Türkei: Unterschied zwischen den Versionen
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== Allgemeines == | |||
Die '''Türkei''' bietet vielfältige Küstenlandschaften, von flach-hügelig bis | |||
zu 2000m hohen Bergketten direkt am Wasser. Die Westküste steht unter starkem | |||
Einfluss des [[Meltemi]], der jedoch zur Südküste hin abnimmt. Dort hingegen | |||
ist besonders im späten Herbst und Winter mit starken Südwinden zu rechnen, vor | |||
denen die meisten Buchten keinen Schutz bieten. | |||
Die Süd- und Südwestküste ist bergig, meist steil abfallend, so dass schon in | |||
Entfernung von 20-30m zum Ufer die Tiefe 30-50m oder mehr betragen kann. | |||
Wirkliche Ankermöglichkeiten gibt es selten, und wenn muss reichlich Kette | |||
gesteckt werden. In Buchten mit Ufernähe und Restaurantbetrieb gibt es manchmal | |||
Möglichkeiten, aber es sollte eine Landfeste ausgebracht werden, was meistens | |||
kein Problem ist, da dann oft entsprechende Poller oder Ösen im Fels angebracht | |||
sind (auf Festigkeit prüfen!) oder grosse Steine für einen Palstek zur | |||
Verfügung stehen. Nicht an Bäumen fest machen, die | |||
[http://de.wikipedia.org/wiki/Gulet Gulets] haben einige schon arg ramponiert, | |||
das ist inzwischen sogar verboten, und gelegentlich soll die Küstenwache mit | |||
Hubschraubern kontrollieren. Das kann dann teuer werden. | |||
Viele der Buchten haben einen kleinen Steg, von dem schon bei Anfahrt der | |||
Restaurant-Besitzer oder einer seiner Angestellten winkt und eine Muringleine | |||
anbietet und behilflich ist. Im Gegenzug wird natürlich erwartet, dass die | |||
Crew am Abend im Restaurant tafelt. Manchen Stegen und ihren Festmach-Ösen und | |||
vielleicht auch Murings wären bei Sturm allerdings nicht zu trauen.. bieten | |||
ansonsten aber komfortables Liegen. | |||
Die Wasserqualität, auch in Buchten, ist im Allgemeinen sehr gut. Nicht zuletzt | |||
sorgt dafür die Ausrüstungspflicht mit Fäkalientanks für alle Yachten, die | |||
besonders in Häfen und Buchten benutzt werden <u>müssen</u>, wer das nicht tut | |||
oder bei wem auch nur ein zu voller Tank durch das Entlüftungsrohr ausschwappt | |||
und erwischt wird, muss mit empfindlichen Geldbussen von mehreren hundert bis | |||
tausend Euro rechnen, die sofort zu bezahlen sind, anderenfalls kann die Yacht | |||
an die Kette gelegt werden. Absaugstationen gibt es noch keine, deswegen müssen | |||
die Tanks auf offener See (und nur dort!) gelenzt werden. | |||
Der Zustand der sanitären Einrichtungen in Marinas und oft auch kleineren | |||
Bucht-Restaurants liegt meist jedoch irgendwo zwischen gut und perfekt, so dass | |||
ein kleiner Landgang zu diesem Zweck nicht zu einem unerfreulichen Erlebnis | |||
führt (ganz anders als in Griechenland). In Marinas sollte man zum Duschen | |||
extra ein paar Badeschlappen mitnehmen, da oft Strassen- und Bootsschuhe | |||
traditionsgemäss am Eingang der Einrichtungen ausgezogen werden, was der | |||
Reinlichkeit dient, da so einfach kein Straßendreck hereingeschleppt wird. | |||
Für das leibliche Wohl und kulinarische Genüsse sorgen die vielen kleinen | |||
Bucht-Restaurants. Die Spannbreite reicht von einfachst aber schmackhaft bis | |||
luxuriös und teuer. Die Preise sind selbst in einfacheren Restaurants nicht | |||
viel niedriger als hierzulande, wobei man sich auch vor Augen halten muss, dass | |||
viele der Buchten keinen Landzugang haben und alles per Boot rangeschafft | |||
werden muss, und die Restaurants ein reines Saisongeschäft sind. Fisch ist | |||
hochpreisig und lecker. Wein ist meist relativ teuer, es empfiehlt sich, beim | |||
Essen auf die zweite Flasche zu verzichten und danach den gebunkerten an Bord | |||
zu trinken. | |||
Viele Bucht-Restaurants bieten keine Speisekarte mit ausgezeichneten Preisen, | |||
das zu Verzehrende wird an einer Vitrine ausgewählt, im Zweifelsfall vorher | |||
erkundigen. Bezahlt wird grundsätzlich pro Tisch, getrennt nach schlechter | |||
deutscher Manier gibt es einfach nicht, was bei einer gepflegten Bordkasse | |||
aber eh kein Problem sein sollte. | |||
Morgens gibt es gelegentlich frisch gebackenes Brot, am besten am Abend | |||
erkundigen und dann früh kurz mit dem Dinghi übersetzen, manchmal fährt auch | |||
jemand mit einem Boot von Yacht zu Yacht und liefert. | |||
== Reviere == | |||
=== Reviere im Süden (von Ost nach West) === | |||
* Die [[Lykische Küste]] reicht von [[Antalya]] bis [[Fethiye]]. | |||
* Der [[Golf von Fethiye]] | |||
* Von [[Göcek]] im [[Golf von Fethiye]] bis [[Marmaris]]. | |||
=== Reviere im Südwesten === | |||
* Von [[Marmaris]] bis [[Bodrum]] | |||
== Törnberichte == | == Törnberichte == | ||
;[http://www.amwindkurs.de/index.htm?/news_stories/toernberichte/tuerkei2007/index.htm Another Day - Another Bay] Segeltörn an der türkischen Südküste, 02.-16. Juli 2007 | ;[http://www.amwindkurs.de/index.htm?/news_stories/toernberichte/tuerkei2007/index.htm Another Day - Another Bay] Segeltörn an der türkischen Südküste, 02.-16. Juli 2007 | ||
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== Weblinks == | |||
; [http://www.insidersegeln.de/home.htm Segel-Insider Türkei: Der Revier Informationsdienst aus 1. Hand] | |||
: Viele Seiten von Udo Hinnerkopf zu Themen Behörden, Reviere, Routen, Tipps. | |||