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[[Seewind|Seewindzirkulation]] geprägt. So entstehen tagsüber gemäßigte Nordost Winde,
[[Seewind|Seewindzirkulation]] geprägt. So entstehen tagsüber gemäßigte Nordost Winde,
die gegen Abend hin abnehmen.
die gegen Abend hin abnehmen.
Zu den Schönwetterwinden gehört als oben genannte Zirkulation der [[Burin]] und
als großräumige, vom Azoren- Hoch ausgehende Zirkulation, der [[Majestrale]]. Bite nicht mit
dem Mistral im Löwen-Golf verwechseln ! Ein typischer Schönwettertag beginnt nach Mitternacht mit
Einsetzen des Burin in ablandiger Richtung. Mit diesem Wind sind früher die Fischer ausgelaufen.
Der Burin weht am Vormittag noch Seewärts. Gegen Mittag dreht er gerne etwas mit der Sonne und flaut schließlich ab.
Am Nachmittag setzt aus NW der Majestral ein. Zuerst in Küsten- ferneren Bereichen oder Kanälen, etwas später in den
küstennahen Kanälen. Das sollte man bei Regatten unbedingt beachten, sonst bleibt man an der falschen Seite der Startlinie
im Flautenloch liegen, während die Schiffe weiter seewärts mit dem Majestral davonziehen ! Der Majestral bleibt bei
Schönwetter bis kurz nach Sonnenuntergang. Später ist wieder Flaute und anschließend wieder Burin. Aber jetzt in der
anderen Richtung, von See zum Land. ( Einlaufen der Fischer ).
Anzeichen für bleibendes Schönwetter ist das beschriebene Wechseln von Burin und Majestral im Tageslauf, klare rötliche Sonnenuntergänge, kleine rosa Wolken im Westen nach Sonnenuntergang, und wenn der Wind tagsüber mit der Sonne dreht.
Anzeichen für Wetterverschlechterung sind : Ziruswolken von Westen, das Ausbleiben von Burin und Majestral,dichte Wolken
vor der untergehenden Sonne, fahle, gelbliche oder gelbgrüne Sonnenuntergänge.
Anzeichen für Jugo : dunkler Horizont in SE, langsames sinken des Barometer.In der Adria sollte man die Bezeichnung Scirocco für
den Jugo möglichst meiden. Er hat zwar die gleiche Richtung, aber eine andere Entstehung und weht genaugenommen in einem Anderen
Teil des Mittelmeer.
Anzeichen für Bora : nahezu gleichbleibender Luftdruck, Bzw. reagiert der Barometer auf schwaches Klopfen mit einem kleinen
Ruck in steigender Richtung. Natürlich die berühmte Bora- Wolkenwalze über dem Velebit.
Zu den Gewitter- Winden in der Adria ist die [[Newera]] zu rechnen. Im Gegensatz zu den bisher genannten Winden ist eine Vorhersage
und Warnung bei der Newera sehr schwierig und unterbleibt deshalb oft. Auslösend sind zu kleinräumige Veränderungen im Wettergeschehen, die in der großräumigen Wetterkarte kaum Anzeichen hinterlassen. Am besten ist ein Blick auf den Barographen.
Zeigt die Luftdruck-Kurve einen plötzlichen "Absturz" - ist vom Besuch der nahen Taverne wegen zu erwartenden unangesagten
Turbulenzen, dringend abzuraten. Häufig weht die Newera aus SO, die Fischer sagen: kurz und heftig in Bora- geschütze Buchten.
Geht die Gewitter- Zugbahn über uns hinweg, läßt die Newera nach kurzem Gewitter nach, um nach einigen Minuten heftig aus einer
neuen Richtung zu wehen.
Ebenso unberechenber sind [[Windhosen]]. Sie entstehen aus niedrigen Wolken mit dunkler Unterseite. Wichtig ist die Zugbahn zu
schätzen und dazu im rechten Winkel mit Vollgas "abzuhauen". Da die Windhosen gerne Landwärts ziehen, wo sie sich meißt nach
kurzer Zeit auflösen, ist im Zweifel über die Zugbahn, ein Kurs auf die offene See einzuschlagen. Keinesfalls unter Land Schutz
suchen. Dort ist die Gefahr "erwischt" zu werden, besonders groß.


== Segelreviere ==
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