Porto (Portugal): Unterschied zwischen den Versionen
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Allerdings ist die Einfahrt in den Douro nicht immer unkompliziert. Sie ist relativ flach und schon unter normalen Bedingungen bauen sich ganz ordentliche Grundseen auf. Bei hohem Schwell und ablaufendem Wasser kann das sicher auch gefährlich werden. Unter solchen Bedingungen sollte man unbedingt in den Allwetterhafen Leixões ausweichen! | Allerdings ist die Einfahrt in den Douro nicht immer unkompliziert. Sie ist relativ flach und schon unter normalen Bedingungen bauen sich ganz ordentliche Grundseen auf. Bei hohem Schwell und ablaufendem Wasser kann das sicher auch gefährlich werden. Unter solchen Bedingungen sollte man unbedingt in den Allwetterhafen Leixões ausweichen! | ||
Erst mal drin, ist die Betonnung zu beachten, denn das Fahrwasser geht im Zickzack zwischen den Sandbänken hindurch. | Erst mal drin, ist die Betonnung zu beachten, denn das Fahrwasser geht im Zickzack zwischen den Sandbänken hindurch. Wenn man am Nachmittag oder Abend ankommt, ist die Sicht meist gut und evtl. wird man vom Marina-Schlauchboot erskortiert. Beim Auslaufen am Morgen liegt dann oft Nebel über der Douro-Mündung und es ist niemand da, der einem zeigt, wo's lang geht. | ||
Der Abzweig aus dem Fahrwasser zur Marina ist nicht extra ausgewiesen. An deren östlichem Ende ist die beste Passage. Wenn möglich, sollte man den Kontakt per UKW 9 herstellen, um sich abholen zu lassen. | Der Abzweig aus dem Fahrwasser zur Marina ist nicht extra ausgewiesen. An deren östlichem Ende ist die beste Passage. Wenn möglich, sollte man den Kontakt per UKW 9 herstellen, um sich wenigstens beim Einlaufen abholen zu lassen. | ||
Festgemacht wird an Schwimmpontons mit Fingerstegen. Insofern spielt der Pegel keine Rolle. Die Liegeplätze befinden sich jedoch im Bereich einer kräftigen Tidenströmung und gerade beim Ebbstrom arbeiten die Boote unruhig an den Festmachern. Das Material wird stark belastet und viele Eigner sind im 12-Stundenrhythmus damit beschäftigt, ihr Boot sicher zu vertäuen. Glücklich, wer Ruckdämpfer und genügend Fender dabei hat! Daß die Marinamitarbeiter im Bedarfsfall auch schon mal Liegplätze vergeben, die eindeutig zu klein für das betreffende Boot sind, erschwert das Problem zusätzlich. Denn wie soll man ein 12m-Boot an einem 5m -Finger sicher festmachen? | Festgemacht wird an Schwimmpontons mit Fingerstegen. Insofern spielt der Pegel keine Rolle. Die Liegeplätze befinden sich jedoch im Bereich einer kräftigen Tidenströmung und gerade beim Ebbstrom arbeiten die Boote unruhig an den Festmachern. Das Material wird stark belastet und viele Eigner sind im 12-Stundenrhythmus damit beschäftigt, ihr Boot sicher zu vertäuen. Glücklich, wer Ruckdämpfer und genügend Fender dabei hat! Daß die Marinamitarbeiter im Bedarfsfall auch schon mal Liegplätze vergeben, die eindeutig zu klein für das betreffende Boot sind, erschwert das Problem zusätzlich. Denn wie soll man ein 12m-Boot an einem 5m -Finger sicher festmachen? | ||