Benutzer:Rumpf/Törnbericht 2019 Ostschweden via Dänemark: Unterschied zwischen den Versionen
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<div style="background:#C6D6F6;text-align:left;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;"> | <div style="background:#C6D6F6;text-align:left;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;"> | ||
14. Mai - [[Dyreborg]]</div> | 14. Mai - [[Dyreborg]]</div> | ||
Whow! 15 sm in 6 Stunden - das war vielleicht ein Höllenritt. Wind zwischen 1 und 3 m/s, aber viel, viel Sonne. Wir gleiten durch die dänischen Inseln, nur am Horizont manchmal ein Mast oder ein Segel. Begegnen tut uns niemand. Die ersten Schweinswale patroullieren an den Flachwassergrenzen, schwimmen auch mal unter unserem Schiff durch, nehmen aber sonst keinerlei Notiz. Wir sind wohl zu langsam. | Whow! 15 sm in 6 Stunden - das war vielleicht ein Höllenritt. Wind zwischen 1 und 3 m/s, aber viel, viel Sonne. Wir gleiten durch die dänischen Inseln, nur am Horizont manchmal ein Mast oder ein Segel. Begegnen tut uns niemand. Die ersten Schweinswale patroullieren an den Flachwassergrenzen, schwimmen auch mal unter unserem Schiff durch, nehmen aber sonst keinerlei Notiz. Wir sind wohl zu langsam. | ||
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[[Bild:Årø-2.jpg]] | [[Bild:Årø-2.jpg]] | ||
<div style="background:#C6D6F6;text-align:left;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;"> | |||
17. Mai - [[Middelfart]]</div> | |||
Es regnet und regnet und ist saukalt. Wir sitzen in der Middelfart Marina im Salon und machen gemütliche Lesestunde. Heute jedenfalls fahren wir nirgends mehr hin. | |||
Gestern sind wir den kurzen Stropp von Årø hierher nur mit Genua gefahren, immer hoch am Wind. Das macht die Kleine ganz gut, schafft 30° am Wind. Kein Wolkenloch war zu sehen, die Temperaturen wieder gut geeignet für Musto-Unterwäsche. Kaum in Middelfart angekommen legte das richtig los mit 12 - 14 m/ s aus Nord. Brrrr! | |||
Das ist ja eine riesige Marina. Perfekt organisiert und in Schuss, aber auch ziemlich unpersönlich. Kaum einer grüßt den Anderen. So ne Art Massentierhaltung. | |||
Mal sehen, wo es morgen hingeht. | |||
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18. Mai - [[Lyö]]</div> | |||
Panik beim Aufwachen: Draußen ist Pottennebel. Den Hafen sieht man gerade noch, Fänö nicht mehr. Also erst mal gaaanz geruhsam frühstücken. Und dann mal kucken. So gegen 10 kommen dann die ersten Details raus, die weiter weg sind als eine Meile. Also: Boot klar machen und los. | |||
Nach Norden wollen wir nicht mehr, obwohl wir das erst vorhatten. Irgendwie passen die Windrichtungen der kommenden Tage nicht dazu. Stattdessen wieder nach Süden, vielleicht nach Faldsled oder Lyö. Der Wind ist gut, kommt richtig schön halb rein mit 6 - 8 m/s. Und dann kommt auch noch die Sonne durch, nur bleibt es unglaublich diesig. Kurz nach Mittag kommt Helnaes in Sicht und der Wiund frischt auf. | |||
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Kurze Zeit später sind wir bei 13 m/s, da müssen zwei Reffs rein. Ist übrigens das erste Mal, dass wir unser dieses Jahr neu angeschafftes Großsegel reffen. Läuft super mit dem Einleinenreff und das Segel lässt sich gerefft perfekt trimmen. Wir sind zufrieden. | |||
Dann fahren wir doch, weil wir so schön schnell sind, nach Lyö. Dort ist es schon recht voll - ist ja Wochenende. Der Mittlere Steg ist komplett neu gemacht, die Pfähle auch. Entlang der alten Mole arbeiten sie noch, da kann man noch nicht festmachen. Sonst alles beim Alten. | |||
Im Dorf ist überall schon der Rasen gemäht, aber im Teich quaken noch keine Frösche. Beim Köbmand schaut ein kleiner Junge interessiert zu, wie die Männer eine leere Kiste Bier nach der anderen verladen. Sonst nix. Lyö eben. | |||
[[Bild:18 5 2-2.jpg]] | |||
<div style="background:#C6D6F6;text-align:left;font-weight:bold;font-size:125%;margin: 0px 5px 0px 0; padding: 4px 4px 4px 14px;"> | |||
20. Mai - [[Drejø]]</div> | |||
[[Bild:20 5 1-2.jpg]] | |||
"Drei Tage war der Frosch so krank, | |||
jetzt lacht er wieder! Gott sei Dank." | |||
[[Bild:20 5 2-2.jpg]] | |||
Unglaublich, wie fertig so ein Mann sein kann, wenn er erkältet ist. Segelunfähig, sozusagen. Da sind wir lieber noch in Lyö geblieben. | |||
Heute ging's aber wieder besser, und wir sind losgefahren. Losgeschlichen! Mit sagenhaften 3 m/s gen Südost.. Der Dunst war morgens fast schon wieder ein Nebel und ging den ganzen Tag nicht richtig weg. Sah aber schön aus. | |||
[[Bild:20 5 3-2.jpg]] | |||
In Drejø wird gerade das Sanitärhäuschen umgebaut, soll Ende Juni fertig sein (!). Daneben steht ein piekfeiner Sanitärcontainer, der jede Hafendusche in den Schatten stellt. Geht doch. | |||