<googlemap lat="58.35563" lon="-2.724609" type="karte" zoom="5" width="350" height="325" overview="yes" controls="large"> 57.984808, -6.723633, Hebriden 58.972667, -2.856445, Orkney 60.283408, -1.186523, Shetlandinseln </googlemap>

Schottland bietet mit seiner exponierten Lage im Atlantik und seiner nördlichen Lage eine teilweise raue, aber faszinierende Landschaft. Insbesondere im Norden ist Schottland nur dünn besiedelt und bietet damit Ruhe und Einsamkeit. Während die Vegetation der Ostküste noch relativ abwechslungsreich und üppig ist, ist die Westküste schroff, felsig und karg, zugleich aber auch atemberaubend.

Bekannt ist Schottland auch für seinen Single Malt Whisky. Zahlreiche Destillerien können besichtigt werden.

Reviere

Nordsee

Atlantik

Inseln

Schottland umfasst neben dem Festland zahlreiche Inselgruppen, die einen Törn wert sind.

Die Hebriden sind der Westküste Schottlands vorgelagert

Die Inselgrupe Orkney liegt an der Nordspitze Schottlands. Sie besteht aus über 100 kleineren Inseln, die Hauptinsel ist Mainland.

Die Shetlandinseln liegen weit ausgelagert im Nordosten Schottlands.

Binnen

Wetter und Klima

Das Klima ist atlantisch geprägt, mit häufigem Wechsel zwischen Sonne und Regen, wobei die Niederschlagsmengen in Westschottland deutlich höher liegen (bis zu 4000mm/Jahr in Arisaig), als im Osten. Dafür sind die Wassertemperaturen im Westen wegen des Golfstroms etwas höher als in der Nordsee. Die Sommer sind eher kühl, die meisten Niederschläge fallen im Herbst, die Winter sind mild, an der Westküste häufig frostfrei. In den Berglagen der Highlands ist das Klima natürlich erheblich rauher als an der Küste. Der Ben Nevis (1344m) bleibt auch im Sommer häufig schneebedeckt.

Die Region kann generell als windreich angesehen werden, wobei wiederum der Westen den Osten überwiegt. Die häufigsten Starkwindereignisse werden auf den Hebriden verzeichnet.

Navigation und Gezeiten

Geschichten aus der Geschichte

Die erste Manifestation der geografischen Einheit Schottlands war der Bau des Hadrianswalls 123n.Cr. auf der Tyne-Solvay Linie. Die Römer nannten die Region jenseits des Walls Caledonia.

Ab dem 8. Jahrhundert kam es zu häufigen Überfällen durch die Wikinger. Sie prägten auch über längere Zeit die Kultur und die Sprache. Viele Ortsnamen im heutigen Schottland lassen diesen Zusammenhang noch deutlich erkennen (z.B. Lerwick, Shetlandinseln – Larvik, Norwegen, Stromness, Orkneyinseln).

Die ständige Bedrohung aus dem Norden und Osten zwang die Stämme, sich zusammenzuschließen, es entstand das Königreich Alba.

Zu dieser Zeit war die Christianisierung v.a. der Oberschicht bereits weit fortgeschritten. Sie erfolgte durch eingewanderte irische Mönche und Klostergründungen, wie z.B. auf Iona, Hebriden , Papa Stronsay , Orkney oder Lindisfarne bei Newcastle, England.

1588 gelang es den Engländern, die Spanische Armada in die Flucht zu schlagen. Viele der spanischen Schiffe retteten sich durch eine nördliche Umfahrung Schottlands, wobei wiederum einzelne Schiffe verloren gingen. So soll die "San Juan de Sicilia" in der Bucht von Tobermory, Mull gesunken sein. Seitdem geistert die Vision eines Schatzes in den Köpfen der Anwohner, der darauf wartet gehoben zu werden. Ein anderes Schiff, die "El Gran Grifon" strandete auf der Fair Isle zwischen den Orkneys und den Shetlands.

In den folgenden Jahrhunderten gewann der Nachbar England immer stärkeren Einfluss, was zu wiederkehrenden kriegerischen Auseinandersetzungen führte. Als letzter Versuch, die Vormacht der Engländer zu brechen, wird der Aufstand des Stewarts Bonnie Prince Charlie angesehen, dessen Armee 1746 bei Culloden vernichtend geschlagen wurde. Charlie konnte fliehen und wurde von Flora McDonald in Kilmuir auf Skye versteckt, bis er die Rückkehr nach Frankreich wagen konnte.

Fotos

Weblinks