Argonaut (Diskussion | Beiträge)
Mein Wetter an Bord: NavTex ist auf Mittelwelle (518kHz und 490 kHz)
 
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Auf dem Rechner läuft das Navigationsprogramm (USB-GPS-Maus), die Internetverbindung über USB-Mobilfunkmodem/3G-Stick (Front-USB ist hier wichtig), das Programm der WIBE-Wetterbox von Mörer und die nicht-nautischen Anwendungen (Textverarbeitung, Musik, Bildbearbeitung etc.)
Auf dem Rechner läuft das Navigationsprogramm (USB-GPS-Maus), die Internetverbindung über USB-Mobilfunkmodem/3G-Stick (Front-USB ist hier wichtig), das Programm der WIBE-Wetterbox von Mörer und die nicht-nautischen Anwendungen (Textverarbeitung, Musik, Bildbearbeitung etc.)
Ansonsten bieten Tablets natürlich eine Vielzahl von Anwendung über die [[Benutzer:REsser]] dankenswerterweise schon viel geschrieben hat.


=== Internet/e-mail ===
=== Internet/e-mail ===
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=== mobiles Internet an Bord mit einem 3G-Stick ===
=== Internet an Bord mit Mobilfunk ===


Einige Jahre hatte ich eine SIM card von abroadband. Damit war ich eigentlich recht zufrieden. Ich bekam überall eine Verbindung, soweit überhaupt ein Mobilfunktnetz zur Verfügung stand. Die Kosten konnte ich im Rahmen halten, wenn die automatischen Updates der Programme abgeschaltet waren (Volumentarif mit 0,53€/MB). Die machte ich dann an einem WIFI Hotspot manuell.
Kaum einer will heute noch auf Internet an Bord verzichten, bieten sich doch gewaltige Informationsmöglichkeiten, die nicht nur Bequemlichkeit, sondern auch ein ganzes Stück Sicherheit darstellen.
Leider stellt abroadband seinen Dienst im April 2014 ein.
An Land findet man sicher ein WLAN oder einen WIFI-Spot, doch will man davon unabhängig sein, kommt man um eine gute Mobilfunkverbindung nicht herum.
Für die nächste Saison muß also ein neuer Datendienst her.  
Ist der Törn vom Gebiet her begrenzt, kauft man sich am besten eine SIM von einem lokalen Anbieter, der im Fahrtgebiet eine gute Abdeckung bietet. Dies herauszufinden und die SIM vor Ort zu besorgen, ist nicht immer ganz einfach.
Hierzu habe ich jetzt einige Recherchen gemacht, deren Ergebnisse ich den anderen nicht vorenthalten will:
Man kann auch die SIM von zuhause nehmen und roamen, ob der Anbieter aber einen Roamingpartner mit guter Netzabdeckung vor Ort hat, ist die Frage.
Verträge mit monatlichen Grundgebühren scheiden aus, weil ich den 3G-Stick nur im Urlaub brauche.
Aus meiner Sicht ideal sind SIM von Anbietern die eine international gute Netzabdeckung garantieren. Dann sollte auch ein Grenzübertritt kein Problem sein, die Software sucht sich automatisch eine neue Roamingverbindung - je nachdem, welcher Anbieter vor Ort eine gute Feldstärke anbietet.
Es kommen im Prinzip Prepaid-Karten in Frage, oder "Post-Paid" nach Verbrauch.  


'''Prepaid-Karten:'''


Die Leistungen der in Deutschland bekannteren Anbieter bei Prepaid-Karten ähneln sich ziemlich und liegen im Roaming bei Volumenpreisen von ca. 0,53 €/MB.
Auf der Suche nach Anbietern bin ich auf [http://www.keepgo.com/ Keepgo] gestossen. In Deutschland, [[Galizien]],der [[Bretagne]] und der [[Vendée-Charente-Maritime|Vendée]] hat die SIM bisher einwandfrei funktioniert. Sie sucht sich überall einen Roamingpartner und man hat eine ordentliche Feldstärke für Daten und Telefon. Die SIM funktioniert in jedem Gerät (Smartphone, Tablet, 3G-Stick für PC). Die Kostenstruktur ist einfach und transparent, der Preis pro MB ist in Ordnung.
T-Mobile bietet als zusätzliche Option für seine Xtra-Cards (Prepaid) auch Auslands-Tages- oder Wochen-Flatrates zum Zubuchen an. Die machen Sinn an den Tagen, wo man mal richtig surfen will (z.B. für Hotel-oder Mietwagenbuchungen). Nur zum Herunterladen von Gribfiles oder email sind die zu teuer.
Leider gibt es keine Postpaid-Verträge, nur Prepaid, dessen Guthaben nach 1 Jahr verfällt.  


Eine attraktiver Anbieter für Prepaid-Karten beliebter Urlaubsländer ist [http://www.prepaid-global.de/ Prepaid-Global]. Hier entfällt das Roaming, daher sind die Tarife deutlich günstiger. Nachteil: Gilt nur für 1 Land, das Guthaben verfällt nach 12 Monaten.


Eine gute Alternative scheint die [https://www.o2-freikarte.de/prepaid-tarife/go/?intcmp=epo2p_wide-teaser_o2-go-freikarte O2-Freikarte] zu sein.
So preiswert, wie es den Anschein hat ist der Tarif jedoch nicht. Man bekommt die Karte zwar kostenlos, allerdings wird sie erst nach Zahlung von mindestens 15 € aktiv. Dieses Guthaben verfällt schon nach 6 Monaten.


'''SIM-Karten ohne Grundgebühr mit nachträglicher Abrechnung:'''
Ein interessantes Teil für Crews ist wohl ein sogenannter 3G Hotspot. Mit einer Daten-SIM bestückt erzeugt er ein mobiles WLAN auf dem Boot und bis zu 10 Crewmitglieder können sich gleichzeitig einloggen (natürlich nur im Bereich des Mobilfunk-Netzes, nicht auf See).
 
Hier macht O2 ein attraktives Angebot: [http://www.o2online.de/tarife/o2-o/ Tarif O20].


=== Mein Wetter an Bord ===
=== Mein Wetter an Bord ===
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'''Die Wetter Info Box Europa - WIBE der Fa. Mörer'''
'''Die Wetter Info Box Europa - WIBE der Fa. Mörer'''


Seit einem Jahr habe ich die [http://www.wetterinfobox.com/WIBE.htm WIBE] installiert und bin sehr zufrieden. Sie versorgt mich mit dem nationalen und internationalen NAVTEX über UKW, sowie mit den Seewetterberichten des DWD über KW (isoliertes Stag, Balun). Ausserdem verfügt sie über eine Barografen-Funktion. Sie ist mit einer SD-Karte versehen, auf der alle Daten aufgezeichnet werden (solange sie mit Strom versorgt ist). Die USB-Verbindung zum PC liefert die Daten für die Darstellung aller Infos auf dem Monitor.  
Seit einem Jahr habe ich die [http://www.wetterinfobox.com/WIBE.htm WIBE] installiert und bin sehr zufrieden. Sie versorgt mich mit dem nationalen und internationalen NAVTEX über MW, sowie mit den Seewetterberichten des DWD über KW (isoliertes Stag, Balun). Ausserdem verfügt sie über eine Barografen-Funktion. Sie ist mit einer SD-Karte versehen, auf der alle Daten aufgezeichnet werden (solange sie mit Strom versorgt ist). Die USB-Verbindung zum PC liefert die Daten für die Darstellung aller Infos auf dem Monitor.  
Die Standardversorgung mit Wetterdaten erfolgt bei mir über Internet und Gribfiles. Die WIBE macht mich jedoch unabhängig vom Mobilfunkempfang, sodaß auch weit draussen auf See der Informationsfluß gewährleistet ist.
Die Standardversorgung mit Wetterdaten erfolgt bei mir über Internet und Gribfiles. Die WIBE macht mich jedoch unabhängig vom Mobilfunkempfang, sodaß auch weit draussen auf See der Informationsfluß gewährleistet ist.


Stand Herbst 2012: z.B. auf den 200sm Überfahrt von [[Sardinien]] nach [[Menorca]] hat mich die Wetter Info Box dreimal am Tag über KW mit den neuesten Wetternachrichten des Seewetterdienstes Hamburg versorgt, wo es natürlich weit und breit kein Internet über Mobilfunk gab - eine prima Sache!  
Stand Herbst 2012: z.B. auf den 200sm Überfahrt von [[Sardinien]] nach [[Menorca]] hat mich die Wetter Info Box dreimal am Tag über KW mit den neuesten Wetternachrichten des Seewetterdienstes Hamburg versorgt, wo es natürlich weit und breit kein Internet über Mobilfunk gab - eine prima Sache!
 
 
 
=== [[Cabrera-Archipel]] ===
 
Meine Erfahrung mit dem Einholen der Genehmigung ist folgende:
2007 habe ich versucht, per Fax auf Englisch (kann leider kein Spanisch) eine Genehmigung einzuholen. Habe jedoch keine Antwort bekommen. Juli 2008 bin ich ohne Genehmigung hingefahren, habe mich an eine freie Boje gelegt, habe meine Dinghi am Kai festgemacht und niemand hat sich dran gestört obwohl die Parkranger laufend andere Boote kontrolliert haben, die offensichtliche Regelverstöße begingen (z.B. Ankern, Yacht direkt am Kai usw.). Nach inoffiziellen Informationen werden die Genehmigungen bei den Bojenliegern erst am Abend überprüft, wenn es ums Übernachten geht. Tagsüber kann man wohl an freien Bojen festmachen ohne kontrolliert zu werden. Allerdings sind die Bojen in der Saison früzeitig besetzt. Ich habe nur eine bekommen, weil ich schon um 10.00 MESZ dort war. Eine Stunde später war alles voll.
 
:Dieselbe Erfahrung bei Nicht-Anmeldung habe ich auch gemacht, aber war halt auch früh in der Saison (Mai). Die maximale Aufenthaltsdauer hängt auch vom jahreszeitlichen Termin an und schwankt nach meiner Erinnerung zwischen 1 und 7 Tagen. Man sollte sich die Bojen im Prinzip schon zuweisen lassen, auch weil sie für verschiedene Schiffsgrößen ausgelegt sind. Wir hatten halt einfach gefragt und das OK. (und eine kostenlose Führung über die Insel) bekommen. Ohne Genehmigung sollte man sich aber im Klaren sein, dass es einem passieren kann, dass man am Abend wieder rausgeschickt wird. Und die Fahrt nach La Rapita (schätzungsweise der nächste Hafen) dauert je nach Witterung sicher einige Stunden.
:Angeblich soll noch ein Tages(!)-ankerplatz auf der Westseite der Insel existieren. Wäre mal interessant, zu erfahren, ob das noch aktuell ist.
:Sind eigentlich die Militärs noch auf der Insel? --[[Benutzer:88.217.75.43|88.217.75.43]] 00:51, 3. Aug. 2008 (CEST)
 
Stand 2012: Nach wie vor kann man tagsüber freie Bojen verwenden, abends wird man dann weggeschickt. Uns ist das im September um 19.00 passiert - da war dann eine spontane Nachtfahrt nach [[Palma de Mallorca|Palma]] fällig.
 
Die Internetadresse für's Reservieren steht [[Cabrera|hier]].


=== Törnberichte ===
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