Psathoura: Unterschied zwischen den Versionen

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Basisbeschreibung
 
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Auf dem Weg von oder zur [[Chalkidiki]] mag ein Abstecher zu dieser Insel interessant sein, oder als Ziel für einen netten Tagesschlag von einer der Sporadeninseln. Vom ''Ormos Planitis'' auf [[Pelagonisi]] ist ''Psathoura'' circa zehn Seemeilen entfernt. Mit 17 Höhenmetern für die Ägäis ungewöhnlich flach, circa einen Kilometer im Durchmesser, ist der Leuchtturm das augenfälligste Merkmal dieser Insel. Der Turm weist mit seinem Feuer der Schifffahrt den Weg nördlich einer Reihe von flachen Inseln und Untiefen, gefürchtet sind zudem die hier auftretenden Strömungen und Kreuzseen.
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Auf dem Weg von oder zur [[Chalkidiki]] mag ein Abstecher zu dieser Insel interessant sein, oder einfach als Ziel für einen netten Tagesschlag von einer der Sporadeninseln. Vom ''Ormos Planitis'' auf [[Pelagonisi]] kommt man nach etwa zehn Seemeilen in nordnordöstlicher Richtung, vorbei an der für Segler unzugänglichen Insel ''Gioura'', nach ''Psathoura''. Mit 17 Höhenmetern für die Ägäis ungewöhnlich flach, circa einen Kilometer im Durchmesser, ist der Leuchtturm das augenfälligste Merkmal dieser Insel. Der Turm weist mit seinem Feuer der Schifffahrt den Weg nördlich einer Reihe von flachen Inseln und Untiefen, gefürchtet sind zudem die hier auftretenden Strömungen und Kreuzseen.
== Anker- und Liegeplätze ==
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Im Süden liegt zwischen Riffs und Felsklippen eine Bucht mit ansehnlichem Sandstrand, der auch regelmäßig von Touristenschiffen angelaufen wird. Vorsicht bei der Ansteuerung: Riffe und Untiefen liegen weit vor dem Ufer, die Seekarten geben die Positionen nur sehr vage wieder. Das gilt auch für den Bereich östlich der Insel. In der Bucht findet man zwischen felsigen, teils untiefen Bereichen sehr gut haltenden Sand als Ankergrund. Bei moderaten Wetterbedingungen für einen Badeaufenthalt gut geeignet.  
Im Süden liegt zwischen Riffs und Felsklippen als einzige Liegemöglichkeit eine Bucht mit ansehnlichem Sandstrand und Dünen, die auch regelmäßig von Touristenschiffen angelaufen wird. Vorsicht bei der Ansteuerung: Riffe und Untiefen liegen weit vor dem Ufer, Seekarten (zumindest die amtlichen deutschen) geben die Positionen nur sehr vage wieder. Das gilt auch für den Bereich östlich der Insel. In der Bucht selbst findet man zwischen felsigen, teils untiefen Bereichen sehr gut haltenden Sand als Ankergrund. Bei moderaten Wetterbedingungen für einen Badeaufenthalt gut geeignet.  


Bewachsen mit dichter Macchia und mannshohem Gestrüpp, ist ein Vorwärtskommen über die Insel äußerst beschwerlich. Die Vegetation bietet einigen zum Teil sehr seltenen Tieren Schutz. Die Insel liegt im Nationalen Meerespark. Es wird von einer versunkenen antiken Stadt östlich der Insel berichtet.  
Bewachsen mit dichter Macchia und mannshohem Gestrüpp, ist ein Vorwärtskommen über die Insel äußerst beschwerlich. Die Vegetation bietet einigen zum Teil sehr seltenen Tieren Schutz. Die Insel liegt im ''Nationalen Meerespark (NMPANS)''. Es wird von einer versunkenen antiken Stadt östlich der Insel berichtet.  


Die Insel liegt versorgungstechnisch völlig abgeschieden.  
Die Insel liegt versorgungstechnisch völlig abgeschieden.  
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== Bilder ==
== Bilder ==
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Bild:Psathoura_appr.JPG|Annäherung von SW
Bild:Psathoura_appr_n.JPG|Annäherung von N
Bild:Psathoura_riff.JPG|Ankerbucht aus W mit vorgelagertem Riff
Bild:Psathoura_pan.JPG|Panorama bei der Ansteuerung an die Ankerbucht
Bild:Psathoura_bay.JPG|In der Ankerbucht
Bild:Psathoura_lighthouse.JPG|Leuchtturm an der N-Huk
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Version vom 6. November 2006, 11:07 Uhr


Annäherung aus SW

Auf dem Weg von oder zur Chalkidiki mag ein Abstecher zu dieser Insel interessant sein, oder einfach als Ziel für einen netten Tagesschlag von einer der Sporadeninseln. Vom Ormos Planitis auf Pelagonisi kommt man nach etwa zehn Seemeilen in nordnordöstlicher Richtung, vorbei an der für Segler unzugänglichen Insel Gioura, nach Psathoura. Mit 17 Höhenmetern für die Ägäis ungewöhnlich flach, circa einen Kilometer im Durchmesser, ist der Leuchtturm das augenfälligste Merkmal dieser Insel. Der Turm weist mit seinem Feuer der Schifffahrt den Weg nördlich einer Reihe von flachen Inseln und Untiefen, gefürchtet sind zudem die hier auftretenden Strömungen und Kreuzseen.

Anker- und Liegeplätze

Koordinaten: N 39° 29,78' E 024° 10,60'


Im Süden liegt zwischen Riffs und Felsklippen als einzige Liegemöglichkeit eine Bucht mit ansehnlichem Sandstrand und Dünen, die auch regelmäßig von Touristenschiffen angelaufen wird. Vorsicht bei der Ansteuerung: Riffe und Untiefen liegen weit vor dem Ufer, Seekarten (zumindest die amtlichen deutschen) geben die Positionen nur sehr vage wieder. Das gilt auch für den Bereich östlich der Insel. In der Bucht selbst findet man zwischen felsigen, teils untiefen Bereichen sehr gut haltenden Sand als Ankergrund. Bei moderaten Wetterbedingungen für einen Badeaufenthalt gut geeignet.

Bewachsen mit dichter Macchia und mannshohem Gestrüpp, ist ein Vorwärtskommen über die Insel äußerst beschwerlich. Die Vegetation bietet einigen zum Teil sehr seltenen Tieren Schutz. Die Insel liegt im Nationalen Meerespark (NMPANS). Es wird von einer versunkenen antiken Stadt östlich der Insel berichtet.

Die Insel liegt versorgungstechnisch völlig abgeschieden.

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