Benutzer:Sabine/Törnbericht Westliche Kanaren: Unterschied zwischen den Versionen

Peter (Diskussion | Beiträge)
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Nächste Station ist '''San Sebastian''' auf La Gomera, wo es eine schöne Marina gibt. Man liegt an Schwimmstegen mitten in der Stadt. Es gibt einen gut sortierten, sauberen Mercado ca. 20 Minuten zu Fuß vom Hafen entfernt. Den Innenhof mit dem Brunnen, aus dem Christopher Kolumbus sein Wasser bunkerte, um Amerika zu entdecken, fanden wir nur durch Zufall. Mit einem Mietwagen kann man von San Sebastian aus gut die Insel besichtigen, die einiges zu bieten hat, vor allem aber einen beeindruckenden Regenwald, übersäht mit Flechten, und das berühmte Valle Gran Rei.
Nächste Station ist '''San Sebastian''' auf La Gomera, wo es eine schöne Marina gibt. Man liegt an Schwimmstegen mitten in der Stadt. Es gibt einen gut sortierten, sauberen Mercado ca. 20 Minuten zu Fuß vom Hafen entfernt. Den Innenhof mit dem Brunnen, aus dem Christopher Kolumbus sein Wasser bunkerte, um Amerika zu entdecken, fanden wir nur durch Zufall. Mit einem Mietwagen kann man von San Sebastian aus gut die Insel besichtigen, die einiges zu bieten hat, vor allem aber einen beeindruckenden Regenwald, übersäht mit Flechten, und das berühmte Valle Gran Rei.


Von La Gomera segeln wir nach '''La Restinga''' auf El Hierro - dem einzige Hafen, der auch für Sportboote gut geeignet ist. Man liegt an der Pier (Tidenhub beachten - knapp 2m). Die grosse Südmole ist inzwischen auch fertiggestellt, sodass man selbst bei Südwindlagen recht gut geschützt ist. Für Tauchfans: Um die Ecke liegt das schönste Tauchrevier der Kanaren und es gibt reichlich Tauchbasen in La Restinga - man sollte aber ein wenig Spanisch sprechen. Das Mietauto bekommt man in Valverde. Das Taxi dahin besorgt der deutsch sprechende Wirt vom El Refugio. Auf der Insel gibt's viel zu sehen (den Mirador La Pena mit exzellentem Restaurant, den Wacholderwald El Sabinosa, die nette kleine Hauptstadt Villa de Valverde, den westlichsten Leuchtturm des alten Europas vor der Überfahrt nach Amerika, Faro de Orchilla, Pinienwälder, Weiden, Regenwald, ein Echsenzentrum, etc.,etc.). Sehr abwechslungsreiche Landschaft und sehr wenige Touristen! Völlig ungeeignet ist der Hafen von La Estaca für Sportboote. Die Pier ist sehr hoch, hat einen Betonüberhang und arkadenartige Löcher darunter - inakzeptabel bei fast 2 m Tidenhub. An einigen Stellen ist sie mit Reifenfendern für die Großschifffahrt ausgestattet. Die Fischer ankern im Hafenbecken oder liegen an Moorings. Eine Verbindung zur Hauptstand besteht nur, wenn die große Fred Olsen Faähre ankommt.  
Von La Gomera segeln wir nach '''La Restinga''' auf El Hierro - dem einzige Hafen, der auch für Sportboote gut geeignet ist. Man liegt an der Pier (Tidenhub beachten - knapp 2m). Die grosse Südmole ist inzwischen auch fertiggestellt, sodass man selbst bei Südwindlagen recht gut geschützt ist. Für Tauchfans: Um die Ecke liegt das schönste Tauchrevier der Kanaren und es gibt reichlich Tauchbasen in La Restinga - man sollte aber ein wenig Spanisch sprechen. Das Mietauto bekommt man in Valverde. Das Taxi dahin besorgt der deutsch sprechende Wirt vom El Refugio. Auf der Insel gibt's viel zu sehen (den Mirador La Pena mit exzellentem Restaurant, den Wacholderwald El Sabinosa, die nette kleine Hauptstadt Villa de Valverde, den westlichsten Leuchtturm des alten Europas vor der Überfahrt nach Amerika, Faro de Orchilla, Pinienwälder, Weiden, Regenwald, ein Echsenzentrum, etc.,etc.). Sehr abwechslungsreiche Landschaft und sehr wenige Touristen! Völlig ungeeignet ist der Hafen von La Estaca für Sportboote. Die Pier ist sehr hoch, hat einen Betonüberhang und arkadenartige Löcher darunter - inakzeptabel bei fast 2 m Tidenhub. An einigen Stellen ist sie mit Reifenfendern für die Großschifffahrt ausgestattet. Die Fischer ankern im Hafenbecken oder liegen an Moorings. Eine Verbindung zur Hauptstand besteht nur, wenn die große Fred Olsen Fähre ankommt.  


Westlich fahren wir um El Hierro herum (keine Häfen oder Ankerbuchten!) nach La Palma. Hier ist '''Tazacorte''' der schönste und freundlichste Hafen. Man liegt an Schwimmstegen und ausserhalb der ARC Saison ist auch genug Platz für Gastyachten. Bei unserem ersten Törn waren wir im Fischereihafen von Sta. Cruz de la Palma, der auch nicht schlecht ist, falls man dort Platz bekommt. Sicherlich kann man in Sta. Cruz auch besser einen Mietwagen bekommen. Aber schöner (freundlicher und sonniger) ist es in Tazacorte! Die Insel selbst ist sehr abwechslungsreich und man sollte mehrere Tage (oder Törns) einplanen, um sie sich anzusehen.  
Westlich fahren wir um El Hierro herum (keine Häfen oder Ankerbuchten!) nach La Palma. Hier ist '''Tazacorte''' der schönste und freundlichste Hafen. Man liegt an Schwimmstegen und ausserhalb der ARC Saison ist auch genug Platz für Gastyachten. Bei unserem ersten Törn waren wir im Fischereihafen von Sta. Cruz de la Palma, der auch nicht schlecht ist, falls man dort Platz bekommt. Sicherlich kann man in Sta. Cruz auch besser einen Mietwagen bekommen. Aber schöner (freundlicher und sonniger) ist es in Tazacorte! Die Insel selbst ist sehr abwechslungsreich und man sollte mehrere Tage (oder Törns) einplanen, um sie sich anzusehen.