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Martinscica ist ein ruhiges Fischerdorf mit geschütztem Hafen. Rundum sind einige Apartements und Campingplätze, die aber das Gesamtbild nicht stören. Die Anfahrt ist ohne Probleme möglich. Die Steinmole des Yachtpiers ist mit einem roten Leuchtfeuer gekennzeichnet. Yachten machen üblicherweise röm / kath. auf der Innenseite fest. Seit einiger Zeit gibt es Mooringleinen. Strom und Frischwasser sind vorhanden. Die Wassertiefe ist um die drei Meter. Im östlichen Bereich der Pier liegen Fischerboote, sodass für rund 10 Yachten Platz ist. Wenn es also voll ist, kann man im Hafenbecken auf rund 4 Meter ankern. Im nördlichen Teil des Hafens wird es flach, auf die grosse steinerne Badeplattform mitten im Hafen ist zu achten. Der westliche Teil des Hafens ist keineswegs geeignet, auch wenn eine einladende Steinmole zu sehen ist. Die Wassertiefen sind dort teils gering und ausserdem gibt es massig Steine. Auf der Aussenseite der südlichen Pier machen (tagsüber) Ausflugsboote fest, in Absprache mit dem Hafenmeister kann man zumindest zeitweise längsseits gehen. | Martinscica ist ein ruhiges Fischerdorf mit geschütztem Hafen. Rundum sind einige Apartements und Campingplätze, die aber das Gesamtbild nicht stören. Die Anfahrt ist ohne Probleme möglich. Die Steinmole des Yachtpiers ist mit einem roten Leuchtfeuer gekennzeichnet. Yachten machen üblicherweise röm / kath. auf der Innenseite fest. Seit einiger Zeit gibt es Mooringleinen. Strom und Frischwasser sind vorhanden. Die Wassertiefe ist um die drei Meter. Im östlichen Bereich der Pier liegen Fischerboote, sodass für rund 10 Yachten Platz ist. Wenn es also voll ist, kann man im Hafenbecken auf rund 4 Meter ankern. Im nördlichen Teil des Hafens wird es flach, auf die grosse steinerne Badeplattform mitten im Hafen ist zu achten. Der westliche Teil des Hafens ist keineswegs geeignet, auch wenn eine einladende Steinmole zu sehen ist. Die Wassertiefen sind dort teils gering und ausserdem gibt es massig Steine. Auf der Aussenseite der südlichen Pier machen (tagsüber) Ausflugsboote fest, in Absprache mit dem Hafenmeister kann man zumindest zeitweise längsseits gehen. | ||
Empfehlenswert sind das Gasthaus "Koralj", südlich der Hafenpier und die Konoba "Kastel" gleich neben der Pier. Dort sitzt man auf einer Dachterrasse mit | Empfehlenswert sind das Gasthaus "Koralj", südlich der Hafenpier und die Konoba "Kastel" gleich neben der Pier. Dort sitzt man auf einer Dachterrasse mit schönem Ausblick auf das Meer und den Sonnenuntergang. Es gibt einen kleinen Supermarkt direkt am Hafen. Sogar ein Postamt ist vorhanden. | ||
Die blaue Grotte (Plava Grotta) liegt auf dem Weg zwischen Valun und Martinscica an der Bucht Zanja {{Koordinate|U|44_52.30_N_14_19.10_E|44°52,30' N 14°19,10' E|Martinscica}} Man fährt | Die blaue Grotte (Plava Grotta) liegt auf dem Weg zwischen Valun und Martinscica an der Bucht Zanja {{Koordinate|U|44_52.30_N_14_19.10_E|44°52,30' N 14°19,10' E|Martinscica}} Man fährt an der Küste entlang, bis man hoch oben auf dem Berg die Ortschaft Lubenice aus 25° peilen kann. Die Grotte ist auf der südlichen Seite der Bucht. Ein Gang führt rund 10 Meter in den Berg, erst dann öffnet sich hinter einer kleinen Biegung die eigentliche Grotte bis in eine Höhe von rund 15 Metern. Eine Öffnung an der Decke ermöglicht das imposante Lichtspiel. Bei Wellen ist ein Besuch der Grotte nicht empfehlenswert. | ||
== Bucht Ustrine == | == Bucht Ustrine == | ||
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Die Bucht Bijar liegt unmittelbar nordöstlich von Osor und eignet sich zum Übernachten, für eine kurze Besichtigung von Osor, oder für die Überbrückung der Wartezeit bis der Kanal von Osor geöffnet wird. Die Ansteuerung ist einfach, Es gibt im nördlichen und südlichen Bereich der Bucht ein Leuchtfeuer. Im Nordosten der Bucht gibt es eine Mole mit Pollern. Gelegentlich wird beschrieben, dass dort festgemacht werden kann. Die Wassertiefe ist allerdings nur 1,5 Meter tief und meistens liegen einheimische Fischerboote dort. Eine Landleine zu den Pollern ist aber möglich. Das freie Ankern an der Nordseite der Bucht auf Sandboden mit beliebiger Wassertiefe ist eine gute Alternative. Die Bucht ist zwar ohne Versorgung, die Nähe zu Osor mildert diesen Umstand. Die Bucht dürfte über lange Zeit der Haupthafen von Osor gewesen sein. | Die Bucht Bijar liegt unmittelbar nordöstlich von Osor und eignet sich zum Übernachten, für eine kurze Besichtigung von Osor, oder für die Überbrückung der Wartezeit bis der Kanal von Osor geöffnet wird. Die Ansteuerung ist einfach, Es gibt im nördlichen und südlichen Bereich der Bucht ein Leuchtfeuer. Im Nordosten der Bucht gibt es eine Mole mit Pollern. Gelegentlich wird beschrieben, dass dort festgemacht werden kann. Die Wassertiefe ist allerdings nur 1,5 Meter tief und meistens liegen einheimische Fischerboote dort. Eine Landleine zu den Pollern ist aber möglich. Das freie Ankern an der Nordseite der Bucht auf Sandboden mit beliebiger Wassertiefe ist eine gute Alternative. Die Bucht ist zwar ohne Versorgung, die Nähe zu Osor mildert diesen Umstand. Die Bucht dürfte über lange Zeit der Haupthafen von Osor gewesen sein. | ||
Für ein kurzzeitiges (längsseitiges) Anlegen zur Besichtigung von Osor eignet sich die ostseitige Pier am nördlichen Eingang des Kanals von Osor. Historisch ist Osor beeindruckend, immerhin reichen die esten Anzeichen von Besiedelung bis ins 16. Jhd. v.Chr. Zur griechischen Zeit hiess die Stadt "Apsoros" was angeblich zu "Osor" wude. Alternativ kann die Eroberung durch den Venezianer Pietro Orseole als namensgebend angenommen werden. Zur späten Römerzeit (um das Jahr 1000?) jedenfalls erlebte die Stadt eine Hochblüte. Um den Weg zwischen nördlicher Adria und Dalmatien zu verkürzen, wurde der Kanal angelegt. Früher eine der mächtigsten Städte am Mittelmeer, leben heute unter 100 Menschen in Osor. | Für ein kurzzeitiges (längsseitiges) Anlegen zur Besichtigung von Osor eignet sich die ostseitige Pier am nördlichen Eingang des Kanals von Osor. Historisch ist Osor beeindruckend, immerhin reichen die esten Anzeichen von Besiedelung bis ins 16. Jhd. v.Chr. zurück. Zur griechischen Zeit hiess die Stadt "Apsoros" was angeblich zu "Osor" wude. Alternativ kann die Eroberung durch den Venezianer Pietro Orseole als namensgebend angenommen werden. Zur späten Römerzeit (um das Jahr 1000?) jedenfalls erlebte die Stadt eine Hochblüte. Um den Weg zwischen nördlicher Adria und Dalmatien zu verkürzen, wurde der Kanal angelegt. Früher eine der mächtigsten Städte am Mittelmeer, leben heute unter 100 Menschen in Osor. | ||
Der Kanal von Osor trennt die Inseln Cres und Losinj. Er ist rund 150 Meter lang und etwa 12 Meter breit. Schiffe dürfen im Kanal nicht nebeneinander fahren. Die Strassendrehbrücke wird zweimal täglich (09:00 und 17:00 Uhr, aktuelle Zeiten bitte abklären) für die Durchfahrt der Schiffe geöffnet, ein Erlebnis für die Crew und die Zuschauer am Land. Vorrang haben die Schiffe aus dem Süden. Im Kanal gibt es eine deutlich spürbare Strömung, es wird von bis zu 6 kn berichtet. Die Wassertiefe im Kanal beträgt zwischen 2 und 2,5 Metern. Die südliche Fahrrinne zum Kanal ist mit 2,5 bis 3 Meter nicht viel tiefer. Man muss sich an den roten Bojen orientieren und lässt diese westlich liegen. Jedenfalls ist die Kanaldurchfahrt lohnenswert, erhabenes winken nach links und rechts inbegriffen... | Der Kanal von Osor trennt die Inseln Cres und Losinj. Er ist rund 150 Meter lang und etwa 12 Meter breit. Schiffe dürfen im Kanal nicht nebeneinander fahren. Die Strassendrehbrücke wird zweimal täglich (09:00 und 17:00 Uhr, aktuelle Zeiten bitte abklären) für die Durchfahrt der Schiffe geöffnet, ein Erlebnis für die Crew und die Zuschauer am Land. Vorrang haben die Schiffe aus dem Süden. Im Kanal gibt es eine deutlich spürbare Strömung, es wird von bis zu 6 kn berichtet. Die Wassertiefe im Kanal beträgt zwischen 2 und 2,5 Metern. Die südliche Fahrrinne zum Kanal ist mit 2,5 bis 3 Meter nicht viel tiefer. Man muss sich dort an den roten Bojen orientieren und lässt diese westlich liegen. Jedenfalls ist die Kanaldurchfahrt lohnenswert, erhabenes winken nach links und rechts inbegriffen... | ||
== Bucht Jadriscica (Pogana) == | == Bucht Jadriscica (Pogana) == | ||