Calanques: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 3. Mai 2009, 16:27 Uhr


<googlemap lat="43.216811" lon="5.47411" zoom="13" width="700"> 43.212933, 5.420723, Calanque de Sormiou 43.214559, 5.444927, Calanque de Morgiou 43.204675, 5.498486, Calanque d'En-Vau 43.205051, 5.506554, Calanque Port-Pin 43.210181, 5.516338, Calanque de Port-Miou </googlemap>


Calanques

Zwischen der Rade de Marseille und Cassis liegt ein Karstgebirge (Massif du Puget bis 564m) mit weißen Kalkfelsen, die stark zerklüftet sind und tiefe Schluchten bilden. Einige davon sind mit Wasser gefüllt und werden Calanques genannt (von Cala longue = lange Bucht). Alle sind landschaftlich sehr attraktiv und zwar gleichermaßen vom Wasser wie vom Land aus. Ein Netz von gut markierten Wanderwegen erschließt die Landschaft. In den Buchten lässt sich romantisch ankern und übernachten. Das gesamte Karstgebirge ist Naturschutzgebiet, weshalb man sich rücksichtsvoll verhalten sollte. Im Sommer besteht hohe Waldbrandgefahr (Rauchen, Grillen, offenes Feuer strengstens verboten). Für den Sportschiffer bieten die Calanques herrliche Ankerplätze mit Naturpanorama. Da, wo sie von NW nach SE laufen, bläst der Mistral auch ganz ordentlich hinein, Fallböen und Düsenwirkung inklusive. Bei Mistral sollte man sich auf sein Ankergeschirr verlassen können.


Calanque de Sormiou

Die größte der Calanques. Sormiou bietet guten Schutz gegen den Mistral, geankert wird am Ende der Bucht 3-6m über Sandgrund. Dort sind auch zwei Restaurants, die vor allem Mittagstisch für die Badegäste bereithalten.


Calanque de Morgiou

Am Ende der Bucht gibt es einen kleinen Wellenbrecher, der kleineren Booten Schutz bietet.


Calanque d'En-Vau

Es ist wohl die schmalste mit den steilsten und höchsten Felsen. Sie hat mit Port-Pin einen gemeinsamen Eingang. Viele halten sie für die schönste der Calanques. Entsprechend hoch ist der Andrang an Liebhabern aller Art: Wanderer, Kletterer, Badegäste, Touristenboote und natürlich Yachties. Meist wird mit Landfeste übers Heck geankert(zum Schwojen ist En-Vau z.T. zu schmal, und der Verkehr ist zu stark). Im Fall des Falles trifft der Mistral das Boot dann breitseits. Da man nicht viel Kette geben kann (Bucht zu schmal), sollte man den Wetterbericht sorgfältig verfolgen. Im hinteren Drittel ist am Nordostufer ein Eisen einbetoniert, an dem man festmachen kann, ansonsten muss man sich an die Felsen halten. Überhaupt ist das Nordostufer empfehlenswert , weil hier wesentlich länger die Sonne hineinscheint, als auf der anderen Seite. Gegen Abend lässt der Betrieb dann allmählich nach und die Ruhe kehrt ein. Straßen führen nach En-Vau nicht.


Calanque Port-Pin

Port-Pin ist eine landschaftlich sehr schöne, tiefe Bucht mit Uferfelsen. Sie hat einen gemeinsamen Eingang mit En-Vau. Yachten liegen hier weniger. Port-Pin ist mit Kraftfahrzeugen nicht erreichbar.


Calanque Port Miou

Lange, schmale, landschaftlich sehr schöne Calanque, nahe Cassis. Hier gibt es ausgelegte Bojen, die vom Yachtclub Cassis betrieben werden. Hier herrscht reger Freizeitbetrieb, mit Badegästen, Restaurants, Imbissbuden, Sportanlagen, Parkplätzen.