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	<title>SkipperGuide - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Breege&amp;diff=36196</id>
		<title>Breege</title>
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		<updated>2014-01-28T11:30:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Norbert Wesch: /* Infrastruktur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]] &amp;gt; [[Westliche Ostsee]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Deutschland]] &amp;gt; [[Rügen]]}}&lt;br /&gt;
{{Koordinate|U|54_36_42_N_13_21_24_E|54° 36.70&#039;N, 013° 21.40&#039; E|Breege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breege selbst ist ein netter kleiner Touristenort. Landschaftlich reizvoller Hafen im Breeger Bodden. Etwas ab vom Schuss, voll ausgestattet. Der Hafen ist Stützpunkt einer [http://www.mola.de Charterflotte]. Von Freitag bis Sonntag ist der Hafen deshalb bis auf den letzten Liegeplatz gefüllt und sollte gemieden werden. In der Woche sind immer Plätze frei.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung ==&lt;br /&gt;
Keine Angst vor flachem Wasser! So könnte ein Motto lauten für Breege. Die Ansteuerung durch die Boddengewässer ist nicht anspruchsvoll, solange man strikt in den Fahrwassern bleibt. Ich habe schon erlebt, das Angler mit Wathosen direkt neben dem Tonnenstrich standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Jasmunderbodden-Fahrwasser an Tonne&amp;amp;nbsp;38 abzweigen. Ab dem Tonnenpaar 3/4 auf 360° Richtung Hafen. Achtung: ab dem Tonnenpaar 5/10 liegen an Steuerbord große Steine nah am Fahrwasser. Das Fahrwasser ist unbeleuchtet, und nachts nicht zu empfehlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen wird es an der Außenseite (südlich) des Stegs schnell flach, deshalb nahe am Steg bleiben. Die kleinen grünen Tonnen beachten. Man könnte sie auch für die Ankerbojen der Angelboote halten, die allerorten im Bodden zu sehen sind. Es sind aber Stb-Fahrwasser&#039;&#039;tonnen&#039;&#039;, die man einlaufend tunlichst auch auf der grünen Seite lassen sollte. Die östlichen Liegeplätze sind deshalb etwas &amp;quot;anspruchsvoll&amp;quot; anzulaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wassertiefen im kleinen Hafenbecken (westlich der Pier) sind ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hält man sich an die oben beschriebenen Grenzen findet man Wassertiefen von 2-3 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liegeplätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen besitzt keine Molen, die ihn nach Süden und Osten schützen würden. Bei kräftigem Südwest- bis Ostwind sind die äußeren Liegeplätze daher unruhig. Man liegt in Boxen an einem Holzsteg. Die achterlichen Dalben sind plastikummantelte Stahlrohre, die unter Umständen für eine starke Ablenkung der Kompassnadel sorgen. Es gibt zwischen Dalben und Steg keine Sorgleinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stegen befinden sich Strom- und Wasseranschlüsse, deren Nutzung in der Liegegebühr enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liegegebühren betragen circa 0,60&amp;amp;nbsp;€/m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Hafen bietet alle Versorgungsmöglichkeiten einschließlich Bunkerstation (Diesel) und Fäkalienentsorgung. Die Bunkerstation hat täglich von 8-10 Uhr geöffnet, sowie zusätzliche weitere Öffnungszeiten, die für jeden Wochentag variieren. Auf freundliches Bitten hin lässt sich der etwas grummlige Hafenmeister auch außerhalb der Öffnungszeiten zum Bunkern überreden. Benzin gibt es circa 3&amp;amp;nbsp;km entfernt in &#039;&#039;Altenkirchen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WC und Duschen befinden sich im Haus des Hafenmeisters. Hinter dem Gebäude befinden sich während der Saison in einem Container zusätzliche WCs und Duschen. Die Pumpen zur Fäkalentsorgung im Sanitärgebäude werden in der Nacht abgeschalten. Wer seinen &amp;quot;Geschäft&amp;quot; vor 6 Uhr morgens erledigen will kann daher eine sehr eklige Überraschung erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duschmarken erhält man zu 1 EUR/Stück beim Hafenmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Wochenende in der Saison, ist der Hafen durch den ansässigen Charterbetrieb mit ca. 60 Booten und dem stattfindendem Crewwechsel sehr voll und unruhig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hafen befindet sich ein kleiner Shop, in dem man morgens auch Brötchen und Zeitungen bekommt. Der nächste Supermarkt (Netto) ist circa 3&amp;amp;nbsp;km entfernt in &#039;&#039;Altenkirchen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im übrigen sind Restaurants, Fahrradverleih, kleines Schwimmbad, Sauna, Arzt (Mo+Do ab 17 Uhr) im Ort vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hafenmeister/Tankstelle: Olaf Redmer, Tel. 038391/579&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaabe [http://www.breege.de/index.php?a=webcamstrand WebCam] ca. 10 km langer Naturstrand (3km), Arkona 8 km.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gaststätte &amp;quot;Zum alten Fischer&amp;quot; bietet gute Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im allgemeinen werden in Breege außerhalb der Hauptsaison die Bürgersteige sehr zeitig hochgeklappt. Wer nach 21 Uhr noch etwas zu essen und zu trinken sucht, der kann eine böse Überraschung erleben. Bewährt hat sich das &amp;quot;Boddenstübchen&amp;quot;, vom Hafen der Hauptstraße Richtung Juliusruh ca. 800 m folgen. Hier ist erst 22 Uhr Küchenschluss und die Fischgerichte waren sehr lecker (Empfehlung Brathering). Der Wirt wartet geduldig, bis der letzte Segler seine durstige Kehle beruhigt hat. Es gibt einen Tisch mit einer Seekarte der westlichen Ostsee, so dass eine angeregte Diskussion über die Reise möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen selbst befinden sich kostenpflichtige Parkplätze. Unmittelbar am Steg fibt es jedoch zwei Zeitparkplätze zum Be- und Entladen der Jachten. Dauerparkplätze kosten in Breege 4 EUR/Tag (2013). Ein kostenloser Dauerparkplatz befindet sich am von Breege kommend am Ortseingang Juliusruh, ca. 30 Gehminuten vom Hafen entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.breege.de/index.php?a=webcam Hafen WebCam]&lt;br /&gt;
*[http://www.mola.de Mola-Charterflotte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Category:Westliche Ostsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Norbert Wesch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Norbert_Wesch&amp;diff=6987</id>
		<title>Benutzer:Norbert Wesch</title>
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		<updated>2007-01-02T18:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Norbert Wesch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin SKS-Ausbildungsskipper bei einer Rügener Segelschule und fahre so 20 mal im Jahr rund Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da mir ein paar kleine lokale Fehler aufgefallen sind habe ich Sie gleich mal korrigiert. Leider&lt;br /&gt;
sind die Hafeninformationen noch sehr dürftig. Ich werd mal sehen was ich da tuen kann;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten allen viel Spaß im Rügener Revier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß Norbert (NorbertWesch@web.de)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Norbert Wesch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=R%C3%BCgen&amp;diff=6986</id>
		<title>Rügen</title>
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		<updated>2007-01-02T17:54:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Norbert Wesch: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]] &amp;gt; [[Westliche Ostsee]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Deutschland]] &amp;gt; [[Mecklenburg-Vorpommern]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Land und Leute ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; ist mit 926 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; (das entspricht etwa der Größe von Berlin) die größte Insel Deutschlands und hat dabei nur rund 85.000 Einwohner. Als zentraler Punkt der Boddenlandschaft Vorpommerns ist die Insel ein beliebtes Segelrevier vor Allem bei Anfängern und Familien. Für erfahrene Crews ist &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; ein idealer Startpunkt für Seereisen nach Osten sowie nach [[Schweden]] und [[Finnland]]. Hauptorte der Insel sind Bergen im Inselzentrum, Kreisstadt und zugleich größte Stadt der Insel, [[Sassnitz]] als maritimes Zentrum, die Kulturstadt Putbus sowie Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mit der Bahn oder dem Auto erreicht man die Insel über den alten Rügendamm. Eine neue Anbindung für den Strassenverkehr zur Entlastung des Rügendamms ist bereits im Bau. Ein reger Fährverkehr verbindet &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; mit [[Schweden]] ([[Trelleborg]]), [[Dänemark]] ([[Bornholm]]) und [[Russland]] ([[Klaipeda]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die vielleicht berühmtesten Söhne der Insel waren Ernst-Moritz Arndt und Klaus Störtebeker, dessen Seeräubergeschichten jährlich in Ralswiek gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch die wechselvolle Geschichte der Insel hat sich ein eigenständiges Plattdeutsch entwickelt, das man Heute aber nur noch von den alteingesessenen Insulanern zu hören bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Tourismus, Fischfang und -verarbeitung sowie Landwirtschaft sind die wichtigsten Wirtschaftszweige der Insel. Der ehemals wichtige Abbau der hochwertigen Rügenkreide spielt seit der Wende keine große Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gewässer um Rügen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Norden die [[Tromper Wiek]], zwischen [[Kap Arkona]] und der [[Stubbenkammer]] mit Ihren berühmten Kreidefelsen, und der freie Seeraum der [[Ostsee|südlichen Ostsee]] bis [[Schweden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Osten die [[Prorer Wiek]] und freier Seeraum bis nach [[Polen]], [[Bornholm]] und ins [[Baltikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Süden der [[Greifswalder Bodden]] und der südliche Teil des [[Strelasund]] sowie im Ostteil des [[Greifswalder Bodden|Greifswalder Boddens]] der [[Rügische Bodden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Westen der [[Strelasund]], die Nordanfahrt unterhalb [[Hiddensee]] und das anspruchsvolle, sehr enge Hiddenseefahrwasser. Davon ausgehend die Fahrwasser nach [[Dranske]] und [[Wiek]] durch den [[Rassower Strom]] in den [[Wieker Bodden]], oder weiter nach [[Breege]] und [[Ralswiek]]. In diesem Bereich sind, abgesehen vom [[Großer Jasmunder Bodden|Große Jasmunder Bodden]] die Fahrwasser sehr schmal und sollten nur bei genauer Ortskenntnis verlassen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Kleine Jasmunder Bodden, im Inneren der Insel, ist für die Schiffahrt nicht auf dem Seeweg zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Nachbarinseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wichtigste und größte Nachbarinsel ist [[Hiddensee]] im Westen, das durch den Bodden von Rügen getrennt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Bodden liegen Ummanz, Öhe, Liebitz, Heuwiese und im [[Strelasund]] der [[Dänholm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Direkt gegenüber von [[Lauterbach]] (Rügischer Bodden) befindet sich die geschützte Insel [[Vilm]] und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*südöstlich findet man den [[Ruden]], die [[Greifswalder Oie]] und [[Usedom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Navigation um die gesamte Insel herum erfordert keine besonderen Fähigkeiten aber vielfach grosse Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ist daher für Anfänger und Ungeübte nicht leicht zu meistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gezeitennavigation ist in diesem Revier nicht notwendig, obwohl es natürlich auch in der Ostsee eine Gezeit gibt. Diese fällt aber wegen der isolierten Lage des Randmeeres und die relativ greinge Ost-West-Ausdehnung entsprechend gering aus. Größere Unterschiede in den Wasserständen werden um [[Rügen]] herum nur durch wechselnde Windbedingungen verursacht, können aber normalerweise vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch eine gute Betonnung ist auch die Navigation im [[Strelasund]] nicht besonders anspruchsvoll, wobei man sich mit entsprechendem Tiefgang jedoch unbedingt an das Fahrwasser halten sollte, da vor allem zwischen [[Rügen]] und [[Hiddensee]] teilweise weniger als 50 cm Wassertiefe vorhanden sind. Ausserdem können die Flachs sich durch Strömungen und Küstenabbrüche verlagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bei entsprechendem Wetter kann auch in der Nacht im gesamten Revier nach Sicht navigiert werden, da grössere Fahrwasser und Hafeneinfahrten in der Regel mit Leuchttonnen gekennzeichnet sind und die Leuchttürme von [[Kap Arkona]], [[Kollicker Ort]], [[Sassnitz]], [[Dornbusch]] und der [[Greifswalder Oie]] entsprechende Landmarken bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ausgedehnte Flachwassergebiete findet man westlich von [[Hiddensee]], im gesamten [[Strelasund]] und teilweise im [[Greifswalder Bodden]], besonders im [[Greifswalder Bodden]] entsteht bei starkem Ostwind schnell eine sehr kurze und steile Welle, deren verheerende Wirkung man leicht unterschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Brückendurchfahrt durch den Rügendamm muss zeitlich sehr genau geplant werden, da die Klappbrücke im sudlichen Teil der Festlandsanbindung (Ziegelgrabenbrücke) zwar mehrmals am Tag, aber immer nur sehr kurz öffnet. Bei entsprechender Zeitreserve ist das Verpassen der letzten Öffnung jedoch kein Problem, da sich direkt nördlich und der Brücke die große [[Citymarina]] von [[Stralsund]] befindet und südlich der [[Dänholm]] einige Liegeplätze bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Strömungsverhältnisse um Rügen herum hängen in erster Linie von den Windenverhältnissen ab und können sich z.T. sehr schnell und sehr stark ändern, besonders im [[Strelasund]] sollte man daher, trotz allseitiger Landabdeckung, auf die aktuellen Windverhältnisse achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Große Teile von &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; und der umliegenden Gewässern sind ausgewiesene Schutzgebiete, in denen entsprechende Befahrensverbote gelten oder die für den Yachtsport komplett gesperrt sind, z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Anlegeverbot auf Vilm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*anlaufen der [[Greifswalder Oie]] nur als Nothafen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*einhalten eines Mindestabstandes zu Allen Schutzgebieten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verbot für Maschinenfahrzeuge in Teilen des [[Strelasund]] und in einigen Teilen des [[Greifswalder Bodden|Greifswalder Boddens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verbot für Alle Fahrzeuge in Teilen des [[Strelasund]] und in einigen Teilen des [[Greifswalder Bodden|Greifswalder Boddens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auskünfte hierzu erteilen die zuständigen Behörden des Bundes und der Länder sowie die aktuell gültigen Seekarten. Die Verbote sind strikt einzuhalten, da bei Nichtbeachtung meist empfindliche Geldbußen drohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häfen und Marinas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit der Wende sind auf Rügen zahlreiche Liegeplätze für Yachtsportler entstanden, trotzdem muss die Infrastruktur weiter ausgebaut werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Vielerorts bestimmen weiterhin die Küstenfischer und die zahlreichen Fährbetriebe das Hafenbild. Da dies typisch für die Insel ist, sollten sich die Freizeitskipper jederzeit den Gegebenheiten vor Ort anpassen, auch wenn dies manchmal bedeutet, einen ungünstigen Liegeplatz in Kauf zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das spektrum der Häfen reicht von kleinen verträumten Naturhäfen über die üblichen Marinas, bis hin zu belebten Stadt- und Industriehäfen. So können auf einem kurzen Törn sehr unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten erlebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lücken zwischen den Häfen existieren noch zwischen Hiddensee und Glowe bzw. Lohme und von Sassnitz in Richtung Greifswalder Bodden, auf denen die Distanzen größer als 20 Seemeilen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industriehäfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sassnitz]] ({{Koordinate|U|54_30,5_N_13_38,5_E|54° 30,5´ N  013° 38,5´ E|Sassnitz}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den wohl bekanntesten Hafen auf &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; findet man in [[Sassnitz]]. Mit etwa 2,6 km gibt es hier die längste Mole der gesamten [[Ostsee]] und dahinter bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früher einer der größten Fischereihäfen in der ehemaligen DDR und der älteste und wichtigste Fährhafen für Eisenbahnfähren nach [[Schweden]] und [[Dänemark]], stellt man sich in &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; Industriestadt &#039;&#039;&#039;Rügens&#039;&#039;&#039; inzwischen mehr auf Tourismus ein und ist bemüht sein Image als &amp;quot;Kaiserbad&amp;quot; und Kurort wieder herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der [[Sassnitz|Sassnitzer]] Hafen verfügt über eine Verkehrsleitstelle, zwei kleine Werften (eine davon speziell für Yachten), zahlreiche Liegeplätze für alle Arten und Größen von Yachten, gute Versorgungsmöglichkeiten im Ort und ein ursprünglich, maritimes Hafengelände. Normalerweise sind Industriehäfen im Zeitalter von Sicherheitsmaßnahmen wie ISPS für Aussenstehende nicht mehr zugänglich, aber hier wird man eingeladen sich die Arbeit der Seeleute anzusehen und bekommt noch das Gefühl für ein Hafenflair, dass es Andernorts schon seit langem nicht mehr gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Hafengelände findet man Restaurants, Imbissbuden, mehrere Museen (Fischereimuseum, Meeresarchäologisches Museum, U-Boot-Museum) und die unvermeidlichen Ausflugsdampfer für die Fahrten zu den Jasmunder Kreidefelsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der wichtigte Anlaufpunkt für Gastlieger ist der Yachtsteg in der Mitte des Hafens, etwa 5 kbl nach der Einfahrt an Backbord. Der Hafenmeister befindet sich in dem großen Gebäude etwas weiter zur Mole hin. Direkt gegenüber des Steges befinden sich mehrere Restaurants, in denen sich auch kostenpflichtige Duschen befinden (&amp;quot;Moby Dick&amp;quot;). Der Hafen selbst bietet nur codierte WC&#039;s an, die sich im Gebäude des Hafenmeisters befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Zeit wird (Januar 2007) hier endlich eine neue Marine gebaut, welche im laufe des Jahres um ein Hotel mit Sanitäreinrichtungen ergänzt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für Freizeitskipper sind folgende Liegeplätze gesperrt bzw. nur unter bestimmten Bedingungen nutzbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::einlaufend das erste Hafenbecken an Backbord, dort befinden sich die Liegplätze von Bundesmarine, DGzRS, Küstenwache und einige Plätze für größere Schiffe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::erster Steg nach dem Einlaufen an Backbord, hier liegen Dauerlieger, größere Yachten und Gäste unter bestimmten Voraussetzungen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Hafenbecken im Bereich des Molenfußes (Fischereihafen), dort dürfen nur Fischer und an der Mole die Ausflugsdampfer anlegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Pier am Hafengebäude, hier dürfen nur größere Fischereifahrzeuge anlegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Bereich des ehemaligen Fährhafens, dort ist das Festmachen generell verboten bzw. es gibt reservierte Liegeplätze z.B. für das Museums-U-Boot und die größeren Ausflugsdampfer der Bädereederei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Trotz dieser zahlreichen Einschränkungen bietet der Hafen noch genug Raum für die einlaufenden Yachten, da man auch an der langen Mole festmachen darf. Dann erwartet der Hafenmeister jedoch auf jeden Fall einen Besuch, da er sich nur ungern auf den langen Weg machen möchte :). Die Außenmole bietet sich allerdings nur für größere Schiffe an, da die Pier recht hoch ist, die Pfähle weit auseinander stehen und durch das hohe Verkehrsaufkommen mit viel Schwell gerechnet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mukran ({{Koordinate|U|54_29,0_N_13_35,2_E|54° 29,0´ N  013° 35,2´ E|Mukran}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier ist anlegen für Sportboote generell verboten, man darf Mukran aber als Nothafen anlaufen. Trotzdem sollte man mit seiner Yacht einen großen Abstand zum Hafen Mukran einhalten, da die regelmäßig und oft verkehrenden Fähren vor dem Anlegen ein weiträumiges Wendemanöver ausführen, von dem man sich gut freihalten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Category:Westliche Ostsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Norbert Wesch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=R%C3%BCgen&amp;diff=6985</id>
		<title>Rügen</title>
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		<updated>2007-01-02T17:46:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Norbert Wesch: /* Industriehäfen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]] &amp;gt; [[Westliche Ostsee]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Deutschland]] &amp;gt; [[Mecklenburg-Vorpommern]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Land und Leute ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; ist mit 926 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; (das entspricht etwa der Größe von Berlin) die größte Insel Deutschlands und hat dabei nur rund 85.000 Einwohner. Als zentraler Punkt der Boddenlandschaft Vorpommerns ist die Insel ein beliebtes Segelrevier vor Allem bei Anfängern und Familien. Für erfahrene Crews ist &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; ein idealer Startpunkt für Seereisen nach Osten sowie nach [[Schweden]] und [[Finnland]]. Hauptorte der Insel sind Bergen im Inselzentrum, Kreisstadt und zugleich größte Stadt der Insel, [[Sassnitz]] als maritimes Zentrum, die Kulturstadt Putbus sowie Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mit der Bahn oder dem Auto erreicht man die Insel über den alten Rügendamm. Eine neue Anbindung für den Strassenverkehr zur Entlastung des Rügendamms ist bereits im Bau. Ein reger Fährverkehr verbindet &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; mit [[Schweden]] ([[Trelleborg]]), [[Dänemark]] ([[Bornholm]]) und [[Russland]] ([[Klaipeda]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die vielleicht berühmtesten Söhne der Insel waren Ernst-Moritz Arndt und Klaus Störtebeker, dessen Seeräubergeschichten jährlich in Ralswiek gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch die wechselvolle Geschichte der Insel hat sich ein eigenständiges Plattdeutsch entwickelt, das man Heute aber nur noch von den alteingesessenen Insulanern zu hören bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Tourismus, Fischfang und -verarbeitung sowie Landwirtschaft sind die wichtigsten Wirtschaftszweige der Insel. Der ehemals wichtige Abbau der hochwertigen Rügenkreide spielt seit der Wende keine große Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gewässer um Rügen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Norden die [[Tromper Wiek]], zwischen [[Kap Arkona]] und der [[Stubbenkammer]] mit Ihren berühmten Kreidefelsen, und der freie Seeraum der [[Ostsee|südlichen Ostsee]] bis [[Schweden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Osten die [[Prorer Wiek]] und freier Seeraum bis nach [[Polen]], [[Bornholm]] und ins [[Baltikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Süden der [[Greifswalder Bodden]] und der südliche Teil des [[Strelasund]] sowie im Ostteil des [[Greifswalder Bodden|Greifswalder Boddens]] der [[Rügische Bodden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Westen der [[Strelasund]], die Nordanfahrt unterhalb [[Hiddensee]] und das anspruchsvolle, sehr enge Hiddenseefahrwasser. Davon ausgehend die Fahrwasser nach [[Dranske]] und [[Wiek]] durch den [[Rassower Strom]] in den [[Wieker Bodden]], oder weiter nach [[Breege]] und [[Ralswiek]]. In diesem Bereich sind, abgesehen vom [[Großer Jasmunder Bodden|Große Jasmunder Bodden]] die Fahrwasser sehr schmal und sollten nur bei genauer Ortskenntnis verlassen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Kleine Jasmunder Bodden, im Inneren der Insel, ist für die Schiffahrt nicht auf dem Seeweg zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Nachbarinseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wichtigste und größte Nachbarinsel ist [[Hiddensee]] im Westen, das durch den Bodden von Rügen getrennt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Bodden liegen Ummanz, Öhe, Liebitz, Heuwiese und im [[Strelasund]] der [[Dänholm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Direkt gegenüber von [[Lauterbach]] (Rügischer Bodden) befindet sich die geschützte Insel [[Vilm]] und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*südöstlich findet man den [[Ruden]], die [[Greifswalder Oie]] und [[Usedom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Navigation um die gesamte Insel herum erfordert keine besonderen Fähigkeiten aber vielfach grosse Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ist daher für Anfänger und Ungeübte nicht leicht zu meistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gezeitennavigation ist in diesem Revier nicht notwendig, obwohl es natürlich auch in der Ostsee eine Gezeit gibt. Diese fällt aber wegen der isolierten Lage des Randmeeres und die relativ greinge Ost-West-Ausdehnung entsprechend gering aus. Größere Unterschiede in den Wasserständen werden um [[Rügen]] herum nur durch wechselnde Windbedingungen verursacht, können aber normalerweise vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch eine gute Betonnung ist auch die Navigation im [[Strelasund]] nicht besonders anspruchsvoll, wobei man sich mit entsprechendem Tiefgang jedoch unbedingt an das Fahrwasser halten sollte, da vor allem zwischen [[Rügen]] und [[Hiddensee]] teilweise weniger als 50 cm Wassertiefe vorhanden sind. Ausserdem können die Flachs sich durch Strömungen und Küstenabbrüche verlagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bei entsprechendem Wetter kann auch in der Nacht im gesamten Revier nach Sicht navigiert werden, da grössere Fahrwasser und Hafeneinfahrten in der Regel mit Leuchttonnen gekennzeichnet sind und die Leuchttürme von [[Kap Arkona]], [[Kollicker Ort]], [[Sassnitz]], [[Dornbusch]] und der [[Greifswalder Oie]] entsprechende Landmarken bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ausgedehnte Flachwassergebiete findet man westlich von [[Hiddensee]], im gesamten [[Strelasund]] und teilweise im [[Greifswalder Bodden]], besonders im [[Greifswalder Bodden]] entsteht bei starkem Ostwind schnell eine sehr kurze und steile Welle, deren verheerende Wirkung man leicht unterschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Brückendurchfahrt durch den Rügendamm muss zeitlich sehr genau geplant werden, da die Klappbrücke im sudlichen Teil der Festlandsanbindung (Ziegelgrabenbrücke) zwar mehrmals am Tag, aber immer nur sehr kurz öffnet. Bei entsprechender Zeitreserve ist das Verpassen der letzten Öffnung jedoch kein Problem, da sich direkt nördlich und der Brücke die große [[Citymarina]] von [[Stralsund]] befindet und südlich der [[Dänholm]] einige Liegeplätze bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Strömungsverhältnisse um Rügen herum hängen in erster Linie von den Windenverhältnissen ab und können sich z.T. sehr schnell und sehr stark ändern, besonders im [[Strelasund]] sollte man daher, trotz allseitiger Landabdeckung, auf die aktuellen Windverhältnisse achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Große Teile von &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; und der umliegenden Gewässern sind ausgewiesene Schutzgebiete, in denen entsprechende Befahrensverbote gelten oder die für den Yachtsport komplett gesperrt sind, z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Anlegeverbot auf Vilm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*anlaufen der [[Greifswalder Oie]] nur als Nothafen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*einhalten eines Mindestabstandes zu Allen Schutzgebieten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verbot für Maschinenfahrzeuge in Teilen des [[Strelasund]] und in einigen Teilen des [[Greifswalder Bodden|Greifswalder Boddens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verbot für Alle Fahrzeuge in Teilen des [[Strelasund]] und in einigen Teilen des [[Greifswalder Bodden|Greifswalder Boddens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auskünfte hierzu erteilen die zuständigen Behörden des Bundes und der Länder sowie die aktuell gültigen Seekarten. Die Verbote sind strikt einzuhalten, da bei Nichtbeachtung meist empfindliche Geldbußen drohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häfen und Marinas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit der Wende sind auf Rügen zahlreiche Liegeplätze für Yachtsportler entstanden, trotzdem muss die Infrastruktur weiter ausgebaut werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Vielerorts bestimmen weiterhin die Küstenfischer und die zahlreichen Fährbetriebe das Hafenbild. Da dies typisch für die Insel ist, sollten sich die Freizeitskipper jederzeit den Gegebenheiten vor Ort anpassen, auch wenn dies manchmal bedeutet, einen ungünstigen Liegeplatz in Kauf zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industriehäfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sassnitz]] ({{Koordinate|U|54_30,5_N_13_38,5_E|54° 30,5´ N  013° 38,5´ E|Sassnitz}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den wohl bekanntesten Hafen auf &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; findet man in [[Sassnitz]]. Mit etwa 2,6 km gibt es hier die längste Mole der gesamten [[Ostsee]] und dahinter bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früher einer der größten Fischereihäfen in der ehemaligen DDR und der älteste und wichtigste Fährhafen für Eisenbahnfähren nach [[Schweden]] und [[Dänemark]], stellt man sich in &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; Industriestadt &#039;&#039;&#039;Rügens&#039;&#039;&#039; inzwischen mehr auf Tourismus ein und ist bemüht sein Image als &amp;quot;Kaiserbad&amp;quot; und Kurort wieder herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der [[Sassnitz|Sassnitzer]] Hafen verfügt über eine Verkehrsleitstelle, zwei kleine Werften (eine davon speziell für Yachten), zahlreiche Liegeplätze für alle Arten und Größen von Yachten, gute Versorgungsmöglichkeiten im Ort und ein ursprünglich, maritimes Hafengelände. Normalerweise sind Industriehäfen im Zeitalter von Sicherheitsmaßnahmen wie ISPS für Aussenstehende nicht mehr zugänglich, aber hier wird man eingeladen sich die Arbeit der Seeleute anzusehen und bekommt noch das Gefühl für ein Hafenflair, dass es Andernorts schon seit langem nicht mehr gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Hafengelände findet man Restaurants, Imbissbuden, mehrere Museen (Fischereimuseum, Meeresarchäologisches Museum, U-Boot-Museum) und die unvermeidlichen Ausflugsdampfer für die Fahrten zu den Jasmunder Kreidefelsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der wichtigte Anlaufpunkt für Gastlieger ist der Yachtsteg in der Mitte des Hafens, etwa 5 kbl nach der Einfahrt an Backbord. Der Hafenmeister befindet sich in dem großen Gebäude etwas weiter zur Mole hin. Direkt gegenüber des Steges befinden sich mehrere Restaurants, in denen sich auch kostenpflichtige Duschen befinden (&amp;quot;Moby Dick&amp;quot;). Der Hafen selbst bietet nur codierte WC&#039;s an, die sich im Gebäude des Hafenmeisters befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zur Zeit wird (Januar 2007) hier endlich eine neue Marine gebaut, welche im laufe des Jahres um ein Hotel mit Sanitäreinrichtungen ergänzt werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für Freizeitskipper sind folgende Liegeplätze gesperrt bzw. nur unter bestimmten Bedingungen nutzbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::einlaufend das erste Hafenbecken an Backbord, dort befinden sich die Liegplätze von Bundesmarine, DGzRS, Küstenwache und einige Plätze für größere Schiffe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::erster Steg nach dem Einlaufen an Backbord, hier liegen Dauerlieger, größere Yachten und Gäste unter bestimmten Voraussetzungen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Hafenbecken im Bereich des Molenfußes (Fischereihafen), dort dürfen nur Fischer und an der Mole die Ausflugsdampfer anlegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Pier am Hafengebäude, hier dürfen nur größere Fischereifahrzeuge anlegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Bereich des ehemaligen Fährhafens, dort ist das Festmachen generell verboten bzw. es gibt reservierte Liegeplätze z.B. für das Museums-U-Boot und die größeren Ausflugsdampfer der Bädereederei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Trotz dieser zahlreichen Einschränkungen bietet der Hafen noch genug Raum für die einlaufenden Yachten, da man auch an der langen Mole festmachen darf. Dann erwartet der Hafenmeister jedoch auf jeden Fall einen Besuch, da er sich nur ungern auf den langen Weg machen möchte :). Die Außenmole bietet sich allerdings nur für größere Schiffe an, da die Pier recht hoch ist, die Pfähle weit auseinander stehen und durch das hohe Verkehrsaufkommen mit viel Schwell gerechnet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mukran ({{Koordinate|U|54_29,0_N_13_35,2_E|54° 29,0´ N  013° 35,2´ E|Mukran}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier ist anlegen für Sportboote generell verboten, man darf Mukran aber als Nothafen anlaufen. Trotzdem sollte man mit seiner Yacht einen großen Abstand zum Hafen Mukran einhalten, da die regelmäßig und oft verkehrenden Fähren vor dem Anlegen ein weiträumiges Wendemanöver ausführen, von dem man sich gut freihalten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Category:Westliche Ostsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Norbert Wesch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=R%C3%BCgen&amp;diff=6984</id>
		<title>Rügen</title>
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		<updated>2007-01-02T17:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Norbert Wesch: /* Die Gewässer um Rügen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Ostsee]] &amp;gt; [[Westliche Ostsee]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Deutschland]] &amp;gt; [[Mecklenburg-Vorpommern]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Land und Leute ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; ist mit 926 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; (das entspricht etwa der Größe von Berlin) die größte Insel Deutschlands und hat dabei nur rund 85.000 Einwohner. Als zentraler Punkt der Boddenlandschaft Vorpommerns ist die Insel ein beliebtes Segelrevier vor Allem bei Anfängern und Familien. Für erfahrene Crews ist &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; ein idealer Startpunkt für Seereisen nach Osten sowie nach [[Schweden]] und [[Finnland]]. Hauptorte der Insel sind Bergen im Inselzentrum, Kreisstadt und zugleich größte Stadt der Insel, [[Sassnitz]] als maritimes Zentrum, die Kulturstadt Putbus sowie Garz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mit der Bahn oder dem Auto erreicht man die Insel über den alten Rügendamm. Eine neue Anbindung für den Strassenverkehr zur Entlastung des Rügendamms ist bereits im Bau. Ein reger Fährverkehr verbindet &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; mit [[Schweden]] ([[Trelleborg]]), [[Dänemark]] ([[Bornholm]]) und [[Russland]] ([[Klaipeda]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die vielleicht berühmtesten Söhne der Insel waren Ernst-Moritz Arndt und Klaus Störtebeker, dessen Seeräubergeschichten jährlich in Ralswiek gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch die wechselvolle Geschichte der Insel hat sich ein eigenständiges Plattdeutsch entwickelt, das man Heute aber nur noch von den alteingesessenen Insulanern zu hören bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Tourismus, Fischfang und -verarbeitung sowie Landwirtschaft sind die wichtigsten Wirtschaftszweige der Insel. Der ehemals wichtige Abbau der hochwertigen Rügenkreide spielt seit der Wende keine große Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gewässer um Rügen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Norden die [[Tromper Wiek]], zwischen [[Kap Arkona]] und der [[Stubbenkammer]] mit Ihren berühmten Kreidefelsen, und der freie Seeraum der [[Ostsee|südlichen Ostsee]] bis [[Schweden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Osten die [[Prorer Wiek]] und freier Seeraum bis nach [[Polen]], [[Bornholm]] und ins [[Baltikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Süden der [[Greifswalder Bodden]] und der südliche Teil des [[Strelasund]] sowie im Ostteil des [[Greifswalder Bodden|Greifswalder Boddens]] der [[Rügische Bodden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Westen der [[Strelasund]], die Nordanfahrt unterhalb [[Hiddensee]] und das anspruchsvolle, sehr enge Hiddenseefahrwasser. Davon ausgehend die Fahrwasser nach [[Dranske]] und [[Wiek]] durch den [[Rassower Strom]] in den [[Wieker Bodden]], oder weiter nach [[Breege]] und [[Ralswiek]]. In diesem Bereich sind, abgesehen vom [[Großer Jasmunder Bodden|Große Jasmunder Bodden]] die Fahrwasser sehr schmal und sollten nur bei genauer Ortskenntnis verlassen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Kleine Jasmunder Bodden, im Inneren der Insel, ist für die Schiffahrt nicht auf dem Seeweg zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Nachbarinseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wichtigste und größte Nachbarinsel ist [[Hiddensee]] im Westen, das durch den Bodden von Rügen getrennt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im Bodden liegen Ummanz, Öhe, Liebitz, Heuwiese und im [[Strelasund]] der [[Dänholm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Direkt gegenüber von [[Lauterbach]] (Rügischer Bodden) befindet sich die geschützte Insel [[Vilm]] und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*südöstlich findet man den [[Ruden]], die [[Greifswalder Oie]] und [[Usedom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Navigation um die gesamte Insel herum erfordert keine besonderen Fähigkeiten aber vielfach grosse Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ist daher für Anfänger und Ungeübte nicht leicht zu meistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gezeitennavigation ist in diesem Revier nicht notwendig, obwohl es natürlich auch in der Ostsee eine Gezeit gibt. Diese fällt aber wegen der isolierten Lage des Randmeeres und die relativ greinge Ost-West-Ausdehnung entsprechend gering aus. Größere Unterschiede in den Wasserständen werden um [[Rügen]] herum nur durch wechselnde Windbedingungen verursacht, können aber normalerweise vernachlässigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch eine gute Betonnung ist auch die Navigation im [[Strelasund]] nicht besonders anspruchsvoll, wobei man sich mit entsprechendem Tiefgang jedoch unbedingt an das Fahrwasser halten sollte, da vor allem zwischen [[Rügen]] und [[Hiddensee]] teilweise weniger als 50 cm Wassertiefe vorhanden sind. Ausserdem können die Flachs sich durch Strömungen und Küstenabbrüche verlagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Bei entsprechendem Wetter kann auch in der Nacht im gesamten Revier nach Sicht navigiert werden, da grössere Fahrwasser und Hafeneinfahrten in der Regel mit Leuchttonnen gekennzeichnet sind und die Leuchttürme von [[Kap Arkona]], [[Kollicker Ort]], [[Sassnitz]], [[Dornbusch]] und der [[Greifswalder Oie]] entsprechende Landmarken bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ausgedehnte Flachwassergebiete findet man westlich von [[Hiddensee]], im gesamten [[Strelasund]] und teilweise im [[Greifswalder Bodden]], besonders im [[Greifswalder Bodden]] entsteht bei starkem Ostwind schnell eine sehr kurze und steile Welle, deren verheerende Wirkung man leicht unterschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besonderheiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Brückendurchfahrt durch den Rügendamm muss zeitlich sehr genau geplant werden, da die Klappbrücke im sudlichen Teil der Festlandsanbindung (Ziegelgrabenbrücke) zwar mehrmals am Tag, aber immer nur sehr kurz öffnet. Bei entsprechender Zeitreserve ist das Verpassen der letzten Öffnung jedoch kein Problem, da sich direkt nördlich und der Brücke die große [[Citymarina]] von [[Stralsund]] befindet und südlich der [[Dänholm]] einige Liegeplätze bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Strömungsverhältnisse um Rügen herum hängen in erster Linie von den Windenverhältnissen ab und können sich z.T. sehr schnell und sehr stark ändern, besonders im [[Strelasund]] sollte man daher, trotz allseitiger Landabdeckung, auf die aktuellen Windverhältnisse achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Große Teile von &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; und der umliegenden Gewässern sind ausgewiesene Schutzgebiete, in denen entsprechende Befahrensverbote gelten oder die für den Yachtsport komplett gesperrt sind, z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Anlegeverbot auf Vilm,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*anlaufen der [[Greifswalder Oie]] nur als Nothafen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*einhalten eines Mindestabstandes zu Allen Schutzgebieten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verbot für Maschinenfahrzeuge in Teilen des [[Strelasund]] und in einigen Teilen des [[Greifswalder Bodden|Greifswalder Boddens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verbot für Alle Fahrzeuge in Teilen des [[Strelasund]] und in einigen Teilen des [[Greifswalder Bodden|Greifswalder Boddens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auskünfte hierzu erteilen die zuständigen Behörden des Bundes und der Länder sowie die aktuell gültigen Seekarten. Die Verbote sind strikt einzuhalten, da bei Nichtbeachtung meist empfindliche Geldbußen drohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häfen und Marinas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Seit der Wende sind auf Rügen zahlreiche Liegeplätze für Yachtsportler entstanden, trotzdem muss die Infrastruktur weiter ausgebaut werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Vielerorts bestimmen weiterhin die Küstenfischer und die zahlreichen Fährbetriebe das Hafenbild. Da dies typisch für die Insel ist, sollten sich die Freizeitskipper jederzeit den Gegebenheiten vor Ort anpassen, auch wenn dies manchmal bedeutet, einen ungünstigen Liegeplatz in Kauf zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industriehäfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Sassnitz]] ({{Koordinate|U|54_30,5_N_13_38,5_E|54° 30,5´ N  013° 38,5´ E|Sassnitz}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den wohl bekanntesten Hafen auf &#039;&#039;&#039;Rügen&#039;&#039;&#039; findet man in [[Sassnitz]]. Mit etwa 2,6 km gibt es hier die längste Mole der gesamten [[Ostsee]] und dahinter bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früher einer der größten Fischereihäfen in der ehemaligen DDR und der älteste und wichtigste Fährhafen für Eisenbahnfähren nach [[Schweden]] und [[Dänemark]], stellt man sich in &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; Industriestadt &#039;&#039;&#039;Rügens&#039;&#039;&#039; inzwischen mehr auf Tourismus ein und ist bemüht sein Image als &amp;quot;Kaiserbad&amp;quot; und Kurort wieder herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der [[Sassnitz|Sassnitzer]] Hafen verfügt über eine Verkehrsleitstelle, zwei kleine Werften (eine davon speziell für Yachten), zahlreiche Liegeplätze für alle Arten und Größen von Yachten, gute Versorgungsmöglichkeiten im Ort und ein ursprünglich, maritimes Hafengelände. Normalerweise sind Industriehäfen im Zeitalter von Sicherheitsmaßnahmen wie ISPS für Aussenstehende nicht mehr zugänglich, aber hier wird man eingeladen sich die Arbeit der Seeleute anzusehen und bekommt noch das Gefühl für ein Hafenflair, dass es Andernorts schon seit langem nicht mehr gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Hafengelände findet man Restaurants, Imbissbuden, mehrere Museen (Fischereimuseum, Meeresarchäologisches Museum, U-Boot-Museum) und die unvermeidlichen Ausflugsdampfer für die Fahrten zu den Jasmunder Kreidefelsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der wichtigte Anlaufpunkt für Gastlieger ist der Yachtsteg in der Mitte des Hafens, etwa 5 kbl nach der Einfahrt an Backbord. Der Hafenmeister befindet sich in dem großen Gebäude etwas weiter zur Mole hin. Direkt gegenüber des Steges befinden sich mehrere Restaurants, in denen sich auch kostenpflichtige Duschen befinden (&amp;quot;Moby Dick&amp;quot;). Der Hafen selbst bietet nur codierte WC&#039;s an, die sich im Gebäude des Hafenmeisters befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Für Freizeitskipper sind folgende Liegeplätze gesperrt bzw. nur unter bestimmten Bedingungen nutzbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::einlaufend das erste Hafenbecken an Backbord, dort befinden sich die Liegplätze von Bundesmarine, DGzRS, Küstenwache und einige Plätze für größere Schiffe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::erster Steg nach dem Einlaufen an Backbord, hier liegen Dauerlieger, größere Yachten und Gäste unter bestimmten Voraussetzungen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Hafenbecken im Bereich des Molenfußes (Fischereihafen), dort dürfen nur Fischer und an der Mole die Ausflugsdampfer anlegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Pier am Hafengebäude, hier dürfen nur größere Fischereifahrzeuge anlegen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Bereich des ehemaligen Fährhafens, dort ist das Festmachen generell verboten bzw. es gibt reservierte Liegeplätze z.B. für das Museums-U-Boot und die größeren Ausflugsdampfer der Bädereederei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Trotz dieser zahlreichen Einschränkungen bietet der Hafen noch genug Raum für die einlaufenden Yachten, da man auch an der langen Mole festmachen darf. Dann erwartet der Hafenmeister jedoch auf jeden Fall einen Besuch, da er sich nur ungern auf den langen Weg machen möchte :). Die Außenmole bietet sich allerdings nur für größere Schiffe an, da die Pier recht hoch ist, die Pfähle weit auseinander stehen und durch das hohe Verkehrsaufkommen mit viel Schwell gerechnet werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mukran ({{Koordinate|U|54_29,0_N_13_35,2_E|54° 29,0´ N  013° 35,2´ E|Mukran}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier ist anlegen für Sportboote generell verboten, man darf Mukran aber als Nothafen anlaufen. Trotzdem sollte man mit seiner Yacht einen großen Abstand zum Hafen Mukran einhalten, da die regelmäßig und oft verkehrenden Fähren vor dem Anlegen ein weiträumiges Wendemanöver ausführen, von dem man sich gut freihalten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Insel]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Category:Ostsee]]&lt;br /&gt;
[[Category:Westliche Ostsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Norbert Wesch</name></author>
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