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	<title>SkipperGuide - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-07T12:46:29Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Ankern&amp;diff=9559</id>
		<title>Ankern</title>
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		<updated>2007-09-02T09:44:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: /* Ankermanöver */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Chalki Ankeridylle.jpg|thumb|300px|right|Ankeridylle - Ankerlieger in einer Bucht auf [[Chalki]]]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ankern&#039;&#039;&#039; ist ein wichtiger Bestandteil des Fahrtensegelns. Abgesehen davon, dass in manchen Revieren aufgrund geringer Marina-Dichte oder großen Überfüllung das gelegentliche Ankern unumgänglich ist, kann das Ankern in einer unberührten, einsamen Bucht eines der schönsten Erlebnisse eines Urlaubs werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ankerplatz ==&lt;br /&gt;
Der Ankerplatz sollte einen geeigneten &#039;&#039;&#039;Ankergrund&#039;&#039;&#039; aufweisen, d.h. vom Grund her so beschaffen sein, dass sich der Anker gut eingraben kann. Guter Halt ist bei festem Sand und bei lehmigem Grund gegeben. Unterwasserbewuchs wie Seegras kann die Haltekraft deutlich reduzieren, weil sich der Anker nicht so gut eingraben kann. Das selbe gilt natürlich für Steine.&lt;br /&gt;
Felsen sind ungeeignet, Korallen sind aus Naturschutzgründen strengstens verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ankergrund ist in der Regel in den Seekarten angegeben, geeignete Ankerplätze sind dort oft explizit gekennzeichnet oder in Revierführern beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die optimale &#039;&#039;&#039;Wassertiefe&#039;&#039;&#039; ist abhängig von den Faktoren Windstärke, Seegang und Kettenlänge. 5-10m haben sich als gut geeignet erwiesen. Bei Seegang muss die Wassertiefe so gewählt werden, dass auch im tiefsten Wellental immer noch &amp;quot;eine Handbreit&amp;quot; Wasser unter dem Kiel bleibt. Bei Tiedengewässern ist immer mit dem niedrigsten Pegel zu rechnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wind und Strom&#039;&#039;&#039;: Es sollte stets bei ablandigem Wind geankert werden. Bricht der Anker mal aus, dann besteht nicht gleich die Gefahr einer Strandung. Der Wind/Strom sollte nicht zu stark sein, eine gut geschützte Bucht ist einer weit offenen natürlich vorzuziehen. Diese Vorgaben können selbstverständlich nicht immer eingehalten werden.&lt;br /&gt;
Vorsicht ist an der Lee-Seite steiler Klippen angebracht: hier besteht die Gefahr von Fallböen, also plötzlich auftretenden, starken Böen, die von den Klippen herabwehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Platz&#039;&#039;&#039;: Die Ankerbucht muss selbstverständlich über hinreichend Platz verfügen. Zu beachten ist, dass das Schiff sich um 360° um den Anker drehen kann (schwojen). Das muss bei der Wahl des Ankerplatzes mit einbezogen werden, innerhalb des Schwojkreises muss also an jedem Punkt genügend Wassertiefe sein. In Tidengewässern vergrössert sich der Schwojkreis bei fallendem Wasser, bei steigendem Wassser verringert sich die Haltekraft des Ankers (steilerer Kettenwinkel) - also ggf. Kettenlänge anpassen oder Ankerplatz wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip des Ankers ==&lt;br /&gt;
[[Bild:PrinzipPflugscharanker.png|thumb|right|300px|Prinzip eines Pflugscharankers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne, auf Yachten geläufige Anker sind Pflugscharanker (auch CQR genannt) oder vergleichbare Anker nach selben Funktionsprinzip. Diese Anker graben sich ähnlich eines Pflugs in den Grund. Dadurch wird eine optimale Haltekraft im Bezug auf das Ankergewicht erreicht. Ein noch besseres Leistungsgewicht haben Delta-Plattenanker, auch Danforth-Anker, für die allerdings die meisten Bughalterungen auf Segelyachten nicht ausgelegt sind. Auf großen Schiffen sind sie fast nur noch anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die von historischen Zeichnungen und Symbolen bekannten Stockanker haben im Vergleich dazu meist zwei Flunken, von denen sich jeweils nur einer eingraben kann. Damit erreicht man nur die halbe Effizienz im Vergleich zu einem Pflugscharanker, dafür kann man ihn aber auch auf steinigen und bewachsenen Grund einsetzen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Funktionsprinzip von Pflugscharankern hat jedoch auch zur Folge, dass die Zugkraft aus einer bestimmten Richtung, waagerecht angreifen muss. Eine senkrechte Zugrichtung oder eine Zugrichtung aus der falschen Richtung kann den Anker ausbrechen lassen. Für die waagerechte Zugkomponente ist die Ankerkette verantwortlich. Durch das hohe Gewicht der Kette bleibt ihr Ende auch bei stärkstem Zug auf dem Grund liegen. Es muss natürlich genug Kette ausgebracht worden sein (daher ist die Kettenlänge ein wichtiger Sicherheitsaspekt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine plötzliche Winddrehung kann die Ursache für einen Zug aus der falschen Richtung sein. Zwar hilft auch hier die Kette, ein plötzlichen Zugrichtungswechsel lässt sich aber nur schwer verhindern. Eine entsprechende Ankerwache ist bei drehenden Winden zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ankermanöver ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Anker klar machen und Crew einweisen: Ein oder zwei Crewmitglieder gehen nach vorn an den Anker. Sie lösen den Anker, so dass er frei hängen kann. Auf Kommando lassen sie den Anker bis zum Grund fallen und fieren anschließend die Kette auf, dass sie möglichst gerade zum liegen kommt. Sie müssen die Kettenlänge abschätzen und Bescheid geben, wenn hinreichend Kette gegeben wurde. Der Rudergänger teilt ihnen daher die aktuelle Wassertiefe und notwendige Kettenlänge mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2. Ankerplatz erkunden: Es empfliehlt sich, den möglichen Schwojkreis vor dem Ankermanöver abzufahren, um sicherzugehen, dass rund um den Ankerpunkt die Wassertiefe hinreichend ist. So kann man sichergehen, dass das Boot auch einen 360°-Kreis um den Anker drehen kann, ohne zu stranden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Anker fallen lassen: der Ankermann signalisiert guten Ankergrund, der Rudergänger stoppt das Schiff in den Wind auf. Wenn das Schiff steht (oder leicht rückwärts läuft), gibt er das Kommando &amp;quot;lass fallen Anker&amp;quot;. Er teilt dem Ankermann auch die Wassertiefe mit, damit dieser weiß, wieviel Kette er geben soll. Dabei muss der Anker auch wirklich im Mittelpunkt des zuvor abgefahrenen Schwojkreises zum Fassen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Anker ausbringen: Kettenlänge mindestens &#039;&#039;&#039;5-fache Wassertiefe !&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt; Boot rückwärts laufen lassen (bei Bedarf Maschine rückwärts einkuppeln), die Kette wird kontinuierlich nachgegeben. Ggf. Kettenlauf stoppen und die Kette etwas straffen lassen. Ziel ist es, sie möglichst gerade auszulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Anker kontrollieren: ist die notwendige Kettenlänge ausgebracht, muss der Ankerhalt kontrolliert werden. In der Regel reicht es, mit eingekuppeltem Rückwärtsgang im Leerlauf die Ankerkette anzuspannen und über Peilung zweier Objekte an Land den Sitz des Ankers sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Kette nicht ausrauschen lassen - sie ist im Worst-Case am Ende nicht mit dem Schiff verbunden! Auf möglichst senkrechtes Hochlaufen der Kette zur Winsch achten, sonst springt sie leicht ab.&lt;br /&gt;
* Bei elektrischen Winden aufpassen, dass diese nicht überhitzen. Besser in Schüben arbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tipps:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Der Ankermann sieht den Grund am besten. Wenn der Boden stellenweise Steine oder Bewuchs aufweist, kann er Bescheid geben, wenn die aktuelle Stelle frei ist&lt;br /&gt;
* Je mehr Kette man ausbringt, umso besser ist der Halt des Ankers. Durch das Gewicht der Kette und durch das horizontale Angreifen am Ankerstock reisst der Anker nicht so schnell aus.&lt;br /&gt;
* Um sicher zu gehen, wie der Anker liegt und ob er sich gut eingegraben hat, sollte der Anker abgetaucht oder mit einem Sichtkasten oder ähnlichem überprüft werden.&lt;br /&gt;
* Die Ankerkette sollte beim Auslegen in gerader Linie gelegt werden. Bei zuviel Kette am gleichen Ort kann ein Kettenwuhling entstehen.&lt;br /&gt;
* Beim Einfahren des Ankers kann der Ankermann mit der Hand oder Fuß an der Kette fühlen, ob die Kette ruckt. Ruckt die Kette, hält der Anker nicht.&lt;br /&gt;
* Die Ankerwinsch ist &#039;&#039;nicht geeignet&#039;&#039;, den Zug der Kette aufzunehmen. Sie muss mit einem Kettenstopper entlastet werden. Dafür gibt es spezielle Kettenklauen, die ausserbord über die Kette geschoben und die Leinen durch die Bugklüse geführt an der Vorschiffklampe belegt werden. Ersatzweise hilft auch ein durch die Kette gezogener Festmacher oder eine Leine mit Stopperstek (achtung: geringere Zugfestigkeit!). Dadurch werden gleichzeitig störende Kettengeräusche reduziert. . Durch eine leicht asymmetrische Ausrichtung des Boots zur Kette läßt sich mitunter auch das Schwojen reduzieren. Dazu befestigt man einen Festmacher mitttels Stopperstek an der Kette und führt die Leine über die mittlere oder hintere Klüse auf eine Klampe.&lt;br /&gt;
* Manche Ankertypen graben sich besser ein, wenn bei &amp;quot;Fallen Anker&amp;quot; leichte Fahrt rückwärts gemacht wird. Sie &amp;quot;fliegen&amp;quot; dann mit der Flunke nach unten dem Boden zu. Zu hohe Fahrt kann aber auch im Gegenteil das Eingraben verhindern, weil der Anker über den Grund &amp;quot;hüpft&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Viele Ankerwinden verfügen über eine Kupplung, die es erlaubt, auch bei defekter Elektrik den Anker fallen zu lassen. Da diese Kupplung mitunter zum Festbacken neigt, empfiehlt es sich, die Ankerwinsch regelmässig zu warten und die Kupplung immer mal wieder zu lösen.&lt;br /&gt;
* Sollte ein Anker im Sturm stark belastet werden, so daß die Gefahr des Ausbrechens des Ankers befürchtet wird, kann man ihn auch entlasten, indem man die Maschine mitlaufen läßt. Hierbei sollte man sich darauf beschränken, lediglich den Gang einzulegen und mit niedriger Drehzahl zu fahren. Eine Erhöhung der Drehzahl benötigt nur mehr Sprit, was die Laufdauer reduziert und bietet mitunter sogar weniger Effekt, weil die Schraube ihre Traktion im Wasser verliert - &amp;quot;die Schraube strudelt nur noch&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Bild:Trippleine_393.gif|thumb|right|300px|Die Trippleine]]&lt;br /&gt;
* Generell sollte man immer eine Tripleine am Anker befestigen. Dies gilt insbesondere, wenn die Gefahr besteht, dass der Anker sich in fremden Murings verhakt, der Ankergrund unrein ist oder über Felsspalten verfügt. Dies umso mehr, wenn die Wassertemperaturen einen Taucheinsatz zur Bergung des Ankers aufwendig erscheinen lassen. Die Tripleine wird am entgegengesetzten Ende zum Kettenschäkel am Ankerstock befestigt, um den Anker notfalls quasi rückwärts auf dem Grund zu ziehen. Meist existiert eine entsprechende, eigene  Öse. Die Tripleine sollte möglichst wenig Auftrieb haben und massiv genug sein, um einen Anker zu hieven. Nach Lehrbüchern und Zubehörhandel wird die Trippleine an einer eigenen Markierungsboje befestigt. In der Praxis hat sich bewährt, daß man die Trippleine einfach parallel zur Ankerkette zum Boot zurückführt und mit ausreichend Lose im Bugbereich befestigt. Auch eine kürzere Tripleine genügt, wenn sie direkt an der Kette mit einem Stopperstek befestigt wird (Länge = doppelte Wassertiefe). Notfalls kann man die Tripleine auch nachträglich tauchend befestigen (aber nicht jeder schafft 10 m Wassertiefe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ankerwache ==&lt;br /&gt;
[[Image:Ankerpeilung.png|right|thumb|150px|Ankerpeilung - schon eine leichte Positionsänderung führt zu einem deutlichem Auswandern der Peilung]]&lt;br /&gt;
Ankerwache ist angebracht bei&lt;br /&gt;
* Wechselhaftem Wetter oder erwarteter Wetteränderung&lt;br /&gt;
* Schlechtem Ankergrund&lt;br /&gt;
* Starkem Wind oder Seegang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankerwache dient der Kontrolle des Ankers und der Ankerbedingungen, aber auch der anderen Ankerlieger; Selbst wenn man selbst gewissenhaft ankert, kann es sein, dass andere ins driften kommen und das eigene Schiff gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig von den bestehenden und erwarteten Bedingungen kann die Ankerwache unterschiedlich gestaltet sein. Der typische Fall ist ein regelmäßiger Blick alle 1-2 Stunden auf das Wetter, um zu kontrollieren, ob sich die Windrichtung geändert und ob der Wind zugenommen hat (drehender Wind kann den Anker ausbrechen lassen). Bei starkem Wind kann eine häufige Kontrolle notwendig sein, ob man selbst oder andere ins slippen kommen. Extreme Formen der Ankerwachen können so aussehen, dass die Crew seeklar bereitsteht um ohne Verzögerung den Ankerplatz verlassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei viel freiem Raum zu anderen Schiffen und/oder Land kann man die Tiefenwarnung des Lots und die GPS Warneinrichtung bei Positionsabweichung zur Überwachung mitbenutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
=== Vermuren ===&lt;br /&gt;
Zwei Anker werden V-förmig ausgebracht, um den Schwojkreis zu begrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alternative ist das Anschäkeln des Zweitankers mit einer 5 bis 10 m langen Kette oder Ankertrosse an die Kette des Bugankers nach den ersten 5 bis 10 m. Dabei kann man nach dem Fallenlassen des Bugankers die Kette oder Trosse des Zweitankers anschäkeln und beim weiteren Fieren der Kette des Bugankers den Zweitanker in möglichst großer Entfernung zum Buganker fallenlassen bei gleichzeitig kurzer Kettendistanz zwischen den beiden Ankern. Anders gesagt, sollte die Kette des Zweitanker vor dem Fallenlassen möglichst auf Zug kommen. Danach läßt man noch weitere 5 bis 10 m Kette auslaufen. Die Anker sind dann quasi Y-förmig ausgebracht. Neben einem relativ kleinen Schwojkreis hat man damit eine Konfiguration, die auch bei wechselnden Wind- und Stromrichtungen erhöhten Halt bietet, weil die Anker nicht komplett um 180 Grad verdreht, sondern wechselweise belastet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkatten ===&lt;br /&gt;
Zwei Anker werden an einer einzelnen Ankerleine ausgebracht um die Haltekraft zu erhöhen. Hierzu wird der Zweitanker mit einer Trosse vor den Hauptanker gehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ankern mit Landfeste ===&lt;br /&gt;
Beim Ankern mit Landfeste soll primär der Schwojkreis reduziert werden, indem das Boot zusätzlich mit einer langen Leine von 40 bis 50 m an Land festgemacht wird. Damit eignet sich diese Methode generell nur für Ankerplätze, bei denen der Grund zum Ufer hin relativ steil ansteigt und dort über geeignete Möglichkeiten zum Festmachen in unmittelbarer Ufernähe verfügt, also Felsbrocken, Spalten für Felshaken, von örtlichen Segelclubs eingelassene Ringe, notfalls auch Bäume. In einer Bucht, in der bereits Boote vor Anker liegen, sollte man sich eher nach deren Ankermethode richten, da ein unterschiedlicher Schwojkreis zu erhöhter Kollisionsgefahr der Ankerlieger untereinander führen kann.&lt;br /&gt;
Das Ankermethode selber unterscheidet sich nur geringfügig vom Festmachen im Hafen vor Buganker mit Heckleinen zum Kai. Der Unterschied ist hauptsächlich, daß die Heckleine länger ist und mit dem Beiboot ausgebracht werden muß, weil man meist nicht so dicht ans Ufer fahren kann, daß dort ein Helfer aussteigen kann. Man ankert also zunächst ganz normal mit Buganker und bringt danach die Landfeste aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil dieser Methode ist, das das Boot sich anschließend nicht mehr eigenständig in Wind und Strom ausrichten kann. So bietet man etwaigen Seitenwind die maximale Angriffsfläche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erprobte, aber wenig bekannte, alternative Methode, die dieses Problem umgeht, ist das &#039;&#039;&#039;Vermuren mit einer Landfeste&#039;&#039;&#039;. Hierbei wird die Landfeste nicht auf einer Heckklampe belegt, sondern ähnlich wie beim [[Ankern#Vermuren | Vermuren]] zweier Anker direkt an der Kette des Bugankers befestigt. Man läßt also den Buganker fallen bis er auf Grund liegt, schäkelt die Landfeste an der Bugankerkette an, gibt die üblichen drei bis fünf Bootslängen an Kette und fiert dabei die Landfeste mit. Anschließend bringt man die Landfeste per Beiboot an Land und holt die Leine gut an, bevor man sie an einem geeigneten Punkt festmacht. Idealerweise verläuft nun die Landfeste über den Seegrund zum Anker samt Vorläufer und bildet somit auch kein Hindernis für andere Boote an der Wasseroberfläche. Insbesondere sorgt diese Methode aber auch für einen flachen Zugwinkel. Die Ankertrosse oder Ankerkette kann anschließend auch wieder etwas verkürzt werden. Der Schwojkreis ist etwas höher als bei der oben beschriebenen Methode, mit Landfeste zu ankern, bietet aber dafür den Vorteil, daß das Boot sich frei im Wind drehen kann und somit die minimale Windangriffsfläche von vorne bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ankern unter Segel ===&lt;br /&gt;
Das Manöver unterscheidet sich kaum vom Ankern unter Maschine, außer daß man das Großsegel stehen läßt und mit dessen Hilfe den Anker eingräbt. Die Vorsegel sollte man möglichst bergen, um ein freies Vordeck zu haben. Danach befestigt man einen Bullenstander an der Baumnock (so dieser nicht sowieso ständig gefahren wird) und führt ihn über einen Block nach achtern auf eine Winsch. Anschließend kreuzt man etwas über dem geplanten Ankerplatz, um ihn zu erkunden und fährt dann einen Aufschießer. Kurz vor Stillstand läßt man den Anker fallen und gibt langsam Kette. Manche Kielboote, insbesondere Langkieler tendieren dazu, nur wenig Rückwärtsfahrt zu machen und dann sollte man das Großsegel mittels Bullenstander backdrücken. Das Boot wird dann nach achtern abtreiben bis der Anker gefaßt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es, daß man einen Ankerplatz wählt, der ausreichend Raum zum Aufkreuzen bietet, um notfalls, also insbesondere bei slippenden Anker unter Segeln Anker auf zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Sabine/T%C3%B6rnbericht_Westliche_Kanaren&amp;diff=9558</id>
		<title>Benutzer:Sabine/Törnbericht Westliche Kanaren</title>
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		<updated>2007-09-02T09:30:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&amp;#039;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Törn beginnt in &#039;&#039;&#039;Radazul&#039;&#039;&#039;, wo Alboran seinen Stützpunkt hat. Transfer vom und zum Flughafen ist gut organisiert, ebenso die Fahrt zum Supermarkt. Von Radazul geht&#039;s nach Los Gigantes. Wind und Dünung nehmen, je weiter man nach Süden kommt, beständig zu. Bei Westwind baut sich eine erhebliche Welle vor Los Gigantes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Los Gigantes&#039;&#039;&#039; hat einen schönen kleinen Sportboothafen. Es gibt Strom und Wasser. Duschen und Toiletten sollten besser nicht benutzt werden. Der Ort ist recht hübsch und man bekommt dort alles, was man braucht. Es gibt nette Restaurants und die Steilküste (Acantillada) ist beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Station ist &#039;&#039;&#039;San Sebastian&#039;&#039;&#039; auf La Gomera, wo es eine schöne Marina gibt. Man liegt an Schwimmstegen mitten in der Stadt. Es gibt einen gut sortierten, sauberen Mercado ca. 20 Minuten zu Fuß vom Hafen entfernt. Den Innenhof mit dem Brunnen, aus dem Christopher Kolumbus sein Wasser bunkerte, um Amerika zu entdecken, fanden wir nur durch Zufall. Mit einem Mietwagen kann man von San Sebastian aus gut die Insel besichtigen, die einiges zu bieten hat, vor allem aber einen beeindruckenden Regenwald, übersäht mit Flechten, und das berühmte Valle Gran Rei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Gomera segeln wir nach &#039;&#039;&#039;La Restinga&#039;&#039;&#039; auf El Hierro - dem einzige Hafen, der auch für Sportboote gut geeignet ist. Man liegt an der Pier (Tidenhub beachten - knapp 2m). Die grosse Südmole ist inzwischen auch fertiggestellt, sodass man selbst bei Südwindlagen recht gut geschützt ist. Für Tauchfans: Um die Ecke liegt das schönste Tauchrevier der Kanaren und es gibt reichlich Tauchbasen in La Restinga - man sollte aber ein wenig Spanisch sprechen. Das Mietauto bekommt man in Valverde. Das Taxi dahin besorgt der deutsch sprechende Wirt vom El Refugio. Auf der Insel gibt&#039;s viel zu sehen (den Mirador La Pena mit exzellentem Restaurant, den Wacholderwald El Sabinosa, die nette kleine Hauptstadt Villa de Valverde, den westlichsten Leuchtturm des alten Europas vor der Überfahrt nach Amerika, Faro de Orchilla, Pinienwälder, Weiden, Regenwald, ein Echsenzentrum, etc.,etc.). Sehr abwechslungsreiche Landschaft und sehr wenige Touristen! Völlig ungeeignet ist der Hafen von La Estaca für Sportboote. Die Pier ist sehr hoch, hat einen Betonüberhang und arkadenartige Löcher darunter - inakzeptabel bei fast 2 m Tidenhub. An einigen Stellen ist sie mit Reifenfendern für die Großschifffahrt ausgestattet. Die Fischer ankern im Hafenbecken oder liegen an Moorings. Eine Verbindung zur Hauptstand besteht nur, wenn die große Fred Olsen Faähre ankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich fahren wir um El Hierro herum (keine Häfen oder Ankerbuchten!) nach La Palma. Hier ist &#039;&#039;&#039;Tazacorte&#039;&#039;&#039; der schönste und freundlichste Hafen. Man liegt an Schwimmstegen und ausserhalb der ARC Saison ist auch genug Platz für Gastyachten. Bei unserem ersten Törn waren wir im Fischereihafen von Sta. Cruz de la Palma, der auch nicht schlecht ist, falls man dort Platz bekommt. Sicherlich kann man in Sta. Cruz auch besser einen Mietwagen bekommen. Aber schöner (freundlicher und sonniger) ist es in Tazacorte! Die Insel selbst ist sehr abwechslungsreich und man sollte mehrere Tage (oder Törns) einplanen, um sie sich anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Palma ging&#039;s zurück nach Teneriffa, das wir nördlich umrundeten. Die vorletzte Station war &#039;&#039;&#039;Sta. Cruz de Tenerife&#039;&#039;&#039;. Dort gibt es eine gut ausgestattete, große Marina, die wir nachts anliefen. Die Ansteuerung sollte gut vorbereitet sein - nicht wegen etwaiger Untiefen, sondern wegen der Vielzahl der Lichter, die es nicht ganz einfach machen, die richtigen Feuer zu identifizieren. Ist man aber erstmal im Vorhafen, ist alles ganz einfach und ein Lotse hilft später, den richtigen Liegeplatz zu finden. Auch hier kann wieder gut ein Mietwagen genommen werden, um die Insel weiter zu erkunden. Reichlich Kultur (Auditorium, etc.) gibt&#039;s hier ebenfalls. Nachdem wir das alles genossen haben, geht&#039;s die letzten 6 sm zurück nach Radazul, wo wir unser Heim auf Zeit nur ungern zurückgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit:&#039;&#039;&#039; Angemeldet haben wir uns in keinem der Häfen, die wir angelaufen sind. Aber wir waren auch nie in der Hochsaison unterwegs, sondern Ende Januar. Wir haben immer einen Liegeplatz bekommen. Das Wetter im Januar kann sehr wechselhaft und gelegentlich auch recht stürmisch sein. Zu ankern haben wir nie geschafft, da wir immer nur zu Zweit fahren und nicht unbedingt Ankerwache gehen wollen. Will man die Kanaren im Rahmen eines 14-tägigen Urlaubs &amp;quot;besegeln&amp;quot; und auch etwas an Land anschauen können, sind Nachtfahrten unabdingbar. Auch vor 30+ kts.  Wind und 4 m Welle darf man keine Angst haben - schliesslich segeln wir auf dem Atlantik. Verwendete Literatur: In erster Linie Anne Hammock, da es leider nicht allzuviel anderes gibt, was einigermassen aktuell ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Sabine/T%C3%B6rnbericht_Westliche_Kanaren&amp;diff=9557</id>
		<title>Benutzer:Sabine/Törnbericht Westliche Kanaren</title>
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		<updated>2007-09-02T09:23:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&amp;#039;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Törn beginnt in &#039;&#039;&#039;Radazul&#039;&#039;&#039;, wo Alboran seinen Stützpunkt hat. Transfer vom und zum Flughafen ist gut organisiert, ebenso die Fahrt zum Supermarkt. Von Radazul geht&#039;s nach Los Gigantes. Wind und Dünung nehmen, je weiter man nach Süden kommt, beständig zu. Bei Westwind baut sich eine erhebliche Welle vor Los Gigantes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Los Gigantes&#039;&#039;&#039; hat einen schönen kleinen Sportboothafen. Es gibt Strom und Wasser. Duschen und Toiletten sollten besser nicht benutzt werden. Der Ort ist recht hübsch und man bekommt dort alles, was man braucht. Es gibt nette Restaurants und die Steilküste (Acantillada) ist beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Station ist &#039;&#039;&#039;San Sebastian&#039;&#039;&#039; auf La Gomera, wo es eine schöne Marina gibt. Man liegt an Schwimmstegen mitten in der Stadt. Es gibt einen gut sortierten, sauberen Mercado ca. 20 Minuten zu Fuß vom Hafen entfernt. Den Innenhof mit dem Brunnen, aus dem Christopher Kolumbus sein Wasser bunkerte, um Amerika zu entdecken, fanden wir nur durch Zufall. Mit einem Mietwagen kann man von San Sebastian aus gut die Insel besichtigen, die einiges zu bieten hat, vor allem aber einen beeindruckenden Regenwald, übersäht mit Flechten, und das berühmte Valle Gran Rei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Gomera segeln wir nach &#039;&#039;&#039;La Restinga&#039;&#039;&#039; auf El Hierro - dem einzige Hafen, der auch für Sportboote gut geeignet ist. Man liegt an der Pier (Tidenhub beachten - knapp 2m). Die grosse Südmole ist inzwischen auch fertiggestellt, sodass man selbst bei Südwindlagen recht gut geschützt ist. Für Tauchfans: Um die Ecke liegt das schönste Tauchrevier der Kanaren und es gibt reichlich Tauchbasen in La Restinga - man sollte aber ein wenig Spanisch sprechen. Das Mietauto bekommt man in Valverde. Das Taxi dahin besorgt der deutsch sprechende Wirt vom El Refugio. Auf der Insel gibt&#039;s viel zu sehen (Mirador La Pena mit exzellentem Restaurant, den Wacholderwald El Sabinosa, die nette kleine Hauptstadt Villa de Valverde, den westlichsten Leuchtturm des alten Europa&#039;s vor der Überfahrt nach Amerika, Faro de Orchilla, Pinienwälder, Weiden, Regenwald, ein Echsenzentrum, etc.,etc.). Sehr abwechslungsreiche Landschaft und sehr wenige Touristen! Völlig ungeeignet ist der Hafen von La Estaca für Sportboote. Die Pier ist sehr hoch, hat einen Betonüberhang und arkadenartige Löcher darunter. An einigen Stellen ist sie mit Reifenfendern für die Grossschiffahrt ausgestattet. Die Fischer ankern im Hafenbecken oder liegen and Moorings. Eine Verbindung zur Hauptstand bestht nur, wenn die grosse Fred Olsen Faähre ankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich fahren wir um El Hierro herum (keine Häfen oder Ankerbuchten!) nach La Palma. Hier ist &#039;&#039;&#039;Tazacorte&#039;&#039;&#039; der schönste und freundlichste Hafen. Man liegt an Schwimmstegen und ausserhalb der ARC Saison ist auch genug Platz für Gastyachten. Bei unserem ersten Törn waren wir im Fischereihafen von Sta. Cruz, der auch nicht schlecht ist, falls man dort Platz bekommt. Sicherlich kann man in Sta. Cruz auch besser einen Mietwagen bekommen. Aber schöner (und freundlicher) ist es in Tazacorte! Die Insel selbst ist sehr abwechselungsreich und man sollte mehrere Tage (oder Törns) einplanen, um sie sich anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Palma ging&#039;s zurück nach Teneriffa, das wir nördlich umrundeten. Die vorletzte Station war &#039;&#039;&#039;Sta. Cruz de Tenerife&#039;&#039;&#039;. Dort gibt es eine gut ausgestattete, große Marina, die wir Nachts anliefen. Die Ansteuerung sollte gut vorbereitet sein - nicht wegen etaiger Untiefen, sondern wegen der Vielzahl der Lichter, die es nicht ganz einfach machen, die richtigen Feuer zu identifizieren. Ist man aber erstmal im Vorhafen, ist alles ganz einfach und ein Lotse hilft, den richtigen Liegeplatz zu finden. Auch hier kann wieder gut ein Mietwagen genommen werden, um die Insel weiter zu erkunden. Reichlich Kultur (Auditorium, etc.) gibt&#039;s hier ebenfalls. Nachdem wir das alles genossen haben, geht&#039;s die letzten 6sm zurück nach Radazul, wo wir unser Heim auf Zeit nur ungern zurückgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit:&#039;&#039;&#039; Angemeldet haben wir uns in keinem der Häfen, die wir angelaufen sind. Aber wir waren auch nie in der Hochsaison unterwegs, sondern Ende Januar. Wir haben immer einen Liegeplatz bekommen. Das Wetter im Januar kann sehr wechselhaft und gelegentlich auch recht stürmisch sein. Zu ankern haben wir nie geschafft, da wir immer nur zu Zweit fahren und nicht unbedingt Ankerwache gehen wollen. Will man die Kanaren im Rahmen eines 14-tägigen Urlaubs &amp;quot;besegeln&amp;quot; und auch etwas an Land anschauen können, sind Nachtfahrten unabdingbar. Auch vor 30+ kts.  Wind und 4 m Welle darf man keine Angst haben - schliesslich segeln wir auf dem Atlantik. Verwendete Literatur: In erster Linie Anne Hammock, da es leider nicht allzuviel anderes gibt, was einigermassen aktuell ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<title>Benutzer:Sabine/Törnbericht Westliche Kanaren</title>
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		<updated>2007-09-02T09:21:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&amp;#039;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Törn beginnt in &#039;&#039;&#039;Radazul&#039;&#039;&#039;, wo Alboran seinen Stützpunkt hat. Transfer vom und zum Flughafen ist gut organisiert, ebenso die Fahrt zum Supermarkt. Von Radazul geht&#039;s nach Los Gigantes. Wind und Dünung nehmen, je weiter man nach Süden kommt, beständig zu. Bei Westwind baut sich eine erhebliche Welle vor Los Gigantes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Los Gigantes&#039;&#039;&#039; hat einen schönen kleinen Sportboothafen. Es gibt Strom und Wasser. Duschen und Toiletten sollten besser nicht benutzt werden. Der Ort ist recht hübsch und man bekommt dort alles, was man braucht. Es gibt nette Restaurants und die Steilküste (Acantillada) ist beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Station ist &#039;&#039;&#039;San Sebastian&#039;&#039;&#039; auf La Gomera, wo es eine schöne Marina gibt. Man liegt an Schwimmstegen mitten in der Stadt. Es gibt einen gut sortierten, sauberen Mercado ca. 20 Minuten zu Fuß vom Hafen entfernt. Den Innenhof mit dem Brunnen, aus dem Christopher Kolumbus sein Wasser bunkerte, um Amerika zu entdecken, fanden wir nur durch Zufall. Mit einem Mietwagen kann man von San Sebastian aus gut die Insel besichtigen, die einiges zu bieten hat, vor allem aber einen beeindruckenden Regenwald, übersäht mit Flechten, und das berühmte Valle Gran Rei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Gomera segeln wir nach &#039;&#039;&#039;La Restinga&#039;&#039;&#039; auf El Hierro - dem einzige Hafen, der auch für Sportboote gut geeignet ist. Man liegt an der Pier (Tidenhub beachten - knapp 2m). Die grosse Südmole ist inzwischen auch fertiggestellt, sodass man selbst bei Südwindlagen recht gut geschützt ist. Für Tauchfans: Um die Ecke liegt das schönste Tauchrevier der Kanaren und es gibt reichlich Tauchbasen in La Restinga - man sollte aber ein wenig Spanisch sprechen. Das Mietauto bekommt man in Valverde. Das Taxi dahin besorgt der deutsch sprechende Wirt vom El Refugio. Auf der Insel gibt&#039;s viel zu sehen (Mirador La Pena mit exzellentem Restaurant, den Wacholderwald El Sabinosa, die nette kleine Hauptstadt Villa de Valverde, den westlichsten Leuchtturm des alten Europa&#039;s vor der Überfahrt nach Amerika, Faro de Orchilla, Pinienwälder, Weiden, Regenwald, ein Echsenzentrum, etc.,etc.). Sehr abwechslungsreiche Landschaft und sehr wenige Touristen! Völlig ungeeignet ist der Hafen von La Estaca für Sportboote. Die Pier ist sehr hoch, hat einen Betonüberhang und arkadenartige Löcher darunter. An einigen Stellen ist sie mit Reifenfendern für die Grossschiffahrt ausgestattet. Die Fischer ankern im Hafenbecken oder liegen and Moorings. Eine Verbindung zur Hauptstand bestht nur, wenn die grosse Fred Olsen Faähre ankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich fahren wir um El Hierro herum (keine Häfen oder Ankerbuchten!) nach La Palma. Hier ist &#039;&#039;&#039;Tazacorte&#039;&#039;&#039; der schönste und freundlichste Hafen. Man liegt an Schwimmstegen und ausserhalb der ARC Saison ist auch genug Platz für Gastyachten. Bei unserem ersten Törn waren wir im Fischereihafen von Sta. Cruz, der auch nicht schlecht ist, falls man dort Platz bekommt. Sicherlich kann man in Sta. Cruz auch besser einen Mietwagen bekommen. Aber schöner (und freundlicher) ist es in Tazacorte! Die Insel selbst ist sehr abwechselungsreich und man sollte mehrere Tage (oder Törns) einplanen, um sie sich anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Palma ging&#039;s zurück nach Teneriffa, das wir nördlich umrundeten. Die vorletzte Station war &#039;&#039;&#039;Sta. Cruz de Tenerife&#039;&#039;&#039;. Dort gibt es eine gut ausgestattete, große Marina, die wir Nachts anliefen. Die Ansteuerung sollte gut vorbereitet sein - nicht wegen etaiger Untiefen, sondern wegen der Vielzahl der Lichter, die es nicht ganz einfach machen, die richtigen Feuer zu identifizieren. Ist man aber erstmal im Vorhafen, ist alles ganz einfach und ein Lotse hilft, den richtigen Liegeplatz zu finden. Auch hier kann wieder gut ein Mietwagen genommen werden, um die Insel weiter zu erkunden. Reichlich Kultur (Auditorium, etc.) gibt&#039;s hier ebenfalls. Nachdem wir das alles genossen haben, geht&#039;s die letzten 6sm zurück nach Radazul, wo wir unser Heim auf Zeit nur ungern zurückgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit:&#039;&#039;&#039; Angemeldet haben wir uns in keinem der Häfen, die wir angelaufen sind. Aber wir waren auch nie in der Hochsaison unterwegs, sondern Ende Januar. Wir haben immer einem Liegeplatz bekommen. Das Wetter im Januar kann sehr wechselhaft und gelegentlich auch recht stürmisch sein. Zu ankern haben wir nie geschafft, da wir immer nur zu Zweit fahren und nicht unbedingt Ankerwache gehen wollen. Will man die Kanaren im Rahmen eines 14-tägigen Urlaubs &amp;quot;besegeln&amp;quot; und auch etwas an Land anschauen können, sind Nachtfahrten unabdingbar. Auch vor 30 kts. Wind und 4 m Welle darf man keine Angst haben - schliesslich segeln wir auf dem Atlantik. Verwendete Literatur: In erster Linie Anne Hammock, da es leider nicht allzuviel anderes gibt, was einigermassen aktuell ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<title>Benutzer:Sabine/Törnbericht Westliche Kanaren</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&amp;#039;&lt;/p&gt;
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&#039;&#039;&#039;Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Der Törn beginnt in &#039;&#039;&#039;Radazul&#039;&#039;&#039;, wo Alboran seinen Stützpunkt hat. Transfer vom und zum Flughafen ist gut organisiert, ebenso die Fahrt zum Supermarkt. Von Radazul geht&#039;s nach Los Gigantes. Wind und Dünung nehmen, je weiter man nach Süden kommt, beständig zu. Bei Westwind baut sich eine erhebliche Welle vor Los Gigantes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Los Gigantes&#039;&#039;&#039; hat einen schönen kleinen Sportboothafen. Es gibt Strom und Wasser. Duschen und Toiletten sollten besser nicht benutzt werden. Der Ort ist recht hübsch und man bekommt dort alles, was man braucht. Es gibt nette Restaurants und die Steilküste (Acantillada) ist beeindruckend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Station ist &#039;&#039;&#039;San Sebastian&#039;&#039;&#039; auf La Gomera, wo es eine schöne Marina gibt. Man liegt an Schwimmstegen mitten in der Stadt. Es gibt einen gut sortierten, sauberen Mercado ca. 20 Minuten zu Fuß vom Hafen entfernt. Den Innenhof mit dem Brunnen, aus dem Christopher Kolumbus sein Wasser bunkerte, um Amerika zu entdecken, fanden wir nur durch Zufall. Mit einem Mietwagen kann man von San Sebastian aus gut die Insel besichtigen, die einiges zu bieten hat, vor allem aber einen beeindruckenden Regenwald, übersäht mit Flechten, und das berühmte Valle Gran Rei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Gomera segeln wir nach &#039;&#039;&#039;La Restinga&#039;&#039;&#039; auf El Hierro - der einzige Hafen, der auch für Sportboote gut geeignet ist. Man liegt an der Pier (Tidenhub beachten - knapp 2m). Die grosse Südmole ist inzwischen auch fertiggestellt, sodass man selbst bei Südwindlagen recht gut geschützt ist. Für Tauchfans: Um die Ecke liegt das schönste Tauchrevier der Kanaren und es gibt reichlich Tauchbasen in La Restinga - man sollte aber ein wenig Spanisch sprechen. Das Mietauto bekommt man in Valverde. Das Taxi dahin besorgt der deutsch sprechende Wirt vom El Refugio. Auf der Insel gibt&#039;s viel zu sehen (Mirador La Pena mit exzellentem Restaurant, den Wacholderwald El Sabinosa, die nette kleine Hauptstadt Villa de Valverde, den westlichsten Leuchtturm des alten Europa&#039;s vor der Überfahrt nach Amerika, Faro de Orchilla, Pinienwälder, Weiden, Regenwald, ein Echsenzentrum, etc.,etc.). Sehr abwechslungsreiche Landschaft und sehr wenige Touristen! Völlig ungeeignet ist der Hafen von La Estaca für Sportboote. Die Pier ist sehr hoch, hat einen Betonüberhang und arkadenartige Löcher darunter. An einigen Stellen ist sie mit Reifenfendern für die Grossschiffahrt ausgestattet. Die Fischer ankern im Hafenbecken oder liegen and Moorings. Eine Verbindung zur Hauptstand bestht nur, wenn die grosse Fred Olsen Faähre ankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich fahren wir um El Hiero herum (keine Häfen oder Ankerbuchten!) nach La Palma. Hier ist &#039;&#039;&#039;Tazacorte&#039;&#039;&#039; der schönste und freundlichste Hafen. Man liegt an Schwimmstegen und ausserhalb der ARC Saison ist auch genug Platz für Gastyachten. Bei unserem ersten Törn waren wir im Fischereihafen von Sta. Cruz, der auch nicht schlecht ist, falls man dort Platz bekommt. Sicherlich kann man in Sta. Cruz auch besser einen Mietwagen bekommen. Aber schöner (und freundlicher) ist es in Tazacorte! Die Insel selbst ist sehr abwechselungsreich und man sollte mehrere Tage (oder Törns) einplanen, um sie sich anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Palma ging&#039;s zurück nach Teneriffa, das wir nördlich umrundeten. Die vorletzte Station war &#039;&#039;&#039;Sta. Cruz de Tenerife&#039;&#039;&#039;. Dort gibt es eine gut ausgestattete, große Marina, die wir Nachts anliefen. Die Ansteuerung sollte gut vorbereitet sein - nicht wegen etaiger Untiefen, sondern wegen der Vielzahl der Lichter, die es nicht ganz einfach machen, die richtigen Feuer zu identifizieren. Ist man aber erstmal im Vorhafen, ist alles ganz einfach und ein Lotse hilft, den richtigen Liegeplatz zu finden. Auch hier kann wieder gut ein Mietwagen genommen werden, um die Insel weiter zu erkunden. Reichlich Kultur (Auditorium, etc.) gibt&#039;s hier ebenfalls. Nachdem wir das alles genossen haben, geht&#039;s die letzten 6sm zurück nach Radazul, wo wir unser Heim auf Zeit nur ungern zurückgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit:&#039;&#039;&#039; Angemeldet haben wir uns in keinem der Häfen, die wir angelaufen sind. Aber wir waren auch nie in der Hochsaison unterwegs, sondern Ende Januar. Wir haben immer einem Liegeplatz bekommen. Das Wetter im Januar kann sehr wechselhaft und gelegentlich auch recht stürmisch sein. Zu ankern haben wir nie geschafft, da wir immer nur zu Zweit fahren und nicht unbedingt Ankerwache gehen wollen. Will man die Kanaren im Rahmen eines 14-tägigen Urlaubs &amp;quot;besegeln&amp;quot; und auch etwas an Land anschauen können, sind Nachtfahrten unabdingbar. Auch vor 30 kts. Wind und 4 m Welle darf man keine Angst haben - schliesslich segeln wir auf dem Atlantik. Verwendete Literatur: In erster Linie Anne Hammock, da es leider nicht allzuviel anderes gibt, was einigermassen aktuell ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sabine</name></author>
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		<title>Benutzer:Sabine/Törnbericht Westliche Kanaren</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sabine: Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&amp;#039;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Westliche Kanaren (Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma, Teneriffa - ca. 420 sm) mit einer Oceanis 411 von Alboran&#039;&#039;&#039;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Centred text&lt;br /&gt;
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Der Törn beginnt in &#039;&#039;&#039;Radazul&#039;&#039;&#039;, wo Alboran seinen Stützpunkt hat. Transfer vom und zum Flughafen ist gut organisiert, ebenso die Fahrt zum Supermarkt. Von Radazul geht&#039;s nach Los Gigantes. Wind und Dünung nehmen, je weiter man nach Süden kommt, beständig zu. Bei Westwind baut sich eine erhebliche Welle vor Los Gigantes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Los Gigantes&#039;&#039;&#039; hat einen schönen kleinen Sportboothafen. Es gibt Strom und Wasser. Duschen und Toiletten sollten besser nicht benutzt werden. Der Ort ist recht hübsch und man bekommt dort alles, was man braucht. Es gibt nette Restaurants und die Steilküste (Acantillada) ist beeindruckend. &lt;br /&gt;
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Nächste Station ist &#039;&#039;&#039;San Sebastian&#039;&#039;&#039; auf La Gomera, wo es eine schöne Marina gibt. Man liegt an Schwimmstegen mitten in der Stadt. Es gibt einen gut sortierten, sauberen Mercado ca. 20 Minuten zu Fuß vom Hafen entfernt. Den Innenhof mit dem Brunnen, aus dem Christopher Kolumbus sein Wasser bunkerte, um Amerika zu entdecken, fanden wir nur durch Zufall. Mit einem Mietwagen kann man von San Sebastian aus gut die Insel besichtigen, die einiges zu bieten hat, vor allem aber einen beeindruckenden Regenwald, übersäht mit Flechten, und das berühmte Valle Gran Rei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Gomera segeln wir nach &#039;&#039;&#039;La Restinga&#039;&#039;&#039; auf El Hierro - der einzige Hafen, der auch für Sportboote gut geeignet ist. Man liegt an der Pier (Tidenhub beachten - knapp 2m). Die grosse Südmole ist inzwischen auch fertiggestellt, sodass man selbst bei Südwindlagen recht gut geschützt ist. Für Tauchfans: Um die Ecke liegt das schönste Tauchrevier der Kanaren und es gibt reichlich Tauchbasen in La Restinga - man sollte aber ein wenig Spanisch sprechen. Das Mietauto bekommt man in Valverde. Das Taxi dahin besorgt der deutsch sprechende Wirt vom El Refugio. Auf der Insel gibt&#039;s viel zu sehen (Mirador La Pena mit exzellentem Restaurant, den Wacholderwald El Sabinosa, die nette kleine Hauptstadt Villa de Valverde, den westlichsten Leuchtturm des alten Europa&#039;s vor der Überfahrt nach Amerika, Faro de Orchilla, Pinienwälder, Weiden, Regenwald, ein Echsenzentrum, etc.,etc.). Sehr abwechslungsreiche Landschaft und sehr wenige Touristen! Völlig ungeeignet ist der Hafen von La Estaca für Sportboote. Die Pier ist sehr hoch, hat einen Betonüberhang und arkadenartige Löcher darunter. An einigen Stellen ist sie mit Reifenfendern für die Grossschiffahrt ausgestattet. Die Fischer ankern im Hafenbecken oder liegen and Moorings. Eine Verbindung zur Hauptstand bestht nur, wenn die grosse Fred Olsen Faähre ankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich fahren wir um El Hiero herum (keine Häfen oder Ankerbuchten!) nach La Palma. Hier ist &#039;&#039;&#039;Tazacorte&#039;&#039;&#039; der schönste und freundlichste Hafen. Man liegt an Schwimmstegen und ausserhalb der ARC Saison ist auch genug Platz für Gastyachten. Bei unserem ersten Törn waren wir im Fischereihafen von Sta. Cruz, der auch nicht schlecht ist, falls man dort Platz bekommt. Sicherlich kann man in Sta. Cruz auch besser einen Mietwagen bekommen. Aber schöner (und freundlicher) ist es in Tazacorte! Die Insel selbst ist sehr abwechselungsreich und man sollte mehrere Tage (oder Törns) einplanen, um sie sich anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Palma ging&#039;s zurück nach Teneriffa, das wir nördlich umrundeten. Die vorletzte Station war &#039;&#039;&#039;Sta. Cruz de Tenerife&#039;&#039;&#039;. Dort gibt es eine gut ausgestattete, große Marina, die wir Nachts anliefen. Die Ansteuerung sollte gut vorbereitet sein - nicht wegen etaiger Untiefen, sondern wegen der Vielzahl der Lichter, die es nicht ganz einfach machen, die richtigen Feuer zu identifizieren. Ist man aber erstmal im Vorhafen, ist alles ganz einfach und ein Lotse hilft, den richtigen Liegeplatz zu finden. Auch hier kann wieder gut ein Mietwagen genommen werden, um die Insel weiter zu erkunden. Reichlich Kultur (Auditorium, etc.) gibt&#039;s hier ebenfalls. Nachdem wir das alles genossen haben, geht&#039;s die letzten 6sm zurück nach Radazul, wo wir unser Heim auf Zeit nur ungern zurückgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit:&#039;&#039;&#039; Angemeldet haben wir uns in keinem der Häfen, die wir angelaufen sind. Aber wir waren auch nie in der Hochsaison unterwegs, sondern Ende Januar. Wir haben immer einem Liegeplatz bekommen. Das Wetter im Januar kann sehr wechselhaft und gelegentlich auch recht stürmisch sein. Zu ankern haben wir nie geschafft, da wir immer nur zu Zweit fahren und nicht unbedingt Ankerwache gehen wollen. Will man die Kanaren im Rahmen eines 14-tägigen Urlaubs &amp;quot;besegeln&amp;quot; und auch etwas an Land anschauen können, sind Nachtfahrten unabdingbar. Auch vor 30 kts. Wind und 4 m Welle darf man keine Angst haben - schliesslich segeln wir auf dem Atlantik. Verwendete Literatur: In erster Linie Anne Hammock, da es leider nicht allzuviel anderes gibt, was einigermassen aktuell ist.&lt;/div&gt;</summary>
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