Kastelorizo: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Ansteuerung des Hafens selbst ist problemlos. Die Anlegeplätze für Yachten sind im Südostteil des Hafens, westlich und östlich der kurzen Pier, direkt vor den Tavernen. Man legt idealerweise mit Buganker auf rund 5 Meter Wassertiefe und mit Heckleinen an den Pollern an. Im südwestlichen und westlichen Teil des Hafens liegen die einheimischen Boote. Ausserdem ist das Wasser im westlichen Teil flach und mit Steinen durchsetzt. Die Fähre legt am Anleger im östlichen Teil an. Das Hafenamt, welches man braucht falls man von der Türkei kommend einklariren will, ist in der nordöstlichen Ecke des Hafens. | Die Ansteuerung des Hafens selbst ist problemlos. Die Anlegeplätze für Yachten sind im Südostteil des Hafens, westlich und östlich der kurzen Pier, direkt vor den Tavernen. Man legt idealerweise mit Buganker auf rund 5 Meter Wassertiefe und mit Heckleinen an den Pollern an. Im südwestlichen und westlichen Teil des Hafens liegen die einheimischen Boote. Ausserdem ist das Wasser im westlichen Teil flach und mit Steinen durchsetzt. Die Fähre legt am Anleger im östlichen Teil an. Das Hafenamt, welches man braucht falls man von der Türkei kommend einklariren will, ist in der nordöstlichen Ecke des Hafens. | ||
Das Städchen selbst strahlt geruhsamen griechischen Charme aus, auch wenn einige Gebäude etwas vernachlässigt ausschauen. Zugleich sieht man aber überall Renovationsbemühungen. Alles in allem ein sehr schöner Platz an dem man abseits von Massentourismus entspannen kann. Bars und Tavernen gibt es vor allem an der Süd- und Ostseite des Hafens. Die Versorgung mit Wasser und Lebensmittel ist eingeschränkt, genauso ist Treibstoff knapp. Immerhin muss Kastelorizo weitgehend vom rund 70 sm entfernten Rhodos aus versorgt werden. Es gibt allerdings eine gut nachbarschaftliche Beziehung zwischen Kastelorizo und dem knapp 4 sm entfernten türkischen [[Kas]]. Eine Fährverbindung zwischen den beiden Ortschaften ermöglicht eine weitgehend problemlose nationenübergreifende Versorgung. | |||
== Ausflüge== | |||
[[Bild:Fähre_nach_Kas.JPG|thumb|right|Fähre nach Kas]] | [[Bild:Fähre_nach_Kas.JPG|thumb|right|Fähre nach Kas]] | ||
Man kann die Reste der Burgruine, des "roten Kastells" oder "Castello Rosso" besuchen, aus welchem sich der Name der Insel ableitet. Ein weiterer lohnenswerter Ausflug ist der Besuch der "blauen Grotte" mittels Ausflugsschiffchen, entsprechende Angebote gibt es am Hafen. Bei ruhigem Wetter kann man die Grotte auch mit eigener Yacht besuchen. | |||
Ein Besuch der Ortschaft Kas mit der Yacht ist nur empfehlenswert, wenn korrekt aus- und einklariert wird. Allerdings sind Kas und Megisti Zollhäfen und bei entspannter politischer Lage ist das Verfahren recht einfach und wenig Zeitaufwendig. Die Gegend um Kas wird von der Coast Guard durchaus gut bewacht, eine Grenzverletzung kann das plötzliche Ende eines Traumtörns bedeuten. | Ein Besuch der Ortschaft Kas mit der Yacht ist nur empfehlenswert, wenn korrekt aus- und einklariert wird. Allerdings sind Kas und Megisti Zollhäfen und bei entspannter politischer Lage ist das Verfahren recht einfach und wenig Zeitaufwendig. Die Gegend um Kas wird von der Coast Guard durchaus gut bewacht, eine Grenzverletzung kann das plötzliche Ende eines Traumtörns bedeuten. Dafür gibt es eine gute Fährverbindung, welche einen schönen Tagesausflug ermöglicht. | ||
== Alternativer Liegeplatz== | == Alternativer Liegeplatz== | ||