Masurische Seenplatte: Unterschied zwischen den Versionen

Ruediger (Diskussion | Beiträge)
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Bei AMAZON finden Sie ausreichend Literatur, wenn Sie nach „Masuren Waterway“ suchen. Auch eine Menge Bilder können Sie dort sehen! Zwei Wochen sollten Sie schon einplanen, sonst haben Sie nichts davon und den Freunden des Ankerns winken die herrlichsten Ankerbuchten. Für Segler gibt es jede Menge so genannter Biwakplätze bei denen man am flachen Ufer mit dem Bug anlanden kann. An den Plätzen ist Gesang und Lagerfeuer üblich. Sanitäre Anlagen fehlen natürlich.
Bei AMAZON finden Sie ausreichend Literatur, wenn Sie nach „Masuren Waterway“ suchen. Auch eine Menge Bilder können Sie dort sehen! Zwei Wochen sollten Sie schon einplanen, sonst haben Sie nichts davon und den Freunden des Ankerns winken die herrlichsten Ankerbuchten. Für Segler gibt es jede Menge so genannter Biwakplätze bei denen man am flachen Ufer mit dem Bug anlanden kann. An den Plätzen ist Gesang und Lagerfeuer üblich. Sanitäre Anlagen fehlen natürlich.


Mittlerweile haben auch die Hausboote mit sechs Bootsanbietern das Revier erobert. Das Revier ist herrlich, vergleichbar mit Irland vor 40 Jahren. Dem Umweltschutz wird sehr vel Aufmerksamkeit gewidmet. Auch Bauwerke am Wasser werden mit der notwendigen Umsicht errichtet. Außer Marinas gibt es aber noch keine Anlegestellen die man als solche bezeichnen könnte. Anleger (Jetties) müssen also, so wie am Erne noch gebaut werden. Die Navigationsmarkierungen (Seezeichen) sind vorbildlich nach dem IALA System A. Powerboote und PWC wurden noch nicht gesichtet. Es ist immer noch ein Seglerrevier. Die "Wasserwacht" WOPR ist sehr umsichtig und hat viele Stationen. Nach einem Gewitter oder bei Sturm wird das Revier abgefahren. Ein System für Sturmwarnungen ist vorhanden. Natürlich gibt es für die Hausboote auch Fäkalientanks die ordentlich entsorgt werden. Vom Airport Warschau und Hauptbahnhof gibt es einen Busshuttle zu einer Basis am Beldahnsee.
Mittlerweile haben auch die Hausboote mit sechs Bootsanbietern das Revier erobert. Das Revier ist herrlich, vergleichbar mit Irland vor 40 Jahren. Dem Umweltschutz wird sehr vel Aufmerksamkeit gewidmet. Auch Bauwerke am Wasser werden mit der notwendigen Umsicht errichtet. Außer Marinas gibt es aber noch keine Anlegestellen die man als solche bezeichnen könnte. Anleger (Jetties) müssen also, so wie am Erne noch gebaut werden. Die Navigationsmarkierungen (Seezeichen) sind vorbildlich nach dem IALA System A. Powerboote und PWC wurden noch nicht gesichtet. Es ist immer noch ein Seglerrevier. Die "Wasserwacht" WOPR ist sehr umsichtig und hat viele Stationen. In Lötzen unterhält sie ihre Zentrale, dort ist immer ein Wachdienst mit Notarzt volle 24 Stunden mit mehreren Booten verfügbar. Nach einem Gewitter oder bei Sturm wird das Revier abgefahren. Ein System für Sturmwarnungen ist vorhanden. Natürlich gibt es für die Hausboote auch Fäkalientanks die ordentlich entsorgt werden. Vom Airport Warschau und Hauptbahnhof gibt es einen Busshuttle zu einer Basis am Beldahnsee.
Neben zwei großen Bootsvermietern, einer davon bietet gute Stahlboote mit hervorragender Technik, werden jetzt auch immer mehr Boote von polnischen Vermietern angeboten, die einen annehmbaren Standard bieten. Die Stahlboote haben enen Schwarzwassertank von 1500 Liter, damit reichen zwei Personen locker 3 Wochen ohne Pump Out. Auch der Trinkwassertank mit 1000 Liter befreit einem von zu öferten Nachtanken. Leider gibt es einen Lebensmittelbestelldienst nur bei den polnischen Vermietern. Ein sehr guter Wetterbericht mit Windsttärke und Windrichtung kann per LAP abgerufen werden, aber auch die WOPR gibt telefonisch Auskunft.


== Literatur ==
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