Stockholm
Schwedens Hauptstadt ist eine quirlige Großstadt am und im Wasser. Sie umschließt den Wasserzugang zum Mälaren und ist auf zahlreichen Inseln gebaut. In den zahlreich verästelten Gewässern, die die Stadt durchziehen, gibt es mehrere kommerzielle Häfen. Einige Frachtkais liegen am Ufer der Halbinsel Kvarnholmen östlich des Danvikskanals. Im Norden am Westufer des Lilla Värtan liegen die Fähranleger der großen Finnlandfähren sowie der Freihafen.
Alle Gewässer im Stadtgebiet weisen einen ständigen enormen Schwell auf. Das liegt nur zum geringen Teil an den großen Handelsschiffen, vielmehr an den in großer Zahl kreuz und quer fahrenden Linienschiffen der Vaxholms-Bolaget. Das sind Personenfähren, die praktisch jeden Winkel Stockholms ansteuern. Als übermotorisierte Verdränger schieben sie eine gewaltige Hecksee durch die engen Fjorde. Fazit: In Stockholm Segeln macht erst oberhalb Beaufort 3 Spaß. Bei schlafferem Wind: Lieber alles festzurren und so schnell wie möglich durchmotoren.
Im Stadtgebiet gibt es verschiedene Yachthäfen mit unterschiedlichen Qualitäten. Außerhalb dieser Häfen sieht man zusätzlich noch eine Unzahl von Liegeplätzen. Man darf sich davon nicht täuschen lassen: Das sind alles Privatanleger und die Leute dort reagieren auf Anlegeversuche genauso sauer, wie wenn man in fremder Leute Garage fährt. Prinzipiell also immer erst auf das blaue Schild "Gästhamn" achten.
Die Gästehäfen im Einzelnen:
Stora Fjäderholmen / Lidingö / Navishamnen / Vasahamnen
Westlich der Hammarbyschleuse, also bereits im Süßwaserbereich des Mälaren, gibt es auch städtische Liegemöglichkeiten. Der Aufwand der Passage durch den Hammarby-Kanal lohnt sich natürlich nur, wenn man weiter will in den Mälaren oder kurz durch den Mälaren nach Södertälje und über die dortige Schleuse weiter in den Hallsfjärden und weiter nach Trosa.
Västerbrohamnen / Pampas Marina