Ria Formosa: Unterschied zwischen den Versionen

aus SkipperGuide, dem Online-Revierführer über die Segelreviere der Welt.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 18: Zeile 18:
Auch der Reichtum an Fischen (besonders Meeräschen) und Schalentieren ist enorm. Überall sieht man Leute nach Herzmuscheln (Ameijoas) graben, die auch in den Restaurants angeboten werden. Eine lokale Besonderheit sind auch die Muschelgärten: Parzellen im Watt, die einzelnen "Gärtnern" zugeteilt sind, die dort Ameijoas züchten.
Auch der Reichtum an Fischen (besonders Meeräschen) und Schalentieren ist enorm. Überall sieht man Leute nach Herzmuscheln (Ameijoas) graben, die auch in den Restaurants angeboten werden. Eine lokale Besonderheit sind auch die Muschelgärten: Parzellen im Watt, die einzelnen "Gärtnern" zugeteilt sind, die dort Ameijoas züchten.


In anderen Lagunen werden oftmals Stechmücken zum Problem (wie z.B. im[[Golf von Triest]]), im Juni 2014 jedoch war hier nichts davon zu spüren.
In anderen Lagunen werden oftmals Stechmücken zum Problem (wie z.B. im [[Golf von Triest]]), im Juni 2014 jedoch war hier nichts davon zu spüren.





Version vom 5. Juli 2014, 10:16 Uhr


Die Karte wird geladen …


Die Ria Formosa ist ein weit verzweigtes Lagunensystem an der Sandalgarve. Der gesamte Bereich ist Naturschutzgebiet, insbesondere wegen der artenreichen Vogelwelt. Neben den zahlreichen Störchen finden sich hier allerhand Watvögel, Strandläufer, Seeschwalben und Reiher. Auch der Reichtum an Fischen (besonders Meeräschen) und Schalentieren ist enorm. Überall sieht man Leute nach Herzmuscheln (Ameijoas) graben, die auch in den Restaurants angeboten werden. Eine lokale Besonderheit sind auch die Muschelgärten: Parzellen im Watt, die einzelnen "Gärtnern" zugeteilt sind, die dort Ameijoas züchten.

In anderen Lagunen werden oftmals Stechmücken zum Problem (wie z.B. im Golf von Triest), im Juni 2014 jedoch war hier nichts davon zu spüren.


Die Einfahrt in die Lagune ist für tiefgehende Yachten nur am Cabo de Santa Maria möglich (Fahrzeuge mit einem Tiefgang von > 2,5m dürfen die Lagune nicht befahren.) Bei Springtide kann hier die Ebbströmung so stark sein, daß die Einfahrt schwierig bis unmöglich wird. Normalerweise kommt man aber mit einer starken Maschine gegenan.

Yachtenhäfen stehen dem Durchreisenden praktisch nicht zur Verfügung. Der Yachtclub in Olhao hat leider keine freien Plätze für Transityachten.

Dafür gibt es wunderschöne Ankerplätze (siehe Karte).

Wer sich nicht lange aufhalten will, findet gleich nördlich der Stb-Tonne 1 im Fahrwasser nach Faro eine guten Platz.

Schöner (gemessen an der Zahl der Ankerlieger) ist es landseitig der Ilha Culatra vor dem Örtchen Ilha da Culatra. Im Örtchen selbst finden sich kleine Restaurants, wo man prima die Fänge der örtlichen Fischer für kleines Geld zubereitet bekommt. Ferner ist dort ein kleiner Supermarkt. Man kann auch von hier mit der Fähre zum Einkaufen nach Olhao. Der einsame, aber gepflegte Strand auf der Atlantikseite der Insel ist ein Traum...

Will man mit dem eigenen Boot nach Olhao, so kann man direkt vor der Markthalle ankern (nur für 2-3 Boote Platz, meist schon besetzt), oder östlich in der Bucht vor der Bootswerft Marina Formosa. Mit dem Dingi fährt man dann vor die Markthalle, wo jeden Vormittag eine reiche Auswahl an frischen Produkten preiswert angeboten wird.