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Auf See oder auch auf Binnengewässer nutze ich die APP von [http://www.navionics.com/de/mobile-pc-app Navionics]. Hier bekommt man Profi-Karten für sehr wenig Geld. Zoomen Sie einmal in diese Karte hinein [http://www.navionics.com/de/webapp WebApp Navionics]. Sie werden begeistert sein. Dies sind auch die Karten für Android-Systeme und kosten für fast ganz Europa und Mittelmeer für Handy ca. 20,-€. In einer höheren Auflösung für Tablet PC ca. 50,-€. Die Karten waren in Griechenland wesentlich genauer als die offiziellen Karten an Bord der Charter-Yachten. Mit dem mitgelieferten Programm kann man sich je nach Speicher des Handy die gewünschten Fahrtgebiete auf das Handy speichern. Weitere Funktionen sind Positionsbestimmung, Entfernungsmessung und eine einfache Routenplanung. Zu vielen Häfen und Ankerplätzen gibt es zusätzliche Informationen wie VHF Frequenz, Telefonnummer oder Reparaturen- und Tankmöglichkeiten. Bei online Verbindung sind sogar Übersichtsfotos anzusehen. Zusätzlich gibt es Tidenkalender teilweise mit Strömungsvorhersage und absolut Spitze sind die animierten Windvorhersage Karten (allerdings nur bei bestehender Internetverbindung). Hier lässt sich über einen Schieberegler die gewünschte Uhrzeit einstellen und man erhält eine Übersicht über die Windrichtung und Stärke als Vorhersage zum gewünschten Zeitpunkt der nächten Tage oder man lässt das ganze als Film ablaufen. Tracks lassen sich mitschreiben, die Funktion ist aber noch nicht so ganz ausgereift und man sollte sich für spätere Auswertungen nicht darauf verlassen. Einige Bildschirm-Fotos und die Gebietsabdeckung findet man hier [https://play.google.com/store/apps/details?id=it.navionics.singleAppEurope&hl=de Navionics Marine Europe]. | Auf See oder auch auf Binnengewässer nutze ich die APP von [http://www.navionics.com/de/mobile-pc-app Navionics]. Hier bekommt man Profi-Karten für sehr wenig Geld. Zoomen Sie einmal in diese Karte hinein [http://www.navionics.com/de/webapp WebApp Navionics]. Sie werden begeistert sein. Dies sind auch die Karten für Android-Systeme und kosten für fast ganz Europa und Mittelmeer für Handy ca. 20,-€. In einer höheren Auflösung für Tablet PC ca. 50,-€. Die Karten waren in Griechenland wesentlich genauer als die offiziellen Karten an Bord der Charter-Yachten. Mit dem mitgelieferten Programm kann man sich je nach Speicher des Handy die gewünschten Fahrtgebiete auf das Handy speichern. Weitere Funktionen sind Positionsbestimmung, Entfernungsmessung und eine einfache Routenplanung. Zu vielen Häfen und Ankerplätzen gibt es zusätzliche Informationen wie VHF Frequenz, Telefonnummer oder Reparaturen- und Tankmöglichkeiten. Bei online Verbindung sind sogar Übersichtsfotos anzusehen. Zusätzlich gibt es Tidenkalender teilweise mit Strömungsvorhersage und absolut Spitze sind die animierten Windvorhersage Karten (allerdings nur bei bestehender Internetverbindung). Hier lässt sich über einen Schieberegler die gewünschte Uhrzeit einstellen und man erhält eine Übersicht über die Windrichtung und Stärke als Vorhersage zum gewünschten Zeitpunkt der nächten Tage oder man lässt das ganze als Film ablaufen. Tracks lassen sich mitschreiben, die Funktion ist aber noch nicht so ganz ausgereift und man sollte sich für spätere Auswertungen nicht darauf verlassen. Einige Bildschirm-Fotos und die Gebietsabdeckung findet man hier [https://play.google.com/store/apps/details?id=it.navionics.singleAppEurope&hl=de Navionics Marine Europe]. | ||
[[Datei:Isselmeer_LD_LOG_2013.jpg|thumb|right|600px | Track mit LD LOG auf Google Earth]] | |||
==== Logbuch ==== | ==== Logbuch ==== | ||
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Die GPS-Plotter an Bord von Charteryachten haben zwar auch eine Funktion „Ankerwache“ berücksichtigen aber nicht den Schwojebereich und die Länge der Kette. Das führt zu häufigem Fehlalarm. Hier setzt die APP [https://play.google.com/store/apps/details?id=de.schumisoft Ankerwache] von Torsten Schumacher& Oliver Klug mit dem richtigen Verfahren an. Fällt der Anker tippt man auf ein Steuerfeld auf der Handyanzeige, stoppt die Ankerwinsch drückt man einen anderen, fertig. Der Schwojebereich und auch die Kettenlänge lassen sich sehr einfach grafisch am Bildschirm auch nachträglich noch korrigieren. Einzig und allein der nette Klang einer Schiffsglocke bei einem Alarm reißt einen leider nicht aus dem Schlaf, eine Schiffssirene als Alarm wäre hier angebrachter. | Die GPS-Plotter an Bord von Charteryachten haben zwar auch eine Funktion „Ankerwache“ berücksichtigen aber nicht den Schwojebereich und die Länge der Kette. Das führt zu häufigem Fehlalarm. Hier setzt die APP [https://play.google.com/store/apps/details?id=de.schumisoft Ankerwache] von Torsten Schumacher& Oliver Klug mit dem richtigen Verfahren an. Fällt der Anker tippt man auf ein Steuerfeld auf der Handyanzeige, stoppt die Ankerwinsch drückt man einen anderen, fertig. Der Schwojebereich und auch die Kettenlänge lassen sich sehr einfach grafisch am Bildschirm auch nachträglich noch korrigieren. Einzig und allein der nette Klang einer Schiffsglocke bei einem Alarm reißt einen leider nicht aus dem Schlaf, eine Schiffssirene als Alarm wäre hier angebrachter. | ||
[[Datei:Ankerslippt.jpg|thumb|right|600px | 80mtr bis zum Felsen, Anker hat nicht gehalten]] | |||
==== Beispiel Track 6 Bft Anker bricht aus ==== | ==== Beispiel Track 6 Bft Anker bricht aus ==== | ||
Die Grafik rechts zeigt einen mitgeschriebenen GPS Track während bei ca. 6 Bft (in Böen mehr) der Anker ausbricht. In dem oberen blauen Knäuel wähnen wir uns noch in Sicherheit (Wind ca. 4 Bft.) und fahren sogar mit dem Dingi an Land zum Essen. Da die weißen Punkte auch einen Zeitstempel anzeigen wenn man sie im Google Earth Original mit der Maus anfährt wissen wir, dass exakt um 23:54 Uhr der Anker ausbricht und wir innerhalb von 5 Min. direkt auf eine Klippe zu treiben. Ca 80 mtr. davor fasst der Anker unterstützt durch Motorkraft wieder und wir suchen einen neuen Liegeplatz. Dort ereilt uns dann nachts um 2:00 Uhr das gleiche Schicksal noch einmal (der Wind bzw. die Fallböen hatten zugenommen) und wir treiben mit einer kurzen Unterbrechung auf den Strand zu. Danach verlassen wir die Bucht und ankern in einer Nachbarbucht. Zuhause hinterlassen wir dann in Skipperguide eine Warnung für diese Bucht siehe [http://skipperguide.de/wiki/Leros Leros / Ormos Alintas ]. | Die Grafik rechts zeigt einen mitgeschriebenen GPS Track während bei ca. 6 Bft (in Böen mehr) der Anker ausbricht. In dem oberen blauen Knäuel wähnen wir uns noch in Sicherheit (Wind ca. 4 Bft.) und fahren sogar mit dem Dingi an Land zum Essen. Da die weißen Punkte auch einen Zeitstempel anzeigen wenn man sie im Google Earth Original mit der Maus anfährt wissen wir, dass exakt um 23:54 Uhr der Anker ausbricht und wir innerhalb von 5 Min. direkt auf eine Klippe zu treiben. Ca 80 mtr. davor fasst der Anker unterstützt durch Motorkraft wieder und wir suchen einen neuen Liegeplatz. Dort ereilt uns dann nachts um 2:00 Uhr das gleiche Schicksal noch einmal (der Wind bzw. die Fallböen hatten zugenommen) und wir treiben mit einer kurzen Unterbrechung auf den Strand zu. Danach verlassen wir die Bucht und ankern in einer Nachbarbucht. Zuhause hinterlassen wir dann in Skipperguide eine Warnung für diese Bucht siehe [http://skipperguide.de/wiki/Leros Leros / Ormos Alintas ]. | ||