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| Die Gästehäfen im Einzelnen: | | Die Gästehäfen im Einzelnen: |
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| '''Stora Fjäderholmen''' {{Koordinate|U|59_19_44.51_N_018_10_25.90_E|59°19'44.51"N 018°10'25.90"E}}
| | [[Stora Fjäderholmen]] / [[Lidingö]] / [[Navishamnen]] / [[Vasahamnen]] |
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| Kleiner Anleger an der Nordseite der gleichnamigen Insel mitten im Hauptfahrwasser nach Stockholm, knapp westlich des Leuchtturms Kungshamn. Der Liegeplatz ist praktisch nicht geschützt gegen den doch erheblichen Schwell in diesen Gewässern. Kann nur als Notlösung empfohlen werden, wenn in der Hochsaison alles voll ist.
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| '''Lidingö''' {{Koordinate|U|59_22_42.73_N_018_11_27.55_E|59°22'42.73"N 018°11'27.55"E}}
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| Große Marina in einer gut geschützten Bucht mit einer großen Zahl Gastliegeplätze. Sie liegt am Südufer des Askrike-Fjärden in sehr ruhiger Lage. Hier findet man eigentlich immer Platz. Direkt am Hafen gibt es wenig Infrastruktur, der Stadtteil Lidingö ist etwa 10 min zu Fuß entfernt mit allen Versorgungsmöglichkeiten. Nach Stockholm Zentrum geht ein Bus, Fahrzeit etwa 40 min.
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| '''Navishamnen''' {{Koordinate|U|59_19_16.16_N_018_06_39.86_E|59°19'16.16"N 018°06'39.86"E}}
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| Von Osten kommend der erste stadtnahe Hafen. Eigentlich ein Clubhafen, auch recht nobel ausgestattet. Man liegt hier an den zwei Stegen vor Heckbojen. Der Schutz gegen Wind ist sehr gut, gegen den Schwell vom direkt benachbarten Fahrwasser nicht so gut. Vor der Einfahrt liegen noch einige Bojen, die aber auch hafengebührenpflichtig sind. In die Stadt kommt man nach 1 km Fußweg vom direkt benachbarten Tivoli aus, von wo eine kleine Personenfähre zur Gamla Stan geht, dem historischen Stadtzentrum + Schloss.
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| '''Vasahamnen''' {{Koordinate|U|59_19_35.37_N_018_05_31.91_E|59°19'35.37"N 018°05'31.91"E}}
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| Großer, gegen Wind und ausnahmsweise auch gegen Schwell gut geschützter Hafen zwischen Wasa-Museum und Tivoli. Man liegt an Fingerauslegern und zu einem kleinen Teil auch vor Heckbojen. Eine Versorgungsstruktur gibt es außer Tankstelle und einigen Imbissbuden nicht. Zur Fähre in Richtung Stadtzentrum (Gamla Stan) sind es nur wenige Schritte in Richtung Tivoli Haupteingang. Der Liegeplatz ist bis in die späte Nacht laut wegen der vielen Gäste des Tivoli. Manche kommen auch mit übermotorisierten Powerbooten und lassen schon mal 1.000 PS über 10 min warmlaufen.
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| Westlich der Hammarbyschleuse, also bereits im Süßwaserbereich des [[Mälaren]], gibt es auch städtische Liegemöglichkeiten. Der Aufwand der Passage durch den Hammarby-Kanal lohnt sich natürlich nur, wenn man weiter will in den Mälaren oder kurz durch den Mälaren nach [[Södertälje]] und über die dortige Schleuse weiter in den [[Hallsfjärden]] und weiter nach [[Trosa]]. | | Westlich der Hammarbyschleuse, also bereits im Süßwaserbereich des [[Mälaren]], gibt es auch städtische Liegemöglichkeiten. Der Aufwand der Passage durch den Hammarby-Kanal lohnt sich natürlich nur, wenn man weiter will in den Mälaren oder kurz durch den Mälaren nach [[Södertälje]] und über die dortige Schleuse weiter in den [[Hallsfjärden]] und weiter nach [[Trosa]]. |
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| '''Västerbrohamnen''' {{Koordinate|U|59_19_31.33_N_018_01_30.30_E|59°19'31.33"N 018°01'30.30"E}}
| | [[Västerbrohamnen]] / [[Pampas Marina]] |
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| Nördlich der kleinen Insel Langholmen gut versteckt liegender Hafen am Fuß der Västerbro. Diese Brücke ist allerdings nicht sehr befahren, sodaß man von Verkehrsgeräuschen recht wenig gestört wird. Man liegt an Heckbojen. Im Hafen ein kleines Clubrestaurant, sonst keine Versorgung. Der Fußweg in die Gamla Stan braucht etwa 30 min. Im Hafen größte Aufmerksamkeit, daß man wirklich nur an den Gästesteg geht. Beim versehentlichen Anlaufen einer freien Box an einem anderen Steg sind wir schon mit Flaschen beworfen worden.
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| Wer es ganz zünftig haben will, läuft am Västerbrohamnen vorbei nach Osten und macht längsseits am Nordufer des Riddarfjärden fest, z.B. vor den dortigen großen Hotels. Recht laut, aber sehr urban.
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| '''Pampas Marina''' {{Koordinate|U|59_20_34.29_N_018_00_18.37_E|59°20'34.29"N 018°00'18.37"E}}
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| Große moderne Anlage in reizloser Umgebung. Eine Art Bootsparkplatz. Angelegt wird vor Heckbojen. Die Lage etwas ab vom Schuss sorgt ebenso wie in Lidingö für Ruhe, der Weg mit dem Bus in die Stadt dauert gut 1/2 Stunde.
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Schwedens Hauptstadt ist eine quirlige Großstadt am und im Wasser. Sie umschließt den Wasserzugang zum Mälaren und ist auf zahlreichen Inseln gebaut. In den zahlreich verästelten Gewässern, die die Stadt durchziehen, gibt es mehrere kommerzielle Häfen. Einige Frachtkais liegen am Ufer der Halbinsel Kvarnholmen östlich des Danvikskanals. Im Norden am Westufer des Lilla Värtan liegen die Fähranleger der großen Finnlandfähren sowie der Freihafen.
Alle Gewässer im Stadtgebiet weisen einen ständigen enormen Schwell auf. Das liegt nur zum geringen Teil an den großen Handelsschiffen, vielmehr an den in großer Zahl kreuz und quer fahrenden Linienschiffen der Vaxholms-Bolaget. Das sind Personenfähren, die praktisch jeden Winkel Stockholms ansteuern. Als übermotorisierte Verdränger schieben sie eine gewaltige Hecksee durch die engen Fjorde. Fazit: In Stockholm Segeln macht erst oberhalb Beaufort 3 Spaß. Bei schlafferem Wind: Lieber alles festzurren und so schnell wie möglich durchmotoren.
Im Stadtgebiet gibt es verschiedene Yachthäfen mit unterschiedlichen Qualitäten. Außerhalb dieser Häfen sieht man zusätzlich noch eine Unzahl von Liegeplätzen. Man darf sich davon nicht täuschen lassen: Das sind alles Privatanleger und die Leute dort reagieren auf Anlegeversuche genauso sauer, wie wenn man in fremder Leute Garage fährt. Prinzipiell also immer erst auf das blaue Schild "Gästhamn" achten.
Die Gästehäfen im Einzelnen:
Stora Fjäderholmen / Lidingö / Navishamnen / Vasahamnen
Westlich der Hammarbyschleuse, also bereits im Süßwaserbereich des Mälaren, gibt es auch städtische Liegemöglichkeiten. Der Aufwand der Passage durch den Hammarby-Kanal lohnt sich natürlich nur, wenn man weiter will in den Mälaren oder kurz durch den Mälaren nach Södertälje und über die dortige Schleuse weiter in den Hallsfjärden und weiter nach Trosa.
Västerbrohamnen / Pampas Marina