Paros: Unterschied zwischen den Versionen
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===Limin Parikia=== | ===Limin Parikia=== | ||
{{Koordinate|U|37.089692_N_25.149078_E|N 37° 05,4' E 025° 09,0'}} | {{Koordinate|U|37.089692_N_25.149078_E|N 37° 05,4' E 025° 09,0'}} | ||
<small>Zuletzt besucht um April 2007</small> | |||
In dieser weitläufigen Bucht liegt der Fährhafen der Insel. Die Ansteuerung ist auch nachts gut machbar, wenn man wegen der vielen kleinen vorgelagerten Inseln, Felsen und Klippenfeldern sorgfältig navigiert. Die Missachtung dieser Sorgfaltspflicht führte in der letzten Vergangenheit zu mindestens zwei schweren Fährunglücken, über die man hier im Ort natürlich nur ungerne spricht. Als Folge eine dieser Untergänge wurde die in älteren nautischen Unterlagen noch vermerkte Untiefe ''Yph. Paroikia'' - ehemals mittig im Inneren der Bucht gelegen und mit befeuerten Seezeichen versehen - entfernt. | In dieser weitläufigen Bucht liegt der Fährhafen der Insel. Die Ansteuerung ist auch nachts gut machbar, wenn man wegen der vielen kleinen vorgelagerten Inseln, Felsen und Klippenfeldern sorgfältig navigiert. Die Missachtung dieser Sorgfaltspflicht führte in der letzten Vergangenheit zu mindestens zwei schweren Fährunglücken, über die man hier im Ort natürlich nur ungerne spricht. Als Folge eine dieser Untergänge wurde die in älteren nautischen Unterlagen noch vermerkte Untiefe ''Yph. Paroikia'' - ehemals mittig im Inneren der Bucht gelegen und mit befeuerten Seezeichen versehen - entfernt. | ||
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Die für Wassersportler am meisten geeigneten Liegeplätze - was sowohl Schutz, Versorgungsmöglichkeitem sowie Anbindung an touristische Infrastruktur angeht - finden sich im alten Fischerhafen an der Innenseite der Betonmole. Er liegt etwa zweihundert Meter östlich des Fähranlegers. Die Mole dient auch den Charterfirmen als Basis. Ein schmales Hafenbecken weiter östlich, hinter einer Steinmole, ist flach und deshalb bestenfalls für ein Beiboot geeignet, zudem rappelvoll mit kleinen Fischerbooten belegt. | Die für Wassersportler am meisten geeigneten Liegeplätze - was sowohl Schutz, Versorgungsmöglichkeitem sowie Anbindung an touristische Infrastruktur angeht - finden sich im alten Fischerhafen an der Innenseite der Betonmole. Er liegt etwa zweihundert Meter östlich des Fähranlegers. Die Mole dient auch den Charterfirmen als Basis. Ein schmales Hafenbecken weiter östlich, hinter einer Steinmole, ist flach und deshalb bestenfalls für ein Beiboot geeignet, zudem rappelvoll mit kleinen Fischerbooten belegt. | ||
Die wenigen verfügbaren Plätze sind jedoch schnell vergeben, so dass meist nur noch die Möglichkeit besteht, mit Buganker und Heckleinen an der Nordseite der Mole festzumachen - bei Meltemi und den entsprechenden auflandigen Winden und Böen kein leichtes Unterfangen und zum Liegen nicht gerade komfortabel. Auf den eigentlich recht gut haltenden Ankergrund ist nicht immer Verlass, es wäre nicht der erste Anker, der beispielsweise auf Autoreifen oder alte Schubkarrenteile gefallen ist. Es empfiehlt sich somit auf zuverlässigen Halt des Ankers zu achten, bei stärkeren auflandigen Winden ist es eine Überlegung wert erst einmal einen Ankerplatz in der Bucht wahrzunehmen und erst bei einem Abflauen des Windes (thermische Tagesgänge sind hier auch bei Meltemi deutlich ausgeprägt). Abgesehen davon liegt man auch hier in Anbetracht der Weite der Bucht und es dadurch recht langen Windeinwirkwegs verblüffend geschützt vor Wellenschlag. In Betracht ziehen muss man die einlaufenden Fähren, die eine langgezogene, dünungsähnliche Welle aufbauen, die zudem quer zu den üblicherweise festgemachten Yachten einläuft. Selbst bei spiegelglattem Wasser sollte man deshalb sorgfältig Fendern und auf versetzte Masten achten. | Die wenigen verfügbaren Plätze sind jedoch schnell vergeben, so dass meist nur noch die Möglichkeit besteht, mit Buganker und Heckleinen an der Nordseite der Mole festzumachen - bei [[Meltemi]] und den entsprechenden auflandigen Winden und Böen kein leichtes Unterfangen und zum Liegen nicht gerade komfortabel. Auf den eigentlich recht gut haltenden Ankergrund ist nicht immer Verlass, es wäre nicht der erste Anker, der beispielsweise auf Autoreifen oder alte Schubkarrenteile gefallen ist. Es empfiehlt sich somit auf zuverlässigen Halt des Ankers zu achten, bei stärkeren auflandigen Winden ist es eine Überlegung wert erst einmal einen Ankerplatz in der Bucht wahrzunehmen und erst bei einem Abflauen des Windes (thermische Tagesgänge sind hier auch bei Meltemi deutlich ausgeprägt). Abgesehen davon liegt man auch hier in Anbetracht der Weite der Bucht und es dadurch recht langen Windeinwirkwegs verblüffend geschützt vor Wellenschlag. In Betracht ziehen muss man die einlaufenden Fähren, die eine langgezogene, dünungsähnliche Welle aufbauen, die zudem quer zu den üblicherweise festgemachten Yachten einläuft. Selbst bei spiegelglattem Wasser sollte man deshalb sorgfältig Fendern und auf versetzte Masten achten. Die Angestellten der Yachtservice-Firma am Hafen, die auch die Charterboote betreuen haben einen Blick auf auf Yachten, die den Hafen ansteuern und helfen beim Finden eines Liegeplatzes und beim Anlegen. Bei starkem [[Meltemi]] versuchen sie so viele Boote als möglich innerhalb der Beckens unter zu bringen, zum Beispiel in dem sie zwei Boote voreinander an eine Mooring legen. Sie helfen gerne auch sonst sehr gerne (Wasser, Diesel, Eis,...). | ||
Des weiteren kann man frei in der Bucht ankern, der Ankergrund hält gut, wenn man eine Stelle frei von Seegras gefunden hat. Bei den Basismanagern kann man fragen, ob man eine der Moorings vor dem Strand im Nordosten der Bucht wahrnehmen kann. | Des weiteren kann man frei in der Bucht ankern, der Ankergrund hält gut, wenn man eine Stelle frei von Seegras gefunden hat. Bei den Basismanagern kann man fragen, ob man eine der Moorings vor dem Strand im Nordosten der Bucht wahrnehmen kann. | ||
Wasser erhält man an der Pier, ein bis zweimal am Tag kommt der "Wassermann" und schließt die Wasserkästen auf. Diesel kommt per Tankwagen. Im vor allem im Sommer und dann ganz besonders am Abend sehr trubeligen Ort ''Parikia'' hat man beste Versorgungsmöglichkeiten. | Wasser erhält man an der Pier, ein bis zweimal am Tag kommt der "Wassermann" und schließt die Wasserkästen auf. Diesel kommt per Tankwagen. Im vor allem im Sommer und dann ganz besonders am Abend sehr trubeligen Ort ''Parikia'' hat man beste Versorgungsmöglichkeiten. Einen großer Supermarkt gibt es direkt am Hafen unzählige weitere Geschäfte in der Innenstadt östlich des Hafens. Entlang der Hafenpromenade findet man zahlreiche Auto- und Moped-Vermieter, wo man einen fahrbaren Untersatz für die weitere Erkundung der Insel mieten kann. | ||
===Ormos Naousis=== | ===Ormos Naousis=== | ||
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====Limin Naousa==== | ====Limin Naousa==== | ||
{{Koordinate|U|37.125834_N_25.239029_E|N 37° 07,6' E 025° 14,3'}} | {{Koordinate|U|37.125834_N_25.239029_E|N 37° 07,6' E 025° 14,3'}} | ||
<small>Zuletzt besucht um April 2007</small> | |||
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37.124491, 25.236025, Liegeplätze für Yachten | 37.124491, 25.236025, Liegeplätze für Yachten | ||
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===Ormos Marpissa=== | ===Ormos Marpissa=== | ||
{{Koordinate|U|37.033255_N_25.258255_E|N 37° 02,0' E 025° 15,5'}} | {{Koordinate|U|37.033255_N_25.258255_E|N 37° 02,0' E 025° 15,5'}} | ||
<small>Zuletzt besucht um April 2007</small> | |||
In dieser Bucht im Osten von ''Paros'', circa 1,5 Seemeilen südlich des ''Ormos Marmara'' mit seinem auch ''Molos Beach'' genannten Strand, liegt der kleine Fährhafen von ''Piso Livadi''. | In dieser Bucht im Osten von ''Paros'', circa 1,5 Seemeilen südlich des ''Ormos Marmara'' mit seinem auch ''Molos Beach'' genannten Strand, liegt der kleine Fährhafen von ''Piso Livadi''. | ||
Im Zuge der Hafenerweiterungsarbeiten wurde offensichtlich das Hafenbecken ausgebaggert, an der alten Pier wurden Wassertiefen von über zwei Metern festgestellt. Auch hat man die ehemals zumindest | Im Zuge der Hafenerweiterungsarbeiten wurde offensichtlich das Hafenbecken ausgebaggert, an der alten Pier wurden Wassertiefen von über zwei Metern festgestellt. Auch hat man die ehemals zumindest innerhalb des Hafens vorhandenen Klippen entfernt oder überbaut. Die in der vergangenen Jahren fertiggestellten erheblichen Verlängerungen der Wellenbrecher führen vermutlich dazu, dass man deutlich mehr Schutz genießt und Schwell nicht mehr in die Bucht laufen kann. Der östliche Teil des südlichen Wellenbrechers kann von Yachten benutzt werden, die dort vor Buganker fest machen. An der Pier sind die Liegeplätze für Fähren, Fischer und Yachten markiert. Wasser und Strom ist vorhanden. Am Ende des Wellenbrechers wurde ein neues WC-Gebäude gebaut, das aber offensichtliche keinerlei Pflege erhält. | ||
===Ormos Aliki=== | ===Ormos Aliki=== | ||
{{Koordinate|U|37.995355_N_25.132084_E|N 37° 59,7' E 025° 07,9'}} | {{Koordinate|U|37.995355_N_25.132084_E|N 37° 59,7' E 025° 07,9'}} | ||
Im Süden der Insel findet man in dieser Bucht brauchbare Ankerplätze. Für die meisten Segler sind die Wassertiefen an den Piers zum Anlegen nicht ausreichend. | Im Süden der Insel findet man in dieser Bucht brauchbare Ankerplätze. Für die meisten Segler sind die Wassertiefen an den Piers zum Anlegen nicht ausreichend. | ||
==Tipps und Empfehlungen== | ==Tipps und Empfehlungen== | ||