Benutzer:Rumpf/Törnbericht 2019 Ostschweden via Dänemark: Unterschied zwischen den Versionen

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Zum Tee ist dann allerdings plötzlich Einlaufverkehr: Drei Einhandsegler aus Eckernförde. Bootsgröße zwischen 37 und 42 Fuß - Platz genug für Einen.
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13. Mai - [[Birkholm]]</div>
Birkholm - was für eine schöne Insel! Von überall sieht man die See, am Horizont immer irgendeine andere Insel. Wir alleine im Hafen.
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Kein Mensch zu sehen so früh im Jahr, nur am Nachmittag kommt mal das Postboot, der Postbote schließt einen Schuppen auf, holt sein Dienstfahrrad raus, macht seine Runde und ist nach 1/2 Stunde schon wieder weg. Im Dorfteich klagen die Singfrösche, ein Hase hoppelt quer durchs Dorf und fast über unsere Füße - herrlich.
Am Hafen selbst gibt's ja kein Süßwasser, deshalb steht im Dorf hinter der "Butik" ein Duschhäuschen. Funktioniert einwandfrei. Und in der Butik gibt es noch (eingefrorenes) Brot und Eis - lecker. Geld einfach in die Schale legen.
Den kurzen Stropp von Strynö hatten wir nur die Genua oben. Es blies schon wieder mit 10 m/s, und in dem engen Fahrwasser trauten wir uns nicht, zu schnell zu fahren. Aber blauer Himmel, und in der Windabdeckung ist es schon richtig warm.
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14. Mai - [[Dyreborg]]</div>
Whow! 15 sm in 6 Stunden - das war vielleicht ein Höllenritt. Wind zwischen 1 und 3 m/s, aber viel, viel Sonne. Wir gleiten durch die dänischen Inseln, nur am Horizont manchmal ein Mast oder ein Segel. Begegnen tut uns niemand. Die ersten Schweinswale patroullieren an den Flachwassergrenzen, schwimmen auch mal unter unserem Schiff durch, nehmen aber sonst keinerlei Notiz. Wir sind wohl zu langsam.
In Dyreborg ist der allerbeste Platz, der vorne an der Mole frei - wie fast alle anderen Gästeplätze auch. Wir sind ja auch das einzige Gastschiff im Hafen. Sonst nur Fischerbootchen.
[[Bild:Dyreborg-2.jpg]]
Jetzt geht's zum Dorfrundgang. Die haben ja so hübsche Häuser hier.
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15. Mai - [[Årø]]</div>
Alle Wetterberichte hatten für heute angesagt: Nordost, zunehmend. Also machten wir uns frohen Mutes auf nach Årø. Eine schöne Halbwindstrecke schwebte uns vor. Was passierte wirklich? Ein schlapper, manchmal etwas aufbrisender Nordwest, alsio genau gegenan. Kreuzen, kreuzen, kreuzen. Aber die Luft ist schon ein bisschen wärmer und die Sonne scheint den ganzen Tag. Angenehmes Schlappsegeln also. Auf dem letzten Kreuzschlag plötzlich Totalflaute, und dann schlagartig 12 m/s direkt aus Nord - dorther, wo wir hinwollten. Diese letzte Meile sind wir dann motort, und: Fest in Årø.
Hier sind wir nicht mehr alleine. Schon zwei Deutsche (davon ein EU-Bürger laut Flagge), zwei Dänen und der erste Holländer dieses Jahres. Trotzdem fühlten sich die Möven hier auf "ihrem" Steg noch nicht gestört, wie man sieht:
[[Bild:Steg Aarö-2.jpg]]
Nach dem Abendessen noch ein kleiner Spaziergang ins Dorf. Nach wie vor ist Brummers Neubausiedlung immer noch nicht in die Gänge gekommen. Ansonsten alles beim Alten: Hübsch verschlafen. Die Touristen sind noch nicht da.
[[Bild:Årø-2.jpg]]