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=== Elektronische Navigation ===
=== Computer an Bord ===


Speziell für diese Situation hergestellte Notebooks waren mir zu teuer. Außerdem kann auch das widerstandsfähigste, feuchtigkeits- und salzresistenteste Gerät mit dem Fluggepäck verloren gehen, gestohlen werden oder ins Wasser fallen.  
Speziell für diese Situation hergestellte Notebooks waren mir zu teuer. Außerdem kann auch das widerstandsfähigste, feuchtigkeits- und salzresistenteste Gerät mit dem Fluggepäck verloren gehen, gestohlen werden oder ins Wasser fallen.  
Also entschied ich mich für eine möglichst preisgünstige Lösung, bei der ein Totalverlust leicht zu verschmerzen ist.  
Also entschied ich mich zunächst für eine möglichst preisgünstige Lösung, bei der ein Totalverlust leicht zu verschmerzen ist.  
Bei ebay konnte ich ein kleines, leichtes und schon älteres Fujitsu-Siemens Lifebook für 150,00 € erwerben. Dazu einen 12V-Adapter (20,00 €)  
Bei ebay konnte ich ein kleines, leichtes und schon älteres Fujitsu-Siemens Lifebook für 150,00 € erwerben. Dazu einen 12V-Adapter (20,00 €)  
Für die Navigation verwende ich eine ältere C-Map - Version, die ich für 50,00 € bekam.
Das funktioniert zusammen mit der GPS-Maus für den USB-Slot völlig ausreichend. Ich brauche keine GPS-Aussenantenne und bekomme in kürzester Zeit ein Signal für das Navigationsprogramm.
Das funktioniert zusammen mit der GPS-Maus für den USB-Slot völlig ausreichend. Ich brauche keine GPS-Aussenantenne und bekomme in kürzester Zeit ein Signal.  
 
Bei der elektronischen Navigation sind für mich v.a. die geografischen Daten wichtig und die sind auch bei einer älteren Softwareversion nicht anders als heute. Der stets notwendige Abgleich mit der berichtigten Papierkarte bringt die aktuellen Infos über den Zustand der Schifffahrtsstraßen.
Für Yachteigner ist der Festeinbau eines PC's eine attraktive Option. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bei schwerer See ist ein Laptop immer absturzgefährdet. Nicht nur daß der dann kaputt ist - wenn dort gerade das Navigationsprogramm gelaufen ist, muß man schnell auf Karte umstellen, unter Bedingungen, die nicht komfortabel sind. Außerdem werden Laptops leichter gestohlen und sie belegen eine Stellfläche, von denen es auf einem Boot nicht so viele gibt.
In letzter Zeit hat sich auf dem Sektor Mini-PC und Car-PC vieles getan. Der Markt bietet Rechner an, von der Größe eines Autoradios und der Power eines Büro-Gerätes. Auf den meisten Booten läßt sich so ein Teil im Bereich der Navigation hinter irgendeiner Blende oder in einem ungenutzten Winkel verstecken.
 
Bei mir läuft ein Mini-PC mit dem D525MW Mainboard von Intel. Das hat einen DualCore Prozessor mit 2x1,8GHz, der mit einem Passivkühler auskommt. Als Laufwerk C: kommt ein Solid State Drive (SSD) zur Anwendung, sodaß also weder ein Lüfter, noch eine rotierende Festplatte enthalten ist. Im Normalbetrieb werden dadurch keine beweglichen Teile benötigt, die evtl. empfindlich sind gegen Erschütterungen, Staub oder Salz. Das Gehäuse ist mit selbstgefertigten VA-Bügeln auf seiner Unterlage fixiert, sodaß es auch unter widrigen Bedingungen an Ort und Stelle bleibt. Auch der 12" Monitor ist mit seinem Metallfuß fest auf seiner Unterlage verschraubt.
 
Geräte, die als Car-PC angeboten werden, laufen meist problemlos mit der Bordspannung. Mini-PC's haben meist ein 220V-Netzteil, weil sie nicht für eine mobile Anwendung gedacht sind. Auch wenn so ein Gerät mit 12V sekundär aus dem Trafo läuft, ist für das Bordnetz ein DC/DC-Wandler erforderlich, der eine stabile Spannungsversorgung sicherstellt. Denn die Bordnetzspannung schwankt zwischen 11,5V und 14,5V und das machen die Mainboards in der Regel nicht mit.
 
Auf dem Rechner läuft das Navigationsprogramm (USB-GPS-Maus), die Internetverbindung über USB-Mobilfunkmodem (Front-USB ist hier wichtig), das Programm der WIBE-Wetterbox von Mörer und die nicht-nautischen Anwendungen (Textverarbeitung, Musik, Bildbearbeitung etc.)


=== Internet/e-mail ===
=== Internet/e-mail ===
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Tja - und es gibt immer wieder etwas neues: Mein aktueller Favorit für den Download und die Darstellung von Gribfiles ist [http://zygrib.org/index.php?page=abstract_de '''zyGrib''']. Wie Ugrib läd es die Gribfiles selbständig herunter und öffnet sie gleich. Es ist kostenlos und es ist keine Registrierung erforderlich. Man kann die Region definieren, für die die Wetterdaten geladen werden sollen und die Inhalte. Informationen über Wellen, Windwellen, Schwell sind im Gegensatz zu den anderen kostenlosen Programmen verfügbar! Zu allem Überfluß gibt es auch noch eine deutschsprachige Programmversion.
Tja - und es gibt immer wieder etwas neues: Mein aktueller Favorit für den Download und die Darstellung von Gribfiles ist [http://zygrib.org/index.php?page=abstract_de '''zyGrib''']. Wie Ugrib läd es die Gribfiles selbständig herunter und öffnet sie gleich. Es ist kostenlos und es ist keine Registrierung erforderlich. Man kann die Region definieren, für die die Wetterdaten geladen werden sollen und die Inhalte. Informationen über Wellen, Windwellen, Schwell sind im Gegensatz zu den anderen kostenlosen Programmen verfügbar! Zu allem Überfluß gibt es auch noch eine deutschsprachige Programmversion.
'''Die Wetter Info Box Europa - WIBE der Fa. Mörer'''
Seit einem Jahr habe ich die [http://www.wetterinfobox.com/WIBE.htm WIBE] installiert und bin sehr zufrieden. Sie versorgt mich mit dem nationalen und internationalen NAVTEX über UKW, sowie mit den Seewetterberichten des DWD über KW (isoliertes Stag, Balun). Ausserdem verfügt sie über eine Barografen-Funktion. Sie ist mit einer SD-Karte versehen, auf der alle Daten aufgezeichnet werden (solange sie mit Strom versorgt ist). Die USB-Verbindung zum PC liefert die Daten für die Darstellung aller Infos auf dem Monitor.
Die Standartversorgung mit Wetterdaten erfolgt bei mir über Internet und Gribfiles. Die WIBE macht mich jedoch unabhängig vom Mobilfunkempfang, sodaß auch weit draussen auf See der Informationsfluß gewährleistet ist.


=== [[Cabrera-Archipel]] ===
=== [[Cabrera-Archipel]] ===