Benutzer:Rumpf/Törnbericht 2019 Ostschweden via Dänemark: Unterschied zwischen den Versionen

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Quintessenz des heutigen Tages: Man sollte nicht am Samstag oder Sonntag mit einem Segelboot in die Gewässer zwischen Stockholm und Vaxholm.
Quintessenz des heutigen Tages: Man sollte nicht am Samstag oder Sonntag mit einem Segelboot in die Gewässer zwischen Stockholm und Vaxholm.
<div style="background:#C6D6F6;text-align:left;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;">
2. Juli - [[Malma Kvarn]]</div>
Hier sind wir immer noch. Ein netter Hafen, der sehr dadurch gewonnen hat, dass der früher hier tätige überhebliche Restaurantpächter das Handtuch geworfen hat. Seither gibt's hier keine überkanditelte Kundschaft mehr mit übermotorisierten Booten. Ruhe ist eingekehrt. So sieht der vordere Teil des Hafens aus:
[[Bild:2 7 1-2.jpg]]
Weiter hinten passen dann nochmal so viele Boote rein.
Und so das etwas anders designte Hafenklo:
[[Bild:2 7 2-2.jpg]]
Vorgestern noch vor dem "Anker auf" sagte das Barometer, dass da was kommt und fiel weiter. Bis heute sind das 20 hPa. Dasselbe sagte der Wetterbericht dann auch, und deswegen haben wir uns diesen sicheren Hafen gesucht. Die Entscheidung war richtig, denn nach einem Sauseritt mit etlichen Kreuzschlägen hierher legte der Wind dann auch saftig zu bis auf 13 m/s. Alles aber bei strahlendem Sonnenschein. Was macht man in einem Hafen mit drei Waschmaschinen an so einem Tag? Große Wäsche!
[[Bild:2 7 3-2.jpg]]
Und heute kam dann der Wahrheitsgehalt eines alten Seglergedichts wieder hervor:
"Da zieht ein neues Wetter auf,
die Wolken türmen sich zu Hauf,
es regnet ohne Unterlass
und alle Schafe werden nass."
Zu Deutsch: Sauwetter, Kuchenbudenwetter, Kakaowetter, Lesewetter.
Nach dem Regen sah der schöne Badesee im Hinterland aber immer noch gut aus. Süsswasserschwimmen - Mmmmh!
[[Bild:2 7 4-2.jpg]]
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3. Juli - [[Fjärdlång]]</div>
Weit wollten wir heute nicht, weil für den Nachmittag Regen angesagt war. Und generell für die nächsten Tage nördliche Winde, also fahren wir nach Süden. Ziel ist die Insel Fjärdlång östlich von Dalarö. Da gibt's schöne Buchten. Von Hafen haben wir erst mal genug.
Diese Wolken unterwegs
[[Bild:3 7 1-2.jpg]]
sagten uns aber, dass sich da was zusammenbraut, bevor wir am Ankerplatz sind. Und so war es auch: Ein saftiges Gewitter. Der Wind drehte um insgesamt 240° und zurück, Windgeschwindigkeiten von 0 - 11 m/s. Und dazu Regen, Regen, Regen. Also nicht mit Heckanker an die Felsen, denn die sind bei Nässe super-rutschig. Lieber ankern im Mörkviken, der großen Bucht im Norden der Insel. Und als die Sonne wieder rauskommt, ist es hier super gemütlich, alleine mit einem einzigen Motorboot.
[[Bild:3 7 2-2.jpg]]
Ein kleiner Fels ist besonders hübsch bewachsen, und am Ufer grasen die Schafe.
[[Bild:3 7 3-2.jpg]]
[[Bild:3 7 4-2.jpg]]
Sagte ich "alleine mit einem einzigen Motorboot"? Gerade eben läuft noch eine finnische HR ein und ankert neben uns.