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{{Koordinate|U|36_51_47.33_N_025_28_12.48_E|36° 51.8'N, 025° 28.2' E|Ormos Agios Georgiou}}
{{Koordinate|U|36_51_47.33_N_025_28_12.48_E|36° 51.8'N, 025° 28.2' E|Ormos Agios Georgiou}}
In dieser im Nordosten der Insel weit einschneidende Bucht befindet sich der einzige Hafen der Insel, der auch von den Fähren angelaufen wir. Bei kräftigem Meltemi findet man Schutz nur in Lee der Pier, so man einen der spärlichen 3 bis 4 Liegeplätze ergattern konnte. Bei Süd bis Westlichen Winden können noch drei weitere Boote mit Buganker und Heck am Kopf der Hafenmole liegen und wenige Yachten in der kleinen Einbuchtung nördlich der Hafenmole vor Anker liegen. Zum Ausweichen bietet sich bei Meltemi der Haupthafen der benachbarten Insel [[Schinoussa]] und bei SW Winden die direkt anschliessende weiter südlich gelegene Bucht Ormos Livadi an.  
[[Datei:Iraklia_port.jpg|mini|800px|Iraklia Hafen Agios Georgiou]]
In dieser im Nordosten der Insel weit einschneidende Bucht befindet sich der einzige Hafen der Insel, der auch von den Fähren angelaufen wir. Bei kräftigem Meltemi findet man Schutz nur in Lee der Pier, so man einen der spärlichen (drei) Liegeplätze neben den vielen kleinen Fischerbooten ergattern konnte. Bei Süd bis Westlichen Winden können noch drei weitere Boote mit Buganker und Heck am Kopf der Hafenmole liegen und wenige Yachten in der kleinen Einbuchtung nördlich der Hafenmole vor Anker liegen (siehe Foto). Die NE Seite der Hafenmole muss für die Fährschiffe frei bleiben. Zum Ausweichen bietet sich bei Meltemi der Haupthafen der benachbarten Insel [[Schinoussa]] und bei SW Winden die direkt anschliessende weiter südlich gelegene Bucht Ormos Livadi an.  


An der nördlichen Seite der Einfahrt nach Agios Georgiou ist ein Windrad im Wasser verankert und befindet sich eine Meerwasserentsalzungsanlage. Der sehr freundliche Ingenieur der Insel übernimmt die Aufgabe des Hafenmeisters und engagiert sich mit der offiziellen Dokumentation der Nutzung, die Hafeneinrichtungen weiter verbessern zu können. Landstrom schien 2019 nicht oder nur eingeschränkt zu funktionieren.
An der nördlichen Seite der Einfahrt nach Agios Georgiou ist ein Windrad im Wasser verankert und befindet sich eine Meerwasserentsalzungsanlage. Der sehr freundliche Ingenieur der Insel übernimmt die Aufgabe des Hafenmeisters und engagiert sich mit der offiziellen Dokumentation der Nutzung des Hafens und Einnahme des geringen Hafengeldes dafür, die Hafeneinrichtungen weiter verbessern zu können. Landstrom schien 2019 nicht oder nur eingeschränkt zu funktionieren.  


Besonders ist der sehr schöne kleine Dorfstrand mit schattenspendenden Bäumen und Bänken am Ende der Hafenbucht. Vor dem Strand liegen auf halbem Weg zum Hafenkai noch sehr geringe Wassertiefen um 2 m und Felsplatten am Meeresgrund. Anfänglich ist das Wasser trübe, dann im Hafenbecken aber umso klarer und Fischreich. Oft kommen Bewohner abends zum Angeln an den Kai und es gibt ein schönes Dorfleben im Hafen bei Einbruch der Nacht.  
Besonders ist der sehr schöne kleine Dorfstrand mit schönem Sand und schattenspendenden Bäumen und Bänken am Ende der Hafenbucht. Vor dem Strand liegen auf halbem Weg zum Hafenkai bei noch sehr geringe Wassertiefen um 2 m Felsplatten am Meeresgrund. Rings um die Hafenmole findet sich dann wieder überwiegend sandiger Boden, etwas Seegras und einzelne Felsen. Direkt am Strand ist das Wasser etwas trübe, dann im Hafenbecken aber umso klarer und fischreich. Oft kommen Bewohner abends zum Angeln an den Kai und es gibt ein schönes Dorfleben im Hafen bei Einbruch der Nacht.  


[[Datei:Iraklia_church__Taxiarchis.jpg|mini|800px|Kirche Taxiarchis am oberen Ende des Ortes Agios Georgiou auf Iraklia. Im Hintergrund die Schule]]
[[Datei:Iraklia_church__Taxiarchis.jpg|mini|800px|Kirche Taxiarchis am oberen Ende des Ortes Agios Georgiou auf Iraklia. Im Hintergrund die Schule]]


Am Ende des Ortes Agios Georgios liegt zwischen Bäumen eine schöne Kirche. Vom Haupteingang rechts dahinter liegt die Schule mit einem sehr schönen kleinen Mosaik an der Wand, das ein Papierboot auf der See unter der Sonne zeigt. Der Sinnspruch „ΑΓΟΝΗ ΓΡΑΜΜΗ ΓΟΝΙΜΗ“ bedeutet in etwa „eine unrentabel Fährlinie die doch sehr fruchtbar ist“ und bezieht sich auf die besondere Lage dieser Kleinen Kykladen Insel und die Perspektive ihrer Bewohner.  
Im Ort Agios Georgiou gibt es zwei Mini-Märkte und einige kleine Tavernen. Post und Bank liegen direkt am Strand. Am Ende des Ortes liegt zwischen Bäumen die Kirche Taxiarchis. Vom Haupteingang rechts dahinter liegt die Schule mit kleinen Mosaiken an der Wand. Eines zeigt ein Papierboot auf der See unter der Sonne. Das darunter abgebildete Wortspiel „ΑΓΟΝΗ ΓΡΑΜΜΗ ΓΟΝΙΜΗ“ bedeutet in etwa „eine unrentabel (unfruchtbare) Fährlinie die doch sehr fruchtbar ist“ und bezieht sich auf die besondere Lage dieser Kleinen Kykladen Insel und die Perspektive ihrer Bewohner.  


[[Datei:Iraklia_school_mosaic.jpg|mini|800px|Mosaik eines Papierschiffs an der Wand der Schule in Iraklia mit einem griechischen Wortspiel]]
[[Datei:Iraklia_school_mosaic.jpg|mini|800px|Mosaik eines Papierschiffs an der Wand der Schule in Iraklia mit einem griechischen Wortspiel: „ΑΓΟΝΗ ΓΡΑΜΜΗ ΓΟΝΙΜΗ“]]


=== Ormos Pigadi ===
=== Ormos Pigadi ===
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== Tipps und Hinweise ==
== Tipps und Hinweise ==
*In der Bucht südlich des Hafens Agios Georgios findet man Ruinen einer Burg und einen weiträumigen Sandstrand, bestens geeignet für einen "klassischen" Badeaufenthalt. {{Koordinate|U|36_51.1_N_025_28_24.63_E|36° 51.1'N, 025° 28.4' E}}
*In der Bucht Ormos Livadi unmittelbar südlich des Hafens Agios Georgios findet man Ruinen einer Burg und einen weiträumigen Sandstrand, bestens geeignet für einen "klassischen" Badeaufenthalt. {{Koordinate|U|36_51.1_N_025_28_24.63_E|36° 51.1'N, 025° 28.4' E}}
*Die Tropfsteinhöhle im Westen der Insel, gewidmet dem Heiligen Ioannis, ist wirklich ganz schön groß! Bei einem Besuch sei dringend angeraten, sich ordentlich auszurüsten und niemals alleine unterwegs zu sein. In der Höhle gibt es bis auf die ersten wenigen Meter keine ausgetretenen Wege oder gar Treppen, Sicherungsmöglichkeiten sind auch keine vorhanden - und dunkel und feucht ist es allemal.  
*Die Tropfsteinhöhle im Westen der Insel, gewidmet dem Heiligen Ioannis, ist wirklich ganz schön groß! Bei einem Besuch sei dringend angeraten, sich ordentlich auszurüsten und niemals alleine unterwegs zu sein. In der Höhle gibt es bis auf die ersten wenigen Meter keine ausgetretenen Wege oder gar Treppen, Sicherungsmöglichkeiten sind auch keine vorhanden - und dunkel und feucht ist es allemal.  
*Vom alten Hauptort ''Panagia'', der sich typisch für eine ägäische Insel zurückgezogen auf einem Berg befindet, hat man beste Ausblicke auf die Insel und die umliegenden Inseln.
*Vom alten Hauptort ''Panagia'', der sich typisch für eine ägäische Insel zurückgezogen auf einem Berg befindet, hat man beste Ausblicke auf die Insel und die umliegenden Inseln.