Stockholms skärgård: Unterschied zwischen den Versionen
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Voraussetzung ist lediglich ein guter Heckanker (bei uns bewährt: der alte Bruce aus Eisen), ein gutes Sortiment Felseisen (gerade und gewinkelt), mit denen man Anschlagpunkte für die Vorleinen in Felsspalten erzeugt und mindestens eine recht lange Leine (20 - 25 m), da oft ans Ufer erst einmal eine Strecke spiegelglatter Fels anschließt, die man überbrücken muß, bis man einen Baum findet oder eine Felsspalte. | Voraussetzung ist lediglich ein guter Heckanker (bei uns bewährt: der alte Bruce aus Eisen), ein gutes Sortiment Felseisen (gerade und gewinkelt), mit denen man Anschlagpunkte für die Vorleinen in Felsspalten erzeugt und mindestens eine recht lange Leine (20 - 25 m), da oft ans Ufer erst einmal eine Strecke spiegelglatter Fels anschließt, die man überbrücken muß, bis man einen Baum findet oder eine Felsspalte. | ||
Was oft nicht ausreichend berücksichtigt wird, wenn man zum ersten mal in die Schären fährt: Nur die Crew eines Schärenkreuzers kommt ohne Hilfsmittel an Land. Niedriger Freibord und der ausladende Löffelbug ermöglichen es, einfach einen Schritt an Land zu machen. Seegehende Yachten sind anders: Freibord von 50 - 100 cm führt dazu, daß man am Bug hoch über dem Ufer steht, auf das man jetzt springen will. Runter geht das ja noch oft, aber wieder rauf? Ergebnis: Wer an Schären anlegen will, braucht eine Bugleiter. Je höher der Freibord, desto mehr Sprossen. Und die modernsten Yachten mit ihrem geraden Steven müssen schräg nach vorne ausladende Bugleitern haben, sonst ist die Sprungdistanz zu groß | Was oft nicht ausreichend berücksichtigt wird, wenn man zum ersten mal in die Schären fährt: Nur die Crew eines Schärenkreuzers kommt ohne Hilfsmittel an Land. Niedriger Freibord und der ausladende Löffelbug ermöglichen es, einfach einen Schritt an Land zu machen. Seegehende Yachten sind anders: Freibord von 50 - 100 cm führt dazu, daß man am Bug hoch über dem Ufer steht, auf das man jetzt springen will. Runter geht das ja noch oft, aber wieder rauf? Ergebnis: Wer an Schären anlegen will, braucht eine Bugleiter. Je höher der Freibord, desto mehr Sprossen. Und die modernsten Yachten mit ihrem geraden Steven müssen schräg nach vorne ausladende Bugleitern haben, sonst ist die Sprungdistanz zu groß (siehe [[Anlegen an Schären]]). | ||
Die Belegung der Nachtliegeplätze hängt von der Distanz zu großen Städten ab, insbesondere Stockholm, und von ihrer Erreichbarkeit von den großen betonnten Fahrwassern aus. Um den Kanholms- oder Nämdöfjärden herum ist es also oft voll, man findet hier auch zu Geld gekommene Nichtsegler, die es sich schuldig sind, ein Boot zu haben. GPS macht's möglich. Weiter draußen, wo etwa alle 12 sm eine einzelne Spierentonne steht, wird's dann ruhiger. In Gebieten wie [[Norrpada]] (59°37' N 019°16' E) oder [[Lilla Nassa]] (59°23' N 019°11' E) sind nur noch die Leute, die sich dort auskennen. | Die Belegung der Nachtliegeplätze hängt von der Distanz zu großen Städten ab, insbesondere Stockholm, und von ihrer Erreichbarkeit von den großen betonnten Fahrwassern aus. Um den Kanholms- oder Nämdöfjärden herum ist es also oft voll, man findet hier auch zu Geld gekommene Nichtsegler, die es sich schuldig sind, ein Boot zu haben. GPS macht's möglich. Weiter draußen, wo etwa alle 12 sm eine einzelne Spierentonne steht, wird's dann ruhiger. In Gebieten wie [[Norrpada]] (59°37' N 019°16' E) oder [[Lilla Nassa]] (59°23' N 019°11' E) sind nur noch die Leute, die sich dort auskennen. | ||