Diskussion:Sicherheitseinweisung: Unterschied zwischen den Versionen
Rollen |
Peter (Diskussion | Beiträge) |
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Den Kommentar im Abschnitt zu den Rollen kann man sich auch sparen. | Den Kommentar im Abschnitt zu den Rollen kann man sich auch sparen. | ||
Wenn jemand meint, daß er lieber ohne Rollenverteilung im Notfall frei improvisiert, dann soll er das machen. Mit guter Seemannschaft hat das nichts zu tun. --[[Benutzer:84.152.32.137|84.152.32.137]] 18:39, 25. Mai 2006 (CEST) | Wenn jemand meint, daß er lieber ohne Rollenverteilung im Notfall frei improvisiert, dann soll er das machen. Mit guter Seemannschaft hat das nichts zu tun. --[[Benutzer:84.152.32.137|84.152.32.137]] 18:39, 25. Mai 2006 (CEST) | ||
:Du hast recht, es wirkt möglicherweise etwas einseitig. Vielleicht kann man es etwas umformulieren, um eine Pro-Rollen Argumentation besser herauszuheben. | |||
:Es ist allerdings nicht nur meine Meinung, dass Rollen oftmals eher ein akademisches Thema sind und deren praktischer Nutzen durchaus zu hinterfragen ist. Natürlich hängt es sehr von der Situation ab: bei einer Regatta, wo alle Crewmitglieder bereit stehen und nicht das erste Mal unterwegs sind, wird eine Notrolle wahrscheinlich gut klappen. Anders sieht es aber bei Urlaubstörns oder auch Überführungen aus, wo nur ein kleiner Teil der Crew bereit steht (sei es, dass die Freiwache schläft, kocht, liest, etc.). Hier wird zuvor festgelegte Aufgabenverteilung nicht funktionieren. Besonders schwierig wird es bei einem Urlaubstörn, wo die Crew nur kurz am Anfang mit halben Interesse erfahren hat, dass der eine dies und der andere jenes tuen soll - nach spätestens zwei Tagen ist diese Aufteilung vergessen, selbst wenn es fein säuberlich im Logbuch notiert ist. | |||
:Es ist da deutlich zielführender, bei der Sicherheitseinweisung zu erklären, ''was'' im Notfall zu tun ist, so dass es für jeden nachvollziehbar und logisch ist. ''Wer'' die einzelnen Aufgaben dann übernimmt, ergibt sich dann situationsabhängig. | |||
:Mein Eindruck ist, dass die Notrollen aus dem militärischem Bereich kommen und etwas zu unkritisch in die Sportschifffahrt als gute Seemannschaft übernommen wurden. Bei militärischer Organisation und täglichen Übungen werden Notrollen vermutlich gut funktionieren, aber nicht jeder möchte militärische Ordnung im Urlaub. Gute Seemannschaft, d.h. verantwortungsvolle Schiffsführung kann auch durchaus anders gestaltet werden. Und nach meiner Erfahrung ist es wichtiger, eine mitdenkende Crew zu haben, welche die wichtigsten Hintergründe versteht und sich richtig verhalten kann, als nur feste Verhaltensanweisungen einzuprogrammieren. --[[Benutzer:Peter|Peter]] 22:53, 25. Mai 2006 (CEST) | |||