Hbachmann
Beigetreten 6. Januar 2007
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=== Computer an Bord === | === Computer an Bord === | ||
Für Yachteigner ist der Festeinbau eines PC's eine attraktive Option. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bei schwerer See ist ein Laptop immer absturzgefährdet. Nicht nur daß der dann kaputt ist - wenn dort gerade das Navigationsprogramm gelaufen ist, muß man schnell auf Karte umstellen, unter Bedingungen, die nicht komfortabel sind. Außerdem werden Laptops leichter gestohlen und sie belegen eine Stellfläche, von denen es auf einem Boot nicht so viele gibt. | Für Yachteigner ist der Festeinbau eines PC's eine attraktive Option. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bei schwerer See ist ein Laptop/Tablet immer absturzgefährdet. Nicht nur daß der dann kaputt ist - wenn dort gerade das Navigationsprogramm gelaufen ist, muß man schnell auf Karte umstellen, unter Bedingungen, die nicht komfortabel sind. Außerdem werden Laptops leichter gestohlen und sie belegen eine Stellfläche, von denen es auf einem Boot nicht so viele gibt. | ||
In letzter Zeit hat sich auf dem Sektor Mini-PC und Car-PC vieles getan. Der Markt bietet Rechner an, von der Größe eines Autoradios und der Power eines Büro-Gerätes. Auf den meisten Booten läßt sich so ein Teil im Bereich der Navigation hinter irgendeiner Blende oder in einem ungenutzten Winkel verstecken. | In letzter Zeit hat sich auf dem Sektor Mini-PC und Car-PC vieles getan. Der Markt bietet Rechner an, von der Größe eines Autoradios und der Power eines Büro-Gerätes. Auf den meisten Booten läßt sich so ein Teil im Bereich der Navigation hinter irgendeiner Blende oder in einem ungenutzten Winkel verstecken. | ||
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Geräte, die als Car-PC angeboten werden, laufen meist problemlos mit der Bordspannung. Mini-PC's haben meist ein 220V-Netzteil, weil sie nicht für eine mobile Anwendung gedacht sind. Auch wenn so ein Gerät mit 12V sekundär aus dem Trafo läuft, ist für das Bordnetz ein DC/DC-Wandler erforderlich, der eine stabile Spannungsversorgung sicherstellt. Denn die Bordnetzspannung schwankt zwischen 11,5V und 14,5V und das machen die Mainboards in der Regel nicht mit. | Geräte, die als Car-PC angeboten werden, laufen meist problemlos mit der Bordspannung. Mini-PC's haben meist ein 220V-Netzteil, weil sie nicht für eine mobile Anwendung gedacht sind. Auch wenn so ein Gerät mit 12V sekundär aus dem Trafo läuft, ist für das Bordnetz ein DC/DC-Wandler erforderlich, der eine stabile Spannungsversorgung sicherstellt. Denn die Bordnetzspannung schwankt zwischen 11,5V und 14,5V und das machen die Mainboards in der Regel nicht mit. | ||
Auf dem Rechner läuft das Navigationsprogramm (USB-GPS-Maus), die Internetverbindung über USB-Mobilfunkmodem (Front-USB ist hier wichtig), das Programm der WIBE-Wetterbox von Mörer und die nicht-nautischen Anwendungen (Textverarbeitung, Musik, Bildbearbeitung etc.) | Auf dem Rechner läuft das Navigationsprogramm (USB-GPS-Maus), die Internetverbindung über USB-Mobilfunkmodem/3G-Stick (Front-USB ist hier wichtig), das Programm der WIBE-Wetterbox von Mörer und die nicht-nautischen Anwendungen (Textverarbeitung, Musik, Bildbearbeitung etc.) | ||
=== Internet/e-mail === | === Internet/e-mail === | ||
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=== mobiles Internet | === mobiles Internet an Bord mit einem 3G-Stick === | ||
Einige Jahre hatte ich eine SIM card von abroadband. Damit war ich eigentlich recht zufrieden. Ich bekam überall eine Verbindung, soweit überhaupt ein Mobilfunktnetz zur Verfügung stand. Die Kosten konnte ich im Rahmen halten, wenn die automatischen Updates der Programme abgeschaltet waren (Volumentarif mit 0,53€/MB). Die machte ich dann an einem WIFI Hotspot manuell. | |||
Leider stellt abroadband seinen Dienst im April 2014 ein. | |||
Für die nächste Saison muß also ein neuer Datendienst her. | |||
Hierzu habe ich jetzt einige Recherchen gemacht, deren Ergebnisse ich den anderen nicht vorenthalten will: | |||
Verträge mit monatlichen Grundgebühren scheiden aus, weil ich den 3G-Stick nur im Urlaub brauche. | |||
Es kommen im Prinzip Prepaid-Karten in Frage, oder "Post-Paid" nach Verbrauch. | |||
Prepaid: | |||
Die Leistungen der in Deutschland bekannteren Anbieter bei Prepaid-Karten ähneln sich zienlich und liegen bei Volumenpreisen von ca. 0,53 €/MB. | |||
T-Mobile bietet als Option für seine Xtra-Cards (Prepaid) auch Tages- oder Wochen-Flatrates zum Zubuchen an. Die machen Sinn an den Tagen, wo man mal richtig surfen will (z.B. für Hotel-oder Mietwagenbuchungen). Nur zum Herunterladen von Gribfiles oder email sind die zu teuer. | |||
Eine attraktiver Anbieter für Prepaid-Karten beliebter Urlaubsländer ist [http://www.prepaid-global.de/ Prepaid-Global]. Hier entfällt das Roaming, daher sind die Tarife günstiger. | |||
=== Mein Wetter an Bord === | === Mein Wetter an Bord === | ||