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[[Image:Ostsee_nasa.jpg|thumb|400px|right|Bild der Ostsee (Quelle: NASA - [http://visibleearth.nasa.gov/ http://visibleearth.nasa.gov/])]]
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Die '''Ostsee '''ist ein vielseitiges Segelrevier und das Hausrevier Schwedens, Dänemarks, Deutschlands und der Baltischen Staaten.  
Die '''Ostsee '''ist ein vielseitiges Segelrevier und das Hausrevier Schwedens, Dänemarks, Deutschlands und der Baltischen Staaten.  
Ähnlich wie das [[Mittelmeer]] ist die Ostsee nur durch eine schmale Meerenge ([[Skagerrak]], [[Kattegat]]) mit dem Atlantik verbunden. Das hat unter anderem zur Folge, dass der Tidenhub in der Ostsee sehr gering ist und kaum mehr als 0,5m erreicht.
Ähnlich wie das [[Mittelmeer]] ist die Ostsee nur durch eine schmale Meerenge ([[Skagerrak]], [[Kattegat]]) mit dem [[Atlantik]] verbunden. Das hat unter anderem zur Folge, dass der Tidenhub in der Ostsee sehr gering ist und kaum mehr als 0,5 m erreicht.
Eine weitere Besonderheit der Ostsee ist der Salzgehalt. Die Ostsee besteht zum Teil aus Brackwasser, zum Teil aus Salzwasser. Die Salz-Konzentrationen sind unterschiedlich in den verschiedenen Seegebieten und Wassertiefen. Diese Besonderheit führt unter anderem zu einem einmaligen Ökosystem, welches sehr empfindlich gegen äußere Einflüsse reagiert.
Eine weitere Besonderheit der Ostsee ist der Salzgehalt. Die Ostsee besteht zum Teil aus Brackwasser, zum Teil aus Salzwasser. Die Salz-Konzentrationen sind unterschiedlich in den verschiedenen Seegebieten und Wassertiefen. Diese Besonderheit führt unter anderem zu einem einmaligen Ökosystem, welches sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert.
Aufgrund der Ökologie und der zunehmenden Verschmutzung wurde von den Anrainerstaaten in der Helsinki Commission (HELCOM) die sogenannte Helsinki Convention [http://www.helcom.fi/Convention/en_GB/convention/] erlassen. Diese Regelung, welche von zehn Anrainerstaaten ratifiziert wurde, soll die Meeresverschmutzung der Ostsee begrenzen. Im Rahmen der Umsetzung dieser Richtline müssen Segler auf der Ostsee beispielsweise mit einem Fäkalientank ausgestattet sein.
Aufgrund der Ökologie und der zunehmenden Verschmutzung wurde von den Anrainerstaaten in der Helsinki Commission (HELCOM) die sogenannte [http://www.helcom.fi/Convention/en_GB/convention/ Helsinki Convention] erlassen. Diese Regelung, welche von den neun Staaten und der EU ratifiziert wurde, soll die Meeresverschmutzung der Ostsee begrenzen. Im Rahmen der Umsetzung dieser Richtline müssen beispielsweise auch Sportboote auf der Ostsee mit einem Fäkalientank ausgestattet sein.


== Wetter ==
<table width="90%" border="0" cellpadding="5" cellspacing="3">
Wegen der Größe und der Nordausdehnung der Ostsee ist natürlich keine allgemeingültige Wetterbeschreibung möglich. Während der südliche Teil im Golfstromeinfluß liegt und über ein eher maritimes Klima verfügt, herrscht im nördlichen Teil das extremere kontinentale Klima vor.
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poly 254 466 252 712 310 733 331 818 356 841 450 828 502 770 537 647 531 581 477 415 472 416 676 287 522 225 574 156 624 54 620 31 612 6 510 4 427 133 291 269 [[Schweden#Ostküste|Schwedische Ostküsten]]
poly 477 425 479 512 497 531 574 529 535 454 [[Åland (Ahvenanmaa)|Aaland-Inseln]]
default [[Datei:Ostsee.jpg|Verwende den Cursor zum Auffinden der Regionen]]
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*[[Deutschland|Deutsche Ostseeküste]]
*[[Dänemark#Ostsee|Dänische Ostseeküsten]]
*[[Schweden#Westküste|Schwedische Westküste]]
*[[Schweden#Südküste|Schwedische Südküste]]
*[[Schweden#Ostküste|Schwedische Ostküsten]]
*[[Finnland#Bottensee|Finnische Westküste]]
*[[Åland (Ahvenanmaa)|Aaland-Inseln]]
</td>
  </tr>
</table>


In der südlichen Ostsee an der deutschen Küste ist das Wetter - ähnlich wie in der [[Deutsche Bucht|Deutschen Bucht]] - wechselhaft. Das liegt daran, dass dieses Seegebiet zum Durchzugsgebiet atlantischer Tiefdruckgebiete gehört. Dementsprechend wird das Wetter vom Durchzug von Warm- und Kaltfronten geprägt, mit dem korrespondierenden charakteristischem Wetterverlauf.
==Anrainerstaaten==


Eigentlich lässt sich das Wetter ganz einfach zusammenfassen: segelt man nach Westen, so kommt der Wind aus West, segelt man nach Osten, so kommt er aus Ost.
[[Dänemark]] · [[Schweden]] · [[Finnland]] · [[Russland]] · [[Estland]] · [[Lettland]] · [[Litauen]] · [[Polen]] · [[Deutschland]]
Nein, ernsthaft: das Wetter rund Fünen ist häufig wesentlich besser als man erwarten würde wenn man sich, z.B. am NDR orientiert. Wir erleben es sehr oft, dass es in Hamburg stark bewölkt ist und regnet, schon in Flensburg dagegen die Sonne auftaucht und weiter nördlich herrlichstes Wetter herrscht. Das Schengener Abkommen scheint für Wolken nicht zu gelten - die Deutsch-Dänische Grenze ist oftmals eine echte Wetterscheide.


Ansonsten stimmt schon, dass man oft kreuzen muss. Die vorwiegende Windrichtung ist West / Südwest. Gerade bei schönem Wetter gibt es aber auch Ostwindlagen (insb. im Mai), die einem mit 4-5 Bft. dann kalte Luft ins Gesicht blasen. Auch ist das Wetter sicherlich nicht so beständig, wie im Mittelmeer. Ist man eine Woche unterwegs, so wird man höchst wahrscheinlich schon ein paar Regentropfen abbekommen. Auch sollte man seine Reise so planen, dass man immer etwas Reserve hat. Es gibt Tage, da wird man froh sein im Hafen bleiben zu können - oder wenigstens nur ein paar Meilen segeln zu müssen.
Gute Wetterberichte findet man leicht im Internet.
WETTERREGELN FÜR DIE OSTSEE
WETTERROUTING
Wind, Wetter und die Jahreszeit


Die Wetter- und Klimabedingungen der Nord- und Ostsee sind vergleichsweise einheitlich. Kein Monat ist frei von Starkwind oder Sturmgefahr. Kein Monat ist regenfrei und die Hochsommermonate sind die regenreichsten. Auch im Sommer gibt es Tage an denen man eine Heizung braucht. Die Fahrtsaison ist deshalb nicht lang: normalerweise von Mitte Mai bis Ende September. Seit den 90er Jahren erleben wir in Norddeutschland und der westlichen Ostsee eine Serie sehr warmer Sommer. Seit März 2006 ist jeder Monat in den Segelrevieren Norddeutschlands „zu warm“ ausgefallen. Der aktuelle Klima-Trend beschert in den ersten Segelmonaten einen meist angenehmen Saisonstart für die Monate April und Mai. Weniger Sonne im Mai und August, dazwischen häufiger Flaute und deutlich seltener Idealbedingungen. In Schleswig-Holstein stieg die Niederschlagsmenge in den letzten Jahren um 12%. Westwinde bringen eindeutig mehr Regenwolken nach Norddeutschland. Das zeigen die Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes. Es wird feuchter in Deutschland und in Skandinavien. Dabei gab es im Winter gut 20% mehr Niederschläge, während die Sommer tendenziell gleich blieben.
==Beliebte Segelreviere der Ostsee==


April
===[[Deutschland|Deutsche Küste]]===


Der April ist meist ein sehr kalter und wechselhafter Monat. Noch kein richtiger Segelmonat. Etwa 10% der Winde sind  Bft. 6 und mehr. Die Windrichtungen sind gleichmäßig verteilt. Winde mit Ostanteil machen fast 35% aus und sind sehr viel häufiger als später im Sommer. Nebel ist häufig, etwa 4 Tage im Monat. Das Wasser und meist auch die Luft sind kalt.
* [[Flensburger Förde]]
* [[Schlei]]
* [[Eckernförder Bucht]]
* [[Kieler Bucht]]
* [[Lübecker Bucht]]
* [[Mecklenburger Bucht]]
* [[Westliche Ostsee]]
* [[Südliche Ostsee|Südliche Ostsee · Vorpommernsche Boddenlandschaft]]


===[[Dänemark]]===


Mai
* [[Dänemark #Kattegat|Kattegat]]
* [[Dänemark #Rund Sjælland|Rund Sjælland]]
* [[Dänemark #Rund Fünen|Rund Fünen]]
** [[Dänische Südsee]]
* [[Dänemark #Limfjord|Limfjord]]
* [[Dänemark #Bornholm|Bornholm]]


Der Mai gilt als sehr trockener regenarmer Monat. Stabile Hochdrucklagen mit anhaltendem Ostwindanteil sind möglich. Starkwinde sind seltener als in jedem anderen Monat, Sturm kommt praktisch nicht vor. Zwar sind Luft und Wasser noch kalt, doch es ist ein insgesamt sonnenreicher Monat, so das man tagsüber die Kälte kaum spürt. Der Mai ist sehr nebelreich. Im Mai werden insbesondere die optimalen Segelwinde von 2 bis 3 Bft. häufiger, zu ungunsten der Starkwinde von 5 Bft. Dieser positive Trend wird getrübt duch weniger Sonnenstunden im Mai und mehr Regenstunden. Der Mai büßt etwas von seinen Ruf als besonders sonnenreicher Monat ein, dafür werden die Schwachwindsituationen seltener, Ostwindlagen sind im Mai weniger ausgeprägt als früher.
===[[Schweden]]===


* [[Schwedens Westküste|Westküste]]
* [[Schwedens Südküste|Südküste]]
* [[Schwedens Ostküste|Ostküste]]
**[[Kalmarsund]]
**[[Öland]]
**[[Östergötland]]
**[[Södermanland]]
**[[Gotland]]
**[[Stockholms Skärgard]]


Juni
===[[Finnland]]===


Der Juni ist der Monat der langen, hellen Tage und kurzen Nächte. Etwa 7% der Winde sind Bft. 6 und mehr. Winde mit Westkomponente machen 50% der Windrichtung aus. Die Wetterlage wird aber besonders im zweiten Teil des Juni unruhiger. Tiefs wirken sich aus. Das bedeutet diesige Tage mit Südwestwind und viel sehr kalte Starkwindtage mit Sturmböen und Nordwest. Winde mit Ostkomponente machen im Juni nur noch 20% aus. Wasser und Luft werden wärmer, Gewitter sind möglich. Der Juni wird tendenziell noch schwachwindiger die Sonnenscheindauer nimmt hingegen etwas zu. Tendenz für den Juni, weniger Wind und mehr Sonne. Juni und Juli tendieren zu wind-schwachen Wetterlagen, wobei der Juni zu freundlicheren Bedingungen neigt. Es herrscht ein bunter Mix der Windrichtungen.
* [[Åland (Ahvenanmaa)|Åland-Inseln]]
* [[Turunmaan Saaristo (Turku Archipelago)]]
* [[Südfinnland]]


===[[Russland]]===
* [[Finnischer Meerbusen]]


Juli
===[[Estland]]===


Der Juli ist ein Hochsommermonat, doch auch sehr unbeständig. Warm genug ist es jetzt, doch es gibt viele Regenschauer. Der Westwindanteil beträgt ca.50%, die Häufigkeit von Starkwind und Sturm liegt bei ca. 9%. Bei anhaltender Nordwestwindlage kann es sehr kalt werden. Gewitter und damit Gewitterböen sind im Juli häufig, Nebel ist selten. Der Juli neigt tendenziell zu weniger Wind bei sonnigem Wetter. Flautentage mit 1 und 2 Bft. sind besonders häufig. Dem Trend des Hochsommermonats Juli läßt sich segeltechnisch nichts positives abgewinnen, die Regenmenge steigt. Westwindlagen sind weiterhin vorherrschend.
* [[Tallinn]]<br>
* [[Kihnu]]<br>
* [[Kuivastu]]<br>
* [[Dirhami]]<br>
* [[Rohuküla]]<br>
* [[Naissare]]<br>
* [[Lohusalu]]
* [[Kuressaare]]


===[[Lettland]]===


August
* [[Ventspils]]<br>
* [[Roja]]<br>
* [[Mersrags]]<br>
* [[Riga Bolderaja]]<br>
* [[Riga Andrejosta]]<br>
* [[Skulte]]<br>
* [[Kuiviži]]


Der August ist in seiner ersten Hälfte ein Hochsommermonat, die zweite Hälfte ist schon sehr wechselhaft. Die Temperaturen sind zwar noch hoch, aber es regnet auch sehr viel. Westwinde sind mit ca. 70% sehr häufig. Es gibt viele Flautentage aber auch häufige Gewitter. In der zweiten Hälfte des August werden die Tage schon spürbar kürzer. Gegen Ende des Monats kann es schon mal das erste Herbstief mit starken Sturm geben. Der August wird tendenziell was die guten Segelwinde angeht besser, Flauten werden seltener, Starkwinde nehmen nicht zu. Die Sonne macht sich rar im August, der trübe Himmel überwiegt. Der August beschert seltener Flauten und öfter günstige Winde als früher. Allerdings nimmt gleichzeitig die Zahl der sonnigen Tage ab die Regenmenge steigt. Westwindlagen sind vorherrschend.


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;Belte und Sund: [[Kleiner Belt]], [[Großer Belt]], [[Langeland Belt]], [[Øresund]], [[Aarhus Bucht]], [[Samsø Belt]], [[Sejerø Bucht]], [[Isefjord]], [[Køge Bucht]], [[Faxe Bucht]], [[Smålandsfarvanet]], [[Südlich Møn und Falster]]


September
;Westliche Ostsee: [[Flensburger Förde]], [[Schlei]], [[Eckernförder Bucht]], [[Kieler Förde]], [[Hohwachter Bucht]], [[Fehmarn]], [[Lübecker Bucht]], [[Wismarbucht]], [[Mecklenburger Bucht]], [[Vorpommersche Boddenlandschaft]], [[Rügen]], [[Greifswalder Bodden]], [[Usedom]]


Der Spätsommer im September bietet noch annehmbare Temperaturen. Es gibt noch Perioden überaus schönen, friedlichen Spätsommerwetters (Altweibersommer). Doch es dunkelt früh. Der Ostwindanteil steigt wieder bis auf 30% an, der Anteil der Westwinde geht auf weniger als 50% zurück. Oft ist die Sicht schlecht, diesig und neblig. Die ersten Staffeln von Tiefdruckgebieten mit anhaltenden Nordwestwind können durchziehen. Das dauert dann 6 - 8 Tage mit ersten Kälteeinbrüchen. Der September ist in jeder Beziehung vielversprechend, weniger Flaute, gute Segelwinde, weniger Starkwinde. Die Spätphase der Saison gewinnt zunehmend an Attraktivität.
;Südliche Ostsee
;Südöstliche Ostsee
;Zentrale Ostsee
;Nördliche Ostsee
;Alandsee
;Rigaischer Meerbusen
;Bottnischer Meerbusen
-->


==[[Bottnischer Meerbusen]]==


Oktober
* [[Bottensee]]
* [[Kvarken]]
* [[Bottenwiek]]


Im Oktober werden die Tage schon merklich kürzer und die Temperaturen sinken. Lange Segeltörns werden sehr anstrengend. Die Luft wird jetzt sehr kalt, die Sonne wärmt nicht mehr. Kräftige Tiefs bringen die ersten schweren Nordweststürme.
==[[Ostseewetter|Wetter]]==


Wegen der Größe und der Nordausdehnung der Ostsee ist natürlich keine allgemeingültige Wetterbeschreibung möglich. Während der südliche Teil im Golfstromeinfluß liegt und über ein eher maritimes Klima verfügt, herrscht im nördlichen Teil das extremere kontinentale Klima vor.


Der Trend:
In der südlichen Ostsee an der deutschen Küste ist das Wetter - ähnlich wie in der [[Deutsche Bucht|Deutschen Bucht]] - wechselhaft. Das liegt daran, dass dieses Seegebiet zum Durchzugsgebiet atlantischer Tiefdruckgebiete gehört. Dementsprechend wird das Wetter vom Durchzug von Warm- und Kaltfronten geprägt, mit dem korrespondierenden charakteristischem Wetterverlauf.


Der rückblickende Trend deckt sich in etwa mit den Zukunftsszenarios der Klimaforscher. Für Norddeutschland wurde vor allem der Herbst wärmer (+1,1°). Die Erwärmung wird sich weiter fortsetzen, die Niederschlagsmengen werden zunehmen. Im Sommer werden insgesamt die Starkwinde etwas abnehmen und im Winter stark zunehmen, die Temperaturen sind im Sommer eher milde als heiss, der Himmel ist bedeckt und es regnet häufiger. In den Sommermonaten mehr Regen, etwas höhere Durchschnittstemperaturen bei weniger Sonnenstunden. Wenn es um die klimatologisch günstigste Segelzeit geht, müsste man normalerweise im Mai / Juni auf Nord- und Ostsee segeln. Doch statistisch ergeben sich bei einer Langzeitprognose die Monate Juli / August.
Eigentlich lässt sich das Wetter ganz einfach zusammenfassen: segelt man nach Westen, so kommt der Wind aus West, segelt man nach Osten, so kommt er aus Ost.
   
   
Statistische Starkwind- und Sturmwindprognosen:
Nein, ernsthaft: das Wetter rund Fünen ist häufig wesentlich besser als man erwarten würde wenn man sich, z.B. am NDR orientiert. Wir erleben es sehr oft, dass es in Hamburg stark bewölkt ist und regnet, schon in Flensburg dagegen die Sonne auftaucht und weiter nördlich herrlichstes Wetter herrscht. Das Schengener Abkommen scheint für Wolken nicht zu gelten - die Deutsch-Dänische Grenze ist oftmals eine echte Wetterscheide.


Echter Sturm tritt in den Sommermonaten in der Segelsaison nur sehr selten auf. Viel häufiger kommt es zu Starkwind von 6 bis 7 Beaufort mit stürmischen Böen z.B. in Gewitterfronten. Eine Starkwindwarnung in den Windvorhersagen ist deshalb ernst zu nehmen – sie bedeutet, daß in Böen Sturmstärke möglich ist.
Ansonsten stimmt es schon, dass man oft kreuzen muss. Die vorwiegende Windrichtung ist West / Südwest. Gerade bei schönem Wetter gibt es aber auch Ostwindlagen (insb. im Mai), die einem mit 4-5 Bft. dann kalte Luft mitführen. Auch ist das Wetter sicherlich nicht so beständig, wie im Mittelmeer. Ist man eine Woche unterwegs, so wird man höchst wahrscheinlich schon ein paar Regentropfen abbekommen. Auch sollte man seine Reise so planen, dass man immer etwas Reserve hat. Es gibt Tage, da wird man froh sein im Hafen bleiben zu können - oder wenigstens nur ein paar Meilen segeln zu müssen.
[[Wetter im Internet|Gute Wetterberichte findet man leicht im Internet.]]


Das Revier von Belte & Sund sowie die Westliche Ostsee haben statistisch die wenigsten Starkwind und Sturm Tage. Erst ab den Mitte August steigt hier die Wahrscheinlichkeit an.
Weitere Informationen (Wetterregeln, Wetterrouting und Jahreszeiten) auf der Seite '''[[Ostseewetter]]'''.
Vor allem zwei Wetterlagen bringen in der Segelsaison Schwerwetter:
- Atlantiktiefs mit Sturmpotenzial bei Kerndruckwerten 985 bis 990 Hektopascal,
von Irland über den englischen Kanal nach Süd-Norwegen/Schweden ziehend.
- Sommerliche Gewitterstürme ausgehend von einen Gewittertief, das
von Nordfrankreich und den Benelux-Staaten heranzieht.


Regel 1:  Erkennen von Sturmgefahr in der Wetterkarte.
== Schwankungen im Wasserstand ==
Zieht ein stürmisches Atlantiktief von den britischen Inseln über die nördliche Nordsee ins südliche Norwegen, steigt vor allem an der deutschen Nordseeküste das Sturmrisiko. In der westlichen Ostsee drohen Stürme vor allem, wenn Nordmeertiefs von Island kommend, über Nordskandinavien auf Südostkurs in Richtung Baltikum ziehen.


Regel 2:  Erkennen von Sturmgefahr mit dem Barometer.
Die Tide ist in der Ostsee gering. Wie weiter oben angeführt beträgt der Tidehub im Skagerak ca. 50 cm. In der westlichen Ostsee sind 15 bis 25 cm typisch. Östlich der Darßer Schwelle ist der Tidehub praktisch vernachlässigbar.
Das Barometer zeigt vor Stürmen Druckabfall, der sich beschleunigt. Bei Druckfall von 5 Hektopascal oder mehr in sechs Stunden braut sich was zusammen, also Vorsicht. Manche Stürme kommen erst auf der Rückseite eines abziehenden Tiefs richtig in Fahrt, besonders wenn ein starkes Hoch folgt. Das signalisiert rascher Druckanstieg von 5 oder mehr Hektopascal in sechs Stunden. In diesem Fall drohen oft heftige Nordweststürme.


Regel 3:  Erkennen von Sturmgefahr am Himmelsbild.
Dennoch treten insbesondere in den Wintermonaten durch Wind bedingte, erhebliche Abweichungen des Wasserstandes vom mittleren Wasserstand in der westlichen Ostsee sowie im Finnischen und Bottnischen Meerbusen auf. Diese werden einerseits durch Anstau (Wind bläst das Wasser gegen die Küste), andererseits aber auch durch Eigenschwingungen des Osseebeckens verursacht. In den Sommermonaten betragen diese Schwankungen manchmal bis zu 100 cm. Im Spätherbst können in der westlichen Ostsee bei Nordoststurm auch schon mal 150 bis 250 cm über mittlerem Wasserstand bei einem Sturmhochwasser erreicht werden. Die Hochwassersaison beginnt Ende Oktober, dann sollten die Boote sicherheitshalber bereits auf dem Trockenen stehen.
Vorboten eines aus Westen heranziehenden Tiefs sind hohe Schleierwolken, die sich später zu einer weißen Schicht vereinigen (Zirrostratus). Der Wind kommt aus Südost und frischt auf, jetzt setzt Druckabfall ein. Es verdichten sich die Schleierwolken, die Sonne verschwindet hinter einer grauen Wolkenmasse, kurze Zeit später setzt Regen ein. Der stark auffrischende Wind dreht auf Süd bis Südwest, der Luftdruck fällt weiter. Wenn dann Druckfall und Regen nachlassen kommt die Kaltfront, der Wind dreht auf Südwest bis West, es beginnt die Starkwind- oder Sturmphase.
Bei Weststurm kann das Niedrigwasser in der westlichen Ostsee 100-150 cm absinken (beim Sturmtif "Xaver" im Dezember 2013 wurden in Kiel 177 cm unter Normalnull erreicht).


Regel 4:  Sommerliche Gewitterstürme.
Die Schwankungen in den Meerbusen sind noch etwas größer als in der westlichen Ostsee. Dort können windbedingt auch im Sommer 150 cm Abweichung vom Mittelwasser vorkommen (Bei westlichen Stürmen Hochwasser und östlichen bis nordöstlichen Stürmen Niedrigwasser).  
Gewitterzugbahnen sind nur schwer vorherzusehen. Besonders isolierte Gewitterzellen, die nachmittags von Land auf See wandern, schlagen in ihrer Zugbahn oft Haken. Symptome für ein heranziehendes Gewittertief sind beginnender Druckabfall, es wird sehr diesig, und der meist schwache Wind dreht auf Nordost bis Südost. Am Himmel tauchen zerrupft aussehende Schäfchenwolken auf, manchmal mit kleinen Türmchen. Kurz vor dem Gewitter wird wird der Himmel im Südwesten und Westen grau. Es ist die Tarnkappe des hellen Dunstes, der sich über die blauschwarze Gewitterwand legt und sie harmlos erscheinen läßt. Kurz vor Eintreffen der Sturmböen verfliegt der Dunstschleier und gibt den Blick auf die Böenwalze frei. Jetzt bleiben nur noch wenige Minuten. Wehe dem Segler, der jetzt erst überlegt zu reffen und wo das Ölzeug verstaut ist. Die schlimmsten Böen fallen gleich zu Beginn des Gewitters über das Revier her und zwar meist aus dem westlichen Quadranten. 7er- bis 8er- Böen sind für ein Sommergewitter normal, Stärke 9 bis 10 ist durchaus möglich.


* Über folgenden Link kann man vom Deuschen Wetterdienst [http://www.dwd.de/bvbw/generator/Sites/DWDWWW/Content/Schifffahrt/Download/Dauerbrenner042009,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Dauerbrenner042009.pdf (DWD)] erfahren, wie man an den aktuellen Seewetterbericht für die Ostsee gelangt.
Oft entstehen besonders starke Auslenkungen auch durch Überlagerung von Staueffekt und Beckenschwingung (Sturm dreht in der westlichen Ostsee von West über Nord nach Nordost).


= Reviere =
Sturmhochwasser sind in der westlichen Ostsee zwar selten, aber gerade darin liegt auch eine ihrer Gefahren: oft fehlt das Gefahrenbewusstsein für diese Ereignisse. Ende August 1989 wurden die Segelhäfen der westlichen Ostsee von einem Sturmhochwasser völlig unvorbereitet getroffen und es entstand ein Sachschaden allein im Bereich der Sportschifffahrt von ca. 30 Millionen Deutsche Mark.


Die Ostsee bietet eine große Zahl von Segelrevieren an. Beliebte Segelreviere sind:
Wesentlich häufiger noch sind die durch Westwinde verursachten Niedrigwasserstände. Da die meisten Boote in der Ostsee nicht für das Trockenfallen konstruiert sind, sollte man solche Ereignisse ernst nehmen und gegebenenfalls einen tieferen Hafen aufsuchen, wenn der Tiefgang nicht ausreicht.


== Deutsche Küste ==
==Nautische Unterlagen==
=== [[Flensburger Förde]] ===
Folgende Anbieter (Liste u.U. nicht vollständig) stellen Karten und Unterlagen für die Ostsee her:
 
* [http://www.bsh.de/de/Produkte/Karten/Sportbootkarten/Ostseegebiet.jsp Ostseekarten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie'']  
* '''Deutsche Seite:''' [[Schausende]] · [[Glücksburg]] · [[Flensburg]] · [[Sonwik]] · [[Wassersleben]] · [[Fahrensodde]] · [[Gelting-Mole]] · [[Wackerballig]]
* [http://www.nv-verlag.de/ NV-Verlag'']
 
* [http://www.delius-klasing.de/shop/suche.php4?suchtext=satz Delius-Klasing-Verlag'']
* '''Dänische Seite:''' [[Egernsund]] · [[Marina Minde]] · [[Ochseninseln]]
 
=== [[Kieler Bucht]] ===
 
*'''[[Kieler Innenförde]]:''' [[Laboe]] · [[Möltenort]] · [[Mönkeberg]] · [[Stickenhörn]] · [[Wik]] · [[Holtenau]]·[[Kieler Yachtclub]]
 
*'''[[Kieler Aussenförde]]:''' [[Strande]] · [[Schilksee]] · [[Damp]] · [[Wendtorf]]
 
*'''[[Schlei]]:''' [[Schleimünde]] · [[Maasholm]] · [[Kappeln]] · [[Arnis]] · [[Lindaunis]] · [[Missunde]] · [[Schleswig]]
 
* [[Eckernförde]]
 
=== [[Lübecker Bucht]] ===
 
* [[Grömitz]] · [[Niendorf]] · [[Neustadt]] · [[Travemünde]] · [[Großenbrode]] 
 
=== [[Mecklenburger Bucht]] ===
 
* [[Hohen Wieschendorf]] · [[Timmendorf - Poel]] · [[Rerik]] · [[Kühlungsborn]] · [[Warnemünde]] · [[Rostock]] · [[Darsser Ort]]
 
=== [[Westliche Ostsee]] ===
 
* '''[[Fehmarn]]''': [[Orth]] · [[Lemkenhafen]] · [[Burgstaaken]] · [[Burgtiefe]]
 
* [[Heiligenhafen]] · [[Großenbrode]]
 
=== [[Südliche Ostsee]] ===
 
* [[Rügen]]
 
* [[Hiddensee]]
 
=== [[Boddengewässer Ost]] ===
 
* [[Strelasund]]
* [[Greifswalder Bodden]]
* [[Rügen]]
* [[Hiddensee]]
 
== [[Dänemark]] ==
 
'''Siehe Seite [[Dänemark]]'''
 
== [[Schweden]] ==
 
'''Siehe auch Seite [[Schweden]].'''
 
=== Westküste ===
* [[Strömstad]] · [[Hamburgsund]] · [[Kungshamn]] · [[Smögen]] · [[Gullholmen]] · [[Käringön]] · [[Ellös]] · [[Marstrand]] · [[Ockerö]] · [[Björkö]] · '''[[Göteburg]]''' · [[Donsö]] · [[Varberg]] · [[Torekov]] · [[Hallands Väderö]] · [[Ven]]
<span style="color: ColourName">Coloured text</span>
 
=== Südküste ===
* [[Aahus]] · [[Falsterbokanalen]] · [[Hanö-Bucht]] · [[Skåre]] · '''[[Trelleborg]]''' · [[Gislovs Läge]] · [[Torp]] · [[Hörte]] · [[Abbekås]] · ''' [[Ystad]]''' · [[Skillinge]] · [[Simrishamn]] · [[Karlshamn]] · '''[[Karlskrona]]''' · [[Utklippan]] · [[Smygehamn]] · [[Ronnebyhamn]]
 
=== Ostküste ===
* [[Aspö]] · [[Bergkvara]] · [[Fifang]] · [[Halsö]] · [[Kårö]] · [[Klintemala]] · [[Oskarshamn]] ·[[Sandhamn]] · [[Stora Alö]] · [[Viskär]]
 
====[[Kalmarsund]]====
 
====[[Öland]]====
 
====[[Östergötland]]====
 
====[[Södermanland]]====
 
====[[Gotland]]====
 
==== [[Stockholms Skärgard]] ====
 
* [[Stockholms Skärgard/Große Fahrwasser|Große Fahrwasser]]
 
[[Arholma]] · [[Baggensstäket]] · [[Biskopsön]] · [[Björkskäret]] · [[Dalarö (Torrbänken)]] · [[Fagelbrolandet]] · [[Fejan]] · [[Finnhamn]] · [[Furusund]] · [[Granhamn]] · [[Grinda]] · [[Grisselholmen]] · [[Grisslehamn]] · [[Hallskär]] · [[Ladna]] · [[Lidön]] · [[Nämdö]] · [[Nynäshamn]] · [[Ornö]] · [[Rödlöga]] · [[Saltsjöbaden (Hotellviken)]] · [[Stockholm]] · [[Stora Jolpan]] · [[Storasken]] · [[Tjockö]]· [[Trosa]] · [[Vindö]]


(siehe auch [[Nautisches Material S Stockholm]])
(siehe auch [[Nautisches Material S Stockholm]])


== [[Finnland]] ==
==Literatur==


'''Siehe Seite [[Finnland]]'''
{{Buch|Titel= Ostsee-Blicke: Ein Segelsommer mit Kathena 7|Autor=Wilfried Erdmann|ASIN=3768824608}}


== Polen ==
{{Buch|Titel=Hafenhandbuch Ostsee, Bd.1, Schleswig-Holsteinische und Dänische Ostseeküste, Belte und Sund, Südküste Schweden und Bornholm: BD I (Ringeinband)|Autor=Kreuzer-Abt. Deutscher Segler-Verband (Herausgeber)|ASIN=3884123580}}
Zunehmender Beliebtheit erfreut sich seit kurzer Zeit auch die [[Polen|Polnische Küste]].


<!--  
{{Buch|Titel=Hafenhandbuch Ostsee, Bd.2 (Ringeinband)|Autor=Kreuzer-Abt. Deutscher Segler-Verband (Herausgeber)|ASIN=3884123262}}
;Belte und Sund: [[Kleiner Belt]], [[Großer Belt]], [[Langeland Belt]], [[Øresund]], [[Aarhus Bucht]], [[Samsø Belt]], [[Sejerø Bucht]], [[Isefjord]], [[Køge Bucht]], [[Faxe Bucht]], [[Smålandsfarvanet]], [[Südlich Møn und Falster]]


;Westliche Ostsee: [[Flensburger Förde]], [[Schlei]], [[Eckernförder Bucht]], [[Kieler Förde]], [[Hohwachter Bucht]], [[Fehmarn]], [[Lübecker Bucht]], [[Wismarbucht]], [[Mecklenburger Bucht]], [[Vorpommersche Boddenlandschaft]], [[Rügen]], [[Greifswalder Bodden]], [[Usedom]]
==Weblinks==
Navigation
* [http://www.nv-pedia.de/pedia/ Kostenlose aktuelle Seekarten des NV-Verlages]; Diese können ausgedruckt werden und eignen sich sehr gut für die Törnplanung und die Ausbildung aber '''natürlich nicht für die Navigation'''.
* [http://www.sejlerens.com/ Hafeninformationen des dänischen Sejlerens Hafenführers]
* [http://portfocus.com/indexde.html portfocus.com] Nicht nur alle Marinas in der Ostsee, sondern weltweit.
* [http://www.ostsee24.de/] Informationen rund um die Ostsee als Urlaubs- und Reiseziel.


;Südliche Ostsee
* [http://msi.nga.mil/MSISiteContent/StaticFiles/NAV_PUBS/NIMA_LOL/Pub116/Pub116bk.pdf '''List of Lights''' - Baltic Sea with Kattegat, Belts and Sound and Gulf of Bothnia PUB.116] der '''NATIONAL GEOSPATIAL-INTELLIGENCE AGENCY''', Bethesda, Maryland als PDF
;Südöstliche Ostsee
;Zentrale Ostsee
;Nördliche Ostsee
;Alandsee
;Rigaischer Meerbusen
;Bottnischer Meerbusen
-->


Wetter
* [http://www.dp07.com Der Seewetterbericht von DP07, zu empfangen über UKW-Seefunk; Registrierung erwünscht]
* [http://www.dwd.de/swxno Aktueller Seewetterbericht für Nord und Ostsee des DWD] über neuen Kurzlink
* Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bietet ein [http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&_pageLabel=_dwdwww_spezielle_nutzer_schiffffahrt_service&T180200881551318487505211gsbDocumentPath=Content%2FSchifffahrt%2FLehrmittel%2FDauerbrenner__teaser.html&_state=maximized&_windowLabel=T180200881551318487505211&lastPageLabel=_dwdwww_spezielle_nutzer_schiffffahrt_service PDF zum Download], das die Quellen für den aktuellen Seewetterbericht für die Ostsee nennt.
* Empfehlenswerte [http://www.bsh.de/de/Produkte/Infomaterial/WetterWarnfunk/WetterWarnfunk.pdf Wetterwarnfunk-Broschüre des BSH] für die gesamte Ostsee
* [http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/seewetter/seewetter.mp3 Seewetterbericht des DWD über DRadio als MP3]
* Die WMO bietet hier [http://www.wmo.int/pages/prog/www/ois/Operational_Information/VolumeD/GMDSS/Metarea1/DEU_FcstAreas_Metarea123.html Liste] der deutschen Seewettervorhersagegebiete der Ostsee an.


= Nautische Unterlagen =
Wasserstand
Folgende Anbieter (Liste u.U. nicht vollständig) stellen Karten und Unterlagen für die Ostsee her:
* [http://www.bsh.de/aktdat/wvd/tabost.htm aktuelle Wasserstandsvorhersagen an der deutschen Ostseeküste]
* [http://www.bsh.de/de/Produkte/Karten/Sportbootkarten/Ostseegebiet.jsp Ostseekarten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie'']  
* [http://www.dmi.dk/hav/udsigter/havprognoser/#danmark Havprognoser DMI]
* [http://www.nv-verlag.de/ NV-Verlag'']
* [https://www.pegelonline.wsv.de/gast/pegeltabelle?scrollPosition=0&gewaesserFilter=42&pegelnameFilter=-&pegelnummerFilter=-&parameterFilter=3 aktuelle Pegeldaten Ostsee]
* [http://www.delius-klasing.de/shop/suche.php4?suchtext=satz Delius-Klasing-Verlag'']
 
= Weblinks =


* [http://www.nv-portpilot.de/contentlanguage/6BEB9324-CB63-4575-8495-220A68F11138/de/contentareas/AreaGroup_ID/BDDB9324-BEE8-4853-872C-59E3781F9B9F www.nv-portpilot.de - Das Hafenhandbuch im Internet]  Sehr übersichtliche und aktuelle Hafeninformationen
Sonstiges
* [http://www.sejlerens.dk/Default.asp? Hafeninformationen des dänischen Sejlerens Hafenführers]
* [http://www.wassersport-pool.info/Info-Pool/Charterpoint/Charterinfo/Tankstellen_Ostseekuste.htm Liste] aller deutschen Hafentankstellen in der Ostsee
* [http://www.anhinga.de  Fotos von Häfen und Ankerplätzen in der Ostsee]
* [http://www.anhinga.de  Fotos von Häfen und Ankerplätzen in der Ostsee]
* [http://www.helcom.fi/Convention/en_GB/convention/ Helsinki Convention der HELCOM]
* [http://www.helcom.fi/Convention/en_GB/convention/ Helsinki Convention der HELCOM]
* [http://www.dp07.com Der Seewetterbericht von DP07, zu empfangen über UKW-Seefunk; aber nur Nassauer hören kostenlos]
* [http://www.scandlines.de/de/catering/zollbestimmungen.htm Einfuhrmengen nach Skandinavien (Scandlines)]
* [http://www.scandlines.de/de/catering/zollbestimmungen.htm Einfuhrmengen nach Skandinavien (Scandlines)]
* [http://portfocus.com/indexde.html] Nicht nur alle Marinas in der Ostsee, sondern weltweit.


= Törnberichte =
==Törnberichte==


;[http://homepage.swissonline.ch/scho/corona07/corona07.html SY Corona Helsinki Törn 2007]  
;[http://homepage.bluewin.ch/scho/ SY Corona Helsinki Törn 2007]  
: Stationen: [[Schleswig]] - [[dänische Südsee]] - [[Schweden|schwedische Südküste]] - [[Kalmarsund]] - [[Visby]] / [[Gotland]] - [[Stockholmer Schärengarten]] - [[Aaland|Åland-Inseln]] - finnisches [[Schärenmeer]] - [[Helsinki]] und zurück nach [[Nyköping]] / Schweden
: Stationen: [[Schleswig]] - [[dänische Südsee]] - [[Schweden|schwedische Südküste]] - [[Kalmarsund]] - [[Visby]] / [[Gotland]] - [[Stockholmer Schärengarten]] - [[Aaland|Åland-Inseln]] - finnisches [[Schärenmeer]] - [[Helsinki]] und zurück nach [[Nyköping]] / Schweden
;[http://www.junk-food.de/carina/Saison2007/saison_ubersicht.htm SY Carina Törn 2007 "Durch den Götakanal"]
;[http://www.junk-food.de/carina/Saison2007/saison_ubersicht.htm SY Carina Törn 2007 "Durch den Götakanal"]
: Von [[Apenrade]]/durch die [[dänische Südsee]] zur [[schwedische Südküste]] - [[Kalmarsund]] über die Ostküste Schwedens durch den [[Götakanal]] und zurück über [[Anholt]] nach [[Apenrade]]
: Von [[Apenrade]]/durch die [[dänische Südsee]] zur [[schwedische Südküste]] - [[Kalmarsund]] über die Ostküste Schwedens durch den [[Götakanal]] und zurück über [[Anholt]] nach [[Apenrade]]
;[http://www.leisure23sl.blogspot.com SY DINE Törn 2007: Ostseerunde auf 23er]
;[http://www.leisure23sl.blogspot.com SY DINE Törn 2007: Ostseerunde auf 23er]
: Deutschland, Polen, Baltikum, Finnland, Schweden, Dänemark, Deutschland
: [[Deutschland]], [[Polen]], [[Baltikum]], [[Finnland]], [[Schweden]], [[Dänemark]], [[Deutschland]]
;[http://www.oseekante.de/DS_Website/Ostsee08/Ostsee08.html SY Imagine, Törn 2008: Nach St. Petersburg und in den Saimaa]
;[http://www.oseekante.de/DS_Website/Ostsee08/Ostsee08.html SY Imagine, Törn 2008: Nach St. Petersburg und in den Saimaa]
: In 73 Tagen von Kiel, Kalmarsund, Gotland, Ventspils, Rigaischer Meerbusen, Tallin, Vergi, Sankt Petersburg, weiter durch russ. Gewässer zum Saimaa-Kanal, Savonlinna, Porvoo, Helsinki, Ålands, Stockholm, Kalmarsund, Gedser zurück nach Strande
: In 73 Tagen von Kiel, Kalmarsund, Gotland, Ventspils, Rigaischer Meerbusen, Tallin, Vergi, Sankt Petersburg, weiter durch russ. Gewässer zum Saimaa-Kanal, Savonlinna, Porvoo, Helsinki, Ålands, Stockholm, Kalmarsund, Gedser zurück nach Strande
;[http://www.sy-tongji.de/2008/2008.html SY Tongji Ostsee 2008]
: Deutschland, Polen, Litauen, Letland, (Riga), Estland, (Tallinn), Finnland, Aland, Schweden, (Gotland), Dänemark, Deutschland
;[http://www.skippercharly.de/2009/Ostsee.html Törn Ostsee 2009]
: Deutschland, Dänemark, [[Rügen]], [[westliche Ostsee]]
;[http://www.sailing-dreams.com/ostseetorn-mit-lille-bjorn/ Auf Ostseetörn mit dem Gaffelkutter "Lille Bjørn" (2003)]
: Rostock, Bornholm, Karlskrona, Öland, Stockholm, Åland, Turku, Raumo
'''[[Törnbericht 2014 Ostschweden - Bottensee - Finnland - Aaland]]'''<BR>
'''[[Törnbericht Ostschweden via Dänemark]]'''


[[Category:Seegebiet]]
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{{BewuchsAtlas|Ostsee}}
{{BewuchsAtlas|Ostsee}}
[[en:Baltic Sea]]