Seekrankheit: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist.  
Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist.  
In allen Altersgruppen sind Frauen anfälliger als Männer, ein zusätzlicher Risikofaktor sind hormonelle Auswirkungen von Schwangerschaft oder Einnahme der Pille.


Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeines Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.
Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeines Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.