Die Santorin, Santorini, aber auch Thira genannte Insel ist neben Ns. Anaphi die südlichste der Kykladen und stellt ein landschaftliches beziehungsweise geologisch einmaliges Highlight dar. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, mit einem Boot in die Caldera einzufahren, und erfreulicherweise tut man dies bei den vorherrschenden Winden in der Regel mit einem Raumschotkurs (falls man von Norden aus den Kykladen kommt). Viele Chartercrews wählen diese Insel als Törnziel.

Genauer betrachtet handelt es sich um eine Inselgruppe, entstanden nach diversen vulkanischen Aktivitäten aus einer großen Insel. Den größten Anteil hat die heute Thira oder Santorin genannte Insel, auf der sich alle Infrastruktur konzentriert. Wohl nicht nur jedem Griechenlandtouristen bekannt sind Bilder des am Kraterrand liegenden Hauptort, ebenfalls Thira genannt. Fähren (beispielsweise die regelmäßig und ganzjährig verkehrenden Expressfähren aus Piräus) legen an dieser Insel an, im Osten liegt der Flughafen, der auch international von Charter-Airlines angeflogen wird. Die Insel Thira stellt ein touristisches Zentrum dar, das vom Rucksackreisenden bis zum "Jet-Setter" alle Gäste bedienen kann, und das auch tut.

Neben Thira liegt im Westen die deutlich kleinere Insel Thirasia. Sie ist ebenfalls bewohnt, wenn auch bei Weitem nicht so viel Trubel herrscht wie auf der Hauptinsel. Verbindung zur Hauptinsel per Autofähre. Im südwestlichen Zugang zur Caldera liegt mittig die unbewohnte Felseninsel Aspro.

Nahezu in der Mitte der von diesen drei Landteilen, circa sechs Seemeilen weiten Caldera liegen zwei kleinere, bei Vulkanausbrüchen entstandenen Inseln namens Palaia Kammenis und Nea Kammeni. Geologisch hochinteressant, ein Besuch empfiehlt sich nicht zuletzt wegen der bizarren Lavagegenden. Die im übrigen unbewohnten "Kammenis" werden regelmäßig von Touristenbooten angelaufen.

Übersichtskarte

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