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37.23367, 24.28056, [[#Ormos Limanaki|Or. Limanaki]]
37.23367, 24.28056, [[#Ormos Limanaki|Or. Limanaki]]
</googlemap>
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<small>Maßstab in Fuß bzw. Landmeilen (statute miles) und in metrischen Maßen</small>
{{MaßstabGM}}


==Anker- und Liegeplätze==
==Anker- und Liegeplätze==
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====Ormos Mericha====
====Ormos Mericha====
{{Koordinate|U|37_23.4_N_24_23.8_E|N 37° 23,4' E 024° 23,8'}}
{{Koordinate|U|37_23.4_N_24_23.8_E|37° 23,4' N&nbsp;&nbsp;024° 23,8' E|Ormos Mericha}}


<small>Zuletzt besucht im Mai 2007</small>
<small>Zuletzt besucht im Mai 2007</small>
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Darüber hinaus kann man in der Hafenbucht - dabei den Manöverbereich der Fähren beachten - oder je nach Wetter in den seitlichen Einbuchtungen frei ankern.  
Darüber hinaus kann man in der Hafenbucht - dabei den Manöverbereich der Fähren beachten - oder je nach Wetter in den seitlichen Einbuchtungen frei ankern.  


====Ormos Phykiada====
====Ormos Epikopis====
{{Koordinate|U|37.413971_N_24.381630_E|N 37° 24,8' E 024° 22,9'}}
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Die Ankerplätze mit dem besten Schutz findet man wohl im ''Ormos Phykiada''. Auch landschaftlich sehr reizvoll ("Sonnenuntergang über Sandbank zwischen felsigen Hügeln"...), weshalb die Bucht von vielen Seglern angelaufen wird. Der Grund ist allerdings fast überall mit dichtem Seegras bewachsen, was unter Umständen eine Reihe von Ankermanövern zur Folge haben kann.  
Je nach Ausprägung des Meltemi tritt hier Schwell auf, kann jedoch durchaus eine Alternative sein, wenn die anderen Buchten bereits mehr als gut besucht sind.  


====Ormos Apokreiosis====
====Ormos Apokreiosis====
{{Koordinate|U|37.412401_N_24.395343_E|N 37° 24,7' E 024° 23,7'}}
{{Koordinate|U|37.412401_N_24.395343_E|37° 24,7' N&nbsp;&nbsp;024° 23,7' E|Ormos Apokreiosis}}


Auch hier findet man bei Meltemi guten Schutz in landschaftlich reizvoller Gegend. Der Ankergrund ist deutlich unproblematischer als im [[#Ormos Phykiada|Ormos Phykiada]].  
Auch hier findet man bei Meltemi guten Schutz in landschaftlich reizvoller Gegend. Der Ankergrund ist deutlich unproblematischer als im [[#Ormos Phykiada|Ormos Phykiada]].  


====Ormos Epikopis====
====Ormos Phykiada====
{{Koordinate|U|37.400165_N_24.397383_E|N 37° 24,0' E 024° 23,8'}}
{{Koordinate|U|37.413971_N_24.381630_E|37° 24,8' N&nbsp;&nbsp;024° 22,9' E|Ormos Phykiada}}


Je nach Ausprägung des Meltemi tritt hier Schwell auf, kann jedoch durchaus eine Alternative sein, wenn die anderen Buchten bereits mehr als gut besucht sind.  
Die Ankerplätze mit dem besten Schutz findet man wohl im ''Ormos Phykiada''. Auch landschaftlich sehr reizvoll ("Sonnenuntergang über Sandbank zwischen felsigen Hügeln"...), weshalb die Bucht von vielen Seglern angelaufen wird. Der Grund ist allerdings fast überall mit dichtem Seegras bewachsen, was unter Umständen eine Reihe von Ankermanövern zur Folge haben kann.  


====Ormos Kolona====
====Ormos Kolona====
{{Koordinate|U|37.415677_N_24.370199_E|N 37° 24,9' E 024° 22,6'}}
{{Koordinate|U|37.415677_N_24.370199_E|37° 24,9' N&nbsp;&nbsp;024° 22,6' E|Ormos Kolona}}


Je nach Meltemisituation findet man in dieser Einbuchtung mehrere malerische Ankerplätze.  
Je nach Meltemisituation findet man in dieser Einbuchtung mehrere malerische Ankerplätze.  
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====Ormos Loutron====  
====Ormos Loutron====  
[[Bild:Kythnos loutron hafen.jpg|thumb|200px|right|Überblick über die Bucht von Loutron]]
[[Bild:Kythnos loutron hafen.jpg|thumb|200px|right|Überblick über die Bucht von Loutron]]
{{Koordinate|U|37_26.563_N_24_25.585_E|N 37° 26,6' E 024° 25,6'}}
{{Koordinate|U|37_26.53_N_024_25.60_E|37° 26,53' N&nbsp;&nbsp;024° 25,60' E|Ormos Loutron}}


<small>Zuletzt besucht im April 2007</small>
<small>Zuletzt besucht im April 2007</small>
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====Ormos Eirini====
====Ormos Eirini====
{{Koordinate|U|37_26.593_N_24_25.960_E|N 37° 26,6' E 024° 26,0'}}
{{Koordinate|U|37_26.38_N_024_25.94_E|37° 26,38' N&nbsp;&nbsp;024° 25,94' E|Ormos Eirini}}


Obwohl nach Norden offen, findet man auch hier bei Meltemi sichere Ankerplätze. Allerdings fegen dann die Fallböen die Bucht entlang, und Schwell läuft um die Huks. Man ankert frei auf nicht immer gleich haltenden Ankergrund. Man kann auch Heckleinen zur kleinen Pier ausbringen. Von hier aus kommt man über einen Pfad zur Taverne von Manolas und seiner Familie, die sich mit einfachen Mitteln, aber großem Einsatz um die Sorgen der Segler kümmern. (Legendär beispielsweise der zusammengestückelte Wasserschlauch - aber die Tanks waren am Ende gefüllt). Eine Straße führt nach Loutra (s. o.), zu Fuß benötigt man circa zwanzig Minuten für die Strecke, auf der man immer wieder schöne Ausblicke auf die Buchten und das Meer hat.  
Obwohl nach Norden offen, findet man auch hier bei Meltemi sichere Ankerplätze. Allerdings fegen dann die Fallböen die Bucht entlang, und Schwell läuft um die Huks. Man ankert frei auf nicht immer gleich haltenden Ankergrund. Man kann auch Heckleinen zur kleinen Pier ausbringen. Von hier aus kommt man über einen Pfad zur Taverne von Manolas und seiner Familie, die sich mit einfachen Mitteln, aber großem Einsatz um die Sorgen der Segler kümmern. (Legendär beispielsweise der zusammengestückelte Wasserschlauch - aber die Tanks waren am Ende gefüllt). Eine Straße führt nach Loutra (s. o.), zu Fuß benötigt man circa zwanzig Minuten für die Strecke, auf der man immer wieder schöne Ausblicke auf die Buchten und das Meer hat.  
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====Ormos Stephanou====
====Ormos Stephanou====
{{Koordinate|U|37.400269_N_24.455569_E|N 37° 24,0' E 024° 27,3'}}
{{Koordinate|U|37_23.69_N_024_27.50_E|37° 23,69' N&nbsp;&nbsp;024° 27,50' E|Ormos Stephanou}}


Sehr guten Schutz bei Meltemi findet man in dieser Bucht. Bei ruhigem Wetter ist das weit herausragende Klippenfeld zwischen ''Ormos Stephanou'' und ''Ormos Ioannis'' recht gut zu erkennen, bei Wind und gar bei Nacht wird dies schwer bis gar unmöglich. Wegen des schnell auf größere Tiefen abfallenden Grund liegt man in der Regel mit Buganker und langen Landleinen, befestigt an einen der Bäume am Strand. Eine weitere Liegemöglichkeit ist es, mit dem Heck an die kleine Pier vor der Kapelle zu gehen. Man hat dann jedoch Wind und Böen seitlich einfallend, was natürlich den Anker stark belastet.  
Sehr guten Schutz bei Meltemi findet man in dieser Bucht. Bei ruhigem Wetter ist das weit herausragende Klippenfeld zwischen ''Ormos Stephanou'' und ''Ormos Ioannis'' recht gut zu erkennen, bei Wind und gar bei Nacht wird dies schwer bis gar unmöglich. Wegen des schnell auf größere Tiefen abfallenden Grund liegt man in der Regel mit Buganker und langen Landleinen, befestigt an einen der Bäume am Strand. Eine weitere Liegemöglichkeit ist es, mit dem Heck an die kleine Pier vor der Kapelle zu gehen. Man hat dann jedoch Wind und Böen seitlich einfallend, was natürlich den Anker stark belastet.  
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====Ormos Ioannis====
====Ormos Ioannis====
{{Koordinate|U|37.403032_N_24.46849_E|N 37° 24,2' E 024° 28,1'}}
{{Koordinate|U|37_23.79_N_024_28.09_E|37° 23,79' N&nbsp;&nbsp;024° 28,09' E|Ormos Ioannis}}


Auch hier findet man in den Sommermonaten besten Schutz. Man liegt noch abgeschiedener als im benachbarten ''Ormos Stephanou''. Bei der Ansteuerung beachte man das Klippenfeld (s. o.). Keinerlei Versorgungsmöglichkeiten.  
Auch hier findet man in den Sommermonaten besten Schutz. Man liegt noch abgeschiedener als im benachbarten ''Ormos Stephanou''. Bei der Ansteuerung beachte man das Klippenfeld (siehe oben). Keinerlei Versorgungsmöglichkeiten.  


====Ormos Limanaki====
====Ormos Limanaki====
{{Koordinate|U|37.23367_N_24.28056_E|N 37° 23,4' E 024° 28,05'}}


<small>Zuletzt besucht im Mai 2009</small>
<small>Zuletzt besucht im Mai 2009</small>


In dieser kleinen Bucht hier findet eine Yacht in den Sommermonaten relativ guten Schutz. Man liegt jedoch sehr abgeschieden.  
In dieser kleinen Bucht hier findet eine Yacht in den Sommermonaten relativ guten Schutz. Man liegt jedoch sehr abgeschieden.  
Die kleine Bucht setzt sich an Land als ein Tal in Richtung NE fort. Kommt der Wind aus dieser Richtung, hat man mit teilweise heftigen Fallböen zu kämpfen. Schlecht haltender Ankergrund (loser Sand mit Seegrasfeldern), Leine z.B. zu einem Baum an Land ist dringend geboten. Wegen der nahen felsigen Ufer zusätzlich Anker legen, um das Schwojen der Yacht zu dämpfen.
Die kleine Bucht setzt sich an Land als ein Tal in Richtung Nordost fort. Kommt der Wind aus dieser Richtung, hat man mit teilweise heftigen Fallböen zu kämpfen. Schlecht haltender Ankergrund (loser Sand mit Seegrasfeldern), Leine zum Beispiel zu einem Baum an Land ist dringend geboten. Wegen der nahen felsigen Ufer zusätzlich Anker legen, um das Schwojen der Yacht zu dämpfen.
Bei der Ansteuerung aus Richtung S beachte man das Klippenfeld (s. o.), von E um das Kap herum keine Unterwasserhindernisse.  
Bei der Ansteuerung aus Richtung Süd beachte man das Klippenfeld (siehe oben), von Ost um das Kap herum keine Unterwasserhindernisse.  
Keinerlei Versorgungsmöglichkeiten, auch kein Wasser, dafür gibt es Schafe und Ziegen...  
Keinerlei Versorgungsmöglichkeiten, auch kein Wasser, dafür gibt es Schafe und Ziegen...