Ikaria: Unterschied zwischen den Versionen
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westlicher Richtung, liegt sie auf den ersten Blick günstig auf dem Weg zwischen den Kykladen und den Südlichen Sporaden. Dass Ikaria nicht nur von Seglern verhältnismäßig selten besucht wird ist wohl vorwiegend auf ihre geologische Situation zurückzuführen. So steht nur jeweils ein Hafenort an der Nord- und der Südküste zur Verfügung (mit teilweise nur zweifelhaftem Schutz für Yachten), ansonsten bietet der Küstenverlauf keine brauchbaren "Schlupflöcher". So sind selbst die touristisch so wichtigen Badebuchten mit ihren Stränden eine Seltenheit. Durch ihre etwa von West nach Ost verlaufende Ausdehnung von knapp 40 Kilometern wirkt sie wie ein Riegel gegen den im Sommer üblicherweise von Nord bis Nordwest einfallenden [[Meltemi]], weshalb ihre Nordseite wegen des zu erwartenden schweren Seegangs gemieden wird. Im Süden der Insel bewirkt der bis zu etwa tausend Meter hohe Gebirgszug, dessen aus dem Meer ragender Rücken die Insel bildet, äußerst heftige Fallböen. Und auch "neben" der Insel bewirken Kap- und Düseneffekte stramme Winde. Diese Umstände zusammen mit den großen Distanzen zu alternativen Liegeplätzen machen diese Ecke der Ägäis zu keinem einfachen Revier. Es ist aus denselben Gründen auch keine Seltenheit, dass die Insel über Tage von allen Fährverbindungen abgeschnitten ist. | |||
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Von hermannkaltmeyer@gmx.de: | Von hermannkaltmeyer@gmx.de: | ||
Version vom 13. November 2011, 20:55 Uhr
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| Seegebiet | Mittelmeer > Ägäis > Südliche Sporaden |
| Politisch | Europa > Griechenland > Nördliche Ägäis |
Ikaria bildet mit der östlich gelegenen Inselgruppe Fourni Korseon und deren Nachbarinsel Samos den nördlichen Abschluss der Inselgruppe Südliche Sporaden. Mit ihrer Lage zwischen diesen Inseln und mit Mykonos, der nächsten in westlicher Richtung, liegt sie auf den ersten Blick günstig auf dem Weg zwischen den Kykladen und den Südlichen Sporaden. Dass Ikaria nicht nur von Seglern verhältnismäßig selten besucht wird ist wohl vorwiegend auf ihre geologische Situation zurückzuführen. So steht nur jeweils ein Hafenort an der Nord- und der Südküste zur Verfügung (mit teilweise nur zweifelhaftem Schutz für Yachten), ansonsten bietet der Küstenverlauf keine brauchbaren "Schlupflöcher". So sind selbst die touristisch so wichtigen Badebuchten mit ihren Stränden eine Seltenheit. Durch ihre etwa von West nach Ost verlaufende Ausdehnung von knapp 40 Kilometern wirkt sie wie ein Riegel gegen den im Sommer üblicherweise von Nord bis Nordwest einfallenden Meltemi, weshalb ihre Nordseite wegen des zu erwartenden schweren Seegangs gemieden wird. Im Süden der Insel bewirkt der bis zu etwa tausend Meter hohe Gebirgszug, dessen aus dem Meer ragender Rücken die Insel bildet, äußerst heftige Fallböen. Und auch "neben" der Insel bewirken Kap- und Düseneffekte stramme Winde. Diese Umstände zusammen mit den großen Distanzen zu alternativen Liegeplätzen machen diese Ecke der Ägäis zu keinem einfachen Revier. Es ist aus denselben Gründen auch keine Seltenheit, dass die Insel über Tage von allen Fährverbindungen abgeschnitten ist.
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Von hermannkaltmeyer@gmx.de:
der Haupt-Faehrhafen befindet sich an de SE-Seite und heisst AGIOS KIRYKOS, fast immer sicher, zumindest bei N-Meltemi.
Der neue Hafen an der SW-Seite von Ikaria heisst:
M A N G A N I T I S, ist in Google Earth gut zu erkennen.
Ich war Ende Mai 2011 mit der SY dort und konnte den Hafen in
keinem Segelhandbuch oder Seekarte finden.
Anliegend ein Bild.
Von E kommend ist der Hafen nur sehr schlecht auszumachen,
aber die Kueste ist rein.
Wassertiefe im Hafen mehr als ausreichend: geschaetzt 4m an
der Pier.
Problem ist der Schwell. Hafen nach SW voellig offen.
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