Tainaro: Unterschied zwischen den Versionen

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Das (Kap) '''Ak. Tainaro''' bildet das Südende der Halbinsel ''Mani'' und damit das westliche Ende des [[Lakonischer Golf|Lakonischen Golfes]].  
Das (Kap) '''Ak. Tainaro''' (griech. Ακρωτήριο Ταίναρο, auch ''Ak. Tenaro'' genannt) bildet das Südende der Halbinsel ''Mani'' (dem "Mittelfinger" des Peloponnes) und damit das westliche Ende des [[Lakonischer Golf|Lakonischen Golfes]]. Im Westen der Halbinsel schließt das Seegebiet des [[Messenischer Golf|Messenischen Golfs]] an.  


Den besonderen Ruf bezieht das Kap aus seiner exponierten Lage am Schnittpunkt der großen Windsysteme. Die nächste Landmasse nach Westen ist Tunesien. Bei Nordost- bzw. Ostlagen steht dann Wind gegen die nicht selten beachtliche Dünung, was zu extrem steiler bis brechender See führen kann.
Den besonderen Ruf bezieht das Kap aus seiner exponierten Lage am Schnittpunkt der großen Windsysteme. Die nächste Landmasse nach Westen ist Tunesien. Bei Nordost- bzw. Ostlagen steht dann Wind gegen die nicht selten beachtliche Dünung, was zu extrem steiler bis brechender See führen kann.
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[Stand Juli 2006]
[Stand Juli 2006]
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== Bilder ==
== Bilder ==

Version vom 4. Dezember 2007, 23:27 Uhr


Koordinaten: N 36° 23,01' E 022° 29,00'


Ak. Tainaro

Das (Kap) Ak. Tainaro (griech. Ακρωτήριο Ταίναρο, auch Ak. Tenaro genannt) bildet das Südende der Halbinsel Mani (dem "Mittelfinger" des Peloponnes) und damit das westliche Ende des Lakonischen Golfes. Im Westen der Halbinsel schließt das Seegebiet des Messenischen Golfs an.

Den besonderen Ruf bezieht das Kap aus seiner exponierten Lage am Schnittpunkt der großen Windsysteme. Die nächste Landmasse nach Westen ist Tunesien. Bei Nordost- bzw. Ostlagen steht dann Wind gegen die nicht selten beachtliche Dünung, was zu extrem steiler bis brechender See führen kann.

Ak. Tainaro liegt nicht mehr direkt im Bereich des Meltemi, allerdings sind seine Auswirkungen in Form von Restdüngung aus dem Lakonischen Golf hier noch gut spürbar. Dies führt dann zu konfuser Kreuzsee.

Beiden Erscheinungen kann man bei entsprechenden Wetterlagen nur mit sehr viel Abstand (10 sm und mehr) ausweichen, was ggf. einen Umweg um Kythira herum nahelegt.

Darüber hinaus ist hier die nördliche Begrenzung des westlichen Einganges in die Straße von Elafonisos, einem der meistbefahrenen Seegebiete der Welt.

Das Kap ist befeuert.

[Stand Juli 2006]

Übersicht

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