Vättern: Unterschied zwischen den Versionen
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Seglerisch besonders attraktiv ist der Vettern nicht, da seine Ufer größtenteil glatt und ungegliedert sind. Nur im Norden findet sich eine nette Schärenlandschaft. Historisch interessant sind [[Motala]] und [[Vadstena]], von wo aus die gesamte Entstehung des Götakanals organisiert wurde. Auf der Westseite am erneuten Einstieg in den Götakanal liegt [[Karlsborg]], eine riesige, nach Fertigstellung niemals in Betrieb genommene Festung. | |||
Für Naturfreunde vielleicht noch interessant im Süden die einzelne große Insel [[Visingö]] mit einer einzigartigen Vegetation trotz intensiver landwirtschaftlicher Nutzung. Der Umweg dorthin (2 x 30 sm) vom Götakanal aus lohnt sich meines Erachtens aber nicht. | |||
Ein oft besuchter Hafen am See ist das pittoreske [[Vadstena]]. | Ein oft besuchter Hafen am See ist das pittoreske [[Vadstena]]. | ||
Aktuelle Version vom 30. März 2010, 13:06 Uhr
| Navigation | |
|---|---|
| Seegebiet | Binnen > Vänern |
| Politisch | Europa > Schweden |
Der Vättern ist der zweitgrösste See Schwedens. Er ist über den Götakanal einerseits mit der schwedischen Ostküste (Mem), anderseits mit dem Vänern und über den Trollhättekanal mit der Westküste (Göteborg) verbunden.
Wer vom Ostteil des Götakanal zum Westteil gelangen will, muss zwischen Motala und Karlsborg den Vättern überqueren. Die langgestreckte, spindelartige Form des Sees und dessen Ausrichtung fast genau Nord - Süd lässt hier bei nördlichem oder südlichem Starkwind äußerst ruppigen Seegang aufkommen. Da der See außerdem mehrere hundert Meter tief ist und somit tiefer als die meisten Teile der Ostsee erreicht unter diesen Bedingungen der Seegang auch beträchtliche Höhen (3 m sind nicht selten). Bei solchen Verhältnissen also nichts für kleine Boote, lieber besseres Wetter abwarten.
Seglerisch besonders attraktiv ist der Vettern nicht, da seine Ufer größtenteil glatt und ungegliedert sind. Nur im Norden findet sich eine nette Schärenlandschaft. Historisch interessant sind Motala und Vadstena, von wo aus die gesamte Entstehung des Götakanals organisiert wurde. Auf der Westseite am erneuten Einstieg in den Götakanal liegt Karlsborg, eine riesige, nach Fertigstellung niemals in Betrieb genommene Festung.
Für Naturfreunde vielleicht noch interessant im Süden die einzelne große Insel Visingö mit einer einzigartigen Vegetation trotz intensiver landwirtschaftlicher Nutzung. Der Umweg dorthin (2 x 30 sm) vom Götakanal aus lohnt sich meines Erachtens aber nicht.
Ein oft besuchter Hafen am See ist das pittoreske Vadstena.