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Tipps und Ankerwache ergänzt
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'''Tipps:'''
'''Tipps:'''
* Der Ankermann sieht den Grund am Besten. Wenn der Boden stellenweise Steine oder Bewuchs aufweist, kann er bescheid geben, wenn die aktuelle Stelle frei ist
* Der Ankermann sieht den Grund am Besten. Wenn der Boden stellenweise Steine oder Bewuchs aufweist, kann er bescheid geben, wenn die aktuelle Stelle frei ist
* Je mehr Kette man ausbringt umso besser ist der Halt des Ankers. Durch das Gewicht der Kette und durch das horizontale Angreifen am Ankerstock reisst der Anker nicht so schnell aus.
* Um Sicher zu gehen wie der Anker liegt und ob er sich gut eingegraben hat sollte der Anker abgetaucht oder mit einem Sichtkasten oder ähnlichem überprüft werden.
* Die Ankerkette sollte beim Auslegen in gerader Linie gelegt werden. Bei zuviel Kette am gleichen Ort kann ein Kettenwuhling entstehen.
* Beim Einfahren des Ankers kann der Ankerman mit der Hand oder Fuß an der kette fühlen ob die Kette ruckt. Ruckt die Kette hält der Anker nicht.
* Mit Hilfe eines durch die Kette gezogenen Tampens der am Bugbeschlag belegt wird kann die Ankerwinsch entlastet werden. auch sind die meist störenden Kettengeräusche reduziert.
* manche Ankertypen graben sich besser ein, wenn bei "fallen Anker" leichte Fahrt rückwärts gemacht wird. Sie "fliegen" dann mit der Fluke nach unten dem Boden zu.


== Ankerwache ==
== Ankerwache ==
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Abhängig von den bestehenden und erwarteten Bedingungen kann die Ankerwache unterschiedlich gestaltet sein. Der typische Fall ist ein regelmäßiger Blick alle 1-2 Stunden auf das Wetter, um zu kontrollieren, ob sich die Windrichtung geändert und ob der Wind zugenommen hat (drehender Wind kann den Anker ausbrechen lassen). Bei starkem Wind kann eine häufige Kontrolle notwendig sein, ob man selbst oder andere ins slippen kommen. Extreme Formen der Ankerwachen können so aussehen, dass die Crew seeklar bereitsteht um ohne Verzögerung den Ankerplatz verlassen zu können.
Abhängig von den bestehenden und erwarteten Bedingungen kann die Ankerwache unterschiedlich gestaltet sein. Der typische Fall ist ein regelmäßiger Blick alle 1-2 Stunden auf das Wetter, um zu kontrollieren, ob sich die Windrichtung geändert und ob der Wind zugenommen hat (drehender Wind kann den Anker ausbrechen lassen). Bei starkem Wind kann eine häufige Kontrolle notwendig sein, ob man selbst oder andere ins slippen kommen. Extreme Formen der Ankerwachen können so aussehen, dass die Crew seeklar bereitsteht um ohne Verzögerung den Ankerplatz verlassen zu können.
Bei viel freiem Raum zu anderen Schiffen und/oder Land kann man die Tiefenwarnung des Lots und die GPS Warneinrichtung bei Positionsabweichung zur Überwachung mitbenutzen.


== Varianten ==
== Varianten ==