Peter (Diskussion | Beiträge)
K Navbox präzisiert
Kuddel (Diskussion | Beiträge)
K Text überarbeitet
Zeile 93: Zeile 93:
=== Industriehäfen ===
=== Industriehäfen ===


*[[Sassnitz]]
*[[Sassnitz]] {{Koordinate|U|54_30,5_N_13_38,5_E|54° 30,5´ N  013° 38,5´ E|Sassnitz}}


:Den wohl bekanntesten Hafen auf '''Rügen''' findet man in [[Sassnitz]]. Mit etwa 2,6 km gibt es hier die längste Mole der gesamten [[Ostsee]] und dahinter bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Anlegen.
:Den wohl bekanntesten Hafen auf '''Rügen''' findet man in [[Sassnitz]]. Mit etwa 2,6 km gibt es hier die längste Mole der gesamten [[Ostsee]] und dahinter bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Anlegen.
Zeile 105: Zeile 105:
:Der wichtigte Anlaufpunkt für Gastlieger ist der Yachtsteg in der Mitte des Hafens, etwa 5 kbl nach der Einfahrt an Backbord. Der Hafenmeister befindet sich in dem großen Gebäude etwas weiter zur Mole hin. Direkt gegenüber des Steges befinden sich mehrere Restaurants, in denen sich auch kostenpflichtige Duschen befinden ("Moby Dick"). Der Hafen selbst bietet nur codierte WC's an, die sich im Gebäude des Hafenmeisters befinden.
:Der wichtigte Anlaufpunkt für Gastlieger ist der Yachtsteg in der Mitte des Hafens, etwa 5 kbl nach der Einfahrt an Backbord. Der Hafenmeister befindet sich in dem großen Gebäude etwas weiter zur Mole hin. Direkt gegenüber des Steges befinden sich mehrere Restaurants, in denen sich auch kostenpflichtige Duschen befinden ("Moby Dick"). Der Hafen selbst bietet nur codierte WC's an, die sich im Gebäude des Hafenmeisters befinden.


:Für Freizeitskipper sind folgende Liegeplätze gesperrt:
:Für Freizeitskipper sind folgende Liegeplätze gesperrt bzw. nur unter bestimmten Bedingungen nutzbar:


::einlaufend an Backbord, dort befinden sich die Liegplätze von Bundesmarine, DGzRS, Küstenwache und einige Plätze für größere Schiffe,
::einlaufend das erste Hafenbecken an Backbord, dort befinden sich die Liegplätze von Bundesmarine, DGzRS, Küstenwache und einige Plätze für größere Schiffe,


::erster Steg nach einlaufen, hier liegen Dauerlieger, größere Yachten und Gäste im Ausnahmefall,
::erster Steg nach dem Einlaufen an Backbord, hier liegen Dauerlieger, größere Yachten und Gäste unter bestimmten Voraussetzungen,


::Hafen im Bereich des Molenfußes (Fischereihafen), dort dürfen nur Fischer und molenseitig auch Ausflugsdampfer anlegen,
::Hafenbecken im Bereich des Molenfußes (Fischereihafen), dort dürfen nur Fischer und an der Mole die Ausflugsdampfer anlegen,


::Pier am Hafengebäude, hier dürfen nur größere Fischereifahrzeuge anlegen,
::Pier am Hafengebäude, hier dürfen nur größere Fischereifahrzeuge anlegen,


::Bereich des ehemaligen Fährhafens, dort ist das Festmachen generell verboten bzw. es gibt reservierte Liegeplätze z.B. für das U-Boot und die größeren Ausflugsdampfer.
::Bereich des ehemaligen Fährhafens, dort ist das Festmachen generell verboten bzw. es gibt reservierte Liegeplätze z.B. für das Museums-U-Boot und die größeren Ausflugsdampfer der Bädereederei.


:Trotz dieser zahlreichen Einschränkungen bietet der Hafen noch genug Raum für die einlaufenden Yachten, da man auch an der langen Mole festmachen darf. Dann erwartet der Hafenmeister jedoch auf jeden Fall einen Besuch, da er sich nur ungern auf den langen Weg machen möchte :). Die Außenmole bietet sich allerdings nur für größere Schiffe an, da die Pier recht hoch ist, die Pfähle weit auseinander stehen und durch das hohe Verkehrsaufkommen mit viel Schwell gerechnet werden muss.
:Trotz dieser zahlreichen Einschränkungen bietet der Hafen noch genug Raum für die einlaufenden Yachten, da man auch an der langen Mole festmachen darf. Dann erwartet der Hafenmeister jedoch auf jeden Fall einen Besuch, da er sich nur ungern auf den langen Weg machen möchte :). Die Außenmole bietet sich allerdings nur für größere Schiffe an, da die Pier recht hoch ist, die Pfähle weit auseinander stehen und durch das hohe Verkehrsaufkommen mit viel Schwell gerechnet werden muss.


*Mukran
*Mukran {{Koordinate|U|54_29,0_N_13_35,2_E|54° 29,0´ N  013° 35,2´ E|Mukran}}


:Hier ist anlegen für Sportboote generell verboten, wobei man im Notfall und nach Anfrage über Funk mit Sicherheit einen Liegplatz bekommen würde. Trotzdem sollte man mit seiner Yacht einen entsprechenden Abstand zum Hafen Mukran halten, da die ständig einlaufenden Fähren vor dem Anlegen ein weiträumiges Wendemanöver ausführen, bei dem man sich gut freihalten sollte.
:Hier ist anlegen für Sportboote generell verboten, man darf Mukran aber als Nothafen anlaufen. Trotzdem sollte man mit seiner Yacht einen großen Abstand zum Hafen Mukran einhalten, da die regelmäßig und oft verkehrenden Fähren vor dem Anlegen ein weiträumiges Wendemanöver ausführen, von dem man sich gut freihalten sollte.