Calanques: Unterschied zwischen den Versionen

Die Seite wurde neu angelegt: {{Navigation|Seegebiet=Mittelmeer|Politisch=Europa, Frankreich, Marseille-Cassis}} <googlemap lat="43.21681...
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 14: Zeile 14:
Zwischen der Rade de Marseille und Cassis liegt ein Karstgebirge (Massif du Puget bis 564m) mit weißen Kalkfelsen, die stark zerklüftet sind und tiefe Schluchten bilden. Einige davon sind mit Wasser gefüllt und werden Calanques genannt (von Cala longue = lange Bucht). Alle sind landschaftlich sehr attraktiv und zwar gleichermaßen vom Wasser wie vom Land aus. Ein Netz von gut markierten Wanderwegen erschließt die Landschaft. In den Buchten lässt sich romantisch ankern und übernachten.
Zwischen der Rade de Marseille und Cassis liegt ein Karstgebirge (Massif du Puget bis 564m) mit weißen Kalkfelsen, die stark zerklüftet sind und tiefe Schluchten bilden. Einige davon sind mit Wasser gefüllt und werden Calanques genannt (von Cala longue = lange Bucht). Alle sind landschaftlich sehr attraktiv und zwar gleichermaßen vom Wasser wie vom Land aus. Ein Netz von gut markierten Wanderwegen erschließt die Landschaft. In den Buchten lässt sich romantisch ankern und übernachten.
Das gesamte Karstgebirge ist Naturschutzgebiet, weshalb man sich rücksichtsvoll verhalten sollte. Im Sommer besteht hohe Waldbrandgefahr (Rauchen, Grillen, offenes Feuer strengstens verboten).
Das gesamte Karstgebirge ist Naturschutzgebiet, weshalb man sich rücksichtsvoll verhalten sollte. Im Sommer besteht hohe Waldbrandgefahr (Rauchen, Grillen, offenes Feuer strengstens verboten).
Für den Sportschiffer bieten die Calanques herrliche Ankerplätze mit Naturpanorama. Da sie alle von NW nach SE laufen, bläst der Mistral auch hier ganz ordentlich hinein, Fallböen und Düsenwirkung inklusive. Bei Mistral sollte man sich auf sein Ankergeschirr verlassen können.
Für den Sportschiffer bieten die Calanques herrliche Ankerplätze mit Naturpanorama. Da, wo sie von NW nach SE laufen, bläst der Mistral auch ganz ordentlich hinein, Fallböen und Düsenwirkung inklusive. Bei Mistral sollte man sich auf sein Ankergeschirr verlassen können.




Zeile 39: Zeile 39:
'''Calanque d'En-Vau'''
'''Calanque d'En-Vau'''


Es ist wohl die schmalste mit den steilsten und höchsten Felsen. Sie hat mit Port-Pin einen gemeinsamen Eingang. Viele halten sie für die schönste der Calanques. Entsprechend hoch ist der Andrang an Liebhabern aller Art: Wanderer, Kletterer, Badegäste, Touristenboote und natürlich Yachties. Es wird geankert mit Landfeste übers Heck (zum Schwojen ist En-Vau viel zu schmal, und der Verkehr zu stark). Im hinteren Drittel ist am Nordostufer ein Eisen einbetoniert, an dem man festmachen kann, ansonsten muss man sich an die Felsen halten.
Es ist wohl die schmalste mit den steilsten und höchsten Felsen. Sie hat mit Port-Pin einen gemeinsamen Eingang. Viele halten sie für die schönste der Calanques. Entsprechend hoch ist der Andrang an Liebhabern aller Art: Wanderer, Kletterer, Badegäste, Touristenboote und natürlich Yachties. Meist wird mit Landfeste übers Heck geankert(zum Schwojen ist En-Vau z.T. zu schmal, und der Verkehr ist zu stark). Im Fall des Falles trifft der Mistral das Boot dann breitseits. Da man nicht viel Kette geben kann (Bucht zu schmal), sollte man den Wetterbericht sorgfältig verfolgen. Im hinteren Drittel ist am Nordostufer ein Eisen einbetoniert, an dem man festmachen kann, ansonsten muss man sich an die Felsen halten.
Überhaupt ist  das Nordostufer empfehlenswert , weil hier wesentlich länger die Sonne hineinscheint, als auf der anderen Seite. Gegen Abend lässt der Betrieb dann allmählich nach und die Ruhe kehrt ein. Straßen führen nach En-Vau nicht.
Überhaupt ist  das Nordostufer empfehlenswert , weil hier wesentlich länger die Sonne hineinscheint, als auf der anderen Seite. Gegen Abend lässt der Betrieb dann allmählich nach und die Ruhe kehrt ein. Straßen führen nach En-Vau nicht.