Wangerooge: Unterschied zwischen den Versionen

Skiirskott (Diskussion | Beiträge)
Bilder- und Textergänzungen aus 2016
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Von See kommend gelangt man in das Fahrwasser über die rot/weiße Ansteuerungstonne Harle. Von hier führt das Fahrwasser in Südsüdwestlicher-Richtung in den tiefen Priel. Die flachste Stelle befindet sich nach Angaben der "Wattsegler" ([http://www.wattsegler.de/]) zwischen den Tonnen 4 und 6 und wird im Mai 2014 mit 1,60 m bei Niedrigwasser angegeben.<br/>
Von See kommend ([http://wwwskipperguide.de/helgoland von Helgoland]) gelangt man fast auf gleichem Kurs in das Harle Fahrwasser.<br/>
Die rot/weiße Ansteuerungstonne Harle blieb 2016 weit im Osten!.<br/>
Von hier führt das Fahrwasser in südlicher Richtung in den tiefen Priel.<br/>
Die flachste Stelle befindet sich zwischen den Tonnen 4 und 6. Bei Hochwasser hat man dort aber etwa 3,50 m Wassertiefe.<br/>
[[Datei:westtuerme.jpg|left|framed]]
[[Datei:westtuerme.jpg|left|framed]]
Sehr Augenfällig ist von hier der 52 m hohe Westturm, daneben das Seefeuer, welches auf einem schlanken rot/weißem Turm installiert ist.<br/>
Sehr Augenfällig ist von hier der 52 m hohe Westturm, daneben das Seefeuer, welches auf einem schlanken rot/weißem Turm installiert ist.<br/>
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Auffällig ist, dass alle Anlagen hochgelegt sind. Die Häuser stehen auf Stelzen, die Dalben ragen hoch raus und die Stromanschlüsse liegen etwa 3 m über der Pierfläche.<br/>
Auffällig ist, dass alle Anlagen hochgelegt sind. Die Häuser stehen auf Stelzen, die Dalben ragen hoch raus und die Stromanschlüsse liegen etwa 3 m über der Pierfläche.<br/>
Das ist den extremen Hochwassern geschuldet.<br/><br/>
Das ist den extremen Hochwassern geschuldet.<br/>
In dem gezeigten Pfahlbau hat der Hafenmeister der Niedersachsen Port Autority seinen Amtsssitz, wie auch der Zoll, der gelegentlich auch mal Yachten kontrolliert.<br/><br/>


'''Der Hafen ist gewissermaßen dreigeteilt.'''<br/><br/>
'''Der Hafen teilt sich in Berufs- und Sportschifffahrt.'''<br/><br/>


'''1''' - An den Piers schlagen die Fähren Passagiere und Fracht um. Dies geht dann zeitnah per Bahn in die Ortschaft.<br/>
'''1''' - An den Piers schlagen die Fähren Passagiere und Fracht um. Dies geht dann zeitnah per Bahn in die Ortschaft.<br/>
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Das Rettungsboot "Wilma Sikorski" hat an einem kleinen Anleger einen bevorzugten Liegeplatz. Das Boot ist nicht permanent besetzt, kann aber jederzeit alarmiert werden.<br/>
Das Rettungsboot "Wilma Sikorski" hat an einem kleinen Anleger einen bevorzugten Liegeplatz. Das Boot ist nicht permanent besetzt, kann aber jederzeit alarmiert werden.<br/>
Zuständig für diesen Bereich ist die Schiffsmeldestelle, die in einem markanten Pfahlbau den Sitz hat.<br/>
Zuständig für diesen Bereich ist die Schiffsmeldestelle, die in einem markanten Pfahlbau den Sitz hat.<br/>


'''2''' - Hinter einer Mittelmole sind an einer Steganlage die Liegeplätze des [http://www.wyc-wangerooge.de Wangerooger Yachtclub]. <br/>
'''2''' - Hinter einer Mittelmole sind an einer Steganlage die Liegeplätze des [http://www.wyc-wangerooge.de Wangerooger Yachtclub]. <br/>
Mit etwas Glück können Gastlieger dort unterkommen. Landstrom 230 V und Wasser sind hier vorhanden.<br/>
Mit etwas Glück können Gastlieger dort unterkommen. Landstrom 230 V und Wasser sind hier vorhanden.<br/>
Liegegeld ist im Clubgebäude zu entrichten. Dabei erfährt man auch den Code für die sanitären Anlagen.<br/>
Liegegeld ist im Clubgebäude zu entrichten. (Für ein 30 Fuß-Boot waren das 2016 13,50 €, Servicegebühr 1,50 € pro Person und Tag, Strom 3,50 € pro Tag)<br/>
Das Liegegeld ist berechtigterweise etwas höher als an den öffentlichen Plätzen<br/>
Dabei erfährt man auch den Code für die sanitären Anlagen, die offenbar mit dem Servicebetrag finanziert werden.<br/>


'''3''' - Ein weiterer öffentlicher Steg zum Längsseitsliegen, gegebenenfalls im Päckchen, ist noch weiter rechts vor der Wattfläche. Hier gibt es keine Steckdosen für 230 V-Landstrom.<br/>
Ein weiterer Steg zum Längsseitsliegen, gegebenenfalls im Päckchen, ist noch weiter im Osten vor der Wattfläche.<br/>
Das Liegegeld ist bei der Schiffsmeldestelle zu entrichten und angesichts des fehlenden Service recht gering.<br/>
Dieser wurde vom WYC von der Niedersachsen Port Autority übernommen und mit 10 Stromsäulen je 4 Steckdosen versehen. Diese sind hoch, mit 25 A abgesichert.<br/>
Die Schiffsmeldestelle ist tagsüber besetzt, arbeitet auf UKW-Kanlal 17 "Wangerooge Port" - ist auch telefonisch  unter 14469-630 zu erreichen.<br/>
Die Abrechnung erfolgt per Münzeinwurf, wobei im Gegensatz zu den Clubliegeplätzen die entnommene Menge bezahlt wird. Wieviel Watt pro € dort zu haben sind, konnte ich nicht feststellen <br/>


[[Datei:Hafenpano.jpg|framed|left|Hafenpanorama bei Niedrigwasser. Von links nach rechts: die Yachtclub-Liegepläte, die Mittelmole, Pierplätze, der Landgang]]<br/><br/>
[[Datei:Hafenpano.jpg|framed|left|Hafenpanorama bei Niedrigwasser. Von links nach rechts: die Yachtclub-Liegepläte, die Mittelmole, Pierplätze, der Landgang]]<br/><br/>
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|[[Datei:ClubliegeplaetzebeiHW.jpg|left|framed]]
|[[Datei:ClubliegeplaetzebeiHW.jpg|left|framed]]
|[[Datei:GaestestegamAbend.jpg|framed]]
|[[Datei:GaestestegamAbend.jpg|framed]]
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|[[Datei:Stromsaeule.jpg|left|framed|Moderne, hoch belastbare Stromsäule]]
|[[Datei:StromGaestesteg.jpg|framed|Der Gästesteg in neuem Gesicht. Nach Übernahme durch den WYC mit zeitgemäßem Stromanschluss]]
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Den Grillplatz können Gäste des Clubs nutzen.<br/><br/>
Den Grillplatz können Gäste des Clubs nutzen.<br/><br/>


[[Datei:WegunterWasser.jpg|left|framed|Bei unserem Besuch wurden Sandvorspülungen als Küstenschutz vorgenommen. Das Seewasser sickerte durch die Düne und setzte den Weg zum Ort kräftig unter Wasser]]
[[Datei:WegunterWasser.jpg|left|framed|Bei einem früheren Besuch wurden Sandvorspülungen als Küstenschutz vorgenommen.<br/>
Das Seewasser sickerte durch die Düne und setzte den Weg zum Ort kräftig unter Wasser]]


Man kann für 3 € mit der Bahn in den Ort fahren - vielleicht übersieht der Zugbegleiter einen aber auch, weil sonst nur Pauschaltouristen mitfahren.<br/>
Man kann für 3 € mit der Bahn in den Ort fahren - vielleicht übersieht der Zugbegleiter einen aber auch, weil sonst nur Pauschaltouristen mitfahren.<br/>