Näsijärvi: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein langgestrecktes, weit verzweigtes Seensystem im Norden von [[Tampere]], der zweitgrößten Stadt [[Finnland]]s. Seine Ufer sind stark gegliedert und weisen eine Unzahl tief einschneidender Buchten auf. Die felsige Landschaft verbunden mit einer riesigen Zahl kleinerer und kleinster Inseln erzeugt hier tief im Binnenland den Eindruck des Segelns in den schwedischen oder finnischen Schären. Bei [[Murole]] befindet sich eine kleine Stromschnelle, die mit einer Ausgleichsschleuse überbrückt wird. | Ein langgestrecktes, weit verzweigtes Seensystem im Norden von [[Tampere]], der zweitgrößten Stadt [[Finnland]]s. Auf dem kürzesten Weg erstreckt er sich über 90 km in der Länge, zweigt man immer wieder in Buchten und Nebenfahrwasser ab, sind es sicher mehrere Hundert. Seine Ufer sind stark gegliedert und weisen eine Unzahl tief einschneidender Buchten auf. Nur der südlichste Teil bei Tampere ist großräumig und wenig gegliedert, sodass hier auch bei Starkwind mit Verhältnissen wie auf offener Ostsee zu rechnen ist. Die felsige Landschaft verbunden mit einer riesigen Zahl kleinerer und kleinster Inseln erzeugt hier tief im Binnenland den Eindruck des Segelns in den schwedischen oder finnischen Schären. Bei [[Murole]] befindet sich eine kleine Stromschnelle, die mit einer Ausgleichsschleuse überbrückt wird. | ||
Ein Törn hier wird auch genauso angelegt: Überwiegend übernachtet man vor Heckanker an zwei Birken am Ufer oder in einer stillen Bucht vor Anker. Wie sonst auch in Skandinavien ist das [[Jedermannsrecht]] zu beachten. Aufpassen muss man hier auf manchmal kilometerlange Holzflösse, die aus dem nördlichen Teil des Sees das Holz zu den Papier- und Zellulosefabriken nach Tampere bringen. Wenn die kommen ist es oft besser, sich schon mal einen Liegeplatz zu suchen. Vorbei sind die nämlich erst nach einem Tag. | Ein Törn hier wird auch genauso angelegt: Überwiegend übernachtet man vor Heckanker an zwei Birken am Ufer oder in einer stillen Bucht vor Anker. Wie sonst auch in Skandinavien ist das [[Jedermannsrecht]] zu beachten. Aufpassen muss man hier auf manchmal kilometerlange Holzflösse, die aus dem nördlichen Teil des Sees das Holz zu den Papier- und Zellulosefabriken nach Tampere bringen. Wenn die kommen ist es oft besser, sich schon mal einen Liegeplatz zu suchen. Vorbei sind die nämlich erst nach einem Tag. | ||
Häfen gibt es natürlich auch. Von Süd nach Nord: [[Tampere]] · [[Teisko]] · [[Murole]] · [[Ruovesi]] · [[Virrat]]. Letzteres ist der nördliche Endpunkt. | Häfen gibt es natürlich auch. Von Süd nach Nord: [[Tampere]] · [[Teisko]] · [[Murole]] · [[Kuru]] · [[Ruovesi]] · [[Visuvesi]] · [[Virrat]]. Letzteres ist der nördliche Endpunkt. | ||
Wie kommt man mit dem Boot dorthin? Auf eigenem Kiel nicht. Also mit dem Trailerboot, was man zumindest an jeder der genannten Ortschaften wassern kann, oder mit einem Mototorboot, gechartert am besten in Tampere. | Wie kommt man mit dem Boot dorthin? Auf eigenem Kiel nicht. Also mit dem Trailerboot, was man zumindest an jeder der genannten Ortschaften wassern kann, oder mit einem Mototorboot, gechartert am besten in Tampere. | ||