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	<title>SkipperGuide - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-07T20:53:01Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Navishamnen&amp;diff=36884</id>
		<title>Navishamnen</title>
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		<updated>2014-08-06T00:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]] &amp;gt; [[Stockholms Skärgard]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Schweden]] &amp;gt; [[Stockholm]]}}&lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|59_19_16.16_N_018_06_39.86_E|59°19&#039;16.16&amp;quot;N,  018°06&#039;39.86&amp;quot;E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Osten kommend der erste stadtnahe Hafen. Eigentlich ein Clubhafen, auch recht nobel ausgestattet. Man liegt hier an den zwei Stegen vor Heckbojen. Der Schutz gegen Wind ist sehr gut, gegen den Schwell vom direkt benachbarten Fahrwasser nicht so gut. Vor der Einfahrt liegen noch einige Bojen, die aber auch hafengebührenpflichtig sind. &lt;br /&gt;
Zu Fuß ist man in etwa 45min in der Innenstadt, schneller geht es mit der Straßenbahnlinie 7, deren Entpunkt &amp;quot;Waldemarsudde&amp;quot; direkt vor dem Eingang zum Hafengelände liegt. Mit dieser Bahn kommt man in etwa 15 min zum Sergels Torg, dem zentralen Platz in der Nähe von Hauptbahnhof und Fußgängerzone. Alternativ fahren vom ca. 1 km entfernten Freizeitpark &amp;quot;Gröna Lund&amp;quot; aus Personenfähren zur Gamla Stan, dem historischen Stadtzentrum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Hafen]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Category:Stockholm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Shoreham&amp;diff=21565</id>
		<title>Shoreham</title>
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		<updated>2010-08-01T20:36:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Weiterleitung nach Shoreham by Sea erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Shoreham by Sea]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Shoreham_by_Sea&amp;diff=21564</id>
		<title>Shoreham by Sea</title>
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		<updated>2010-08-01T20:35:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Koordinaten eingefügt, GoogleMap auf tatsächliche Marina zentriert, Typos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Koordinate|U|50_49.859_N_000_14.080_W|50° 49,9&#039; N 000° 14,1&#039; W|Shoreham}}&lt;br /&gt;
{{Navigation|Seegebiet=[[Atlantik]] &amp;gt; [[Ärmelkanal]] |Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[England]] }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;50.830989&amp;quot; lon=&amp;quot;-0.234663&amp;quot; zoom=&amp;quot;15&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
50.830989, -0.234663, Shoreham-by-Sea, West Sussex, UK&lt;br /&gt;
&amp;lt;/googlemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung ==&lt;br /&gt;
Die Ansteuerung erfolgt auf Nordkurs (355°) direkt in die Hafeneinfahrt. Vor der Hafeneinfahrt steht u.U. eine garstige Grundsee. Diese ist kein guter Platz zum Segelbergen, das ist aber im Hafenbecken gut möglich. Vor der Einfahrt in die Schleuse muss &#039;&#039;Shoreham Harbour Radio&#039;&#039; auf VHF 14 angerufen werden. Die geben dann Hinweise auf die Schleusenmöglichkeiten, Wassertiefe und&lt;br /&gt;
kommerzielle Schiffahrt, die wie immer Vorrang hat. Die nördliche Schleuse (Prince George Lock) ist für Yachties, die südliche (Prince Phillip Lock) für die Berufsschifffahrt. Achtung: Bei Benutzung der großen Schleuse und Springniedrigwasser beträgt der Tidenhub gut 4 m, die Poller sind von der Schleusenmauer 2m entfernt. Dafür sind die Leinen von Yachten meist zu kurz; also muss man Leinen verbinden und hoffen, dass sie nicht verheddern...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafenbecken sind mindestens 1,9m Wassertiefe anzutreffen, ein Blick in den &#039;&#039;&#039;Reeds&#039;&#039;&#039; für den Hafenplan ist unvermeidlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marina ==&lt;br /&gt;
In der &#039;&#039;&#039;Lady Bee Marina&#039;&#039;&#039;, die hinter den Schleusen liegt, gibt es Schwimmstege mit Landanbindung. Durch die Schleuse gibt es wenig Tide. Das der Marina gegenüberliegende Ufer wird industriell genutzt. Die sanitären Anlagen sind (in 2008) ekelig! Die Zugangskontrolle erfolgt mit einem Chip, den der Hafenmeister beim Bezahlen ausleiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt an der Marina gibt es eine Tapas-Bar. Mit der familiären Bedienung und dem leckeren Essen kann man sich dort gut aufhalten.&lt;br /&gt;
Sowohl der Hafenmeister als auch andere Liegeplatzinhaber sind sehr nett und jederzeit für einen Smalltalk erst über das Wetter und dann über das Segeln zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wegen der sanitären Anlagen ist der Hafen aber nicht zu empfehlen. Als Nothafen oder wenn [[Brighton]] voll sein sollte, könnte man die Marina in Erwägung ziehen ;-( .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt gegenüber der Marina ist der Bahnhof, der einen Zugtransfer nach [[Brighton]] ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:England]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ärmelkanal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Ramsgate&amp;diff=21525</id>
		<title>Ramsgate</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Ramsgate&amp;diff=21525"/>
		<updated>2010-07-29T07:15:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: /* Adresse */ Typo in der TelNr. (Landesvorwahl)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Koordinate|U|51_19.7_N_001_25.262_E|51°19,7’N 001°25,26’E|Ramsgate}}&lt;br /&gt;
{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]] &amp;gt; [[Themse]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[England]] &amp;gt; [[Kent]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:ramsgate_leuchtturm.jpg|thumb|300px|Leuchtturm in Ramsgate]]&lt;br /&gt;
Der Hafen von Ramsgate ist ein idealer Anlaufpunkt für alle, die aus&lt;br /&gt;
der [[Nordsee]] in den [[Ärmelkanal]] wollen oder auf dem umgekehrten&lt;br /&gt;
Weg sind. Es bestehen alle nur denkbaren Versorgungsmöglichkeiten,&lt;br /&gt;
der Hafen ist rund um die Uhr gut anzulaufen und der Ort an sich ist&lt;br /&gt;
auch Touristisch sehr attraktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansteuerung des Hafens geschieht am besten in der Fahrrinne&lt;br /&gt;
für kleine Schiffe, die sich direkt südlich an das Fahrwasser der&lt;br /&gt;
Fähren anschließt. Da der Strom, der bei Spring bis zu 3kn stark &lt;br /&gt;
sein kann, stets seitwärts zu dieser Route setzt ist ein entsprechender&lt;br /&gt;
Vorhalt unbedingt einzuplanen. Lichtzeichen auf dem Gebäude der&lt;br /&gt;
Port Control zeigen an, ob in den Hafen Ein- oder Ausgelaufen&lt;br /&gt;
werden darf. Drei vertikale grüne Lichter gestatten das Ein-, bzw.&lt;br /&gt;
Auslaufen, drei vertikale rote Lichter verbieten eben dies. Ein&lt;br /&gt;
blinkendes orangenes Licht zeigt an, das eine Fähre im Hafen manövriert,&lt;br /&gt;
währenddessen sind alle anderen Schiffbewegungen untersagt.&lt;br /&gt;
Die Kommunikation mit der Port Control erfolgt über UKW-Kanal 14.&lt;br /&gt;
Der Kanal sollte die ganze Zeit abgehört werden.&lt;br /&gt;
Es ist dringend zu empfehlen sich über Funk anzukündigen und&lt;br /&gt;
nachzufragen, ob man einlaufen darf, ansonsten können die &lt;br /&gt;
Lichtsignale schnellem umspringen, als einem lieb ist.&lt;br /&gt;
Wird man gebeten mit dem Einlaufen zu warten, kann man sich&lt;br /&gt;
in eine der beiden Wartezonen nördlich, bzw südlich des&lt;br /&gt;
Fahrwassers begeben. Diese sind auch in den Karten markiert.&lt;br /&gt;
Nach Passieren der äußeren Mole kann man seinen Kurs nach Norden&lt;br /&gt;
in den inneren Hafen absetzen. Der empfohlene Weg ist im&lt;br /&gt;
Reeds Nautical Almanach dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Aussagen des Hafenmeisters (08/2008) ist die Einfahrt in die Marina stark versandet&lt;br /&gt;
und bei Spring-Niedrigwasser über 1,5m Tiefgang nicht mehr zu benutzen. Im Zweifel ist&lt;br /&gt;
ein kurzes Nachfragen bei dem Hafenmeister oder der Port Control per UKW erfoderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen hat man dann die Auswahl zwischen drei Bereichen der&lt;br /&gt;
Marina. Über UKW-Kanal 80 kann man sich einweisen lassen, die&lt;br /&gt;
Besucherplätze sind jedoch auch an den Stegen gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
Für kurze Aufenthalte legt man sich am besten in die &lt;br /&gt;
Western Marina mit einer minimalen Tiefe vom 3m. Sie befindet&lt;br /&gt;
sich gleich hinter dem Leuchtturm auf der Westseite der Einfahrt.&lt;br /&gt;
Dauerlieger finden ihren Platz in der inneren Marina, die &lt;br /&gt;
durch ein Süll geschützt ist. Das Süll wird +-2hHW geöffnet,&lt;br /&gt;
die genauen Öffnungszeiten erfährt man beim Dock Office über&lt;br /&gt;
UKW-Kanal 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versorgungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen sind drei Sanitärblöcke eingerichtet. Ein Container&lt;br /&gt;
auf den Stegen der Western Marina mit Toiletten, ein &lt;br /&gt;
moderner Sanitärblock mit Duschen, Toiletten, Waschmaschinen &lt;br /&gt;
und einem Computer für Wetterinformationen an der&lt;br /&gt;
Südseite zwischen Western und Innerer Marina sowie ein&lt;br /&gt;
Holzhaus an der Nordseite zwischen Innerer und Eastern Marina.&lt;br /&gt;
Für alle Sanitären Anlagen, sowie für den Zugang zu der&lt;br /&gt;
Western Marina benötigt man Zahlencodes, die man beim&lt;br /&gt;
Marina Office erhält. Dieses hat sein Büro nahe des&lt;br /&gt;
Sülls. Strom ist an allen Stegen vorhanden. Wasserschläuche sind&lt;br /&gt;
im Jahr 2008 wegen Problemen mit Verunreinigungen abgebaut, &lt;br /&gt;
können gegen ein Pfand aber ausgeliehen werden.&lt;br /&gt;
Eine Tankstelle befindet sich nördlich der Western Marina&lt;br /&gt;
am Ende des langen Commercial Quay. Kleinere Boote können&lt;br /&gt;
über eine Slipbahn an Land geholt werden. Für größere&lt;br /&gt;
Schiffe steht ein 40t Kran zur Verfügung, dessen Nutzung&lt;br /&gt;
beim Hafenbüro in der Nähe der Seemannskirche angemeldet &lt;br /&gt;
werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordwestlichen Seite der Inner Marina befinden sich&lt;br /&gt;
in den Bögen die Seemannskirche, das Hafenbüro und verschiedene&lt;br /&gt;
Bootszubehörläden bei denen man seinen Bootsbedarf erwerben&lt;br /&gt;
kann. Am Ausgang der Marina beginnt die Fussgängerzone mit&lt;br /&gt;
zahlreichen Geschäften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Rundgang durch die Stadt sollte man sich nicht entgehen lassen.&lt;br /&gt;
Am besten man startet gen Norden am Stand entlang und nutzt dann eine&lt;br /&gt;
der Treppen oder den Fahrstuhl hoch in die Stadt. Von dort aus&lt;br /&gt;
hat man einen schönen Blick über die Bucht. Auf dem Rückweg durch&lt;br /&gt;
die Stadt nach unten trifft man auf die Fußgängerzone, in der auch&lt;br /&gt;
abends durch zahlreiche Pubs reges Leben herrscht. Weitere &lt;br /&gt;
Informationen zu den Sehenswürdigkeiten erhält man in dem&lt;br /&gt;
kleinen Hafenprospekt, den man beim Hafenmeister oder an den&lt;br /&gt;
Sanitärblöcken erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adresse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Ramsgate Royal Habour Marina, The Harbour Office, Military Road, Ramsgate, Kent, CT11 9LQ&lt;br /&gt;
  Tel.: +44 (0)1843 572100&lt;br /&gt;
  Fax:  +44 (0)1843 590941&lt;br /&gt;
  UKW-Kanal 80&lt;br /&gt;
  Email: portoframsgate@thanet.gov.uk&lt;br /&gt;
  URL: www.portoframsgate.co.uk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.portoframsgate.co.uk Homepage der Marina von Ramsgate]&lt;br /&gt;
*[http://www.tourism.thanet.gov.uk Homepage der Touristen Information]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bilder==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_einfahrt.jpg|Einfahrt in den äußeren Hafen&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_gasse.jpg|In der Stadt&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_hafenboegen.jpg|Geschäfte am Hafen&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_hafenmeister.jpg|Marina Office&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_hafen_von_oben.jpg|Überblick über den Hafen&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_jakobsleiter.jpg|Die Jakobsleiter - Einer der Wege nach oben in die Stadt&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_leuchtturm.jpg|Leuchturm am inneren Hafen&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_lift.jpg|Ein Lift - Einer der Wege nach oben in die Stadt&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_marina.jpg|Innere Marina&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_outer_marina.jpg|Äußere Marina&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_outer_western_marina.jpg|Western Marina&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_port_control.jpg|Port Control&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_regelungen.jpg|Britische Reglungswut&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_sanitaer_1.jpg|Sanitäranlagen&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_sanitaer_2.jpg|Sanitäranlagen&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_sanitaer_3.jpg|Sanitäranlagen&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_seglerkirche.jpg|Kapelle für Seeleute&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_strand.jpg|Strand&lt;br /&gt;
  Bild:ramsgate_wasserfall.jpg|Wasserfall in der Stadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:England]]&lt;br /&gt;
[[Category:Kent]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Diskussion:Seekrankheit&amp;diff=19502</id>
		<title>Diskussion:Seekrankheit</title>
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		<updated>2010-03-14T14:47:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen,&lt;br /&gt;
ich habe mal die Seekrankheit-Seite etwas überarbeitet und ergänzt. Zur Zeit noch auf meiner &amp;quot;Spielwiese&amp;quot; unter [[StephanHohmann_Sandbox]]. Vielleicht könnt ihr dazu Kommentare abgeben, bevor ich sie auf die &amp;quot;richtige&amp;quot; Seite rüberkopiere.&lt;br /&gt;
Grüße&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stephan Hohmann|Stephan Hohmann]]&lt;br /&gt;
:Hallo Stephan,&lt;br /&gt;
:erstmal ein herzliches Willkommen bei SkipperGuide :-) &lt;br /&gt;
:Aus meiner Sicht sind die Überarbeitungen am Artikel okay, Kommentare habe ich keine. BTW: Es spricht auch nichts dagegen, solche Änderungen auch direkt im Artikel zu pflegen (vereinfacht den Versionsvergleich, und schließlich ist es ein offenes Wiki :-) ).&lt;br /&gt;
:Viele Grüße, --[[Benutzer:Peter|Peter]] 14:12, 6. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frauen und Männer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher stammt die Information, dass Frauen häufiger seekrank werden als Männer? Ich tu mich ehrlich gesagt schwer, das aus eigener Praxis abzuleiten. Da verteilten sich im Mittel die Übelkeiten immer entsprechend der Crewzusammensetzung. --[[Benutzer:Crefeld|Crefeld]] 20:31, 17. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
:Sorry, war erst jetzt mal wieder auf dieser Diskussionsseite. Hab nochmal recherchiert, der Unterschied scheint auch wirklich nicht so deutlich, wie in dem Review behauptet, aus dem ich meine Infos hatte. Die eine (Beobachtungsstudie auf einem Kreuzfahrtschiff während eines Sturms, n=1350) &amp;lt;ref&amp;gt;Cooper C et al. (1997) Sex and seasickness on the Coral Sea. Lancet 350:892.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt u.a. &amp;quot;Multivariate analysis found three factors associated with the risk of an individual presenting at least once with seasickness: female sex (odds ratio 2·95 [95% CI 1·92–4·52]); young age (0·99 [0·98–1·00]); and being a passenger rather than a crew member (19·87 [6·20–63·67]). The severity of seasickness, as measured by the number of presentations of an individual with the complaint, was also significantly greater among women, young people, and passengers.&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Eine andere Studie findet aber bei einer Befragung von 2840 Passagieren auf mehreren Schiffen nur ein schwach erhöhtes Risiko für Frauen. &amp;lt;ref&amp;gt;Bos JE, et al. (2007) Susceptibility to seasickness. Ergonomics 50:890-901.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:Außerdem ist es ja eh egal - wer seekrank wird, der ist in dem Moment 100% krank, was auch immer irgendwelche Statistiken sagen ;-) --[[Benutzer:Stephan Hohmann|Stephan Hohmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Diskussion:Seekrankheit&amp;diff=19501</id>
		<title>Diskussion:Seekrankheit</title>
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		<updated>2010-03-14T14:45:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen,&lt;br /&gt;
ich habe mal die Seekrankheit-Seite etwas überarbeitet und ergänzt. Zur Zeit noch auf meiner &amp;quot;Spielwiese&amp;quot; unter [[StephanHohmann_Sandbox]]. Vielleicht könnt ihr dazu Kommentare abgeben, bevor ich sie auf die &amp;quot;richtige&amp;quot; Seite rüberkopiere.&lt;br /&gt;
Grüße&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stephan Hohmann|Stephan Hohmann]]&lt;br /&gt;
:Hallo Stephan,&lt;br /&gt;
:erstmal ein herzliches Willkommen bei SkipperGuide :-) &lt;br /&gt;
:Aus meiner Sicht sind die Überarbeitungen am Artikel okay, Kommentare habe ich keine. BTW: Es spricht auch nichts dagegen, solche Änderungen auch direkt im Artikel zu pflegen (vereinfacht den Versionsvergleich, und schließlich ist es ein offenes Wiki :-) ).&lt;br /&gt;
:Viele Grüße, --[[Benutzer:Peter|Peter]] 14:12, 6. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frauen und Männer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher stammt die Information, dass Frauen häufiger seekrank werden als Männer? Ich tu mich ehrlich gesagt schwer, das aus eigener Praxis abzuleiten. Da verteilten sich im Mittel die Übelkeiten immer entsprechend der Crewzusammensetzung. --[[Benutzer:Crefeld|Crefeld]] 20:31, 17. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
:Sorry, war erst jetzt mal wieder auf dieser Diskussionsseite. Hab nochmal recherchiert, der Unterschied scheint auch wirklich nicht so deutlich, wie in dem Review behauptet, aus dem ich meine Infos hatte. Die eine (Beobachtungsstudie auf einem Kreuzfahrtschiff während eines Sturms, n=1350) &amp;lt;ref&amp;gt;Cooper C et al. (1997) Sex and seasickness on the Coral Sea. Lancet 350:892.&amp;lt;/ref&amp;gt; sagt u.a. &amp;quot;Multivariate analysis found three factors associated with the risk of an individual presenting at least once with seasickness: female sex (odds ratio 2·95 [95% CI 1·92–4·52]); young age (0·99 [0·98–1·00]); and being a passenger rather than a crew member (19·87 [6·20–63·67]). The severity of seasickness, as measured by the number of presentations of an individual with the complaint, was also significantly greater among women, young people, and passengers.&amp;quot; &lt;br /&gt;
:Eine andere Studie findet aber bei einer Befragung von 2840 Passagieren auf mehreren Schiffen nur ein schwach erhöhtes Risiko für Frauen. &amp;lt;ref&amp;gt;Bos JE, et al. (2007) Susceptibility to seasickness. Ergonomics 50:890-901.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
:Außerdem ist es ja eh egal - wer seekrank wird, der ist in dem Moment 100% krank, was auch immer irgendwelche Statistiken sagen ;-) --[[Benutzer:Stephan Hohmann|Stephan Hohmann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
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		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Vr%C3%A5ng%C3%B6&amp;diff=17305</id>
		<title>Vrångö</title>
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		<updated>2009-09-09T18:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: GoogleMap hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]] &amp;gt; [[Kattegat]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Schweden]]}} &lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_34.5_N_011_46.7_E|57º34.5&#039;N 011º46.7&#039;E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vrångö ist eine recht kleine Schäre etwa 10 sm SSE-lich von [[Göteborg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karte==&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;57.574537&amp;quot; lon=&amp;quot;11.778696&amp;quot; type=&amp;quot;satellit&amp;quot; zoom=&amp;quot;16&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
57.574192, 11.776249, Bereich für Gastlieger&lt;br /&gt;
57.573577, 11.777927, Supermarkt&lt;br /&gt;
57.5736, 11.779451, Toiletten und Duschen&lt;br /&gt;
57.573605, 11.777086, Reserviert für Fischerboote&lt;br /&gt;
&amp;lt;/googlemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hafen==&lt;br /&gt;
Der Yachthafen liegt auf der Westseite der Insel. Gastlieger machen im vorderen Bereich direkt hinter der Mole fest, im inneren Hafen ist nur wenig Platz. Zudem wird das Hafenbecken weiter drin schnell flacher als 3m. Man liegt längsseits an einem langen Steg, das große Hafenbecken lässt viel Raum für Manöver. Direkt auf dem Steg finden sich Sitzbänke und sogar Grillmöglichkeiten. Toiletten und Duschen (Münzautomat) liegen im inneren Hafen, etwa 150m entfernt. Der Hafenmeister, der im Übrigen auch EUR akzeptiert, kommt abends rum und kassiert die Liegegebühr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versorgungsmöglichkeiten auf Vrångö sind sehr eingeschränkt. Der offenbar einzige Supermarkt der Insel liegt direkt am Hafen, große Auswahl sollte man hier aber nicht erwarten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansteuerung erfolgt wahlweise von Norden oder Süden. Von Süden kommend sind einige unmarkierte Flachs auf der Steuerbordseite zu beachten, ansonsten ist die Navigation zumindest bei Tag unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Insel befindet sich ein Schießübungsgebiet der schwedischen Marine, aktuelle Informationen sind auf einer Anschlagstafel im Hafen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* [http://kartor.eniro.se/query?mop=aq&amp;amp;mapstate=6%3B11.77362%3B57.57415%3Bn%3B11.74558%3B57.58328%3B11.80166%3B57.56502%3B1040%3B639%3B0%3B1&amp;amp;mapcomp=%3B%3B%3BVr%E5ng%F6%3B%3B%3B43083%3BVR%C5NG%D6%3B%3B%3B%3B%3B11.784479962388696%3B57.566687178461684%3B0%3B0%3B%3BG%D6TEBORG%3Bmaps_place.13925.21%3B0&amp;amp;what=map_adr&amp;amp;searchInMap=1&amp;amp;geo_area=vr%E5ng%F6&amp;amp;stq=0&amp;amp;pis=0 Seekarte von Vrångö] bei eniro.se&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Vr%C3%A5ng%C3%B6&amp;diff=17290</id>
		<title>Vrångö</title>
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		<updated>2009-09-07T17:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Kleine Missverständlichkeit&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]] &amp;gt; [[Kattegat]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Schweden]]}} &lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_34.5_N_011_46.7_E|57º34.5&#039;N 011º46.7&#039;E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vrångö ist eine recht kleine Schäre etwa 10 sm SSE-lich von [[Göteborg]]. Der Yachthafen liegt auf der Westseite der Insel. &lt;br /&gt;
Gastlieger machen im vorderen Bereich direkt hinter der Mole fest, im inneren Hafen ist nur wenig Platz. Zudem wird das Hafenbecken weiter drin schnell flacher als 3m. Man liegt längsseits an einem langen Steg, das große Hafenbecken lässt viel Raum für Manöver. Direkt auf dem Steg finden sich Sitzbänke und sogar Grillmöglichkeiten. Toiletten und Duschen liegen im inneren Hafen, etwa 150m entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versorgungsmöglichkeiten auf Vrångö sind sehr eingeschränkt. Der offenbar einzige Supermarkt der Insel liegt direkt am Hafen, große Auswahl sollte man hier aber nicht erwarten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansteuerung erfolgt wahlweise von Norden oder Süden. Von Süden kommend sind einige unmarkierte Flachs auf der Steuerbordseite zu beachten, ansonsten ist die Navigation zumindest bei Tag unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Insel befindet sich ein Schießübungsgebiet der schwedischen Marine, aktuelle Informationen sind auf einer Anschlagstafel im Hafen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* [http://kartor.eniro.se/query?mop=aq&amp;amp;mapstate=6%3B11.77362%3B57.57415%3Bn%3B11.74558%3B57.58328%3B11.80166%3B57.56502%3B1040%3B639%3B0%3B1&amp;amp;mapcomp=%3B%3B%3BVr%E5ng%F6%3B%3B%3B43083%3BVR%C5NG%D6%3B%3B%3B%3B%3B11.784479962388696%3B57.566687178461684%3B0%3B0%3B%3BG%D6TEBORG%3Bmaps_place.13925.21%3B0&amp;amp;what=map_adr&amp;amp;searchInMap=1&amp;amp;geo_area=vr%E5ng%F6&amp;amp;stq=0&amp;amp;pis=0 Seekarte von Vrångö] bei eniro.se&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Vrango&amp;diff=17287</id>
		<title>Vrango</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Vrango&amp;diff=17287"/>
		<updated>2009-09-06T21:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Weiterleitung angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Vrångö]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Vrang%C3%B6&amp;diff=17286</id>
		<title>Vrangö</title>
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		<updated>2009-09-06T21:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Weiterleitung auf Vrångö angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Vrångö]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Vr%C3%A5ng%C3%B6&amp;diff=17285</id>
		<title>Vrångö</title>
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		<updated>2009-09-06T20:56:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Seite angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]] &amp;gt; [[Kattegat]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Schweden]]}} &lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_34.5_N_011_46.7_E|57º34.5&#039;N 011º46.7&#039;E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vrångö ist eine recht kleine Schäre etwa 10 sm SSE-lich von [[Göteborg]]. Der Yachthafen liegt auf der Westseite der Insel. &lt;br /&gt;
Gastlieger machen im vorderen Bereich direkt hinter der Mole fest, im inneren Hafen ist nur wenig Platz. Zudem wird das Hafenbecken weiter drin schnell flacher als 3m. Man liegt längsseits an einem langen Steg, das große Hafenbecken lässt viel Raum für Manöver. Direkt auf dem Steg finden sich Sitzbänke und sogar Grillmöglichkeiten. Toiletten und Duschen liegen im inneren Hafen, etwa 150m entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versorgungsmöglichkeiten auf Vrångö sind sehr eingeschränkt. Der offenbar einzige Supermarkt der Insel liegt direkt am Hafen, große Auswahl sollte man hier aber nicht erwarten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansteuerung erfolgt wahlweise von Norden oder Süden. Von Süden kommend sind einige unmarkierte Flachs auf der Steuerbordseite zu beachten, ansonsten ist die Navigation zumindest bei Tag unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen der Insel befindet sich ein Schießübungsgebiet der schwedischen Marine, aktuelle Informationen sind auf einer Anschlagstafel im Hafen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links==&lt;br /&gt;
* [http://kartor.eniro.se/query?mop=aq&amp;amp;mapstate=6%3B11.77362%3B57.57415%3Bn%3B11.74558%3B57.58328%3B11.80166%3B57.56502%3B1040%3B639%3B0%3B1&amp;amp;mapcomp=%3B%3B%3BVr%E5ng%F6%3B%3B%3B43083%3BVR%C5NG%D6%3B%3B%3B%3B%3B11.784479962388696%3B57.566687178461684%3B0%3B0%3B%3BG%D6TEBORG%3Bmaps_place.13925.21%3B0&amp;amp;what=map_adr&amp;amp;searchInMap=1&amp;amp;geo_area=vr%E5ng%F6&amp;amp;stq=0&amp;amp;pis=0 Seekarte von Vrångö] bei eniro.se&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Grena&amp;diff=17279</id>
		<title>Grena</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Grena&amp;diff=17279"/>
		<updated>2009-09-05T17:47:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Weiterleitung auf Grenå angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Grenå]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=G%C3%B6teborg&amp;diff=16836</id>
		<title>Göteborg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=G%C3%B6teborg&amp;diff=16836"/>
		<updated>2009-08-09T14:53:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Tippfehler Vettern-&amp;gt;Vättern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Schweden]]}}&lt;br /&gt;
{{stub}}&lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_41.47_N_011_58.29_E| 57°41.47&#039;N  11°58.29&#039;E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Göteborg ist nach Stockholm die zweitgrößte Stadt Schwedens. Göteborg ist ein kulturelles Zentrum mit Großstadtatmosphäre, das deutlich zum großteils ländlich geprägten Umland kontrastiert. Im Zentrum befinden sich als Relikt der ursprünglichen Festungsanlage zahlreiche kleine Kanäle (Rundfahrten möglich!) und hübsche alte Bauwerke. Überall sieht man die markanten blauen Straßenbahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordteil des Hafens zweigt der Göta Älv nach Norden ab, ein schiffbarer Fluß, der zu den Trollhättan-Schleusen führt. Hat man hier zu Berge geschleust, ist man in [[Vänersborg]] und damit am äußersten Südwestende des [[Vänern]], des größten schwedischen Sees. Er ist Bestandteil des [[Götakanal]]s [http://www.gotakanal.se/templates/default____5772.aspx], der vom Ostende des Vänern über den ebenfalls riesigen [[Vättern]] und zwei kleinere Seen bei [[Söderköping]] die schwedische Ostküste erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marinas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Yachthafen Lille Bommen ===&lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_42.7_N_011_58.0_E| 57°42.7&#039;N  11°58.0&#039;E|Lille Bommen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Yachthafen Lille Bommen&#039;&#039;&#039; im Zentrum von Göteborg ist sicherlich interessant für einen kurzen Zwischenstop zum Bunkern oder einen Stadtbummel. Eine schöne Anlage vor der Oper, aber er ist auch meistens überfüllt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Yachthafen Långedrag ===&lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_40.1_N_011_51.0_E| 57°40.1&#039;N  11°51.0&#039;E|Långedrag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alternative mit guter Straßenbahnanbindung an die City ist der Yachthafen &#039;&#039;&#039;Längedrag&#039;&#039;&#039;, von See kommend an SB , nur wenige km vor der Innenstadt. Gastronomie, Sanitäre Einrichtungen, Supermarkt, alles ist vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saltholmen ===&lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_39.6_N_011_51.0_E| 57°39.6&#039;N  11°51.0&#039;E|Saltholmen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fiskebäck ===&lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_38.66_N_011_51.24_E| 57°38.66&#039;N  11°51.24&#039;E|Fiskebäck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Önnered ===&lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_38.15_N_011_52.34_E| 57°38.15&#039;N  11°52.34&#039;E|Önnered}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Yachthafen Önnered ist für Gastlieger kostenlos.&lt;br /&gt;
Eingeschränkte Facilities. Die Zufahrt zum Hafen über den kleinen Kanal Nord-Westlich vom Hafen ist sehr reizvoll!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ostsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Visby&amp;diff=13109</id>
		<title>Visby</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Visby&amp;diff=13109"/>
		<updated>2008-09-23T12:09:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: kleinigkeiten zu visby selbst, internetlinks zum hafen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Schweden]] &amp;gt; [[Gotland]]}}&lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|57_38_14.46_N_18_17_0.18_E| 57°38&#039;14.46&amp;quot;N 18°17&#039;0.18&amp;quot;E}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sportboothafen im inneren Teil des grossen Hafens von Visby, der auch von grossen Fähren und Kreuzfahrtschiffen angelaufen wird. Festmachen zwischen Boje und Steg. Weitere Liegeplätze im westlichen Hafen und im Fischereihafen. Bei starkem S bis SW steht Schwell in den Hafen. Kran bis 10 t und 2 m Tiefgang. Dieseltankstelle. Alle Versorgungsmöglichkeiten einer grossen Stadt. Fahrrad- und Autoverleih am Hafen. Fährverbindungen nach [[Oskarshamn]] und [[Nynäshamn]]. Flüge nach [[Stockholm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:visby1.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visby ist die Hauptstadt von Gotland und ein beliebtes Urlaubsziel der Schweden. In der Ferienzeit (Mitte Juni bis Mitte August) herrscht hier viel Betrieb, wenn vor allem junge gutbetuchte Stockholmer ihre Motoryachten zum Partyschiff machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Zentrum der Hansestadt Visby mit dem mittelalterlichen Stadtbild, der weitgehend erhaltenen Stadtmauer und den Wehrtürmen ist Teil des UNESCO-Welterbes. In der alljährlichen Mittelalterwoche (erste Augustwoche) wird dieses Ambiente auf die Spitze getrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:visby2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mehr im Internet====&lt;br /&gt;
[http://www.gotland.info/language/de/seogora-tjanster_product.php?TLl=de&amp;amp;TLdb=50&amp;amp;TLco=SE&amp;amp;TLt=g%C3%A4sthamn&amp;amp;TLtf=1&amp;amp;TLp=186382 Website] der Touristeninformation zum Hafen (auf deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.visbygasthamn.se/index.php Weitere Informationen] auf schwedisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gotland.info/language/de/index.php Allgemeine Informationen] zu Gotland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12361</id>
		<title>StephanHohmann Sandbox</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12361"/>
		<updated>2008-07-17T09:09:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Stephan_Hohmann&amp;diff=12360</id>
		<title>Benutzer:Stephan Hohmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Stephan_Hohmann&amp;diff=12360"/>
		<updated>2008-07-17T09:09:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: /* Sandkasten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Sandkasten==&lt;br /&gt;
Daran arbeite ich gerade:&lt;br /&gt;
([[StephanHohmann_Sandbox|Notizzettel]])&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Seekrankheit&amp;diff=12295</id>
		<title>Seekrankheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Seekrankheit&amp;diff=12295"/>
		<updated>2008-07-06T17:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Größere Revision und Erweiterung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Seekrankheit&#039;&#039;&#039; kann den schönsten Törn zur Qual werden lassen. Mit etwas Sachkenntnis ist das Problem jedoch zu handhaben und plötzlich ist alles nur noch halb so wild. Viele Segler werden regelmäßig zu Beginn eines Törns seekrank und genießen ihr Hobby dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Symptome==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seekrankheit gehört zu der Gruppe der Bewegungskrankheiten (Kinetosen) und resultiert aus der Irritation des Körpers, wenn Gleichgewichtssinn und optische Wahrnehmung nicht zusammen passen. Typischerweise ist das der Fall, wenn das Boot schwankt, während man unter Deck auf feststehende Objekte schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist. &lt;br /&gt;
In allen Altersgruppen sind Frauen anfälliger als Männer, ein zusätzlicher Risikofaktor sind hormonelle Auswirkungen von Schwangerschaft oder Einnahme der Pille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeines Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.&lt;br /&gt;
Schwindel, Kopfschmerzen, sowie (selten) Funktionsstörungen von Herz und Kreislauf können sich ebenfalls dazugesellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn aufgrund von Übelkeit oder Erbrechen die Aufnahme von Flüssigkeit über längere Zeit nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologische Aspekte können das Auftreten zusätzlich verstärken oder auch abschwächen. Insbesondere die Angst vor der Seekrankheit selbst erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. &lt;br /&gt;
Seekrankheit kann ein Risiko werden, das Auftreten sollte im Vorfeld verhindert werden. Als probates Mittel hat sich das Rudergehen erwiesen: bei ersten Symptomen des Unwohlseins sollte der Betroffene ans Steuerrad. Der Blick auf den Horizont hilft dem Gehirn, mit den Schaukelbewegungen umzugehen. Auf größeren Schiffen kann es auch helfen, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, wo die Bewegungen im allgemeinen geringer sind. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht zu lange zu warten und bei ersten Anzeichen zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Seeleute berichten übereinstimmend, daß nach zwei bis drei Tagen mit entsprechendem Seegang ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Das Thema Seekrankheit ist dann für den Rest des Törns erledigt. Wenn es die Törnplanung und das Wetter zulassen, ist es also sinnvoll die Gewöhnung an die Schiffbewegungen mit einzuplanen.&lt;br /&gt;
Wie sehr sich das Geichgewichtssystem an die Bewegung angepasst hat, merkt man dann abends beim Landgang, wenn der Boden im Restaurant zu sehr schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittel gegen Seekrankheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamente ===&lt;br /&gt;
Ein in Deutschland rezeptfreies Mittel gegen Seekrankheit ist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dimenhydrinat&#039;&#039;&#039; - Standardpräparat gegen Kinetosen als Saft, Tablette oder Kaugummi (Markenname Vomex A®, Superprep® oder Generika). Die Wirkung ist mit einer Erfolgsrate von ca. 70% recht gut, allerdings macht Dimenhydrinat müde und verlängert die Reaktionszeit deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur gegen Verschreibung erhält man:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Scopolamin TTS&#039;&#039;&#039; - Wird als Pflaster (am besten hinter dem Ohr) aufgeklebt (Markenname Scopoderm TTS®). Diese Anwendungsform hat den Vorteil, dass keine Tabletteneinnahme erforderlich ist und dass der Wirkstoff gleichmäßig über 72h abgegeben wird. Am besten klebt man das Pflaster schon 5-6h vor Beginn des Törns auf, um einen ausreichenden Wirkstoffspiegel im Blut zu erreichen. Scopolamin gehört in Studien zu den wirkungsvollsten Medikamenten gegen Seekrankheit, ist aber für Kinder unter 10 Jahren und Schwangere nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cinnarizin&#039;&#039;&#039; - Wirkt ähnlich wie Dimenhydrinat und soll ebenfalls wirksam gegen Seekrankheit sein. In Deutschland ist Cinaarizin nur als Kombination mit Dimenhydrinat erhältlich (Arlevert® Tabletten) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metoclopramid&#039;&#039;&#039; - wirkt gut gegen Erbrechen, nicht jedoch gegen Schwindel. Als Tablette, Tropfen oder Zäpfchen erhältlich. Markenname Paspertin® oder Generika (MCP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung - die meisten Mittel gegen Seekrankheit machen müde und verlängern die Reaktionszeit.&#039;&#039;&#039; Besonders negative Effekte zeigt hier Dimenhydrinat, Scopolamin scheint etwas weniger sedierend zu wirken.&lt;br /&gt;
Von einer Medikamenteneinnahme durch Schwangere und Kinder wird generell abgeraten. Die besten Erfahrungen über Sicherheit in der Schwangerschaft liegen für Dimenhydrinat vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Während Medikamente entweder an der Reizwahrnehmung und -verarbeitung des Gleichgewichtssinns oder an der Unterdrückung von Übelkeit ansetzen, kann man über die Psychologie gezielt versuchen, die Ursachen von Seekrankheit zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist zu beobachten, dass sich Menschen unterbewusst in die Seekrankheit reinsteigern. Besonders deutlich wird dieses, wenn der erste erbricht und Auslöser für die anderen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbindung zwischen leichter Übelkeit und echter Seekrankheit (Erbrechen, Lethargie, Schläfrigkeit) geistig zu unterbrechen, kann man seinen Mitseglern ruhig klarmachen, dass echte Seekrankheit recht selten ist. Bei Seegang ist eine leichte Übelkeit durchaus normal - das ist aber keine Seekrankheit und muss sich nicht dazu entwickeln. Auch kann man persönlich gute Ergebnisse erzielen, in dem man sich nicht zu stark auf eine eventuell vorhandene Übelkeit konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernährung&#039;&#039;&#039;: Je nach Seegangsverhältnissen kann die Zubereitung von heißen Getränken oder Speisen während der Fahrt schwierig bis unmöglich werden. Bei rauer See möchte oft niemand mehr unter Deck gehen, da er befürchtet, seekrank zu werden. Es ist daher wichtig, den Körper bereits vor Beginn der Etappe ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen. Das Bereitstellen von gezuckerten Heißgetränken und Suppen in Thermoskannen für die Fahrt gehört zur Planung dazu.&lt;br /&gt;
Von Alkohol ist dringend abzuraten. Alkohol schränkt die Möglichkeit des Körpers, die widersprüchlichen Gleichgewichtsinformationen abzugleichen, weiter ein und verstärkt damit das zugrunde liegende Problem. Auch von fetten oder einweißreichen, also schwer verdaulichen Speisen ist abzuraten, obwohl ein Zusammenhang mit der Seekrankheit hier weniger deutlich ist. Wie vor anderen sportlichen Herausforderungen auch, sollte die Nahrung vor allem auf der Basis von leicht verdaulichen Kohlenhydraten aufgebaut sein.&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Kartoffeln, Getreideprodukte und Teigwaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerung&#039;&#039;&#039;: Prinzipiell sollte jeder so liegen, wie es für ihn oder sie am bequemsten ist. Experimente deuten darauf hin, dass eine Lagerung auf dem Rücken die Anfälligkeit für Kinetosen senkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Methoden ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ingwer&#039;&#039;&#039;: In einzelnen Placebo-kontrollieren Studien hat sich gezeigt, dass die Einnahme von 1-2g Ingwer das Auftreten von Seekrankheit vermindern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akupressur&#039;&#039;&#039;: Ganz vereinzelt wird über Erfolge durch Druck auf einen Akupressurpunkt am Handgelenk berichtet. Da bei solchen Therapiekonzepten im allgemeinen eine gute Placebokontrolle schwierig ist, ist unklar, inwieweit hier vielmehr psychologische Effekte wirksam werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Frage werden einige Maßnahmen und Mittel eine somatisch nachweisbare Wirkung haben, andere möglicherweise nicht.&lt;br /&gt;
Ob ihr Nutzen nun im Doppelblindversuch nachgewiesen werden konnte oder nicht - der psychologische Einfluss ist nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
Buchtipp: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit (Thieme Flexible Taschenbücher)&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3131053828&lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3131053824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
*Schmäl F, Stoll W. (2000) Kinetosen. HNO 48:346-356 ([http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10872114 PubMed-Eintrag])&lt;br /&gt;
*Priesol AJ. Motion Sickness. In: [http://www.uptodate.com UpToDate online] (Zugriff am 6.7.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Stephan_Hohmann&amp;diff=12292</id>
		<title>Benutzer:Stephan Hohmann</title>
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		<updated>2008-07-06T11:52:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: /* Sandkasten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Sandkasten==&lt;br /&gt;
Daran arbeite ich gerade:&lt;br /&gt;
Eine Erweiterung des Artikels [[Seekrankheit]] ([[StephanHohmann_Sandbox|Bearbeitungsversion]]). Kommentare und Diskussion willkommen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Stephan_Hohmann&amp;diff=12291</id>
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		<updated>2008-07-06T11:51:38Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Sandkasten==&lt;br /&gt;
Daran arbeite ich gerade:&lt;br /&gt;
Eine Erweiterung des Artikels [[Seekrankheit]] ([[StephanHohmann_Sandbox|Bearbeitungsversion]])&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: /* Sandkasten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Sandkasten==&lt;br /&gt;
Daran arbeite ich gerade:&lt;br /&gt;
Eine Erweiterung des Artikels [[StephanHohmann_Sandbox|Seekrankheit (Bearbeitungsversion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
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	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Diskussion:Seekrankheit&amp;diff=12289</id>
		<title>Diskussion:Seekrankheit</title>
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		<updated>2008-07-06T11:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Die Seite wurde neu angelegt: Hallo zusammen, ich habe mal die Seekrankheit-Seite etwas überarbeitet und ergänzt. Zur Zeit noch auf meiner &amp;quot;Spielwiese&amp;quot; unter StephanHohmann_Sandbox. Vielleicht...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo zusammen,&lt;br /&gt;
ich habe mal die Seekrankheit-Seite etwas überarbeitet und ergänzt. Zur Zeit noch auf meiner &amp;quot;Spielwiese&amp;quot; unter [[StephanHohmann_Sandbox]]. Vielleicht könnt ihr dazu Kommentare abgeben, bevor ich sie auf die &amp;quot;richtige&amp;quot; Seite rüberkopiere.&lt;br /&gt;
Grüße&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Stephan Hohmann|Stephan Hohmann]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Seekrankheit&amp;diff=12288</id>
		<title>StephanHohmann Seekrankheit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Seekrankheit&amp;diff=12288"/>
		<updated>2008-07-06T11:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: hat StephanHohmann Seekrankheit nach StephanHohmann Sandbox verschoben: Möchte hier in Zukunft alle meine Texte erstmal entwerfen. Deshalb der allgemeinere Titel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[StephanHohmann Sandbox]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12287</id>
		<title>StephanHohmann Sandbox</title>
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		<updated>2008-07-06T11:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: hat StephanHohmann Seekrankheit nach StephanHohmann Sandbox verschoben: Möchte hier in Zukunft alle meine Texte erstmal entwerfen. Deshalb der allgemeinere Titel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Seekrankheit&#039;&#039;&#039; kann den schönsten Törn zur Qual werden lassen. Mit etwas Sachkenntnis ist das Problem jedoch zu handhaben und plötzlich ist alles nur noch halb so wild. Viele Segler werden regelmäßig zu Beginn eines Törns seekrank und genießen ihr Hobby dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Symptome==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seekrankheit gehört zu der Gruppe der Bewegungskrankheiten (Kinetosen) und resultiert aus der Irritation des Körpers, wenn Gleichgewichtssinn und optische Wahrnehmung nicht zusammen passen. Typischerweise ist das der Fall, wenn das Boot schwankt, während man unter Deck auf feststehende Objekte schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist. &lt;br /&gt;
In allen Altersgruppen sind Frauen anfälliger als Männer, ein zusätzlicher Risikofaktor sind hormonelle Auswirkungen von Schwangerschaft oder Einnahme der Pille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeins Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.&lt;br /&gt;
Schwindel, Kopfschmerzen, sowie (selten) Funktionsstörungen von Herz und Kreislauf können sich ebenfalls dazugesellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn aufgrund von Übelkeit oder Erbrechen die Aufnahme von Flüssigkeit über längere Zeit nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologische Aspekte können das Auftreten zusätzlich verstärken oder auch abschwächen. Insbesondere die Angst vor der Seekrankheit selbst erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. &lt;br /&gt;
Seekrankheit kann ein Risiko werden, das Auftreten sollte im Vorfeld verhindert werden. Als probates Mittel hat sich das Rudergehen erwiesen: bei ersten Symptomen des Unwohlseins sollte der Betroffene ans Steuerrad. Der Blick auf den Horizont hilft dem Gehirn, mit den Schaukelbewegungen umzugehen. Auf größeren Schiffen kann es auch helfen, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, wo die Bewegungen im allgemeinen geringer sind. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht zu lange zu warten und bei ersten Anzeichen zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Seeleute berichten übereinstimmend, daß nach zwei bis drei Tagen mit entsprechendem Seegang ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Das Thema Seekrankheit ist dann für den Rest des Törns erledigt. Wenn es die Törnplanung und das Wetter zulassen, ist es also sinnvoll die Gewöhnung an die Schiffbewegungen mit einzuplanen.&lt;br /&gt;
Wie sehr sich das Geichgewichtssystem an die Bewegung angepasst hat, merkt man dann abends beim Landgang, wenn der Boden im Restaurant zu sehr schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittel gegen Seekrankheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamente ===&lt;br /&gt;
Ein in Deutschland rezeptfreies Mittel gegen Seekrankheit ist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dimenhydrinat&#039;&#039;&#039; - Standardpräparat gegen Kinetosen als Saft, Tablette oder Kaugummi (Markenname Vomex A®, Superprep® oder Generika). Die Wirkung ist mit einer Erfolgsrate von ca. 70% recht gut, allerdings macht Dimenhydrinat müde und verlängert die Reaktionszeit deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur gegen Verschreibung erhält man:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Scopolamin TTS&#039;&#039;&#039; - Wird als Pflaster (am besten hinter dem Ohr) aufgeklebt (Markenname Scopoderm TTS®). Diese Anwendungsform hat den Vorteil, dass keine Tabletteneinnahme erforderlich ist und dass der Wirkstoff gleichmäßig über 72h abgegeben wird. Am besten klebt man das Pflaster schon 5-6h vor Beginn des Törns auf, um einen ausreichenden Wirkstoffspiegel im Blut zu erreichen. Scopolamin gehört in Studien zu den wirkungsvollsten Medikamenten gegen Seekrankheit, ist aber für Kinder unter 10 Jahren und Schwangere nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cinnarizin&#039;&#039;&#039; - Wirkt ähnlich wie Dimenhydrinat und soll ebenfalls wirksam gegen Seekrankheit sein. In Deutschland ist Cinaarizin nur als Kombination mit Dimenhydrinat erhältlich (Arlevert® Tabletten) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metoclopramid&#039;&#039;&#039; - wirkt gut gegen Erbrechen, nicht jedoch gegen Schwindel. Als Tablette, Tropfen oder Zäpfchen erhältlich. Markenname Paspertin® oder Generika (MCP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung - die meisten Mittel gegen Seekrankheit machen müde und verlängern die Reaktionszeit.&#039;&#039;&#039; Besonders negative Effekte zeigt hier Dimenhydrinat, Scopolamin scheint etwas weniger sedierend zu wirken.&lt;br /&gt;
Von einer Medikamenteneinnahme durch Schwangere und Kinder wird generell abgeraten. Die besten Erfahrungen über Sicherheit in der Schwangerschaft liegen für Dimenhydrinat vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Während Medikamente entweder an der Reizwahrnehmung und -verarbeitung des Gleichgewichtssinns oder an der Unterdrückung von Übelkeit ansetzen, kann man über die Psychologie gezielt versuchen, die Ursachen von Seekrankheit zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist zu beobachten, dass sich Menschen unterbewusst in die Seekrankheit reinsteigern. Besonders deutlich wird dieses, wenn der erste erbricht und Auslöser für die anderen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbindung zwischen leichter Übelkeit und echter Seekrankheit (Erbrechen, Lethargie, Schläfrigkeit) geistig zu unterbrechen, kann man seinen Mitseglern ruhig klarmachen, dass echte Seekrankheit recht selten ist. Bei Seegang ist eine leichte Übelkeit durchaus normal - das ist aber keine Seekrankheit und muss sich nicht dazu entwickeln. Auch kann man persönlich gute Ergebnisse erzielen, in dem man sich nicht zu stark auf eine eventuell vorhandene Übelkeit konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernährung&#039;&#039;&#039;: Je nach Seegangsverhältnissen kann die Zubereitung von heißen Getränken oder Speisen während der Fahrt schwierig bis unmöglich werden. Bei rauer See möchte oft niemand mehr unter Deck gehen, da er befürchtet, seekrank zu werden. Es ist daher wichtig, den Körper bereits vor Beginn der Etappe ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen. Das Bereitstellen von gezuckerten Heißgetränken und Suppen in Thermoskannen für die Fahrt gehört zur Planung dazu.&lt;br /&gt;
Von Alkohol ist dringend abzuraten. Alkohol schränkt die Möglichkeit des Körpers, die widersprüchlichen Gleichgewichtsinformationen abzugleichen, weiter ein und verstärkt damit das zugrunde liegende Problem. Auch von fetten oder einweißreichen, also schwer verdaulichen Speisen ist abzuraten, obwohl ein Zusammenhang mit der Seekrankheit hier weniger deutlich ist. Wie vor anderen sportlichen Herausforderungen auch, sollte die Nahrung vor allem auf der Basis von leicht verdaulichen Kohlenhydraten aufgebaut sein.&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Kartoffeln, Getreideprodukte und Teigwaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerung&#039;&#039;&#039;: Prinzipiell sollte jeder so liegen, wie es für ihn oder sie am bequemsten ist. Experimente deuten darauf hin, dass eine Lagerung auf dem Rücken die Anfälligkeit für Kinetosen senkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Methoden ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ingwer&#039;&#039;&#039;: In einzelnen Placebo-kontrollieren Studien hat sich gezeigt, dass die Einnahme von 1-2g Ingwer das Auftreten von Seekrankheit vermindern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akupressur&#039;&#039;&#039;: Ganz vereinzelt wird über Erfolge durch Druck auf einen Akupressurpunkt am Handgelenk berichtet. Da bei solchen Therapiekonzepten im allgemeinen eine gute Placebokontrolle schwierig ist, ist unklar, inwieweit hier vielmehr psychologische Effekte wirksam werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Frage werden einige Maßnahmen und Mittel eine somatisch nachweisbare Wirkung haben, andere möglicherweise nicht.&lt;br /&gt;
Ob ihr Nutzen nun im Doppelblindversuch nachgewiesen werden konnte oder nicht - der psychologische Einfluss ist nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
Buchtipp: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit (Thieme Flexible Taschenbücher)&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3131053828&lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3131053824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
*Schmäl F, Stoll W. (2000) Kinetosen. HNO 48:346-356 ([http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10872114 PubMed-Eintrag])&lt;br /&gt;
*Priesol AJ. Motion Sickness. In: [http://www.uptodate.com UpToDate online] (Zugriff am 6.7.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12286</id>
		<title>StephanHohmann Sandbox</title>
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		<updated>2008-07-06T11:42:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: /* Referenzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Seekrankheit&#039;&#039;&#039; kann den schönsten Törn zur Qual werden lassen. Mit etwas Sachkenntnis ist das Problem jedoch zu handhaben und plötzlich ist alles nur noch halb so wild. Viele Segler werden regelmäßig zu Beginn eines Törns seekrank und genießen ihr Hobby dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Symptome==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seekrankheit gehört zu der Gruppe der Bewegungskrankheiten (Kinetosen) und resultiert aus der Irritation des Körpers, wenn Gleichgewichtssinn und optische Wahrnehmung nicht zusammen passen. Typischerweise ist das der Fall, wenn das Boot schwankt, während man unter Deck auf feststehende Objekte schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist. &lt;br /&gt;
In allen Altersgruppen sind Frauen anfälliger als Männer, ein zusätzlicher Risikofaktor sind hormonelle Auswirkungen von Schwangerschaft oder Einnahme der Pille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeins Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.&lt;br /&gt;
Schwindel, Kopfschmerzen, sowie (selten) Funktionsstörungen von Herz und Kreislauf können sich ebenfalls dazugesellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn aufgrund von Übelkeit oder Erbrechen die Aufnahme von Flüssigkeit über längere Zeit nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologische Aspekte können das Auftreten zusätzlich verstärken oder auch abschwächen. Insbesondere die Angst vor der Seekrankheit selbst erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. &lt;br /&gt;
Seekrankheit kann ein Risiko werden, das Auftreten sollte im Vorfeld verhindert werden. Als probates Mittel hat sich das Rudergehen erwiesen: bei ersten Symptomen des Unwohlseins sollte der Betroffene ans Steuerrad. Der Blick auf den Horizont hilft dem Gehirn, mit den Schaukelbewegungen umzugehen. Auf größeren Schiffen kann es auch helfen, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, wo die Bewegungen im allgemeinen geringer sind. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht zu lange zu warten und bei ersten Anzeichen zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Seeleute berichten übereinstimmend, daß nach zwei bis drei Tagen mit entsprechendem Seegang ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Das Thema Seekrankheit ist dann für den Rest des Törns erledigt. Wenn es die Törnplanung und das Wetter zulassen, ist es also sinnvoll die Gewöhnung an die Schiffbewegungen mit einzuplanen.&lt;br /&gt;
Wie sehr sich das Geichgewichtssystem an die Bewegung angepasst hat, merkt man dann abends beim Landgang, wenn der Boden im Restaurant zu sehr schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittel gegen Seekrankheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamente ===&lt;br /&gt;
Ein in Deutschland rezeptfreies Mittel gegen Seekrankheit ist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dimenhydrinat&#039;&#039;&#039; - Standardpräparat gegen Kinetosen als Saft, Tablette oder Kaugummi (Markenname Vomex A®, Superprep® oder Generika). Die Wirkung ist mit einer Erfolgsrate von ca. 70% recht gut, allerdings macht Dimenhydrinat müde und verlängert die Reaktionszeit deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur gegen Verschreibung erhält man:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Scopolamin TTS&#039;&#039;&#039; - Wird als Pflaster (am besten hinter dem Ohr) aufgeklebt (Markenname Scopoderm TTS®). Diese Anwendungsform hat den Vorteil, dass keine Tabletteneinnahme erforderlich ist und dass der Wirkstoff gleichmäßig über 72h abgegeben wird. Am besten klebt man das Pflaster schon 5-6h vor Beginn des Törns auf, um einen ausreichenden Wirkstoffspiegel im Blut zu erreichen. Scopolamin gehört in Studien zu den wirkungsvollsten Medikamenten gegen Seekrankheit, ist aber für Kinder unter 10 Jahren und Schwangere nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cinnarizin&#039;&#039;&#039; - Wirkt ähnlich wie Dimenhydrinat und soll ebenfalls wirksam gegen Seekrankheit sein. In Deutschland ist Cinaarizin nur als Kombination mit Dimenhydrinat erhältlich (Arlevert® Tabletten) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metoclopramid&#039;&#039;&#039; - wirkt gut gegen Erbrechen, nicht jedoch gegen Schwindel. Als Tablette, Tropfen oder Zäpfchen erhältlich. Markenname Paspertin® oder Generika (MCP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung - die meisten Mittel gegen Seekrankheit machen müde und verlängern die Reaktionszeit.&#039;&#039;&#039; Besonders negative Effekte zeigt hier Dimenhydrinat, Scopolamin scheint etwas weniger sedierend zu wirken.&lt;br /&gt;
Von einer Medikamenteneinnahme durch Schwangere und Kinder wird generell abgeraten. Die besten Erfahrungen über Sicherheit in der Schwangerschaft liegen für Dimenhydrinat vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Während Medikamente entweder an der Reizwahrnehmung und -verarbeitung des Gleichgewichtssinns oder an der Unterdrückung von Übelkeit ansetzen, kann man über die Psychologie gezielt versuchen, die Ursachen von Seekrankheit zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist zu beobachten, dass sich Menschen unterbewusst in die Seekrankheit reinsteigern. Besonders deutlich wird dieses, wenn der erste erbricht und Auslöser für die anderen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbindung zwischen leichter Übelkeit und echter Seekrankheit (Erbrechen, Lethargie, Schläfrigkeit) geistig zu unterbrechen, kann man seinen Mitseglern ruhig klarmachen, dass echte Seekrankheit recht selten ist. Bei Seegang ist eine leichte Übelkeit durchaus normal - das ist aber keine Seekrankheit und muss sich nicht dazu entwickeln. Auch kann man persönlich gute Ergebnisse erzielen, in dem man sich nicht zu stark auf eine eventuell vorhandene Übelkeit konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernährung&#039;&#039;&#039;: Je nach Seegangsverhältnissen kann die Zubereitung von heißen Getränken oder Speisen während der Fahrt schwierig bis unmöglich werden. Bei rauer See möchte oft niemand mehr unter Deck gehen, da er befürchtet, seekrank zu werden. Es ist daher wichtig, den Körper bereits vor Beginn der Etappe ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen. Das Bereitstellen von gezuckerten Heißgetränken und Suppen in Thermoskannen für die Fahrt gehört zur Planung dazu.&lt;br /&gt;
Von Alkohol ist dringend abzuraten. Alkohol schränkt die Möglichkeit des Körpers, die widersprüchlichen Gleichgewichtsinformationen abzugleichen, weiter ein und verstärkt damit das zugrunde liegende Problem. Auch von fetten oder einweißreichen, also schwer verdaulichen Speisen ist abzuraten, obwohl ein Zusammenhang mit der Seekrankheit hier weniger deutlich ist. Wie vor anderen sportlichen Herausforderungen auch, sollte die Nahrung vor allem auf der Basis von leicht verdaulichen Kohlenhydraten aufgebaut sein.&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Kartoffeln, Getreideprodukte und Teigwaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerung&#039;&#039;&#039;: Prinzipiell sollte jeder so liegen, wie es für ihn oder sie am bequemsten ist. Experimente deuten darauf hin, dass eine Lagerung auf dem Rücken die Anfälligkeit für Kinetosen senkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Methoden ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ingwer&#039;&#039;&#039;: In einzelnen Placebo-kontrollieren Studien hat sich gezeigt, dass die Einnahme von 1-2g Ingwer das Auftreten von Seekrankheit vermindern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akupressur&#039;&#039;&#039;: Ganz vereinzelt wird über Erfolge durch Druck auf einen Akupressurpunkt am Handgelenk berichtet. Da bei solchen Therapiekonzepten im allgemeinen eine gute Placebokontrolle schwierig ist, ist unklar, inwieweit hier vielmehr psychologische Effekte wirksam werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Frage werden einige Maßnahmen und Mittel eine somatisch nachweisbare Wirkung haben, andere möglicherweise nicht.&lt;br /&gt;
Ob ihr Nutzen nun im Doppelblindversuch nachgewiesen werden konnte oder nicht - der psychologische Einfluss ist nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
Buchtipp: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit (Thieme Flexible Taschenbücher)&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3131053828&lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3131053824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
*Schmäl F, Stoll W. (2000) Kinetosen. HNO 48:346-356 ([http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10872114 PubMed-Eintrag])&lt;br /&gt;
*Priesol AJ. Motion Sickness. In: [http://www.uptodate.com UpToDate online] (Zugriff am 6.7.2008)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12285</id>
		<title>StephanHohmann Sandbox</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12285"/>
		<updated>2008-07-06T11:39:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: /* Referenzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Seekrankheit&#039;&#039;&#039; kann den schönsten Törn zur Qual werden lassen. Mit etwas Sachkenntnis ist das Problem jedoch zu handhaben und plötzlich ist alles nur noch halb so wild. Viele Segler werden regelmäßig zu Beginn eines Törns seekrank und genießen ihr Hobby dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Symptome==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seekrankheit gehört zu der Gruppe der Bewegungskrankheiten (Kinetosen) und resultiert aus der Irritation des Körpers, wenn Gleichgewichtssinn und optische Wahrnehmung nicht zusammen passen. Typischerweise ist das der Fall, wenn das Boot schwankt, während man unter Deck auf feststehende Objekte schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist. &lt;br /&gt;
In allen Altersgruppen sind Frauen anfälliger als Männer, ein zusätzlicher Risikofaktor sind hormonelle Auswirkungen von Schwangerschaft oder Einnahme der Pille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeins Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.&lt;br /&gt;
Schwindel, Kopfschmerzen, sowie (selten) Funktionsstörungen von Herz und Kreislauf können sich ebenfalls dazugesellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn aufgrund von Übelkeit oder Erbrechen die Aufnahme von Flüssigkeit über längere Zeit nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologische Aspekte können das Auftreten zusätzlich verstärken oder auch abschwächen. Insbesondere die Angst vor der Seekrankheit selbst erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. &lt;br /&gt;
Seekrankheit kann ein Risiko werden, das Auftreten sollte im Vorfeld verhindert werden. Als probates Mittel hat sich das Rudergehen erwiesen: bei ersten Symptomen des Unwohlseins sollte der Betroffene ans Steuerrad. Der Blick auf den Horizont hilft dem Gehirn, mit den Schaukelbewegungen umzugehen. Auf größeren Schiffen kann es auch helfen, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, wo die Bewegungen im allgemeinen geringer sind. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht zu lange zu warten und bei ersten Anzeichen zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Seeleute berichten übereinstimmend, daß nach zwei bis drei Tagen mit entsprechendem Seegang ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Das Thema Seekrankheit ist dann für den Rest des Törns erledigt. Wenn es die Törnplanung und das Wetter zulassen, ist es also sinnvoll die Gewöhnung an die Schiffbewegungen mit einzuplanen.&lt;br /&gt;
Wie sehr sich das Geichgewichtssystem an die Bewegung angepasst hat, merkt man dann abends beim Landgang, wenn der Boden im Restaurant zu sehr schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittel gegen Seekrankheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamente ===&lt;br /&gt;
Ein in Deutschland rezeptfreies Mittel gegen Seekrankheit ist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dimenhydrinat&#039;&#039;&#039; - Standardpräparat gegen Kinetosen als Saft, Tablette oder Kaugummi (Markenname Vomex A®, Superprep® oder Generika). Die Wirkung ist mit einer Erfolgsrate von ca. 70% recht gut, allerdings macht Dimenhydrinat müde und verlängert die Reaktionszeit deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur gegen Verschreibung erhält man:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Scopolamin TTS&#039;&#039;&#039; - Wird als Pflaster (am besten hinter dem Ohr) aufgeklebt (Markenname Scopoderm TTS®). Diese Anwendungsform hat den Vorteil, dass keine Tabletteneinnahme erforderlich ist und dass der Wirkstoff gleichmäßig über 72h abgegeben wird. Am besten klebt man das Pflaster schon 5-6h vor Beginn des Törns auf, um einen ausreichenden Wirkstoffspiegel im Blut zu erreichen. Scopolamin gehört in Studien zu den wirkungsvollsten Medikamenten gegen Seekrankheit, ist aber für Kinder unter 10 Jahren und Schwangere nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cinnarizin&#039;&#039;&#039; - Wirkt ähnlich wie Dimenhydrinat und soll ebenfalls wirksam gegen Seekrankheit sein. In Deutschland ist Cinaarizin nur als Kombination mit Dimenhydrinat erhältlich (Arlevert® Tabletten) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metoclopramid&#039;&#039;&#039; - wirkt gut gegen Erbrechen, nicht jedoch gegen Schwindel. Als Tablette, Tropfen oder Zäpfchen erhältlich. Markenname Paspertin® oder Generika (MCP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung - die meisten Mittel gegen Seekrankheit machen müde und verlängern die Reaktionszeit.&#039;&#039;&#039; Besonders negative Effekte zeigt hier Dimenhydrinat, Scopolamin scheint etwas weniger sedierend zu wirken.&lt;br /&gt;
Von einer Medikamenteneinnahme durch Schwangere und Kinder wird generell abgeraten. Die besten Erfahrungen über Sicherheit in der Schwangerschaft liegen für Dimenhydrinat vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Während Medikamente entweder an der Reizwahrnehmung und -verarbeitung des Gleichgewichtssinns oder an der Unterdrückung von Übelkeit ansetzen, kann man über die Psychologie gezielt versuchen, die Ursachen von Seekrankheit zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist zu beobachten, dass sich Menschen unterbewusst in die Seekrankheit reinsteigern. Besonders deutlich wird dieses, wenn der erste erbricht und Auslöser für die anderen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbindung zwischen leichter Übelkeit und echter Seekrankheit (Erbrechen, Lethargie, Schläfrigkeit) geistig zu unterbrechen, kann man seinen Mitseglern ruhig klarmachen, dass echte Seekrankheit recht selten ist. Bei Seegang ist eine leichte Übelkeit durchaus normal - das ist aber keine Seekrankheit und muss sich nicht dazu entwickeln. Auch kann man persönlich gute Ergebnisse erzielen, in dem man sich nicht zu stark auf eine eventuell vorhandene Übelkeit konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernährung&#039;&#039;&#039;: Je nach Seegangsverhältnissen kann die Zubereitung von heißen Getränken oder Speisen während der Fahrt schwierig bis unmöglich werden. Bei rauer See möchte oft niemand mehr unter Deck gehen, da er befürchtet, seekrank zu werden. Es ist daher wichtig, den Körper bereits vor Beginn der Etappe ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen. Das Bereitstellen von gezuckerten Heißgetränken und Suppen in Thermoskannen für die Fahrt gehört zur Planung dazu.&lt;br /&gt;
Von Alkohol ist dringend abzuraten. Alkohol schränkt die Möglichkeit des Körpers, die widersprüchlichen Gleichgewichtsinformationen abzugleichen, weiter ein und verstärkt damit das zugrunde liegende Problem. Auch von fetten oder einweißreichen, also schwer verdaulichen Speisen ist abzuraten, obwohl ein Zusammenhang mit der Seekrankheit hier weniger deutlich ist. Wie vor anderen sportlichen Herausforderungen auch, sollte die Nahrung vor allem auf der Basis von leicht verdaulichen Kohlenhydraten aufgebaut sein.&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Kartoffeln, Getreideprodukte und Teigwaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerung&#039;&#039;&#039;: Prinzipiell sollte jeder so liegen, wie es für ihn oder sie am bequemsten ist. Experimente deuten darauf hin, dass eine Lagerung auf dem Rücken die Anfälligkeit für Kinetosen senkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Methoden ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ingwer&#039;&#039;&#039;: In einzelnen Placebo-kontrollieren Studien hat sich gezeigt, dass die Einnahme von 1-2g Ingwer das Auftreten von Seekrankheit vermindern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akupressur&#039;&#039;&#039;: Ganz vereinzelt wird über Erfolge durch Druck auf einen Akupressurpunkt am Handgelenk berichtet. Da bei solchen Therapiekonzepten im allgemeinen eine gute Placebokontrolle schwierig ist, ist unklar, inwieweit hier vielmehr psychologische Effekte wirksam werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Frage werden einige Maßnahmen und Mittel eine somatisch nachweisbare Wirkung haben, andere möglicherweise nicht.&lt;br /&gt;
Ob ihr Nutzen nun im Doppelblindversuch nachgewiesen werden konnte oder nicht - der psychologische Einfluss ist nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
Buchtipp: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit (Thieme Flexible Taschenbücher)&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3131053828&lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3131053824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
* Schmäl F, Stoll W. (2000) Kinetosen. HNO 48:346-356 [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10872114|PubMed-Eintrag]]&lt;br /&gt;
*Priesol AJ. Motion Sickness. In: UpToDate online, www.uptodate.com, Zugriff am 6.7.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12284</id>
		<title>StephanHohmann Sandbox</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12284"/>
		<updated>2008-07-06T11:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: /* Psychologie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Seekrankheit&#039;&#039;&#039; kann den schönsten Törn zur Qual werden lassen. Mit etwas Sachkenntnis ist das Problem jedoch zu handhaben und plötzlich ist alles nur noch halb so wild. Viele Segler werden regelmäßig zu Beginn eines Törns seekrank und genießen ihr Hobby dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Symptome==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seekrankheit gehört zu der Gruppe der Bewegungskrankheiten (Kinetosen) und resultiert aus der Irritation des Körpers, wenn Gleichgewichtssinn und optische Wahrnehmung nicht zusammen passen. Typischerweise ist das der Fall, wenn das Boot schwankt, während man unter Deck auf feststehende Objekte schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist. &lt;br /&gt;
In allen Altersgruppen sind Frauen anfälliger als Männer, ein zusätzlicher Risikofaktor sind hormonelle Auswirkungen von Schwangerschaft oder Einnahme der Pille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeins Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.&lt;br /&gt;
Schwindel, Kopfschmerzen, sowie (selten) Funktionsstörungen von Herz und Kreislauf können sich ebenfalls dazugesellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn aufgrund von Übelkeit oder Erbrechen die Aufnahme von Flüssigkeit über längere Zeit nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologische Aspekte können das Auftreten zusätzlich verstärken oder auch abschwächen. Insbesondere die Angst vor der Seekrankheit selbst erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. &lt;br /&gt;
Seekrankheit kann ein Risiko werden, das Auftreten sollte im Vorfeld verhindert werden. Als probates Mittel hat sich das Rudergehen erwiesen: bei ersten Symptomen des Unwohlseins sollte der Betroffene ans Steuerrad. Der Blick auf den Horizont hilft dem Gehirn, mit den Schaukelbewegungen umzugehen. Auf größeren Schiffen kann es auch helfen, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, wo die Bewegungen im allgemeinen geringer sind. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht zu lange zu warten und bei ersten Anzeichen zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Seeleute berichten übereinstimmend, daß nach zwei bis drei Tagen mit entsprechendem Seegang ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Das Thema Seekrankheit ist dann für den Rest des Törns erledigt. Wenn es die Törnplanung und das Wetter zulassen, ist es also sinnvoll die Gewöhnung an die Schiffbewegungen mit einzuplanen.&lt;br /&gt;
Wie sehr sich das Geichgewichtssystem an die Bewegung angepasst hat, merkt man dann abends beim Landgang, wenn der Boden im Restaurant zu sehr schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittel gegen Seekrankheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamente ===&lt;br /&gt;
Ein in Deutschland rezeptfreies Mittel gegen Seekrankheit ist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dimenhydrinat&#039;&#039;&#039; - Standardpräparat gegen Kinetosen als Saft, Tablette oder Kaugummi (Markenname Vomex A®, Superprep® oder Generika). Die Wirkung ist mit einer Erfolgsrate von ca. 70% recht gut, allerdings macht Dimenhydrinat müde und verlängert die Reaktionszeit deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur gegen Verschreibung erhält man:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Scopolamin TTS&#039;&#039;&#039; - Wird als Pflaster (am besten hinter dem Ohr) aufgeklebt (Markenname Scopoderm TTS®). Diese Anwendungsform hat den Vorteil, dass keine Tabletteneinnahme erforderlich ist und dass der Wirkstoff gleichmäßig über 72h abgegeben wird. Am besten klebt man das Pflaster schon 5-6h vor Beginn des Törns auf, um einen ausreichenden Wirkstoffspiegel im Blut zu erreichen. Scopolamin gehört in Studien zu den wirkungsvollsten Medikamenten gegen Seekrankheit, ist aber für Kinder unter 10 Jahren und Schwangere nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cinnarizin&#039;&#039;&#039; - Wirkt ähnlich wie Dimenhydrinat und soll ebenfalls wirksam gegen Seekrankheit sein. In Deutschland ist Cinaarizin nur als Kombination mit Dimenhydrinat erhältlich (Arlevert® Tabletten) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metoclopramid&#039;&#039;&#039; - wirkt gut gegen Erbrechen, nicht jedoch gegen Schwindel. Als Tablette, Tropfen oder Zäpfchen erhältlich. Markenname Paspertin® oder Generika (MCP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung - die meisten Mittel gegen Seekrankheit machen müde und verlängern die Reaktionszeit.&#039;&#039;&#039; Besonders negative Effekte zeigt hier Dimenhydrinat, Scopolamin scheint etwas weniger sedierend zu wirken.&lt;br /&gt;
Von einer Medikamenteneinnahme durch Schwangere und Kinder wird generell abgeraten. Die besten Erfahrungen über Sicherheit in der Schwangerschaft liegen für Dimenhydrinat vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Während Medikamente entweder an der Reizwahrnehmung und -verarbeitung des Gleichgewichtssinns oder an der Unterdrückung von Übelkeit ansetzen, kann man über die Psychologie gezielt versuchen, die Ursachen von Seekrankheit zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist zu beobachten, dass sich Menschen unterbewusst in die Seekrankheit reinsteigern. Besonders deutlich wird dieses, wenn der erste erbricht und Auslöser für die anderen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbindung zwischen leichter Übelkeit und echter Seekrankheit (Erbrechen, Lethargie, Schläfrigkeit) geistig zu unterbrechen, kann man seinen Mitseglern ruhig klarmachen, dass echte Seekrankheit recht selten ist. Bei Seegang ist eine leichte Übelkeit durchaus normal - das ist aber keine Seekrankheit und muss sich nicht dazu entwickeln. Auch kann man persönlich gute Ergebnisse erzielen, in dem man sich nicht zu stark auf eine eventuell vorhandene Übelkeit konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernährung&#039;&#039;&#039;: Je nach Seegangsverhältnissen kann die Zubereitung von heißen Getränken oder Speisen während der Fahrt schwierig bis unmöglich werden. Bei rauer See möchte oft niemand mehr unter Deck gehen, da er befürchtet, seekrank zu werden. Es ist daher wichtig, den Körper bereits vor Beginn der Etappe ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen. Das Bereitstellen von gezuckerten Heißgetränken und Suppen in Thermoskannen für die Fahrt gehört zur Planung dazu.&lt;br /&gt;
Von Alkohol ist dringend abzuraten. Alkohol schränkt die Möglichkeit des Körpers, die widersprüchlichen Gleichgewichtsinformationen abzugleichen, weiter ein und verstärkt damit das zugrunde liegende Problem. Auch von fetten oder einweißreichen, also schwer verdaulichen Speisen ist abzuraten, obwohl ein Zusammenhang mit der Seekrankheit hier weniger deutlich ist. Wie vor anderen sportlichen Herausforderungen auch, sollte die Nahrung vor allem auf der Basis von leicht verdaulichen Kohlenhydraten aufgebaut sein.&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Kartoffeln, Getreideprodukte und Teigwaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerung&#039;&#039;&#039;: Prinzipiell sollte jeder so liegen, wie es für ihn oder sie am bequemsten ist. Experimente deuten darauf hin, dass eine Lagerung auf dem Rücken die Anfälligkeit für Kinetosen senkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Methoden ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ingwer&#039;&#039;&#039;: In einzelnen Placebo-kontrollieren Studien hat sich gezeigt, dass die Einnahme von 1-2g Ingwer das Auftreten von Seekrankheit vermindern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akupressur&#039;&#039;&#039;: Ganz vereinzelt wird über Erfolge durch Druck auf einen Akupressurpunkt am Handgelenk berichtet. Da bei solchen Therapiekonzepten im allgemeinen eine gute Placebokontrolle schwierig ist, ist unklar, inwieweit hier vielmehr psychologische Effekte wirksam werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Frage werden einige Maßnahmen und Mittel eine somatisch nachweisbare Wirkung haben, andere möglicherweise nicht.&lt;br /&gt;
Ob ihr Nutzen nun im Doppelblindversuch nachgewiesen werden konnte oder nicht - der psychologische Einfluss ist nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
Buchtipp: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit (Thieme Flexible Taschenbücher)&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3131053828&lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3131053824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
Schmäl F, Stoll W. (2000) Kinetosen. HNO 48:346-356 [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10872114|PubMed-Eintrag]]&lt;br /&gt;
Priesol AJ. Motion Sickness. In: UpToDate online, www.uptodate.com, Zugriff am 6.7.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12283</id>
		<title>StephanHohmann Sandbox</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12283"/>
		<updated>2008-07-06T11:37:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: /* Medikamente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Seekrankheit&#039;&#039;&#039; kann den schönsten Törn zur Qual werden lassen. Mit etwas Sachkenntnis ist das Problem jedoch zu handhaben und plötzlich ist alles nur noch halb so wild. Viele Segler werden regelmäßig zu Beginn eines Törns seekrank und genießen ihr Hobby dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Symptome==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seekrankheit gehört zu der Gruppe der Bewegungskrankheiten (Kinetosen) und resultiert aus der Irritation des Körpers, wenn Gleichgewichtssinn und optische Wahrnehmung nicht zusammen passen. Typischerweise ist das der Fall, wenn das Boot schwankt, während man unter Deck auf feststehende Objekte schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist. &lt;br /&gt;
In allen Altersgruppen sind Frauen anfälliger als Männer, ein zusätzlicher Risikofaktor sind hormonelle Auswirkungen von Schwangerschaft oder Einnahme der Pille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeins Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.&lt;br /&gt;
Schwindel, Kopfschmerzen, sowie (selten) Funktionsstörungen von Herz und Kreislauf können sich ebenfalls dazugesellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn aufgrund von Übelkeit oder Erbrechen die Aufnahme von Flüssigkeit über längere Zeit nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologische Aspekte können das Auftreten zusätzlich verstärken oder auch abschwächen. Insbesondere die Angst vor der Seekrankheit selbst erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. &lt;br /&gt;
Seekrankheit kann ein Risiko werden, das Auftreten sollte im Vorfeld verhindert werden. Als probates Mittel hat sich das Rudergehen erwiesen: bei ersten Symptomen des Unwohlseins sollte der Betroffene ans Steuerrad. Der Blick auf den Horizont hilft dem Gehirn, mit den Schaukelbewegungen umzugehen. Auf größeren Schiffen kann es auch helfen, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, wo die Bewegungen im allgemeinen geringer sind. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht zu lange zu warten und bei ersten Anzeichen zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Seeleute berichten übereinstimmend, daß nach zwei bis drei Tagen mit entsprechendem Seegang ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Das Thema Seekrankheit ist dann für den Rest des Törns erledigt. Wenn es die Törnplanung und das Wetter zulassen, ist es also sinnvoll die Gewöhnung an die Schiffbewegungen mit einzuplanen.&lt;br /&gt;
Wie sehr sich das Geichgewichtssystem an die Bewegung angepasst hat, merkt man dann abends beim Landgang, wenn der Boden im Restaurant zu sehr schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittel gegen Seekrankheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamente ===&lt;br /&gt;
Ein in Deutschland rezeptfreies Mittel gegen Seekrankheit ist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dimenhydrinat&#039;&#039;&#039; - Standardpräparat gegen Kinetosen als Saft, Tablette oder Kaugummi (Markenname Vomex A®, Superprep® oder Generika). Die Wirkung ist mit einer Erfolgsrate von ca. 70% recht gut, allerdings macht Dimenhydrinat müde und verlängert die Reaktionszeit deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur gegen Verschreibung erhält man:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Scopolamin TTS&#039;&#039;&#039; - Wird als Pflaster (am besten hinter dem Ohr) aufgeklebt (Markenname Scopoderm TTS®). Diese Anwendungsform hat den Vorteil, dass keine Tabletteneinnahme erforderlich ist und dass der Wirkstoff gleichmäßig über 72h abgegeben wird. Am besten klebt man das Pflaster schon 5-6h vor Beginn des Törns auf, um einen ausreichenden Wirkstoffspiegel im Blut zu erreichen. Scopolamin gehört in Studien zu den wirkungsvollsten Medikamenten gegen Seekrankheit, ist aber für Kinder unter 10 Jahren und Schwangere nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cinnarizin&#039;&#039;&#039; - Wirkt ähnlich wie Dimenhydrinat und soll ebenfalls wirksam gegen Seekrankheit sein. In Deutschland ist Cinaarizin nur als Kombination mit Dimenhydrinat erhältlich (Arlevert® Tabletten) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metoclopramid&#039;&#039;&#039; - wirkt gut gegen Erbrechen, nicht jedoch gegen Schwindel. Als Tablette, Tropfen oder Zäpfchen erhältlich. Markenname Paspertin® oder Generika (MCP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung - die meisten Mittel gegen Seekrankheit machen müde und verlängern die Reaktionszeit.&#039;&#039;&#039; Besonders negative Effekte zeigt hier Dimenhydrinat, Scopolamin scheint etwas weniger sedierend zu wirken.&lt;br /&gt;
Von einer Medikamenteneinnahme durch Schwangere und Kinder wird generell abgeraten. Die besten Erfahrungen über Sicherheit in der Schwangerschaft liegen für Dimenhydrinat vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Während Medikamente entweder an der Reizwahrnehmung und -verarbeitung des Gleichgewichtssinns oder an der Unterdrückung von Übelkeit ansetzen, kann man über die Psychologie gezielt versuchen, die Ursachen von Seekrankheit zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist zu beobachten, dass sich Menschen unterbewusst in die Seekrankheit reinsteigern. Besonders deutlich wird dieses, wenn der erste erbricht und Auslöser für die anderen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbindung zwischen leichter Übelkeit und echter Seekrankheit (Erbrechen, Lethargie, Schläfrigkeit) geistig zu unterbrechen, kann man seinen Mitseglern ruhig klarmachen, dass echte Seekrankheit recht selten ist. Bei Seegang ist aber eine leichte Übelkeit durchaus normal - das ist aber keine Seekrankheit und muss sich nicht dazu entwicklen. Auch kann man persönlich gute Ergebnisse erzielen, in dem man sich nicht zu stark auf eine eventuell vorhandene Übelkeit konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernährung&#039;&#039;&#039;: Je nach Seegangsverhältnissen kann die Zubereitung von heißen Getränken oder Speisen während der Fahrt schwierig bis unmöglich werden. Bei rauer See möchte oft niemand mehr unter Deck gehen, da er befürchtet, seekrank zu werden. Es ist daher wichtig, den Körper bereits vor Beginn der Etappe ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen. Das Bereitstellen von gezuckerten Heißgetränken und Suppen in Thermoskannen für die Fahrt gehört zur Planung dazu.&lt;br /&gt;
Von Alkohol ist dringend abzuraten. Alkohol schränkt die Möglichkeit des Körpers, die widersprüchlichen Gleichgewichtsinformationen abzugleichen, weiter ein und verstärkt damit das zugrunde liegende Problem. Auch von fetten oder einweißreichen, also schwer verdaulichen Speisen ist abzuraten, obwohl ein Zusammenhang mit der Seekrankheit hier weniger deutlich ist. Wie vor anderen sportlichen Herausforderungen auch, sollte die Nahrung vor allem auf der Basis von leicht verdaulichen Kohlenhydraten aufgebaut sein.&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Kartoffeln, Getreideprodukte und Teigwaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerung&#039;&#039;&#039;: Prinzipiell sollte jeder so liegen, wie es für ihn oder sie am bequemsten ist. Experimente deuten darauf hin, dass eine Lagerung auf dem Rücken die Anfälligkeit für Kinetosen senkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Methoden ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ingwer&#039;&#039;&#039;: In einzelnen Placebo-kontrollieren Studien hat sich gezeigt, dass die Einnahme von 1-2g Ingwer das Auftreten von Seekrankheit vermindern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akupressur&#039;&#039;&#039;: Ganz vereinzelt wird über Erfolge durch Druck auf einen Akupressurpunkt am Handgelenk berichtet. Da bei solchen Therapiekonzepten im allgemeinen eine gute Placebokontrolle schwierig ist, ist unklar, inwieweit hier vielmehr psychologische Effekte wirksam werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Frage werden einige Maßnahmen und Mittel eine somatisch nachweisbare Wirkung haben, andere möglicherweise nicht.&lt;br /&gt;
Ob ihr Nutzen nun im Doppelblindversuch nachgewiesen werden konnte oder nicht - der psychologische Einfluss ist nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
Buchtipp: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit (Thieme Flexible Taschenbücher)&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3131053828&lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3131053824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
Schmäl F, Stoll W. (2000) Kinetosen. HNO 48:346-356 [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10872114|PubMed-Eintrag]]&lt;br /&gt;
Priesol AJ. Motion Sickness. In: UpToDate online, www.uptodate.com, Zugriff am 6.7.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12282</id>
		<title>StephanHohmann Sandbox</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12282"/>
		<updated>2008-07-06T11:36:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: /* Medikamente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Seekrankheit&#039;&#039;&#039; kann den schönsten Törn zur Qual werden lassen. Mit etwas Sachkenntnis ist das Problem jedoch zu handhaben und plötzlich ist alles nur noch halb so wild. Viele Segler werden regelmäßig zu Beginn eines Törns seekrank und genießen ihr Hobby dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Symptome==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seekrankheit gehört zu der Gruppe der Bewegungskrankheiten (Kinetosen) und resultiert aus der Irritation des Körpers, wenn Gleichgewichtssinn und optische Wahrnehmung nicht zusammen passen. Typischerweise ist das der Fall, wenn das Boot schwankt, während man unter Deck auf feststehende Objekte schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist. &lt;br /&gt;
In allen Altersgruppen sind Frauen anfälliger als Männer, ein zusätzlicher Risikofaktor sind hormonelle Auswirkungen von Schwangerschaft oder Einnahme der Pille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeins Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.&lt;br /&gt;
Schwindel, Kopfschmerzen, sowie (selten) Funktionsstörungen von Herz und Kreislauf können sich ebenfalls dazugesellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn aufgrund von Übelkeit oder Erbrechen die Aufnahme von Flüssigkeit über längere Zeit nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologische Aspekte können das Auftreten zusätzlich verstärken oder auch abschwächen. Insbesondere die Angst vor der Seekrankheit selbst erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. &lt;br /&gt;
Seekrankheit kann ein Risiko werden, das Auftreten sollte im Vorfeld verhindert werden. Als probates Mittel hat sich das Rudergehen erwiesen: bei ersten Symptomen des Unwohlseins sollte der Betroffene ans Steuerrad. Der Blick auf den Horizont hilft dem Gehirn, mit den Schaukelbewegungen umzugehen. Auf größeren Schiffen kann es auch helfen, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, wo die Bewegungen im allgemeinen geringer sind. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht zu lange zu warten und bei ersten Anzeichen zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Seeleute berichten übereinstimmend, daß nach zwei bis drei Tagen mit entsprechendem Seegang ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Das Thema Seekrankheit ist dann für den Rest des Törns erledigt. Wenn es die Törnplanung und das Wetter zulassen, ist es also sinnvoll die Gewöhnung an die Schiffbewegungen mit einzuplanen.&lt;br /&gt;
Wie sehr sich das Geichgewichtssystem an die Bewegung angepasst hat, merkt man dann abends beim Landgang, wenn der Boden im Restaurant zu sehr schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittel gegen Seekrankheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamente ===&lt;br /&gt;
Ein in Deutschland rezeptfreies Mittel gegen Seekrankheit ist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dimenhydrinat&#039;&#039;&#039; - Standardpräparat gegen Kinetosen als Saft, Tablette oder Kaugummi (Markenname Vomex A®, Superprep® oder Generika). Die Wirkung ist mit einer Erfolgsrate von ca. 70% recht gut, allerdings macht Dimenhydrinat müde und verlängert die Reaktionszeit deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur gegen Verschreibung erhält man:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Scopolamin TTS&#039;&#039;&#039; - Wird als Pflaster (am besten hinter dem Ohr) aufgeklebt (Markenname Scopoderm TTS®). Diese Anwendungsform hat den Vorteil, dass keine Tabletteneinnahme erforderlich ist und dass der Wirkstoff gleichmäßig über 72h abgegeben wird. Am besten klebt man das Pflaster schon 5-6h vor Beginn des Törns auf, um einen ausreichenden Wirkstoffspiegel im Blut zu erreichen. Scopolamin gehört in Studien zu den wirkungsvollsten Medikamenten gegen Seekrankheit, ist aber für Kinder unter 10 Jahren und Schwangere nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cinnarizin&#039;&#039;&#039; - Wirkt ähnlich wie Dimenhydrinat und soll ebenfalls wirksam gegen Seekrankheit sein. In Deutschland ist Cinaarizin nur als Kombination mit Dimenhydrinat erhältlich (Arlevert® Tabletten) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metoclopramid&#039;&#039;&#039;- wirkt gut gegen Erbrechen, nicht jedoch gegen Schwindel. Als Tablette, Tropfen oder Zäpfchen erhältich. Markenname Paspertin® oder Generika (MCP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung - die meisten Mittel gegen Seekrankheit machen müde und verlängern die Reaktionszeit.&#039;&#039;&#039; Besonders negative Effekte zeigt hier Dimenhydrinat, Scopolamin scheint etwas weniger sedierend zu wirken.&lt;br /&gt;
Von einer Medikamenteneinnahme durch Schwangere und Kinder wird generell abgeraten. Die besten Erfahrungen über Sicherheit in der Schwangerschaft liegen für Dimenhydrinat vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Während Medikamente entweder an der Reizwahrnehmung und -verarbeitung des Gleichgewichtssinns oder an der Unterdrückung von Übelkeit ansetzen, kann man über die Psychologie gezielt versuchen, die Ursachen von Seekrankheit zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist zu beobachten, dass sich Menschen unterbewusst in die Seekrankheit reinsteigern. Besonders deutlich wird dieses, wenn der erste erbricht und Auslöser für die anderen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbindung zwischen leichter Übelkeit und echter Seekrankheit (Erbrechen, Lethargie, Schläfrigkeit) geistig zu unterbrechen, kann man seinen Mitseglern ruhig klarmachen, dass echte Seekrankheit recht selten ist. Bei Seegang ist aber eine leichte Übelkeit durchaus normal - das ist aber keine Seekrankheit und muss sich nicht dazu entwicklen. Auch kann man persönlich gute Ergebnisse erzielen, in dem man sich nicht zu stark auf eine eventuell vorhandene Übelkeit konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernährung&#039;&#039;&#039;: Je nach Seegangsverhältnissen kann die Zubereitung von heißen Getränken oder Speisen während der Fahrt schwierig bis unmöglich werden. Bei rauer See möchte oft niemand mehr unter Deck gehen, da er befürchtet, seekrank zu werden. Es ist daher wichtig, den Körper bereits vor Beginn der Etappe ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen. Das Bereitstellen von gezuckerten Heißgetränken und Suppen in Thermoskannen für die Fahrt gehört zur Planung dazu.&lt;br /&gt;
Von Alkohol ist dringend abzuraten. Alkohol schränkt die Möglichkeit des Körpers, die widersprüchlichen Gleichgewichtsinformationen abzugleichen, weiter ein und verstärkt damit das zugrunde liegende Problem. Auch von fetten oder einweißreichen, also schwer verdaulichen Speisen ist abzuraten, obwohl ein Zusammenhang mit der Seekrankheit hier weniger deutlich ist. Wie vor anderen sportlichen Herausforderungen auch, sollte die Nahrung vor allem auf der Basis von leicht verdaulichen Kohlenhydraten aufgebaut sein.&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Kartoffeln, Getreideprodukte und Teigwaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerung&#039;&#039;&#039;: Prinzipiell sollte jeder so liegen, wie es für ihn oder sie am bequemsten ist. Experimente deuten darauf hin, dass eine Lagerung auf dem Rücken die Anfälligkeit für Kinetosen senkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Methoden ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ingwer&#039;&#039;&#039;: In einzelnen Placebo-kontrollieren Studien hat sich gezeigt, dass die Einnahme von 1-2g Ingwer das Auftreten von Seekrankheit vermindern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akupressur&#039;&#039;&#039;: Ganz vereinzelt wird über Erfolge durch Druck auf einen Akupressurpunkt am Handgelenk berichtet. Da bei solchen Therapiekonzepten im allgemeinen eine gute Placebokontrolle schwierig ist, ist unklar, inwieweit hier vielmehr psychologische Effekte wirksam werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Frage werden einige Maßnahmen und Mittel eine somatisch nachweisbare Wirkung haben, andere möglicherweise nicht.&lt;br /&gt;
Ob ihr Nutzen nun im Doppelblindversuch nachgewiesen werden konnte oder nicht - der psychologische Einfluss ist nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
Buchtipp: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit (Thieme Flexible Taschenbücher)&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3131053828&lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3131053824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
Schmäl F, Stoll W. (2000) Kinetosen. HNO 48:346-356 [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10872114|PubMed-Eintrag]]&lt;br /&gt;
Priesol AJ. Motion Sickness. In: UpToDate online, www.uptodate.com, Zugriff am 6.7.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12281</id>
		<title>StephanHohmann Sandbox</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=StephanHohmann_Sandbox&amp;diff=12281"/>
		<updated>2008-07-06T11:34:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Die Seite wurde neu angelegt: Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seekrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann den schönsten Törn zur Qual werden lassen. Mit etwas Sachkenntnis ist das Problem jedoch zu handhaben und plötzlich ist alles nur noch ha...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Seekrankheit&#039;&#039;&#039; kann den schönsten Törn zur Qual werden lassen. Mit etwas Sachkenntnis ist das Problem jedoch zu handhaben und plötzlich ist alles nur noch halb so wild. Viele Segler werden regelmäßig zu Beginn eines Törns seekrank und genießen ihr Hobby dennoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Symptome==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seekrankheit gehört zu der Gruppe der Bewegungskrankheiten (Kinetosen) und resultiert aus der Irritation des Körpers, wenn Gleichgewichtssinn und optische Wahrnehmung nicht zusammen passen. Typischerweise ist das der Fall, wenn das Boot schwankt, während man unter Deck auf feststehende Objekte schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei praktisch allen Menschen lässt sich Seekrankheit experimentell erzeugen, doch nicht jeder ist gleich empfindlich. Am stärksten gefährdet sind Kinder im Alter von etwa 12 Jahren, jenseits des 50. Lebensjahres lässt die Neigung zur Seekrankheit dagegen deutlich nach. Auch Kleinkinder unter 2 Jahren sind praktisch immun, weil ihre Bewegungswahrnehmung noch nicht voll entwickelt ist. &lt;br /&gt;
In allen Altersgruppen sind Frauen anfälliger als Männer, ein zusätzlicher Risikofaktor sind hormonelle Auswirkungen von Schwangerschaft oder Einnahme der Pille. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Symptome sind Müdigkeit, häufiges Gähnen und allgemeins Unwohlsein, später kommen verstärkter Speichelfluss und zwanghaftes Schlucken dazu. Die Haut wird blass und den Betroffenen steht oft kalter Schweiß auf der Stirn. Schließlich führt die Erkrankung typischerweise zu heftigem Erbrechen.&lt;br /&gt;
Schwindel, Kopfschmerzen, sowie (selten) Funktionsstörungen von Herz und Kreislauf können sich ebenfalls dazugesellen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn aufgrund von Übelkeit oder Erbrechen die Aufnahme von Flüssigkeit über längere Zeit nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologische Aspekte können das Auftreten zusätzlich verstärken oder auch abschwächen. Insbesondere die Angst vor der Seekrankheit selbst erhöht die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken. &lt;br /&gt;
Seekrankheit kann ein Risiko werden, das Auftreten sollte im Vorfeld verhindert werden. Als probates Mittel hat sich das Rudergehen erwiesen: bei ersten Symptomen des Unwohlseins sollte der Betroffene ans Steuerrad. Der Blick auf den Horizont hilft dem Gehirn, mit den Schaukelbewegungen umzugehen. Auf größeren Schiffen kann es auch helfen, sich in der Schiffsmitte aufzuhalten, wo die Bewegungen im allgemeinen geringer sind. Wichtig ist auf jeden Fall, nicht zu lange zu warten und bei ersten Anzeichen zu handeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Seeleute berichten übereinstimmend, daß nach zwei bis drei Tagen mit entsprechendem Seegang ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist. Das Thema Seekrankheit ist dann für den Rest des Törns erledigt. Wenn es die Törnplanung und das Wetter zulassen, ist es also sinnvoll die Gewöhnung an die Schiffbewegungen mit einzuplanen.&lt;br /&gt;
Wie sehr sich das Geichgewichtssystem an die Bewegung angepasst hat, merkt man dann abends beim Landgang, wenn der Boden im Restaurant zu sehr schwankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittel gegen Seekrankheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medikamente ===&lt;br /&gt;
Ein in Deutschland rezeptfreies Mittel gegen Seekrankheit ist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dimenhydrinat&#039;&#039;&#039;- Standardpräparat gegen Kinetosen als Saft, Tablette oder Kaugummi (Markenname Vomex A®, Superprep® oder Generika). Die Wirkung ist mit einer Erfolgsrate von ca. 70% recht gut, allerdings macht Dimenhydrinat müde und verlängert die Reaktionszeit besonders stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rezeptpflichtig:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Scopolamin TTS&#039;&#039;&#039; - Wird als Pflaster (am besten hinter dem Ohr) aufgeklebt (Markenname Scopoderm TTS®). Diese Anwendungsform hat den Vorteil, dass keine Tabletteneinnahme erforderlich ist und dass der Wirkstoff gleichmäßig über 72h abgegeben wird. Am besten klebt man das Pflaster schon 5-6h vor Beginn des Törns auf, um einen ausreichenden Wirkstoffspiegel im Blut zu erreichen. Scopolamin gehört zu den wirkungsvollsten Medikamenten gegen Seekrankheit, ist aber für Kinder unter 10 Jahren und Schwangere nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Cinnarizin&#039;&#039;&#039; - Wirkt ähnlich wie Dimenhydrinat und soll ebenfalls wirksam gegen Seekrankheit sein. In Deutschland ist Cinaarizin nur als Kombination mit Dimenhydrinat erhältlich (Arlevert® Tabletten) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Metoclopramid&#039;&#039;&#039;- wirkt gut gegen Erbrechen, nicht jedoch gegen Schwindel, als Tablette, Tropfen oder Zäpfchen. Markenname Paspertin® oder Generika (MCP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung - die meisten Mittel gegen Seekrankheit machen müde und verlängern die Reaktionszeit. Besonders negative Effekte zeigt hier Dimenhydrinat, Scopolamin scheint etwas weniger sedierend zu wirken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Von einer Medikamenteneinnahme durch Schwangere und Kinder wird generell abgeraten. Die besten Erfahrungen über Sicherheit in der Schwangerschaft liegen für Dimenhydrinat vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychologie ===&lt;br /&gt;
Während Medikamente entweder an der Reizwahrnehmung und -verarbeitung des Gleichgewichtssinns oder an der Unterdrückung von Übelkeit ansetzen, kann man über die Psychologie gezielt versuchen, die Ursachen von Seekrankheit zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist zu beobachten, dass sich Menschen unterbewusst in die Seekrankheit reinsteigern. Besonders deutlich wird dieses, wenn der erste erbricht und Auslöser für die anderen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Verbindung zwischen leichter Übelkeit und echter Seekrankheit (Erbrechen, Lethargie, Schläfrigkeit) geistig zu unterbrechen, kann man seinen Mitseglern ruhig klarmachen, dass echte Seekrankheit recht selten ist. Bei Seegang ist aber eine leichte Übelkeit durchaus normal - das ist aber keine Seekrankheit und muss sich nicht dazu entwicklen. Auch kann man persönlich gute Ergebnisse erzielen, in dem man sich nicht zu stark auf eine eventuell vorhandene Übelkeit konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Maßnahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernährung&#039;&#039;&#039;: Je nach Seegangsverhältnissen kann die Zubereitung von heißen Getränken oder Speisen während der Fahrt schwierig bis unmöglich werden. Bei rauer See möchte oft niemand mehr unter Deck gehen, da er befürchtet, seekrank zu werden. Es ist daher wichtig, den Körper bereits vor Beginn der Etappe ausreichend mit Flüssigkeit und Nahrung zu versorgen. Das Bereitstellen von gezuckerten Heißgetränken und Suppen in Thermoskannen für die Fahrt gehört zur Planung dazu.&lt;br /&gt;
Von Alkohol ist dringend abzuraten. Alkohol schränkt die Möglichkeit des Körpers, die widersprüchlichen Gleichgewichtsinformationen abzugleichen, weiter ein und verstärkt damit das zugrunde liegende Problem. Auch von fetten oder einweißreichen, also schwer verdaulichen Speisen ist abzuraten, obwohl ein Zusammenhang mit der Seekrankheit hier weniger deutlich ist. Wie vor anderen sportlichen Herausforderungen auch, sollte die Nahrung vor allem auf der Basis von leicht verdaulichen Kohlenhydraten aufgebaut sein.&lt;br /&gt;
Hier bieten sich Kartoffeln, Getreideprodukte und Teigwaren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lagerung&#039;&#039;&#039;: Prinzipiell sollte jeder so liegen, wie es für ihn oder sie am bequemsten ist. Experimente deuten darauf hin, dass eine Lagerung auf dem Rücken die Anfälligkeit für Kinetosen senkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternative Methoden ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ingwer&#039;&#039;&#039;: In einzelnen Placebo-kontrollieren Studien hat sich gezeigt, dass die Einnahme von 1-2g Ingwer das Auftreten von Seekrankheit vermindern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Akupressur&#039;&#039;&#039;: Ganz vereinzelt wird über Erfolge durch Druck auf einen Akupressurpunkt am Handgelenk berichtet. Da bei solchen Therapiekonzepten im allgemeinen eine gute Placebokontrolle schwierig ist, ist unklar, inwieweit hier vielmehr psychologische Effekte wirksam werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Frage werden einige Maßnahmen und Mittel eine somatisch nachweisbare Wirkung haben, andere möglicherweise nicht.&lt;br /&gt;
Ob ihr Nutzen nun im Doppelblindversuch nachgewiesen werden konnte oder nicht - der psychologische Einfluss ist nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
Buchtipp: Histamin-Intoleranz, Histamin und Seekrankheit (Thieme Flexible Taschenbücher)&lt;br /&gt;
ISBN-10: 3131053828&lt;br /&gt;
ISBN-13: 978-3131053824&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzen ==&lt;br /&gt;
Schmäl F, Stoll W. (2000) Kinetosen. HNO 48:346-356 [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10872114|PubMed-Eintrag]]&lt;br /&gt;
Priesol AJ. Motion Sickness. In: UpToDate online, www.uptodate.com, Zugriff am 6.7.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Stephan_Hohmann&amp;diff=12280</id>
		<title>Benutzer:Stephan Hohmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Stephan_Hohmann&amp;diff=12280"/>
		<updated>2008-07-06T10:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stephan Hohmann: Die Seite wurde neu angelegt: ==Sandkasten== Daran arbeite ich gerade: Eine Erweiterung des Artikels Seekrankheit (Bearbeitungsversion)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Sandkasten==&lt;br /&gt;
Daran arbeite ich gerade:&lt;br /&gt;
Eine Erweiterung des Artikels [[StephanHohmann_Seekrankheit|Seekrankheit (Bearbeitungsversion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stephan Hohmann</name></author>
	</entry>
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