Paros: Unterschied zwischen den Versionen
K form, tippo |
Erik (Diskussion | Beiträge) →Limin Naousa: Neue Yachtliegemöglichkeiten in Naoussa |
||
| Zeile 52: | Zeile 52: | ||
Der kleine Hafen liegt verwunderlicherweise an einer der ungeschütztesten Stellen in der weiten und vielfach gegliederten Bucht, geradewegs dem Meltemi und dadurch verursachten Seegang ausgesetzt. Der Wind verstärkt sich zudem in der Bucht durch die flankierenden Höhenzüge (Düseneffekt), der gröbste Seegang verläuft sich allerdings vermutlich durch die verhältnismäßig geringen vorgelagerten Wassertiefen (1000 Meter nördlich der Hafeneinfahrt hat es um die zwanzig Meter Wassertiefe). Trotzdem spritzt bei ausgeprägter Meltemilage Gischt über die Steinmolen, beispielsweise kann dann die Besichtigung der alten Festungsteile ein feuchtes und damit salziges Unterfangen werden (Vorsicht mit Fotoapparaten u. ä.). Der Schutz vor Wellengang hinter der Mole ist allerdings hervorragend, selbst wenn an der Außenseite der südlichen Pier. | Der kleine Hafen liegt verwunderlicherweise an einer der ungeschütztesten Stellen in der weiten und vielfach gegliederten Bucht, geradewegs dem Meltemi und dadurch verursachten Seegang ausgesetzt. Der Wind verstärkt sich zudem in der Bucht durch die flankierenden Höhenzüge (Düseneffekt), der gröbste Seegang verläuft sich allerdings vermutlich durch die verhältnismäßig geringen vorgelagerten Wassertiefen (1000 Meter nördlich der Hafeneinfahrt hat es um die zwanzig Meter Wassertiefe). Trotzdem spritzt bei ausgeprägter Meltemilage Gischt über die Steinmolen, beispielsweise kann dann die Besichtigung der alten Festungsteile ein feuchtes und damit salziges Unterfangen werden (Vorsicht mit Fotoapparaten u. ä.). Der Schutz vor Wellengang hinter der Mole ist allerdings hervorragend, selbst wenn an der Außenseite der südlichen Pier. | ||
Seit der Erweiterung der nördlichen Mole und dem Ausbau der südlichen Pier sind Sportboote komplett aus den inneren Hafenbecken verbannt. Die Spitze der Pier ist den Ausflugsschiffen vorbehalten, dadurch bleibt für Yachten nur noch Platz nahe dem südlichen Ufer im Knickbereich der Pier, an die man vor Buganker mit Heckleinen anlegen kann. | Seit der Erweiterung der nördlichen Mole und dem Ausbau der südlichen Pier sind Sportboote komplett aus den inneren Hafenbecken verbannt. Die Spitze der Pier ist den Ausflugsschiffen vorbehalten, dadurch bleibt für Yachten nur noch Platz nahe dem südlichen Ufer im Knickbereich der Pier, an die man vor Buganker mit Heckleinen anlegen kann. Dort lief im April 2007 der Ausbau für Sportboote. Vom Knick in der Pier aus wurde eine weitere Pier gen Westen gebaut an der beiderseits mit dem Heck zur Pier angelegt werden kann. Auf der südlichen Seite dieser Pier ist es jedoch recht eng, da auch landseitig Schiffe mit dem Heck zur Pier fest machen können. Zusätzlich wurde die Westseite des Hafens durch eine weitere Aussenmole gesichert, auf deren Innenseite ebenfalls weitere Liegeplätze im Entstehen sind. Es ist wohl vorgesehen auch Mooring-Leinen zu verlegen, jedoch waren zu der Zeit nur wenige Mooring-Leinen vorhanden und nicht alle sicher befestigt. Die Molen waren noch ohne Elektrizität und Wasser, jedoch deuten die zahlreichen offenen Löcher (Achtung im Dunklen) in der Pier auf den geplanten Ausbau hin, Kabelkanäle waren bereits verlegt. Auch sind noch noch überall Befestigungspunkte für die Landleinen vorhanden. Im April 2007 lief gerade das Ausbaggern des Beckens, so dass noch keine Angabe über die vorgesehene Tiefe gemacht werden kann. Man sollte also nur unter vorsichtigem Loten in den Hafen einlaufen. | ||
Im Ort beste Versorgungsmöglichkeiten und umfangreiches touristisches Angebot. Busverbindungen nach ''Parikia''. Wasseranschlüsse sind an der Pier vorhanden, Diesel ist per Tankwagen erhältlich. | Im Ort beste Versorgungsmöglichkeiten und umfangreiches touristisches Angebot. Busverbindungen nach ''Parikia''. Wasseranschlüsse sind an der Pier vorhanden, Diesel ist per Tankwagen erhältlich. | ||