Anlegen mit dem Heck zur Pier: Unterschied zwischen den Versionen

Ruediger (Diskussion | Beiträge)
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* Der Skipper geht wieder ans Ruder und fährt rückwärts in die vorher ausgesuchte Lücke. Kurz vor der Pier stoppt er auf und legt dann wieder den Rückwärtsgang ein, so dass sein Boot das Schlauchboot gegen den Steg drückt. Das Schlauchboot dient also als Fender.  
* Der Skipper geht wieder ans Ruder und fährt rückwärts in die vorher ausgesuchte Lücke. Kurz vor der Pier stoppt er auf und legt dann wieder den Rückwärtsgang ein, so dass sein Boot das Schlauchboot gegen den Steg drückt. Das Schlauchboot dient also als Fender.  
* Der Skipper belegt das Ruder mittschiffs, wirft die beiden Heckleinen an Land und steigt gegebenenfalls selber über, um sie dort festzumachen, falls dies nicht bereits eine helfende Hand an Land erledigt. Anschließend entert er wieder seine Yacht und belegt die Heckleinen in einer Länge, die einer Distanz zum Land von etwa zwei bis drei Metern entspricht.
* Der Skipper belegt das Ruder mittschiffs, wirft die beiden Heckleinen an Land und steigt gegebenenfalls selber über, um sie dort festzumachen, falls dies nicht bereits eine helfende Hand an Land erledigt. Anschließend entert er wieder seine Yacht und belegt die Heckleinen in einer Länge, die einer Distanz zum Land von etwa zwei bis drei Metern entspricht.
* Mit einem Hausboot, einer Motoryacht ist es bei einer Zweiercrew ähnlich. Nur wir bringen die großen Kugelfender nicht sofort aus, sondern erst nach dem die Heckleinen zumindest provisorisch belegt sind. Die Kugelfender verursachen sonst einen sogenannten Ballefekt, das heißt, das Boot springt zurück, wenn man etwas zu schnell an der Pier anstößt. Meine Frau springt dann an Land und belegt provisorisch. Ich der Skipper gehe bei noch laufender Maschine auch über die Hecktreppe und Badeplattform an Land und mache dann mit den Fendern richtig fest. Je nach Wind wird auch noch eine Spring gelegt. Die Richtung beim Rückwärtsfahren wird mit dem Bugstrahlsruder korrigiert. Feuer aus erst wenn das Boot fest und gut liegt.
* Das Ruder bleibt belegt, aber nun wird die Maschine ausgekuppelt und der Vorwärtsgang eingelegt. Hier kann je nach Windverhältnissen auch das Gas etwas erhöht werden. Nun "hängt" das Boot in seinen Heckleinen stabil und das Schlauchboot ist wieder frei.
* Das Ruder bleibt belegt, aber nun wird die Maschine ausgekuppelt und der Vorwärtsgang eingelegt. Hier kann je nach Windverhältnissen auch das Gas etwas erhöht werden. Nun "hängt" das Boot in seinen Heckleinen stabil und das Schlauchboot ist wieder frei.
* Da in diesem Hafen keine Moorings am Steg liegen, sondern Mooringsbojen vorhanden sind, besteigt der Skipper sein Schlauchboot und verholt sich entlang seiner Yacht nach vorne, greift sich die Vorleine und macht die Yacht an der Boje fest. Anschließend geht er an Bord, holt die Vorleine gut durch und belegt sie wieder. Anschließend wird nochmal der Rückwärtsgang eingelegt, um zu prüfen, ob die Länge der Vorleine angemessen ist und die Heckleinen werden in geeigneter Entfernung zum Land verkürzt.
* Da in diesem Hafen keine Moorings am Steg liegen, sondern Mooringsbojen vorhanden sind, besteigt der Skipper sein Schlauchboot und verholt sich entlang seiner Yacht nach vorne, greift sich die Vorleine und macht die Yacht an der Boje fest. Anschließend geht er an Bord, holt die Vorleine gut durch und belegt sie wieder. Anschließend wird nochmal der Rückwärtsgang eingelegt, um zu prüfen, ob die Länge der Vorleine angemessen ist und die Heckleinen werden in geeigneter Entfernung zum Land verkürzt.