck seiner Yacht schläft wird immer versuchen mit dem Bug zum Wind anzulegen. Sofern der Wind nicht dreht ist das Eindampfen in die Achterspring dann das logische Manöver für den nächsten Morgen - sofern es nach Vorne losgehen soll (muss). Hektik habe ich dabei noch nie erlebt - aber öfters Verblüffung bei den Zuschauern. --[[Benutzer:83.90.12.242|83.90.12.242]] 21:25, 28. Jul. 2007 (CEST) | ||
:: Verblüffend finde ich es weniger, da wir es schon ausprobiert haben. Genau genomen haben wir es zweimal ausprobiert als der Wind leicht auflandig und ansonsten in etwa parallel zur Kaimauer von vorne kam. Beim zweiten Mal war der Wind etwas stärker, ca. 20 kn. Nachdem der Bug durch den Wind gedreht war, fing das Boot an, sich immer schneller mit dem Bug weg von der Kaimauer zu drehen. An der Stelle sollte man ja dann den Gang wechseln, um nach vorne aus der Lücke zu fahren. Dabei verklemmte sich dann die auf Slip gelegte Achterspring mit dem Effekt, das sich das Boot, festgehalten durch die Achterspring, die nun unfreiwillig als Heckleine fungierte, seitlich in einem Bogen auf die Boote hinter uns zubewegte. Erst nach deutlicher Erhöhung der Drehzahl rutschte dann die Spring glǘcklicherweise doch noch durch den Ring an Land. Das Boot machte dann erst einen Satz in die mittlerweile falsche Richtung, aber glücklicherweise war etwas mehr Platz zur benachbarten Steganlage, so das noch Zeit zur Kurskorrektur blieb. Danach war das Manöver für uns 'gestorben'. --[[Benutzer:88.217.63.247|88.217.63.247]] 01:21, 17. Nov. 2008 (CET) | |||
::: Euer Problem war also die klemmende Achterspring. Ursachen könnten sein: von der falschen Seite abgezogen (von "hinter" dem Ring, dann hängt das lose Ende in einem Rundtörn um den Ring und erzeugt viel Reibung), der Ring ist sehr rostig oder klemmt selbst irgendwie, ein Knoten oder dicker Spleiss in der Achterspring oder diese ist sehr steif. | |||
::: Das hat aber alles nichts mit dem Manöver an sich zu tun. Eine klemmende Leine ist immer ungut. | |||
::: Ebenfalls nichts damit zu tun hat der parallel zum Ufer oder auch ein ablandiger Wind. Im Gegenteil: dadurch kann man sich das Eindampfen mit der Machschine sparen und die Arbeit durch den Wind tun lassen. | |||
::: Ich benutze das Manöver regelmässig und hatte noch nie irgend ein Problem damit. Es lässt sich auch problemlos einhand fahren. Gruss, --[[Benutzer:Markus|Markus]] 12:53, 6. Jun. 2009 (CEST) | |||
== Optimale Platzierung des Fenders == | |||
Für uns ist das Eindampfen in die Achterspring das Standard-Ablegemanöver, weil beim Eindampfen in die Vorspring Klüverbaum und Wasserstag im Wege sind. Nun hatten wir die Diskussion, wo denn dabei der dicke Kugelfender am sinnvollsten zu plazieren sei. Macht es einen Unterschied in der Hebelwirkung, ob er direkt am Heck sitzt oder etwas weiter vorne? Und wenn ja, warum? Macht es einen Unterschied, ob dieses Manöver an Backbord oder an Steuerbord gefahren wird? Spielt der Radeffekt dabei eine Rolle? | |||
Espe, --[[Spezial:Beiträge/77.0.39.191|77.0.39.191]] 17:25, 14. Jun. 2012 (UTC) | |||