Leros: Unterschied zwischen den Versionen
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Diese tief einschneidende, aber weiträumige Bucht wird wohl seit Menschengedenken für die Schifffahrt genutzt worden sein. Heute dienen Teile des südlichen Ufers dem Militär, die entsprechenden Sperrgebiete sind einzuhalten (siehe aktuelle amtliche nautische Literatur). Am nordöstlichen Ende der Bucht legen im Hafen von Lakki Fähren und Frachter an. Außerdem findet man hier in der Marina die Liegeplätze für Yachten. Die nächtliche Antsuerung ist problemlos möglich, denn sowohl die Einfahrt in die große Bucht Lakki sowie der Fähranleger - und damit die Zufahrt zu den Sportbootliegeplätzen) sind befeuert. | Diese tief einschneidende, aber weiträumige Bucht wird wohl seit Menschengedenken für die Schifffahrt genutzt worden sein. Heute dienen Teile des südlichen Ufers dem Militär, die entsprechenden Sperrgebiete sind einzuhalten (siehe aktuelle amtliche nautische Literatur). Am nordöstlichen Ende der Bucht legen im Hafen von Lakki Fähren und Frachter an. Außerdem findet man hier in der Marina die Liegeplätze für Yachten. Die nächtliche Antsuerung ist problemlos möglich, denn sowohl die Einfahrt in die große Bucht Lakki sowie der Fähranleger - und damit die Zufahrt zu den Sportbootliegeplätzen) sind befeuert. | ||
Im Juli 2007 besuchten wir die Marina Lakki(ca. 25 Liegeplätze) und wurden dort sehr freundlich und hilfsbereit empfangen, man liegt vor Mooring an der Pier. Die Gebühr von € 17,50 (36 Fuss, 4 Personen) beinhaltet Strom und Wasser, allerdings wies uns der Mitarbeiter darauf hin, dass es sich nicht um Trinkwasser handelt. Trinkwasser gibt es auf Bestellung vom Tankwagen für € 15,--. Die "neue" Marina, "lerosmarina" besuchten wir mit dem Moped (Scooter)um zu sehen ob sie geöffnet ist, da die Homepage vor unserer Abreise nicht erreichbar war. Wir fuhren also mit dem Scooter auf das Gelände der Marina und wurden sofort von einem Mann mit Schäferhund im Schlepp "gestellt" und gefragt was wir hier wollten. Er gab sich als Besitzer zu erkennen und erklärte, dass die technischen Probleme mit der | Im Juli 2007 besuchten wir die Marina Lakki(ca. 25 Liegeplätze) und wurden dort sehr freundlich und hilfsbereit empfangen, man liegt vor Mooring an der Pier. Die Gebühr von € 17,50 (36 Fuss, 4 Personen) beinhaltet Strom und Wasser, allerdings wies uns der Mitarbeiter darauf hin, dass es sich nicht um Trinkwasser handelt. Trinkwasser gibt es auf Bestellung vom Tankwagen für € 15,--. Die "neue" Marina, "lerosmarina" besuchten wir mit dem Moped (Scooter)um zu sehen ob sie geöffnet ist, da die Homepage vor unserer Abreise nicht erreichbar war. Wir fuhren also mit dem Scooter auf das Gelände der Marina und wurden sofort von einem Mann mit Schäferhund im Schlepp "gestellt" und gefragt was wir hier wollten. Er gab sich als Besitzer zu erkennen und erklärte, dass die technischen Probleme mit der [[http://lerosmarina.wordpress.com/ Homepage]] beseitigt wären und falls wir einen Liegeplatz oder ein Winterlager suchen würden wir gerne mit ins Büro kommen könnten usw. Jedenfalls war uns auf dem Gelände nicht ganz wohl - da war noch ein Zwinger mit etwa 8 grossen Hunden - und wir suchten das Weite. | ||
Im Juli 2008 habe ich (Charly) in der neuen Marina gelegen. Alles noch etwas holprig, da der "normale" Betrieb scheinbar noch nicht so richtig aufgenommen wurde. Großes Gelände und großer Kran. Scheint im Moment noch mehr von Dauerlieger genutzt zu werden. Oder von Eignern, die ihre Schiffe an Land bearbeiten wollen. Da der Platz auch noch nicht geflastert oder geteert war, auch sehr staubig. | Im Juli 2008 habe ich (Charly) in der neuen Marina gelegen. Alles noch etwas holprig, da der "normale" Betrieb scheinbar noch nicht so richtig aufgenommen wurde. Großes Gelände und großer Kran. Scheint im Moment noch mehr von Dauerlieger genutzt zu werden. Oder von Eignern, die ihre Schiffe an Land bearbeiten wollen. Da der Platz auch noch nicht geflastert oder geteert war, auch sehr staubig. | ||
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angegebene Busverbindung scheint nicht mehr zu existieren, denn auf die Frage nach der Bushaltestelle erhielten wir in der Marina die Auskunft, dass es keinen Bus gibt. | angegebene Busverbindung scheint nicht mehr zu existieren, denn auf die Frage nach der Bushaltestelle erhielten wir in der Marina die Auskunft, dass es keinen Bus gibt. | ||
Meist wird einem bei der Ankunft ein Liegeplatz zugewiesen, meist geht man vor Mooring (selten mit Buganker) und Heckleinen an die Pier. Hier erhält man weitreichenden technischen Support, viele Schiffseigner bringen ihr Boot hierhin ins Winterlager. Seit den diesen Informationen zugrunde liegenden Besuchen hat sich hier einiges getan, darum sei auf die [[http://lerosmarina.gr | Meist wird einem bei der Ankunft ein Liegeplatz zugewiesen, meist geht man vor Mooring (selten mit Buganker) und Heckleinen an die Pier. Hier erhält man weitreichenden technischen Support, viele Schiffseigner bringen ihr Boot hierhin ins Winterlager. Seit den diesen Informationen zugrunde liegenden Besuchen hat sich hier einiges getan, darum sei auf die [[http://lerosmarina.gr Homepage der Marina]] verwiesen. Natürlich wird man diesen Service nicht mehr umsonst bekommen, die aktuellen Liegegebühren sind jedoch nicht bekannt.<ref>Besucht im Mai 1994 bei ruhigem Wetter (alphafisch)</ref> | ||
Der Ort Lakki breitet ein merkwürdig unwirkliches Flair aus. Während der italienischen Besatzungszeit im vorigen Jahrhundert sollte hier die italienische Repräsentanz im östlichen Mittelmeer entstehen, was man mit einer monumentalen Architektur untermauern wollte. Die alte Stadt wurde abgerissen, aber zu einem vollständigen Aufbau ist es dann nicht mehr gekommen. So besteht die Stadt in Hafennähe mehr aus Lücken, die man zu verschönern versucht indem man daraus parkähnliche Anlagen macht. Trotzdem hat man hier alle Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten. | Der Ort Lakki breitet ein merkwürdig unwirkliches Flair aus. Während der italienischen Besatzungszeit im vorigen Jahrhundert sollte hier die italienische Repräsentanz im östlichen Mittelmeer entstehen, was man mit einer monumentalen Architektur untermauern wollte. Die alte Stadt wurde abgerissen, aber zu einem vollständigen Aufbau ist es dann nicht mehr gekommen. So besteht die Stadt in Hafennähe mehr aus Lücken, die man zu verschönern versucht indem man daraus parkähnliche Anlagen macht. Trotzdem hat man hier alle Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten. | ||