Hilfe im Seenotfall: Unterschied zwischen den Versionen
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* Offshore: Grenzwellensprechfunk über 2182 kHz mit DSC-Anruf über 2187,5 kHz sowie Kurzwelle auf den Kanälen 4125, 6215, 8291, 12290, 16420 kHz | * Offshore: Grenzwellensprechfunk über 2182 kHz mit DSC-Anruf über 2187,5 kHz sowie Kurzwelle auf den Kanälen 4125, 6215, 8291, 12290, 16420 kHz | ||
Seefunkanrufe erfolgen im Seenotfall grundsätzlich an alle Stationen und unter Nennung des eigenen Rufzeichens (meist Schiffsname) und der Position. Der Name von Küstenfunkstelle oder MRCC ist | Seefunkanrufe erfolgen im Seenotfall grundsätzlich an alle Stationen und unter Nennung des eigenen Rufzeichens (meist Schiffsname) und der Position. | ||
Siehe hierzu auch [[Notfall-Tafel]]. Der Name von Küstenfunkstelle oder MRCC ist für den Anruf irrelevant. MRCC sind grundsätzlich rund um die Uhr besetzt. | |||
Die Koordination der Hilfe übernimmt in der Regel zunächst das erste, erreichte MRCC und ansonsten der Hilfe Leistende "on scene". In Küstennähe sind das häufig professionelle oder ehrenamtliche SAR-Kräfte wie Seenotrettungsgesellschaften, Behördenschiffe und Luftwaffe, aber auch Sportboote, Frachter oder Fähren können in die Alarmierung als Relaisstation oder bei der Suche integriert werden. | Die Koordination der Hilfe übernimmt in der Regel zunächst das erste, erreichte MRCC und ansonsten der Hilfe Leistende "on scene". In Küstennähe sind das häufig professionelle oder ehrenamtliche SAR-Kräfte wie Seenotrettungsgesellschaften, Behördenschiffe und Luftwaffe, aber auch Sportboote, Frachter oder Fähren können in die Alarmierung als Relaisstation oder bei der Suche integriert werden. | ||