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| :Den wohl bekanntesten Hafen auf '''Rügen''' findet man in [[Sassnitz]]. Mit etwa 2,6 km gibt es hier die längste Mole der gesamten [[Ostsee]] und dahinter bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Anlegen.
| | Nähere Informationen unter [[Sassnitz]]. |
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| :Früher einer der größten Fischereihäfen in der ehemaligen DDR und der älteste und wichtigste Fährhafen für Eisenbahnfähren nach [[Schweden]] und [[Dänemark]], stellt man sich in '''der''' Industriestadt '''Rügens''' inzwischen mehr auf Tourismus ein und ist bemüht sein Image als "Kaiserbad" und Kurort wieder herzustellen.
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| :Der [[Sassnitz|Sassnitzer]] Hafen verfügt über eine Verkehrsleitstelle, zwei kleine Werften (eine davon speziell für Yachten), zahlreiche Liegeplätze für alle Arten und Größen von Yachten, gute Versorgungsmöglichkeiten im Ort und ein ursprünglich, maritimes Hafengelände. Normalerweise sind Industriehäfen im Zeitalter von Sicherheitsmaßnahmen wie ISPS für Aussenstehende nicht mehr zugänglich, aber hier wird man eingeladen sich die Arbeit der Seeleute anzusehen und bekommt noch das Gefühl für ein Hafenflair, dass es Andernorts schon seit langem nicht mehr gibt.
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| :Auf dem Hafengelände findet man Restaurants, Imbissbuden, mehrere Museen (Fischereimuseum, Meeresarchäologisches Museum, U-Boot-Museum) und die unvermeidlichen Ausflugsdampfer für die Fahrten zu den Jasmunder Kreidefelsen.
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| :Gastlieger machen an der Ostmole im südlichen bereich lägsseits der Pier oder etwas weiter nördlich in Boxen fest. Der Hafenmeister befindet sich in dem großen Gebäude gegenüber der Ostmole.
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| :Im Hafen existieren keine Duschmöglichkeiten mehr (Stand 2010. Das "Moby Dick" bietet nur noch Toiletten!) Öffentliche Toiletten befinden sich außerdem am Nordende der Ostmole. Diese sind kostenpflichtig und nur bis 19 Uhr(?) geöffnet. Auf der Mole befinden sich außerdem einige Dixi-Klohäußchen.
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| :Die seit einigen Jahren im Hafen befindlichen (gesperrten) Schmimmstege wurden 2010 entfernt.
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| :Für Freizeitskipper sind folgende Liegeplätze gesperrt bzw. nur unter bestimmten Bedingungen nutzbar:
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| ::einlaufend das erste Hafenbecken an Backbord, dort befinden sich die Liegplätze von Bundesmarine, DGzRS, Küstenwache und einige Plätze für größere Schiffe,
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| ::erster Steg nach dem Einlaufen an Backbord, hier liegen Dauerlieger, größere Yachten und Gäste unter bestimmten Voraussetzungen,
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| ::Hafenbecken im Bereich des Molenfußes (Fischereihafen), dort dürfen nur Fischer und an der Mole die Ausflugsdampfer anlegen,
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| ::Pier am Hafengebäude, hier dürfen nur größere Fischereifahrzeuge anlegen,
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| ::Bereich des ehemaligen Fährhafens, dort ist das Festmachen generell verboten bzw. es gibt reservierte Liegeplätze z.B. für das Museums-U-Boot und die größeren Ausflugsdampfer der Bädereederei.
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| :Trotz dieser zahlreichen Einschränkungen bietet der Hafen noch genug Raum für die einlaufenden Yachten, da man auch an der langen Mole festmachen darf. Dann erwartet der Hafenmeister jedoch auf jeden Fall einen Besuch, da er sich nur ungern auf den langen Weg machen möchte :). Die Außenmole bietet sich allerdings nur für größere Schiffe an, da die Pier recht hoch ist, die Pfähle weit auseinander stehen und durch das hohe Verkehrsaufkommen mit viel Schwell gerechnet werden muss. Ein störender Schwell dringt außerdem bei östlichen und nordöstlichen Winden ab Windstärke 4--5 Bft in den Hafen.
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| Deutlich idyllischer und ruhiger sowie landschaftlich schöner ist der sehr kleine Hafen in Lohme.
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| (für den Rest der Saison 2009 wegen Erdrutschgefahr gesperrt. Vorraussichtlich 2010 wieder offen)
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