<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://skipperguide.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Mylo</id>
	<title>SkipperGuide - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://skipperguide.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Mylo"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Mylo"/>
	<updated>2026-04-07T04:55:15Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Ostsee&amp;diff=46144</id>
		<title>Ostsee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Ostsee&amp;diff=46144"/>
		<updated>2019-09-04T22:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Ostsee klein.png|right]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ostsee &#039;&#039;&#039;ist ein vielseitiges Segelrevier und das Hausrevier Schwedens, Dänemarks, Deutschlands und der Baltischen Staaten. &lt;br /&gt;
Ähnlich wie das [[Mittelmeer]] ist die Ostsee nur durch eine schmale Meerenge ([[Skagerrak]], [[Kattegat]]) mit dem [[Atlantik]] verbunden. Das hat unter anderem zur Folge, dass der Tidenhub in der Ostsee sehr gering ist und kaum mehr als 0,5 m erreicht.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit der Ostsee ist der Salzgehalt. Die Ostsee besteht zum Teil aus Brackwasser, zum Teil aus Salzwasser. Die Salz-Konzentrationen sind unterschiedlich in den verschiedenen Seegebieten und Wassertiefen. Diese Besonderheit führt unter anderem zu einem einmaligen Ökosystem, welches sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Ökologie und der zunehmenden Verschmutzung wurde von den Anrainerstaaten in der Helsinki Commission (HELCOM) die sogenannte  [http://www.helcom.fi/Convention/en_GB/convention/ Helsinki Convention] erlassen. Diese Regelung, welche von den neun Staaten und der EU ratifiziert wurde, soll die Meeresverschmutzung der Ostsee begrenzen. Im Rahmen der Umsetzung dieser Richtline müssen beispielsweise auch Sportboote auf der Ostsee mit einem Fäkalientank ausgestattet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table width=&amp;quot;90%&amp;quot; border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;tr bgcolor=&amp;quot;#f4f4f4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;400&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ostsee.jpg|450px|alt=Karte der Ostsee&lt;br /&gt;
poly 1 895 1 1045 271 1045 271 895 [[Deutschland|Deutsche Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
poly 1 676 106 620 131 674 167 722 189 820 196 560 198 889 266 889 287 867 331 889 312 922 279 918 269 895 196 895 1 895 [[Dänemark#Ostsee|Dänische Ostseeküsten]]&lt;br /&gt;
poly 139 574 108 154 148 699 171 770 194 816 202 887 219 870 250 714 252 468 179 529 [[Schweden#Westküste|Schwedische Westküste]]&lt;br /&gt;
poly 254 714 223 872 202 889 262 889 289 862 333 883 354 843 327 816 308 735 [[Schweden#Südküste|Schwedische Südküste]]&lt;br /&gt;
poly 254 466 252 712 310 733 331 818 356 841 450 828 502 770 537 647 531 581 477 415 472 416 676 287 522 225 574 156 624 54 620 31 612 6 510 4 427 133 291 269 [[Schweden#Ostküste|Schwedische Ostküsten]]&lt;br /&gt;
poly 477 425 479 512 497 531 574 529 535 454 [[Åland (Ahvenanmaa)|Aaland-Inseln]]&lt;br /&gt;
default [[Datei:Ostsee.jpg|Verwende den Cursor zum Auffinden der Regionen]]&lt;br /&gt;
desc none&lt;br /&gt;
&amp;lt;/imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Deutschland|Deutsche Ostseeküste]]&lt;br /&gt;
*[[Dänemark#Ostsee|Dänische Ostseeküsten]]&lt;br /&gt;
*[[Schweden#Westküste|Schwedische Westküste]]&lt;br /&gt;
*[[Schweden#Südküste|Schwedische Südküste]]&lt;br /&gt;
*[[Schweden#Ostküste|Schwedische Ostküsten]]&lt;br /&gt;
*[[Finnland#Bottensee|Finnische Westküste]]&lt;br /&gt;
*[[Åland (Ahvenanmaa)|Aaland-Inseln]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anrainerstaaten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dänemark]] · [[Schweden]] · [[Finnland]] · [[Russland]] · [[Estland]] · [[Lettland]] · [[Litauen]] · [[Polen]] · [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beliebte Segelreviere der Ostsee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Deutschland|Deutsche Küste]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Flensburger Förde]]&lt;br /&gt;
* [[Eckernförder Bucht]]&lt;br /&gt;
* [[Kieler Bucht]]&lt;br /&gt;
* [[Lübecker Bucht]]&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburger Bucht]]&lt;br /&gt;
* [[Westliche Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [[Südliche Ostsee|Südliche Ostsee · Vorpommernsche Boddenlandschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Dänemark]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dänemark #Kattegat|Kattegat]]&lt;br /&gt;
* [[Dänemark #Rund Sjælland|Rund Sjælland]]&lt;br /&gt;
* [[Dänemark #Rund Fünen|Rund Fünen]]&lt;br /&gt;
** [[Dänische Südsee]]&lt;br /&gt;
* [[Dänemark #Limfjord|Limfjord]]&lt;br /&gt;
* [[Dänemark #Bornholm|Bornholm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Schweden]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schwedens Westküste|Westküste]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedens Südküste|Südküste]]&lt;br /&gt;
* [[Schwedens Ostküste|Ostküste]]&lt;br /&gt;
**[[Kalmarsund]]&lt;br /&gt;
**[[Öland]]&lt;br /&gt;
**[[Östergötland]]&lt;br /&gt;
**[[Södermanland]]&lt;br /&gt;
**[[Gotland]]&lt;br /&gt;
**[[Stockholms Skärgard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Finnland]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Åland (Ahvenanmaa)|Åland-Inseln]]&lt;br /&gt;
* [[Turunmaan Saaristo (Turku Archipelago)]]&lt;br /&gt;
* [[Südfinnland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Russland]]===&lt;br /&gt;
* [[Finnischer Meerbusen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Estland]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tallinn]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kihnu]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kuivastu]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dirhami]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rohuküla]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Naissare]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lohusalu]]&lt;br /&gt;
* [[Kuressaare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Lettland]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ventspils]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Roja]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Mersrags]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Riga Bolderaja]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Riga Andrejosta]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Skulte]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kuiviži]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
;Belte und Sund: [[Kleiner Belt]], [[Großer Belt]], [[Langeland Belt]], [[Øresund]], [[Aarhus Bucht]], [[Samsø Belt]], [[Sejerø Bucht]], [[Isefjord]], [[Køge Bucht]], [[Faxe Bucht]], [[Smålandsfarvanet]], [[Südlich Møn und Falster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Westliche Ostsee: [[Flensburger Förde]], [[Schlei]], [[Eckernförder Bucht]], [[Kieler Förde]], [[Hohwachter Bucht]], [[Fehmarn]], [[Lübecker Bucht]], [[Wismarbucht]], [[Mecklenburger Bucht]], [[Vorpommersche Boddenlandschaft]], [[Rügen]], [[Greifswalder Bodden]], [[Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Südliche Ostsee&lt;br /&gt;
;Südöstliche Ostsee&lt;br /&gt;
;Zentrale Ostsee&lt;br /&gt;
;Nördliche Ostsee &lt;br /&gt;
;Alandsee&lt;br /&gt;
;Rigaischer Meerbusen&lt;br /&gt;
;Bottnischer Meerbusen&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Bottnischer Meerbusen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bottensee]]&lt;br /&gt;
* [[Kvarken]]&lt;br /&gt;
* [[Bottenwiek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Ostseewetter|Wetter]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Größe und der Nordausdehnung der Ostsee ist natürlich keine allgemeingültige Wetterbeschreibung möglich. Während der südliche Teil im Golfstromeinfluß liegt und über ein eher maritimes Klima verfügt, herrscht im nördlichen Teil das extremere kontinentale Klima vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der südlichen Ostsee an der deutschen Küste ist das Wetter - ähnlich wie in der [[Deutsche Bucht|Deutschen Bucht]] - wechselhaft. Das liegt daran, dass dieses Seegebiet zum Durchzugsgebiet atlantischer Tiefdruckgebiete gehört. Dementsprechend wird das Wetter vom Durchzug von Warm- und Kaltfronten geprägt, mit dem korrespondierenden charakteristischem Wetterverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich lässt sich das Wetter ganz einfach zusammenfassen: segelt man nach Westen, so kommt der Wind aus West, segelt man nach Osten, so kommt er aus Ost.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nein, ernsthaft: das Wetter rund Fünen ist häufig wesentlich besser als man erwarten würde wenn man sich, z.B. am NDR orientiert. Wir erleben es sehr oft, dass es in Hamburg stark bewölkt ist und regnet, schon in Flensburg dagegen die Sonne auftaucht und weiter nördlich herrlichstes Wetter herrscht. Das Schengener Abkommen scheint für Wolken nicht zu gelten - die Deutsch-Dänische Grenze ist oftmals eine echte Wetterscheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten stimmt es schon, dass man oft kreuzen muss. Die vorwiegende Windrichtung ist West / Südwest. Gerade bei schönem Wetter gibt es aber auch Ostwindlagen (insb. im Mai), die einem mit 4-5 Bft. dann kalte Luft mitführen. Auch ist das Wetter sicherlich nicht so beständig, wie im Mittelmeer. Ist man eine Woche unterwegs, so wird man höchst wahrscheinlich schon ein paar Regentropfen abbekommen. Auch sollte man seine Reise so planen, dass man immer etwas Reserve hat. Es gibt Tage, da wird man froh sein im Hafen bleiben zu können - oder wenigstens nur ein paar Meilen segeln zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Wetter im Internet|Gute Wetterberichte findet man leicht im Internet.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen (Wetterregeln, Wetterrouting und Jahreszeiten) auf der Seite &#039;&#039;&#039;[[Ostseewetter]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwankungen im Wasserstand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tide ist in der Ostsee gering. Wie weiter oben angeführt beträgt der Tidehub im Skagerak ca. 50 cm. In der westlichen Ostsee sind 15 bis 25 cm typisch. Östlich der Darßer Schwelle ist der Tidehub praktisch vernachlässigbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch treten insbesondere in den Wintermonaten durch Wind bedingte, erhebliche Abweichungen des Wasserstandes vom mittleren Wasserstand in der westlichen Ostsee sowie im Finnischen und Bottnischen Meerbusen auf. Diese werden einerseits durch Anstau (Wind bläst das Wasser gegen die Küste), andererseits aber auch durch Eigenschwingungen des Osseebeckens verursacht. In den Sommermonaten betragen diese Schwankungen manchmal bis zu 100 cm. Im Spätherbst können in der westlichen Ostsee bei Nordoststurm auch schon mal 150 bis 250 cm über mittlerem Wasserstand bei einem Sturmhochwasser erreicht werden. Die Hochwassersaison beginnt Ende Oktober, dann sollten die Boote sicherheitshalber bereits auf dem Trockenen stehen.&lt;br /&gt;
Bei Weststurm kann das Niedrigwasser in der westlichen Ostsee 100-150 cm absinken (beim Sturmtif &amp;quot;Xaver&amp;quot; im Dezember 2013 wurden in Kiel 177 cm unter Normalnull erreicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwankungen in den Meerbusen sind noch etwas größer als in der westlichen Ostsee. Dort können windbedingt auch im Sommer 150 cm Abweichung vom Mittelwasser vorkommen (Bei westlichen Stürmen Hochwasser und östlichen bis nordöstlichen Stürmen Niedrigwasser). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft entstehen besonders starke Auslenkungen auch durch Überlagerung von Staueffekt und Beckenschwingung (Sturm dreht in der westlichen Ostsee von West über Nord nach Nordost).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturmhochwasser sind in der westlichen Ostsee zwar selten, aber gerade darin liegt auch eine ihrer Gefahren: oft fehlt das Gefahrenbewusstsein für diese Ereignisse. Ende August 1989 wurden die Segelhäfen der westlichen Ostsee von einem Sturmhochwasser völlig unvorbereitet getroffen und es entstand ein Sachschaden allein im Bereich der Sportschifffahrt von ca. 30 Millionen Deutsche Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich häufiger noch sind die durch Westwinde verursachten Niedrigwasserstände. Da die meisten Boote in der Ostsee nicht für das Trockenfallen konstruiert sind, sollte man solche Ereignisse ernst nehmen und gegebenenfalls einen tieferen Hafen aufsuchen, wenn der Tiefgang nicht ausreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nautische Unterlagen==&lt;br /&gt;
Folgende Anbieter (Liste u.U. nicht vollständig) stellen Karten und Unterlagen für die Ostsee her:&lt;br /&gt;
* [http://www.bsh.de/de/Produkte/Karten/Sportbootkarten/Ostseegebiet.jsp Ostseekarten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrografie&#039;&#039;] &lt;br /&gt;
* [http://www.nv-verlag.de/ NV-Verlag&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.delius-klasing.de/shop/suche.php4?suchtext=satz Delius-Klasing-Verlag&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(siehe auch [[Nautisches Material S Stockholm]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel= Ostsee-Blicke: Ein Segelsommer mit Kathena 7|Autor=Wilfried Erdmann|ASIN=3768824608}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Hafenhandbuch Ostsee, Bd.1, Schleswig-Holsteinische und Dänische Ostseeküste, Belte und Sund, Südküste Schweden und Bornholm: BD I (Ringeinband)|Autor=Kreuzer-Abt. Deutscher Segler-Verband (Herausgeber)|ASIN=3884123580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Hafenhandbuch Ostsee, Bd.2 (Ringeinband)|Autor=Kreuzer-Abt. Deutscher Segler-Verband (Herausgeber)|ASIN=3884123262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
Navigation&lt;br /&gt;
* [http://www.nv-pedia.de/pedia/ Kostenlose aktuelle Seekarten des NV-Verlages]; Diese können ausgedruckt werden und eignen sich sehr gut für die Törnplanung und die Ausbildung aber &#039;&#039;&#039;natürlich nicht für die Navigation&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* [http://www.sejlerens.com/ Hafeninformationen des dänischen Sejlerens Hafenführers]&lt;br /&gt;
* [http://portfocus.com/indexde.html portfocus.com] Nicht nur alle Marinas in der Ostsee, sondern weltweit.&lt;br /&gt;
* [http://www.ostsee24.de/] Informationen rund um die Ostsee als Urlaubs- und Reiseziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://msi.nga.mil/MSISiteContent/StaticFiles/NAV_PUBS/NIMA_LOL/Pub116/Pub116bk.pdf &#039;&#039;&#039;List of Lights&#039;&#039;&#039; - Baltic Sea with Kattegat, Belts and Sound and Gulf of Bothnia PUB.116] der &#039;&#039;&#039;NATIONAL GEOSPATIAL-INTELLIGENCE AGENCY&#039;&#039;&#039;, Bethesda, Maryland als PDF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wetter&lt;br /&gt;
* [http://www.dp07.com Der Seewetterbericht von DP07, zu empfangen über UKW-Seefunk; Registrierung erwünscht]&lt;br /&gt;
* [http://www.dwd.de/swxno Aktueller Seewetterbericht für Nord und Ostsee des DWD] über neuen Kurzlink&lt;br /&gt;
* Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bietet ein [http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;amp;_pageLabel=_dwdwww_spezielle_nutzer_schiffffahrt_service&amp;amp;T180200881551318487505211gsbDocumentPath=Content%2FSchifffahrt%2FLehrmittel%2FDauerbrenner__teaser.html&amp;amp;_state=maximized&amp;amp;_windowLabel=T180200881551318487505211&amp;amp;lastPageLabel=_dwdwww_spezielle_nutzer_schiffffahrt_service PDF zum Download], das die Quellen für den aktuellen Seewetterbericht für die Ostsee nennt.&lt;br /&gt;
* Empfehlenswerte [http://www.bsh.de/de/Produkte/Infomaterial/WetterWarnfunk/WetterWarnfunk.pdf Wetterwarnfunk-Broschüre des BSH] für die gesamte Ostsee&lt;br /&gt;
* [http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/seewetter/seewetter.mp3 Seewetterbericht des DWD über DRadio als MP3]&lt;br /&gt;
* Die WMO bietet hier [http://www.wmo.int/pages/prog/www/ois/Operational_Information/VolumeD/GMDSS/Metarea1/DEU_FcstAreas_Metarea123.html Liste] der deutschen Seewettervorhersagegebiete der Ostsee an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserstand&lt;br /&gt;
* [http://www.bsh.de/aktdat/wvd/tabost.htm aktuelle Wasserstandsvorhersagen an der deutschen Ostseeküste]&lt;br /&gt;
* [http://www.dmi.dk/hav/udsigter/havprognoser/#danmark Havprognoser DMI]&lt;br /&gt;
* [https://www.pegelonline.wsv.de/gast/pegeltabelle?scrollPosition=0&amp;amp;gewaesserFilter=42&amp;amp;pegelnameFilter=-&amp;amp;pegelnummerFilter=-&amp;amp;parameterFilter=3 aktuelle Pegeldaten Ostsee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonstiges&lt;br /&gt;
* [http://www.wassersport-pool.info/Info-Pool/Charterpoint/Charterinfo/Tankstellen_Ostseekuste.htm Liste] aller deutschen Hafentankstellen in der Ostsee&lt;br /&gt;
* [http://www.anhinga.de  Fotos von Häfen und Ankerplätzen in der Ostsee]&lt;br /&gt;
* [http://www.helcom.fi/Convention/en_GB/convention/ Helsinki Convention der HELCOM]&lt;br /&gt;
* [http://www.scandlines.de/de/catering/zollbestimmungen.htm Einfuhrmengen nach Skandinavien (Scandlines)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Törnberichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://homepage.bluewin.ch/scho/ SY Corona Helsinki Törn 2007] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Schleswig]] - [[dänische Südsee]] - [[Schweden|schwedische Südküste]] - [[Kalmarsund]] - [[Visby]] / [[Gotland]] - [[Stockholmer Schärengarten]] - [[Aaland|Åland-Inseln]] - finnisches [[Schärenmeer]] - [[Helsinki]] und zurück nach [[Nyköping]] / Schweden&lt;br /&gt;
;[http://www.junk-food.de/carina/Saison2007/saison_ubersicht.htm SY Carina Törn 2007 &amp;quot;Durch den Götakanal&amp;quot;]&lt;br /&gt;
: Von [[Apenrade]]/durch die [[dänische Südsee]] zur [[schwedische Südküste]] - [[Kalmarsund]] über die Ostküste Schwedens durch den [[Götakanal]] und zurück über [[Anholt]] nach [[Apenrade]]&lt;br /&gt;
;[http://www.leisure23sl.blogspot.com SY DINE Törn 2007: Ostseerunde auf 23er]&lt;br /&gt;
: Deutschland, Polen, Baltikum, Finnland, Schweden, Dänemark, Deutschland&lt;br /&gt;
;[http://www.oseekante.de/DS_Website/Ostsee08/Ostsee08.html SY Imagine, Törn 2008: Nach St. Petersburg und in den Saimaa]&lt;br /&gt;
: In 73 Tagen von Kiel, Kalmarsund, Gotland, Ventspils, Rigaischer Meerbusen, Tallin, Vergi, Sankt Petersburg, weiter durch russ. Gewässer zum Saimaa-Kanal, Savonlinna, Porvoo, Helsinki, Ålands, Stockholm, Kalmarsund, Gedser zurück nach Strande&lt;br /&gt;
;[http://www.sy-tongji.de/2008/2008.html SY Tongji Ostsee 2008]&lt;br /&gt;
: Deutschland, Polen, Litauen, Letland, (Riga), Estland, (Tallinn), Finnland, Aland, Schweden, (Gotland), Dänemark, Deutschland&lt;br /&gt;
;[http://www.sy-tongji.de/2008/2008.html SY Tongji Ostsee 2008]&lt;br /&gt;
: Deutschland, Polen, Litauen, Letland, (Riga), Estland, (Tallinn), Finnland, Aland, Schweden, (Gotland), Dänemark, Deutschland&lt;br /&gt;
;[http://www.skippercharly.de/2009/Ostsee.html Törn Ostsee 2009]&lt;br /&gt;
: Deutschland, Dänemark, [[Rügen]], [[westliche Ostsee]]&lt;br /&gt;
;[http://www.sailing-dreams.com/ostseetorn-mit-lille-bjorn/ Auf Ostseetörn mit dem Gaffelkutter &amp;quot;Lille Bjørn&amp;quot; (2003)]&lt;br /&gt;
: Rostock, Bornholm, Karlskrona, Öland, Stockholm, Åland, Turku, Raumo&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Törnbericht 2014 Ostschweden - Bottensee - Finnland - Aaland]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BewuchsAtlas|Ostsee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Baltic Sea]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40145</id>
		<title>Oban</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40145"/>
		<updated>2016-03-20T01:10:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Bootscharter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]] &amp;gt; [[Schottland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban ist eine der wichtigen Anlaufpunkte und Verkehrsknoten für die Hebriden. Hier sind Yachtausrüster, Supermärkte mit 7-Tage-Woche und Charterbasen in nächster Nähe ebenso zu finden, wie eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise auf dem Landweg ==&lt;br /&gt;
Hier endet sowohl die Bahn, als auch eine Busverbindung von Glasgow. Glasgow verfügt, ebenso wie Edinburgh das in einer Stunde per Zug erreichbar ist, über internationale Flugverbindungen zum Kontinent. Die [http://www.firstgroup.com/scotrail/tt/1166111011-Route06.pdf Zugfahrt nach Oban] dauert von Glasgow / Queens Station (nicht zu verwechseln mit Central Station) etwa drei Stunden. In Oban landet man direkt in der Stadt neben dem Railway Quay mit den Fährverbindungen von Caledonian MacBrayne zu den [[Äußere Hebriden|Äußeren Hebriden]]. Hier liegen ansonsten nur Fischerboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anreise- und Unterbringungsmöglichkeiten für Oban liefert die Webseite von [http://www.ga-taxis.co.uk/oban/oban_getting_here.html Oban Taxis Transport].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgesetzt davon am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; geht die Fähre nach Kerrera, der Insel gegenüber von Oban ab. Diese Insel deckt Oban Bay nach Westen hin ab. Normalerweise operiert diese Fähre bis etwa 20 Uhr, zu besonderen Anlässen auch länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegemöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Oban selbst gibt es keine geeigneten Liegemöglichkeiten für Yachten. Sehr große Yachten können nach Anmeldung am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; festmachen. Kurzzeitig kann man dort auch beispielsweise zum Aufnehmen von Crew oder Ladung festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kerrera hat sich [http://www.obanmarina.com/ Oban Marina] mittlerweile eine gut ausgestattete Marina mit Schwimmstegen, Strom- und Wasseranschluss und der Möglichkeit für kleinere Werftarbeiten etabliert. Im Gegensatz zu früher sind nur noch wenige Mooringbojenvorhanden. Transityachten sollten möglichst diese Marina ansteuern und Oban meiden. Für den Wassertaxibetrieb nach Oban sorgt die Marina oder man nimmt sein Dinghi, wenn es später wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;Railway Quay&#039;&#039; gibt es heutzutage praktisch keine vernünftigen Festmachemöglichkeiten mehr, weil der Zugang weitgehend durch den im Ausbau befindlichen CalMac-Anleger versperrt ist und die verbliebene Kaimauer durch im Päckchen liegende Fischerboote belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich findet man noch eine freie Boje in der Nordostecke der Oban Bay für kleinere Yachten. Am Südende von Oban Bay im Westen der Stadt liegt noch ein weiterer Hafen, der aber angeblich keinen Platz für Transityachten bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung von See ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban Bay liegt in einem durch die vorgelagerte Insel Kerrera gebildeten Seitenarm des Firth of Lorn. Man kann entweder über die Nordeinfahrt, einer etwas engen, aber gut betonnten, sicheren Durchfahrt nördlich von Oban oder von Süden her kommend durch eine längere Passage von ein bis zwei Stunden Fahrtdauer in die Bucht einfahren. Oban Bay selber ist sehr groß und hat nur wenige Untiefen, die ausnahmslos gut betonnt und meist für die Sportschiffahrt ungefährlich sind. In der Nordeinfahrt haben die Fährschiffe Vorrang. Sie melden sich über UKW, Kanal 16 und per Hornsignal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kommt entweder von Süden her über den [[Firth of Lorn]], von Westen her über den [[Mull|Sound of Mull]] oder von Norden her, wo der [[Caledonian Canal]] in Fort Williams endet. Von Fort Williams nach Oban ist es bei günstigem Strom und Wind etwa eine halbe Tagesreise. Von [[Mull|Tobermory]] nach Oban durch den Sound of Mull benötigt man in etwa einem Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootscharter ==&lt;br /&gt;
Ab Oban werden Angel- und Whalewatching-Touren angeboten. Gelegentlich finden auch Touren mit hoch motorisierten RIBs zum [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/ Corry Wreckan] bzw. [[The Great Race]] statt. Die bekannteste Adresse für Bareboat-Charter dürfte [http://www.alba-sailing.co.uk/ Alba-Sailing] sein, die allerdings etwa 4 km nördlich von Oban in der Dunstuffnage Marina liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Oban2.JPG|Oban&lt;br /&gt;
Image:Oban Hafen.JPG|Oban Hafen&lt;br /&gt;
Image:Firth of Lorn Colonsay.JPG|Firth of Lorn und Colonsay&lt;br /&gt;
Image:Loch Linnhe.JPG|Loch Linnhe mit Castle Stalker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40144</id>
		<title>Oban</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40144"/>
		<updated>2016-03-20T01:10:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Bootscharter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]] &amp;gt; [[Schottland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban ist eine der wichtigen Anlaufpunkte und Verkehrsknoten für die Hebriden. Hier sind Yachtausrüster, Supermärkte mit 7-Tage-Woche und Charterbasen in nächster Nähe ebenso zu finden, wie eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise auf dem Landweg ==&lt;br /&gt;
Hier endet sowohl die Bahn, als auch eine Busverbindung von Glasgow. Glasgow verfügt, ebenso wie Edinburgh das in einer Stunde per Zug erreichbar ist, über internationale Flugverbindungen zum Kontinent. Die [http://www.firstgroup.com/scotrail/tt/1166111011-Route06.pdf Zugfahrt nach Oban] dauert von Glasgow / Queens Station (nicht zu verwechseln mit Central Station) etwa drei Stunden. In Oban landet man direkt in der Stadt neben dem Railway Quay mit den Fährverbindungen von Caledonian MacBrayne zu den [[Äußere Hebriden|Äußeren Hebriden]]. Hier liegen ansonsten nur Fischerboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anreise- und Unterbringungsmöglichkeiten für Oban liefert die Webseite von [http://www.ga-taxis.co.uk/oban/oban_getting_here.html Oban Taxis Transport].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgesetzt davon am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; geht die Fähre nach Kerrera, der Insel gegenüber von Oban ab. Diese Insel deckt Oban Bay nach Westen hin ab. Normalerweise operiert diese Fähre bis etwa 20 Uhr, zu besonderen Anlässen auch länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegemöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Oban selbst gibt es keine geeigneten Liegemöglichkeiten für Yachten. Sehr große Yachten können nach Anmeldung am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; festmachen. Kurzzeitig kann man dort auch beispielsweise zum Aufnehmen von Crew oder Ladung festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kerrera hat sich [http://www.obanmarina.com/ Oban Marina] mittlerweile eine gut ausgestattete Marina mit Schwimmstegen, Strom- und Wasseranschluss und der Möglichkeit für kleinere Werftarbeiten etabliert. Im Gegensatz zu früher sind nur noch wenige Mooringbojenvorhanden. Transityachten sollten möglichst diese Marina ansteuern und Oban meiden. Für den Wassertaxibetrieb nach Oban sorgt die Marina oder man nimmt sein Dinghi, wenn es später wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;Railway Quay&#039;&#039; gibt es heutzutage praktisch keine vernünftigen Festmachemöglichkeiten mehr, weil der Zugang weitgehend durch den im Ausbau befindlichen CalMac-Anleger versperrt ist und die verbliebene Kaimauer durch im Päckchen liegende Fischerboote belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich findet man noch eine freie Boje in der Nordostecke der Oban Bay für kleinere Yachten. Am Südende von Oban Bay im Westen der Stadt liegt noch ein weiterer Hafen, der aber angeblich keinen Platz für Transityachten bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung von See ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban Bay liegt in einem durch die vorgelagerte Insel Kerrera gebildeten Seitenarm des Firth of Lorn. Man kann entweder über die Nordeinfahrt, einer etwas engen, aber gut betonnten, sicheren Durchfahrt nördlich von Oban oder von Süden her kommend durch eine längere Passage von ein bis zwei Stunden Fahrtdauer in die Bucht einfahren. Oban Bay selber ist sehr groß und hat nur wenige Untiefen, die ausnahmslos gut betonnt und meist für die Sportschiffahrt ungefährlich sind. In der Nordeinfahrt haben die Fährschiffe Vorrang. Sie melden sich über UKW, Kanal 16 und per Hornsignal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kommt entweder von Süden her über den [[Firth of Lorn]], von Westen her über den [[Mull|Sound of Mull]] oder von Norden her, wo der [[Caledonian Canal]] in Fort Williams endet. Von Fort Williams nach Oban ist es bei günstigem Strom und Wind etwa eine halbe Tagesreise. Von [[Mull|Tobermory]] nach Oban durch den Sound of Mull benötigt man in etwa einem Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootscharter ==&lt;br /&gt;
Ab oban werden Angel- und Whalewatching-Touren angeboten. Gelegentlich finden auch Touren mit hoch motorisierten RIBs zum [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/ Corry Wreckan] bzw. [[The Great Race]] statt. Die bekannteste Adresse für Bareboat-Charter dürfte [http://www.alba-sailing.co.uk/ Alba-Sailing] sein, die allerdings etwa 4 km nördlich von Oban in der Dunstuffnage Marina liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Oban2.JPG|Oban&lt;br /&gt;
Image:Oban Hafen.JPG|Oban Hafen&lt;br /&gt;
Image:Firth of Lorn Colonsay.JPG|Firth of Lorn und Colonsay&lt;br /&gt;
Image:Loch Linnhe.JPG|Loch Linnhe mit Castle Stalker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40143</id>
		<title>Oban</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40143"/>
		<updated>2016-03-20T01:09:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Ansteuerung von See */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]] &amp;gt; [[Schottland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban ist eine der wichtigen Anlaufpunkte und Verkehrsknoten für die Hebriden. Hier sind Yachtausrüster, Supermärkte mit 7-Tage-Woche und Charterbasen in nächster Nähe ebenso zu finden, wie eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise auf dem Landweg ==&lt;br /&gt;
Hier endet sowohl die Bahn, als auch eine Busverbindung von Glasgow. Glasgow verfügt, ebenso wie Edinburgh das in einer Stunde per Zug erreichbar ist, über internationale Flugverbindungen zum Kontinent. Die [http://www.firstgroup.com/scotrail/tt/1166111011-Route06.pdf Zugfahrt nach Oban] dauert von Glasgow / Queens Station (nicht zu verwechseln mit Central Station) etwa drei Stunden. In Oban landet man direkt in der Stadt neben dem Railway Quay mit den Fährverbindungen von Caledonian MacBrayne zu den [[Äußere Hebriden|Äußeren Hebriden]]. Hier liegen ansonsten nur Fischerboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anreise- und Unterbringungsmöglichkeiten für Oban liefert die Webseite von [http://www.ga-taxis.co.uk/oban/oban_getting_here.html Oban Taxis Transport].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgesetzt davon am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; geht die Fähre nach Kerrera, der Insel gegenüber von Oban ab. Diese Insel deckt Oban Bay nach Westen hin ab. Normalerweise operiert diese Fähre bis etwa 20 Uhr, zu besonderen Anlässen auch länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegemöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Oban selbst gibt es keine geeigneten Liegemöglichkeiten für Yachten. Sehr große Yachten können nach Anmeldung am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; festmachen. Kurzzeitig kann man dort auch beispielsweise zum Aufnehmen von Crew oder Ladung festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kerrera hat sich [http://www.obanmarina.com/ Oban Marina] mittlerweile eine gut ausgestattete Marina mit Schwimmstegen, Strom- und Wasseranschluss und der Möglichkeit für kleinere Werftarbeiten etabliert. Im Gegensatz zu früher sind nur noch wenige Mooringbojenvorhanden. Transityachten sollten möglichst diese Marina ansteuern und Oban meiden. Für den Wassertaxibetrieb nach Oban sorgt die Marina oder man nimmt sein Dinghi, wenn es später wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;Railway Quay&#039;&#039; gibt es heutzutage praktisch keine vernünftigen Festmachemöglichkeiten mehr, weil der Zugang weitgehend durch den im Ausbau befindlichen CalMac-Anleger versperrt ist und die verbliebene Kaimauer durch im Päckchen liegende Fischerboote belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich findet man noch eine freie Boje in der Nordostecke der Oban Bay für kleinere Yachten. Am Südende von Oban Bay im Westen der Stadt liegt noch ein weiterer Hafen, der aber angeblich keinen Platz für Transityachten bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung von See ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban Bay liegt in einem durch die vorgelagerte Insel Kerrera gebildeten Seitenarm des Firth of Lorn. Man kann entweder über die Nordeinfahrt, einer etwas engen, aber gut betonnten, sicheren Durchfahrt nördlich von Oban oder von Süden her kommend durch eine längere Passage von ein bis zwei Stunden Fahrtdauer in die Bucht einfahren. Oban Bay selber ist sehr groß und hat nur wenige Untiefen, die ausnahmslos gut betonnt und meist für die Sportschiffahrt ungefährlich sind. In der Nordeinfahrt haben die Fährschiffe Vorrang. Sie melden sich über UKW, Kanal 16 und per Hornsignal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kommt entweder von Süden her über den [[Firth of Lorn]], von Westen her über den [[Mull|Sound of Mull]] oder von Norden her, wo der [[Caledonian Canal]] in Fort Williams endet. Von Fort Williams nach Oban ist es bei günstigem Strom und Wind etwa eine halbe Tagesreise. Von [[Mull|Tobermory]] nach Oban durch den Sound of Mull benötigt man in etwa einem Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootscharter ==&lt;br /&gt;
Es werden Angel- und Whalewatching-Touren ab Oban angeboten. Gelegentlich finden auch Touren mit hoch motorisierten RIBs zum [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/ Corry Wreckan] bzw. [[The Great Race]] statt. Die bekannteste Adresse für Bareboat-Charter dürfte [http://www.alba-sailing.co.uk/ Alba-Sailing] sein, das allerdings etwa 4 km nördlich von Oban in der Dunstuffnage Marina liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Oban2.JPG|Oban&lt;br /&gt;
Image:Oban Hafen.JPG|Oban Hafen&lt;br /&gt;
Image:Firth of Lorn Colonsay.JPG|Firth of Lorn und Colonsay&lt;br /&gt;
Image:Loch Linnhe.JPG|Loch Linnhe mit Castle Stalker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40142</id>
		<title>Oban</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40142"/>
		<updated>2016-03-20T01:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Ansteuerung von See */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]] &amp;gt; [[Schottland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban ist eine der wichtigen Anlaufpunkte und Verkehrsknoten für die Hebriden. Hier sind Yachtausrüster, Supermärkte mit 7-Tage-Woche und Charterbasen in nächster Nähe ebenso zu finden, wie eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise auf dem Landweg ==&lt;br /&gt;
Hier endet sowohl die Bahn, als auch eine Busverbindung von Glasgow. Glasgow verfügt, ebenso wie Edinburgh das in einer Stunde per Zug erreichbar ist, über internationale Flugverbindungen zum Kontinent. Die [http://www.firstgroup.com/scotrail/tt/1166111011-Route06.pdf Zugfahrt nach Oban] dauert von Glasgow / Queens Station (nicht zu verwechseln mit Central Station) etwa drei Stunden. In Oban landet man direkt in der Stadt neben dem Railway Quay mit den Fährverbindungen von Caledonian MacBrayne zu den [[Äußere Hebriden|Äußeren Hebriden]]. Hier liegen ansonsten nur Fischerboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anreise- und Unterbringungsmöglichkeiten für Oban liefert die Webseite von [http://www.ga-taxis.co.uk/oban/oban_getting_here.html Oban Taxis Transport].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgesetzt davon am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; geht die Fähre nach Kerrera, der Insel gegenüber von Oban ab. Diese Insel deckt Oban Bay nach Westen hin ab. Normalerweise operiert diese Fähre bis etwa 20 Uhr, zu besonderen Anlässen auch länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegemöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Oban selbst gibt es keine geeigneten Liegemöglichkeiten für Yachten. Sehr große Yachten können nach Anmeldung am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; festmachen. Kurzzeitig kann man dort auch beispielsweise zum Aufnehmen von Crew oder Ladung festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kerrera hat sich [http://www.obanmarina.com/ Oban Marina] mittlerweile eine gut ausgestattete Marina mit Schwimmstegen, Strom- und Wasseranschluss und der Möglichkeit für kleinere Werftarbeiten etabliert. Im Gegensatz zu früher sind nur noch wenige Mooringbojenvorhanden. Transityachten sollten möglichst diese Marina ansteuern und Oban meiden. Für den Wassertaxibetrieb nach Oban sorgt die Marina oder man nimmt sein Dinghi, wenn es später wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;Railway Quay&#039;&#039; gibt es heutzutage praktisch keine vernünftigen Festmachemöglichkeiten mehr, weil der Zugang weitgehend durch den im Ausbau befindlichen CalMac-Anleger versperrt ist und die verbliebene Kaimauer durch im Päckchen liegende Fischerboote belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich findet man noch eine freie Boje in der Nordostecke der Oban Bay für kleinere Yachten. Am Südende von Oban Bay im Westen der Stadt liegt noch ein weiterer Hafen, der aber angeblich keinen Platz für Transityachten bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung von See ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban Bay liegt in einem durch die vorgelagerte Insel Kerrera gebildeten Seitenarm des Firth of Lorn. Man kann entweder über die Nordeinfahrt, einer etwas engen, aber gut betonnten, sicheren Durchfahrt nördlich von Oban oder von Süden her kommend durch eine längere Passage von ein bis zwei Stunden Fahrtdauer in die Bucht einfahren. Oban Bay selber ist sehr groß und hat nur wenige Untiefen, die ausnahmslos gut betonnt und meist für die Sportschiffahrt ungefährlich sind. In der Nordeinfahrt haben die Fährschiffe Vorrang. Sie melden sich über UKW, Kanal 16 und per Hornsignal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kommt entweder von Süden her über den [[Firth of Lorn]], von Westen her über den [[Mull|Sound of Mull]] oder von Norden her, wo der [[Caledonian Canal]] in Fort Williams endet. Von Fort William nach Oban sind es bei günstigem Strom und Wind etwa eine halbe Tagesreise. Von [[Mull|Tobermory]] nach Oban durch den Sound of Mull fährt man in etwa einem Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootscharter ==&lt;br /&gt;
Es werden Angel- und Whalewatching-Touren ab Oban angeboten. Gelegentlich finden auch Touren mit hoch motorisierten RIBs zum [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/ Corry Wreckan] bzw. [[The Great Race]] statt. Die bekannteste Adresse für Bareboat-Charter dürfte [http://www.alba-sailing.co.uk/ Alba-Sailing] sein, das allerdings etwa 4 km nördlich von Oban in der Dunstuffnage Marina liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Oban2.JPG|Oban&lt;br /&gt;
Image:Oban Hafen.JPG|Oban Hafen&lt;br /&gt;
Image:Firth of Lorn Colonsay.JPG|Firth of Lorn und Colonsay&lt;br /&gt;
Image:Loch Linnhe.JPG|Loch Linnhe mit Castle Stalker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40141</id>
		<title>Oban</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40141"/>
		<updated>2016-03-20T01:05:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Anlegemöglichkeiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]] &amp;gt; [[Schottland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban ist eine der wichtigen Anlaufpunkte und Verkehrsknoten für die Hebriden. Hier sind Yachtausrüster, Supermärkte mit 7-Tage-Woche und Charterbasen in nächster Nähe ebenso zu finden, wie eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise auf dem Landweg ==&lt;br /&gt;
Hier endet sowohl die Bahn, als auch eine Busverbindung von Glasgow. Glasgow verfügt, ebenso wie Edinburgh das in einer Stunde per Zug erreichbar ist, über internationale Flugverbindungen zum Kontinent. Die [http://www.firstgroup.com/scotrail/tt/1166111011-Route06.pdf Zugfahrt nach Oban] dauert von Glasgow / Queens Station (nicht zu verwechseln mit Central Station) etwa drei Stunden. In Oban landet man direkt in der Stadt neben dem Railway Quay mit den Fährverbindungen von Caledonian MacBrayne zu den [[Äußere Hebriden|Äußeren Hebriden]]. Hier liegen ansonsten nur Fischerboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anreise- und Unterbringungsmöglichkeiten für Oban liefert die Webseite von [http://www.ga-taxis.co.uk/oban/oban_getting_here.html Oban Taxis Transport].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgesetzt davon am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; geht die Fähre nach Kerrera, der Insel gegenüber von Oban ab. Diese Insel deckt Oban Bay nach Westen hin ab. Normalerweise operiert diese Fähre bis etwa 20 Uhr, zu besonderen Anlässen auch länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegemöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Oban selbst gibt es keine geeigneten Liegemöglichkeiten für Yachten. Sehr große Yachten können nach Anmeldung am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; festmachen. Kurzzeitig kann man dort auch beispielsweise zum Aufnehmen von Crew oder Ladung festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kerrera hat sich [http://www.obanmarina.com/ Oban Marina] mittlerweile eine gut ausgestattete Marina mit Schwimmstegen, Strom- und Wasseranschluss und der Möglichkeit für kleinere Werftarbeiten etabliert. Im Gegensatz zu früher sind nur noch wenige Mooringbojenvorhanden. Transityachten sollten möglichst diese Marina ansteuern und Oban meiden. Für den Wassertaxibetrieb nach Oban sorgt die Marina oder man nimmt sein Dinghi, wenn es später wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;Railway Quay&#039;&#039; gibt es heutzutage praktisch keine vernünftigen Festmachemöglichkeiten mehr, weil der Zugang weitgehend durch den im Ausbau befindlichen CalMac-Anleger versperrt ist und die verbliebene Kaimauer durch im Päckchen liegende Fischerboote belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich findet man noch eine freie Boje in der Nordostecke der Oban Bay für kleinere Yachten. Am Südende von Oban Bay im Westen der Stadt liegt noch ein weiterer Hafen, der aber angeblich keinen Platz für Transityachten bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung von See ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban Bay liegt in einem durch die vorgelagerte Insel Kerrera gebildeten Seitenarm des Firth of Lorn. Man kann entweder über die Nordeinfahrt, einer etwas engen, aber gut betonnten, sicheren Durchfahrt nördlich von Oban oder von Süden her kommend durch eine längere Passage von ein bis zwei Stunden Fahrtdauer in die Bucht kommen. Oban Bay selber ist sehr groß und hat nur wenige Untiefen, die ausnahmslos gut betonnt und meist für die Sportschiffahrt ungefährlich sind. In der Nordeinfahrt haben die Fährschiffe Vorrang. Sie melden sich über UKW, Kanal 16 und per Hornsignal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kommt entweder von Süden her über den [[Firth of Lorn]], von Westen her über den [[Mull|Sound of Mull]] oder von Norden her, wo der [[Caledonian Canal]] in Fort Williams endet. Von Fort William nach Oban sind es bei günstigem Strom und Wind etwa eine halbe Tagesreise. Von [[Mull|Tobermory]] nach Oban durch den Sound of Mull fährt man in etwa einem Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootscharter ==&lt;br /&gt;
Es werden Angel- und Whalewatching-Touren ab Oban angeboten. Gelegentlich finden auch Touren mit hoch motorisierten RIBs zum [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/ Corry Wreckan] bzw. [[The Great Race]] statt. Die bekannteste Adresse für Bareboat-Charter dürfte [http://www.alba-sailing.co.uk/ Alba-Sailing] sein, das allerdings etwa 4 km nördlich von Oban in der Dunstuffnage Marina liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Oban2.JPG|Oban&lt;br /&gt;
Image:Oban Hafen.JPG|Oban Hafen&lt;br /&gt;
Image:Firth of Lorn Colonsay.JPG|Firth of Lorn und Colonsay&lt;br /&gt;
Image:Loch Linnhe.JPG|Loch Linnhe mit Castle Stalker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40140</id>
		<title>Oban</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40140"/>
		<updated>2016-03-20T01:02:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Anlegemöglichkeiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]] &amp;gt; [[Schottland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban ist eine der wichtigen Anlaufpunkte und Verkehrsknoten für die Hebriden. Hier sind Yachtausrüster, Supermärkte mit 7-Tage-Woche und Charterbasen in nächster Nähe ebenso zu finden, wie eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise auf dem Landweg ==&lt;br /&gt;
Hier endet sowohl die Bahn, als auch eine Busverbindung von Glasgow. Glasgow verfügt, ebenso wie Edinburgh das in einer Stunde per Zug erreichbar ist, über internationale Flugverbindungen zum Kontinent. Die [http://www.firstgroup.com/scotrail/tt/1166111011-Route06.pdf Zugfahrt nach Oban] dauert von Glasgow / Queens Station (nicht zu verwechseln mit Central Station) etwa drei Stunden. In Oban landet man direkt in der Stadt neben dem Railway Quay mit den Fährverbindungen von Caledonian MacBrayne zu den [[Äußere Hebriden|Äußeren Hebriden]]. Hier liegen ansonsten nur Fischerboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anreise- und Unterbringungsmöglichkeiten für Oban liefert die Webseite von [http://www.ga-taxis.co.uk/oban/oban_getting_here.html Oban Taxis Transport].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgesetzt davon am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; geht die Fähre nach Kerrera, der Insel gegenüber von Oban ab. Diese Insel deckt Oban Bay nach Westen hin ab. Normalerweise operiert diese Fähre bis etwa 20 Uhr, zu besonderen Anlässen auch länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegemöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Oban selbst gibt es keine geeigneten Liegemöglichkeiten für Yachten. Sehr große Yachten können nach Anmeldung am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; festmachen. Kurzzeitig kann man dort auch beispielsweise zum Aufnehmen von Crew oder Ladung festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kerrera ist mit [http://www.obanmarina.com/ Oban Marina] eine mittlerweile recht stattliche Marina mit Schwimmstegen, Strom- und Wasseranschluss und der Möglichkeit für kleinere Werftarbeiten situiert. Im Gegensatz zu früher sind nur noch wenige Mooringbojen in Betrieb. Transityachten sollten möglichst diese Marina ansteuern und Oban meiden. Für den Wassertaxibetrieb nach Oban sorgt die Marina oder man nimmt sein Dinghi, wenn es später wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;Railway Quay&#039;&#039; gibt es heutzutage praktisch keine vernünftigen Festmachemöglichkeiten mehr, weil der Zugang weitgehend durch den im Ausbau befindlichen CalMac-Anleger versperrt ist und die verbliebene Kaimauer durch im Päckchen liegende Fischerboote belegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich findet man noch eine freie Boje in der Nordostecke der Oban Bay für kleinere Yachten. Am Südende von Oban Bay im Westen der Stadt liegt noch ein weiterer Hafen, der angeblich keinen Platz für Transityachten bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung von See ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban Bay liegt in einem durch die vorgelagerte Insel Kerrera gebildeten Seitenarm des Firth of Lorn. Man kann entweder über die Nordeinfahrt, einer etwas engen, aber gut betonnten, sicheren Durchfahrt nördlich von Oban oder von Süden her kommend durch eine längere Passage von ein bis zwei Stunden Fahrtdauer in die Bucht kommen. Oban Bay selber ist sehr groß und hat nur wenige Untiefen, die ausnahmslos gut betonnt und meist für die Sportschiffahrt ungefährlich sind. In der Nordeinfahrt haben die Fährschiffe Vorrang. Sie melden sich über UKW, Kanal 16 und per Hornsignal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kommt entweder von Süden her über den [[Firth of Lorn]], von Westen her über den [[Mull|Sound of Mull]] oder von Norden her, wo der [[Caledonian Canal]] in Fort Williams endet. Von Fort William nach Oban sind es bei günstigem Strom und Wind etwa eine halbe Tagesreise. Von [[Mull|Tobermory]] nach Oban durch den Sound of Mull fährt man in etwa einem Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootscharter ==&lt;br /&gt;
Es werden Angel- und Whalewatching-Touren ab Oban angeboten. Gelegentlich finden auch Touren mit hoch motorisierten RIBs zum [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/ Corry Wreckan] bzw. [[The Great Race]] statt. Die bekannteste Adresse für Bareboat-Charter dürfte [http://www.alba-sailing.co.uk/ Alba-Sailing] sein, das allerdings etwa 4 km nördlich von Oban in der Dunstuffnage Marina liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Oban2.JPG|Oban&lt;br /&gt;
Image:Oban Hafen.JPG|Oban Hafen&lt;br /&gt;
Image:Firth of Lorn Colonsay.JPG|Firth of Lorn und Colonsay&lt;br /&gt;
Image:Loch Linnhe.JPG|Loch Linnhe mit Castle Stalker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40139</id>
		<title>Oban</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40139"/>
		<updated>2016-03-20T00:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* An- und Abreise auf dem Landweg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]] &amp;gt; [[Schottland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban ist eine der wichtigen Anlaufpunkte und Verkehrsknoten für die Hebriden. Hier sind Yachtausrüster, Supermärkte mit 7-Tage-Woche und Charterbasen in nächster Nähe ebenso zu finden, wie eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise auf dem Landweg ==&lt;br /&gt;
Hier endet sowohl die Bahn, als auch eine Busverbindung von Glasgow. Glasgow verfügt, ebenso wie Edinburgh das in einer Stunde per Zug erreichbar ist, über internationale Flugverbindungen zum Kontinent. Die [http://www.firstgroup.com/scotrail/tt/1166111011-Route06.pdf Zugfahrt nach Oban] dauert von Glasgow / Queens Station (nicht zu verwechseln mit Central Station) etwa drei Stunden. In Oban landet man direkt in der Stadt neben dem Railway Quay mit den Fährverbindungen von Caledonian MacBrayne zu den [[Äußere Hebriden|Äußeren Hebriden]]. Hier liegen ansonsten nur Fischerboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anreise- und Unterbringungsmöglichkeiten für Oban liefert die Webseite von [http://www.ga-taxis.co.uk/oban/oban_getting_here.html Oban Taxis Transport].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgesetzt davon am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; geht die Fähre nach Kerrera, der Insel gegenüber von Oban ab. Diese Insel deckt Oban Bay nach Westen hin ab. Normalerweise operiert diese Fähre bis etwa 20 Uhr, zu besonderen Anlässen auch länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegemöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Oban selber gibt es eigentlich keine Liegemöglichkeiten für Yachten, Sehr große Yachten können nach Anmeldung am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; liegen. Kurzzeitig kann man dort auch zum Beispiel zum Aufnehmen von Crew oder Ladung festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kerrera ist mit [http://www.obanmarina.com/ Oban Marina] eine mittlerweile recht stattliche Marina mit Schwimmstegen, Strom- und Wasseranschluss und der Möglichkeit für kleinere Werftarbeiten situiert. Im Gegensatz zu früher sind nur noch wenige Mooringbojen in Betrieb. Transityachten sollten möglichst diese Marina ansteuern und Oban meiden. Für den Wassertaxibetrieb nach Oban sorgt die Marina oder man nimmt sein Dinghi, wenn es später wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;Railway Quay&#039;&#039; gibt es heutzutage praktisch keine vernünftigen Festmachemöglichkeiten mehr, weil der Zugang weitgehend durch den im Ausbau befindlichen CalMac-Anleger versperrt ist und die verbliebene Kaimauer durch im Päckchen liegende Fischerboote belegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich findet man noch eine freie Boje in der Nordostecke der Oban Bay für kleinere Yachten. Am Südende von Oban Bay im Westen der Stadt liegt noch ein weiterer Hafen, der angeblich keinen Platz für Transityachten bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung von See ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban Bay liegt in einem durch die vorgelagerte Insel Kerrera gebildeten Seitenarm des Firth of Lorn. Man kann entweder über die Nordeinfahrt, einer etwas engen, aber gut betonnten, sicheren Durchfahrt nördlich von Oban oder von Süden her kommend durch eine längere Passage von ein bis zwei Stunden Fahrtdauer in die Bucht kommen. Oban Bay selber ist sehr groß und hat nur wenige Untiefen, die ausnahmslos gut betonnt und meist für die Sportschiffahrt ungefährlich sind. In der Nordeinfahrt haben die Fährschiffe Vorrang. Sie melden sich über UKW, Kanal 16 und per Hornsignal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kommt entweder von Süden her über den [[Firth of Lorn]], von Westen her über den [[Mull|Sound of Mull]] oder von Norden her, wo der [[Caledonian Canal]] in Fort Williams endet. Von Fort William nach Oban sind es bei günstigem Strom und Wind etwa eine halbe Tagesreise. Von [[Mull|Tobermory]] nach Oban durch den Sound of Mull fährt man in etwa einem Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootscharter ==&lt;br /&gt;
Es werden Angel- und Whalewatching-Touren ab Oban angeboten. Gelegentlich finden auch Touren mit hoch motorisierten RIBs zum [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/ Corry Wreckan] bzw. [[The Great Race]] statt. Die bekannteste Adresse für Bareboat-Charter dürfte [http://www.alba-sailing.co.uk/ Alba-Sailing] sein, das allerdings etwa 4 km nördlich von Oban in der Dunstuffnage Marina liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Oban2.JPG|Oban&lt;br /&gt;
Image:Oban Hafen.JPG|Oban Hafen&lt;br /&gt;
Image:Firth of Lorn Colonsay.JPG|Firth of Lorn und Colonsay&lt;br /&gt;
Image:Loch Linnhe.JPG|Loch Linnhe mit Castle Stalker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40138</id>
		<title>Oban</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40138"/>
		<updated>2016-03-20T00:57:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]] &amp;gt; [[Schottland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban ist eine der wichtigen Anlaufpunkte und Verkehrsknoten für die Hebriden. Hier sind Yachtausrüster, Supermärkte mit 7-Tage-Woche und Charterbasen in nächster Nähe ebenso zu finden, wie eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise auf dem Landweg ==&lt;br /&gt;
Hier endet sowohl die Bahn als auch eine Busverbindung von Glasgow. Glasgow verfügt ebenso wie Edinburgh, das in einer Stunde per Zug erreichbar ist, über internationale Flugverbindungen zum Kontinent. Die [http://www.firstgroup.com/scotrail/tt/1166111011-Route06.pdf Zugfahrt nach Oban] dauert von Glasgow / Queens Station (nicht zu verwechseln mit Central Station) etwa drei Stunden. In Oban landet man direkt in der Stadt neben dem Railway Quay mit den Fährverbindungen von Caledonian MacBrayne zu den [[Äußere Hebriden|Äußeren Hebriden]]. Hier liegen ansonsten nur Fischerboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anreise- und Unterbringungsmöglichkeiten für Oban liefert die Webseite von [http://www.ga-taxis.co.uk/oban/oban_getting_here.html Oban Taxis Transport].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgesetzt davon am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; geht die Fähre nach Kerrera, der Insel gegenüber von Oban ab. Diese Insel deckt Oban Bay nach Westen hin ab. Normalerweise operiert diese Fähre bis etwa 20 Uhr, zu besonderen Anlässen auch länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegemöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Oban selber gibt es eigentlich keine Liegemöglichkeiten für Yachten, Sehr große Yachten können nach Anmeldung am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; liegen. Kurzzeitig kann man dort auch zum Beispiel zum Aufnehmen von Crew oder Ladung festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kerrera ist mit [http://www.obanmarina.com/ Oban Marina] eine mittlerweile recht stattliche Marina mit Schwimmstegen, Strom- und Wasseranschluss und der Möglichkeit für kleinere Werftarbeiten situiert. Im Gegensatz zu früher sind nur noch wenige Mooringbojen in Betrieb. Transityachten sollten möglichst diese Marina ansteuern und Oban meiden. Für den Wassertaxibetrieb nach Oban sorgt die Marina oder man nimmt sein Dinghi, wenn es später wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;Railway Quay&#039;&#039; gibt es heutzutage praktisch keine vernünftigen Festmachemöglichkeiten mehr, weil der Zugang weitgehend durch den im Ausbau befindlichen CalMac-Anleger versperrt ist und die verbliebene Kaimauer durch im Päckchen liegende Fischerboote belegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich findet man noch eine freie Boje in der Nordostecke der Oban Bay für kleinere Yachten. Am Südende von Oban Bay im Westen der Stadt liegt noch ein weiterer Hafen, der angeblich keinen Platz für Transityachten bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung von See ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban Bay liegt in einem durch die vorgelagerte Insel Kerrera gebildeten Seitenarm des Firth of Lorn. Man kann entweder über die Nordeinfahrt, einer etwas engen, aber gut betonnten, sicheren Durchfahrt nördlich von Oban oder von Süden her kommend durch eine längere Passage von ein bis zwei Stunden Fahrtdauer in die Bucht kommen. Oban Bay selber ist sehr groß und hat nur wenige Untiefen, die ausnahmslos gut betonnt und meist für die Sportschiffahrt ungefährlich sind. In der Nordeinfahrt haben die Fährschiffe Vorrang. Sie melden sich über UKW, Kanal 16 und per Hornsignal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kommt entweder von Süden her über den [[Firth of Lorn]], von Westen her über den [[Mull|Sound of Mull]] oder von Norden her, wo der [[Caledonian Canal]] in Fort Williams endet. Von Fort William nach Oban sind es bei günstigem Strom und Wind etwa eine halbe Tagesreise. Von [[Mull|Tobermory]] nach Oban durch den Sound of Mull fährt man in etwa einem Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootscharter ==&lt;br /&gt;
Es werden Angel- und Whalewatching-Touren ab Oban angeboten. Gelegentlich finden auch Touren mit hoch motorisierten RIBs zum [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/ Corry Wreckan] bzw. [[The Great Race]] statt. Die bekannteste Adresse für Bareboat-Charter dürfte [http://www.alba-sailing.co.uk/ Alba-Sailing] sein, das allerdings etwa 4 km nördlich von Oban in der Dunstuffnage Marina liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Oban2.JPG|Oban&lt;br /&gt;
Image:Oban Hafen.JPG|Oban Hafen&lt;br /&gt;
Image:Firth of Lorn Colonsay.JPG|Firth of Lorn und Colonsay&lt;br /&gt;
Image:Loch Linnhe.JPG|Loch Linnhe mit Castle Stalker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40137</id>
		<title>Oban</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Oban&amp;diff=40137"/>
		<updated>2016-03-20T00:57:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]] &amp;gt; [[Schottland]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban ist eine der wichtigen Anlaufpunkte und Verkehrsknoten für die Hebriden. Hier sind Yachtausrüster, Supermärkte mit 7-Tage-Woche und Charterbasen in nächster Nähe ebenso zu finden wie eine umfangreiche touristische Infrastruktur mit Hotels und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== An- und Abreise auf dem Landweg ==&lt;br /&gt;
Hier endet sowohl die Bahn als auch eine Busverbindung von Glasgow. Glasgow verfügt ebenso wie Edinburgh, das in einer Stunde per Zug erreichbar ist, über internationale Flugverbindungen zum Kontinent. Die [http://www.firstgroup.com/scotrail/tt/1166111011-Route06.pdf Zugfahrt nach Oban] dauert von Glasgow / Queens Station (nicht zu verwechseln mit Central Station) etwa drei Stunden. In Oban landet man direkt in der Stadt neben dem Railway Quay mit den Fährverbindungen von Caledonian MacBrayne zu den [[Äußere Hebriden|Äußeren Hebriden]]. Hier liegen ansonsten nur Fischerboote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Anreise- und Unterbringungsmöglichkeiten für Oban liefert die Webseite von [http://www.ga-taxis.co.uk/oban/oban_getting_here.html Oban Taxis Transport].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas abgesetzt davon am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; geht die Fähre nach Kerrera, der Insel gegenüber von Oban ab. Diese Insel deckt Oban Bay nach Westen hin ab. Normalerweise operiert diese Fähre bis etwa 20 Uhr, zu besonderen Anlässen auch länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlegemöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Oban selber gibt es eigentlich keine Liegemöglichkeiten für Yachten, Sehr große Yachten können nach Anmeldung am &#039;&#039;North Pier&#039;&#039; liegen. Kurzzeitig kann man dort auch zum Beispiel zum Aufnehmen von Crew oder Ladung festmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Kerrera ist mit [http://www.obanmarina.com/ Oban Marina] eine mittlerweile recht stattliche Marina mit Schwimmstegen, Strom- und Wasseranschluss und der Möglichkeit für kleinere Werftarbeiten situiert. Im Gegensatz zu früher sind nur noch wenige Mooringbojen in Betrieb. Transityachten sollten möglichst diese Marina ansteuern und Oban meiden. Für den Wassertaxibetrieb nach Oban sorgt die Marina oder man nimmt sein Dinghi, wenn es später wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &#039;&#039;Railway Quay&#039;&#039; gibt es heutzutage praktisch keine vernünftigen Festmachemöglichkeiten mehr, weil der Zugang weitgehend durch den im Ausbau befindlichen CalMac-Anleger versperrt ist und die verbliebene Kaimauer durch im Päckchen liegende Fischerboote belegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich findet man noch eine freie Boje in der Nordostecke der Oban Bay für kleinere Yachten. Am Südende von Oban Bay im Westen der Stadt liegt noch ein weiterer Hafen, der angeblich keinen Platz für Transityachten bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansteuerung von See ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oban Bay liegt in einem durch die vorgelagerte Insel Kerrera gebildeten Seitenarm des Firth of Lorn. Man kann entweder über die Nordeinfahrt, einer etwas engen, aber gut betonnten, sicheren Durchfahrt nördlich von Oban oder von Süden her kommend durch eine längere Passage von ein bis zwei Stunden Fahrtdauer in die Bucht kommen. Oban Bay selber ist sehr groß und hat nur wenige Untiefen, die ausnahmslos gut betonnt und meist für die Sportschiffahrt ungefährlich sind. In der Nordeinfahrt haben die Fährschiffe Vorrang. Sie melden sich über UKW, Kanal 16 und per Hornsignal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kommt entweder von Süden her über den [[Firth of Lorn]], von Westen her über den [[Mull|Sound of Mull]] oder von Norden her, wo der [[Caledonian Canal]] in Fort Williams endet. Von Fort William nach Oban sind es bei günstigem Strom und Wind etwa eine halbe Tagesreise. Von [[Mull|Tobermory]] nach Oban durch den Sound of Mull fährt man in etwa einem Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bootscharter ==&lt;br /&gt;
Es werden Angel- und Whalewatching-Touren ab Oban angeboten. Gelegentlich finden auch Touren mit hoch motorisierten RIBs zum [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/ Corry Wreckan] bzw. [[The Great Race]] statt. Die bekannteste Adresse für Bareboat-Charter dürfte [http://www.alba-sailing.co.uk/ Alba-Sailing] sein, das allerdings etwa 4 km nördlich von Oban in der Dunstuffnage Marina liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Oban2.JPG|Oban&lt;br /&gt;
Image:Oban Hafen.JPG|Oban Hafen&lt;br /&gt;
Image:Firth of Lorn Colonsay.JPG|Firth of Lorn und Colonsay&lt;br /&gt;
Image:Loch Linnhe.JPG|Loch Linnhe mit Castle Stalker&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40136</id>
		<title>Schottland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40136"/>
		<updated>2016-03-20T00:40:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Geschichten aus der Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Scotland2.svg.png|200px|right]]&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
{{#display_map:&lt;br /&gt;
57.984808, -6.723633~ ~ ~ ~ ~[[Hebriden]];&lt;br /&gt;
58.972667, -2.856445~ ~ ~ ~ ~[[Orkney]];&lt;br /&gt;
60.283408, -1.186523~ ~ ~ ~ ~[[Shetland Islands]];&lt;br /&gt;
58.65, -5~ ~ ~ ~ ~Cape Wrath;&lt;br /&gt;
|centre=58.35563,-2.724609&lt;br /&gt;
|type=hybrid &lt;br /&gt;
|zoom=6 &lt;br /&gt;
|width=550 &lt;br /&gt;
|height=550&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schottland&#039;&#039;&#039; bietet mit seiner exponierten Lage im Atlantik und seiner nördlichen Lage eine teilweise raue, aber faszinierende Landschaft. Insbesondere im Norden ist Schottland nur dünn besiedelt und bietet damit Ruhe und Einsamkeit.&lt;br /&gt;
Während die Vegetation der Ostküste noch relativ abwechslungsreich und üppig ist, ist die Westküste schroff, felsig und karg, zugleich aber auch atemberaubend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Schottland auch für seinen Single Malt Whisky. Zahlreiche Destillerien können besichtigt werden. Zum Beispiel im Rahmen der [http://www.worldcruising.com/classicmaltscruise/ Classic Malt Cruise], einem Segel-Event im Bereich der [[Innere Hebriden|Inneren Hebriden]] zwischen [[Oban]], [[Skye]] und [[Islay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reviere==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einteilung der Häfen nach Gebieten ist an die einschlägige Literatur angelehnt! &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordsee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Clyde|Firth of Clyde]]&lt;br /&gt;
* [[Oban|Firth of Lorne]], [[Oban]]&lt;br /&gt;
* [[Fort William bis Cape Wrath]]&lt;br /&gt;
* [[Cape Wrath to Wick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottland umfasst neben dem Festland zahlreiche Inselgruppen, die einen Törn wert sind.&lt;br /&gt;
Eine der Westküste Schottlands vorgelagerte Inselgruppe sind die &#039;&#039;&#039;[[Hebriden]]&#039;&#039;&#039;. An der &lt;br /&gt;
Nordspitze Schottlands liegen die &#039;&#039;&#039;[[Orkney|Orkney Islands]]&#039;&#039;&#039; und weit ausgelagert im Nordosten Schottlands&lt;br /&gt;
die &#039;&#039;&#039;[[Shetland Islands]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Loch Lomond]]&lt;br /&gt;
* [[Caledonian Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Crinan Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Union Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter und Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima ist atlantisch geprägt, mit häufigem Wechsel zwischen Sonne und Regen, wobei die Niederschlagsmengen in Westschottland deutlich höher liegen (bis zu 4000mm/Jahr in Arisaig) als im Osten. &lt;br /&gt;
Dafür sind die Wassertemperaturen im Westen wegen des Golfstroms etwas höher als in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Die Sommer sind eher kühl, die meisten Niederschläge fallen im Herbst, die Winter sind mild, an der Westküste häufig frostfrei. In den Berglagen der Highlands ist das Klima erheblich rauher als an der Küste. Der Ben Nevis (1344m) bleibt auch im Sommer häufig schneebedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist generell windreich, dabei überwiegt der Westen den Osten. Die häufigsten Starkwindereignisse werden auf den Hebriden verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaRegen.asp Karte der Jahresniederschläge in Schottland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaWetter.asp Temperaturen und Sonnenstunden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittliche Windrichtung- und Stärke in/auf:    [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_benbecula.htm Benbecula] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_port_ellen_islay.htm Islay] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_kirkwall.htm Orkney]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_inverness.htm Inverness]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_edinburgh.htm Edinburgh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur zu Navigation und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem an der Westküste Schottlands und im Bereich der Inseln ist bei jeder Törnplanung die Beachtung der Tide und der daraus entstehenden Strömungen ein absolutes Muss. Um Kaps oder in Meerengen können erhebliche Strömungsgeschwindigkeiten auftreten. Berüchtigt dafür ist der [http://www.gemini-crinan.co.uk/corryvreckan.html Gulf of Corryvreckan], zwischen Jura und Scarba, wo es zu einem Tidenstrom von 8kn kommt.&lt;br /&gt;
An vielen Stellen sind [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/index.html Whirlpools](Strudel) und Overfalls (brechende Standwellen) zu sehen (z.B. am östlichen Ende des Sound of [[Mull]]).&lt;br /&gt;
Es genügt nicht, die aktuelle Phase der Tide zu kennen, um Stärke und Richtung der Strömungen abschätzen zu können. Aufgrund der komplizierten Wechselwirkungen treten an verschiedenen Stellen oft entgegengesetzte Stromrichtungen auf. Auch der zeitliche Ablauf der Tide ist an verschiedenen Küstenabschnitten stark unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Es bleibt nichts anderes übrig, als für jeden einzelnen Streckenabschnitt und die entsprechende Uhrzeit die Richtung und die Stärke der Strömung nachzusehen. Selbst dann bleiben noch genug Überraschungen, denn die Natur hält sich nicht immer an feste Regeln.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte Literatur:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Reeds Nautical Almanac: Yachtsman&#039;s Bible|Zusatz=Herausgeber:Adlard Coles Nautical|ASIN=1408105047}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Coast of Ireland, West Coast of Scotland|Zusatz=United Kingdom Hydrographic   Office|ASIN=0707712181}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: Orkney and Shetlands|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707712092}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Sea (North Western Part)|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707715776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Gezeitenvorhersage: [http://easytide.ukho.gov.uk/EasyTide/EasyTide/index.aspx Admiralty EasyTide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Yachtsman&#039;s Pilots&amp;quot; von Martin Lawrence zu den einzelnen Inseln oder Küstenabschnitten (Imray)z.B.:&lt;br /&gt;
{{Buch|Autor=Martin Lawrence|Titel=The Yachtsman&#039;s Pilot: North and East Scotland|Zusatz=Verlag Imray |ASIN=1846231965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [http://www.clyde.org/ Clyde Crusing Club] gibt &#039;&#039;&#039;Sailing Directions&#039;&#039;&#039; als Revierführer heraus:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Firth of Clyde: Including North Channel, Solway Firth and the Isle of Man Pt. 1|Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786015}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Kintyre to Ardnamurchan Pt. 2 |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786023}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Ardnamurchan to Cape Wrath Pt. 3  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786031}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Outer Hebrides Pt. 4  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=189978604X}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: N and NE Coasts of Scotland and Orkney Islands Pt. 5  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786058}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Shetland Islands Pt. 6  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten aus der Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Manifestation der geografischen Einheit Schottlands war der Bau des Hadrianswalls 123 n. Chr. auf der Tyne-Solvay Linie. Die Römer nannten die Region jenseits des Walls &#039;&#039;&#039;Caledonia&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 8. Jahrhundert kam es zu häufigen Überfällen durch die Wikinger. Sie prägten auch über längere Zeit die Kultur und die Sprache. Viele Ortsnamen im heutigen Schottland lassen diesen Zusammenhang noch deutlich erkennen (z.B. Lerwick, [[Shetlandinseln]] – Larvik, [[Norwegen]], Stromness, [[Orkney]]inseln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständige Bedrohung aus dem Norden und Osten zwang die Stämme sich zusammenzuschließen. Aus diesem Beweggrund entstand das Königreich &#039;&#039;&#039;Alba&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war die Christianisierung, vor allem der Oberschicht, bereits weit fortgeschritten. Sie erfolgte durch eingewanderte [[Irland|irische]] Mönche und Klostergründungen, wie z. Bsp. auf [[Iona]], [[Hebriden]] , Papa Stronsay , [[Orkney]] oder [[Lindisfarne]] bei Newcastle, [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1588 gelang es den Engländern, die Spanische Armada in die Flucht zu schlagen. Viele der spanischen Schiffe retteten sich durch eine nördliche Umfahrung Schottlands, wobei wiederum einzelne Schiffe verloren gingen. So soll die &amp;quot;San Juan de Sicilia&amp;quot; in der Bucht von Tobermory, [[Mull]] gesunken sein. Seitdem geistert die Vision eines Schatzes in den Köpfen der Anwohner, der darauf wartet gehoben zu werden.&lt;br /&gt;
Ein anderes Schiff, die &amp;quot;El Gran Grifon&amp;quot; strandete auf der Fair Isle zwischen den [[Orkney]]s und den [[Shetlandinseln|Shetlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten gewann der Nachbar [[England]] immer stärkeren Einfluss, was zu wiederkehrenden kriegerischen Auseinandersetzungen führte. &lt;br /&gt;
Als letzter Versuch, die Vormacht der Engländer zu brechen,  wird der Aufstand des Stewarts Bonnie Prince Charlie angesehen, dessen Armee 1746 bei Culloden vernichtend geschlagen wurde. Charlie konnte fliehen und wurde von Flora McDonald in Kilmuir auf [[Skye]] versteckt, bis er die Rückkehr nach Frankreich wagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Schottland2.gif|Loch Lomond ist das Binnenrevier der Glaswegians&lt;br /&gt;
Image:Schottland1.gif|In Alexandria, Loch Lomond liegt die &amp;quot;Maid Of The Loch&amp;quot;. Hier sind auch die meisten touristischen Einrichtungen.&lt;br /&gt;
Image:Schottland3.gif|Kyle of Lochalsh zwischen Skye und dem Mainland&lt;br /&gt;
Image:Schottland4.gif|Urquart Castle am Loch Ness, Caledonian Canal&lt;br /&gt;
Image:Schottland5.gif|Stalker Castle im Loch Linnhe&lt;br /&gt;
Image:Schottland6.gif|Blick auf den Firth of Lorne&lt;br /&gt;
Image:Schottland7.gif|Oban, Segler und Fähre nach [[Harris]] und [[North Uist]]&lt;br /&gt;
Image:Schottland8.gif|Lochranza, Isle of Arran, Firth of Clyde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://sailscotland.co.uk/ SailScotland.co.uk] - Segelinformationen für Schottland&lt;br /&gt;
* [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/ Undiscovered Scotland - Onlinereiseführer]&lt;br /&gt;
* [http://www.calmac.co.uk/ Caledonian MacBrayne - ohne diese Fähren geht in Schottland gar nichts]&lt;br /&gt;
* [http://www.firthoflorn.co.uk/ Meeresangeln im Firth of Lorne]&lt;br /&gt;
* [http://www.stornowaysac.co.uk/home/home/index.aspx Stornoway Sea Angling Club - Meeresangeln auf den Hebriden]&lt;br /&gt;
* [http://www.sailtrain.co.uk/navigation/thazards.htm Sailtrain Tidal Hazards]&lt;br /&gt;
* [http://www.fettes.com/Caithness/tide%20race.htm Pentland Firth Tide Race]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnberichte ==&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/12_Hebriden/logb.html Hebridentörn 2012] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Ardfern]] ·  [[Dorus Mors]] ·  [[Corryvreckan]] ·  [[Garvellachs]] ·  [[Tinker&#039;s Hole/Erraid]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Loch Scavaig/Skye]] ·  [[Dunvegan/Skye]] · [[Lochmaddy/North Uist]] ·  [[Stornoway/Lewis]] ·  [[Torridon]] ·  [[Kyleakin/Skye]] ·  [[Mallaig]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Duart Castle]] ·  [[Isleornsay]] · [[Oban]] · [[Kerrera]] · [[Ardfern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.asv-greifswald.de/hanseat/hanseat_reise.htm Mit „Hanseat“ zu den äußeren Hebriden] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Greifswald]] . [[Stralsund]] · [[Hiddensee]] · [[Dragör]] , [[Helsingör]] , [[Hals]] , [[Thyborön]] , [[Peterhead]] , [[Lossiemouth]] , [[Inverness]] , [[Corpach]] , [[Dunstaffnage]] , [[Tobermory]] , [[Canna]] , [[Isay]] , [[Stornoway]] , [[Kirkwall]] , [[Egersund]] , [[Lista]] , [[Skjernöya]] , [[Selskier]] , [[Laesö]] , [[Anholt]] , [[Sejerö]] , [[Korshavn]] , [[Korsör]] , [[Femö]] , [[Hesnaes]] , [[Hiddensee]] , [[Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.wilfried-erdmann.de/reisen/schottland/schottland_un.htm Schottland - Grüne Flecken am Tellerrand Europas, Törnbericht von Wilfried Erdmann]&lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Seil Island]] · [[Tobermory]] · [[Loch Scavaig]] · [[Barra]] · [[Eriskay]] · [[Loch Skiport]] · [[Lochmaddy]] · [[Scalpay]] · [[Mariveg]] · [[Stornoway]] · [[Lewis]] · [[Summer Isles]] · [[Isle of Ewe]] · [[Kylesku]] · [[Loch Badcall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/09_keltring/logb.html Schottland 2009 - Logbuch live] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Bellanoch]] · [[Tobermory]] · [[Isleornsay]] · [[Stornoway]] · [[Kirkwall]] · [[Wick]] · [[ Inverness]] · [[Loch Ness]] · [[Urquhart]] · [[Fort Augustus]] · [[Banavie]] · [[Craobh-Marina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr05/shetlands/shetlands.htm Shetlands 2005 - Törnbericht von Wolf Ortlinghaus] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Edinburgh]] · [[Lerwick]] · [[Peterhead]] · [[Sunderland]] · [[Oudeschild]] · [[Lelystad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/schottland/schottland.htm This is Scotland - Innere Hebriden, Caledonian Canal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Corpach]] · [[Fort Augustus]] · [[Loch Ness]] · [[Loch Oich]] · [[Oban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/hebriden/hebriden.htm Hebriden 2007] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Tobermory]] · [[Barra]] · [[Stornoway]] · [[Loch Seaforth]] · [[Loch Maddy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr09/orkney/orkney.htm Unsere Reise zu den Orkneys 2009] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Oban Marina]] · [[Kylesku]] · [[Kirkwall]] · [[Pierowall Bay]] · [[Wick]] · [[Inverness]] · [[Fort Augustus]] · [[Shuna Island]] · [[Coll]] · [[Loch Na Droma Buidhe]] · [[Oban]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr11/isleofman/bericht.htm Schottland - Irland - Isle of Man - Crinan Kanal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Craighouse]] · [[Glenarm]] · [[Douglas]] · [[Bangor]] · [[Cambletown]] · [[Ardrishaig]] · [[Crinan]] · [[Craobh Haven]] · [[Kerrera]] · [[Tobermory]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte aus anderen Quellen ==&lt;br /&gt;
;[http://groups.google.com/group/de.rec.sport.segeln/browse_frm/thread/46220914ff30f7a8 Beitrag aus der Newsgroup de.rec.news.segeln]&lt;br /&gt;
: Kompakter Erfahrungsbericht zum Revier, Navigation, Ankern und Anlegen an der schottischen Westküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vercharterer===&lt;br /&gt;
* [http://www.argyll-yachtcharters.co.uk/ &amp;quot;Argyll Yachtcharters&amp;quot;] - Vercharterer an der Westküste&lt;br /&gt;
* [http://www.newhorizonsailing.co.uk/ &amp;quot;New Horizon Sailing&amp;quot;] - Kojencharter in Westschottland, Orkneys und St. Kilda&lt;br /&gt;
* [http://www.sailorkney.co.uk/index.html &amp;quot;Sail Orkney Yacht Charter&amp;quot;] - Yachtcharter auf den Orkneys&lt;br /&gt;
* [http://www.alba-sailing.co.uk/index_frames.htm &amp;quot;Alba Sailing&amp;quot;] - Yachtcharter in Oban&lt;br /&gt;
* [http://www.caleycruisers.com/german/ &amp;quot;Caley Cruisers&amp;quot;] - Motoryachtcharter im Kaledonischen Kanal zwischen Inverness und Fort William&lt;br /&gt;
* [http://www.skyeyachts.co.uk/home_deutsch.html &amp;quot;Isle of Skye Yachts&amp;quot;] - skippered und bareboat charter auf der nördlichsten Charterbasis der Hebriden in Ardvasar auf der Sleat-Halbinsel im Süden von [[Skye]]&lt;br /&gt;
* [http://www.portwayyachtcharters.com/ &amp;quot;Portway Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]] ca. 20 Seemeilen südlich von Oban &lt;br /&gt;
* [http://www.fy-charter.co.uk &amp;quot;Flamingo Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]]and [[Largs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Land]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Scotland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40135</id>
		<title>Schottland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40135"/>
		<updated>2016-03-20T00:38:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Geschichten aus der Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Scotland2.svg.png|200px|right]]&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
{{#display_map:&lt;br /&gt;
57.984808, -6.723633~ ~ ~ ~ ~[[Hebriden]];&lt;br /&gt;
58.972667, -2.856445~ ~ ~ ~ ~[[Orkney]];&lt;br /&gt;
60.283408, -1.186523~ ~ ~ ~ ~[[Shetland Islands]];&lt;br /&gt;
58.65, -5~ ~ ~ ~ ~Cape Wrath;&lt;br /&gt;
|centre=58.35563,-2.724609&lt;br /&gt;
|type=hybrid &lt;br /&gt;
|zoom=6 &lt;br /&gt;
|width=550 &lt;br /&gt;
|height=550&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schottland&#039;&#039;&#039; bietet mit seiner exponierten Lage im Atlantik und seiner nördlichen Lage eine teilweise raue, aber faszinierende Landschaft. Insbesondere im Norden ist Schottland nur dünn besiedelt und bietet damit Ruhe und Einsamkeit.&lt;br /&gt;
Während die Vegetation der Ostküste noch relativ abwechslungsreich und üppig ist, ist die Westküste schroff, felsig und karg, zugleich aber auch atemberaubend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Schottland auch für seinen Single Malt Whisky. Zahlreiche Destillerien können besichtigt werden. Zum Beispiel im Rahmen der [http://www.worldcruising.com/classicmaltscruise/ Classic Malt Cruise], einem Segel-Event im Bereich der [[Innere Hebriden|Inneren Hebriden]] zwischen [[Oban]], [[Skye]] und [[Islay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reviere==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einteilung der Häfen nach Gebieten ist an die einschlägige Literatur angelehnt! &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordsee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Clyde|Firth of Clyde]]&lt;br /&gt;
* [[Oban|Firth of Lorne]], [[Oban]]&lt;br /&gt;
* [[Fort William bis Cape Wrath]]&lt;br /&gt;
* [[Cape Wrath to Wick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottland umfasst neben dem Festland zahlreiche Inselgruppen, die einen Törn wert sind.&lt;br /&gt;
Eine der Westküste Schottlands vorgelagerte Inselgruppe sind die &#039;&#039;&#039;[[Hebriden]]&#039;&#039;&#039;. An der &lt;br /&gt;
Nordspitze Schottlands liegen die &#039;&#039;&#039;[[Orkney|Orkney Islands]]&#039;&#039;&#039; und weit ausgelagert im Nordosten Schottlands&lt;br /&gt;
die &#039;&#039;&#039;[[Shetland Islands]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Loch Lomond]]&lt;br /&gt;
* [[Caledonian Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Crinan Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Union Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter und Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima ist atlantisch geprägt, mit häufigem Wechsel zwischen Sonne und Regen, wobei die Niederschlagsmengen in Westschottland deutlich höher liegen (bis zu 4000mm/Jahr in Arisaig) als im Osten. &lt;br /&gt;
Dafür sind die Wassertemperaturen im Westen wegen des Golfstroms etwas höher als in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Die Sommer sind eher kühl, die meisten Niederschläge fallen im Herbst, die Winter sind mild, an der Westküste häufig frostfrei. In den Berglagen der Highlands ist das Klima erheblich rauher als an der Küste. Der Ben Nevis (1344m) bleibt auch im Sommer häufig schneebedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist generell windreich, dabei überwiegt der Westen den Osten. Die häufigsten Starkwindereignisse werden auf den Hebriden verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaRegen.asp Karte der Jahresniederschläge in Schottland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaWetter.asp Temperaturen und Sonnenstunden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittliche Windrichtung- und Stärke in/auf:    [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_benbecula.htm Benbecula] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_port_ellen_islay.htm Islay] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_kirkwall.htm Orkney]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_inverness.htm Inverness]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_edinburgh.htm Edinburgh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur zu Navigation und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem an der Westküste Schottlands und im Bereich der Inseln ist bei jeder Törnplanung die Beachtung der Tide und der daraus entstehenden Strömungen ein absolutes Muss. Um Kaps oder in Meerengen können erhebliche Strömungsgeschwindigkeiten auftreten. Berüchtigt dafür ist der [http://www.gemini-crinan.co.uk/corryvreckan.html Gulf of Corryvreckan], zwischen Jura und Scarba, wo es zu einem Tidenstrom von 8kn kommt.&lt;br /&gt;
An vielen Stellen sind [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/index.html Whirlpools](Strudel) und Overfalls (brechende Standwellen) zu sehen (z.B. am östlichen Ende des Sound of [[Mull]]).&lt;br /&gt;
Es genügt nicht, die aktuelle Phase der Tide zu kennen, um Stärke und Richtung der Strömungen abschätzen zu können. Aufgrund der komplizierten Wechselwirkungen treten an verschiedenen Stellen oft entgegengesetzte Stromrichtungen auf. Auch der zeitliche Ablauf der Tide ist an verschiedenen Küstenabschnitten stark unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Es bleibt nichts anderes übrig, als für jeden einzelnen Streckenabschnitt und die entsprechende Uhrzeit die Richtung und die Stärke der Strömung nachzusehen. Selbst dann bleiben noch genug Überraschungen, denn die Natur hält sich nicht immer an feste Regeln.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte Literatur:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Reeds Nautical Almanac: Yachtsman&#039;s Bible|Zusatz=Herausgeber:Adlard Coles Nautical|ASIN=1408105047}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Coast of Ireland, West Coast of Scotland|Zusatz=United Kingdom Hydrographic   Office|ASIN=0707712181}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: Orkney and Shetlands|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707712092}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Sea (North Western Part)|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707715776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Gezeitenvorhersage: [http://easytide.ukho.gov.uk/EasyTide/EasyTide/index.aspx Admiralty EasyTide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Yachtsman&#039;s Pilots&amp;quot; von Martin Lawrence zu den einzelnen Inseln oder Küstenabschnitten (Imray)z.B.:&lt;br /&gt;
{{Buch|Autor=Martin Lawrence|Titel=The Yachtsman&#039;s Pilot: North and East Scotland|Zusatz=Verlag Imray |ASIN=1846231965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [http://www.clyde.org/ Clyde Crusing Club] gibt &#039;&#039;&#039;Sailing Directions&#039;&#039;&#039; als Revierführer heraus:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Firth of Clyde: Including North Channel, Solway Firth and the Isle of Man Pt. 1|Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786015}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Kintyre to Ardnamurchan Pt. 2 |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786023}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Ardnamurchan to Cape Wrath Pt. 3  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786031}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Outer Hebrides Pt. 4  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=189978604X}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: N and NE Coasts of Scotland and Orkney Islands Pt. 5  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786058}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Shetland Islands Pt. 6  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten aus der Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Manifestation der geografischen Einheit Schottlands war der Bau des Hadrianswalls 123n.Cr. auf der Tyne-Solvay Linie. Die Römer nannten die Region jenseits des Walls &#039;&#039;&#039;Caledonia&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 8. Jahrhundert kam es zu häufigen Überfällen durch die Wikinger. Sie prägten auch über längere Zeit die Kultur und die Sprache. Viele Ortsnamen im heutigen Schottland lassen diesen Zusammenhang noch deutlich erkennen (z.B. Lerwick, [[Shetlandinseln]] – Larvik, [[Norwegen]], Stromness, [[Orkney]]inseln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständige Bedrohung aus dem Norden und Osten zwang die Stämme sich zusammenzuschließen. Aus diesem Beweggrund entstand das Königreich &#039;&#039;&#039;Alba&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war die Christianisierung, vor allem der Oberschicht, bereits weit fortgeschritten. Sie erfolgte durch eingewanderte [[Irland|irische]] Mönche und Klostergründungen, wie z. Bsp. auf [[Iona]], [[Hebriden]] , Papa Stronsay , [[Orkney]] oder [[Lindisfarne]] bei Newcastle, [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1588 gelang es den Engländern, die Spanische Armada in die Flucht zu schlagen. Viele der spanischen Schiffe retteten sich durch eine nördliche Umfahrung Schottlands, wobei wiederum einzelne Schiffe verloren gingen. So soll die &amp;quot;San Juan de Sicilia&amp;quot; in der Bucht von Tobermory, [[Mull]] gesunken sein. Seitdem geistert die Vision eines Schatzes in den Köpfen der Anwohner, der darauf wartet gehoben zu werden.&lt;br /&gt;
Ein anderes Schiff, die &amp;quot;El Gran Grifon&amp;quot; strandete auf der Fair Isle zwischen den [[Orkney]]s und den [[Shetlandinseln|Shetlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten gewann der Nachbar [[England]] immer stärkeren Einfluss, was zu wiederkehrenden kriegerischen Auseinandersetzungen führte. &lt;br /&gt;
Als letzter Versuch, die Vormacht der Engländer zu brechen,  wird der Aufstand des Stewarts Bonnie Prince Charlie angesehen, dessen Armee 1746 bei Culloden vernichtend geschlagen wurde. Charlie konnte fliehen und wurde von Flora McDonald in Kilmuir auf [[Skye]] versteckt, bis er die Rückkehr nach Frankreich wagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Schottland2.gif|Loch Lomond ist das Binnenrevier der Glaswegians&lt;br /&gt;
Image:Schottland1.gif|In Alexandria, Loch Lomond liegt die &amp;quot;Maid Of The Loch&amp;quot;. Hier sind auch die meisten touristischen Einrichtungen.&lt;br /&gt;
Image:Schottland3.gif|Kyle of Lochalsh zwischen Skye und dem Mainland&lt;br /&gt;
Image:Schottland4.gif|Urquart Castle am Loch Ness, Caledonian Canal&lt;br /&gt;
Image:Schottland5.gif|Stalker Castle im Loch Linnhe&lt;br /&gt;
Image:Schottland6.gif|Blick auf den Firth of Lorne&lt;br /&gt;
Image:Schottland7.gif|Oban, Segler und Fähre nach [[Harris]] und [[North Uist]]&lt;br /&gt;
Image:Schottland8.gif|Lochranza, Isle of Arran, Firth of Clyde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://sailscotland.co.uk/ SailScotland.co.uk] - Segelinformationen für Schottland&lt;br /&gt;
* [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/ Undiscovered Scotland - Onlinereiseführer]&lt;br /&gt;
* [http://www.calmac.co.uk/ Caledonian MacBrayne - ohne diese Fähren geht in Schottland gar nichts]&lt;br /&gt;
* [http://www.firthoflorn.co.uk/ Meeresangeln im Firth of Lorne]&lt;br /&gt;
* [http://www.stornowaysac.co.uk/home/home/index.aspx Stornoway Sea Angling Club - Meeresangeln auf den Hebriden]&lt;br /&gt;
* [http://www.sailtrain.co.uk/navigation/thazards.htm Sailtrain Tidal Hazards]&lt;br /&gt;
* [http://www.fettes.com/Caithness/tide%20race.htm Pentland Firth Tide Race]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnberichte ==&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/12_Hebriden/logb.html Hebridentörn 2012] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Ardfern]] ·  [[Dorus Mors]] ·  [[Corryvreckan]] ·  [[Garvellachs]] ·  [[Tinker&#039;s Hole/Erraid]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Loch Scavaig/Skye]] ·  [[Dunvegan/Skye]] · [[Lochmaddy/North Uist]] ·  [[Stornoway/Lewis]] ·  [[Torridon]] ·  [[Kyleakin/Skye]] ·  [[Mallaig]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Duart Castle]] ·  [[Isleornsay]] · [[Oban]] · [[Kerrera]] · [[Ardfern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.asv-greifswald.de/hanseat/hanseat_reise.htm Mit „Hanseat“ zu den äußeren Hebriden] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Greifswald]] . [[Stralsund]] · [[Hiddensee]] · [[Dragör]] , [[Helsingör]] , [[Hals]] , [[Thyborön]] , [[Peterhead]] , [[Lossiemouth]] , [[Inverness]] , [[Corpach]] , [[Dunstaffnage]] , [[Tobermory]] , [[Canna]] , [[Isay]] , [[Stornoway]] , [[Kirkwall]] , [[Egersund]] , [[Lista]] , [[Skjernöya]] , [[Selskier]] , [[Laesö]] , [[Anholt]] , [[Sejerö]] , [[Korshavn]] , [[Korsör]] , [[Femö]] , [[Hesnaes]] , [[Hiddensee]] , [[Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.wilfried-erdmann.de/reisen/schottland/schottland_un.htm Schottland - Grüne Flecken am Tellerrand Europas, Törnbericht von Wilfried Erdmann]&lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Seil Island]] · [[Tobermory]] · [[Loch Scavaig]] · [[Barra]] · [[Eriskay]] · [[Loch Skiport]] · [[Lochmaddy]] · [[Scalpay]] · [[Mariveg]] · [[Stornoway]] · [[Lewis]] · [[Summer Isles]] · [[Isle of Ewe]] · [[Kylesku]] · [[Loch Badcall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/09_keltring/logb.html Schottland 2009 - Logbuch live] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Bellanoch]] · [[Tobermory]] · [[Isleornsay]] · [[Stornoway]] · [[Kirkwall]] · [[Wick]] · [[ Inverness]] · [[Loch Ness]] · [[Urquhart]] · [[Fort Augustus]] · [[Banavie]] · [[Craobh-Marina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr05/shetlands/shetlands.htm Shetlands 2005 - Törnbericht von Wolf Ortlinghaus] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Edinburgh]] · [[Lerwick]] · [[Peterhead]] · [[Sunderland]] · [[Oudeschild]] · [[Lelystad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/schottland/schottland.htm This is Scotland - Innere Hebriden, Caledonian Canal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Corpach]] · [[Fort Augustus]] · [[Loch Ness]] · [[Loch Oich]] · [[Oban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/hebriden/hebriden.htm Hebriden 2007] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Tobermory]] · [[Barra]] · [[Stornoway]] · [[Loch Seaforth]] · [[Loch Maddy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr09/orkney/orkney.htm Unsere Reise zu den Orkneys 2009] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Oban Marina]] · [[Kylesku]] · [[Kirkwall]] · [[Pierowall Bay]] · [[Wick]] · [[Inverness]] · [[Fort Augustus]] · [[Shuna Island]] · [[Coll]] · [[Loch Na Droma Buidhe]] · [[Oban]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr11/isleofman/bericht.htm Schottland - Irland - Isle of Man - Crinan Kanal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Craighouse]] · [[Glenarm]] · [[Douglas]] · [[Bangor]] · [[Cambletown]] · [[Ardrishaig]] · [[Crinan]] · [[Craobh Haven]] · [[Kerrera]] · [[Tobermory]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte aus anderen Quellen ==&lt;br /&gt;
;[http://groups.google.com/group/de.rec.sport.segeln/browse_frm/thread/46220914ff30f7a8 Beitrag aus der Newsgroup de.rec.news.segeln]&lt;br /&gt;
: Kompakter Erfahrungsbericht zum Revier, Navigation, Ankern und Anlegen an der schottischen Westküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vercharterer===&lt;br /&gt;
* [http://www.argyll-yachtcharters.co.uk/ &amp;quot;Argyll Yachtcharters&amp;quot;] - Vercharterer an der Westküste&lt;br /&gt;
* [http://www.newhorizonsailing.co.uk/ &amp;quot;New Horizon Sailing&amp;quot;] - Kojencharter in Westschottland, Orkneys und St. Kilda&lt;br /&gt;
* [http://www.sailorkney.co.uk/index.html &amp;quot;Sail Orkney Yacht Charter&amp;quot;] - Yachtcharter auf den Orkneys&lt;br /&gt;
* [http://www.alba-sailing.co.uk/index_frames.htm &amp;quot;Alba Sailing&amp;quot;] - Yachtcharter in Oban&lt;br /&gt;
* [http://www.caleycruisers.com/german/ &amp;quot;Caley Cruisers&amp;quot;] - Motoryachtcharter im Kaledonischen Kanal zwischen Inverness und Fort William&lt;br /&gt;
* [http://www.skyeyachts.co.uk/home_deutsch.html &amp;quot;Isle of Skye Yachts&amp;quot;] - skippered und bareboat charter auf der nördlichsten Charterbasis der Hebriden in Ardvasar auf der Sleat-Halbinsel im Süden von [[Skye]]&lt;br /&gt;
* [http://www.portwayyachtcharters.com/ &amp;quot;Portway Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]] ca. 20 Seemeilen südlich von Oban &lt;br /&gt;
* [http://www.fy-charter.co.uk &amp;quot;Flamingo Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]]and [[Largs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Land]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Scotland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40134</id>
		<title>Schottland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40134"/>
		<updated>2016-03-20T00:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Geschichten aus der Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Scotland2.svg.png|200px|right]]&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
{{#display_map:&lt;br /&gt;
57.984808, -6.723633~ ~ ~ ~ ~[[Hebriden]];&lt;br /&gt;
58.972667, -2.856445~ ~ ~ ~ ~[[Orkney]];&lt;br /&gt;
60.283408, -1.186523~ ~ ~ ~ ~[[Shetland Islands]];&lt;br /&gt;
58.65, -5~ ~ ~ ~ ~Cape Wrath;&lt;br /&gt;
|centre=58.35563,-2.724609&lt;br /&gt;
|type=hybrid &lt;br /&gt;
|zoom=6 &lt;br /&gt;
|width=550 &lt;br /&gt;
|height=550&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schottland&#039;&#039;&#039; bietet mit seiner exponierten Lage im Atlantik und seiner nördlichen Lage eine teilweise raue, aber faszinierende Landschaft. Insbesondere im Norden ist Schottland nur dünn besiedelt und bietet damit Ruhe und Einsamkeit.&lt;br /&gt;
Während die Vegetation der Ostküste noch relativ abwechslungsreich und üppig ist, ist die Westküste schroff, felsig und karg, zugleich aber auch atemberaubend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Schottland auch für seinen Single Malt Whisky. Zahlreiche Destillerien können besichtigt werden. Zum Beispiel im Rahmen der [http://www.worldcruising.com/classicmaltscruise/ Classic Malt Cruise], einem Segel-Event im Bereich der [[Innere Hebriden|Inneren Hebriden]] zwischen [[Oban]], [[Skye]] und [[Islay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reviere==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einteilung der Häfen nach Gebieten ist an die einschlägige Literatur angelehnt! &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordsee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Clyde|Firth of Clyde]]&lt;br /&gt;
* [[Oban|Firth of Lorne]], [[Oban]]&lt;br /&gt;
* [[Fort William bis Cape Wrath]]&lt;br /&gt;
* [[Cape Wrath to Wick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottland umfasst neben dem Festland zahlreiche Inselgruppen, die einen Törn wert sind.&lt;br /&gt;
Eine der Westküste Schottlands vorgelagerte Inselgruppe sind die &#039;&#039;&#039;[[Hebriden]]&#039;&#039;&#039;. An der &lt;br /&gt;
Nordspitze Schottlands liegen die &#039;&#039;&#039;[[Orkney|Orkney Islands]]&#039;&#039;&#039; und weit ausgelagert im Nordosten Schottlands&lt;br /&gt;
die &#039;&#039;&#039;[[Shetland Islands]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Loch Lomond]]&lt;br /&gt;
* [[Caledonian Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Crinan Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Union Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter und Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima ist atlantisch geprägt, mit häufigem Wechsel zwischen Sonne und Regen, wobei die Niederschlagsmengen in Westschottland deutlich höher liegen (bis zu 4000mm/Jahr in Arisaig) als im Osten. &lt;br /&gt;
Dafür sind die Wassertemperaturen im Westen wegen des Golfstroms etwas höher als in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Die Sommer sind eher kühl, die meisten Niederschläge fallen im Herbst, die Winter sind mild, an der Westküste häufig frostfrei. In den Berglagen der Highlands ist das Klima erheblich rauher als an der Küste. Der Ben Nevis (1344m) bleibt auch im Sommer häufig schneebedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist generell windreich, dabei überwiegt der Westen den Osten. Die häufigsten Starkwindereignisse werden auf den Hebriden verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaRegen.asp Karte der Jahresniederschläge in Schottland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaWetter.asp Temperaturen und Sonnenstunden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittliche Windrichtung- und Stärke in/auf:    [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_benbecula.htm Benbecula] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_port_ellen_islay.htm Islay] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_kirkwall.htm Orkney]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_inverness.htm Inverness]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_edinburgh.htm Edinburgh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur zu Navigation und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem an der Westküste Schottlands und im Bereich der Inseln ist bei jeder Törnplanung die Beachtung der Tide und der daraus entstehenden Strömungen ein absolutes Muss. Um Kaps oder in Meerengen können erhebliche Strömungsgeschwindigkeiten auftreten. Berüchtigt dafür ist der [http://www.gemini-crinan.co.uk/corryvreckan.html Gulf of Corryvreckan], zwischen Jura und Scarba, wo es zu einem Tidenstrom von 8kn kommt.&lt;br /&gt;
An vielen Stellen sind [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/index.html Whirlpools](Strudel) und Overfalls (brechende Standwellen) zu sehen (z.B. am östlichen Ende des Sound of [[Mull]]).&lt;br /&gt;
Es genügt nicht, die aktuelle Phase der Tide zu kennen, um Stärke und Richtung der Strömungen abschätzen zu können. Aufgrund der komplizierten Wechselwirkungen treten an verschiedenen Stellen oft entgegengesetzte Stromrichtungen auf. Auch der zeitliche Ablauf der Tide ist an verschiedenen Küstenabschnitten stark unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Es bleibt nichts anderes übrig, als für jeden einzelnen Streckenabschnitt und die entsprechende Uhrzeit die Richtung und die Stärke der Strömung nachzusehen. Selbst dann bleiben noch genug Überraschungen, denn die Natur hält sich nicht immer an feste Regeln.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte Literatur:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Reeds Nautical Almanac: Yachtsman&#039;s Bible|Zusatz=Herausgeber:Adlard Coles Nautical|ASIN=1408105047}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Coast of Ireland, West Coast of Scotland|Zusatz=United Kingdom Hydrographic   Office|ASIN=0707712181}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: Orkney and Shetlands|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707712092}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Sea (North Western Part)|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707715776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Gezeitenvorhersage: [http://easytide.ukho.gov.uk/EasyTide/EasyTide/index.aspx Admiralty EasyTide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Yachtsman&#039;s Pilots&amp;quot; von Martin Lawrence zu den einzelnen Inseln oder Küstenabschnitten (Imray)z.B.:&lt;br /&gt;
{{Buch|Autor=Martin Lawrence|Titel=The Yachtsman&#039;s Pilot: North and East Scotland|Zusatz=Verlag Imray |ASIN=1846231965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [http://www.clyde.org/ Clyde Crusing Club] gibt &#039;&#039;&#039;Sailing Directions&#039;&#039;&#039; als Revierführer heraus:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Firth of Clyde: Including North Channel, Solway Firth and the Isle of Man Pt. 1|Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786015}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Kintyre to Ardnamurchan Pt. 2 |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786023}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Ardnamurchan to Cape Wrath Pt. 3  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786031}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Outer Hebrides Pt. 4  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=189978604X}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: N and NE Coasts of Scotland and Orkney Islands Pt. 5  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786058}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Shetland Islands Pt. 6  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten aus der Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Manifestation der geografischen Einheit Schottlands war der Bau des Hadrianswalls 123n.Cr. auf der Tyne-Solvay Linie. Die Römer nannten die Region jenseits des Walls &#039;&#039;&#039;Caledonia&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 8. Jahrhundert kam es zu häufigen Überfällen durch die Wikinger. Sie prägten auch über längere Zeit die Kultur und die Sprache. Viele Ortsnamen im heutigen Schottland lassen diesen Zusammenhang noch deutlich erkennen (z.B. Lerwick, [[Shetlandinseln]] – Larvik, [[Norwegen]], Stromness, [[Orkney]]inseln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständige Bedrohung aus dem Norden und Osten zwang die Stämme sich zusammenzuschließen. Aus diesem Beweggrund entstand das Königreich &#039;&#039;&#039;Alba&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war die Christianisierung, vor allem der Oberschicht, bereits weit fortgeschritten. Sie erfolgte durch eingewanderte [[Irland|irische]] Mönche und Klostergründungen, wie z.B. auf [[Iona]], [[Hebriden]] , Papa Stronsay , [[Orkney]] oder [[Lindisfarne]] bei Newcastle, [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1588 gelang es den Engländern, die Spanische Armada in die Flucht zu schlagen. Viele der spanischen Schiffe retteten sich durch eine nördliche Umfahrung Schottlands, wobei wiederum einzelne Schiffe verloren gingen. So soll die &amp;quot;San Juan de Sicilia&amp;quot; in der Bucht von Tobermory, [[Mull]] gesunken sein. Seitdem geistert die Vision eines Schatzes in den Köpfen der Anwohner, der darauf wartet gehoben zu werden.&lt;br /&gt;
Ein anderes Schiff, die &amp;quot;El Gran Grifon&amp;quot; strandete auf der Fair Isle zwischen den [[Orkney]]s und den [[Shetlandinseln|Shetlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten gewann der Nachbar [[England]] immer stärkeren Einfluss, was zu wiederkehrenden kriegerischen Auseinandersetzungen führte. &lt;br /&gt;
Als letzter Versuch, die Vormacht der Engländer zu brechen,  wird der Aufstand des Stewarts Bonnie Prince Charlie angesehen, dessen Armee 1746 bei Culloden vernichtend geschlagen wurde. Charlie konnte fliehen und wurde von Flora McDonald in Kilmuir auf [[Skye]] versteckt, bis er die Rückkehr nach Frankreich wagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Schottland2.gif|Loch Lomond ist das Binnenrevier der Glaswegians&lt;br /&gt;
Image:Schottland1.gif|In Alexandria, Loch Lomond liegt die &amp;quot;Maid Of The Loch&amp;quot;. Hier sind auch die meisten touristischen Einrichtungen.&lt;br /&gt;
Image:Schottland3.gif|Kyle of Lochalsh zwischen Skye und dem Mainland&lt;br /&gt;
Image:Schottland4.gif|Urquart Castle am Loch Ness, Caledonian Canal&lt;br /&gt;
Image:Schottland5.gif|Stalker Castle im Loch Linnhe&lt;br /&gt;
Image:Schottland6.gif|Blick auf den Firth of Lorne&lt;br /&gt;
Image:Schottland7.gif|Oban, Segler und Fähre nach [[Harris]] und [[North Uist]]&lt;br /&gt;
Image:Schottland8.gif|Lochranza, Isle of Arran, Firth of Clyde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://sailscotland.co.uk/ SailScotland.co.uk] - Segelinformationen für Schottland&lt;br /&gt;
* [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/ Undiscovered Scotland - Onlinereiseführer]&lt;br /&gt;
* [http://www.calmac.co.uk/ Caledonian MacBrayne - ohne diese Fähren geht in Schottland gar nichts]&lt;br /&gt;
* [http://www.firthoflorn.co.uk/ Meeresangeln im Firth of Lorne]&lt;br /&gt;
* [http://www.stornowaysac.co.uk/home/home/index.aspx Stornoway Sea Angling Club - Meeresangeln auf den Hebriden]&lt;br /&gt;
* [http://www.sailtrain.co.uk/navigation/thazards.htm Sailtrain Tidal Hazards]&lt;br /&gt;
* [http://www.fettes.com/Caithness/tide%20race.htm Pentland Firth Tide Race]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnberichte ==&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/12_Hebriden/logb.html Hebridentörn 2012] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Ardfern]] ·  [[Dorus Mors]] ·  [[Corryvreckan]] ·  [[Garvellachs]] ·  [[Tinker&#039;s Hole/Erraid]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Loch Scavaig/Skye]] ·  [[Dunvegan/Skye]] · [[Lochmaddy/North Uist]] ·  [[Stornoway/Lewis]] ·  [[Torridon]] ·  [[Kyleakin/Skye]] ·  [[Mallaig]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Duart Castle]] ·  [[Isleornsay]] · [[Oban]] · [[Kerrera]] · [[Ardfern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.asv-greifswald.de/hanseat/hanseat_reise.htm Mit „Hanseat“ zu den äußeren Hebriden] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Greifswald]] . [[Stralsund]] · [[Hiddensee]] · [[Dragör]] , [[Helsingör]] , [[Hals]] , [[Thyborön]] , [[Peterhead]] , [[Lossiemouth]] , [[Inverness]] , [[Corpach]] , [[Dunstaffnage]] , [[Tobermory]] , [[Canna]] , [[Isay]] , [[Stornoway]] , [[Kirkwall]] , [[Egersund]] , [[Lista]] , [[Skjernöya]] , [[Selskier]] , [[Laesö]] , [[Anholt]] , [[Sejerö]] , [[Korshavn]] , [[Korsör]] , [[Femö]] , [[Hesnaes]] , [[Hiddensee]] , [[Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.wilfried-erdmann.de/reisen/schottland/schottland_un.htm Schottland - Grüne Flecken am Tellerrand Europas, Törnbericht von Wilfried Erdmann]&lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Seil Island]] · [[Tobermory]] · [[Loch Scavaig]] · [[Barra]] · [[Eriskay]] · [[Loch Skiport]] · [[Lochmaddy]] · [[Scalpay]] · [[Mariveg]] · [[Stornoway]] · [[Lewis]] · [[Summer Isles]] · [[Isle of Ewe]] · [[Kylesku]] · [[Loch Badcall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/09_keltring/logb.html Schottland 2009 - Logbuch live] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Bellanoch]] · [[Tobermory]] · [[Isleornsay]] · [[Stornoway]] · [[Kirkwall]] · [[Wick]] · [[ Inverness]] · [[Loch Ness]] · [[Urquhart]] · [[Fort Augustus]] · [[Banavie]] · [[Craobh-Marina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr05/shetlands/shetlands.htm Shetlands 2005 - Törnbericht von Wolf Ortlinghaus] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Edinburgh]] · [[Lerwick]] · [[Peterhead]] · [[Sunderland]] · [[Oudeschild]] · [[Lelystad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/schottland/schottland.htm This is Scotland - Innere Hebriden, Caledonian Canal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Corpach]] · [[Fort Augustus]] · [[Loch Ness]] · [[Loch Oich]] · [[Oban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/hebriden/hebriden.htm Hebriden 2007] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Tobermory]] · [[Barra]] · [[Stornoway]] · [[Loch Seaforth]] · [[Loch Maddy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr09/orkney/orkney.htm Unsere Reise zu den Orkneys 2009] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Oban Marina]] · [[Kylesku]] · [[Kirkwall]] · [[Pierowall Bay]] · [[Wick]] · [[Inverness]] · [[Fort Augustus]] · [[Shuna Island]] · [[Coll]] · [[Loch Na Droma Buidhe]] · [[Oban]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr11/isleofman/bericht.htm Schottland - Irland - Isle of Man - Crinan Kanal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Craighouse]] · [[Glenarm]] · [[Douglas]] · [[Bangor]] · [[Cambletown]] · [[Ardrishaig]] · [[Crinan]] · [[Craobh Haven]] · [[Kerrera]] · [[Tobermory]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte aus anderen Quellen ==&lt;br /&gt;
;[http://groups.google.com/group/de.rec.sport.segeln/browse_frm/thread/46220914ff30f7a8 Beitrag aus der Newsgroup de.rec.news.segeln]&lt;br /&gt;
: Kompakter Erfahrungsbericht zum Revier, Navigation, Ankern und Anlegen an der schottischen Westküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vercharterer===&lt;br /&gt;
* [http://www.argyll-yachtcharters.co.uk/ &amp;quot;Argyll Yachtcharters&amp;quot;] - Vercharterer an der Westküste&lt;br /&gt;
* [http://www.newhorizonsailing.co.uk/ &amp;quot;New Horizon Sailing&amp;quot;] - Kojencharter in Westschottland, Orkneys und St. Kilda&lt;br /&gt;
* [http://www.sailorkney.co.uk/index.html &amp;quot;Sail Orkney Yacht Charter&amp;quot;] - Yachtcharter auf den Orkneys&lt;br /&gt;
* [http://www.alba-sailing.co.uk/index_frames.htm &amp;quot;Alba Sailing&amp;quot;] - Yachtcharter in Oban&lt;br /&gt;
* [http://www.caleycruisers.com/german/ &amp;quot;Caley Cruisers&amp;quot;] - Motoryachtcharter im Kaledonischen Kanal zwischen Inverness und Fort William&lt;br /&gt;
* [http://www.skyeyachts.co.uk/home_deutsch.html &amp;quot;Isle of Skye Yachts&amp;quot;] - skippered und bareboat charter auf der nördlichsten Charterbasis der Hebriden in Ardvasar auf der Sleat-Halbinsel im Süden von [[Skye]]&lt;br /&gt;
* [http://www.portwayyachtcharters.com/ &amp;quot;Portway Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]] ca. 20 Seemeilen südlich von Oban &lt;br /&gt;
* [http://www.fy-charter.co.uk &amp;quot;Flamingo Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]]and [[Largs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Land]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Scotland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40133</id>
		<title>Schottland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40133"/>
		<updated>2016-03-20T00:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Geschichten aus der Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Scotland2.svg.png|200px|right]]&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
{{#display_map:&lt;br /&gt;
57.984808, -6.723633~ ~ ~ ~ ~[[Hebriden]];&lt;br /&gt;
58.972667, -2.856445~ ~ ~ ~ ~[[Orkney]];&lt;br /&gt;
60.283408, -1.186523~ ~ ~ ~ ~[[Shetland Islands]];&lt;br /&gt;
58.65, -5~ ~ ~ ~ ~Cape Wrath;&lt;br /&gt;
|centre=58.35563,-2.724609&lt;br /&gt;
|type=hybrid &lt;br /&gt;
|zoom=6 &lt;br /&gt;
|width=550 &lt;br /&gt;
|height=550&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schottland&#039;&#039;&#039; bietet mit seiner exponierten Lage im Atlantik und seiner nördlichen Lage eine teilweise raue, aber faszinierende Landschaft. Insbesondere im Norden ist Schottland nur dünn besiedelt und bietet damit Ruhe und Einsamkeit.&lt;br /&gt;
Während die Vegetation der Ostküste noch relativ abwechslungsreich und üppig ist, ist die Westküste schroff, felsig und karg, zugleich aber auch atemberaubend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Schottland auch für seinen Single Malt Whisky. Zahlreiche Destillerien können besichtigt werden. Zum Beispiel im Rahmen der [http://www.worldcruising.com/classicmaltscruise/ Classic Malt Cruise], einem Segel-Event im Bereich der [[Innere Hebriden|Inneren Hebriden]] zwischen [[Oban]], [[Skye]] und [[Islay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reviere==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einteilung der Häfen nach Gebieten ist an die einschlägige Literatur angelehnt! &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordsee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Clyde|Firth of Clyde]]&lt;br /&gt;
* [[Oban|Firth of Lorne]], [[Oban]]&lt;br /&gt;
* [[Fort William bis Cape Wrath]]&lt;br /&gt;
* [[Cape Wrath to Wick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottland umfasst neben dem Festland zahlreiche Inselgruppen, die einen Törn wert sind.&lt;br /&gt;
Eine der Westküste Schottlands vorgelagerte Inselgruppe sind die &#039;&#039;&#039;[[Hebriden]]&#039;&#039;&#039;. An der &lt;br /&gt;
Nordspitze Schottlands liegen die &#039;&#039;&#039;[[Orkney|Orkney Islands]]&#039;&#039;&#039; und weit ausgelagert im Nordosten Schottlands&lt;br /&gt;
die &#039;&#039;&#039;[[Shetland Islands]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Loch Lomond]]&lt;br /&gt;
* [[Caledonian Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Crinan Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Union Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter und Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima ist atlantisch geprägt, mit häufigem Wechsel zwischen Sonne und Regen, wobei die Niederschlagsmengen in Westschottland deutlich höher liegen (bis zu 4000mm/Jahr in Arisaig) als im Osten. &lt;br /&gt;
Dafür sind die Wassertemperaturen im Westen wegen des Golfstroms etwas höher als in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Die Sommer sind eher kühl, die meisten Niederschläge fallen im Herbst, die Winter sind mild, an der Westküste häufig frostfrei. In den Berglagen der Highlands ist das Klima erheblich rauher als an der Küste. Der Ben Nevis (1344m) bleibt auch im Sommer häufig schneebedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist generell windreich, dabei überwiegt der Westen den Osten. Die häufigsten Starkwindereignisse werden auf den Hebriden verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaRegen.asp Karte der Jahresniederschläge in Schottland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaWetter.asp Temperaturen und Sonnenstunden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittliche Windrichtung- und Stärke in/auf:    [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_benbecula.htm Benbecula] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_port_ellen_islay.htm Islay] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_kirkwall.htm Orkney]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_inverness.htm Inverness]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_edinburgh.htm Edinburgh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur zu Navigation und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem an der Westküste Schottlands und im Bereich der Inseln ist bei jeder Törnplanung die Beachtung der Tide und der daraus entstehenden Strömungen ein absolutes Muss. Um Kaps oder in Meerengen können erhebliche Strömungsgeschwindigkeiten auftreten. Berüchtigt dafür ist der [http://www.gemini-crinan.co.uk/corryvreckan.html Gulf of Corryvreckan], zwischen Jura und Scarba, wo es zu einem Tidenstrom von 8kn kommt.&lt;br /&gt;
An vielen Stellen sind [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/index.html Whirlpools](Strudel) und Overfalls (brechende Standwellen) zu sehen (z.B. am östlichen Ende des Sound of [[Mull]]).&lt;br /&gt;
Es genügt nicht, die aktuelle Phase der Tide zu kennen, um Stärke und Richtung der Strömungen abschätzen zu können. Aufgrund der komplizierten Wechselwirkungen treten an verschiedenen Stellen oft entgegengesetzte Stromrichtungen auf. Auch der zeitliche Ablauf der Tide ist an verschiedenen Küstenabschnitten stark unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Es bleibt nichts anderes übrig, als für jeden einzelnen Streckenabschnitt und die entsprechende Uhrzeit die Richtung und die Stärke der Strömung nachzusehen. Selbst dann bleiben noch genug Überraschungen, denn die Natur hält sich nicht immer an feste Regeln.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte Literatur:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Reeds Nautical Almanac: Yachtsman&#039;s Bible|Zusatz=Herausgeber:Adlard Coles Nautical|ASIN=1408105047}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Coast of Ireland, West Coast of Scotland|Zusatz=United Kingdom Hydrographic   Office|ASIN=0707712181}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: Orkney and Shetlands|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707712092}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Sea (North Western Part)|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707715776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Gezeitenvorhersage: [http://easytide.ukho.gov.uk/EasyTide/EasyTide/index.aspx Admiralty EasyTide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Yachtsman&#039;s Pilots&amp;quot; von Martin Lawrence zu den einzelnen Inseln oder Küstenabschnitten (Imray)z.B.:&lt;br /&gt;
{{Buch|Autor=Martin Lawrence|Titel=The Yachtsman&#039;s Pilot: North and East Scotland|Zusatz=Verlag Imray |ASIN=1846231965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [http://www.clyde.org/ Clyde Crusing Club] gibt &#039;&#039;&#039;Sailing Directions&#039;&#039;&#039; als Revierführer heraus:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Firth of Clyde: Including North Channel, Solway Firth and the Isle of Man Pt. 1|Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786015}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Kintyre to Ardnamurchan Pt. 2 |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786023}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Ardnamurchan to Cape Wrath Pt. 3  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786031}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Outer Hebrides Pt. 4  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=189978604X}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: N and NE Coasts of Scotland and Orkney Islands Pt. 5  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786058}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Shetland Islands Pt. 6  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten aus der Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Manifestation der geografischen Einheit Schottlands war der Bau des Hadrianswalls 123n.Cr. auf der Tyne-Solvay Linie. Die Römer nannten die Region jenseits des Walls &#039;&#039;&#039;Caledonia&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 8. Jahrhundert kam es zu häufigen Überfällen durch die Wikinger. Sie prägten auch über längere Zeit die Kultur und die Sprache. Viele Ortsnamen im heutigen Schottland lassen diesen Zusammenhang noch deutlich erkennen (z.B. Lerwick, [[Shetlandinseln]] – Larvik, [[Norwegen]], Stromness, [[Orkney]]inseln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständige Bedrohung aus dem Norden und Osten zwang die Stämme sich zusammenzuschließen. Aus diesem Beweggrund entstand das Königreich &#039;&#039;&#039;Alba&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war die Christianisierung v.a. der Oberschicht bereits weit fortgeschritten. Sie erfolgte durch eingewanderte [[Irland|irische]] Mönche und Klostergründungen, wie z.B. auf [[Iona]], [[Hebriden]] , Papa Stronsay , [[Orkney]] oder [[Lindisfarne]] bei Newcastle, [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1588 gelang es den Engländern, die Spanische Armada in die Flucht zu schlagen. Viele der spanischen Schiffe retteten sich durch eine nördliche Umfahrung Schottlands, wobei wiederum einzelne Schiffe verloren gingen. So soll die &amp;quot;San Juan de Sicilia&amp;quot; in der Bucht von Tobermory, [[Mull]] gesunken sein. Seitdem geistert die Vision eines Schatzes in den Köpfen der Anwohner, der darauf wartet gehoben zu werden.&lt;br /&gt;
Ein anderes Schiff, die &amp;quot;El Gran Grifon&amp;quot; strandete auf der Fair Isle zwischen den [[Orkney]]s und den [[Shetlandinseln|Shetlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten gewann der Nachbar [[England]] immer stärkeren Einfluss, was zu wiederkehrenden kriegerischen Auseinandersetzungen führte. &lt;br /&gt;
Als letzter Versuch, die Vormacht der Engländer zu brechen,  wird der Aufstand des Stewarts Bonnie Prince Charlie angesehen, dessen Armee 1746 bei Culloden vernichtend geschlagen wurde. Charlie konnte fliehen und wurde von Flora McDonald in Kilmuir auf [[Skye]] versteckt, bis er die Rückkehr nach Frankreich wagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Schottland2.gif|Loch Lomond ist das Binnenrevier der Glaswegians&lt;br /&gt;
Image:Schottland1.gif|In Alexandria, Loch Lomond liegt die &amp;quot;Maid Of The Loch&amp;quot;. Hier sind auch die meisten touristischen Einrichtungen.&lt;br /&gt;
Image:Schottland3.gif|Kyle of Lochalsh zwischen Skye und dem Mainland&lt;br /&gt;
Image:Schottland4.gif|Urquart Castle am Loch Ness, Caledonian Canal&lt;br /&gt;
Image:Schottland5.gif|Stalker Castle im Loch Linnhe&lt;br /&gt;
Image:Schottland6.gif|Blick auf den Firth of Lorne&lt;br /&gt;
Image:Schottland7.gif|Oban, Segler und Fähre nach [[Harris]] und [[North Uist]]&lt;br /&gt;
Image:Schottland8.gif|Lochranza, Isle of Arran, Firth of Clyde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://sailscotland.co.uk/ SailScotland.co.uk] - Segelinformationen für Schottland&lt;br /&gt;
* [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/ Undiscovered Scotland - Onlinereiseführer]&lt;br /&gt;
* [http://www.calmac.co.uk/ Caledonian MacBrayne - ohne diese Fähren geht in Schottland gar nichts]&lt;br /&gt;
* [http://www.firthoflorn.co.uk/ Meeresangeln im Firth of Lorne]&lt;br /&gt;
* [http://www.stornowaysac.co.uk/home/home/index.aspx Stornoway Sea Angling Club - Meeresangeln auf den Hebriden]&lt;br /&gt;
* [http://www.sailtrain.co.uk/navigation/thazards.htm Sailtrain Tidal Hazards]&lt;br /&gt;
* [http://www.fettes.com/Caithness/tide%20race.htm Pentland Firth Tide Race]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnberichte ==&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/12_Hebriden/logb.html Hebridentörn 2012] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Ardfern]] ·  [[Dorus Mors]] ·  [[Corryvreckan]] ·  [[Garvellachs]] ·  [[Tinker&#039;s Hole/Erraid]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Loch Scavaig/Skye]] ·  [[Dunvegan/Skye]] · [[Lochmaddy/North Uist]] ·  [[Stornoway/Lewis]] ·  [[Torridon]] ·  [[Kyleakin/Skye]] ·  [[Mallaig]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Duart Castle]] ·  [[Isleornsay]] · [[Oban]] · [[Kerrera]] · [[Ardfern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.asv-greifswald.de/hanseat/hanseat_reise.htm Mit „Hanseat“ zu den äußeren Hebriden] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Greifswald]] . [[Stralsund]] · [[Hiddensee]] · [[Dragör]] , [[Helsingör]] , [[Hals]] , [[Thyborön]] , [[Peterhead]] , [[Lossiemouth]] , [[Inverness]] , [[Corpach]] , [[Dunstaffnage]] , [[Tobermory]] , [[Canna]] , [[Isay]] , [[Stornoway]] , [[Kirkwall]] , [[Egersund]] , [[Lista]] , [[Skjernöya]] , [[Selskier]] , [[Laesö]] , [[Anholt]] , [[Sejerö]] , [[Korshavn]] , [[Korsör]] , [[Femö]] , [[Hesnaes]] , [[Hiddensee]] , [[Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.wilfried-erdmann.de/reisen/schottland/schottland_un.htm Schottland - Grüne Flecken am Tellerrand Europas, Törnbericht von Wilfried Erdmann]&lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Seil Island]] · [[Tobermory]] · [[Loch Scavaig]] · [[Barra]] · [[Eriskay]] · [[Loch Skiport]] · [[Lochmaddy]] · [[Scalpay]] · [[Mariveg]] · [[Stornoway]] · [[Lewis]] · [[Summer Isles]] · [[Isle of Ewe]] · [[Kylesku]] · [[Loch Badcall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/09_keltring/logb.html Schottland 2009 - Logbuch live] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Bellanoch]] · [[Tobermory]] · [[Isleornsay]] · [[Stornoway]] · [[Kirkwall]] · [[Wick]] · [[ Inverness]] · [[Loch Ness]] · [[Urquhart]] · [[Fort Augustus]] · [[Banavie]] · [[Craobh-Marina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr05/shetlands/shetlands.htm Shetlands 2005 - Törnbericht von Wolf Ortlinghaus] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Edinburgh]] · [[Lerwick]] · [[Peterhead]] · [[Sunderland]] · [[Oudeschild]] · [[Lelystad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/schottland/schottland.htm This is Scotland - Innere Hebriden, Caledonian Canal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Corpach]] · [[Fort Augustus]] · [[Loch Ness]] · [[Loch Oich]] · [[Oban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/hebriden/hebriden.htm Hebriden 2007] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Tobermory]] · [[Barra]] · [[Stornoway]] · [[Loch Seaforth]] · [[Loch Maddy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr09/orkney/orkney.htm Unsere Reise zu den Orkneys 2009] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Oban Marina]] · [[Kylesku]] · [[Kirkwall]] · [[Pierowall Bay]] · [[Wick]] · [[Inverness]] · [[Fort Augustus]] · [[Shuna Island]] · [[Coll]] · [[Loch Na Droma Buidhe]] · [[Oban]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr11/isleofman/bericht.htm Schottland - Irland - Isle of Man - Crinan Kanal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Craighouse]] · [[Glenarm]] · [[Douglas]] · [[Bangor]] · [[Cambletown]] · [[Ardrishaig]] · [[Crinan]] · [[Craobh Haven]] · [[Kerrera]] · [[Tobermory]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte aus anderen Quellen ==&lt;br /&gt;
;[http://groups.google.com/group/de.rec.sport.segeln/browse_frm/thread/46220914ff30f7a8 Beitrag aus der Newsgroup de.rec.news.segeln]&lt;br /&gt;
: Kompakter Erfahrungsbericht zum Revier, Navigation, Ankern und Anlegen an der schottischen Westküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vercharterer===&lt;br /&gt;
* [http://www.argyll-yachtcharters.co.uk/ &amp;quot;Argyll Yachtcharters&amp;quot;] - Vercharterer an der Westküste&lt;br /&gt;
* [http://www.newhorizonsailing.co.uk/ &amp;quot;New Horizon Sailing&amp;quot;] - Kojencharter in Westschottland, Orkneys und St. Kilda&lt;br /&gt;
* [http://www.sailorkney.co.uk/index.html &amp;quot;Sail Orkney Yacht Charter&amp;quot;] - Yachtcharter auf den Orkneys&lt;br /&gt;
* [http://www.alba-sailing.co.uk/index_frames.htm &amp;quot;Alba Sailing&amp;quot;] - Yachtcharter in Oban&lt;br /&gt;
* [http://www.caleycruisers.com/german/ &amp;quot;Caley Cruisers&amp;quot;] - Motoryachtcharter im Kaledonischen Kanal zwischen Inverness und Fort William&lt;br /&gt;
* [http://www.skyeyachts.co.uk/home_deutsch.html &amp;quot;Isle of Skye Yachts&amp;quot;] - skippered und bareboat charter auf der nördlichsten Charterbasis der Hebriden in Ardvasar auf der Sleat-Halbinsel im Süden von [[Skye]]&lt;br /&gt;
* [http://www.portwayyachtcharters.com/ &amp;quot;Portway Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]] ca. 20 Seemeilen südlich von Oban &lt;br /&gt;
* [http://www.fy-charter.co.uk &amp;quot;Flamingo Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]]and [[Largs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Land]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Scotland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40132</id>
		<title>Schottland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40132"/>
		<updated>2016-03-20T00:31:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Wetter und Klima */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Scotland2.svg.png|200px|right]]&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
{{#display_map:&lt;br /&gt;
57.984808, -6.723633~ ~ ~ ~ ~[[Hebriden]];&lt;br /&gt;
58.972667, -2.856445~ ~ ~ ~ ~[[Orkney]];&lt;br /&gt;
60.283408, -1.186523~ ~ ~ ~ ~[[Shetland Islands]];&lt;br /&gt;
58.65, -5~ ~ ~ ~ ~Cape Wrath;&lt;br /&gt;
|centre=58.35563,-2.724609&lt;br /&gt;
|type=hybrid &lt;br /&gt;
|zoom=6 &lt;br /&gt;
|width=550 &lt;br /&gt;
|height=550&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schottland&#039;&#039;&#039; bietet mit seiner exponierten Lage im Atlantik und seiner nördlichen Lage eine teilweise raue, aber faszinierende Landschaft. Insbesondere im Norden ist Schottland nur dünn besiedelt und bietet damit Ruhe und Einsamkeit.&lt;br /&gt;
Während die Vegetation der Ostküste noch relativ abwechslungsreich und üppig ist, ist die Westküste schroff, felsig und karg, zugleich aber auch atemberaubend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Schottland auch für seinen Single Malt Whisky. Zahlreiche Destillerien können besichtigt werden. Zum Beispiel im Rahmen der [http://www.worldcruising.com/classicmaltscruise/ Classic Malt Cruise], einem Segel-Event im Bereich der [[Innere Hebriden|Inneren Hebriden]] zwischen [[Oban]], [[Skye]] und [[Islay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reviere==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einteilung der Häfen nach Gebieten ist an die einschlägige Literatur angelehnt! &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordsee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Clyde|Firth of Clyde]]&lt;br /&gt;
* [[Oban|Firth of Lorne]], [[Oban]]&lt;br /&gt;
* [[Fort William bis Cape Wrath]]&lt;br /&gt;
* [[Cape Wrath to Wick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottland umfasst neben dem Festland zahlreiche Inselgruppen, die einen Törn wert sind.&lt;br /&gt;
Eine der Westküste Schottlands vorgelagerte Inselgruppe sind die &#039;&#039;&#039;[[Hebriden]]&#039;&#039;&#039;. An der &lt;br /&gt;
Nordspitze Schottlands liegen die &#039;&#039;&#039;[[Orkney|Orkney Islands]]&#039;&#039;&#039; und weit ausgelagert im Nordosten Schottlands&lt;br /&gt;
die &#039;&#039;&#039;[[Shetland Islands]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Loch Lomond]]&lt;br /&gt;
* [[Caledonian Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Crinan Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Union Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter und Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima ist atlantisch geprägt, mit häufigem Wechsel zwischen Sonne und Regen, wobei die Niederschlagsmengen in Westschottland deutlich höher liegen (bis zu 4000mm/Jahr in Arisaig) als im Osten. &lt;br /&gt;
Dafür sind die Wassertemperaturen im Westen wegen des Golfstroms etwas höher als in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Die Sommer sind eher kühl, die meisten Niederschläge fallen im Herbst, die Winter sind mild, an der Westküste häufig frostfrei. In den Berglagen der Highlands ist das Klima erheblich rauher als an der Küste. Der Ben Nevis (1344m) bleibt auch im Sommer häufig schneebedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region ist generell windreich, dabei überwiegt der Westen den Osten. Die häufigsten Starkwindereignisse werden auf den Hebriden verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaRegen.asp Karte der Jahresniederschläge in Schottland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaWetter.asp Temperaturen und Sonnenstunden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittliche Windrichtung- und Stärke in/auf:    [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_benbecula.htm Benbecula] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_port_ellen_islay.htm Islay] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_kirkwall.htm Orkney]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_inverness.htm Inverness]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_edinburgh.htm Edinburgh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur zu Navigation und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem an der Westküste Schottlands und im Bereich der Inseln ist bei jeder Törnplanung die Beachtung der Tide und der daraus entstehenden Strömungen ein absolutes Muss. Um Kaps oder in Meerengen können erhebliche Strömungsgeschwindigkeiten auftreten. Berüchtigt dafür ist der [http://www.gemini-crinan.co.uk/corryvreckan.html Gulf of Corryvreckan], zwischen Jura und Scarba, wo es zu einem Tidenstrom von 8kn kommt.&lt;br /&gt;
An vielen Stellen sind [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/index.html Whirlpools](Strudel) und Overfalls (brechende Standwellen) zu sehen (z.B. am östlichen Ende des Sound of [[Mull]]).&lt;br /&gt;
Es genügt nicht, die aktuelle Phase der Tide zu kennen, um Stärke und Richtung der Strömungen abschätzen zu können. Aufgrund der komplizierten Wechselwirkungen treten an verschiedenen Stellen oft entgegengesetzte Stromrichtungen auf. Auch der zeitliche Ablauf der Tide ist an verschiedenen Küstenabschnitten stark unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Es bleibt nichts anderes übrig, als für jeden einzelnen Streckenabschnitt und die entsprechende Uhrzeit die Richtung und die Stärke der Strömung nachzusehen. Selbst dann bleiben noch genug Überraschungen, denn die Natur hält sich nicht immer an feste Regeln.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte Literatur:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Reeds Nautical Almanac: Yachtsman&#039;s Bible|Zusatz=Herausgeber:Adlard Coles Nautical|ASIN=1408105047}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Coast of Ireland, West Coast of Scotland|Zusatz=United Kingdom Hydrographic   Office|ASIN=0707712181}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: Orkney and Shetlands|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707712092}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Sea (North Western Part)|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707715776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Gezeitenvorhersage: [http://easytide.ukho.gov.uk/EasyTide/EasyTide/index.aspx Admiralty EasyTide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Yachtsman&#039;s Pilots&amp;quot; von Martin Lawrence zu den einzelnen Inseln oder Küstenabschnitten (Imray)z.B.:&lt;br /&gt;
{{Buch|Autor=Martin Lawrence|Titel=The Yachtsman&#039;s Pilot: North and East Scotland|Zusatz=Verlag Imray |ASIN=1846231965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [http://www.clyde.org/ Clyde Crusing Club] gibt &#039;&#039;&#039;Sailing Directions&#039;&#039;&#039; als Revierführer heraus:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Firth of Clyde: Including North Channel, Solway Firth and the Isle of Man Pt. 1|Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786015}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Kintyre to Ardnamurchan Pt. 2 |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786023}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Ardnamurchan to Cape Wrath Pt. 3  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786031}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Outer Hebrides Pt. 4  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=189978604X}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: N and NE Coasts of Scotland and Orkney Islands Pt. 5  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786058}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Shetland Islands Pt. 6  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten aus der Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Manifestation der geografischen Einheit Schottlands war der Bau des Hadrianswalls 123n.Cr. auf der Tyne-Solvay Linie. Die Römer nannten die Region jenseits des Walls &#039;&#039;&#039;Caledonia&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 8. Jahrhundert kam es zu häufigen Überfällen durch die Wikinger. Sie prägten auch über längere Zeit die Kultur und die Sprache. Viele Ortsnamen im heutigen Schottland lassen diesen Zusammenhang noch deutlich erkennen (z.B. Lerwick, [[Shetlandinseln]] – Larvik, [[Norwegen]], Stromness, [[Orkney]]inseln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständige Bedrohung aus dem Norden und Osten zwang die Stämme, sich zusammenzuschließen, es entstand das Königreich &#039;&#039;&#039;Alba&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war die Christianisierung v.a. der Oberschicht bereits weit fortgeschritten. Sie erfolgte durch eingewanderte [[Irland|irische]] Mönche und Klostergründungen, wie z.B. auf [[Iona]], [[Hebriden]] , Papa Stronsay , [[Orkney]] oder [[Lindisfarne]] bei Newcastle, [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1588 gelang es den Engländern, die Spanische Armada in die Flucht zu schlagen. Viele der spanischen Schiffe retteten sich durch eine nördliche Umfahrung Schottlands, wobei wiederum einzelne Schiffe verloren gingen. So soll die &amp;quot;San Juan de Sicilia&amp;quot; in der Bucht von Tobermory, [[Mull]] gesunken sein. Seitdem geistert die Vision eines Schatzes in den Köpfen der Anwohner, der darauf wartet gehoben zu werden.&lt;br /&gt;
Ein anderes Schiff, die &amp;quot;El Gran Grifon&amp;quot; strandete auf der Fair Isle zwischen den [[Orkney]]s und den [[Shetlandinseln|Shetlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten gewann der Nachbar [[England]] immer stärkeren Einfluss, was zu wiederkehrenden kriegerischen Auseinandersetzungen führte. &lt;br /&gt;
Als letzter Versuch, die Vormacht der Engländer zu brechen,  wird der Aufstand des Stewarts Bonnie Prince Charlie angesehen, dessen Armee 1746 bei Culloden vernichtend geschlagen wurde. Charlie konnte fliehen und wurde von Flora McDonald in Kilmuir auf [[Skye]] versteckt, bis er die Rückkehr nach Frankreich wagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Schottland2.gif|Loch Lomond ist das Binnenrevier der Glaswegians&lt;br /&gt;
Image:Schottland1.gif|In Alexandria, Loch Lomond liegt die &amp;quot;Maid Of The Loch&amp;quot;. Hier sind auch die meisten touristischen Einrichtungen.&lt;br /&gt;
Image:Schottland3.gif|Kyle of Lochalsh zwischen Skye und dem Mainland&lt;br /&gt;
Image:Schottland4.gif|Urquart Castle am Loch Ness, Caledonian Canal&lt;br /&gt;
Image:Schottland5.gif|Stalker Castle im Loch Linnhe&lt;br /&gt;
Image:Schottland6.gif|Blick auf den Firth of Lorne&lt;br /&gt;
Image:Schottland7.gif|Oban, Segler und Fähre nach [[Harris]] und [[North Uist]]&lt;br /&gt;
Image:Schottland8.gif|Lochranza, Isle of Arran, Firth of Clyde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://sailscotland.co.uk/ SailScotland.co.uk] - Segelinformationen für Schottland&lt;br /&gt;
* [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/ Undiscovered Scotland - Onlinereiseführer]&lt;br /&gt;
* [http://www.calmac.co.uk/ Caledonian MacBrayne - ohne diese Fähren geht in Schottland gar nichts]&lt;br /&gt;
* [http://www.firthoflorn.co.uk/ Meeresangeln im Firth of Lorne]&lt;br /&gt;
* [http://www.stornowaysac.co.uk/home/home/index.aspx Stornoway Sea Angling Club - Meeresangeln auf den Hebriden]&lt;br /&gt;
* [http://www.sailtrain.co.uk/navigation/thazards.htm Sailtrain Tidal Hazards]&lt;br /&gt;
* [http://www.fettes.com/Caithness/tide%20race.htm Pentland Firth Tide Race]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnberichte ==&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/12_Hebriden/logb.html Hebridentörn 2012] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Ardfern]] ·  [[Dorus Mors]] ·  [[Corryvreckan]] ·  [[Garvellachs]] ·  [[Tinker&#039;s Hole/Erraid]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Loch Scavaig/Skye]] ·  [[Dunvegan/Skye]] · [[Lochmaddy/North Uist]] ·  [[Stornoway/Lewis]] ·  [[Torridon]] ·  [[Kyleakin/Skye]] ·  [[Mallaig]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Duart Castle]] ·  [[Isleornsay]] · [[Oban]] · [[Kerrera]] · [[Ardfern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.asv-greifswald.de/hanseat/hanseat_reise.htm Mit „Hanseat“ zu den äußeren Hebriden] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Greifswald]] . [[Stralsund]] · [[Hiddensee]] · [[Dragör]] , [[Helsingör]] , [[Hals]] , [[Thyborön]] , [[Peterhead]] , [[Lossiemouth]] , [[Inverness]] , [[Corpach]] , [[Dunstaffnage]] , [[Tobermory]] , [[Canna]] , [[Isay]] , [[Stornoway]] , [[Kirkwall]] , [[Egersund]] , [[Lista]] , [[Skjernöya]] , [[Selskier]] , [[Laesö]] , [[Anholt]] , [[Sejerö]] , [[Korshavn]] , [[Korsör]] , [[Femö]] , [[Hesnaes]] , [[Hiddensee]] , [[Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.wilfried-erdmann.de/reisen/schottland/schottland_un.htm Schottland - Grüne Flecken am Tellerrand Europas, Törnbericht von Wilfried Erdmann]&lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Seil Island]] · [[Tobermory]] · [[Loch Scavaig]] · [[Barra]] · [[Eriskay]] · [[Loch Skiport]] · [[Lochmaddy]] · [[Scalpay]] · [[Mariveg]] · [[Stornoway]] · [[Lewis]] · [[Summer Isles]] · [[Isle of Ewe]] · [[Kylesku]] · [[Loch Badcall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/09_keltring/logb.html Schottland 2009 - Logbuch live] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Bellanoch]] · [[Tobermory]] · [[Isleornsay]] · [[Stornoway]] · [[Kirkwall]] · [[Wick]] · [[ Inverness]] · [[Loch Ness]] · [[Urquhart]] · [[Fort Augustus]] · [[Banavie]] · [[Craobh-Marina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr05/shetlands/shetlands.htm Shetlands 2005 - Törnbericht von Wolf Ortlinghaus] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Edinburgh]] · [[Lerwick]] · [[Peterhead]] · [[Sunderland]] · [[Oudeschild]] · [[Lelystad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/schottland/schottland.htm This is Scotland - Innere Hebriden, Caledonian Canal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Corpach]] · [[Fort Augustus]] · [[Loch Ness]] · [[Loch Oich]] · [[Oban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/hebriden/hebriden.htm Hebriden 2007] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Tobermory]] · [[Barra]] · [[Stornoway]] · [[Loch Seaforth]] · [[Loch Maddy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr09/orkney/orkney.htm Unsere Reise zu den Orkneys 2009] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Oban Marina]] · [[Kylesku]] · [[Kirkwall]] · [[Pierowall Bay]] · [[Wick]] · [[Inverness]] · [[Fort Augustus]] · [[Shuna Island]] · [[Coll]] · [[Loch Na Droma Buidhe]] · [[Oban]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr11/isleofman/bericht.htm Schottland - Irland - Isle of Man - Crinan Kanal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Craighouse]] · [[Glenarm]] · [[Douglas]] · [[Bangor]] · [[Cambletown]] · [[Ardrishaig]] · [[Crinan]] · [[Craobh Haven]] · [[Kerrera]] · [[Tobermory]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte aus anderen Quellen ==&lt;br /&gt;
;[http://groups.google.com/group/de.rec.sport.segeln/browse_frm/thread/46220914ff30f7a8 Beitrag aus der Newsgroup de.rec.news.segeln]&lt;br /&gt;
: Kompakter Erfahrungsbericht zum Revier, Navigation, Ankern und Anlegen an der schottischen Westküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vercharterer===&lt;br /&gt;
* [http://www.argyll-yachtcharters.co.uk/ &amp;quot;Argyll Yachtcharters&amp;quot;] - Vercharterer an der Westküste&lt;br /&gt;
* [http://www.newhorizonsailing.co.uk/ &amp;quot;New Horizon Sailing&amp;quot;] - Kojencharter in Westschottland, Orkneys und St. Kilda&lt;br /&gt;
* [http://www.sailorkney.co.uk/index.html &amp;quot;Sail Orkney Yacht Charter&amp;quot;] - Yachtcharter auf den Orkneys&lt;br /&gt;
* [http://www.alba-sailing.co.uk/index_frames.htm &amp;quot;Alba Sailing&amp;quot;] - Yachtcharter in Oban&lt;br /&gt;
* [http://www.caleycruisers.com/german/ &amp;quot;Caley Cruisers&amp;quot;] - Motoryachtcharter im Kaledonischen Kanal zwischen Inverness und Fort William&lt;br /&gt;
* [http://www.skyeyachts.co.uk/home_deutsch.html &amp;quot;Isle of Skye Yachts&amp;quot;] - skippered und bareboat charter auf der nördlichsten Charterbasis der Hebriden in Ardvasar auf der Sleat-Halbinsel im Süden von [[Skye]]&lt;br /&gt;
* [http://www.portwayyachtcharters.com/ &amp;quot;Portway Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]] ca. 20 Seemeilen südlich von Oban &lt;br /&gt;
* [http://www.fy-charter.co.uk &amp;quot;Flamingo Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]]and [[Largs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Land]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Scotland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40131</id>
		<title>Schottland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40131"/>
		<updated>2016-03-20T00:29:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Wetter und Klima */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Scotland2.svg.png|200px|right]]&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
{{#display_map:&lt;br /&gt;
57.984808, -6.723633~ ~ ~ ~ ~[[Hebriden]];&lt;br /&gt;
58.972667, -2.856445~ ~ ~ ~ ~[[Orkney]];&lt;br /&gt;
60.283408, -1.186523~ ~ ~ ~ ~[[Shetland Islands]];&lt;br /&gt;
58.65, -5~ ~ ~ ~ ~Cape Wrath;&lt;br /&gt;
|centre=58.35563,-2.724609&lt;br /&gt;
|type=hybrid &lt;br /&gt;
|zoom=6 &lt;br /&gt;
|width=550 &lt;br /&gt;
|height=550&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schottland&#039;&#039;&#039; bietet mit seiner exponierten Lage im Atlantik und seiner nördlichen Lage eine teilweise raue, aber faszinierende Landschaft. Insbesondere im Norden ist Schottland nur dünn besiedelt und bietet damit Ruhe und Einsamkeit.&lt;br /&gt;
Während die Vegetation der Ostküste noch relativ abwechslungsreich und üppig ist, ist die Westküste schroff, felsig und karg, zugleich aber auch atemberaubend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Schottland auch für seinen Single Malt Whisky. Zahlreiche Destillerien können besichtigt werden. Zum Beispiel im Rahmen der [http://www.worldcruising.com/classicmaltscruise/ Classic Malt Cruise], einem Segel-Event im Bereich der [[Innere Hebriden|Inneren Hebriden]] zwischen [[Oban]], [[Skye]] und [[Islay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reviere==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einteilung der Häfen nach Gebieten ist an die einschlägige Literatur angelehnt! &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordsee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Clyde|Firth of Clyde]]&lt;br /&gt;
* [[Oban|Firth of Lorne]], [[Oban]]&lt;br /&gt;
* [[Fort William bis Cape Wrath]]&lt;br /&gt;
* [[Cape Wrath to Wick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottland umfasst neben dem Festland zahlreiche Inselgruppen, die einen Törn wert sind.&lt;br /&gt;
Eine der Westküste Schottlands vorgelagerte Inselgruppe sind die &#039;&#039;&#039;[[Hebriden]]&#039;&#039;&#039;. An der &lt;br /&gt;
Nordspitze Schottlands liegen die &#039;&#039;&#039;[[Orkney|Orkney Islands]]&#039;&#039;&#039; und weit ausgelagert im Nordosten Schottlands&lt;br /&gt;
die &#039;&#039;&#039;[[Shetland Islands]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Loch Lomond]]&lt;br /&gt;
* [[Caledonian Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Crinan Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Union Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter und Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima ist atlantisch geprägt, mit häufigem Wechsel zwischen Sonne und Regen, wobei die Niederschlagsmengen in Westschottland deutlich höher liegen (bis zu 4000mm/Jahr in Arisaig) als im Osten. &lt;br /&gt;
Dafür sind die Wassertemperaturen im Westen wegen des Golfstroms etwas höher als in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Die Sommer sind eher kühl, die meisten Niederschläge fallen im Herbst, die Winter sind mild, an der Westküste häufig frostfrei. In den Berglagen der Highlands ist das Klima erheblich rauher als an der Küste. Der Ben Nevis (1344m) bleibt auch im Sommer häufig schneebedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region kann generell als windreich angesehen werden, wobei wiederum der Westen den Osten überwiegt. Die häufigsten Starkwindereignisse werden auf den Hebriden verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaRegen.asp Karte der Jahresniederschläge in Schottland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaWetter.asp Temperaturen und Sonnenstunden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittliche Windrichtung- und Stärke in/auf:    [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_benbecula.htm Benbecula] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_port_ellen_islay.htm Islay] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_kirkwall.htm Orkney]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_inverness.htm Inverness]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_edinburgh.htm Edinburgh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur zu Navigation und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem an der Westküste Schottlands und im Bereich der Inseln ist bei jeder Törnplanung die Beachtung der Tide und der daraus entstehenden Strömungen ein absolutes Muss. Um Kaps oder in Meerengen können erhebliche Strömungsgeschwindigkeiten auftreten. Berüchtigt dafür ist der [http://www.gemini-crinan.co.uk/corryvreckan.html Gulf of Corryvreckan], zwischen Jura und Scarba, wo es zu einem Tidenstrom von 8kn kommt.&lt;br /&gt;
An vielen Stellen sind [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/index.html Whirlpools](Strudel) und Overfalls (brechende Standwellen) zu sehen (z.B. am östlichen Ende des Sound of [[Mull]]).&lt;br /&gt;
Es genügt nicht, die aktuelle Phase der Tide zu kennen, um Stärke und Richtung der Strömungen abschätzen zu können. Aufgrund der komplizierten Wechselwirkungen treten an verschiedenen Stellen oft entgegengesetzte Stromrichtungen auf. Auch der zeitliche Ablauf der Tide ist an verschiedenen Küstenabschnitten stark unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Es bleibt nichts anderes übrig, als für jeden einzelnen Streckenabschnitt und die entsprechende Uhrzeit die Richtung und die Stärke der Strömung nachzusehen. Selbst dann bleiben noch genug Überraschungen, denn die Natur hält sich nicht immer an feste Regeln.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte Literatur:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Reeds Nautical Almanac: Yachtsman&#039;s Bible|Zusatz=Herausgeber:Adlard Coles Nautical|ASIN=1408105047}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Coast of Ireland, West Coast of Scotland|Zusatz=United Kingdom Hydrographic   Office|ASIN=0707712181}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: Orkney and Shetlands|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707712092}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Sea (North Western Part)|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707715776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Gezeitenvorhersage: [http://easytide.ukho.gov.uk/EasyTide/EasyTide/index.aspx Admiralty EasyTide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Yachtsman&#039;s Pilots&amp;quot; von Martin Lawrence zu den einzelnen Inseln oder Küstenabschnitten (Imray)z.B.:&lt;br /&gt;
{{Buch|Autor=Martin Lawrence|Titel=The Yachtsman&#039;s Pilot: North and East Scotland|Zusatz=Verlag Imray |ASIN=1846231965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [http://www.clyde.org/ Clyde Crusing Club] gibt &#039;&#039;&#039;Sailing Directions&#039;&#039;&#039; als Revierführer heraus:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Firth of Clyde: Including North Channel, Solway Firth and the Isle of Man Pt. 1|Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786015}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Kintyre to Ardnamurchan Pt. 2 |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786023}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Ardnamurchan to Cape Wrath Pt. 3  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786031}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Outer Hebrides Pt. 4  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=189978604X}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: N and NE Coasts of Scotland and Orkney Islands Pt. 5  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786058}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Shetland Islands Pt. 6  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten aus der Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Manifestation der geografischen Einheit Schottlands war der Bau des Hadrianswalls 123n.Cr. auf der Tyne-Solvay Linie. Die Römer nannten die Region jenseits des Walls &#039;&#039;&#039;Caledonia&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 8. Jahrhundert kam es zu häufigen Überfällen durch die Wikinger. Sie prägten auch über längere Zeit die Kultur und die Sprache. Viele Ortsnamen im heutigen Schottland lassen diesen Zusammenhang noch deutlich erkennen (z.B. Lerwick, [[Shetlandinseln]] – Larvik, [[Norwegen]], Stromness, [[Orkney]]inseln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständige Bedrohung aus dem Norden und Osten zwang die Stämme, sich zusammenzuschließen, es entstand das Königreich &#039;&#039;&#039;Alba&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war die Christianisierung v.a. der Oberschicht bereits weit fortgeschritten. Sie erfolgte durch eingewanderte [[Irland|irische]] Mönche und Klostergründungen, wie z.B. auf [[Iona]], [[Hebriden]] , Papa Stronsay , [[Orkney]] oder [[Lindisfarne]] bei Newcastle, [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1588 gelang es den Engländern, die Spanische Armada in die Flucht zu schlagen. Viele der spanischen Schiffe retteten sich durch eine nördliche Umfahrung Schottlands, wobei wiederum einzelne Schiffe verloren gingen. So soll die &amp;quot;San Juan de Sicilia&amp;quot; in der Bucht von Tobermory, [[Mull]] gesunken sein. Seitdem geistert die Vision eines Schatzes in den Köpfen der Anwohner, der darauf wartet gehoben zu werden.&lt;br /&gt;
Ein anderes Schiff, die &amp;quot;El Gran Grifon&amp;quot; strandete auf der Fair Isle zwischen den [[Orkney]]s und den [[Shetlandinseln|Shetlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten gewann der Nachbar [[England]] immer stärkeren Einfluss, was zu wiederkehrenden kriegerischen Auseinandersetzungen führte. &lt;br /&gt;
Als letzter Versuch, die Vormacht der Engländer zu brechen,  wird der Aufstand des Stewarts Bonnie Prince Charlie angesehen, dessen Armee 1746 bei Culloden vernichtend geschlagen wurde. Charlie konnte fliehen und wurde von Flora McDonald in Kilmuir auf [[Skye]] versteckt, bis er die Rückkehr nach Frankreich wagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Schottland2.gif|Loch Lomond ist das Binnenrevier der Glaswegians&lt;br /&gt;
Image:Schottland1.gif|In Alexandria, Loch Lomond liegt die &amp;quot;Maid Of The Loch&amp;quot;. Hier sind auch die meisten touristischen Einrichtungen.&lt;br /&gt;
Image:Schottland3.gif|Kyle of Lochalsh zwischen Skye und dem Mainland&lt;br /&gt;
Image:Schottland4.gif|Urquart Castle am Loch Ness, Caledonian Canal&lt;br /&gt;
Image:Schottland5.gif|Stalker Castle im Loch Linnhe&lt;br /&gt;
Image:Schottland6.gif|Blick auf den Firth of Lorne&lt;br /&gt;
Image:Schottland7.gif|Oban, Segler und Fähre nach [[Harris]] und [[North Uist]]&lt;br /&gt;
Image:Schottland8.gif|Lochranza, Isle of Arran, Firth of Clyde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://sailscotland.co.uk/ SailScotland.co.uk] - Segelinformationen für Schottland&lt;br /&gt;
* [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/ Undiscovered Scotland - Onlinereiseführer]&lt;br /&gt;
* [http://www.calmac.co.uk/ Caledonian MacBrayne - ohne diese Fähren geht in Schottland gar nichts]&lt;br /&gt;
* [http://www.firthoflorn.co.uk/ Meeresangeln im Firth of Lorne]&lt;br /&gt;
* [http://www.stornowaysac.co.uk/home/home/index.aspx Stornoway Sea Angling Club - Meeresangeln auf den Hebriden]&lt;br /&gt;
* [http://www.sailtrain.co.uk/navigation/thazards.htm Sailtrain Tidal Hazards]&lt;br /&gt;
* [http://www.fettes.com/Caithness/tide%20race.htm Pentland Firth Tide Race]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnberichte ==&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/12_Hebriden/logb.html Hebridentörn 2012] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Ardfern]] ·  [[Dorus Mors]] ·  [[Corryvreckan]] ·  [[Garvellachs]] ·  [[Tinker&#039;s Hole/Erraid]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Loch Scavaig/Skye]] ·  [[Dunvegan/Skye]] · [[Lochmaddy/North Uist]] ·  [[Stornoway/Lewis]] ·  [[Torridon]] ·  [[Kyleakin/Skye]] ·  [[Mallaig]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Duart Castle]] ·  [[Isleornsay]] · [[Oban]] · [[Kerrera]] · [[Ardfern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.asv-greifswald.de/hanseat/hanseat_reise.htm Mit „Hanseat“ zu den äußeren Hebriden] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Greifswald]] . [[Stralsund]] · [[Hiddensee]] · [[Dragör]] , [[Helsingör]] , [[Hals]] , [[Thyborön]] , [[Peterhead]] , [[Lossiemouth]] , [[Inverness]] , [[Corpach]] , [[Dunstaffnage]] , [[Tobermory]] , [[Canna]] , [[Isay]] , [[Stornoway]] , [[Kirkwall]] , [[Egersund]] , [[Lista]] , [[Skjernöya]] , [[Selskier]] , [[Laesö]] , [[Anholt]] , [[Sejerö]] , [[Korshavn]] , [[Korsör]] , [[Femö]] , [[Hesnaes]] , [[Hiddensee]] , [[Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.wilfried-erdmann.de/reisen/schottland/schottland_un.htm Schottland - Grüne Flecken am Tellerrand Europas, Törnbericht von Wilfried Erdmann]&lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Seil Island]] · [[Tobermory]] · [[Loch Scavaig]] · [[Barra]] · [[Eriskay]] · [[Loch Skiport]] · [[Lochmaddy]] · [[Scalpay]] · [[Mariveg]] · [[Stornoway]] · [[Lewis]] · [[Summer Isles]] · [[Isle of Ewe]] · [[Kylesku]] · [[Loch Badcall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/09_keltring/logb.html Schottland 2009 - Logbuch live] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Bellanoch]] · [[Tobermory]] · [[Isleornsay]] · [[Stornoway]] · [[Kirkwall]] · [[Wick]] · [[ Inverness]] · [[Loch Ness]] · [[Urquhart]] · [[Fort Augustus]] · [[Banavie]] · [[Craobh-Marina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr05/shetlands/shetlands.htm Shetlands 2005 - Törnbericht von Wolf Ortlinghaus] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Edinburgh]] · [[Lerwick]] · [[Peterhead]] · [[Sunderland]] · [[Oudeschild]] · [[Lelystad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/schottland/schottland.htm This is Scotland - Innere Hebriden, Caledonian Canal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Corpach]] · [[Fort Augustus]] · [[Loch Ness]] · [[Loch Oich]] · [[Oban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/hebriden/hebriden.htm Hebriden 2007] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Tobermory]] · [[Barra]] · [[Stornoway]] · [[Loch Seaforth]] · [[Loch Maddy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr09/orkney/orkney.htm Unsere Reise zu den Orkneys 2009] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Oban Marina]] · [[Kylesku]] · [[Kirkwall]] · [[Pierowall Bay]] · [[Wick]] · [[Inverness]] · [[Fort Augustus]] · [[Shuna Island]] · [[Coll]] · [[Loch Na Droma Buidhe]] · [[Oban]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr11/isleofman/bericht.htm Schottland - Irland - Isle of Man - Crinan Kanal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Craighouse]] · [[Glenarm]] · [[Douglas]] · [[Bangor]] · [[Cambletown]] · [[Ardrishaig]] · [[Crinan]] · [[Craobh Haven]] · [[Kerrera]] · [[Tobermory]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte aus anderen Quellen ==&lt;br /&gt;
;[http://groups.google.com/group/de.rec.sport.segeln/browse_frm/thread/46220914ff30f7a8 Beitrag aus der Newsgroup de.rec.news.segeln]&lt;br /&gt;
: Kompakter Erfahrungsbericht zum Revier, Navigation, Ankern und Anlegen an der schottischen Westküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vercharterer===&lt;br /&gt;
* [http://www.argyll-yachtcharters.co.uk/ &amp;quot;Argyll Yachtcharters&amp;quot;] - Vercharterer an der Westküste&lt;br /&gt;
* [http://www.newhorizonsailing.co.uk/ &amp;quot;New Horizon Sailing&amp;quot;] - Kojencharter in Westschottland, Orkneys und St. Kilda&lt;br /&gt;
* [http://www.sailorkney.co.uk/index.html &amp;quot;Sail Orkney Yacht Charter&amp;quot;] - Yachtcharter auf den Orkneys&lt;br /&gt;
* [http://www.alba-sailing.co.uk/index_frames.htm &amp;quot;Alba Sailing&amp;quot;] - Yachtcharter in Oban&lt;br /&gt;
* [http://www.caleycruisers.com/german/ &amp;quot;Caley Cruisers&amp;quot;] - Motoryachtcharter im Kaledonischen Kanal zwischen Inverness und Fort William&lt;br /&gt;
* [http://www.skyeyachts.co.uk/home_deutsch.html &amp;quot;Isle of Skye Yachts&amp;quot;] - skippered und bareboat charter auf der nördlichsten Charterbasis der Hebriden in Ardvasar auf der Sleat-Halbinsel im Süden von [[Skye]]&lt;br /&gt;
* [http://www.portwayyachtcharters.com/ &amp;quot;Portway Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]] ca. 20 Seemeilen südlich von Oban &lt;br /&gt;
* [http://www.fy-charter.co.uk &amp;quot;Flamingo Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]]and [[Largs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Land]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Scotland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40130</id>
		<title>Schottland</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Schottland&amp;diff=40130"/>
		<updated>2016-03-20T00:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Wetter und Klima */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Nordsee]], [[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]] &amp;gt; [[Großbritannien]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Scotland2.svg.png|200px|right]]&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
{{#display_map:&lt;br /&gt;
57.984808, -6.723633~ ~ ~ ~ ~[[Hebriden]];&lt;br /&gt;
58.972667, -2.856445~ ~ ~ ~ ~[[Orkney]];&lt;br /&gt;
60.283408, -1.186523~ ~ ~ ~ ~[[Shetland Islands]];&lt;br /&gt;
58.65, -5~ ~ ~ ~ ~Cape Wrath;&lt;br /&gt;
|centre=58.35563,-2.724609&lt;br /&gt;
|type=hybrid &lt;br /&gt;
|zoom=6 &lt;br /&gt;
|width=550 &lt;br /&gt;
|height=550&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schottland&#039;&#039;&#039; bietet mit seiner exponierten Lage im Atlantik und seiner nördlichen Lage eine teilweise raue, aber faszinierende Landschaft. Insbesondere im Norden ist Schottland nur dünn besiedelt und bietet damit Ruhe und Einsamkeit.&lt;br /&gt;
Während die Vegetation der Ostküste noch relativ abwechslungsreich und üppig ist, ist die Westküste schroff, felsig und karg, zugleich aber auch atemberaubend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Schottland auch für seinen Single Malt Whisky. Zahlreiche Destillerien können besichtigt werden. Zum Beispiel im Rahmen der [http://www.worldcruising.com/classicmaltscruise/ Classic Malt Cruise], einem Segel-Event im Bereich der [[Innere Hebriden|Inneren Hebriden]] zwischen [[Oban]], [[Skye]] und [[Islay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reviere==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Einteilung der Häfen nach Gebieten ist an die einschlägige Literatur angelehnt! &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordsee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Atlantik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Clyde|Firth of Clyde]]&lt;br /&gt;
* [[Oban|Firth of Lorne]], [[Oban]]&lt;br /&gt;
* [[Fort William bis Cape Wrath]]&lt;br /&gt;
* [[Cape Wrath to Wick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schottland umfasst neben dem Festland zahlreiche Inselgruppen, die einen Törn wert sind.&lt;br /&gt;
Eine der Westküste Schottlands vorgelagerte Inselgruppe sind die &#039;&#039;&#039;[[Hebriden]]&#039;&#039;&#039;. An der &lt;br /&gt;
Nordspitze Schottlands liegen die &#039;&#039;&#039;[[Orkney|Orkney Islands]]&#039;&#039;&#039; und weit ausgelagert im Nordosten Schottlands&lt;br /&gt;
die &#039;&#039;&#039;[[Shetland Islands]]&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Binnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Loch Lomond]]&lt;br /&gt;
* [[Caledonian Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Crinan Canal]]&lt;br /&gt;
* [[Union Canal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter und Klima ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima ist atlantisch geprägt, mit häufigem Wechsel zwischen Sonne und Regen, wobei die Niederschlagsmengen in Westschottland deutlich höher liegen (bis zu 4000mm/Jahr in Arisaig) als im Osten. &lt;br /&gt;
Dafür sind die Wassertemperaturen im Westen wegen des Golfstroms etwas höher als in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Die Sommer sind eher kühl, die meisten Niederschläge fallen im Herbst, die Winter sind mild, an der Westküste häufig frostfrei. In den Berglagen der Highlands ist das Klima natürlich erheblich rauher als an der Küste. Der Ben Nevis (1344m) bleibt auch im Sommer häufig schneebedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region kann generell als windreich angesehen werden, wobei wiederum der Westen den Osten überwiegt. Die häufigsten Starkwindereignisse werden auf den Hebriden verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaRegen.asp Karte der Jahresniederschläge in Schottland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.schottlandportal.de/content/lakuKlimaWetter.asp Temperaturen und Sonnenstunden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittliche Windrichtung- und Stärke in/auf:    [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_benbecula.htm Benbecula] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_port_ellen_islay.htm Islay] [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_kirkwall.htm Orkney]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_inverness.htm Inverness]  [http://www.windfinder.com/windstats/windstatistic_edinburgh.htm Edinburgh]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur zu Navigation und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem an der Westküste Schottlands und im Bereich der Inseln ist bei jeder Törnplanung die Beachtung der Tide und der daraus entstehenden Strömungen ein absolutes Muss. Um Kaps oder in Meerengen können erhebliche Strömungsgeschwindigkeiten auftreten. Berüchtigt dafür ist der [http://www.gemini-crinan.co.uk/corryvreckan.html Gulf of Corryvreckan], zwischen Jura und Scarba, wo es zu einem Tidenstrom von 8kn kommt.&lt;br /&gt;
An vielen Stellen sind [http://www.whirlpool-scotland.co.uk/index.html Whirlpools](Strudel) und Overfalls (brechende Standwellen) zu sehen (z.B. am östlichen Ende des Sound of [[Mull]]).&lt;br /&gt;
Es genügt nicht, die aktuelle Phase der Tide zu kennen, um Stärke und Richtung der Strömungen abschätzen zu können. Aufgrund der komplizierten Wechselwirkungen treten an verschiedenen Stellen oft entgegengesetzte Stromrichtungen auf. Auch der zeitliche Ablauf der Tide ist an verschiedenen Küstenabschnitten stark unterschiedlich.&lt;br /&gt;
Es bleibt nichts anderes übrig, als für jeden einzelnen Streckenabschnitt und die entsprechende Uhrzeit die Richtung und die Stärke der Strömung nachzusehen. Selbst dann bleiben noch genug Überraschungen, denn die Natur hält sich nicht immer an feste Regeln.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte Literatur:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Reeds Nautical Almanac: Yachtsman&#039;s Bible|Zusatz=Herausgeber:Adlard Coles Nautical|ASIN=1408105047}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Coast of Ireland, West Coast of Scotland|Zusatz=United Kingdom Hydrographic   Office|ASIN=0707712181}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: Orkney and Shetlands|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707712092}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Admiralty Tidal Stream Atlas: North Sea (North Western Part)|Zusatz=United Kingdom Hydrographic Office|ASIN=0707715776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Gezeitenvorhersage: [http://easytide.ukho.gov.uk/EasyTide/EasyTide/index.aspx Admiralty EasyTide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Yachtsman&#039;s Pilots&amp;quot; von Martin Lawrence zu den einzelnen Inseln oder Küstenabschnitten (Imray)z.B.:&lt;br /&gt;
{{Buch|Autor=Martin Lawrence|Titel=The Yachtsman&#039;s Pilot: North and East Scotland|Zusatz=Verlag Imray |ASIN=1846231965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [http://www.clyde.org/ Clyde Crusing Club] gibt &#039;&#039;&#039;Sailing Directions&#039;&#039;&#039; als Revierführer heraus:&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Firth of Clyde: Including North Channel, Solway Firth and the Isle of Man Pt. 1|Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786015}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Kintyre to Ardnamurchan Pt. 2 |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786023}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Ardnamurchan to Cape Wrath Pt. 3  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786031}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Outer Hebrides Pt. 4  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=189978604X}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: N and NE Coasts of Scotland and Orkney Islands Pt. 5  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786058}}&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Sailing Directions and Anchorages: Shetland Islands Pt. 6  |Zusatz=Clyde Cruising Club |ASIN=1899786066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichten aus der Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Manifestation der geografischen Einheit Schottlands war der Bau des Hadrianswalls 123n.Cr. auf der Tyne-Solvay Linie. Die Römer nannten die Region jenseits des Walls &#039;&#039;&#039;Caledonia&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 8. Jahrhundert kam es zu häufigen Überfällen durch die Wikinger. Sie prägten auch über längere Zeit die Kultur und die Sprache. Viele Ortsnamen im heutigen Schottland lassen diesen Zusammenhang noch deutlich erkennen (z.B. Lerwick, [[Shetlandinseln]] – Larvik, [[Norwegen]], Stromness, [[Orkney]]inseln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ständige Bedrohung aus dem Norden und Osten zwang die Stämme, sich zusammenzuschließen, es entstand das Königreich &#039;&#039;&#039;Alba&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war die Christianisierung v.a. der Oberschicht bereits weit fortgeschritten. Sie erfolgte durch eingewanderte [[Irland|irische]] Mönche und Klostergründungen, wie z.B. auf [[Iona]], [[Hebriden]] , Papa Stronsay , [[Orkney]] oder [[Lindisfarne]] bei Newcastle, [[England]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1588 gelang es den Engländern, die Spanische Armada in die Flucht zu schlagen. Viele der spanischen Schiffe retteten sich durch eine nördliche Umfahrung Schottlands, wobei wiederum einzelne Schiffe verloren gingen. So soll die &amp;quot;San Juan de Sicilia&amp;quot; in der Bucht von Tobermory, [[Mull]] gesunken sein. Seitdem geistert die Vision eines Schatzes in den Köpfen der Anwohner, der darauf wartet gehoben zu werden.&lt;br /&gt;
Ein anderes Schiff, die &amp;quot;El Gran Grifon&amp;quot; strandete auf der Fair Isle zwischen den [[Orkney]]s und den [[Shetlandinseln|Shetlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten gewann der Nachbar [[England]] immer stärkeren Einfluss, was zu wiederkehrenden kriegerischen Auseinandersetzungen führte. &lt;br /&gt;
Als letzter Versuch, die Vormacht der Engländer zu brechen,  wird der Aufstand des Stewarts Bonnie Prince Charlie angesehen, dessen Armee 1746 bei Culloden vernichtend geschlagen wurde. Charlie konnte fliehen und wurde von Flora McDonald in Kilmuir auf [[Skye]] versteckt, bis er die Rückkehr nach Frankreich wagen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fotos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Schottland2.gif|Loch Lomond ist das Binnenrevier der Glaswegians&lt;br /&gt;
Image:Schottland1.gif|In Alexandria, Loch Lomond liegt die &amp;quot;Maid Of The Loch&amp;quot;. Hier sind auch die meisten touristischen Einrichtungen.&lt;br /&gt;
Image:Schottland3.gif|Kyle of Lochalsh zwischen Skye und dem Mainland&lt;br /&gt;
Image:Schottland4.gif|Urquart Castle am Loch Ness, Caledonian Canal&lt;br /&gt;
Image:Schottland5.gif|Stalker Castle im Loch Linnhe&lt;br /&gt;
Image:Schottland6.gif|Blick auf den Firth of Lorne&lt;br /&gt;
Image:Schottland7.gif|Oban, Segler und Fähre nach [[Harris]] und [[North Uist]]&lt;br /&gt;
Image:Schottland8.gif|Lochranza, Isle of Arran, Firth of Clyde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://sailscotland.co.uk/ SailScotland.co.uk] - Segelinformationen für Schottland&lt;br /&gt;
* [http://www.undiscoveredscotland.co.uk/ Undiscovered Scotland - Onlinereiseführer]&lt;br /&gt;
* [http://www.calmac.co.uk/ Caledonian MacBrayne - ohne diese Fähren geht in Schottland gar nichts]&lt;br /&gt;
* [http://www.firthoflorn.co.uk/ Meeresangeln im Firth of Lorne]&lt;br /&gt;
* [http://www.stornowaysac.co.uk/home/home/index.aspx Stornoway Sea Angling Club - Meeresangeln auf den Hebriden]&lt;br /&gt;
* [http://www.sailtrain.co.uk/navigation/thazards.htm Sailtrain Tidal Hazards]&lt;br /&gt;
* [http://www.fettes.com/Caithness/tide%20race.htm Pentland Firth Tide Race]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnberichte ==&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/12_Hebriden/logb.html Hebridentörn 2012] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Ardfern]] ·  [[Dorus Mors]] ·  [[Corryvreckan]] ·  [[Garvellachs]] ·  [[Tinker&#039;s Hole/Erraid]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Loch Scavaig/Skye]] ·  [[Dunvegan/Skye]] · [[Lochmaddy/North Uist]] ·  [[Stornoway/Lewis]] ·  [[Torridon]] ·  [[Kyleakin/Skye]] ·  [[Mallaig]] ·  [[Tobermory/Mull]] · [[Duart Castle]] ·  [[Isleornsay]] · [[Oban]] · [[Kerrera]] · [[Ardfern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.asv-greifswald.de/hanseat/hanseat_reise.htm Mit „Hanseat“ zu den äußeren Hebriden] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Greifswald]] . [[Stralsund]] · [[Hiddensee]] · [[Dragör]] , [[Helsingör]] , [[Hals]] , [[Thyborön]] , [[Peterhead]] , [[Lossiemouth]] , [[Inverness]] , [[Corpach]] , [[Dunstaffnage]] , [[Tobermory]] , [[Canna]] , [[Isay]] , [[Stornoway]] , [[Kirkwall]] , [[Egersund]] , [[Lista]] , [[Skjernöya]] , [[Selskier]] , [[Laesö]] , [[Anholt]] , [[Sejerö]] , [[Korshavn]] , [[Korsör]] , [[Femö]] , [[Hesnaes]] , [[Hiddensee]] , [[Greifswald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.wilfried-erdmann.de/reisen/schottland/schottland_un.htm Schottland - Grüne Flecken am Tellerrand Europas, Törnbericht von Wilfried Erdmann]&lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Seil Island]] · [[Tobermory]] · [[Loch Scavaig]] · [[Barra]] · [[Eriskay]] · [[Loch Skiport]] · [[Lochmaddy]] · [[Scalpay]] · [[Mariveg]] · [[Stornoway]] · [[Lewis]] · [[Summer Isles]] · [[Isle of Ewe]] · [[Kylesku]] · [[Loch Badcall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.365sterne.de/admirals_sailing/main/toern/09_keltring/logb.html Schottland 2009 - Logbuch live] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Bellanoch]] · [[Tobermory]] · [[Isleornsay]] · [[Stornoway]] · [[Kirkwall]] · [[Wick]] · [[ Inverness]] · [[Loch Ness]] · [[Urquhart]] · [[Fort Augustus]] · [[Banavie]] · [[Craobh-Marina]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr05/shetlands/shetlands.htm Shetlands 2005 - Törnbericht von Wolf Ortlinghaus] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Edinburgh]] · [[Lerwick]] · [[Peterhead]] · [[Sunderland]] · [[Oudeschild]] · [[Lelystad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/schottland/schottland.htm This is Scotland - Innere Hebriden, Caledonian Canal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Corpach]] · [[Fort Augustus]] · [[Loch Ness]] · [[Loch Oich]] · [[Oban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr07/hebriden/hebriden.htm Hebriden 2007] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Tobermory]] · [[Barra]] · [[Stornoway]] · [[Loch Seaforth]] · [[Loch Maddy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr09/orkney/orkney.htm Unsere Reise zu den Orkneys 2009] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Oban Marina]] · [[Kylesku]] · [[Kirkwall]] · [[Pierowall Bay]] · [[Wick]] · [[Inverness]] · [[Fort Augustus]] · [[Shuna Island]] · [[Coll]] · [[Loch Na Droma Buidhe]] · [[Oban]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.sku-duesseldorf.de/skber/archiv/jahr11/isleofman/bericht.htm Schottland - Irland - Isle of Man - Crinan Kanal] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Craobh Haven]] · [[Craighouse]] · [[Glenarm]] · [[Douglas]] · [[Bangor]] · [[Cambletown]] · [[Ardrishaig]] · [[Crinan]] · [[Craobh Haven]] · [[Kerrera]] · [[Tobermory]] · [[Craobh Haven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfahrungsberichte aus anderen Quellen ==&lt;br /&gt;
;[http://groups.google.com/group/de.rec.sport.segeln/browse_frm/thread/46220914ff30f7a8 Beitrag aus der Newsgroup de.rec.news.segeln]&lt;br /&gt;
: Kompakter Erfahrungsbericht zum Revier, Navigation, Ankern und Anlegen an der schottischen Westküste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vercharterer===&lt;br /&gt;
* [http://www.argyll-yachtcharters.co.uk/ &amp;quot;Argyll Yachtcharters&amp;quot;] - Vercharterer an der Westküste&lt;br /&gt;
* [http://www.newhorizonsailing.co.uk/ &amp;quot;New Horizon Sailing&amp;quot;] - Kojencharter in Westschottland, Orkneys und St. Kilda&lt;br /&gt;
* [http://www.sailorkney.co.uk/index.html &amp;quot;Sail Orkney Yacht Charter&amp;quot;] - Yachtcharter auf den Orkneys&lt;br /&gt;
* [http://www.alba-sailing.co.uk/index_frames.htm &amp;quot;Alba Sailing&amp;quot;] - Yachtcharter in Oban&lt;br /&gt;
* [http://www.caleycruisers.com/german/ &amp;quot;Caley Cruisers&amp;quot;] - Motoryachtcharter im Kaledonischen Kanal zwischen Inverness und Fort William&lt;br /&gt;
* [http://www.skyeyachts.co.uk/home_deutsch.html &amp;quot;Isle of Skye Yachts&amp;quot;] - skippered und bareboat charter auf der nördlichsten Charterbasis der Hebriden in Ardvasar auf der Sleat-Halbinsel im Süden von [[Skye]]&lt;br /&gt;
* [http://www.portwayyachtcharters.com/ &amp;quot;Portway Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]] ca. 20 Seemeilen südlich von Oban &lt;br /&gt;
* [http://www.fy-charter.co.uk &amp;quot;Flamingo Yacht Charters&amp;quot;] - bareboat charter in [[Craobh Haven]]and [[Largs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Land]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Großbritannien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Nordsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Scotland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Anlegeman%C3%B6ver&amp;diff=36559</id>
		<title>Anlegemanöver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Anlegeman%C3%B6ver&amp;diff=36559"/>
		<updated>2014-05-29T00:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationManöver}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Anlegen 01.JPG|150px|right|noframe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fliegerei spricht man von der Landung als einem kontrollierten Absturz. Beim Segeln ist es ähnlich. Anlegemanöver gehören zu den schwierigsten, insbesondere bei Starkwind oder wenn der Wind dem Manöver entgegen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei keinem Manöver zeigt sich die Erfahrung des Skippers so schnell, wie beim Anlegen. Während eine geübte Crew mit wenigen Worten, fast lautlos und ohne jegliche Probleme anlegen wird, hört man im Hafen immer wieder ungeübte Skipper, die ihre Crew anschreien und nur durch Glück die Versenkung des eigenen Schiffs, oder des Nachbarliegers vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist es insbesondere sich vorher zu überlegen, wie ich die auf das Boot wirkenden Kräfte möglichst als Hilfe nutzen kann. Es macht wenig Sinn Manöver mit Gewalt zu fahren, die bei anderer Herangehensweise und z.B. mit Hilfe des Windes mühelos gehen würden.&lt;br /&gt;
* [[Grundsätzliches zu Anlegemanövern]]&lt;br /&gt;
* [[Allgemeine Tipps beim Anlegen]]&lt;br /&gt;
* [[Anlegen mit dem Heck zur Pier]]&lt;br /&gt;
* [[Eindampfen in die Vorspring beim Anlegen|Eindampfen in die Vorspring]]&lt;br /&gt;
* [[Boxenmanöver mit Seitenwind]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manöver]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Wetter_im_Internet&amp;diff=36558</id>
		<title>Wetter im Internet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Wetter_im_Internet&amp;diff=36558"/>
		<updated>2014-05-29T00:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationSeemannschaft&lt;br /&gt;
|Hierarchie=[[Portal:Seemannschaft#Wetter|Wetter]]&lt;br /&gt;
|Kapitel=&lt;br /&gt;
* [[Lokale Winde]]&lt;br /&gt;
* [[Planetarisches Windsystem]]&lt;br /&gt;
* [[Beaufort-Tabelle]]&lt;br /&gt;
* [[Wetter-Bücher]]&lt;br /&gt;
* [[Wetter im Internet]]&lt;br /&gt;
* [[Wetter an Bord]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts ist für den Segler so wichtig wie das Wetter. Hier eine Liste der Wetterlinks in deutscher Sprache und der meterologischen Dienste der Länder des Seegebietes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Ostsee]] ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wetteronline.de/cgi-bin/windframe?02&amp;amp;CONT=euro&amp;amp;MEER=osts&amp;amp;LANG=de WetterOnline] - Ausführliche Segelwettervorhersagen auch für alle anderen Seegebiete&lt;br /&gt;
* Eine informative Broschüre von [http://www.dp07.com/images/stories/Seewetter.pdf DP07] zum Thema Seewetterbericht.&lt;br /&gt;
* [http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/seewetter/seewetter.mp3 Seewetterbericht des DWD über DRadio als MP3]&lt;br /&gt;
* [http://www.dwd.de/swxno Seewetterbereicht vom Deutscher Wetterdienst] - für Nord- und Ostsee&lt;br /&gt;
* [http://www.dmi.dk/eng/index/forecasts/forecast_for_sea_areas.htm Seewetterbericht - Dänischer Wetterdienst]&lt;br /&gt;
* [http://www.seewetterbericht.info MMS Seewetterbericht - Deutscher Wetterdienst] - Seewetterbericht für Nord und Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Nordsee]] ==&lt;br /&gt;
* [http://www.metoffice.gov.uk/weather/marine/guide/images/shippingmap.gif Bild der Vorhersagegebiete in Nordsee und Nordatlantik (MetOffice)]&lt;br /&gt;
* [http://www.metoffice.gov.uk/weather/marine/guide/glossary.html Liste der verwendeten englischen Begriffe in Seewetterberichten - MetOffice -]&lt;br /&gt;
* [http://www.bbc.com/weather/coast_and_sea/shipping_forecast Seewetterbericht der BBC im Internet&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.seewetter-info.de/start.html Informationen rund um das Seewetter von Nord- und Ostsee&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
* [http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/seewetter/seewetter.mp3 Seewetterbericht des DWD über DRadio als MP3]&lt;br /&gt;
* [http://www.metoffice.gov.uk/weather/marine/shipping_forecast.html Seewetterbericht - Britisches Meterologisches Institut - MetOffice -]&lt;br /&gt;
* [http://www.dwd.de/swxno Seewetterbericht - Deutscher Wetterdienst] - für Nord- und Ostsee&lt;br /&gt;
* [http://www.dmi.dk/eng/index/forecasts/forecast_for_sea_areas.htm Seewetterbericht - Dänischer Wetterdienst]&lt;br /&gt;
* [http://www.seewetterbericht.info MMS Seewetterbericht - Deutscher Wetterdienst] - Seewetterbericht für Nord und Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Mittelmeer]] ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wetteronline.de/cgi-bin/windframe?02&amp;amp;CONT=euro&amp;amp;MEER=mitt&amp;amp;LANG=de WetterOnline] - Ausführliche Segelwettervorhersagen auch für alle anderen Seegebiete&lt;br /&gt;
* [http://www.seewetterbericht.info MMS Seewetter Mittelmeer] - Seewetterbericht für das Mittelmeer per MMS vom Deutschen Wetterdienst. Als Text Dokument, getrennt für das westliche und östliche Mittelmeer. Segelwetter speziell für Wassersportler.&lt;br /&gt;
* [http://www.wetterzentrale.de Wetterzentrale] - sehr informative Site, auf der es neben Satellitenbildern und -Filmen auch [http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fsavnmgeur.html Vorhersagediagramme] und [http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fsfaxsem.html Wetterkarten] gibt.&lt;br /&gt;
* [http://www.dwd.de/swxmw Seewetterbericht - Deutscher Wetterdienst] - für das westliche Mittelmeer&lt;br /&gt;
* [http://www.dwd.de/swxmo Seewetterbericht - Deutscher Wetterdienst] - für das östliche Mittelmeer&lt;br /&gt;
* [http://meteo.hr/index_en.php Seewetterbericht - Meteorological and Hydrological Service of Croatia] auf Kroatisch, Englisch, Deutsch und Italienisch, Wetterkarten&lt;br /&gt;
* [http://www.hnms.gr/hnms/english/navigation/navigation_html Seewetterbericht - Hellenic National Meteorological Service] - amtl. Griechischer Wetterdienste, unter dem Link &amp;quot;Maritime Bulletin&amp;quot; gibt es den aktuellen Seewetterbericht, wie er auch via VHF zu bekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Europa]] ==&lt;br /&gt;
* [http://www.euro.wx.propilots.net/ Aviation Weather] - Seite für Wetterinformationen unserer Kollegen der 3. Dimension. Hier gibt es Flugwetterinformationen (METARs, TAFs) für alle europäischen Flughäfen, und weil einige davon dort stehen, wo wir auch segeln, kommt man so sehr einfach und dokumentiert zu ordentlichen und &amp;quot;amtlichen&amp;quot; Wetterinformationen. [[METAR TAF|Anleitung zu Flugwetterinformationen]]&lt;br /&gt;
* [http://www.windfinder.com/forecasts/ windfinder.com] - zwar nicht auf deutsch, aber sehr informativ und die Grafiken sind eh&#039; sprachlos&lt;br /&gt;
* [http://www.meteo-hamburg.de/ meteo-hamburg.de ] - Gute Sammlung von Wetterlinks vom Autorenteam des Seewetteramtes Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Atlantik]] ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wetteronline.de/cgi-bin/windframe?02&amp;amp;CONT=euro&amp;amp;MEER=atla&amp;amp;LANG=de WetterOnline] - Ausführliche Segelwettervorhersagen auch für alle anderen Seegebiete&lt;br /&gt;
* [http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;amp;_state=maximized&amp;amp;_windowLabel=T18605618401151909347274&amp;amp;T18605618401151909347274gsbDocumentPath=Navigation%2FSchifffahrt%2FSeewetter%2FVorhersagekarte__Windseegang__Nordatlantik__node.html%3F__nnn%3Dtrue&amp;amp;_pageLabel=_dwdwww_spezielle_nutzer_schiffffahrt_seewetter&amp;amp;switchLang=de Wind- und Seegangskarte - Deutscher Wetterdienst]&lt;br /&gt;
* [http://www.metoffice.gov.uk/weather/marine/shipping_forecast.html Seewetterbericht - Britisches Meterologisches Institut - MetOffice -]&lt;br /&gt;
* [http://www.met.ie/forecasts/sea-area.asp Seewetterbericht - Irischer Wetterdienst] für [[Irland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Karibik]] ==&lt;br /&gt;
allgemein:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.caribwx.com/index.html Caribbean Weather Center] Wetterbericht in engl. Sprache für östliche Karbik&lt;br /&gt;
* [http://www.wunderground.com/MAR/ wunderground.com] Weltweite Wetterberichte mit Links zu detaillierten Berichten für gesamte Karibik&lt;br /&gt;
Hurricane Season:&lt;br /&gt;
* [http://www.hwn.org/  Hurricane Watch Net] Hervorragende, von Amateurfunkern betriebene Website in enger Zusammenarbeit mit dem National Hurricane Center Miami&lt;br /&gt;
* [http://www.nhc.noaa.gov/  National Hurricane Center ] US-amerikanischer Wetterdienst &lt;br /&gt;
* [http://stormcarib.com/ stormcarib ]Privates Wetternetz mit Vorhersagen und Berichten/Beobachtungen von den einzelnen Inseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltweit ==&lt;br /&gt;
* [http://map.openseamap.org/map/weather.php?zoom=4&amp;amp;lat=44.66502&amp;amp;lon=3.222&amp;amp;layers=BTFFFFFFFTFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFF OpenSeaMap - weltweite Wetterkarte mit Vorhersage für 3 Tage: Wind, Luftdruck, Temperatur, Seegang, Niederschlag]&lt;br /&gt;
* [http://www.intermar-ev.de INTERMAR e.V.] Amateurfunk-Verein mit nützlichen Wetterinformationen für Segler weltweit.&lt;br /&gt;
* [http://www.weather365.net/de/wind-wellen/3.html weather365.net] Interessante Wetter-Website. Vorhersagegebiete: Atlantik, Irische See, Nordsee, Ostsee, Mittelmeer-West, Mittelmeer-Ost, Schwarzes Meer.&lt;br /&gt;
Der Grib-File-Service ist kostenpflichtig.&lt;br /&gt;
* [http://www.passageweather.com/ PassageWeather.com] Wetter für größere Vorhersagegebiete, z.B. für größere Törns. Übersichtliche, gute Seite.&lt;br /&gt;
* [http://www.weathercharts.org/ weathercharts.org] Gute weltweite Sammlung von Links zu Wetterkarten vieler meterologischer Dienste.&lt;br /&gt;
* [http://weather.mailasail.com/Franks-Weather/Home Frank Singleton&#039;s Weather and Sailing Pages] in englischer Sprache mit vielen Informationen und weiterführenden Links&lt;br /&gt;
* Weltweite Liste der [http://www.wmo.int/pages/members/members_en.html meterologischen Dienste] bei wmo.int&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GRIB-Files ==&lt;br /&gt;
[[GRIB|GRIdded Binary]] ist ein Vektorformat, das Wettervorhersagen in kompakter Form speichert und übertragen kann. Typische Paketgrößen eines regionalen Vorhersagegebiets liegen bei 100 kByte und somit können sie auch über schmalbandige Übertragungskanäle wie Iridium oder GPRS mit geringem Kostenaufwand per Email oder Datei-Download übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.grib.us/ Grib.us] z.Zt. (2008) kostenlos verfügbare Software und weltweite GRIB-Daten, Update alle 6 Stunden&lt;br /&gt;
* [http://www.zygrib.org/ zygrib.org] Open Source-Software, um GRIB-Dateien anzuzeigen oder direkt von [http://weather.noaa.gov/ NOAA] herunterzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internet an Bord ==&lt;br /&gt;
Die schönsten Wetterseiten im WWW nützen nichts, wenn man in der einsamen Ankerbucht liegt und keinen Internetzugang an Bord hat. Im Ausland ist es dann oft auch schwierig Wetterberichte im Radio zu finden und zu verstehen. Eine Möglichkeit des Internetzugangs an Bord steht bei [[Benutzer:Hbachmann#Internet/e-mail |Herwart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Hilfe_im_Seenotfall&amp;diff=36557</id>
		<title>Hilfe im Seenotfall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Hilfe_im_Seenotfall&amp;diff=36557"/>
		<updated>2014-05-29T00:07:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationTörndurchführung}}&lt;br /&gt;
{{NavigationSeemannschaft&lt;br /&gt;
|Hierarchie=[[Portal:Seemannschaft#Gesundheit und Erste Hilfe|Gesundheit und Erste Hilfe]]&lt;br /&gt;
|Kapitel=&lt;br /&gt;
* [[Erste Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Hilfe im Seenotfall]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;* Diese Seite bedarf einer regelmäßigen Überprüfung!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite nennt in Kurzform die Alarmierungsmöglichkeiten in einem Seenotfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Seefahrer ist gehalten, im Rahmen seiner Möglichkeiten im Seenotfall Hilfe zu leisten und zu diesem Zwecke kontinuierlich die Seenotfunkfrequenzen zu überwachen (&amp;quot;Hörwache gehen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Seenotfall liegt vor, wenn Gefahr für das Leben von Seefahrenden oder die Sicherheit eines Schiffs besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLGEMEINES ==&lt;br /&gt;
Die Daten auf dieser Seite sind je Land mit einer Jahreszahl der letzten Überprüfung versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor Gebrauch der Infos bitte immer den aktuellen Yachtfunkdienst, den Reeds oder das aktuelle Handbuch befragen!!!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Telefonnummern gehören vor Törnantritt in jedes Mobiltelefon auf dem Schiff. Dabei sollte beachtet werden, dass in Abhängigkeit vom Ausbau des Mobilfunknetzes Mobiltelefone mitunter nur wenige Seemeilen Reichweite haben.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung! Wichtiger Hinweis!&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Beim Einspeichern in das Mobiltelefon nie die Rufnummer ohne Ländervorwahl verwenden. Diese ist, befindet man sich beispielsweise in holländischen Gewässern und im Einzugsbereich eines nichtdeutschen Mobilfunk-Carriers nutzlos. Daher immer die volle Telefonnummer mit der internationalen Vorwahl einspeichern, also z.B. &amp;quot;+49 ...&amp;quot; für Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alarmierung kann im Seenotfall generell auf beliebige, geeignete Weise erfolgen. Bewährt und international vereinbart sind folgende Mittel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pyrotechnische Seenotsignalmittel wie Rauchtopf und Seewasserfärber tagsüber und Signalgeber, Fallschirmrakete, Signalpistole und Handfackel nachts, vorzugsweise in rot oder orange&lt;br /&gt;
* Signalspiegel oder Flaggen N über C tagsüber&lt;br /&gt;
* Langames und wiederholtes Heben und Senken beidseitig ausgestreckter Arme&lt;br /&gt;
* Das Morsesignal als Gruppe &#039;&#039;&#039;• • • – – – • • • SOS&#039;&#039;&#039; per Funk oder Licht&lt;br /&gt;
* Ein Gewehrschuß oder anderer Explosionsknall jede Minute &lt;br /&gt;
* Durchgehender Lärm mit einem Nebel-Schall-Gerät (Horn, Glocke,..) &lt;br /&gt;
* Rechteckige Flagge über Ball oder umgekehrt gesetzt&lt;br /&gt;
* GPS-gestütztes EPIRB zur satellitengestützten Alarmierung des nächsten [[MRCC]]&lt;br /&gt;
* Funk-Meldung über beliebigen Kanal mit dem gesprochenen Wort &#039;&#039;&#039;MAYDAY&#039;&#039;&#039; oder auch:&lt;br /&gt;
** UKW-Seefunk als fest eingebaute Schiffsfunkstelle über Kanal 16 mit optionalen DSC-Anruf (Kanal 70); siehe auch [[Notfall-Tafel]]&lt;br /&gt;
** Insbesondere bei Segelbooten (Gefahr des Mastbruchs mit Antennenausfall), aber auch bei Besetzung von Beiboot oder Rettungsfloß ein Handfunkgerät&lt;br /&gt;
** Offshore: Iridium-Satellitentelefonie&lt;br /&gt;
** Offshore: Inmarsat-Satellitensprechfunk und -datenfunk&lt;br /&gt;
** Offshore: Grenzwellensprechfunk über 2182 kHz mit DSC-Anruf über 2187,5 kHz sowie Kurzwelle auf den Frequenzen 4125, 6215, 8291, 12290 und 16420 kHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seefunkanrufe erfolgen im Seenotfall grundsätzlich an alle Stationen und unter Nennung des eigenen Rufzeichens (oder Schiffsname) und der Position. &lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch [[Notfall-Tafel]]. Der Name der Küstenfunkstelle oder des MRCC ist für den Anruf im Notfall irrelevant. Der Skipper sollte aber immer die zuständige Küstenfunkstelle kennen. Die MRCC sind grundsätzlich rund um die Uhr besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Koordination der Hilfe übernimmt in der Regel zunächst das zuerst erreichte MRCC und ansonsten der Hilfe Leistende &amp;quot;on scene&amp;quot;. In Küstennähe sind das häufig professionelle oder ehrenamtliche SAR-Kräfte wie Seenotrettungsgesellschaften, Behördenschiffe und das Militär, aber auch Sportboote, Frachter oder Fähren können in die Alarmierung als Relaisstation oder bei der Suche integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie für alle Rettungsdienste gilt auch hier, dass eine mißbräuchliche Alarmierung mit empfindlichen Strafen geahndet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Land bietet in unterschiedlicher Ausprägung auch eine &#039;&#039;&#039;funkärztliche Beratung&#039;&#039;&#039; an. Diese kann meist kostenlos in medizinischen Notfällen über das MRCC in Anspruch genommen werden. Dann entscheiden die Ärzte, ob und wie der kranken Person Hilfe zukommen soll. &lt;br /&gt;
Die Schlüsselworte für diese Hilfe lauten z.B.:&lt;br /&gt;
* Medico call&lt;br /&gt;
* medical advice service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkrankung sollte aber in jedem Fall nach laienhafter Einschätzung bedrohlich sein und sich von Husten-Schnupfen-Heiserkeit etc. abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Belgien]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://www.kwgc.be/ Belgium Coast Guard] koordiniert SAR-Einsätze vom [http://www.scheepvaartbegeleiding.be/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=60&amp;amp;Itemid=68&amp;amp;lang=en MRCC Oostende] aus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Belgien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Oostende Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung MRCC|| &lt;br /&gt;
* +32 59 70 11 00 oder&lt;br /&gt;
* +32 59 70 10 00 oder&lt;br /&gt;
* Notfallnummer 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Oostende Radio 00205 0480&lt;br /&gt;
* Antwerpen Radio 00205 0485&lt;br /&gt;
* Oostende MRCC 00205 9981&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Dänemark]]==&lt;br /&gt;
Die SAR-Operationen werden durch JRCC Danmark koordiniert. Sie operieren indirekt über Coast Radio Stations und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;MRCC Arhus&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;MRSC Kattegatt&#039;&#039;&#039; für die Westküste.&lt;br /&gt;
Die Haupt-Küstenfunkstelle ist &#039;&#039;&#039;Lyngby Radio&#039;&#039;&#039;. Die Liste der Funkstationen und eine Grafik ihrer Lage ist auf der [http://tdc.dk/lyngbyradio/element.php?dogtag=lr_radioservice_vhf Website von Lyngby Radio]&lt;br /&gt;
zu finden (in dänischer Sprache aber immer aktuell!). Siehe hierzu auch die [http://www.stockholmradio.se/kartor-och-kanalplan-vhf VHF-Karte von stockholmradio] (auf das kleine Vorschaubild der Karte klicken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zur DGZRS gibt es in Dänemark die [http://www.dsrs.dk Dansk SøRedningsSelskab]. Diese Gesellschaft hilft der Freizeitschiffahrt bei nicht lebensbedrohlichen Situationen und ist nicht Teilehmer des staatlichen Rettungswesens. Die DSRS ist noch jung und hat zur Zeit &#039;&#039;(2014)&#039;&#039; neun Stationen. Die schwedischen und norwegischen Rettungsgesellschaften bilden mit der DSRS einen Verbund der nordischen Seerettungsgesellschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgeführt wird die Seerettung durch die [http://forsvaret.dk/SOK/Nationalt/soeredning/Pages/default.aspx Dänische Marine].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Dänemark&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || [http://tdc.dk/lyngbyradio/ Lyngby Radio]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || +45 666 34 800&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Lyngby Radio 00219 1000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Färöer]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [http://www.mrcc.fo/ MRCC Tórshavn] arbeitet eng mit der Küstenfunkstelle Tórshavnradio zusammen und koordiniert SAR-Einsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Färöer&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &lt;br /&gt;
* MRCC Tórshavn&lt;br /&gt;
* Tórshavnradio &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* MRCC Tórshavn +298 35 13 00  Notfall&lt;br /&gt;
* und +298 35 13 02&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI ||&lt;br /&gt;
* 00231 1000  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Deutschland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird die Seenotrettung durch die gemeinnützige [http://www.dgzrs.de/ DGzRS] durchgeführt. Bei Bedarf nehmen auch Schiffe der Küstenwache und der Bundesmarine an SAR-Operationen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutschland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Bremen Rescue&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || +49 421 53 68 70&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 124 124 (s.u.)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || 00211 1240&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Medizinische Beratung Cuxhaven (MEDICO) || +49 4721 785&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bemerkung zur Kurzwahl 124 124:&lt;br /&gt;
Diese dient lediglich zum Speichern im Gedächtnis.&lt;br /&gt;
In das Mobiltelefon speichert man grundsätzlich (&#039;&#039;&#039;!&#039;&#039;&#039;) die Festnetznumer mit der Ländervorwahl ein &amp;quot;+49...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039;: Ist man beispielsweise in der Nordsee in der Nähe der holländischen oder der dänischen Grenze unterwegs, so kann das Mobiltelefon sich bereits aktiv in das holländische bzw. dänische Telefonnetz eingebucht haben. Die Kurzwahl ist da unbekannt und damit nutzlos.&lt;br /&gt;
Die Einspeicherung beider Nummern verwirrt nur im Fall, dass man wirklich Hilfe braucht.&lt;br /&gt;
Die Festnetznumer ist die Richtige und reicht zum Einspeichern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem MEDICO CALL zum [http://www.medico-cuxhaven.de/ Krankenhaus in Cuxhaven] kann die Verwendung eines [http://www.tmas-germany.de/seiten_pdf/Notfall%20Meldeformular/TMAS-Notfallmeldebogen.pdf Notfallmeldebogens] helfen, die benötigten Informationen für die Ärzte schneller und vollständig zu übermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsätze, die Personen aus Seenot oder Gefahr retten, sind kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://www.dgzrs.de/ DGzRS] berechnet für technische Hilfe oder fürs Einschleppen 200€ je Stunde, maximal je Einsatz 400€. Dabei ist es egal, ob ein 46m-Kreuzer oder ein kleines Schlauchboot ausrückt.&lt;br /&gt;
(siehe: [http://www.seenotretter.de/faq.html#c5624 Seenotretter])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Estland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Estland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Tallinn Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung ||  Tallinn Radio +372 699 1170 &amp;lt;br /&amp;gt; JRCC Tallinn +372 619 1124 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  MMSI || Tallinn Radio (JRCC) 00276 1000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: [http://riks.ee/343.html riks.ee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Finnland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Finnland steuert das [http://www.mrcc.fi/ &#039;&#039;&#039;MRCC Turku&#039;&#039;&#039;] die SAR-Einsätze. Für den nördlichen Teil der Küste gibt es das &#039;&#039;&#039;MRSC VAASA&#039;&#039;&#039;, für den südliche Teil das &#039;&#039;&#039;MRSC HELSINKI&#039;&#039;&#039; jeweils als Küstenfunkstelle. Für eine Karte der VHF-Stationen siehe unter [http://www.stockholmradio.com/ stockholmradio.com - Klick auf kustradio-VHF-kartor-Bild der Karte].&lt;br /&gt;
Es gibt in Finnland, analog zur DGzRS die [http://www.meripelastus.fi/en/main.html Suomen Meripelastusseura]; auch genannt Finnish Lifeboat Institution. Eine weitere Quelle für Informationen zur Seenotalarmierung ist die [http://www.raja.fi/rvl/home.nsf/pages/index_eng Finnish Border Guard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Finnland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Turku Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung|| &lt;br /&gt;
* MRCC Turku +358 204 1001&lt;br /&gt;
* MRSC Helsinki +358 204 1002&lt;br /&gt;
* MRSC Vaasa +358 204 1003&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Maritime Notfallnummer || +358 204 1000 und 112 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MEDICO || +358 204 1001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Turku Radio 00230 0230&lt;br /&gt;
* MRCC Turku 00230 1000&lt;br /&gt;
* MRSC Helsinki 00230 2000&lt;br /&gt;
* MRSC Vaasa 00230 3000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Arbeitskanal || VHF 14&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Frankreich]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich werden Seenofälle durch [http://www.mer.gouv.fr/rubrique.php3?id_rubrique=2524 Les centres régionaux opérationnels de surveillance et de sauvetage (CROSS)] beim Ministerium für Transport koordiniert.&lt;br /&gt;
Von der belgischen bis zur spanischen Grenze ist die Atlantikküste in 4 Bereiche eingeteilt:&lt;br /&gt;
* CROSS Griz-Nez&lt;br /&gt;
* CROSS Jobourg&lt;br /&gt;
* CROSS Corsen&lt;br /&gt;
* CROSS Étel&lt;br /&gt;
Für die französische Mittelmeerküste ist zuständig das:&lt;br /&gt;
* CROSS La Garde&lt;br /&gt;
Für den Bereich um Korsika gibt es das:&lt;br /&gt;
* CROSS Corse&lt;br /&gt;
Die Rettungsboote der [http://www.snsm.org/ französichen Lebensrettungsgesellschaft SNSM] werden vom C.R.O.S.S. eingesetzt. Die durch Spenden unterstützte SNSM besitzt fast 300 Stationen an Frankreichs Küsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Frankreich&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || CROSS &amp;lt;Bereichsname&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 1616 und 112&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI ||&lt;br /&gt;
* CROSS Griz-Nez  00227 5100&lt;br /&gt;
* CROSS Jobourg  00227 5200&lt;br /&gt;
* CROSS Corsen  00227 5300&lt;br /&gt;
* CROSS Étel  00227 5000&lt;br /&gt;
* CROSS La Garde  00227 5400&lt;br /&gt;
* CROSS Corse oder MRSC Ajaccio 00227 5410&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://smdsm.pagesperso-orange.fr/proceduresphonie_com.medicale.htm Funkärztliche Beratung]&amp;lt;br /&amp;gt;durch das CCMM - Hôpital Purpan, Toulouse &amp;lt;br /&amp;gt; Stichwort: consultation avec le CCMM|| +33 561 49 3333&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Griechenland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Griechenland wird von der Küstenfunkstelle &#039;&#039;&#039;Olympia Radio&#039;&#039;&#039; und von der Küstenwache ([http://translate.google.de/translate?hl=de&amp;amp;sl=el&amp;amp;tl=de&amp;amp;u=http%3A%2F%2Fwww.hcg.gr%2F &#039;&#039;&#039;Hellenic Coast Guard&#039;&#039;&#039;]) die Hörwache für Seenotfälle auf den üblichen Frequenzen sichergestellt. SAR-Einsätze werden von dem &#039;&#039;&#039;Piraeus Costguard JRCC&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
koordiniert, dessen u.a. MMSI keine mit &amp;quot;00&amp;quot; beginnenden Küstenfunkstellen-MMSI ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Griechenland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &lt;br /&gt;
* Hellenic Coast Guard&lt;br /&gt;
* Olympia Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* Olympia Radio +30 210 600 1799&lt;br /&gt;
* Piraeus Costguard JRCC +30 210 411 2500&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk ||&lt;br /&gt;
* Hellenic Coast Guard Kurzwahl 108 oder 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Olympia Radio 00237 1000&lt;br /&gt;
* Piraeus Costguard JRCC 237 673 000 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Funkärztliche Beratung&amp;lt;br /&amp;gt;durch das Hellenic Red Cross || +30 210 523 0880&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Großbritannien]] (UK)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung der Britischen Küstenwache ([http://www.mcga.gov.uk/ Maritime and Coastguard Agency MCA]) werden Seefahrer von der [http://www.rnli.org.uk/ Royal National Lifeboat Institution] im Seenotfall betreut. Die RNLI ist das Gegenstück zur DGzRS in Deutschland.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Küsten von Irland und Großbritanien sind in viele Coastguard-Bereiche eingeteilt. Eine Übersicht findet man [http://www.mcga.gov.uk/c4mca/uksar.pdf hier] oder auf dieser [http://www.dft.gov.uk/mca/mcga07-home/emergencyresponse/mcga-searchandrescue/mcga-theroleofhmcoasguard/mcga-hmcgsar-contacts.htm MCA-Seite].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Großbitanien wird die Küste auch von der &#039;&#039;&#039;National Coastwatch Institution &#039;&#039;&#039;([http://www.nci.org.uk/ NCI]) überwacht. Sie wird von Freiwilligen betrieben, die im Notfall die Coastguard verständigen. Die NCI-Posten warnen auch Yachten vor Gefahr mit dem Licht-Morsezeichen &amp;quot;U&amp;quot; - kurz kurz lang - !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Großbritannien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &amp;lt;Name der Küstenfunkstelle&amp;gt; Coastguard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Festnetz || 999 und 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 112&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
*  Aberdeen       00232 0004&lt;br /&gt;
*  Belfast 	 00232 0021&lt;br /&gt;
*  Brixham 	 00232 0013&lt;br /&gt;
*  Clyde 	 00232 0022&lt;br /&gt;
*  Dover 	 00232 0010&lt;br /&gt;
*  Falmouth 	 00232 0014&lt;br /&gt;
*  Forth         00232 0005&lt;br /&gt;
*  Holyhead 	 00232 0018&lt;br /&gt;
*  Humber 	 00232 0007&lt;br /&gt;
*  Liverpool 	 00232 0019&lt;br /&gt;
*  London        ???&lt;br /&gt;
*  Milford Haven  00232 0017&lt;br /&gt;
*  Portland 	 00232 0012&lt;br /&gt;
*  Shetland 	 00232 0001&lt;br /&gt;
*  Solent 	 00232 0011&lt;br /&gt;
*  Stornoway 	 00232 0024&lt;br /&gt;
*  Swansea 	 00232 0016&lt;br /&gt;
*  Thames 	 00232 0009&lt;br /&gt;
*  Tyne Tees     00232 0006&lt;br /&gt;
*  Yarmouth 	 00232 0008&lt;br /&gt;
* [http://www.dft.gov.uk/mca/mcga07-home/emergencyresponse/mcga-searchandrescue/mcga-theroleofhmcoasguard/mcga-hmcgsar-contacts.htm MMSI-Liste der Coastguard]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Funkärztliche Beratung&amp;lt;br /&amp;gt;durch Ärzte der Coastguard|| per VHF 16 oder DSC Anruf der zuständigen o.a. Küstenfunkstellen;&amp;lt;br /&amp;gt; Stichwort &amp;quot;radio medical advice&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Kanalinseln]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auf den Kanalinseln die &#039;&#039;&#039;Channel Islands Coastguard&#039;&#039;&#039;. SAR-Einsätze werden von den u.a. Küstenfunkstellen bedient. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit französischen SAR-Stellen.&lt;br /&gt;
Die Coastguard von Alderney ist nicht per DSC und nicht 24h erreichbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kanalinseln&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &lt;br /&gt;
* Guernsey Coastguard (ex. St Peter Port Radio)&lt;br /&gt;
* Jersey Coastguard &lt;br /&gt;
* Alderney Coastguard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* 999 und 112 &lt;br /&gt;
* Guernsey Coastguard +44 1481 72 06 72&lt;br /&gt;
* Jersey Coastguard  +44 1534 88 55 05&lt;br /&gt;
* Alderney Coastguard +44 14 81 82 26 20&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 112&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI ||&lt;br /&gt;
* [http://www.guernseyharbours.gov.gg/index.htm Guernsey Coastguard]  00232 0064&lt;br /&gt;
* [http://www.jerseycoastguard.je Jersey Coastguard]  00232 0060&lt;br /&gt;
* Alderney Coastguard -/-&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Italien]]==&lt;br /&gt;
Die Seenotrettungen werden unter dem Dach der Italienischen Marine von der [http://www.guardiacostiera.it/ Italienischen Küstenwache] durchgeführt.&lt;br /&gt;
Im gesamten Italien ist eine Notrufnummer, die &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Emergenza in mare – 1530&amp;quot; (Notfälle zu See – 1530)&#039;&#039;&#039;, für gebührenfreie Anrufe aus dem Fest- und Mobilnetz geschaltet. Durch die Wahl der &#039;&#039;&#039;&amp;quot;1530&amp;quot;&#039;&#039;&#039; bekommt man eine direkte Verbindung mit der Einsatzzentrale des Hauptkommandos der Capitanerie di Porto – Küstenwache, welche dann die Seenotrettung aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || ICI oder Rome Radio &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Alarmnummer, alle Netze || Il Numero Blu 1530 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* MRCC Rom 00247 0013&lt;br /&gt;
* MRSC Ancona 00247 0017&lt;br /&gt;
* MRSC Bari 00247 0016&lt;br /&gt;
* MRSC Cagliari 00247 0023&lt;br /&gt;
* MRSC Catania 00247 0021&lt;br /&gt;
* MRSC Genova 00247 0011&lt;br /&gt;
* MRSC Livorno 00247 0012&lt;br /&gt;
* MRSC Napoli 00247 0014&lt;br /&gt;
* MRSC Palermo 00247 0022&lt;br /&gt;
* MRSC Calabria 00247 0015&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Funkärztliche Beratung durch das&amp;lt;br /&amp;gt; Centro Internazionale Radio Medico (C.I.R.M.) || &lt;br /&gt;
* Festnetz: +39 06 592 902 63 &lt;br /&gt;
* Mobil: +39 348 398 4229  &lt;br /&gt;
* Anfrage nach C.I.R.M über Küstenfunkstellen&lt;br /&gt;
* [http://www.cirm.it/eng/index_eng.html cirm.it]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Irland]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit der Irischen Küstenwache ([http://www.coastguard.ie/ Irish Coast Guard]) werden Seefahrer wie in UK von der [http://www.rnli.org.uk/ Royal National Lifeboat Institution] im Seenotfall betreut. Die RNLI ist das Gegenstück zur DGzRS in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Irland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Irish Coast Guard?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Festnetz || 999 ask for Marine Rescue&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 112 ask for Marine Rescue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI ||&lt;br /&gt;
* MRCC Dublin  00250 0300&lt;br /&gt;
* MRSC Valentina 00250 0200&lt;br /&gt;
* MRSC Malin Head 00250 0100&lt;br /&gt;
* MRSC Belfast 00232 0021 (UK)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Island]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SAR-Operationen werden in Island von der [http://www.lhg.is/ Isländischen Küstenwache] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Island&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Islandic Coast Guard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* 112 Notruf&lt;br /&gt;
* +354 511 3333 Notfall&lt;br /&gt;
* +354 545 2100 Küstenwache&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* MRCC Reykjavík 00251 6200&lt;br /&gt;
* Icelandic Coast Guard 00251 0600&lt;br /&gt;
* Reykjavik Radio 00251 0100 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Kroatien]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kroatien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufannahme || MRCC RIJEKA&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung  || &lt;br /&gt;
* 195 als Kurzwahl&lt;br /&gt;
* MRCC Rijeka +385 9155 und&lt;br /&gt;
* +385 51 312 255&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Dubrovnik Radio  00238 0300&lt;br /&gt;
* Split Radio      00238 0100&lt;br /&gt;
* Rijeka Radio     00238 0100&lt;br /&gt;
* MRCC Rijeka      00238 7010 und&lt;br /&gt;
* 00238 7020&lt;br /&gt;
* MRSC Sibenik     00238 7500&lt;br /&gt;
* MRSC Zadar      00238 7400&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Lettland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lettland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || RIGA RESCUE RADIO &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* +371 67 323 103 (emergency)&lt;br /&gt;
* +371 29 476 101&lt;br /&gt;
* +371 67 082 070&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || MRCC Riga 00275 0100 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mrcc.lv/kad/en/mrcc_contacts.sql MRCC Riga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Litauen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Litauen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Klaipeda MRCC&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* +370 46 39 12 57&lt;br /&gt;
* +370 46 39 12 58  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || MRCC Klaipeda 00277 0330&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://kariuomene.kam.lt/en/structure_1469/naval_force/units_of_the_naval_force/maritime_rescue_coordination_center.html MRCC] des Verteidigungsministeriums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Malta]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seegebiet um Malta wird die Seenotrettung durch die [http://www.afm.gov.mt/ &#039;&#039;&#039;Armed Forces of Malta&#039;&#039;&#039;] durchgeführt. Auf den üblichen UKW- und KW-Frequenzen gibt es eine Hörwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Malta&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Malta Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Festnetz || +356 21 257 267&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || Malta RSCC 00215 0100&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Niederlande]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinnützige [http://www.knrm.nl/ Koninklijke Nederlandse Redding Maatschappij] (K.N.R.M.) übernimmt in der Nordsee, den niederländischen Küsten, dem [[IJsselmeer]] und den [[Randmeren]] unter dem Dach der [http://www.kustwacht.nl Niederländischen Küstenwache] die Seerettung wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Niederlande&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Den Helder Rescue&amp;lt;br /&amp;gt;oder auch&amp;lt;br /&amp;gt;Netherlands Coastguard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung ||  JRCC Den Helder  +31 9000 111 oder nur 112 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || 00244 2000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Funkärztliche Beratung durch einen Arzt der Küstenwache&amp;lt;br /&amp;gt;Radio Medical Advice ([http://www.knrm.nl/ Radio Medische Dienst])&amp;lt;br /&amp;gt;keine Notfälle bitte nur von 06:00-20:00|| &lt;br /&gt;
* Festnetz:  +31 223 542 500 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Alarmierung sind u.U. kommerzielle Unternehmen &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; der K.N.R.M. vor Ort. Eine Inanspruchname dieser Unternehmen,&lt;br /&gt;
deren Fahrzeuge Beschriftung wie z.B. HULPDIENST oder RESCUE haben, erzeugen häufig finanzielle Probleme wegen der Bergung oder Hilfsleistungen. Unter keinen Umständen sollten Vereinbarungen zur Bergung getroffen werden. Wenn dieses aber unausweichlich ist, sollte &#039;&#039;&#039;Lloyd‘s Open Form&#039;&#039;&#039; vereinbart (unter Zeugen) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Norwegen]] ==&lt;br /&gt;
Die norwegische Seenotrettung wird über staatliche und freiwillige Institutionen und private Firmen durchgeführt. Die Koordination dieser Einsatzkräfte übernehmen das [http://www.hovedredningssentralen.no/ &#039;&#039;&#039;JRCC Stavanager&#039;&#039;&#039;] für Süd-Norwegen (südlich 65° N) und das [http://www.hovedredningssentralen.no/ &#039;&#039;&#039;JRCC Bodö&#039;&#039;&#039;] für Nord-Norwegen.&lt;br /&gt;
Zur Kontaktaufnahme gibt es Küstenfunkstellen (Kystradio) des &#039;&#039;&#039;Maritime Radio&#039;&#039;&#039;, die von der Telefongesellschaft Telenor betrieben werden. Ein Liste der Stationen und deren VHF-Kanäle findet man über [http://www.maritimradio.no/ maritimradio.no] mit dem Suchstichwort &amp;quot;kanalplan&amp;quot; oder hier [http://www.maritimradio.no/images/documents/kanalplan.pdf].&lt;br /&gt;
Auch bei [http://www.stockholmradio.com/ stockholmradio.com - Klick auf kustradio-VHF-kartor-Bild der Karte] gibt es diese Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es die [http://www.nssr.no/ Redningsselskapet] als Seerettungsgesellschaft, die etwa wie die DGZRS organisiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Norwegen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Maritime Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Maritime Notfallnummer || &lt;br /&gt;
* 120 (Kurzwahl)&lt;br /&gt;
* +47 51 51 7000 JRCC Stavanager&lt;br /&gt;
* +47 75 55 9000 JRCC Bodö  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* Maritime Radio +47 22 77 43 60&lt;br /&gt;
* Vardö Radio +47 78 98 82 31&lt;br /&gt;
* Tjöme Radio +47 33 03 66 60&lt;br /&gt;
* Rogaland Radio +47 51 69 00 44&lt;br /&gt;
* Florö Radio +47 57 74 42 94&lt;br /&gt;
* Bodö Radio +47 75 52 89 25&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Maritime Radio 00257 0000&lt;br /&gt;
* Vardö Radio 00257 0800 &lt;br /&gt;
* Tjöme Radio 00257 0100 &lt;br /&gt;
* Rogaland Radio 00257 0300&lt;br /&gt;
* Florö Radio 00257 0500&lt;br /&gt;
* Bodö Radio 00257 0700&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Polen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Polen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Witowo Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung ||&lt;br /&gt;
* Świnoujście MRSC +48 91 321 49 17&lt;br /&gt;
* Gdynia MRCC +48 58 661 01 97  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 120 ?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Świnoujście MRSC 00261 ?&lt;br /&gt;
* Gdynia MRCC 00261 0310&lt;br /&gt;
* Witowo Radio 00261 0210&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.sar.gov.pl/SAR/sar.php?lng=uk SAR-Webseite des Ministeriums]  (Ministry of Infrastructure)&lt;br /&gt;
* Übersetzte Seite zu Witowo Radio [http://translate.google.de/translate?hl=de&amp;amp;sl=pl&amp;amp;u=http://www.gmdss.republika.pl/filessar/witowo.html&amp;amp;prev=/search%3Fq%3Dwitowo%2Bradio%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26hs%3DjCN%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26prmd%3Dimvns&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=AnRXUJ2FFYrCswa42ICIBw&amp;amp;ved=0CCsQ7gEwAA www.gmdss.republika.pl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Portugal]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seenotrettung in Portugal wird von der [http://www.marinha.pt/ Portugisischen Marine] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Portugal&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &amp;lt;Name&amp;gt; Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung|| &lt;br /&gt;
* MRCC Lisboa +351 214 401 919&lt;br /&gt;
* MRCC Ponta Delgada +351 296 281 777&lt;br /&gt;
* MRCC Funchal +351 291 213 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Maritime Notfallnummer || 112 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* MRCC Lisboa 00263 0100&lt;br /&gt;
* MRCC Ponta Delgada 00204 0100&lt;br /&gt;
* MRCC Funchal 00255 0100&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Russland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Russland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || s.u.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* MRCC St. Petersburg + 7 812 718 8995 &lt;br /&gt;
* MRCC Kaliningrad +7 4012 538470&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* MRCC St. Petersburg 00273 3700&lt;br /&gt;
* MRCC Kaliningrad 00273 4417&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Schweden]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schweden werden die Küstenfunkstellen (Kustradio) von [http://www.stockholmradio.se/ stockholmradio.se] betrieben.&lt;br /&gt;
Unterhalb des kustradio-Bereiches sind Karten der Küstenfunkstellen und deren VHF-Kanäle zu finden. &lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch die VHF-Karte unter [http://www.stockholmradio.se/kartor-och-kanalplan-vhf stockholmradio.se - Klick auf FÖR ABONNENTER - Kartor och kanalplan Bild der Karte]. Die Karten werden regelmäßig als aktualisierte PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft, die ähnlich wie die DGzRS, die Seerettung übernimmt, ist die [http://www.ssrs.se/ Sjöräddningssällskapet].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MRCC hat seinen Sitz in Göteborg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Schweden&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Stockholm Radio mit Stichwort „Sjöräddning“&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung|| &lt;br /&gt;
* allgemein 112&lt;br /&gt;
* Stockholm Radio +46 86 01 79 00&lt;br /&gt;
* JRCC Göteborg +46 31 64 80 00&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Stockholm Radio 00265 2000&lt;br /&gt;
* MRCC Göteborg 00265 3000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2013&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Spanien]]==&lt;br /&gt;
Die SAR-Operationen werden in spanischen Gewässern von der [http://www.salvamentomaritimo.es/ Salvamento Maritimo] durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Spanien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &amp;lt;Name der Küstenfunkstelle&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* Maritime Notfallnummer: +34 900 202 202&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Malaga (CCR)   00224 1023&lt;br /&gt;
* MRCC Almeria   00224 1002&lt;br /&gt;
* MRSC Cartagena 00224 1003 &lt;br /&gt;
* MRCC Valencia  00224 1004 &lt;br /&gt;
* Valencia (CCR) 00224 1024&lt;br /&gt;
* MRSC Castellon 00224 1016 &lt;br /&gt;
* MRSC Tarragona 00224 1006&lt;br /&gt;
* MRCC Barcelona 00224 0991&lt;br /&gt;
* MRCC Palma     00224 1005&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2013&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Türkei]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SAR-Operationen werden in der Türkei von der [http://www.denizcilik.gov.tr Türkischen Küstenwache] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Türkei&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Turkish Coast Guard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* 158 Kurzwahl aus allen Netzen&lt;br /&gt;
* +90 312 158 0000 Turkish Coast Guard&lt;br /&gt;
* +90 312 425 3337 MRCC Ankara &lt;br /&gt;
* +90 212 242 9710 MRSC Istanbul; Region Marmarameer und Straßen&lt;br /&gt;
* +90 362 445 2908 MRSC Samsun; Region Schwarzes Meer &lt;br /&gt;
* +90 232 365 68 MRSC Izmir; Region Ägäis &lt;br /&gt;
* +90 324 238 87 MRSC Mersin; Region Mittelmeer &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* MRSC Istanbul 00271 1000&lt;br /&gt;
* MRSC Samsun 00271 2000                  &lt;br /&gt;
* MRSC Antalya 00271 3000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Medico Call ||&lt;br /&gt;
+90 212 444 8353 by Turkish Health Center&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2014 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
Das [http://de.wikipedia.org/wiki/International_Aeronautical_and_Maritime_Search_and_Rescue_Manual International Aeronautical and Maritime Search and Rescue Manual] ist die internationale Version des deutschen Buches &amp;quot;Handbuch für Suche und Rettung&amp;quot;. Es wird u.a. von der [http://www.imo.org/ IMO] herausgegeben. Viele Länder haben eine eigene Version davon und beschreiben dabei ihre Seenotrettungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkliste der [http://www.rnli.org.uk/what_we_do/international/organisations_overseas Royal National Lifeboat Institution] von Seenotrettungsinstitutionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zu den Inhalten dieser Seite findet man auch mit Hilfe einer Suchmaschinenabfrage mit den Stichworten &amp;quot;gmdss masterplan &amp;lt;Jahreszahl&amp;gt;&amp;quot;. Mit etwas Glück findet man ein aktuelles PDF-Dokument&lt;br /&gt;
mit dem Namen:&amp;quot;MASTER PLAN OF SHORE-BASED FACILITIES FOR THE GLOBAL MARITIME DISTRESS AND SAFETY SYSTEM (GMDSS MASTER PLAN)&amp;quot;. Dieses wird von der IMO herausgegeben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonnummern und MMSI von SAR-Stellen, weltweit gibt es unter [http://sarcontacts.info/ sarcontacts.info] des JRCC Halifax - Canadian Coast Guard. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kloth.net/radio/dsc.php Coast Station MMSIs] - möglicher Weise nicht aktuell ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Handbuch Suche und Rettung|Autor=Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie|ASIN=3898711633}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Mann-%C3%BCber-Bord_Man%C3%B6ver&amp;diff=36556</id>
		<title>Mann-über-Bord Manöver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Mann-%C3%BCber-Bord_Man%C3%B6ver&amp;diff=36556"/>
		<updated>2014-05-28T23:49:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Ausguck, Rettungsmittel und Crew Alarmierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationManöver}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines und Grundsätzliches==&lt;br /&gt;
Ein Überbordgehen eines Crewmitglieds ist immer eine sehr kritische Situation. Schnelles und richtiges Handeln ist extrem wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausguck, Rettungsmittel und Crew Alarmierung===&lt;br /&gt;
Sobald ein MOB gemeldet wird, muss der Rudergänger bzw. der Schiffsführer alle notwendigen Maßnahmen einleiten, um den Über-Bord-Gegangenen wieder an Bord zu holen. Hierzu gehört:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Lauter Ausruf desjenigen der das MOB beobachtet hat (in der Regel der Schiffsführer oder der Rudergänger): &amp;quot;Mann über Bord / Man over board!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Hiermit leitet der Ausrufer das MOB-Manöver ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Der Schiffsführer oder der Rudergänger übernimmt die Koordination des MOB-Manövers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Lauter Ausruf des Schiffsführers/Rudergängers: &amp;quot;Alle an Deck / All hands on deck!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Der Schiffsführer bzw. der Rudergänger bestimmt eine Person, die ausschließlich den Überbordgegangenen beobachtet und mit ausgestrecktem Arm auf dessen Position zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Weitere Crewmitglieder werden angewiesen, die Rettungsmittel (Leine, Ring, Gegenstände die schwimmen etc.) zum Ausbringen vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Alle Crewmitglieder halten Ausguck und geben Hinweise hinsichtlich der Position des Überbordgegangenen, wenn dieser zeitweise oder ganz aus dem Blickfeld gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade bei Seegang und nachts gerät die Person (sichtbar ist maximal der Kopf) sehr schnell aus der Sicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rettungsmittel soll sofort zu der treibenden Person ausgebracht werden, wenn es diese erreichen kann (Anweisung). Wenn vorhanden, eine lange Rettungsleine (&amp;quot;Livesling&amp;quot;) ausbringen, um den MOB kreisförmig zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bewußtlosigkeit des MOB, muss dieser mit dem Boot erreicht werden und von der Crew aktiv geborgen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MOB-Taste des GPS ist zu drücken, für den Fall, dass eine größere Suchaktion erforderlich werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notruf (Mayday) absetzen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Punkt kann nicht überbetont werden. Gerade bei kleinen Crews ist ein Überbordgehen &#039;&#039;&#039;absolut lebensbedrohlich&#039;&#039;&#039;. Das Überleben kann von Minuten abhängen. Daher, wenn auch nur der allergeringste Zweifel besteht, ob man die Person wieder an Bord bekommt, sofortiges Mayday.&lt;br /&gt;
Das richtige Absetzen von Mayday, der Einsatz der MOB-Taste, der Distress-Alarm müssen unbeding schon bei der Schiffs- und Sicherheitseinweisung allen Crew Mitgliedern erklärt werden. Distress Taste kurz gedrückt=Notfall im Menü auswählen, dann mindestens 3 Sekunden gedrückt halten.Jetzt startet am Display ein Count down. Erst jetzt wird der Funkspruch abgesetzt. Die Missachtung dieser Regel hat schon Menschenleben gekostet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klassifikation von MOB Manövern===&lt;br /&gt;
Bei MOB Manövern kann man verschiedene Aspekte unterscheiden:&lt;br /&gt;
* Crewstärke und -einsatzbereitschaft: eine einsatzbereite Regattacrew kann anders und mit komplizierteren Manövern auf ein MOB reagieren, als eine in der Sonne dösende Urlaubscrew oder eine sehr kleine, zum Teil unter Deck befindliche Crew.&lt;br /&gt;
* Sicht: Seegang kann die im Wasser treibende Person sehr schnell aus den Augen verschwinden lassen. Bei Seegang oder schlechter Sicht sollten Manöver bevorzugt werden, die keinen unnötigen Abstand zu der Person erfordern.&lt;br /&gt;
* Kurs zum Wind: Je nach Segelstellung sind unterschiedliche Manöver zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zweifel gilt: im MOB-Fall das Boot sofort und irgendwie stoppen. Motor einsatzbereit halten. Sofort bei der Meldung &amp;quot;Mann über Bord an Steuerbord &amp;quot; ist die Einhebelschaltung auf &amp;quot;Neutral&amp;quot; zu reissen, damit sich die Schraube nicht mehr dreht,  und das Steuer vom Verunglückten wegzudrehen, in diesem Fall &amp;quot;Hart SB&amp;quot;, damit das Heck nach BB, also vom Verunglückten weg, schwenkt. Bei Außenbord-Motoren auf keinen Fall den sogenannten &amp;quot;[[Quickstopp (Außenborder)|Quickstopp]]&amp;quot; verwenden, da die Maschine in Bereitschaft bleiben muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MOB Manöver==&lt;br /&gt;
===Manöver unter Segeln===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#F5F5F5; border-collapse:collapse&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Name&lt;br /&gt;
|Kurs&lt;br /&gt;
|Situation&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[MOB Manöver mit Q-Wende]]&lt;br /&gt;
|Vorwind bis Amwind&lt;br /&gt;
|Eingespielte Crew, gute Sicht, auch mit viel Wind&lt;br /&gt;
|Klassisches Schulmanöver. Nach MOB [[abfallen]] auf raumen Kurs und drei Schiffslängen weiterfahren, anluven und Wende fahren,raumschots laufen, bis Person auf 1-2 Uhr, dann Nahezuaufschießer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[MOB Manöver mit Halse]]&lt;br /&gt;
|Raumschots bis Vorwind&lt;br /&gt;
|Eingespielte Crew, gute Sicht, wenig Wind&lt;br /&gt;
|Nach MOB fünf Schiffslängen weiterfahren, abfallen und halsen, mit Halbwind weiterfahren, bis Person auf 1-2 Uhr, dann Nahezuaufschießer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Quickstopp]]&lt;br /&gt;
|Halbwind bis Amwind&lt;br /&gt;
|auch ungeübte Crew, schnelle Reaktion erforderlich&lt;br /&gt;
|Nach MOB sofort [[anluven]] mit unveränderter Segelstellung einen Vollkreis fahren (Wende, weiter drehen mit backstehender Fock, Gefahrenhalse, dann aufschießen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[MOB Manöver mit Gefahrenhalse]]&lt;br /&gt;
|Amwind, dichte Schoten&lt;br /&gt;
|einhandtauglich, schnelle Reaktion erforderlich&lt;br /&gt;
|&amp;quot;Mütze über Bord&amp;quot;-Manöver. Schnelles und einfaches Manöver. Nach MOB kurz durchatmen und hart abfallen, Gefahrenhalse, Schoten loswerfen, Ruder weiterhin hart anluven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[MOB Manöver mit Beidrehen]] (Münchner Manöver)&lt;br /&gt;
|Halbwind bis Amwind&lt;br /&gt;
|auch ungeübte Crew, auch bei viel Wind&lt;br /&gt;
|Schiff auf Amwindkurs bringen, zwei Schiffslängen laufen, Beidrehen über die Wende, auf Person hindriften lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Teardrop-Manöver]]&lt;br /&gt;
|Vorwind mit Spinnaker&lt;br /&gt;
|mit Motoruntersützung&lt;br /&gt;
|gefühlvoll anluven, Vorschot loswerfen, Motor  starten, durch die Wende fahren und Person ansteuern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Manöver unter Motor===&lt;br /&gt;
Unter Motor ist eine vergleichbare Vielzahl von MOB-Varianten nicht notwendig, da hier keine Segelstellungen berücksichtigt werden müssen. Trotzallem muss die Windrichtung einbezogen werden, weil natürlich auch ein Motorboot beim Aufstoppen durch Wind verdriftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Details zum Manöver siehe [[MOB Manöver unter Motor]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergung ==&lt;br /&gt;
Die MOB-Manöver schließen mit einem [[Nahezuaufschießer]] ab, so dass man die im Wasser treibende Person an Luv oder Lee aufnehmen kann. Es ist situationsabhängig, welche Seite vorzuziehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bergung in Luv:&#039;&#039;&#039; Vorteil: keine schlagenden Segel und Schoten im Weg, Schiff wird nicht auf das Opfer gedrückt. Nachteil: Schiff kann abtreiben und das Opfer ausser Reichweite bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bergung in Lee:&#039;&#039;&#039; Vorteil: kein Abtreiben der Yacht vom Opfer weg, Nachteile: Schlagende Schoten, Bordwand kann auf das Opfer gedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergung einer bewusstlosen oder verletzten Person ist eine eigene Herausforderung. Ohne Hilfsmittel lässt sich die Person - insbesondere von kleiner Crew - kaum an Bord holen. Es wird oft empfohlen, beispielsweise das Spi-Fall zur Hilfe zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut BSU sterben die meisten wegen erfolgloser Bergeversuchen. Daher ist es unabdingbar, dass die Bergung einer z.B. 120kg schweren Person im Rahmen der Schiffs- und Sicherheitseinweisung VOR dem ersten Ablegen praktisch durchgegangen wird! Der Skipper muss davon ausgehen, dass er selbst über Bord geht! Dann muss seine Crew wissen wie und was zu tun ist! Die seitliche Bergung mittels Spifall und Winschen muss dabei durchgespielt werden. In nördlichen (deutschen) Gewässern ist man binnen kurzer Zeit unterkühlt, nicht mehr handlungfähig und wird bewußtlos. Daher ist es zielführend, die Überbordgegangene Person mittels Schlauchboot (gesichert an der Yacht) mit zwei Mann Besatzung zu bergen, da das Schlauchboot weniger Freibord hat und die Person leichter und somit schneller aus dem kalten Wasser kommt. Viele Spifallen reichen nur bis zum Deck, um von dort den Spi aus dem Sack zu ziehen und nicht bis ins Wasser. Daher ist die Vorbereitung einer Zusatzleine mit Karabiner zu prüfen. Bei der Sicherheitseinweisung muss eine Hebeprüfung von einer schwachen Person über die Spi-Winsch getestet werden. Kann die schwache Person die schwere MOB-Person nicht heben, muss der Einsatz von zwei Winschen geprüft werden (Tandemprinzip)!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die verschiedenen &#039;&#039;&#039;professionellen SAR-Suchverfahren bei MOB&#039;&#039;&#039;, inklusive Kurszettel fürs Navi-Schapp, bei &#039;&#039;&#039;[http://sicher-segeln.com/seemannschaftfuerhochseesegler/mannueberbordmanoever/index.html www.sicher-segeln.com]&#039;&#039;&#039;. Verhalten im Wasser, Überlebenschancen, sichere MOB-Manöver für kleine Crews. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.lau-net.de/baerlocher/daten/mob.htm Bärlocher - Segeln - Mann über Bord] : Anfahrt, Bergung und Suchverfahren bei Mann über Bord in Kurzform von Markus Bärlocher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.jasonscradle.co.uk/index.php Jason&#039;s Cradle - Man Overboard Solutions] (mehr für den professionellen Bereich, aber interessant)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manöver]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MOB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Mann-%C3%BCber-Bord_Man%C3%B6ver&amp;diff=36555</id>
		<title>Mann-über-Bord Manöver</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Mann-%C3%BCber-Bord_Man%C3%B6ver&amp;diff=36555"/>
		<updated>2014-05-28T23:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Allgemeines und Grundsätzliches */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationManöver}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines und Grundsätzliches==&lt;br /&gt;
Ein Überbordgehen eines Crewmitglieds ist immer eine sehr kritische Situation. Schnelles und richtiges Handeln ist extrem wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausguck, Rettungsmittel und Crew Alarmierung===&lt;br /&gt;
Sobald ein MOB gemeldet wird, müssen ALLE Personen an Deck den Überbordgegangenen beobachten und mit ausgestrecktem Arm darauf zeigen. Gerade bei Seegang und nachts kann der treibende Kopf schneller aus der Sicht gelangen, als man es sich vorstellen kann. Der Skipper hat dann einzelne Personen abzurufen und für andere Aufgaben einzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrige Crew muss sofort an Deck gerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Rettungsmittel sollte sofort in Richtung der treibenden Person ausgebracht werden. Wenn vorhanden Livesling ausbringen um den MOB kreisförmig &amp;quot;einzufangen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MOB-Taste des GPS ist zu drücken, für den Fall, dass eine größere Suchaktion erforderlich werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Notruf (Mayday) absetzen.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieser Punkt kann nicht überbetont werden. Gerade bei kleinen Crews ist ein Überbordgehen &#039;&#039;&#039;absolut lebensbedrohlich&#039;&#039;&#039;. Das Überleben kann von Minuten abhängen. Daher, wenn auch nur der allergeringste Zweifel besteht, ob man die Person wieder an Bord bekommt, sofortiges Mayday.&lt;br /&gt;
Das richtige Absetzen von Mayday, der Einsatz der MOB-Taste, der Distress-Alarm müssen unbeding schon bei der Schiffs- und Sicherheitseinweisung allen Crew Mitgliedern erklärt werden. Distress Taste kurz gedrückt=Notfall im Menü auswählen, dann mindestens 3 Sekunden gedrückt halten.Jetzt startet am Display ein Count down. Erst jetzt wird der Funkspruch abgesetzt. Die Missachtung dieser Regel hat schon Menschenleben gekostet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klassifikation von MOB Manövern===&lt;br /&gt;
Bei MOB Manövern kann man verschiedene Aspekte unterscheiden:&lt;br /&gt;
* Crewstärke und -einsatzbereitschaft: eine einsatzbereite Regattacrew kann anders und mit komplizierteren Manövern auf ein MOB reagieren, als eine in der Sonne dösende Urlaubscrew oder eine sehr kleine, zum Teil unter Deck befindliche Crew.&lt;br /&gt;
* Sicht: Seegang kann die im Wasser treibende Person sehr schnell aus den Augen verschwinden lassen. Bei Seegang oder schlechter Sicht sollten Manöver bevorzugt werden, die keinen unnötigen Abstand zu der Person erfordern.&lt;br /&gt;
* Kurs zum Wind: Je nach Segelstellung sind unterschiedliche Manöver zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zweifel gilt: im MOB-Fall das Boot sofort und irgendwie stoppen. Motor einsatzbereit halten. Sofort bei der Meldung &amp;quot;Mann über Bord an Steuerbord &amp;quot; ist die Einhebelschaltung auf &amp;quot;Neutral&amp;quot; zu reissen, damit sich die Schraube nicht mehr dreht,  und das Steuer vom Verunglückten wegzudrehen, in diesem Fall &amp;quot;Hart SB&amp;quot;, damit das Heck nach BB, also vom Verunglückten weg, schwenkt. Bei Außenbord-Motoren auf keinen Fall den sogenannten &amp;quot;[[Quickstopp (Außenborder)|Quickstopp]]&amp;quot; verwenden, da die Maschine in Bereitschaft bleiben muss.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==MOB Manöver==&lt;br /&gt;
===Manöver unter Segeln===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot; class=&amp;quot;sortable&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#F5F5F5; border-collapse:collapse&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Name&lt;br /&gt;
|Kurs&lt;br /&gt;
|Situation&lt;br /&gt;
|Kurzbeschreibung&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[MOB Manöver mit Q-Wende]]&lt;br /&gt;
|Vorwind bis Amwind&lt;br /&gt;
|Eingespielte Crew, gute Sicht, auch mit viel Wind&lt;br /&gt;
|Klassisches Schulmanöver. Nach MOB [[abfallen]] auf raumen Kurs und drei Schiffslängen weiterfahren, anluven und Wende fahren,raumschots laufen, bis Person auf 1-2 Uhr, dann Nahezuaufschießer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[MOB Manöver mit Halse]]&lt;br /&gt;
|Raumschots bis Vorwind&lt;br /&gt;
|Eingespielte Crew, gute Sicht, wenig Wind&lt;br /&gt;
|Nach MOB fünf Schiffslängen weiterfahren, abfallen und halsen, mit Halbwind weiterfahren, bis Person auf 1-2 Uhr, dann Nahezuaufschießer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Quickstopp]]&lt;br /&gt;
|Halbwind bis Amwind&lt;br /&gt;
|auch ungeübte Crew, schnelle Reaktion erforderlich&lt;br /&gt;
|Nach MOB sofort [[anluven]] mit unveränderter Segelstellung einen Vollkreis fahren (Wende, weiter drehen mit backstehender Fock, Gefahrenhalse, dann aufschießen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[MOB Manöver mit Gefahrenhalse]]&lt;br /&gt;
|Amwind, dichte Schoten&lt;br /&gt;
|einhandtauglich, schnelle Reaktion erforderlich&lt;br /&gt;
|&amp;quot;Mütze über Bord&amp;quot;-Manöver. Schnelles und einfaches Manöver. Nach MOB kurz durchatmen und hart abfallen, Gefahrenhalse, Schoten loswerfen, Ruder weiterhin hart anluven&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[MOB Manöver mit Beidrehen]] (Münchner Manöver)&lt;br /&gt;
|Halbwind bis Amwind&lt;br /&gt;
|auch ungeübte Crew, auch bei viel Wind&lt;br /&gt;
|Schiff auf Amwindkurs bringen, zwei Schiffslängen laufen, Beidrehen über die Wende, auf Person hindriften lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot; &lt;br /&gt;
|[[Teardrop-Manöver]]&lt;br /&gt;
|Vorwind mit Spinnaker&lt;br /&gt;
|mit Motoruntersützung&lt;br /&gt;
|gefühlvoll anluven, Vorschot loswerfen, Motor  starten, durch die Wende fahren und Person ansteuern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Manöver unter Motor===&lt;br /&gt;
Unter Motor ist eine vergleichbare Vielzahl von MOB-Varianten nicht notwendig, da hier keine Segelstellungen berücksichtigt werden müssen. Trotzallem muss die Windrichtung einbezogen werden, weil natürlich auch ein Motorboot beim Aufstoppen durch Wind verdriftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Details zum Manöver siehe [[MOB Manöver unter Motor]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergung ==&lt;br /&gt;
Die MOB-Manöver schließen mit einem [[Nahezuaufschießer]] ab, so dass man die im Wasser treibende Person an Luv oder Lee aufnehmen kann. Es ist situationsabhängig, welche Seite vorzuziehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bergung in Luv:&#039;&#039;&#039; Vorteil: keine schlagenden Segel und Schoten im Weg, Schiff wird nicht auf das Opfer gedrückt. Nachteil: Schiff kann abtreiben und das Opfer ausser Reichweite bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bergung in Lee:&#039;&#039;&#039; Vorteil: kein Abtreiben der Yacht vom Opfer weg, Nachteile: Schlagende Schoten, Bordwand kann auf das Opfer gedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bergung einer bewusstlosen oder verletzten Person ist eine eigene Herausforderung. Ohne Hilfsmittel lässt sich die Person - insbesondere von kleiner Crew - kaum an Bord holen. Es wird oft empfohlen, beispielsweise das Spi-Fall zur Hilfe zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut BSU sterben die meisten wegen erfolgloser Bergeversuchen. Daher ist es unabdingbar, dass die Bergung einer z.B. 120kg schweren Person im Rahmen der Schiffs- und Sicherheitseinweisung VOR dem ersten Ablegen praktisch durchgegangen wird! Der Skipper muss davon ausgehen, dass er selbst über Bord geht! Dann muss seine Crew wissen wie und was zu tun ist! Die seitliche Bergung mittels Spifall und Winschen muss dabei durchgespielt werden. In nördlichen (deutschen) Gewässern ist man binnen kurzer Zeit unterkühlt, nicht mehr handlungfähig und wird bewußtlos. Daher ist es zielführend, die Überbordgegangene Person mittels Schlauchboot (gesichert an der Yacht) mit zwei Mann Besatzung zu bergen, da das Schlauchboot weniger Freibord hat und die Person leichter und somit schneller aus dem kalten Wasser kommt. Viele Spifallen reichen nur bis zum Deck, um von dort den Spi aus dem Sack zu ziehen und nicht bis ins Wasser. Daher ist die Vorbereitung einer Zusatzleine mit Karabiner zu prüfen. Bei der Sicherheitseinweisung muss eine Hebeprüfung von einer schwachen Person über die Spi-Winsch getestet werden. Kann die schwache Person die schwere MOB-Person nicht heben, muss der Einsatz von zwei Winschen geprüft werden (Tandemprinzip)!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die verschiedenen &#039;&#039;&#039;professionellen SAR-Suchverfahren bei MOB&#039;&#039;&#039;, inklusive Kurszettel fürs Navi-Schapp, bei &#039;&#039;&#039;[http://sicher-segeln.com/seemannschaftfuerhochseesegler/mannueberbordmanoever/index.html www.sicher-segeln.com]&#039;&#039;&#039;. Verhalten im Wasser, Überlebenschancen, sichere MOB-Manöver für kleine Crews. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.lau-net.de/baerlocher/daten/mob.htm Bärlocher - Segeln - Mann über Bord] : Anfahrt, Bergung und Suchverfahren bei Mann über Bord in Kurzform von Markus Bärlocher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.jasonscradle.co.uk/index.php Jason&#039;s Cradle - Man Overboard Solutions] (mehr für den professionellen Bereich, aber interessant)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manöver]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MOB]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Kurs_Magnetkompass&amp;diff=36554</id>
		<title>Kurs Magnetkompass</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Kurs_Magnetkompass&amp;diff=36554"/>
		<updated>2014-05-28T23:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Missweisung durch magnetisch Nord */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationSeemannschaft&lt;br /&gt;
|Hierarchie=Manöver&lt;br /&gt;
|Kapitel=&lt;br /&gt;
* [[Ablegemanöver]]&lt;br /&gt;
* [[Anlegemanöver]]&lt;br /&gt;
* [[Mann-über-Bord Manöver|MOB Manöver]]&lt;br /&gt;
* [[Ankern]]&lt;br /&gt;
* [[Anlegen an Schären]]&lt;br /&gt;
* [[Kurs halten]]&lt;br /&gt;
* [[Kurs zum Wind]]&lt;br /&gt;
* [[Drehen auf der Stelle]]&lt;br /&gt;
* [[Nahezuaufschießer]]&lt;br /&gt;
* [[Kurs Magnetkompass]]&lt;br /&gt;
* [[Radeffekt]]&lt;br /&gt;
* [[Beidrehen]]&lt;br /&gt;
* [[Beiliegen]]&lt;br /&gt;
* [[Halse]]&lt;br /&gt;
* [[Wende]]&lt;br /&gt;
* [[Reffen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Missweisung durch magnetisch Nord==&lt;br /&gt;
{||--&lt;br /&gt;
|| [[Bild:Mg_Kompass_Missweisung.gif]]||Die Kompassnadel zeigt immer in Richtung des magnetischen Nordpols (Missweisend Nord).&lt;br /&gt;
Dieser fällt nicht mit dem geographischen Nordpol (rechtweisend Nord) zusammen. &lt;br /&gt;
Die Differenz wird als Missweisung bezeichnet, wirkt sich auf die Kompassnadel von Ort zu Ort unterschiedlich aus und verändert sich mit der Zeit.&lt;br /&gt;
Deshalb wird in Seekarten auch die Missweisung für ein bestimmtes Jahr und die jährliche Änderung bezogen darauf angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Mißweisung z. Bsp. in Griechenland +3° ausmacht, finden wir in der Karibik Mißweisungen von -14° (anderswo noch mehr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nebenstehende Beispiel von -15° besteht zur Zeit zwischen Antigua und Guadeloupe.&lt;br /&gt;
So zeigt die Kompassnadel bei einer Missweisung von -15° nach rechtweisend 345°. Wenn Sie mit dem Kompass also nach &amp;quot;rechtweisend Nord&amp;quot; segeln wollen, dann muss man zu &amp;quot;missweisend Nord&amp;quot; die Missweisung von 15° hinzuzählen und den Kurs 015° als Magnet-Kompass-Kurs fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Category:Navigation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Wende&amp;diff=36553</id>
		<title>Wende</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Wende&amp;diff=36553"/>
		<updated>2014-05-28T23:16:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationManöver}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wende&#039;&#039;&#039; ist ein Manöver zur Kursänderung, bei dem der Bug des Bootes durch den Wind geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung gilt für sloopgetakelte Segelboote, bei anderen Takelungen ist ggfls. anders zu verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem &#039;&#039;&#039;Halbwind-Kurs&#039;&#039;&#039; luvt man an, holt Groß- und Genuaschot dicht und geht auf einen &#039;&#039;&#039;Am-Wind-Kurs&#039;&#039;&#039;. Mit dem Kommando &#039;&#039;Ree&#039;&#039; wird die Wende eingeleitet, man luvt weiter an und hält die Geschwindigkeit bei, bis der Bug durch den Wind gegangen ist. Mit dem Kommando &#039;&#039;Holüber Genua&#039;&#039; wird die bisherige Leeschot losgeworfen, die Genua geht auf den neuen Bug über und die neue Leeschot wird für Am-Wind-Kurs dichtgeholt. Die Großschot wird nicht bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei schwachem Wind lässt man die Genua beim Durchgehen durch den Wind einen Moment länger back stehen. Das verstärkt die Drehtendenz des Bootes und verhindert ein Verhungern des Manövers. Bei stärkerem Wind soll bei &#039;&#039;Holüber Genua&#039;&#039; die Leeschot zügig gefiert werden, um Schäden an Segel und Rigg zu vermeiden und die neue Leeschot dichtholen, bevor wieder Druck ins Focksegel kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manöver]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grundlegende Manöver]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Fahrwasser_Binnen&amp;diff=36552</id>
		<title>Fahrwasser Binnen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Fahrwasser_Binnen&amp;diff=36552"/>
		<updated>2014-05-28T23:09:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Fahrwasser&lt;br /&gt;
Auf den europäischen Binnenwasserstrassen, auf denen das Betonnungssystem A [http://de.wikipedia.org/wiki/Lateralsystem (Lateralsystem gem. IALA)] eingestzt wird, wird rechts gefahren und wenn es sein muss, links überholt.&lt;br /&gt;
Hier gilt, sofern man von See (Meer) kommt, dass die rechte Fahrwasserseite (Steuerbord) mit grünen spitzen Tonnen und die linke Fahrwasserseite (Backbord) mit roten stumpfen Tonnen gekennzeichnet ist. Die Fahrwasserteilung bei vom Hauptfahrwasser abzweigendem Nebenfahrwasser wird mit runden rot/grün gestreiften Tonnen markiert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Reffen&amp;diff=36551</id>
		<title>Reffen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Reffen&amp;diff=36551"/>
		<updated>2014-05-28T23:06:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{stub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NavigationSeemannschaft&lt;br /&gt;
|Hierarchie=Manöver&lt;br /&gt;
|Kapitel=&lt;br /&gt;
* [[Ablegemanöver]]&lt;br /&gt;
* [[Anlegemanöver]]&lt;br /&gt;
* [[Mann-über-Bord Manöver|MOB Manöver]]&lt;br /&gt;
* [[Ankern]]&lt;br /&gt;
* [[Anlegen an Schären]]&lt;br /&gt;
* [[Kurs halten]]&lt;br /&gt;
* [[Kurs zum Wind]]&lt;br /&gt;
* [[Drehen auf der Stelle]]&lt;br /&gt;
* [[Nahezuaufschießer]]&lt;br /&gt;
* [[Kurs Magnetkompass]]&lt;br /&gt;
* [[Radeffekt]]&lt;br /&gt;
* [[Beidrehen]]&lt;br /&gt;
* [[Beiliegen]]&lt;br /&gt;
* [[Halse]]&lt;br /&gt;
* [[Wende]]&lt;br /&gt;
* [[Reffen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Reffen&#039;&#039;&#039; ist eine Verkleinerung der [[Segel]]fläche(n), die bei zunehmendem Wind geboten ist, wenn bei stärkerem Wind  weiterhin sicher gesegelt werden soll. Das Reffen schont das Rigg des Schiffes, reduziert die Luvgierigkeit, verändert die Steuerungsfähigkeit und reduziert die Gefahr der Kenterung oder eines Mastbruches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weggenommenen Flächen werden bei großen Segeln mit Reffbändseln eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein komplettes Reffen ist das Segelbergen (dann nicht mehr Reffen genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Timing ==&lt;br /&gt;
Die Vorbereitung zum Reffen und das Reffen selbst muss vom Skipper rechtzeitig eingeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Faustregel&#039;&#039;&#039;: Wann reffst Du? Wenn Du das erste mal daran denkst!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist also durch abnehmende Landabdeckung, Vorhersagen des Wetterberichts oder Wetterbeobachtungen davon auszugehen, daß der Wind zunimmt, so macht es stets Sinn, früh zu reffen. &lt;br /&gt;
Spätestens, wenn das Schiff so viel Luvgier entwickelt, daß der Rudergänger deutlichen Ruderdruck spürt und in Böen stark Gegenruder geben muß, ist es höchste Zeit ein Reff einzulegen.&lt;br /&gt;
Wer übrigens meint, mit mehr Segelfläche schneller zu sein, der irrt. Durch die einsetzende Luvgier des Lage schiebenden Schiffes wird es nötig, mittels Ruderlegen das Schiff auf Kurs zu halten, was natürlich Energie -und damit Geschwindigkeit- kostet und zusätzlich das Rigg unnötig belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Reffen muß klar sein, wie dies bei dem Schiff, das gesegelt wird, von statten geht. Zu beachten sind z. Bsp.:&lt;br /&gt;
* Ist das Reffsystem ein Einleinen-Reffsystem oder muß ein Reffhaken am Mast verwendet werden?&lt;br /&gt;
* Welcher Reffhaken wird für das erste, zweite oder dritte Reff verwendet?&lt;br /&gt;
* Sind Lazy-Jacks vorhanden?&lt;br /&gt;
* Gibt es Rollsystem für das Segel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Crew ist  im Rahmen der Sicherheitseinweisung grundsätzlich in das Reffmanöver einzuweisen.&lt;br /&gt;
Das Reffmanöver wird vom Bootsführer vorbereitet, indem er den einzelnen Crewmitgliedern die Rollen und Aufgaben des anstehenden Reffmanövers zuweist. Hierzu gehört auch die Vorgabe, ob auf Reff 1 oder Reff 2 gerefft wird. Bei der Verwendung eines Reffhakens am Mast ist darauf zu achten, daß die Person sich am Mast sichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird der Ablauf des Reffens mit Reffhaken erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Rudergänger bringt das Schiff hoch an den Wind, dadurch richtet sich das Schiff ein wenig auf und verringert die Fahrt.&lt;br /&gt;
* Die Person, die für den Reffhaken zuständig ist, begibt sich zum Mast.&lt;br /&gt;
* Die Großschot wird losgeworfen.&lt;br /&gt;
* Eine eventuell vorhandene Dirk wird durchgesetzt.&lt;br /&gt;
* Das Großfall wird langsam gefiert und am Reffhaken (Mast) dichtgeholt. Hierbei müssen sich der &amp;quot;Mastmann&amp;quot; und derjenige am Großfall (Klampenklavier) miteinander &amp;quot;kurzschließen&amp;quot;, um das Großsegel nicht zu weit oder zu wenig niederzuholen.&lt;br /&gt;
* Sobald vom Mast die Rückmeldung kommt, daß die Reffkausch sitzt, das Groß also in den Reffhaken eingehakt wurde, wird das Großfall durchgesetzt.&lt;br /&gt;
* Die Person vom Mast kehrt zurück in die Plicht.&lt;br /&gt;
* Die Reffleine wird durchgesetzt, um das neue Unterliek auszubilden und das Segel flach zu trimmen.&lt;br /&gt;
* Die Dirk wird gefiert.&lt;br /&gt;
* Die Großschot wird dichtgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Großsegeln ohne Lazy-Jacks ist darauf zu achten, daß das Großsegel beigebunden werden muß, so daß man unter dem Großbaum noch hindurchblicken kann.&lt;br /&gt;
Dies kann auch nach dem Reff-Vorgang geschehen, wenn das Groß wieder dichtgeholt ist. Ein hoher Amwindkurs mindert hier die Krängung und das dichtgeholte Groß steht stabiler als ein Killendes. Da beide Hände für diese Tätigkeit gebraucht werden, ist darauf zu achten, daß nur ein gesichertes Crewmitglied dieses durchführt. Weiter ist darauf zu achten, dass die Reffbänder im Segel nicht unter Spannung stehen. Die Durchführungen der Leinen im Segel können keine Kraft aufnehmen und es besteht die Gefahr des Leinenbruchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reffen des Vorsegels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Reffen des Vorsegels ist z. Bsp. über eine Rollreffanlage (wenn vorhanden) möglich. Vorteil dieser Variante ist, daß das Vorsegel nicht komplett niedergeholt und durch ein anderes Vorsegel ersetzt werden muß, sondern lediglich eingerollt werden muß.&lt;br /&gt;
Nachteil ist, daß eine auf Fockgröße eingerollte Genua selten gut steht und die Belastung für das Segel durch Knicken des Segeltuchs hoch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fock lässt sich durch Reff verkleinern. Die o.g. Nachteile entstehen dann nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Niederholen des Segels und vollständiges Ersetzen durch ein kleineres Vorsegel ist dem Einsatz der Rollreffanlage aus seglerischen Gründen vorzuziehen. Bei kleinen oder ungeübten Crews ist das Roll-Vorsegel (&amp;quot;Roll-Genua&amp;quot;) aber eine sichere Option.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht geben sollte man beim Niederholen/Heißen des Vorsegels auf den Segelsack. Dieser sollte an den Relingsstützen fixiert sein um nicht nach Setzen des Segels über Bord zu gehen.&lt;br /&gt;
Ebenfalls ist die Struktur des Segelsacks zu beachten. Die Seite mit dem kurzen Reißverschluss gehört dem Hals bzw. dem Kopf, so daß man den Segelsack beim Anschlagen des Segels nicht schon ganz öffnen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reffen in Legerwallsituationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reffen in Legerwallsituationen will gut überlegt sein. Je weniger Segelfläche am Wind ist, desto größer ist die Abdrift des Schiffes. Dies gilt es beim Freikreuzen aus einer Legerwallsituation zu bedenken. &lt;br /&gt;
Ebenfalls ist unter Sturmbesegelung zu beachten, daß wenig Höhe gefahren werden kann, man darf also nicht wie unter normaler Besegelung anfangen zu &amp;quot;kreuzen&amp;quot;, da man durch die große Abdrift ansonsten bestenfalls nur auf der Stelle kreuzt ohne Höhe gutzumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
: [http://de.wikipedia.org/wiki/Reffen Reffen bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Proviantierung&amp;diff=36550</id>
		<title>Proviantierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Proviantierung&amp;diff=36550"/>
		<updated>2014-05-28T22:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Zunächst das Wichtigste: Wasser */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Welche Lebensmittel man auf einen längeren Törn mitnehmen möchte, hängt natürlich in erster Linie von den Vorlieben der Crewmitglieder ab. &lt;br /&gt;
Daneben muss man sich aber Gedanken über die Mengen und die Lagerung machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zunächst das Wichtigste: Wasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verbrauch zum Trinken (nicht zum Waschen!) kann in kühlem Klima für nicht körperlich arbeitende &amp;quot;Passagiere&amp;quot; 1,5 Liter pro Tag gerechnet werden.  Arbeitende Crewmitglieder in heißen Regionen brauchen bis zu 3 Liter pro Tag.&lt;br /&gt;
Für die Kalkulation ist es zunächst wichtig zu wissen, wie viel Wasser der Tank des Bootes fasst. Viele Sportschiffer haben hygienische oder geschmackliche Bedenken, daraus zu trinken. Vielleicht muss man mal daran erinnern, dass im Mittelmeerraum seit alters her aus Zisternen getrunken wurde, ohne dass es dabei Probleme gab. Der Tank einer Yacht ist da nicht viel anders, es kommen sogar weniger leicht Fremdstoffe rein, weil er allseits dicht abschließt. Eine häufige Empfehlung ist, durch Zugabe von Desinfektionstabletten (z.B. Mikropur®) das Wasser im Tank keimfrei zu machen. Diese Maßnahme entbehrt vermutlich jeder wissenschaftlichen Grundlage. Keime, die über das Wasser ansteckende Krankheiten verursachen, werden in der Regel erst von Menschen ausgeschieden, sie können kaum in den Tank hineingelangen. Andere Keime sind normalerweise unbedenklich. Ob das Desinfektionsmittel jedoch so unbedenklich ist, kann bezweifelt werden.&lt;br /&gt;
Völlig unproblematisch ist es, wenn man das Wasser aus dem Tank fürs Kochen verwendet, da dann ja alle Keime durch die Hitze abgetötet werden. Das gilt natürlich auch für Kaffe und Tee.&lt;br /&gt;
Zum Trinken von rohem Wasser bieten sich auch die verschiedenen Mineralwässer an. In vielen Ländern gibt es sie in großen Flaschen mit mehreren Litern oder sogar in Kunststoffkanistern zu kaufen. Das hat den großen Vorteil, dass solche Behälter auch hervorragend als Notversorgung schnell mit in die Rettungsinsel genommen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut geeignet sind Kunststoffflaschen a 1 oder 1,5 l. Die in aller Regel als Sechser-Pack angebotene Ware kann als Pack oder einzeln gut verstaut werden. Da sich beim Trinken von mehreren Personen aus einer &amp;quot;Bordflasche&amp;quot; (Verzicht auf die Nutzung von Trinkgefäßen beispielsweise bei Seegang, Wetter etc.)  Herpes an Bord ausbreiten kann, empfiehlt es sich die Flaschen zu beschriften. Am einfachsten ist es dabei, wenn man statt der Flasche den Deckel beschriftet. Man sieht direkt wem welche Flasche gehört, kann den Deckel auf eine neue Flache setzen und spart so das ständige Beaschriften neuer Flaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mengen der Grundnahrungsmittel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Mengen können pro Hauptmahlzeit und Person ungefähr gerechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartoffeln, frisch	300g (als Hauptgericht, als Beilage weniger)&lt;br /&gt;
Nudeln (trocken)	125g (als Hauptgericht, als Beilage weniger)&lt;br /&gt;
Reis (trocken)		  85g (als Hauptgericht, als Beilage weniger)&lt;br /&gt;
Gemüse, frisch	300g (als Hauptgericht, als Beilage weniger)&lt;br /&gt;
Fleisch, Fisch		150g (plus Beilage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nebenmahlzeiten (oder auch Hauptmahlzeiten) pro Person und Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brot 			250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brot kann man auch an Bord selbst täglich frisch backen! Wie&#039;s funktioniert steht [[Brotbacken an Bord|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltbarkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sehr lange haltbar sind:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mineralwasser, Softdrinks, Tee, Kaffe, Zucker, Salz, Reis, Nudeln, Mehl, Gries, Konserven, Trockenobst, Nüsse, Müsli, Milchpulver, Kartoffelflocken (für Brei oder Knödel), Schüttelbrot, Knäckebrot, Zwieback, Honig, Trockenhefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei geeigneter Lagerung (kühl) einige Wochen haltbar:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartoffeln, Zwiebeln, Weißkraut, Rüben, Melonen, Äpfel, Zitrusfrüchte (v.a. Grapefruit), grüne Tomaten, grüne Bananen, luftgetrockneter Schinken, Hartkäse (Parmesan, Pecorino), Eier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Yachties hängen Obst und Gemüse in Netzen an der Decke auf. Es bekommt dort keine Druckstellen, wenn das Boot arbeitet und wird allseits gut belüftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Proviantierung&amp;diff=36549</id>
		<title>Proviantierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Proviantierung&amp;diff=36549"/>
		<updated>2014-05-28T22:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: Tip angefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Welche Lebensmittel man auf einen längeren Törn mitnehmen möchte, hängt natürlich in erster Linie von den Vorlieben der Crewmitglieder ab. &lt;br /&gt;
Daneben muss man sich aber Gedanken über die Mengen und die Lagerung machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zunächst das Wichtigste: Wasser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Verbrauch zum Trinken (nicht zum Waschen!) kann in kühlem Klima für nicht körperlich arbeitende &amp;quot;Passagiere&amp;quot; 1,5 Liter pro Tag gerechnet werden.  Arbeitende Crewmitglieder in heißen Regionen brauchen bis zu 3 Liter pro Tag.&lt;br /&gt;
Für die Kalkulation ist es zunächst wichtig zu wissen, wie viel Wasser der Tank des Bootes fasst. Viele Sportschiffer haben hygienische oder geschmackliche Bedenken, daraus zu trinken. Vielleicht muss man mal daran erinnern, dass im Mittelmeerraum seit alters her aus Zisternen getrunken wurde, ohne dass es dabei Probleme gab. Der Tank einer Yacht ist da nicht viel anders, es kommen sogar weniger leicht Fremdstoffe rein, weil er allseits dicht abschließt. Eine häufige Empfehlung ist, durch Zugabe von Desinfektionstabletten (z.B. Mikropur®) das Wasser im Tank keimfrei zu machen. Diese Maßnahme entbehrt vermutlich jeder wissenschaftlichen Grundlage. Keime, die über das Wasser ansteckende Krankheiten verursachen, werden in der Regel erst von Menschen ausgeschieden, sie können kaum in den Tank hineingelangen. Andere Keime sind normalerweise unbedenklich. Ob das Desinfektionsmittel jedoch so unbedenklich ist, kann bezweifelt werden.&lt;br /&gt;
Völlig unproblematisch ist es, wenn man das Wasser aus dem Tank fürs Kochen verwendet, da dann ja alle Keime durch die Hitze abgetötet werden. Das gilt natürlich auch für Kaffe und Tee.&lt;br /&gt;
Zum Trinken von rohem Wasser bieten sich auch die verschiedenen Mineralwässer an. In vielen Ländern gibt es sie in großen Flaschen mit mehreren Litern oder sogar in Kunststoffkanistern zu kaufen. Das hat den großen Vorteil, dass solche Behälter auch hervorragend als Notversorgung schnell mit in die Rettungsinsel genommen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut geeignet sind Kunststoffflaschen a 1 oder 1,5 l. Die in aller Regel als Sechser-Pack angebotene Ware kann als Pack oder einzeln gut verstaut werden. Da sich beim Trinken von mehreren Personen aus einer &amp;quot;Bordflasche&amp;quot; (Verzicht auf die Nutzung von Trinkgefäßen beispielsweise bei Seegang, Wetter etc.)  Herpes an Bord ausbreiten kann, empfiehlt es sich die Flaschen zu beschriften. Am einfachsten ist es dabei, wenn man statt der Flasche den Deckel beschriftet. Man sieht direkt wem welche Flasche gehört, kann den Deckel auf eine neue Flache setzen und spart so das ständige Beaschriften neuer Flaschen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mengen der Grundnahrungsmittel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Mengen können pro Hauptmahlzeit und Person ungefähr gerechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartoffeln, frisch	300g (als Hauptgericht, als Beilage weniger)&lt;br /&gt;
Nudeln (trocken)	125g (als Hauptgericht, als Beilage weniger)&lt;br /&gt;
Reis (trocken)		  85g (als Hauptgericht, als Beilage weniger)&lt;br /&gt;
Gemüse, frisch	300g (als Hauptgericht, als Beilage weniger)&lt;br /&gt;
Fleisch, Fisch		150g (plus Beilage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nebenmahlzeiten (oder auch Hauptmahlzeiten) pro Person und Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brot 			250g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brot kann man auch an Bord selbst täglich frisch backen! Wie&#039;s funktioniert steht [[Brotbacken an Bord|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltbarkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sehr lange haltbar sind:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mineralwasser, Softdrinks, Tee, Kaffe, Zucker, Salz, Reis, Nudeln, Mehl, Gries, Konserven, Trockenobst, Nüsse, Müsli, Milchpulver, Kartoffelflocken (für Brei oder Knödel), Schüttelbrot, Knäckebrot, Zwieback, Honig, Trockenhefe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei geeigneter Lagerung (kühl) einige Wochen haltbar:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartoffeln, Zwiebeln, Weißkraut, Rüben, Melonen, Äpfel, Zitrusfrüchte (v.a. Grapefruit), grüne Tomaten, grüne Bananen, luftgetrockneter Schinken, Hartkäse (Parmesan, Pecorino), Eier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Yachties hängen Obst und Gemüse in Netzen an der Decke auf. Es bekommt dort keine Druckstellen, wenn das Boot arbeitet und wird allseits gut belüftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Essen_und_Trinken&amp;diff=36548</id>
		<title>Essen und Trinken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Essen_und_Trinken&amp;diff=36548"/>
		<updated>2014-05-28T22:30:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationSeemannschaft&lt;br /&gt;
|Hierarchie=[[Portal:Seemannschaft#Gesundheit und Erste Hilfe|Gesundheit und Erste Hilfe]]&lt;br /&gt;
|Kapitel=&lt;br /&gt;
* [[Erste Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Hilfe im Seenotfall]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
**[[Seekrankheit]]&lt;br /&gt;
**[[Essen und Trinken]]&lt;br /&gt;
**[[Mücken]]&lt;br /&gt;
**[[Bordapotheke]]&lt;br /&gt;
**[[Tipps zur Gesundheitsvorsorge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen... (Sprichwort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei anderen sportlichen Betätigungen auch, ist beim Segeln eine leichte, kohlenhydratreiche Kost von Vorteil. &lt;br /&gt;
Kohlenhydrate sind leicht verdaulich und liefern ohne Umwege die Nährstoffe, die Gehirn und Muskeln zum Arbeiten &lt;br /&gt;
brauchen. &lt;br /&gt;
Fette und eiweißreiche Nahrung (wie z.B. Fleisch, Wurst, Molkereiprodukte und evtl. auch Fisch) sollte daher nur &lt;br /&gt;
in kleineren Mengen aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage der Ernährung bieten sich deshalb Getreideprodukte an. Das sind z.B. Nudelgerichte, aber auch Reis und Mais. &lt;br /&gt;
Kartoffeln sind als Basis auch sehr gut geeignet.&lt;br /&gt;
Im Urlaub und gerade in Verbindung mit einer kleinen Bordtoilette hat so manch eine(r) Schwierigkeiten mit der Verdauung. &lt;br /&gt;
Da ist es besonders wichtig, genügend Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Die finden sich in Gemüse, Obst und Salat, &lt;br /&gt;
wovon immer reichliche Portionen die Mahlzeiten begleiten sollten.&lt;br /&gt;
Unmittelbar vor größeren körperlichen Belastungen sollten jedoch keine zu großen Portionen eingenommen werden. &lt;br /&gt;
Besser ist es, die Tagesration auf mehrere kleine Einheiten zu verteilen. Bei längeren Etappen und schlechtem Wetter &lt;br /&gt;
bedarf es da schon einer gewissen Vorplanung, um alle paar Stunden kleine Häppchen bereit halten zu können. &lt;br /&gt;
Eine hungrige Crew lässt in der Leistungsfähigkeit schnell nach!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch wichtiger ist in dieser Beziehung jedoch regelmäßiges und ausreichendes Trinken. &lt;br /&gt;
Unter Alltagsbedingungen  sollte man schon auf ca. 1,5 Liter am Tag kommen. Bei körperlicher Arbeit, erst recht bei Hitze, &lt;br /&gt;
steigt der Bedarf schnell auf 3 Liter und mehr. &lt;br /&gt;
Ganz wichtig ist es wiederum, bei längeren Törns und schlechtem Wetter genügend Heißgetränke in Thermoskannen vorzuhalten. &lt;br /&gt;
Auch heiße Suppen lassen sich so gut vorbereiten.&lt;br /&gt;
Solange man in der Verantwortung für Crew und Schiff steht, sollte [[Alkohol]] absolut tabu sein. &lt;br /&gt;
Wie beim Autofahren ist hier die 0-Promille-Grenze angesagt (auch aus rechtlicher Sicht!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte die Gefahr von [[Seekrankheit]] bestehen, sind histaminhaltige Lebensmittel sicherheitshalber zu vermeiden: &lt;br /&gt;
Rotwein, Hartkäse, Räucherwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Proviantierung]]&lt;br /&gt;
* [[Brotbacken an Bord]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Biskaya&amp;diff=36547</id>
		<title>Biskaya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Biskaya&amp;diff=36547"/>
		<updated>2014-05-28T22:09:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: sprachlich&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]]}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Biskaya&#039;&#039;&#039; ist die große Bucht der französischen Westküste und der spanischen Nordküste. Nach Norden hin wird die Biskaya durch den [[Englischer Kanal|Englischen Kanal]], nach Süden hin wird sie durch das [[Kap Finisterre]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seerevier Biskaya ist für schwere Verhältnisse, ihre Stürme und Wellen berüchtigt. Die Ursachen hierfür sind im wesentlichem die folgenden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kontinentalshelf:&#039;&#039;&#039; Die Wassertiefe in der Biskaya nimmt schlagartig von 3000-4000m auf knappe 200m und weniger ab - lange Atlantikwellen werden dadurch abgebremst und steilen sich auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wellenreflexion:&#039;&#039;&#039; die Wellen können aufgrund der Form der Biskaya-Küsten reflektiert werden. So können gefährliche Überlagerungen entstehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Westwinde:&#039;&#039;&#039; Die Biskaya ist ein Durchzugsgebiet atlantischer Tiefdruckgebiete. Ihre Zugbahnen verlaufen durch die oder nördlich der Biskaya. Das hat zur Folge, dass Stürme häufig sind und typischerweise eine Westkomponente haben. Grundsätzlich können Legerwall-Situationen entstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Biskaya gequert werden, empfiehlt es sich daher, sie weit westlich im offenen Atlantik zu queren. Dort befindet man sich außerhalb des Kontinentalshelfs und hat genug freien Seeraum, um bei Bedarf schlechtes Wetter aus West abwettern zu können. Die Querung sollte in der Regel vor Mitte September erfolgen. Nach diesem Zeitpunkt ist mit Herbststürmen in der Biskaya vermehrt zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für eine Querung von [[Falmouth]] (Südengland) nach [[La Coruna]] (Spanien): Starten, wenn der Wind gerade auf NW gedreht hat. Danach ist in der Regel mit einer relativ stabilen Wetterlage für einige Tage zu rechnen. Dann soweit nach Westen segeln, bis man den Längengrad von La Coruna kreuzt. Von hier ab dann Kurs Süd. Streckenlänge sind so knapp 500 Seemeilen. ([http://www.wearesailing.net/biskaya.html Törnbericht zu diesem Beispiel])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Segler, die den Englischen Kanal entlang der französischen Küste absegeln, bietet sich [[Brest]] als Ausgangshafen für eine Überquerung an. Die Route verläuft dann zwar etwas weiter östlich als von Falmouth aus, dafür ist sie mit ca. 350 Seemeilen erheblich kürzer. ([http://www.frigga-live.de/logbuch/august2009/80-sechseinhalb-tage-hoch-am-wind.html Bericht eines Einhandtörns auf dieser Route])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Biskaya&amp;diff=36546</id>
		<title>Biskaya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Biskaya&amp;diff=36546"/>
		<updated>2014-05-28T22:07:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: Sprachliche Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]]}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Biskaya&#039;&#039;&#039; ist die große Bucht der französischen Westküste und der spanischen Nordküste. Nach Norden hin wird die Biskaya durch den [[Englischer Kanal|Englischen Kanal]], nach Süden hin wird sie durch das [[Kap Finisterre]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seerevier Biskaya ist für schwere Verhältnisse, ihre Stürme und Wellen berüchtigt. Die Ursachen hierfür sind im wesentlichem die folgenden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kontinentalshelf:&#039;&#039;&#039; Die Wassertiefe in der Biskaya nimmt schlagartig von 3000-4000m auf knappe 200m und weniger ab - lange Atlantikwellen werden dadurch abgebremst und steilen sich auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wellenreflexion:&#039;&#039;&#039; die Wellen können aufgrund der Form der Biskaya-Küsten reflektiert werden. So können gefährliche Überlagerungen entstehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Westwinde:&#039;&#039;&#039; Die Biskaya ist ein Durchzugsgebiet atlantischer Tiefdruckgebiete. Ihre Zugbahnen verlaufen durch die oder nördlich der Biskaya. Das hat zur Folge, dass Stürme häufig sind und typischerweise eine Westkomponente haben. Legerwall-Situationen können entstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Biskaya gequert werden, empfiehlt es sich daher, sie weit westlich im offnem Atlantik zu queren. Dort befindet man sich außerhalb des Kontinentalshelfs und hat genug freien Seeraum, um bei Bedarf schlechtes Wetter aus West abwettern zu können. Die Querung sollte in der Regel vor Mitte September erfolgen. Nach diesem Zeitpunkt ist mit Herbststürmen in der Biskaya vermehrt zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für eine Querung von [[Falmouth]] (Südengland) nach [[La Coruna]] (Spanien): Starten, wenn der Wind gerade auf NW gedreht hat. Danach ist in der Regel mit einer relativ stabilen Wetterlage für einige Tage zu rechnen. Dann soweit nach Westen segeln, bis man den Längengrad von La Coruna kreuzt. Von hier ab dann Kurs Süd. Streckenlänge sind so knapp 500 Seemeilen. ([http://www.wearesailing.net/biskaya.html Törnbericht zu diesem Beispiel])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Segler, die den Englischen Kanal entlang der französischen Küste absegeln, bietet sich [[Brest]] als Ausgangshafen für eine Überquerung an. Die Route verläuft dann zwar etwas weiter östlich als von Falmouth aus, dafür ist sie mit ca. 350 Seemeilen erheblich kürzer. ([http://www.frigga-live.de/logbuch/august2009/80-sechseinhalb-tage-hoch-am-wind.html Bericht eines Einhandtörns auf dieser Route])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Biskaya&amp;diff=36545</id>
		<title>Biskaya</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Biskaya&amp;diff=36545"/>
		<updated>2014-05-28T22:06:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: Schreibfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet=[[Atlantik]]|Politisch=[[Europa]]}}&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Biskaya&#039;&#039;&#039; ist die große Bucht der französischen Westküste und der spanischen Nordküste. Nach Norden hin wird die Biskaya durch den [[Englischer Kanal|Englischen Kanal]], nach Süden hin wird sie durch das [[Kap Finisterre]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seerevier Biskaya ist für schwere Verhältnisse, ihre Stürme und Wellen berüchtigt. Die Ursachen hierfür sind im wesentlichem die folgenden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Kontinentalshelf:&#039;&#039;&#039; Die Wassertiefe in der Biskaya nimmt schlagartig von 3000-4000m auf knappe 200m und weniger ab - lange Atlantikwellen werden dadurch abgebremst und steilen sich auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wellenreflexion:&#039;&#039;&#039; die Wellen können aufgrund der Form der Biskaya-Küsten reflektiert werden. So können gefährliche Überlagerungen entstehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Westwinde:&#039;&#039;&#039; Die Biskaya ist ein Durchzugsgebiet atlantischer Tiefdruckgebiete. Ihre Zugbahnen verlaufen durch oder nördlich der Biskaya. Das hat zur Folge, dass Stürme häufig sind und typischerweise eine Westkomponente haben. Legerwall-Situationen können entstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Biskaya gequert werden, empfiehlt es sich daher, sie weit westlich im offnem Atlantik zu queren. Dort befindet man sich außerhalb des Kontinentalshelfs und hat genug freien Seeraum, um bei Bedarf schlechtes Wetter aus West abwettern zu können. Die Querung sollte in der Regel vor Mitte September erfolgen. Nach diesem Zeitpunkt ist mit Herbststürmen in der Biskaya vermehrt zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für eine Querung von [[Falmouth]] (Südengland) nach [[La Coruna]] (Spanien): Starten, wenn der Wind gerade auf NW gedreht hat. Danach ist in der Regel mit einer relativ stabilen Wetterlage für einige Tage zu rechnen. Dann soweit nach Westen segeln, bis man den Längengrad von La Coruna kreuzt. Von hier ab dann Kurs Süd. Streckenlänge sind so knapp 500 Seemeilen. ([http://www.wearesailing.net/biskaya.html Törnbericht zu diesem Beispiel])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Segler, die den Englischen Kanal entlang der französischen Küste absegeln, bietet sich [[Brest]] als Ausgangshafen für eine Überquerung an. Die Route verläuft dann zwar etwas weiter östlich als von Falmouth aus, dafür ist sie mit ca. 350 Seemeilen erheblich kürzer. ([http://www.frigga-live.de/logbuch/august2009/80-sechseinhalb-tage-hoch-am-wind.html Bericht eines Einhandtörns auf dieser Route])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Hilfe_im_Seenotfall&amp;diff=27103</id>
		<title>Hilfe im Seenotfall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Hilfe_im_Seenotfall&amp;diff=27103"/>
		<updated>2012-07-09T22:20:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Deutschland */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationTörndurchführung}}&lt;br /&gt;
{{NavigationSeemannschaft&lt;br /&gt;
|Hierarchie=[[Portal:Seemannschaft#Gesundheit und Erste Hilfe|Gesundheit und Erste Hilfe]]&lt;br /&gt;
|Kapitel=&lt;br /&gt;
* [[Erste Hilfe]]&lt;br /&gt;
* [[Hilfe im Seenotfall]]&lt;br /&gt;
* [[Gesundheit]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;* Diese Seite bedarf einer regelmäßigen Überprüfung!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite nennt in Kurzform die Alarmierungsmöglichkeiten in einem Seenotfall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Seefahrer ist gehalten, im Rahmen seiner Möglichkeiten im Seenotfall Hilfe zu leisten und zu diesem Zwecke kontinuierlich die Seenotfunkfrequenzen zu überwachen (&amp;quot;Hörwache gehen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Seenotfall liegt vor, wenn Gefahr für das Leben von Seefahrenden oder die Sicherheit eines Schiffs besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ALLGEMEINES ==&lt;br /&gt;
Die Daten auf dieser Seite sind je Land mit einer Jahreszahl der letzten Überprüfung versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor Gebrauch der Infos bitte immer den aktuellen Yachtfunkdienst, den Reeds oder das aktuelle Handbuch befragen!!!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Telefonnummern gehören vor Törnantritt in jedes Mobiltelefon auf dem Schiff. Dabei sollte beachtet werden, dass in Abhängigkeit vom Ausbau des Mobilfunknetzes Mobiltelefone mitunter nur wenige Seemeilen Reichweite haben.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung! Wichtiger Hinweis!&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
Beim Einspeichern in das Mobiltelefon nie die Rufnummer ohne Ländervorwahl verwenden. Diese ist, befindet man sich beispielsweise in holländischen Gewässern und im Einzugsbereich eines nichtdeutschen Mobilfunk-Carriers nutzlos. Daher immer die volle Telefonnummer mit der internationalen Vorwahl einspeichern, also z.B. &amp;quot;+49 ...&amp;quot; für Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alarmierung kann im Seenotfall generell auf beliebige, geeignete Weise erfolgen. Bewährt und international vereinbart sind folgende Mittel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pyrotechnische Seenotsignalmittel wie Rauchtopf und Seewasserfärber tagsüber und Signalgeber, Fallschirmrakete, Signalpistole und Handfackel nachts, vorzugsweise in rot oder orange&lt;br /&gt;
* Signalspiegel oder Flaggen N über C tagsüber&lt;br /&gt;
* Langames und wiederholtes Heben und Senken beidseitig ausgestreckter Arme&lt;br /&gt;
* Das Morsesignal als Gruppe &#039;&#039;&#039;• • • – – – • • • SOS&#039;&#039;&#039; per Funk oder Licht&lt;br /&gt;
* Ein Gewehrschuß oder anderer Explosionsknall jede Minute &lt;br /&gt;
* Durchgehender Lärm mit einem Nebel-Schall-Gerät (Horn, Glocke,..) &lt;br /&gt;
* Rechteckige Flagge über Ball oder umgekehrt gesetzt&lt;br /&gt;
* GPS-gestütztes EPIRB zur satellitengestützten Alarmierung des nächsten [[MRCC]]&lt;br /&gt;
* Funk-Meldung über beliebigen Kanal mit dem gesprochenen Wort &#039;&#039;&#039;MAYDAY&#039;&#039;&#039; oder auch:&lt;br /&gt;
** UKW-Seefunk als fest eingebaute Schiffsfunkstelle über Kanal 16 mit optionalen DSC-Anruf (Kanal 70); siehe auch [[Notfall-Tafel]]&lt;br /&gt;
** Insbesondere bei Segelbooten (Gefahr des Mastbruchs mit Antennenausfall), aber auch bei Besetzung von Beiboot oder Rettungsfloß ein Handfunkgerät&lt;br /&gt;
** Offshore: Iridium-Satellitentelefonie&lt;br /&gt;
** Offshore: Inmarsat-Satellitensprechfunk und -datenfunk&lt;br /&gt;
** Offshore: Grenzwellensprechfunk über 2182 kHz mit DSC-Anruf über 2187,5 kHz sowie Kurzwelle auf den Frequenzen 4125, 6215, 8291, 12290 und 16420 kHz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seefunkanrufe erfolgen im Seenotfall grundsätzlich an alle Stationen und unter Nennung des eigenen Rufzeichens (oder Schiffsname) und der Position. &lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch [[Notfall-Tafel]]. Der Name der Küstenfunkstelle oder des MRCC ist für den Anruf im Notfall irrelevant. Der Skipper sollte aber immer die zuständige Küstenfunkstelle kennen. Die MRCC sind grundsätzlich rund um die Uhr besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Koordination der Hilfe übernimmt in der Regel zunächst das zuerst erreichte MRCC und ansonsten der Hilfe Leistende &amp;quot;on scene&amp;quot;. In Küstennähe sind das häufig professionelle oder ehrenamtliche SAR-Kräfte wie Seenotrettungsgesellschaften, Behördenschiffe und das Militär, aber auch Sportboote, Frachter oder Fähren können in die Alarmierung als Relaisstation oder bei der Suche integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie für alle Rettungsdienste gilt auch hier, dass eine mißbräuchliche Alarmierung mit empfindlichen Strafen geahndet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Land bietet in unterschiedlicher Ausprägung auch eine &#039;&#039;&#039;funkärztliche Beratung&#039;&#039;&#039; an. Diese kann meist kostenlos in medizinischen Notfällen über das MRCC in Anspruch genommen werden. Dann entscheiden die Ärzte, ob und wie der kranken Person Hilfe zukommen soll. &lt;br /&gt;
Die Schlüsselworte für diese Hilfe lauten z.B.:&lt;br /&gt;
* Medico call&lt;br /&gt;
* medical advice service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkrankung sollte aber in jedem Fall nach laienhafter Einschätzung bedrohlich sein und sich von Husten-Schnupfen-Heiserkeit etc. abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Belgien]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://www.kwgc.be/ Belgium Coast Guard] koordiniert SAR-Einsätze vom [http://www.mrcc.be MRCC Oostende] aus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Belgien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Oostende Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* +32 59 70 11 00 oder&lt;br /&gt;
* +32 59 70 10 00 oder&lt;br /&gt;
* Notfallnummer 100&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Oostende Radio 00205 0480&lt;br /&gt;
* Antwerpen Radio 00205 0485&lt;br /&gt;
* Oostende MRCC 00205 9981&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Dänemark]]==&lt;br /&gt;
Die SAR-Operationen werden durch JRCC Danmark koordiniert. Sie operieren indirekt über Coast Radio Stations und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;MRCC Arhus&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;MRSC Kattegatt&#039;&#039;&#039; für die Westküste.&lt;br /&gt;
Die Haupt-Küstenfunkstelle ist &#039;&#039;&#039;Lyngby Radio&#039;&#039;&#039;. Die Liste der Funkstationen und eine Grafik ihrer Lage ist unter [http://tdc.dk/lyngbyradio/publish.php?dogtag=f5_ms_lr_ks_vhf tdc.dk]&lt;br /&gt;
zu finden, in dänischer Sprache aber immer aktuell! Siehe hierzu auch die VHF-Karte unter [http://www.stockholmradio.se/kartor-och-kanalplan-vhf stockholmradio.com - Klick auf das Bild der Karte].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zur DGZRS gibt es in Dänemark die [http://www.dsrs.dk Dansk SøRedningsSelskab]. Diese Gesellschaft hilft der Freizeitschiffahrt bei nicht lebensbedrohlichen Situationen und ist nicht Teilehmer des staatlichen Rettungswesens. Die DSRS ist noch jung und hat zur Zeit &#039;&#039;(2011)&#039;&#039; fünf Stationen. Bis 2012 sollen es 10 werden. Die schwedischen und norwegischen Rettungsgesellschaften bilden mit der DSRS einen Verbund der nordischen Seerettungsgesellschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgeführt wird die Seerettung durch die [http://forsvaret.dk/SOK/Nationalt/soeredning/Pages/default.aspx Dänische Marine].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Dänemark&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Lyngby Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || +45 666 34 800&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || 00219 1000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Färöer]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [http://www.mrcc.fo/ MRCC Tórshavn] arbeitet eng mit der Küstenfunkstelle Tórshavnradio zusammen und koordiniert SAR-Einsätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Färöer&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &lt;br /&gt;
* MRCC Tórshavn&lt;br /&gt;
* Tórshavnradio &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* MRCC Tórshavn +298 35 13 00  Notfall&lt;br /&gt;
* und +298 35 13 02&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI ||&lt;br /&gt;
* 00231 1000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Deutschland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird die Seenotrettung durch die gemeinnützige [http://www.dgzrs.de/ DGzRS] durchgeführt. Bei Bedarf nehmen auch Schiffe der Küstenwache und der Bundesmarine an SAR-Operationen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutschland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Bremen Rescue&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || +49 421 53 68 70&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 124 124 (s.u.)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || 00211 1240&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Medizinische Beratung Cuxhaven (MEDICO) || +49 4721 785&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bemerkung zur Kurzwahl 124 124: nur über die im Einsatzgebiet erreichbaren deutschen Mobilfunksysteme. Die Kurzwahl kann wie in 2009 wegen Umbauarbeiten in den Mobilfunknetzten zeitweise ausfallen. Man sollte daher zusätzlich die Festnetznummer einspeichern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies steht im Widerspruch zu der Anmerkung oben&lt;br /&gt;
[&amp;quot;(Achtung! Wichtiger Hinweis!: Beim Einspeichern in das Mobiltelefon nie die Rufnummer ohne Ländervorwahl verwenden. Diese ist, befindet man sich beispielsweise in holländischen Gewässern und im Einzugsbereich eines nichtdeutschen Mobilfunk-Carriers nutzlos. Daher immer die volle Telefonnummer mit der internationalen Vorwahl einspeichern, also z.B. &amp;quot;+49 ...&amp;quot; für Deutschland. )&amp;quot;], die auf einer von mir hier vor Jahren ausgesprochenen Empfehlung beruht. Die Kurzwahl ist sinnlos.&lt;br /&gt;
Entweder ich habe die +49* Nummer eingespeichert oder ich habe die Kurzwahl nicht im Kopf.&lt;br /&gt;
Man soll daher ausschließlich die Festnetznummer einspeichern, die erreicht man auch schneller und man ist nicht auf Zwischensysteme beim Carrier angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem MEDICO CALL zum [http://www.medico-cuxhaven.de/ Krankenhaus in Cuxhaven] kann die Verwendung eines [http://www.tmas-germany.de/seiten_pdf/Notfall%20Meldeformular/TMAS-Notfallmeldebogen.pdf Notfallmeldebogens] helfen, die benötigten Informationen für die Ärzte schneller und vollständig zu übermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einsätze, die Personen aus Seenot oder Gefahr retten, sind kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [http://www.dgzrs.de/ DGzRS] berechnet für technische Hilfe oder fürs Einschleppen (in 2011) 200€ je Stunde, maximal je Einsatz 400€. Dabei ist es egal, ob ein 46m-Kreuzer oder ein kleines Schlauchboot ausrückt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Infos stammen von einem Vormann eines Seenotrettungskreuzers.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Estland]] ==&lt;br /&gt;
Quelle: [http://marinas.nautilus.ee/index.php/services marinas.nautilus.ee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Estland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Tallinn Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung ||  Tallinn Radio +372 6991170 &amp;lt;br /&amp;gt; MRCC Tallinn +372 619 1124 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  MMSI || Tallinn Radio 00276 1000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Finnland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Finnland steuert das [http://www.mrcc.fi/ &#039;&#039;&#039;MRCC Turku&#039;&#039;&#039;] die SAR-Einsätze. Für den nördlichen Teil der Küste gibt es das &#039;&#039;&#039;MRSC VAASA&#039;&#039;&#039;, für den südliche Teil das &#039;&#039;&#039;MRSC HELSINKI&#039;&#039;&#039; jeweils als Küstenfunkstelle. Für eine Karte der VHF-Stationen siehe unter [http://www.stockholmradio.com/ stockholmradio.com - Klick auf kustradio-VHF-kartor-Bild der Karte].&lt;br /&gt;
Es gibt in Finnland, analog zur DGzRS die [http://www.meripelastus.fi/en/main.html Suomen Meripelastusseura]; auch genannt Finnish Lifeboat Institution. Eine weitere Quelle für Informationen zur Seenotalarmierung ist die [http://www.raja.fi/rvl/home.nsf/pages/index_eng Finnish Border Guard]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Finnland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Turku Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung|| &lt;br /&gt;
* MRCC Turku +358 204 1001&lt;br /&gt;
* MRSC Helsinki +358 204 1002&lt;br /&gt;
* MRSC Vaasa +358 204 1003&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Maritime Notfallnummer || +358 204 1000 und 112 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MEDICO || +358 204 1001&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Turku Radio 00230 0230&lt;br /&gt;
* MRCC Turku 00230 1000&lt;br /&gt;
* MRSC Helsinki 00230 2000&lt;br /&gt;
* MRSC Vaasa 00230 3000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Arbeitskanal || VHF 14&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Frankreich]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankreich werden Seenofälle durch [http://www.mer.gouv.fr/rubrique.php3?id_rubrique=2524 Les centres régionaux opérationnels de surveillance et de sauvetage (CROSS)] beim Ministerium für Transport koordiniert.&lt;br /&gt;
Von der belgischen bis zur spanischen Grenze ist die Atlantikküste in 4 Bereiche eingeteilt:&lt;br /&gt;
* CROSS Griz-Nez&lt;br /&gt;
* CROSS Jobourg&lt;br /&gt;
* CROSS Corsen&lt;br /&gt;
* CROSS Étel&lt;br /&gt;
Für die französische Mittelmeerküste ist zuständig das:&lt;br /&gt;
* CROSS La Garde&lt;br /&gt;
Für den Bereich um Korsika gibt es das:&lt;br /&gt;
* CROSS Corse&lt;br /&gt;
Die Rettungsboote der [http://www.snsm.org/ französichen Lebensrettungsgesellschaft SNSM] werden vom C.R.O.S.S. eingesetzt. Die durch Spenden unterstützte SNSM besitzt fast 300 Stationen an Frankreichs Küsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Frankreich&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || CROSS &amp;lt;Bereichsname&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 1616 und 112&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI ||&lt;br /&gt;
* CROSS Griz-Nez  00227 5100&lt;br /&gt;
* CROSS Jobourg  00227 5200&lt;br /&gt;
* CROSS Corsen  00227 5300&lt;br /&gt;
* CROSS Étel  00227 5000&lt;br /&gt;
* CROSS La Garde  00227 5400&lt;br /&gt;
* CROSS Corse oder MRSC Ajaccio 00227 5410&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| [http://smdsm.pagesperso-orange.fr/proceduresphonie_com.medicale.htm Funkärztliche Beratung]&amp;lt;br /&amp;gt;durch das CCMM - Hôpital Purpan, Toulouse &amp;lt;br /&amp;gt; Stichwort: consultation avec le CCMM|| +33 561 49 3333&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Griechenland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Griechenland wird von der Küstenfunkstelle &#039;&#039;&#039;Olympia Radio&#039;&#039;&#039; und von der Küstenwache ([http://translate.google.de/translate?hl=de&amp;amp;sl=el&amp;amp;tl=de&amp;amp;u=http%3A%2F%2Fwww.hcg.gr%2F &#039;&#039;&#039;Hellenic Coast Guard&#039;&#039;&#039;]) die Hörwache für Seenotfälle auf den üblichen Frequenzen sichergestellt. SAR-Einsätze werden von dem &#039;&#039;&#039;Piraeus Costguard JRCC&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
koordiniert, dessen u.a. MMSI keine mit &amp;quot;00&amp;quot; beginnenden Küstenfunkstellen-MMSI ist!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Griechenland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &lt;br /&gt;
* Hellenic Coast Guard&lt;br /&gt;
* Olympia Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* Olympia Radio +30 210 600 1799&lt;br /&gt;
* Piraeus Costguard JRCC +30 210 411 2500&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk ||&lt;br /&gt;
* Hellenic Coast Guard Kurzwahl 108 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Olympia Radio 00237 1000&lt;br /&gt;
* Piraeus Costguard 237 673 000 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Funkärztliche Beratung&amp;lt;br /&amp;gt;durch das Hellenic Red Cross || +30 210 523 0880&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Großbritannien]] (UK)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung der Britischen Küstenwache ([http://www.mcga.gov.uk/ Maritime and Coastguard Agency MCA]) werden Seefahrer von der [http://www.rnli.org.uk/ Royal National Lifeboat Institution] im Seenotfall betreut. Die RNLI ist das Gegenstück zur DGzRS in Deutschland.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Küsten von Irland und Großbritanien sind in viele Coastguard-Bereiche eingeteilt. Eine Übersicht findet man [http://www.mcga.gov.uk/c4mca/uksar.pdf hier] oder auf dieser [http://www.mcga.gov.uk/c4mca/mcga07-home/emergencyresponse/mcga-searchandrescue/mcga-hmcgsar-sarsystem/coastguard_operations/area_of_operations.htm MCA-Seite].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Großbitanien wird die Küste auch von der &#039;&#039;&#039;National Coastwatch Institution &#039;&#039;&#039;([http://www.nci.org.uk/ NCI]) überwacht. Sie wird von Freiwilligen betrieben, die im Notfall die Coastguard verständigen. Die NCI-Posten warnen auch Yachten vor Gefahr mit dem Licht-Morsezeichen &amp;quot;U&amp;quot; - kurz kurz lang - !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Großbritannien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &amp;lt;Name der Küstenfunkstelle&amp;gt; Coastguard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Festnetz || 999 und 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 112&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Aberdeen       00232 0004&lt;br /&gt;
* Belfast 	 00232 0021&lt;br /&gt;
* Brixham 	 00232 0013&lt;br /&gt;
* Clyde 	 00232 0022&lt;br /&gt;
* Dover 	 00232 0010&lt;br /&gt;
* Falmouth 	 00232 0014&lt;br /&gt;
* Forth 	 00232 0005&lt;br /&gt;
* Holyhead 	 00232 0018&lt;br /&gt;
* Humber 	 00232 0007&lt;br /&gt;
* Liverpool 	 00232 0019&lt;br /&gt;
* Milford Haven  00232 0017&lt;br /&gt;
* Portland 	 00232 0012&lt;br /&gt;
* Shetland 	 00232 0001&lt;br /&gt;
* Solent 	 00232 0011&lt;br /&gt;
* Stornoway 	 00232 0024&lt;br /&gt;
* Swansea 	 00232 0016&lt;br /&gt;
* Thames 	 00232 0009&lt;br /&gt;
* Yarmouth 	 00232 0008&lt;br /&gt;
* [http://www.direct.gov.uk/en/TravelAndTransport/Boatingandtravellingbywater/Usingpleasurecraftsafely/DG_185772 MMSI-Liste der Coastguard im WWW]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Funkärztliche Beratung&amp;lt;br /&amp;gt;durch Ärzte der Coastguard|| per VHF 16 oder DSC Anruf der zuständigen o.a. Küstenfunkstellen;&amp;lt;br /&amp;gt; Stichwort &amp;quot;radio medical advice&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Kanalinseln]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auf den Kanalinseln die &#039;&#039;&#039;Channel Islands Coastguard&#039;&#039;&#039;. SAR-Einsätze werden von den u.a. Küstenfunkstellen bedient. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit französischen SAR-Stellen.&lt;br /&gt;
Die Coastgurad von Alderney ist nicht per DSC und nicht 24h erreichbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kanalinseln&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || &lt;br /&gt;
* Guernsey Coastguard (ex. St Peter Port Radio)&lt;br /&gt;
* Jersey Coastguard &lt;br /&gt;
* Alderney Coastguard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* 999 und 112 &lt;br /&gt;
* Guernsey Coastguard +44 1481 72 06 72&lt;br /&gt;
* Jersey Coastguard  +44 1534 88 55 05&lt;br /&gt;
* Alderney Coastguard +44 14 81 82 26 20&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 112&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI ||&lt;br /&gt;
* [http://www.guernseyharbours.gov.gg/index.htm Guernsey Coastguard]  00232 0064&lt;br /&gt;
* [http://www.jerseycoastguard.je Jersey Coastguard]  00232 0060&lt;br /&gt;
* Alderney Coastguard -/-&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Italien]]==&lt;br /&gt;
Die Seenotrettungen werden unter dem Dach der Italienischen Marine von der [http://www.guardiacostiera.it/ Italienischen Küstenwache] durchgeführt.&lt;br /&gt;
Im gesamten Italien ist eine Notrufnummer, die &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Emergenza in mare – 1530&amp;quot; (Notfälle zu See – 1530)&#039;&#039;&#039;, für gebührenfreie Anrufe aus dem Fest- und Mobilnetz geschaltet. Durch die Wahl der &#039;&#039;&#039;&amp;quot;1530&amp;quot;&#039;&#039;&#039; bekommt man eine direkte Verbindung mit der Einsatzzentrale des Hauptkommandos der Capitanerie di Porto – Küstenwache, welche dann die Seenotrettung aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || ICI oder Rome Radio &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Alarmnummer, alle Netze || Il Numero Blu 1530 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* MRCC Rom 00247 0013&lt;br /&gt;
* MRSC Ancona 00247 0017&lt;br /&gt;
* MRSC Bari 00247 0016&lt;br /&gt;
* MRSC Cagliari 00247 0023&lt;br /&gt;
* MRSC Catania 00247 0021&lt;br /&gt;
* MRSC Genova 00247 0011&lt;br /&gt;
* MRSC Livorno 00247 0012&lt;br /&gt;
* MRSC Napoli 00247 0014&lt;br /&gt;
* MRSC Palermo 00247 0022&lt;br /&gt;
* MRSC Calabria 00247 0015&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|Funkärztliche Beratung durch das&amp;lt;br /&amp;gt; Centro Internazionale Radio Medico (C.I.R.M.) || &lt;br /&gt;
* Festnetz: +39 06 542 230 45 &lt;br /&gt;
* Mobil: +39 348 - 398 4229&lt;br /&gt;
* Anfrage nach C.I.R.M über Küstenfunkstellen&lt;br /&gt;
* www.cirm.it&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Irland]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenarbeit mit der Irischen Küstenwache ([http://www.coastguard.ie/ Irish Coast Guard]) werden Seefahrer wie in UK von der [http://www.rnli.org.uk/ Royal National Lifeboat Institution] im Seenotfall betreut. Die RNLI ist das Gegenstück zur DGzRS in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Irland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Irish Coast Guard?&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Festnetz || 999 ask for Marine Rescue&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 112 ask for Marine Rescue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI ||&lt;br /&gt;
* MRCC Dublin  00250 0300&lt;br /&gt;
* MRSC Valentina 00250 0200&lt;br /&gt;
* MRSC Malin Head 00250 0100&lt;br /&gt;
* MRSC Belfast 00232 0021 (UK)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Island]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SAR-Operationen werden in Island von der [http://www.lhg.is/ Isländischen Küstenwache] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Island&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Islandic Coast Guard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* 112 Notruf&lt;br /&gt;
* +354 511 3333 Notfall&lt;br /&gt;
* +354 545 2100 Küstenwache&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* MRCC Reykjavík 00251 6200&lt;br /&gt;
* Icelandic Coast Guard 00251 0600&lt;br /&gt;
* Reykjavik Radio 00251 0100 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Kroatien]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Kroatien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufannahme || MRCC RIJEKA&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung  || &lt;br /&gt;
* 9155 als Kurzwahl&lt;br /&gt;
* +385 51 9155 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* 00238 7010 und&lt;br /&gt;
* 00238 7020&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Lettland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Lettland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || RIGA RESCUE RADIO &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* +371 67 323 103 (emergency)&lt;br /&gt;
* +371 29 476 101&lt;br /&gt;
* +371 67 082 070&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || MRCC Riga 00275 0100 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.mrcc.lv/kad/en/mrcc_contacts.sql MRCC Riga]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Litauen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Litauen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Klaipeda MRCC&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* +370 46 39 12 57&lt;br /&gt;
* +370 46 39 12 58  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || MRCC Klaipeda 00277 0330&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://kariuomene.kam.lt/en/structure_1469/naval_force/units_of_the_naval_force/maritime_rescue_coordination_center.html MRCC] des Verteidigungsministeriums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Malta]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seegebiet um Malta wird die Seenotrettung durch die [http://www.afm.gov.mt/ &#039;&#039;&#039;Armed Forces of Malta&#039;&#039;&#039;] durchgeführt. Auf den üblichen UKW- und KW-Frequenzen gibt es eine Hörwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Malta&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Valetta Port Control&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Festnetz || +356 2180 9279&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || Malta RSCC 00215 0100&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Niederlande]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gemeinnützige [http://www.knrm.nl/ Koninklijke Nederlandse Redding Maatschappij] (K.N.R.M.) übernimmt in der Nordsee, den niederländischen Küsten, dem [[IJsselmeer]] und den [[Randmeren]] unter dem Dach der [http://www.kustwacht.nl Niederländischen Küstenwache] die Seerettung wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Niederlande&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Den Helder Rescue&amp;lt;br /&amp;gt;oder auch&amp;lt;br /&amp;gt;Netherlands Coastguard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung ||  JRCC Den Helder  +31 9000 111 oder nur 112 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || 00244 2000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Funkärztliche Beratung durch einen Arzt der Küstenwache&amp;lt;br /&amp;gt;Radio Medical Advice ([http://www.knrm.nl/ Radio Medische Dienst])&amp;lt;br /&amp;gt;keine Notfälle bitte nur von 06:00-20:00|| &lt;br /&gt;
* Festnetz:  +31 223 542 500 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2012&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Alarmierung sind u.U. kommerzielle Unternehmen &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; der K.N.R.M. vor Ort. Eine Inanspruchname dieser Unternehmen,&lt;br /&gt;
deren Fahrzeuge Beschriftung wie z.B. HULPDIENST oder RESCUE haben, erzeugen häufig finanzielle Probleme wegen der Bergung oder Hilfsleistungen. Unter keinen Umständen sollten Vereinbarungen zur Bergung getroffen werden. Wenn dieses aber unausweichlich ist, sollte &#039;&#039;&#039;Lloyd‘s Open Form&#039;&#039;&#039; vereinbart (unter Zeugen) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Norwegen]] ==&lt;br /&gt;
Die norwegische Seenotrettung wird über staatliche und freiwillige Institutionen und private Firmen durchgeführt. Die Koordination dieser Einsatzkräfte übernehmen das [http://www.hovedredningssentralen.no/ &#039;&#039;&#039;JRCC Stavanager&#039;&#039;&#039;] für Süd-Norwegen und das [http://www.hovedredningssentralen.no/ &#039;&#039;&#039;JRCC Bodö&#039;&#039;&#039;] für Nord-Norwegen.&lt;br /&gt;
Zur Kontaktaufnahme gibt es Küstenfunkstellen (Kystradio) des &#039;&#039;&#039;Maritime Radio&#039;&#039;&#039;, die von der Telefongesellschaft Telenor betrieben werden. Ein Liste der Stationen und deren VHF-Kanäle findet man über [http://www.maritimradio.no/ maritimradio.no] mit dem Suchstichwort &amp;quot;kanalplan&amp;quot; oder hier [http://www.maritimradio.no/images/documents/kanalplan.pdf].&lt;br /&gt;
Auch bei [http://www.stockholmradio.com/ stockholmradio.com - Klick auf kustradio-VHF-kartor-Bild der Karte] gibt es diese Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es die [http://www.nssr.no/ Redningsselskapet] als Seerettungsgesellschaft, die etwa wie die DGZRS organisiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Norwegen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Maritime Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Maritime Notfallnummer || 120 (Kurzwahl)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* Maritime Radio +47 22 77 43 60&lt;br /&gt;
* Vardö Radio +47 78 98 82 31&lt;br /&gt;
* Tjöme Radio +47 33 03 66 60&lt;br /&gt;
* Rogaland Radio +47 51 69 00 44&lt;br /&gt;
* Florö Radio +47 57 74 42 94&lt;br /&gt;
* Bodö Radio +47 75 52 89 25&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Maritime Radio 00257 0000&lt;br /&gt;
* Vardö Radio 00257 0800 &lt;br /&gt;
* Tjöme Radio 00257 0100 &lt;br /&gt;
* Rogaland Radio 00257 0300&lt;br /&gt;
* Florö Radio 00257 0500&lt;br /&gt;
* Bodö Radio 00257 0700&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Polen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Polen&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Witowo Radio&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung ||&lt;br /&gt;
* Swinoujscie MRSC +48 91 32 15 929&lt;br /&gt;
* Gydynia MRCC +48 58 6 20 55 51 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk || 120 &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Swinoujscie MRSC 00261 ?&lt;br /&gt;
* Gydynia MRCC 00261 0310&lt;br /&gt;
* Witowo Radio 00261 0210&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.sar.gov.pl/SAR/sar.php?lng=uk SAR-Webseite des Ministeriums]  (Ministry of Infrastructure)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Portugal]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seenotrettung in Portugal wird von der [http://www.marinha.pt/ Portugisischen Marine] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Portugal&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || ???&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung|| &lt;br /&gt;
* MRCC Lisboa +351 214 401 919&lt;br /&gt;
* MRCC Ponta Delgada +351 296 281 777&lt;br /&gt;
* MRSC Funchal +351 291 213 112&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Maritime Notfallnummer || 112 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* z.Z. nicht bekannt&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Russland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Russland&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || s.u.&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonisch, Mobilfunk ||  &lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* MRCC St. Petersburg 00273 3700&lt;br /&gt;
* MRCC Kaliningrad 00273 4417&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Schweden]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schweden werden die Küstenfunkstellen (Kustradio) von [http://www.stockholmradio.com/ stockholmradio.com - Klick auf kustradio] betrieben.&lt;br /&gt;
Unterhalb des kustradio-Bereiches sind Karten der Küstenfunkstellen und deren VHF-Kanäle zu finden. &lt;br /&gt;
Siehe hierzu auch die VHF-Karte unter [http://www.stockholmradio.com/ stockholmradio.com - Klick auf kustradio - VHF - VHF-Kanaler &amp;amp; Kartor -Bild der Karte]. Die Karten werden regelmäßig als aktualisierte PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft, die ähnlich wie die DGzRS, die Seerettung übernimmt, ist die [http://www.ssrs.se/ Sjöräddningssällskapet].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MRCC hat seinen Sitz in Göteborg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Schweden&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Stockholm Radio mit Stichwort „Sjöräddning“&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung|| &lt;br /&gt;
* allgemein 112&lt;br /&gt;
* Stockholm Radio +46 86 01 79 00&lt;br /&gt;
* MRCC Göteborg +46 31 69 90 80&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Stockholm Radio 00265 2000&lt;br /&gt;
* MRCC Göteborg 00265 3000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Spanien]]==&lt;br /&gt;
Die SAR-Operationen werden in spanischen Gewässern von der [http://www.salvamentomaritimo.es/ Salvamento Maritimo] durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Spanien&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || ???&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* Maritime Notfallnummer: +34 900 202 202&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* Malaga (CCR) 002241023&lt;br /&gt;
* MRCC Almeria 002241002&lt;br /&gt;
* MRSC Cartagena 002241003 &lt;br /&gt;
* MRCC Valencia* 002241004 &lt;br /&gt;
* Valencia (CCR) 002241024&lt;br /&gt;
* MRSC Castellon 002241016 &lt;br /&gt;
* MRSC Tarragona 002241006&lt;br /&gt;
* MRCC Barcelona 002240991&lt;br /&gt;
* MRCC Palma 002241005&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2010&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kosten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Türkei]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SAR-Operationen werden in der Türkei von der [http://www.denizcilik.gov.tr Türkischen Küstenwache] durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| {{Prettytable}} class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot; | Türkei&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Anrufname || Turkish Coast Guard&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| Telefonische Alarmierung || &lt;br /&gt;
* 158 Kurzwahl aus allen Netzen&lt;br /&gt;
* +90 312 158 0000 Turkish Coast Guard&lt;br /&gt;
* +90 312 425 3337 MRCC Ankara&lt;br /&gt;
* +90 212 242 9710 MRSC Istanbul; Region Marmarameer und Straßen&lt;br /&gt;
* +90 362 445 2908 MRSC Samsun; Region Schwarzes Meer&lt;br /&gt;
* +90 232 365 68 MRSC Izmir; Region Ägäis&lt;br /&gt;
* +90 324 238 87 MRSC Mersin; Region Mittelmeer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| MMSI || &lt;br /&gt;
* MRSC Istanbul 00271 1000&lt;br /&gt;
* MRSC Samsun 00271 2000                  &lt;br /&gt;
* MRSC? Antalya 00271 3000&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| letzte Überprüfung || 2011&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
Das [http://de.wikipedia.org/wiki/International_Aeronautical_and_Maritime_Search_and_Rescue_Manual International Aeronautical and Maritime Search and Rescue Manual] ist die internationale Version des deutschen Buches &amp;quot;Handbuch für Suche und Rettung&amp;quot;. Es wird u.a. von der [http://www.imo.org/ IMO] herausgegeben. Viele Länder haben eine eigene Version davon und beschreiben dabei ihre Seenotrettungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linkliste der [http://www.rnli.org.uk/what_we_do/international/organisations_overseas Royal National Lifeboat Institution] von Seenotrettungsinstitutionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{Buch|Titel=Handbuch Suche und Rettung|Autor=Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie|ASIN=3898711633}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Gibraltar&amp;diff=19979</id>
		<title>Gibraltar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Gibraltar&amp;diff=19979"/>
		<updated>2010-03-28T09:25:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Strömungsverhältnisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Navigation|Seegebiet = [[Atlantik]], [[Mittelmeer]] &amp;gt; [[Westliches Mittelmeer]], [[Alboransee]]|Politisch = [[Afrika]] &amp;gt; [[Marocco]], [[Europa]] &amp;gt; [[Spanien]] &amp;gt; [[Andalusien]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;36.05354&amp;quot; lon=&amp;quot;-5.479431&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/googlemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor zum Atlantik wird bestimmt durch die Düsenwirkung in der Strasse von Gibraltar. &lt;br /&gt;
Vorherrschende Winde werden um bis zu 2 Beaufort verstärkt, so dass häufig Starkwind anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wetter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Straße von Gibraltar ist vielleicht eine der Wasserstraßen, in der meistens Wind herrscht, mit einer Besonderheit, &lt;br /&gt;
dass die Windrichtung unregelmäßig von einer Richtung in die andere schwingt. Es kommt vor, dass der Wind 3-4 Tage lang in eine Richtung weht, &lt;br /&gt;
dann innerhalb weniger Stunden abnimmt und danach für 3-4 Tage aus der entgegengesetzten Richtung kommt, &lt;br /&gt;
oder „abstirbt“ um danach weiter in die gleiche Richtung zu blasen. Dieses „Verhalten“ hängt damit zusammen, &lt;br /&gt;
dass die Straße von Gibraltar zwischen 2 großen Wasserkörpern liegt, dem Atlantik im Westen und dem Mittelmeer im Osten, &lt;br /&gt;
beide mit ihrem eigenen Wettersystem. Das Atlantikwasser tendiert kühler, die Luftmassen darüber verhalten sich unbeständiger, &lt;br /&gt;
während das Mittelmeerwasser wärmer und die Luftmassen stabiler sind. Zieht man eine imaginäre Linie von Süd nach Nord durch die Straße, &lt;br /&gt;
dann dominiert das Wettersystem das den höheren Luftdruck hat. Der Wind bläst dann vom höheren in Richtung des niederen Drucks, durch die Straße, &lt;br /&gt;
meistens rechtwinklig zu den Isobaren. Die Ursache liegt in den Gebirgszügen auf beiden Seiten, südlich und nördlich der Straße. &lt;br /&gt;
In der Strasse wird aus einem 4 er–Wind windseits, am Ende der Straße oft ein 6 er – Wind, dies gilt für beide Windrichtungen. &lt;br /&gt;
Es wird abgeraten mit dem Spinnacker durch die Straße zu fahren. Ein zahmer 3 er, 4 er – Wind bei Gibraltar wird sehr wahrscheinlich &lt;br /&gt;
bei Tarifa zu einem 6 – 7 er. Das Ansteigen der Windstärke geschieht so allmählich, dass es keine Alarmzeichen gäbe, und schon sei es zu spät. &lt;br /&gt;
Reff 2 oder Reff 3 im Hauptsegel und eine periodische Reduzierung der Genua sei die Taktik des weisen Mannes. Seebrisen können sich besonders an &lt;br /&gt;
heißen sonnigen Tagen entwickeln. Ein lokales Tief in Mitte der Straße verändert die Situation in ganz kurzer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nebel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Nebel muß man in der Straße von Juni bis September rechnen, gerade in der Zeit, in der viele kleine Fahrzeuge unterwegs sind. &lt;br /&gt;
Wenn feucht warme Luftmassen über relativ kaltes Wasser (Wasser aus dem Atlantik) strömen steigt die Nebelwahrscheinlichkeit. &lt;br /&gt;
Es kommt vor, das vor Ceuta eine Nebelbank liegt, bei (ostsetzender Strömung), in Straßenmitte (bei westsetzender Strömumg) klare Sicht herrscht und &lt;br /&gt;
auf der Nordseite (bei ostsetzender Strömung) wieder Nebelbänke liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Statistik und Aufkommenswahrscheinlichkeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Windstärke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                        Windstille		1-3		4-5		6-7		8+&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
                           0,014 %		43 %		49 %		7 %		0 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Windrichtung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              nördlich      östlich      südlich      westlich&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
                                 1 %         46 %          4 %          49 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strömungsgeschwindigkeit des Wassers in Abhängigkeit der Windstärke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Bf     4        5        6        7        8	&lt;br /&gt;
                              Kn    0,3      0,4      0,5      0,6      0,8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Niederschlagsmenge ( mm )    Sonnenschein  Anzahl Tage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                          Gesamt      max.     Gesamt h   klarer Himmel   Nebel&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
                Mai         38,9      19,9       305,8          2           3&lt;br /&gt;
               Juni          5,2       4,2       357,9          9           0&lt;br /&gt;
               Juli          1,8       1,4       363,3         14           1&lt;br /&gt;
              August         1,0       0,6       318,3         11           2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Strömungsverhältnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unterseeische Schwelle zwischen Sizilien und Tunesien teilt das Mittelmeer in ein östliches und ein westlichen Becken, &lt;br /&gt;
eine weitere Schwelle erstreckt sich zwischen Spanien und Marokko am Ausgang des Mittelmeeres. Nur ca. 300 m tief, behindert diese Schwelle die &lt;br /&gt;
Wasserzirkulation durch die Straße von Gibraltar und reduziert die Schwankungsbreite der Gezeiten. In Verbindung mit der hohen Verdunstungsrate ist &lt;br /&gt;
das Mittelmeer mit 3,8 %o (im Mittel) viel salziger als der Atlantik mit 3,5 %o.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrologische Strömung, geringe Niederschlagsmengen und wenige Zuflüsse ersetzen nur etwa 1/3 der Verdunstungsmenge und so wird ein permanenter Zustrom &lt;br /&gt;
vom Atlantik ausgelöst. Ca. 1 Million m³/s Atlantikwasser fließen mit einer Strömungsgeschwindigkeit von ca. 1 kn von der Oberfläche bis zu einer Tiefe von &lt;br /&gt;
150 m Richtung Osten. Das wegen dem höheren Salzgehalt schwerere Wasser sinkt nach unten und schwappt über die mit 300 m unter dem Meeresspiegel &lt;br /&gt;
relativ flache Schwelle, die sich quer zur Straße von Gibraltar erstreckt, Richtung Atlantik und verursacht unterhalb der Tiefe von 150 m bis zum Meeresboden &lt;br /&gt;
eine Westströmung. U-Boote berücksichtigen diese entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für uns interessanter ist und in unsere „Berechnungen“ mit einfließen muß, ist die hydrologische Strömung in der Straße, die im engsten Abschnitt &lt;br /&gt;
bis knapp 2 kn stark ist, aber auch noch in beachtlicher Entfernung jenseits davon wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gezeitenstromdaten beziehen sich auf das HW von Gibraltar. Zur Springzeit erreicht der Tidenstrom 3 kn, zur Nippzeit ca. 1,5 kn, er wechselt &lt;br /&gt;
alle 6 h 20 min die Richtung, aber mit einer Besonderheit : Die Strömung besteht aus 3 verschiedenen Einzelströmen, dem Hauptstrom in Straßenmitte &lt;br /&gt;
und aus zwei Gegenströmungen entlang der beiden, der nördlichen (spanischen) und südlichen (marokkanischen) Küsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezogen auf das HW Gibraltar fließen die Tidenströme wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nördlicher Gegenströmumg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            Ost-setzend   zwischen     - 3 h  und  + 3 h&lt;br /&gt;
            West–setzend  zwischen     + 3 h  und  – 3 h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zentralstrom&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            Ost–setzend   zwischen        HW  und  + 6 h&lt;br /&gt;
            West–setzend  zwischen     – 6 h  und     HW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Südlicher Gegenströmung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            Ost-setzend   zwischen     - 4 h  und  + 2 h&lt;br /&gt;
            West–setzend  zwischen     + 2 h  und  – 4 h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
[[Category:Atlantik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
[[Category:Westliches Mittelmeer]]&lt;br /&gt;
[[Category:Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Category:Marocco]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
[[Category:Spanien]]&lt;br /&gt;
[[Category:Andalusien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Mittelmeer&amp;diff=14331</id>
		<title>Mittelmeer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Mittelmeer&amp;diff=14331"/>
		<updated>2008-12-26T23:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mittelmeer_nasa.jpg|thumb|400px|right|Bild des Mittelmeeres (Quelle: NASA - [http://visibleearth.nasa.gov/ http://visibleearth.nasa.gov/])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer bietet vielseitige Segelreviere bei meist milden bis warmen Verhältnissen. Beste Jahreszeiten für einen Törn sind Frühling und Herbst. Der Sommer ist meist sehr heiß und vielerorts überlaufen. Auch im Spätherbst und Winter kann in einigen Regionen gut gesegelt werden. Hier muss man sich jedoch sorgfältig über die lokalen Wetterbedingungen informieren, überraschende und heftige Stürme sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Informationen sind im wesentlichen einem Handbuch von Colin Thomas (2006) entnommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer (Mare Nostrum = unser Meer, so nannten es die Römer), erstreckt sich über 3.860 km (2.084 NM) in Ost-West-Richtung und an der breitesten Stelle in Süd-Nord-Richtung über 1.600 km (868 NM) bei einer durchschnittlichen Tiefe von 1.500 m und einer max. Tiefe von 5.150 m südl. von Griechenland. Vor ca.30 Mio Jahren kollidierte die afrikanische mit der europäischen Kontinentalplatte und quetschten das Mittelmeer zusammen. Doch diese Platten bewegen sich auch heute noch, nötigen hin und wieder Ätna, Vesuv und Stromboli zu Eruptionen und lösen immer wieder Erdbeben in Italien, Griechenland und der Türkei aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unterseeische Schwelle zwischen Sizilien und Tunesien teilt das Mittelmeer in ein östliches und ein westlichen Becken, eine weitere Schwelle erstreckt sich zwischen Spanien und Marokko am Ausgang des Mittelmeeres. Nur ca. 300 m tief, behindert diese Schwelle die Wasserzirkulation durch die Straße von Gibraltar und reduziert die Schwankungsbreite der Gezeiten. In Verbindung mit der hohen Verdunstungsrate ist das Mittelmeer mit 3,8 % (im Mittel) etwas salziger als der Atlantik mit 3,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geringe Niederschlagsmengen und wenige Zuflüsse ersetzen nur etwa 1/3 der Verdunstungsmenge und so wird ein permanenter Zustrom vom Atlantik ausgelöst. Ca. 1 Mio m³/s Atlantikwasser fließen mit einer Strömungsgeschwindigkeit von ca.1 kn von der Oberfläche bis zu einer Tiefe von 150 m Richtung Osten. Das wegen dem höheren Salzgehalt schwerere Wasser sinkt nach unten und schwappt über die mit 300 m unter dem Meeresspiegel rel. flache Schwelle, die sich quer zur Straße von Gibraltar erstreckt, Richtung Atlantik und verursacht unterhalb der Tiefe von 150 m bis zum Meeresboden eine Westströmung. U-Boote berücksichtigen diese entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der geologischen Vergangenheit war die Verbindung zum Atlantik nicht immer offen gewesen. Durch Hebungskräfte der Kontinentalverschiebung war das Mittelmeer mehrmals für Jahrtausende ein Binnenmeer. In diesen Zeiten trocknete es weitgehend aus (wie heute der Aralsee). Infolge dessen bildeten sich massive Kalksedimente, die wir heute an weiten Teilen des Mittelmeers als Küstenformation wiederfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
== Länder ==&lt;br /&gt;
(im Uhrzeigersinn)&lt;br /&gt;
[[Spanien]] · [[Frankreich]] · [[Italien]] · [[Slowenien]] · [[Kroatien]] · [[Albanien]] · [[Griechenland]] · [[Türkei]] · [[Zypern]] · [[Syrien]] · [[Libanon]] · [[Israel]] · [[Ägypten]] · [[Libyien]] · [[Algerien]] · [[Marokko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seegebiete==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;position:relative; margin-left:1em; background:#ffffff;border:solid white;border-width:1px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;htmlmap&amp;gt;&lt;br /&gt;
[/mediawiki/images/Mittelmeer_klein.png|Mittelmeer|351|217]&lt;br /&gt;
{poly|149,72,156,81,164,88,173,93,179,98,179,105,174,110,167,112,156,113,147,107,144,104,144,93,142,88,144,80,143,76,143,74,149,72|/wiki/Tyrrhenisches_Meer|Tyrrhenisches Meer|/mediawiki/images/Map_Tyrrhenisches_Meer.png}&lt;br /&gt;
{poly|167,52,169,60,172,57,173,56,176,63,180,69,183,71,186,71,199,81,202,83,202,94,196,95,193,92,182,86,184,83,182,82,176,82,170,75,169,69,162,66,160,60,162,58,160,55,165,51,168,53,169,59,172,58,172,56,167,52|/wiki/Adria|Adria|/mediawiki/images/Map_Adria.png}&lt;br /&gt;
{poly|240,92,242,102,244,113,253,121,255,126,245,134,229,131,224,123,222,117,226,117,224,113,230,113,227,110,222,106,224,102,221,98,222,94,224,96,228,95,227,92,236,91,241,90,241,93,240,92|/wiki/Ägais|Ägais|/mediawiki/images/Map_Aegais.png}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/htmlmap&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Golfe du Lion]]&lt;br /&gt;
*[[Balearen|Westliches Mittelmeer/Balearen]]&lt;br /&gt;
*[[Ligurisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Tyrrhenisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Adria]]&lt;br /&gt;
*[[Ionisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Ägäis]]&lt;br /&gt;
*[[Taurus]]&lt;br /&gt;
*[[Palos]]&lt;br /&gt;
*[[Alboran]]&lt;br /&gt;
*[[Bosporus]]&lt;br /&gt;
*[[Marmarameer]]&lt;br /&gt;
*[[Dardanellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Gibraltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beliebte Segelreviere im Mittelmeer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Balearen]] ===&lt;br /&gt;
Die Insel [[Mallorca]] ist von Deutschland aus bequem und gut mit dem Flieger zu erreichen. Die Insel bietet eine gute Charter- und Segel-Infrastruktur. Die Insel [[Menorca]] ist als benachbarte Insel 30sm entfernt und eignet sich für einen Ausflug, auch [[Ibiza und Formentera]] sind abwechslungsreiche, problemlos erreichbare Segelziele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Côte d&#039;Azur]]===&lt;br /&gt;
Blauwassersegeln von Mondän bis Geheimtip &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Elba]] ===&lt;br /&gt;
Die Insel Elba liegt im Toskanischen Archipel und ist Ausgangspunkt für Fahrten nach [[Capraia]], [[Korsika]], [[Giglio]], [[Häfen an der Toskanischen Küste]] und [[Sardinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Korsika]] ===&lt;br /&gt;
Korsika ist ein Revier für das man schon etwas Zeit mitbringen sollte. Neben den sehr schönen Häfen und Buchten ist auch die Insel selbst ein Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Sardinien]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie für Korsika gilt auch hier, dass man genügend Zeit mitbringt. Natürlich ist ein 1 Wochentörn an der Costa Smeralda im Nordosten bis in den Süden von Korsika möglich. Aber gerade diese Region ist sehr teuer und speziell im August (15. August = Ferragosto = bevorzugte Urlaubszeit der Italiener) stark überlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Adria]] / [[Kroatien]] ===&lt;br /&gt;
Die [[Adria]] ist das Hausrevier der Süddeutschen und Österreicher. In [[Kroatien]] gibt es eine gute Infrastruktur und eine Vielzahl touristischer Einrichtungen. Gesegelt wird von Frühjahr bis in den Oktober/November. Die Adria ist tendentiell ein Schwachwindrevier, kann durch die [[Bora]] aber auch sehr sportlich werden. Neben Kroatien kann auch [[Slowenien]]([[Portorož]]) als Ausgangspunkt eines Törns sein, um von dort aus die kroatische Küste [[Istrien|Istriens]] oder die Adriaküste [[Italien|Italiens]] zu erkunden. Italien hingegen bietet eher weniger Infrastruktur für Chartersegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Ägais]] ===&lt;br /&gt;
Das Seegebiet zwischen [[Griechenland]] und [[Türkei]] ist gesäumt mit unzähligen kleinen Inseln und stellt ein interessantes und vielseitiges Segelrevier dar. Die [[Ägais]] unterteilt sich in mehrere Inselgruppen, darunter die [[Kykladen]] und die [[Dodekanes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Türkei]] ===&lt;br /&gt;
die Süd- bis Südwestküste der [[Türkei]] gilt bei Insidern als schönstes Segelrevier des Mittelmeers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter ==&lt;br /&gt;
Eine allgemeine Wetterbeschreibung für das gesamte Mittelmeer ist schwierig. Hier sollten die lokalen Wetterbesonderheiten betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich herrscht um das gesamte Mittelmeer subtropisches Klima. Vor allem im südöstlichen Teil des Mittelmeeres herrscht auch im Winter noch Urlaubswetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Wärme sorgt für eine starke Verdunstung. Das führt zu Dunst über dem Wasser. Dadurch ist die Sicht häufig geringfügig eingeschränkt, die Luftfeuchtigkeit ist tendenziell hoch. &lt;br /&gt;
Abends bilden sich über dem Mittelmeer häufig Cirren, welche den gesamten Himmel bedecken können. Während es anderswo ein Zeichen für eine aufziehende Warmfront, also eine Wetterverschlechterung ist, ist es am Mittelmeer eine normale, unbedeutende Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westliche Mittelmeer wird -vor allem im Winter- durch atlantische Tiefausläufer beeinflußt, die sich, von der Biskaya kommend, durch die Enge zwischen Pyrenäen und Alpen zwängen. Auf dem Mittelmeer angekommen legen sie dort an Windgeschwindigkeit wieder erheblich zu und reichen bis zu den Balearen, Korsika und dem Norden Sardiniens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer bewirken konstante Hitzetiefs über der Sahara und dem vorderen Orient gleichbleibende Winde: häufige Ostwindlagen in der Alboransee und Ethesien/Meltemi in der Ägäis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Seglern aus höheren Breiten herrscht häufig die Meinung, im Mittelmeer gäbe es generell wenig Wind. So ist das sicher nicht richtig, weisen doch die Statistiken den Golf von Lion als eines der sturmreichsten Seegebiete der Erde aus [http://www.wetterklima.de/segeln/segelseminar/mistral.html]. Nach Kaufeld/Dittmer/Doberitz &amp;quot;Mittelmeerwetter&amp;quot; ist dort sowohl die Starkwindhäufigkeit (8-9Bft), als auch die Sturmhäufigkeit (10-12Bft) doppelt so hoch wie in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Auch die Alboransee gilt als relativ lebhaft, während das Tyrrhenische Meer, die Adria und die türkische Südküste als relativ ruhig eingestuft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale Windsysteme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im Sommer werden die unterschiedlichen Segelreviere des Mittelmeeres durch charakteristische Windsysteme geprägt, ansonsten dominiert die Thermik das Windgeschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Gibraltar|Strasse von Gibraltar]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor zum Atlantik wird bestimmt durch die Düsenwirkung in der Strasse von Gibraltar. Vorherrschende Winde werden um bis zu 2 Beaufort verstärkt, so dass häufig Starkwind anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Mistral]] ===&lt;br /&gt;
Der [[Mistral]] ist ein kalter Nordwind, vorwiegend im [[Golfe du Lion]] an der Südküste Frankreichs. Er erreicht häufig, insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten, Sturmstärke. Am stärksten wirkt er im Rhone-Tal, nach Osten kann der Mistral aber auch das Wetter auf [[Korsika]] und [[Sardinien]] beeinflussen. Der Mistral kann in Extremfällen bis zu den [[Balearen]] reichen, sehr selten auch bis zur afrikanischen Küste.&lt;br /&gt;
Der Mistral kommt am häufigsten im Winterhalbjahr vor. Von einer Mistral-Wetterlage spricht man, wenn sich über dem Golf von Genua ein Tief und über der Biskaya ein Hoch befinden. Von diesem Hoch aus wird der Wind durch das Rhone-Tal in Richtung Mittelmeer gepresst und erreicht dadurch extreme Windgeschwindigkeiten im Golf von Lion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Bora]] ===&lt;br /&gt;
Die [[Bora]] ist an der [[Adria|adriatischen Küste]] das Äquivalent zum Mistral, weht jedoch aus NO. Auch die Bora kann - insbesondere im Herbst und Winter - Sturmstärke erreichen. Die Bora reicht jedoch selten sehr weit nach Süden hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Etesien]]/[[Meltemi]] ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;[[Etesien]]&amp;quot; (in Griechenland), bzw. &amp;quot;[[Meltemi]]&amp;quot; (in der Türkei) sind die Namen für einen gleichmäßigen, mit etwa 5 bis 7 Beaufort recht kräftigen, nördlichen Wind im östlichen Mittelmeer. Er tritt in den Sommermonaten Juli bis September in der [[Ägais]] auf. Dieser Wind entsteht durch großflächige Druckverteilung, insbesondere durch ein kräftiges, thermisches Tief über Kleinasien. Der [[Etesien]] ist für sich genommen unkritisch, jedoch muss beachtet werden, dass gerade in der Ägais in der Nähe der zahlreichen Inseln Fallböen und Kap- bzw. Düseneffekte auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Scirocco]] ===&lt;br /&gt;
Als [[Scirocco]] werden alle Südwinde im Mittelmeer zusammengefasst. Sie tragen heiße, trockene Sahara-Luft auf das Mittelmeer. An der Südküste kann Sand die Sicht beeinträchtigen (und das Boot mit einer roten Schicht überziehen). Nach Norden hin nimmt die Luft zunehmend Feuchtigkeit auf und führt zu Schwüle und schlechter Sicht. Der Scirocco reicht häufig bis zur Nordküste des Mittelmeers und wird in Kroatien beispielsweise als [[Jugo]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strömungen und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer ist durch die Strasse von Gibraltar weitestgehend vom Gezeitengeschehen des Atlantiks abgekoppelt. In der Meerenge kommt es zu starken Strömungen zwischen Mittelmeer und Atlantik, innerhalb des Mittelmeeres ist jedoch nicht mehr viel davon zu spüren.&lt;br /&gt;
Der Tidenhub beträgt im Mittelmeer typischerweise um die 0.5 m, Gezeitenströmungen treten nur an wenigen Stellen auf (Strasse von Gibraltar, Strasse von Messina, Zugänge zur Lagune zwischen Venedig und Triest). Neben dem Tidenhub muß jedoch die Wirkung des Windes auf den Wasserstand berücksichtigt werden. So kann langanhaltender Südwind im Golf von Triest und in den Lagunen um Vendig eine Wasserstandserhöhung von 0,5 m bewirken. Auch von den Balearen sind Wasserstandsschwankungen von bis zu 1,0 m in Abhängigkeit von der Windrichtung dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmeerraum Artikel zum Mittelmeerraum in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://pelagos.oc.phys.uoa.gr/page11.html Vorhersage der Wellenhöhen im Mittelmeer]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Mittelmeer&amp;diff=14330</id>
		<title>Mittelmeer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Mittelmeer&amp;diff=14330"/>
		<updated>2008-12-26T23:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Mittelmeer_nasa.jpg|thumb|400px|right|Bild des Mittelmeeres (Quelle: NASA - [http://visibleearth.nasa.gov/ http://visibleearth.nasa.gov/])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer bietet vielseitige Segelreviere bei meist milden bis warmen Verhältnissen. Beste Jahreszeiten für einen Törn sind Frühling und Herbst. Der Sommer ist meist sehr heiß und vielerorts überlaufen. Auch im Spätherbst und Winter kann in einigen Regionen gut gesegelt werden. Hier muss man sich jedoch sorgfältig über die lokalen Wetterbedingungen informieren, überraschende und heftige Stürme sind möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Informationen sind im wesentlichen einem Handbuch von Colin Thomas (2006) entnommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer (Mare Nostrum = unser Meer, so nannten es die Römer), erstreckt sich über 3.860 km (2.084 NM) in Ost-West-Richtung und an der breitesten Stelle in Süd-Nord-Richtung über 1.600 km (868 NM) bei einer durchschnittlichen Tiefe von 1.500 m und einer max. Tiefe von 5.150 m südl. von Griechenland. Vor ca.30 Mio Jahren kollidierte die afrikanische mit der europäischen Kontinentalplatte und quetschten das Mittelmeer zusammen. Doch diese Platten bewegen sich auch heute noch, nötigen hin und wieder Ätna, Vesuv und Stromboli zu Eruptionen und lösen immer wieder Erdbeben in Italien, Griechenland und der Türkei aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unterseeische Schwelle zwischen Sizilien und Tunesien teilt das Mittelmeer in ein östliches und ein westlichen Becken, eine weitere Schwelle erstreckt sich zwischen Spanien und Marokko am Ausgang des Mittelmeeres. Nur ca. 300 m tief, behindert diese Schwelle die Wasserzirkulation durch die Straße von Gibraltar und reduziert die Schwankungsbreite der Gezeiten. In Verbindung mit der hohen Verdunstungsrate ist das Mittelmeer mit 3,8 % (im Mittel) etwas salziger als der Atlantik mit 3,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geringe Niederschlagsmengen und wenige Zuflüsse ersetzen nur etwa 1/3 der Verdunstungsmenge und so wird ein permanenter Zustrom vom Atlantik ausgelöst. Ca. 1 Mio m³/s Atlantikwasser fließen mit einer Strömungsgeschwindigkeit von ca.1 kn von der Oberfläche bis zu einer Tiefe von 150 m Richtung Osten. Das wegen dem höheren Salzgehalt schwerere Wasser sinkt nach unten und schwappt über die mit 300 m unter dem Meeresspiegel rel. flache Schwelle, die sich quer zur Straße von Gibraltar erstreckt, Richtung Atlantik und verursacht unterhalb der Tiefe von 150 m bis zum Meeresboden eine Westströmung. U-Booten berücksichtigen diese entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der geologischen Vergangenheit war die Verbindung zum Atlantik nicht immer offen gewesen. Durch Hebungskräfte der Kontinentalverschiebung war das Mittelmeer mehrmals für Jahrtausende ein Binnenmeer. In diesen Zeiten trocknete es weitgehend aus (wie heute der Aralsee). Infolge dessen bildeten sich massive Kalksedimente, die wir heute an weiten Teilen des Mittelmeers als Küstenformation wiederfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
== Länder ==&lt;br /&gt;
(im Uhrzeigersinn)&lt;br /&gt;
[[Spanien]] · [[Frankreich]] · [[Italien]] · [[Slowenien]] · [[Kroatien]] · [[Albanien]] · [[Griechenland]] · [[Türkei]] · [[Zypern]] · [[Syrien]] · [[Libanon]] · [[Israel]] · [[Ägypten]] · [[Libyien]] · [[Algerien]] · [[Marokko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seegebiete==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;position:relative; margin-left:1em; background:#ffffff;border:solid white;border-width:1px&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;htmlmap&amp;gt;&lt;br /&gt;
[/mediawiki/images/Mittelmeer_klein.png|Mittelmeer|351|217]&lt;br /&gt;
{poly|149,72,156,81,164,88,173,93,179,98,179,105,174,110,167,112,156,113,147,107,144,104,144,93,142,88,144,80,143,76,143,74,149,72|/wiki/Tyrrhenisches_Meer|Tyrrhenisches Meer|/mediawiki/images/Map_Tyrrhenisches_Meer.png}&lt;br /&gt;
{poly|167,52,169,60,172,57,173,56,176,63,180,69,183,71,186,71,199,81,202,83,202,94,196,95,193,92,182,86,184,83,182,82,176,82,170,75,169,69,162,66,160,60,162,58,160,55,165,51,168,53,169,59,172,58,172,56,167,52|/wiki/Adria|Adria|/mediawiki/images/Map_Adria.png}&lt;br /&gt;
{poly|240,92,242,102,244,113,253,121,255,126,245,134,229,131,224,123,222,117,226,117,224,113,230,113,227,110,222,106,224,102,221,98,222,94,224,96,228,95,227,92,236,91,241,90,241,93,240,92|/wiki/Ägais|Ägais|/mediawiki/images/Map_Aegais.png}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/htmlmap&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Golfe du Lion]]&lt;br /&gt;
*[[Balearen|Westliches Mittelmeer/Balearen]]&lt;br /&gt;
*[[Ligurisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Tyrrhenisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Adria]]&lt;br /&gt;
*[[Ionisches Meer]]&lt;br /&gt;
*[[Ägäis]]&lt;br /&gt;
*[[Taurus]]&lt;br /&gt;
*[[Palos]]&lt;br /&gt;
*[[Alboran]]&lt;br /&gt;
*[[Bosporus]]&lt;br /&gt;
*[[Marmarameer]]&lt;br /&gt;
*[[Dardanellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Gibraltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beliebte Segelreviere im Mittelmeer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Balearen]] ===&lt;br /&gt;
Die Insel [[Mallorca]] ist von Deutschland aus bequem und gut mit dem Flieger zu erreichen. Die Insel bietet eine gute Charter- und Segel-Infrastruktur. Die Insel [[Menorca]] ist als benachbarte Insel 30sm entfernt und eignet sich für einen Ausflug, auch [[Ibiza und Formentera]] sind abwechslungsreiche, problemlos erreichbare Segelziele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Côte d&#039;Azur]]===&lt;br /&gt;
Blauwassersegeln von Mondän bis Geheimtip &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Elba]] ===&lt;br /&gt;
Die Insel Elba liegt im Toskanischen Archipel und ist Ausgangspunkt für Fahrten nach [[Capraia]], [[Korsika]], [[Giglio]], [[Häfen an der Toskanischen Küste]] und [[Sardinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Korsika]] ===&lt;br /&gt;
Korsika ist ein Revier für das man schon etwas Zeit mitbringen sollte. Neben den sehr schönen Häfen und Buchten ist auch die Insel selbst ein Erlebnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Sardinien]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie für Korsika gilt auch hier, dass man genügend Zeit mitbringt. Natürlich ist ein 1 Wochentörn an der Costa Smeralda im Nordosten bis in den Süden von Korsika möglich. Aber gerade diese Region ist sehr teuer und speziell im August (15. August = Ferragosto = bevorzugte Urlaubszeit der Italiener) stark überlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Adria]] / [[Kroatien]] ===&lt;br /&gt;
Die [[Adria]] ist das Hausrevier der Süddeutschen und Österreicher. In [[Kroatien]] gibt es eine gute Infrastruktur und eine Vielzahl touristischer Einrichtungen. Gesegelt wird von Frühjahr bis in den Oktober/November. Die Adria ist tendentiell ein Schwachwindrevier, kann durch die [[Bora]] aber auch sehr sportlich werden. Neben Kroatien kann auch [[Slowenien]]([[Portorož]]) als Ausgangspunkt eines Törns sein, um von dort aus die kroatische Küste [[Istrien|Istriens]] oder die Adriaküste [[Italien|Italiens]] zu erkunden. Italien hingegen bietet eher weniger Infrastruktur für Chartersegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Ägais]] ===&lt;br /&gt;
Das Seegebiet zwischen [[Griechenland]] und [[Türkei]] ist gesäumt mit unzähligen kleinen Inseln und stellt ein interessantes und vielseitiges Segelrevier dar. Die [[Ägais]] unterteilt sich in mehrere Inselgruppen, darunter die [[Kykladen]] und die [[Dodekanes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Türkei]] ===&lt;br /&gt;
die Süd- bis Südwestküste der [[Türkei]] gilt bei Insidern als schönstes Segelrevier des Mittelmeers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter ==&lt;br /&gt;
Eine allgemeine Wetterbeschreibung für das gesamte Mittelmeer ist schwierig. Hier sollten die lokalen Wetterbesonderheiten betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich herrscht um das gesamte Mittelmeer subtropisches Klima. Vor allem im südöstlichen Teil des Mittelmeeres herrscht auch im Winter noch Urlaubswetter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Wärme sorgt für eine starke Verdunstung. Das führt zu Dunst über dem Wasser. Dadurch ist die Sicht häufig geringfügig eingeschränkt, die Luftfeuchtigkeit ist tendenziell hoch. &lt;br /&gt;
Abends bilden sich über dem Mittelmeer häufig Cirren, welche den gesamten Himmel bedecken können. Während es anderswo ein Zeichen für eine aufziehende Warmfront, also eine Wetterverschlechterung ist, ist es am Mittelmeer eine normale, unbedeutende Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westliche Mittelmeer wird -vor allem im Winter- durch atlantische Tiefausläufer beeinflußt, die sich, von der Biskaya kommend, durch die Enge zwischen Pyrenäen und Alpen zwängen. Auf dem Mittelmeer angekommen legen sie dort an Windgeschwindigkeit wieder erheblich zu und reichen bis zu den Balearen, Korsika und dem Norden Sardiniens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer bewirken konstante Hitzetiefs über der Sahara und dem vorderen Orient gleichbleibende Winde: häufige Ostwindlagen in der Alboransee und Ethesien/Meltemi in der Ägäis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Seglern aus höheren Breiten herrscht häufig die Meinung, im Mittelmeer gäbe es generell wenig Wind. So ist das sicher nicht richtig, weisen doch die Statistiken den Golf von Lion als eines der sturmreichsten Seegebiete der Erde aus [http://www.wetterklima.de/segeln/segelseminar/mistral.html]. Nach Kaufeld/Dittmer/Doberitz &amp;quot;Mittelmeerwetter&amp;quot; ist dort sowohl die Starkwindhäufigkeit (8-9Bft), als auch die Sturmhäufigkeit (10-12Bft) doppelt so hoch wie in der Nordsee.&lt;br /&gt;
Auch die Alboransee gilt als relativ lebhaft, während das Tyrrhenische Meer, die Adria und die türkische Südküste als relativ ruhig eingestuft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lokale Windsysteme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im Sommer werden die unterschiedlichen Segelreviere des Mittelmeeres durch charakteristische Windsysteme geprägt, ansonsten dominiert die Thermik das Windgeschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Gibraltar|Strasse von Gibraltar]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor zum Atlantik wird bestimmt durch die Düsenwirkung in der Strasse von Gibraltar. Vorherrschende Winde werden um bis zu 2 Beaufort verstärkt, so dass häufig Starkwind anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Mistral]] ===&lt;br /&gt;
Der [[Mistral]] ist ein kalter Nordwind, vorwiegend im [[Golfe du Lion]] an der Südküste Frankreichs. Er erreicht häufig, insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten, Sturmstärke. Am stärksten wirkt er im Rhone-Tal, nach Osten kann der Mistral aber auch das Wetter auf [[Korsika]] und [[Sardinien]] beeinflussen. Der Mistral kann in Extremfällen bis zu den [[Balearen]] reichen, sehr selten auch bis zur afrikanischen Küste.&lt;br /&gt;
Der Mistral kommt am häufigsten im Winterhalbjahr vor. Von einer Mistral-Wetterlage spricht man, wenn sich über dem Golf von Genua ein Tief und über der Biskaya ein Hoch befinden. Von diesem Hoch aus wird der Wind durch das Rhone-Tal in Richtung Mittelmeer gepresst und erreicht dadurch extreme Windgeschwindigkeiten im Golf von Lion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Bora]] ===&lt;br /&gt;
Die [[Bora]] ist an der [[Adria|adriatischen Küste]] das Äquivalent zum Mistral, weht jedoch aus NO. Auch die Bora kann - insbesondere im Herbst und Winter - Sturmstärke erreichen. Die Bora reicht jedoch selten sehr weit nach Süden hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Etesien]]/[[Meltemi]] ===&lt;br /&gt;
&amp;quot;[[Etesien]]&amp;quot; (in Griechenland), bzw. &amp;quot;[[Meltemi]]&amp;quot; (in der Türkei) sind die Namen für einen gleichmäßigen, mit etwa 5 bis 7 Beaufort recht kräftigen, nördlichen Wind im östlichen Mittelmeer. Er tritt in den Sommermonaten Juli bis September in der [[Ägais]] auf. Dieser Wind entsteht durch großflächige Druckverteilung, insbesondere durch ein kräftiges, thermisches Tief über Kleinasien. Der [[Etesien]] ist für sich genommen unkritisch, jedoch muss beachtet werden, dass gerade in der Ägais in der Nähe der zahlreichen Inseln Fallböen und Kap- bzw. Düseneffekte auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Scirocco]] ===&lt;br /&gt;
Als [[Scirocco]] werden alle Südwinde im Mittelmeer zusammengefasst. Sie tragen heiße, trockene Sahara-Luft auf das Mittelmeer. An der Südküste kann Sand die Sicht beeinträchtigen (und das Boot mit einer roten Schicht überziehen). Nach Norden hin nimmt die Luft zunehmend Feuchtigkeit auf und führt zu Schwüle und schlechter Sicht. Der Scirocco reicht häufig bis zur Nordküste des Mittelmeers und wird in Kroatien beispielsweise als [[Jugo]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strömungen und Gezeiten ==&lt;br /&gt;
Das Mittelmeer ist durch die Strasse von Gibraltar weitestgehend vom Gezeitengeschehen des Atlantiks abgekoppelt. In der Meerenge kommt es zu starken Strömungen zwischen Mittelmeer und Atlantik, innerhalb des Mittelmeeres ist jedoch nicht mehr viel davon zu spüren.&lt;br /&gt;
Der Tidenhub beträgt im Mittelmeer typischerweise um die 0.5 m, Gezeitenströmungen treten nur an wenigen Stellen auf (Strasse von Gibraltar, Strasse von Messina, Zugänge zur Lagune zwischen Venedig und Triest). Neben dem Tidenhub muß jedoch die Wirkung des Windes auf den Wasserstand berücksichtigt werden. So kann langanhaltender Südwind im Golf von Triest und in den Lagunen um Vendig eine Wasserstandserhöhung von 0,5 m bewirken. Auch von den Balearen sind Wasserstandsschwankungen von bis zu 1,0 m in Abhängigkeit von der Windrichtung dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmeerraum Artikel zum Mittelmeerraum in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://pelagos.oc.phys.uoa.gr/page11.html Vorhersage der Wellenhöhen im Mittelmeer]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=GPS_/_Fehlerquellen&amp;diff=14125</id>
		<title>GPS / Fehlerquellen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=GPS_/_Fehlerquellen&amp;diff=14125"/>
		<updated>2008-12-23T23:27:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationGPS}}&lt;br /&gt;
Trotz der hohen Genauigkeit und Zuverlässigkeit, sowie der leichten Handhabbarkeit der modernen [[GPS]]-Geräte, birgt das System zahlreiche Fehlerquellen. Man kann Fehlerquellen grob in vier Kategorien unterteilen: Anwendungsfehler, Störungen, Systemfehler und Zufallsfehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anwendungsfehler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungsfehler stellen mit Sicherheit die häufigste Fehlerursache dar. Typische grobe Fehler sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Falsches Ablesen der Werte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Falsches Übertragen der Position&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Verwendung eines ungeeigneten Kartendatums&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fehler lassen sich nur durch besonders sorgfältiges Arbeiten vermeiden. Vor jeden Ablesen oder Übertragen von Positionen sollte man sich vorher sorgfältig überlegen, in was für einer Position man sich mit größter Wahrscheinlichkeit befinden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablesefehler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische &#039;&#039;&#039;Fehler beim Ablesen&#039;&#039;&#039; sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vertauschen von Länge und Breite&lt;br /&gt;
* Verwechseln von Nord und Süd, bzw. Ost und West&lt;br /&gt;
* Zahlendreher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein typischer Fehler beim Übertragen der Position zusätzlich zu den Fehlern, wie sie schon beim Ablesen auftreten können, ist die &#039;&#039;&#039;Verwechslung von Ost- und West-Längenangabe&#039;&#039;&#039;: Die Distanz zum vollen Längengrad, die man mit dem Zirkel am Kartenrand abnimmt, wird an der Position in die falsche Richtung abgetragen. Bei Karten die auch den Nullmeridian enthalten (z.B. die Übungskarte mit dem Englischen Kanal) ist hier besondere Sorgfalt angebracht, das sich die &#039;Denkrichtung&#039; auf der Karte ändert. Gleiches gilt natürlich auch für die Breitengrade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehler bei der Zeitbewertung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Navigation nach guter Seemannschaft findet grundsätzlich, von der Logbuchführung bis zum Karteneintrag, nach UTC statt.&lt;br /&gt;
Es muß klar festgelegt sein, ob Wachpläne nach Bordzeit geführt werden. Das ist bei &amp;quot;kurzen&amp;quot; Mittelmeer-Törns die von zu Hause mitgebrachte Zeit (Uhrenumstellung erspart) oder die Landzeit. Hier kommt es immer wieder zu Verwechslungen oder fehlerhaften Umrechnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu warnen ist vor allem vor fehlerhaften Eintragungen im Logbuch oder in der Karte. Bei Havarien ist dies ein erster Hinweis, das der Schiffsführer die Situation möglicherweise nicht beherrscht,&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehler durch Nichtbeachtung der Kartendatums ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer möglicher Fehler besteht in der Verwendung eines &#039;&#039;&#039;anderen Kartendatums&#039;&#039;&#039;. Ältere deutsche Karten verwenden zum Beispiel das System ED 50 (European Datum), während GPS ausschließlich mit WGS84 (World Geodatic System 1984) arbeitet. Der Unterschied von WGS84 zu einem anderen Kartendatum kann bis zu einer Seemeile betragen (in dem Fall von ED 50 sind es bis zu 500m). Der abgelesene Wert muss also von WGS84 in das jeweiligen andere System übertragen werden. Informationen dazu finden sich in der Regel auf der Karte. Oder in einem Dokument der IHO : &#039;User’s Handbook On Datum Transformations Involving WGS 84&#039; (S-60) [http://www.iho.shom.fr/PUBLICATIONS/download.htm].&lt;br /&gt;
Viele Geräte lassen sich auf ein anderes Kartendatum umschalten. Dies hat verschiedene Vor- und Nachteile, so dass jeder Skipper für sich entscheiden muss, welchem Kartendatum er den Vorzug gibt. Wichtig ist nur, dass sich die ganze Mannschaft darüber im Klaren ist, auf welches Kartendatum das GPS-Gerät eingestellt ist.&lt;br /&gt;
Im folgenden ein paar Argumente:&lt;br /&gt;
* Wird das Datum der Karte im GPS benutzt, so kann der abgelesene Ort direkt in die Karte übernommen werden, Umrechnungsfehler werden vermieden.&lt;br /&gt;
* Die meisten Geräte zeigen nicht direkt an, welches Kartendatum sie verwenden. Diese Einstellung lässt sich meist nur in dem entsprechenden Konfigurationsmenü erkennen. Es muss auf anderem Wege sichergestellt werden, dass jeder mit der Navigation betraute weiß, welches Datum verwendet wird.&lt;br /&gt;
* Wird das jeweilige Kartendatum verwendet, so muss bei Kartenwechsel sicher gestellt werden, dass ein eventuell neues Kartendatum am Gerät eingestellt wird. Dieses ist aufgrund der schon oben angesprochenen Anzeigeproblematik sorgfältig zu dokumentieren und der Crew zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
* Bei Übertragung der Position vom GPS an andere Geräte wird das Kartendatum in den meisten Fällen nicht mit übertragen. Dies geschieht allerdings bei einigen Geräten mit proprietären Protokollen oder NMEA-Datensätzen. Gerade in Verbindung mit einem DSC-Funkgerät kann es bei einigen Funktionen wie Notrufen oder positionsabhängigen Anrufen zu Fehlinterpretationen kommen, da das verwendete Kartendatum nicht mit übermittelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme mit ungenauen Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gps kartenplotter beispiel fuer ungenauigkeit.jpg|thumb|300px|Beispiel für einen Fehler bei einem Kartenplotter mit GPS. Das Boot lag festgemacht an der Mole. Durch ungenaue Karte oder eine ungenaue GPS-Position scheint es an Land zu liegen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Punkt, der meist vergessen wird, ist auch die &#039;&#039;&#039;Genauigkeit der Karten&#039;&#039;&#039;. Im allgemeinen kann man sogar davon aus gehen, dass die Karten ungenauer sind als das GPS. Viele Vermessungen stammen noch aus Zeiten, zu denen GPS noch nicht in Betrieb war. Es gibt Karten, die auf über 100 Jahre alten Vermessungen beruhen. Gerade in solchen Gebieten sollte man unbedingt terrestrisch navigieren, denn beim Segeln ist nicht die absolute Position nach Länge und Breite interessant, sondern die Position des Bootes im Verhältnis zu Land und sonstigen Hindernissen. In der terrestrischen Navigation kann man diese Daten auch gewinnen, wenn die Karte nicht genau mit dem Koordinatensystem übereinstimmt. Ein typisches Beispiel kann man bei Kartenplottern sehen, wenn man im Hafen liegt. Häufig - gerade bei älteren elektronischen Karten - wird das Boot weit an Land liegend angezeigt, auch wenn die GPS-Position dank DGPS oder WAAS/EGNOS auf wenige Meter genau sein sollte. Würde man hier ausschließlich nach GPS navigieren, wäre das Unglück vorprogrammiert. Während im Hafen der gesunde Menschenverstand noch die Diskrepanz aufzeigt, so dass man nach Sicht navigiert (die einfachste Form der terrestrischen Navigation), ist das auf See in der Nähe von Untiefen leider ein häufig vernachlässigtes Problem. Jede Position sollte immer mit mehreren Navigationstechniken überprüft werden! Eine dieser Techniken sollte wo immer möglich die terrestrische Navigation sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Störungen==&lt;br /&gt;
Die Laufzeiten der Satellitensignale können durch externe Einflüsse gestört werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Abschattung&#039;&#039;&#039;: Die GPS-Antenne kann durch Schiffsaufbauten oder Bauwerke abgeschattet oder reflektiert werden. Kurzzeitige Ablagen von bis zu 0,5 sm sind möglich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Störquellen&#039;&#039;&#039;: In der Nähe von Radiosendern, Flughäfen oder sonstigen Funkanlagen können Störungen auftreten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Atmosphärische Störungen&#039;&#039;&#039;: Durch die Atmosphäre können die Signal-Laufzeiten verfälscht werden. Der GPS-Empfänger versucht, die Satelliten zu nutzen, die hoch am Horizont stehen damit die Signalstrecke durch die Atmosphäre so kurz wie möglich ist. Störungen lassen sich trotz allem nicht ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Systemfehler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Systemfehler sind Fehler, die in dem komplexen elektronischen System, das GPS bildet, auftreten. Auch wenn das System für Militärzwecke entwickelt wurde und daher großer Wert auf die Zuverlässigkeit gelegt wurde, ist es natürlich nicht gegen Fehler und ausfälle gefeit. Während ein Gesamtausfall des Systems recht schnell auffällt, da keine Position angezeigt werden kann, gibt es zahlreiche weitere Fehler, die nicht so eindeutig zu erkennen sind - zum Beispiel Fehler in den Uhren des Systemes. Viele Systemfehler sind ohne weitere Hilfsmittel nur zu erkennen, wenn sorgfältig mit gekoppelt wird und die GPS-Positionsdaten kontinuierlich durch andere Navigationsmethoden überprüft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden solche Fehler bekannt, so werden diese über Navtex und SafetyNet bekannt gegeben. Tatsächlich wurden jedoch in der Vergangenheit immer wieder größere Abweichungen beobachtet, ohne das die Betreiber des GPS dies bekannt gegeben hätten. Das wurde von den Planern von [[GALILEO]] auch als einer der wichtigsten Gründe für die Einführung dieses alternativen Satellitennavigationssystems genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Systemfehler sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Ausfall von Satelliten&#039;&#039;&#039;: Dies führt in der Regel nur zu einer Vergrößerung des möglichen Aufenthaltsbereichs, da meist genügend alternative Satelliten in Sicht sind.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Fehler in den Uhren der Satelliten&#039;&#039;&#039;: Da die Positionsbestimmung die präzise Zeit voraus setzt, können Fehler in den Uhren der Satelliten Fehler bei der Positionsberechnung zur Folge haben. Normalerweise sollte der Rechner des Systembetreibers dies erkennen und die Uhren entweder korrigieren oder die Satelliten als &amp;quot;schlecht&amp;quot; markieren.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Computerausfall&#039;&#039;&#039; im Kontrollzentrum des Betreibers. Ein solcher Fehler führt nicht unmittelbar zu einer Störung auf der Empfängerseite, weil die Satelliten weiter senden, allerdings werden die Satellitendaten nicht mehr korrigiert und es kommt nach einiger Zeit zu einer Verschleppung von Fehlern.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Fehler in der Empfangseinheit&#039;&#039;&#039;: Oft kann es durch Abdeckung der Antenne oder aber durch defekte Kabel zum Ausfall der Empfangseinheit kommen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Fehler in der Empfängeruhr&#039;&#039;&#039;: Auch hier können Zeitfehler zu Fehlern in der Positionsbestimmung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Fehler in der Empfangseinheit durch Dopplung der Geräte kompensiert werden können, muss man bei Ausfällen im Bereich der Satelliten oder ihres Kontrollsystems darauf warten, dass der Fehler durch den Betreiber behoben wird. In der Zwischenzeit ist man auf andere Navigationsverfahren angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfehler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei jedem elektronischen System besteht immer die Möglichkeit, das kurzzeitig durch Übertragungs- oder Softwarefehler Fehler in der Positionsbestimmung auftreten. Diese Fehler sind am schwierigsten nachzuvollziehen, treten jedoch meist nur sehr kurze Zeit auf.  Bei der nächsten Positionsbestimmung sollte der Fehler wieder verschwunden sein. Moderne Geräte bestimmen die Position mehrfach in der Sekunde. Daher sind diese Fehler in den meisten Fällen vernachlässigbar, sofern diese nicht regelmäßig und häufig auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele von Fehlfunktionen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;[http://www.nasa.gov/pdf/148072main_DART_mishap_overview.pdf http://www.nasa.gov/pdf/148072main_DART_mishap_overview.pdf]:Wie man an diesem Report sieht, ist nicht einmal die NASA vor GPS-Fehler sicher. Auch wenn die sicherlich die höchste Genauigkeit zur Verfügung haben dürften, sind sie nicht vor Softwarefehlern gefeit. Wenn man sich klar macht, wie hoch die Sicherheitsbestimmungen und Qualitätsmaßstäbe dort sind, wird man sich über die Fehlerfreiheit von Software für Sportboote sicherlich keine Illusionen mehr machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Category:Navigation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Elektronische Navigation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=GPS&amp;diff=14124</id>
		<title>GPS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=GPS&amp;diff=14124"/>
		<updated>2008-12-23T23:18:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationGPS}}&lt;br /&gt;
GPS, das &#039;&#039;Global Positioning System&#039;&#039;, arbeitet mit Laufzeitmessung zur Positionsbestimmung. Eine Reihe von GPS-Satelliten funken ihre Position und eine exakte Uhrzeit an den GPS-Empfänger, der anhand dieser Daten die Position errechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Global Positioning Systems durch das amerikanische Militär hat ein gewaltiger Umschwung in der Art und Weise, wie auf Schiffen navigiert wird, statt gefunden. Der geringe Preis und die große Auswahl an Geräten hat dazu geführt, dass sich immer mehr Skipper in die ausschließliche Abhängigkeit der Geräte begeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl GPS eine schnelle und sichere Positionsbestimmung erlaubt, sollte die Verwendung stets kritisch geprüft werden. Die häufigste Fehlerursache - menschliche Fehleingaben - lassen sich am Besten mit Gegenkontrollen (Plausiblitätsprüfung durch Eintrag in Seekarte und traditionelle Positionsbestimmung) verhindern. Ebenso sollte man sich bei dem Einsatz von GPS nicht ausschließlich auf das Gerät verlassen. Störungen, Stromausfall oder Abschaltung durch das amerikanische Militär können überraschend eintreten. Ein regelmäßiger Eintrag der Position in die Seekarte oder Logbuch ist daher seemännische Pflicht für jeden Schiffsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[GPS / Geschichte|Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Theorie|Theorie]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Fehlerquellen|Fehlerquellen]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Probleme|Probleme]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Verbesserungsansätze|Verbesserungsansätze]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / praktische Anwendung|praktische Anwendung]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / andere Systeme|andere Systeme]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Abkürzungen|Abkürzungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Category:Navigation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Elektronische Navigation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=GPS&amp;diff=14123</id>
		<title>GPS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=GPS&amp;diff=14123"/>
		<updated>2008-12-23T23:17:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationGPS}}&lt;br /&gt;
GPS, das &#039;&#039;Global Positioning System&#039;&#039;, arbeitet mit Laufzeitmessung zur Positionsbestimmung. Eine Reihe von GPS-Satelliten funken ihre Position und eine exakte Uhrzeit an den GPS-Empfänger, der anhand dieser Daten die Position errechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung des Global Positioning Systems durch das amerikanische Militär hat ein gewaltiger Umschwung in der Art und Weise, wie auf Schiffen navigiert wird, statt gefunden. Der geringe Preis und die große Auswahl an Geräten hat dazu geführt, dass sich immer mehr Skipper in die ausschließliche Abhängigkeit der Geräte begeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl GPS eine schnelle und sichere Positionsbestimmung erlaubt, sollte die Verwendung stets kritisch geprüft werden. Die häufigste Fehlerursache - menschliche Fehleingaben - lassen sich am Besten mit Gegenkontrollen (Plausiblitätsprüfung durch Eintrag in Seekarte und traditionelle Positionsbestimmung) verhindern. Ebenso sollte man sich bei dem Einsatz von GPS nicht ausschließlich auf das Gerät verlassen. Störungen, Stromausfall oder Abschaltung durch das amerikanische Militär können überraschend eintreten. Ein regelmäßiger Eintrag der Position in die Seekarte oder Logbuch ist daher unvermeidbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[GPS / Geschichte|Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Theorie|Theorie]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Fehlerquellen|Fehlerquellen]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Probleme|Probleme]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Verbesserungsansätze|Verbesserungsansätze]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / praktische Anwendung|praktische Anwendung]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / andere Systeme|andere Systeme]]&lt;br /&gt;
* [[GPS / Abkürzungen|Abkürzungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Category:Navigation]]&lt;br /&gt;
[[Category:Elektronische Navigation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Ostsee&amp;diff=10855</id>
		<title>Ostsee</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Ostsee&amp;diff=10855"/>
		<updated>2007-12-31T22:23:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Wetter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Ostsee_nasa.jpg|thumb|400px|right|Bild der Ostsee (Quelle: NASA - [http://visibleearth.nasa.gov/ http://visibleearth.nasa.gov/])]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Ostsee klein.png|right]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Ostsee &#039;&#039;&#039;ist ein vielseitiges Segelrevier und das Hausrevier Schwedens, Dänemarks, Deutschlands und der Baltischen Staaten. &lt;br /&gt;
Ähnlich wie das [[Mittelmeer]] ist die Ostsee nur durch eine schmale Meerenge ([[Skagerrak]], [[Kattegat]]) mit dem Atlantik verbunden. Das hat unter anderem zur Folge, dass der Tidenhub in der Ostsee sehr gering ist und kaum mehr als 0,5m erreicht.&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit der Ostsee ist der Salzgehalt. Die Ostsee besteht zum Teil aus Brackwasser, zum Teil aus Salzwasser. Die Salz-Konzentrationen sind unterschiedlich in den verschiedenen Seegebieten und Wassertiefen. Diese Besonderheit führt unter anderem zu einem einmaligen Ökosystem, welches sehr empfindlich gegen äußere Einflüsse reagiert.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Ökologie und der zunehmenden Verschmutzung wurde von den Anrainerstaaten in der Helsinki Commission (HELCOM) die sogenannte Helsinki Convention [http://www.helcom.fi/Convention/en_GB/convention/] erlassen. Diese Regelung, welche von zehn Anrainerstaaten ratifiziert wurde, soll die Meeresverschmutzung der Ostsee begrenzen. Im Rahmen der Umsetzung dieser Richtline müssen Segler auf der Ostsee beispielsweise mit einem Fäkalientank ausgestattet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wetter ==&lt;br /&gt;
Wegen der Größe und der Nordausdehnung der Ostsee ist natürlich keine allgemeingültige Wetterbeschreibung möglich. Während der südliche Teil im Golfstromeinfluß liegt und über ein eher maritimes Klima verfügt, herrscht im nördlichen Teil das extremere kontinentale Klima vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der südlichen Ostsee an der deutschen Küste ist das Wetter - ähnlich wie in der [[Deutsche Bucht|Deutschen Bucht]] - wechselhaft. Das liegt daran, dass dieses Seegebiet zum Durchzugsgebiet atlantischer Tiefdruckgebiete gehört. Dementsprechend wird das Wetter vom Durchzug von Warm- und Kaltfronten geprägt, mit dem korrespondierenden charakteristischem Wetterverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:ImmigrantSong|S/Y Immigrant Song]] 15:57, 23. Aug 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich lässt sich das Wetter ganz einfach zusammenfassen: segelt man nach Westen, so kommt der Wind aus West, segelt man nach Osten, so kommt er aus Ost.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nein, ernsthaft: das Wetter rund Fünen ist häufig wesentlich besser als man erwarten würde wenn man sich, z.B. am NDR orientiert. Wir erleben es sehr oft, dass es in Hamburg stark bewölkt ist und regnet, schon in Flensburg dagegen die Sonne auftaucht und weiter nördlich herrlichstes Wetter herrscht. Das Schengener Abkommen scheint für Wolken nicht zu gelten - die Deutsch-Dänische Grenze ist oftmals eine echte Wetterscheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten stimmt schon, dass man oft kreuzen muss. Die vorwiegende Windrichtung ist West / Südwest. Gerade bei schönem Wetter gibt es aber auch Ostwindlagen (insb. im Mai), die einem mit 4-5 Bft. dann kalte Luft ins Gesicht blasen. Auch ist das Wetter sicherlich nicht so beständig, wie im Mittelmeer. Ist man eine Woche unterwegs, so wird man höchst wahrscheinlich schon ein paar Regentropfen abbekommen. Auch sollte man seine Reise so planen, dass man immer etwas Reserve hat. Es gibt Tage, da wird man froh sein im Hafen bleiben zu können - oder wenigstens nur ein paar Meilen segeln zu müssen.&lt;br /&gt;
Gute Wetterberichte findet man leicht im Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Reviere =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ostsee bietet eine große Zahl von Segelrevieren an. Beliebte Segelreviere sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Küste ==&lt;br /&gt;
=== [[Flensburger Förde]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Deutsche Seite:&#039;&#039;&#039; [[Schausende]] · [[Glücksburg]] · [[Flensburg]] · [[Sonwik]] · [[Wassersleben]] · [[Fahrensodde]] · [[Gelting-Mole]] · [[Wackerballig]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dänische Seite:&#039;&#039;&#039; [[Egernsund]] · [[Marina Minde]] · [[Ochseninseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Kieler Bucht]] ===&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Kieler Innenförde]]:&#039;&#039;&#039; [[Laboe]] · [[Möltenort]] · [[Mönkeberg]] · [[Stickenhörn]] · [[Wik]] · [[Holtenau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Kieler Aussenförde]]:&#039;&#039;&#039; [[Strande]] · [[Schilksee]] · [[Damp]] · [[Wendtorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;[[Schlei]]:&#039;&#039;&#039; [[Schleimünde]] · [[Maasholm]] · [[Kappeln]] · [[Arnis]] · [[Lindaunis]] · [[Missunde]] · [[Schleswig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Lübecker Bucht]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Grömitz]] · [[Niendorf]] · [[Neustadt]] · [[Travemünde]] · [[Großenbrode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Mecklenburger Bucht]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hohen Wieschendorf]] · [[Timmendorf - Poel]] · [[Kühlungsborn]] · [[Warnemünde]] · [[Rostock]] · [[Darsser Ort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Westliche Ostsee]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Fehmarn]]&#039;&#039;&#039;: [[Orth]] · [[Lemkenhafen]] · [[Burgstaaken]] · [[Burgtiefe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heiligenhafen]] · [[Großenbrode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Südliche Ostsee]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rügen]] *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hiddensee]] *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dänemark ==&lt;br /&gt;
=== Rund Fünen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Dänische Südsee]]&#039;&#039;&#039;: ([[Alsen]], [[Ærø]])&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Fünen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Kleiner Belt]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Großer Belt]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rund Sjælland ===&lt;br /&gt;
[[Sjælland]] · [[Smålandsfarvanet]] · [[Lolland]] · [[Møn]] · [[Falster]] · [[Ven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Kattegat]] ===&lt;br /&gt;
[[Anholt]] · [[Endelave]] · [[Læsø]] · [[Tunø]] · [[Samsø]] · [[Sejerø]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Bornholm]] ===&lt;br /&gt;
[[Rønne]] · [[Gudhjelm]] · [[Sandvig]] · [[Svaneke]] · [[Nexø]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Schweden]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westküste ===&lt;br /&gt;
[[Hamburgsund]] · [[Kungshamn]] · [[Smögen]] · [[Gullholmen]] · [[Käringön]] · [[Ellös]] · [[Marstrand]] · [[Ockerö]] · [[Björkö]] · &#039;&#039;&#039;[[Göteburg]]&#039;&#039;&#039; · [[Donsö]] · [[Varberg]] · [[Torekov]] · [[Hallands Väderö]] · [[Ven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Südküste ===&lt;br /&gt;
[[Falsterbokanalen]] · [[Hanö-Bucht]] · [[Skåre]] · &#039;&#039;&#039;[[Trelleborg]]&#039;&#039;&#039; · [[Gislovs Läge]] · [[Torp]] · [[Hörte]] · [[Abbekås]] · &#039;&#039;&#039; [[Ystad]]&#039;&#039;&#039; · [[Skillinge]] · [[Simrishamn]] · [[Karlshamn]] · &#039;&#039;&#039;[[Karlskrona]]&#039;&#039;&#039; · [[Utklippan]] · [[Smygehamn]] · [[Ronnebyhamn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ostküste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aspö]] · [[Bergkvara]] ·[[Fifang]] · [[Halsö]] · [[Klintemala]] · [[Oskarshamn]] ·[[ Sandhamn]] · [[Stora Alö]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Stockholms Skärgard]] ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stockholms Skärgard/Große Fahrwasser|Große Fahrwasser]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Arholma]] · [[Baggensstäket]] · [[Biskopsön]] · [[Dalarö (Torrbänken)]] · [[Fagelbrolandet]] · [[Finnhamn]] · [[Grinda]] · [[Grisselholmen]] · [[Grisslehamn]] · [[Nämdö]] · [[Nynäshamn]] · [[Ornö]] · [[Rödlöga]] · [[Saltsjöbaden (Hotellviken)]] · [[Stora Jolpan]] · [[Storasken]] · [[Tjockö]]· [[Vindö]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(siehe auch [[Nautisches Material S Stockholm]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Finnland]] ==&lt;br /&gt;
(siehe auch [[Nautisches Material FI]])&lt;br /&gt;
==== Anreise ====&lt;br /&gt;
* [[von Schweden nach Aaland]]&lt;br /&gt;
* [[von Deutschland (Langfahrt) und Gotland nach Turku-Schären]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nautische Hinweise Fi ====&lt;br /&gt;
* [[Kihti-Fahrwasser]]&lt;br /&gt;
* [[Lemströms-Kanal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Viipuri - Helsinki]] Kartensatz A ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Helsinki - Parainen]] Kartensatz B ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Ahvenanmaa (Åland)]] Kartensatz C ===&lt;br /&gt;
[[Bomarsund]] · [[Hästholm]] · [[Käringsund]] · [[Kastelholm]] · [[Mariehamn]] · [[Mattskär]] · [[Rödhamn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Turunmaan Saaristo (Turku Archipelago)]] Kartensatz D ===&lt;br /&gt;
[[Houtskari (Houtskär)]] · [[Jurmo]] · [[Kökar]] · [[Magsholmen]] · [[Parattula]] · [[Ruotsalainen]] · [[Stenskär]] · [[Torasviken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[ Selkämeri (Bottensee)]] Kartensatz E ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polen ==&lt;br /&gt;
Zunehmender Beliebtheit erfreut sich seit kurzer Zeit auch die [[Polen|Polnische Küste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &lt;br /&gt;
;Belte und Sund: [[Kleiner Belt]], [[Großer Belt]], [[Langeland Belt]], [[Øresund]], [[Aarhus Bucht]], [[Samsø Belt]], [[Sejerø Bucht]], [[Isefjord]], [[Køge Bucht]], [[Faxe Bucht]], [[Smålandsfarvanet]], [[Südlich Møn und Falster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Westliche Ostsee: [[Flensburger Förde]], [[Schlei]], [[Eckernförder Bucht]], [[Kieler Förde]], [[Hohwachter Bucht]], [[Fehmarn]], [[Lübecker Bucht]], [[Wismarbucht]], [[Mecklenburger Bucht]], [[Vorpommersche Boddenlandschaft]], [[Rügen]], [[Greifswalder Bodden]], [[Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Südliche Ostsee&lt;br /&gt;
;Südöstliche Ostsee&lt;br /&gt;
;Zentrale Ostsee&lt;br /&gt;
;Nördliche Ostsee &lt;br /&gt;
;Alandsee&lt;br /&gt;
;Rigaischer Meerbusen&lt;br /&gt;
;Bottnischer Meerbusen&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnberichte ==&lt;br /&gt;
;[http://homepage.swissonline.ch/scho/corona07/corona07.html SY Corona Helsinki Törn 2007] &lt;br /&gt;
: Stationen: [[Schleswig]] - [[dänische Südsee]] - [[Schweden|schwedische Südküste]] - [[Kalmarsund]] - [[Visby]] / [[Gotland]] - [[Stockholmer Schärengarten]] - [[Aaland|Åland-Inseln]] - [[finnisches Inselmeer]] - [[Helsinki]] und zurück nach [[Nyköping]] / Schweden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nv-portpilot.de/contentlanguage/6BEB9324-CB63-4575-8495-220A68F11138/de/contentareas/AreaGroup_ID/BDDB9324-BEE8-4853-872C-59E3781F9B9F www.nv-portpilot.de - Das Hafenhandbuch im Internet]  Sehr übersichtliche und aktuelle Hafeninformationen&lt;br /&gt;
* [http://www.sejlerens.dk/Default.asp? Hafeninformationen des dänischen Sejlerens Hafenführers]&lt;br /&gt;
* [http://www.anhinga.de  Fotos von Häfen und Ankerplätzen in der Ostsee]&lt;br /&gt;
* [http://www.helcom.fi/Convention/en_GB/convention/ Helsinki Convention der HELCOM]&lt;br /&gt;
* [http://www.dp07.de Der Seewetterbericht von DP07, zu empfangen über UKW-Seefunk]&lt;br /&gt;
* [http://www.scandlines.de/de/catering/zollbestimmungen.htm Einfuhrmengen nach Skandinavien (Scandlines)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seegebiet]]&lt;br /&gt;
[[Category:Europa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BewuchsAtlas|Ostsee}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Mylo&amp;diff=10071</id>
		<title>Benutzer:Mylo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Mylo&amp;diff=10071"/>
		<updated>2007-10-30T23:34:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Name ist Martin, ich bin Dipl.-Ing. des Maschinenbaus und 45 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe man gerade 2.400 NM gesegelt. Ich habe den SKS und den SRC. Segelreviere bisher sind Mittelmeer, Ijsselmeer und Nordsee/Atlantik (England-Irland, Kanaren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Mylosailing.png| Von Malaganach Lissabon Juli 2007]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Mylo&amp;diff=10070</id>
		<title>Benutzer:Mylo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Mylo&amp;diff=10070"/>
		<updated>2007-10-30T23:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Name ist Martin, ich bin Dipl.-Ing. des Maschinenbaus und 45 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe man gerade 2.400 NM gesegelt. Ich habe den SKS und den SRC. Segelreviere bisher sind Mittelmeer, Ijsselmeer und Nordsee/Atlantik (England-Irland, Kanaren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich gerade wie man hier ein Bild einfügt. Wer es weiß bitte hier einen Hinweis geben, dann kann ich das nachliefern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Mylosailing.png| Von Malaganach Lissabon Juli 2007]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Mylo&amp;diff=10069</id>
		<title>Benutzer:Mylo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Benutzer:Mylo&amp;diff=10069"/>
		<updated>2007-10-30T23:33:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hallo,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Name ist Martin, ich bin Dipl.-Ing. des Maschinenbaus und 45 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe man gerade 2.400 NM gesegelt. Ich habe den SKS und den SRC. Segelreviere bisher sind Mittelmeer, Ijsselmeer und Nordsee/Atlantik (England-Irland, Kanaren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich gerade wie man hier ein Bild einfügt. Wer es weiß bitte hier einen Hinweis geben, dann kann ich das nachliefern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[bild:Mylosailing.png|Beschreibung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Anmerkung: Für Profile der Forumsmitglieder sollte es eine Struktur geben, also Vorgaben an Informationen die man, natürlich freiwillig, angeben kann] mylo&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Datei:Mylosailing.png&amp;diff=10068</id>
		<title>Datei:Mylosailing.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Datei:Mylosailing.png&amp;diff=10068"/>
		<updated>2007-10-30T23:30:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: Von Malaga nach Lissabon&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Von Malaga nach Lissabon&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Leitfaden_Chartern&amp;diff=9891</id>
		<title>Leitfaden Chartern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Leitfaden_Chartern&amp;diff=9891"/>
		<updated>2007-10-14T23:16:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Yacht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039; dieser Artikel ist eine Rohfassung und sollte irgendwie mit dem Artikel [[Törnvorbereitung]] zusammengebracht werden. Bitte beachtet die Diskussionsseite [[Diskussion:Leitfaden_Chartern]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann, oftmals nach Erhalt des ersten Segelscheins, kommt bei vielen der Wunsch auf, auch selber einmal Skipper zu sein. Oft ergibt es sich auch, oder nichtsegelnde Freunde drängen auf einen Segeltörn.&lt;br /&gt;
Abhängig von der bisherigen Erfahrungen erfordert Bareboat-Charter einiges an Vorbereitung und&lt;br /&gt;
Entscheidungen, allerdings macht es auch große Freude und vergrößert die Vorfreude auf den Törn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Ein SKS-Schein alleine garantiert noch nicht die Fähigkeit, ein Boot sicher in allen Situationen führen zu können. Zwar werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten geprüft, aber oftmals ist eigene Erfahrung notwendig. Diese Erfahrungen kann man als Skipper in weniger anspruchsvollen Revieren sammeln oder auf Mitsegeltörns und Skippertrainings.&lt;br /&gt;
Welcher Neuling weiß schon, wie man sich verhalten soll, wenn schwarze Wolken aufziehen oder heftige Böen durch das Rigg streichen. Wer wurde nicht beim Anblick seiner ersten 5m-Welle nervös? Da ist es hilfreich, solche Situationen als Mitsegler unter einem erfahrenen Skipper schon erlebt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll kann auch ein Skippertraining sein. Skippertrainings werden von vielen Segelschulen angeboten und umfassen vertiefende Übung von Manövern und Schiffsführung. Dazu gehört auch ein intensives Hafenmanövertraining. Oft ähneln Skippertrainings SSS-Ausbildungstörns, allerdings ohne abschließende Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso können erste Erfahrungen beim Kojenchartern gesammelt werden. Unter Anleitung eines erfahrenen Skippers können auch hier die notwendigen Manöver geübt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig Manöver sind an- und ablegen im Hafen (in Boxen, an Mooringleine oder römisch-katholisch), ankern, Segeln bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen, Segelmanöver, Nachttörns u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Revier ==&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Reviers ist vielfältig. Es gibt verschiedene &amp;quot;best-practices&amp;quot;. Einige empfehlen bereits bekannte Reviere für den ersten Chartertörn. Natürlich sollte das Revier angemessen, d.h. &#039;&#039;&#039;nicht zu anspruchvoll&#039;&#039;&#039; sein. Das erste Mal Skipper sein ist eine große Verantwortung - es gibt so viele Dinge, auf die man achten und für die man in der Endkonsequenz die volle Verantwortung trägt, so daß man sich nicht auch noch gleich mit Gezeitennavigation überfordern sollte. Schwierige Wetterverhältnisse können einen jederzeit ausreichend fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Revier sollte natürlich zu &#039;&#039;&#039;geeigneter Jahreszeit&#039;&#039;&#039; bereist werden. So ist im Herbst das ansonsten ruhige Mittelmeer zeitweise sehr anspruchsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt für ein geeignetes Revier ist die &#039;&#039;&#039;Infrastruktur&#039;&#039;&#039;. Reviere, in denen die Marinas nur in großen Abständen vorhanden sind und die Marinas möglicherweise nur über eine schlechte Infrastruktur verfügen, sind nicht gut geeignet, wie Reviere mit vielen und guten und sicheren Liegeplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vercharterer oder Charter-Agentur ==&lt;br /&gt;
Eine Yacht chartert man üblicherweise bei kommerziellen Vercharterern. Diese bedienen sich dann vor Ort ansässiger Unterlieferantenund die der dortigen Gerichtsbarkeit unterliegen. In Deutschland gibt es verschiedene Charter-Agenturen. Ähnlich wie ein Reisebüro verfügen sie über ein Netz von Vercharterern vor Ort und vermitteln die Boote. Mit der Vermittlung wird also ein Vertrag mit einer in aller Regel ausländischen Agentur organisiert. Man hat den Vorteil einen deutschsprachigen Ansprechpartner zu haben, der Zugriff auf unterschiedliche Angebote und Reviere hat. Dieser ist aber nicht der Vertragspartner!&lt;br /&gt;
Oft wird von Charter-Agenturen noch weiterer Zusatzservice angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der am Markt agierenden Vercharterer ist recht groß. Hier gibt es in bestimmten Regionen überregionale und kleine Anbieter. Für wen man sich entscheidet, ist nicht einfach, da sich auch die &amp;quot;Großen&amp;quot; letztendlich kleinerer lokaler Firmen bedienen. Es ist also jeweils eine Frage des funktionierenden Controlllings durch die deutsche Agentur, inwieweit die avisierten Qualitätsstandards vom &amp;quot;Lokalen&amp;quot; und Vertragspartner am Tag der Bootsübernahme vor Ort auch bereitgestellt werden.&lt;br /&gt;
Große Anbieter haben den Vorteil, dass sie möglicherweise einfacher Ersatzschiffe stellen können, wenn das gebuchte Boot aufgrund technischer Mängel ausfällt. Kleinere Anbieter sind hingegen oftmals preisgünstiger.&lt;br /&gt;
Der Zustand der Boote ist vollkommen unabhängig von der Größe des Anbieters, auch kleine Familienunternehmen pflegen ihre Boote manchmal liebevoller mit einem besseren Ergebnis als manch Großer der sich eines kleineren Unterlieferanten bedient der sich alle Bedingungen aufoktroyieren lassen mußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzliche Empfehlung:&lt;br /&gt;
Internet-Recherche nach privaten Kundenerfahrungen mit den Vertragspartnern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis nochmal:&lt;br /&gt;
Mit der Buchungsbestätigung muß der Anbieter einen Reisesicherungsschein ausstellen und zusenden. Erfolgt dies nicht automatisch ohne Aufforderung, dann FINGER WEG!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yacht ==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wahl eines geeigneten Schiffs&#039;&#039;&#039; ist eher eine Philosophie, als eine Vernunftsentscheidung. Es gibt jedoch einige Aspekte, die man berücksichtigen sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schiffsgröße : Je länger das Schiff, desto schwieriger das Handling.&lt;br /&gt;
;Kojenanzahl/Komfort : Jedes Schiff hat üblicherweise eine bestimmte Zahl von Kojen, sowie 1-2 Schlafplätze im Salon. Man sollte sich fragen, wieviel Komfort man braucht. Räumliche Enge kann zu Stress im Urlaub führen, es ist aber auch eine Frage des Geldbeutels. Gewöhnlich ist es auch eine Frage der Lebensumstände: Während man als Student noch Spaß daran hatte, mit 8 Leuten auf 36 Fuß zu verbringen, kann es später angenehmer sein, maximal 6 Personen auf 4 Kabinen zu verteilen, so dass noch Platz für Gepäck und Schnarcher ist.&lt;br /&gt;
;Schiffstyp : Während der Segeleinsteiger vermutlich noch nicht den Unterschied zwischen einer schlichten Serienyacht und dem besonderen oder sportlichen Modell zu schätzen weiß, hat der Profi möglicherweise klare Präferenzen für ein Schiff.&lt;br /&gt;
;Besegelung : Rollreffeinrichtungen bei Fock (Genua) und Groß sind sicherlich ein Sicherheitsvorteil, gehen aber zu Lasten der Geschwindigkeit. Beim erstmaligen Chartern sind sie sicher vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis ist natürlich ein wichtiges Kriterium, es sollte aber auch auf andere Dinge geachtet werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wie alt ist das Schiff?&#039;&#039;&#039; Charteryachten, älter als 5 Jahre sind abhängig von der Pflege oft am Ende ihres Lebenszyklus. Zumindest kann mit gehäuftem Auftreten von Problemen gerechnet werden. Ein paar Macken im Gelcoat stören vielleicht nicht, aber eine defekte Maschine kann den Törn ungewollt verkürzen. Dies kann aber nicht verallgemeinert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wie hoch ist die Kaution?&#039;&#039;&#039; Für jedes Schiff ist eine Kaution als Selbstbehalt zu hinterlegen. Die Kaution liegt typischerweise bei 1000-2000 Euro. Je höher der Selbstbehalt, desto günstiger ist natürlich die Versicherungsprämie und damit der Wochenpreis. Vermeidliche Schnäppchen haben oftmals Kautionssummen von über 4000 Euro. Man sollte genau prüfen, ob ein paar gesparte Euros hohe Zahlungen im Schadensfall wert sind. Auf jeden Fall solte man den Rückerhalt der hinerlegten Kaution durch eine Kautionsversicherung absichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sicherheitsausstattung&#039;&#039;&#039; Während in Deutschland der Standard für Sicherheitsausstattung sehr hoch ist, verfügen viele Schiffe im Ausland oft nur über Feststoff-Westen. Bei anspruchsvolleren Revieren kann dies ein Sicherheitsrisiko werden. Je schwieriger das Revier, desto umfangreicher und besser muß die Sicherheitsaustattung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versicherungen ==&lt;br /&gt;
Versicherungen sind ein weites Feld. Es gibt eine Vielzahl von Versicherungen rund ums Chartern. Jeder muss letzendlich für sich selbst entscheiden, welches Risiko er absichern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bootsversicherung ===&lt;br /&gt;
Das Boot sollte kasko- und haftpflichtversichert sein. Die Haftpflichtversicherung ist in manchen Ländern wie Italien grundsätzlich vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
Bei Abschluß des Chartervertrags achte man genau darauf, ob hinsichtlich Fahrtzeit (Tag / Nacht), Witterungsbedingungen oder Fahrtgebiet Einschränkungen seitens des Charterunternehmens oder Eigentümers vorliegen, weil diese meist Bestandteil der Kaskoversicherung sind und somit bei Nichteinhaltung der Versicherungsschutz entfällt. Dasselbe gilt auch, wenn die Teilnahme an einer Regatta geplant ist. In der Regel kann man für wenig Geld eine entsprechende Ausweitung des Versicherungsschutz erreichen. Auf mündliche Zusagen sollte man sich dabei nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skipperhaftpflicht ===&lt;br /&gt;
Die Skipperhaftpflicht-Versicherung deckt Forderungen gegen den Skipper, sofern diese nicht von der Kasko der Yacht abgedeckt werden. Da der Schiffsführer grundsätzlich haftbar gemacht werden kann und die private Haftpflicht typischerweise Haftung im Zusammenhang mit Wassersport ausschließt, ist eine Skipperhaftpflicht dringend zu empfehlen. Unterschiedliche Versicherer bieten sehr verschiedene Konditionen, so schließen einige die Haftung bei grober Fahrlässigkeit mit ein, einige haften auch bei Schäden von Crewmitgliedern untereinander.&lt;br /&gt;
Es lohnt sich auf alle Fälle, das Kleingedruckte zu lesen. Der Preis sollte dabei nicht das entscheidende Kriterium sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kautionsversicherung ===&lt;br /&gt;
Eine Kautionsversicherung kann Sinn ergeben. Typischerweise sind 1000-2000 Euro Kaution zu hinterlegen, welche den Selbstbehalt im Schadensfall darstellen. Das sind 200-300 Euro pro Mitsegler. Eine Kautionsversicherung erspart die Mehrkosten, allerdings sind dann in jedem Fall die Versicherungsprämien zu zahlen. Nicht vergessen: der Papierkram im Schadensfall bleibt sowieso am Skipper hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiserücktritt ===&lt;br /&gt;
Normale Reiserücktrittsversicherungen sind für einen Törn ungeeignet. Insbesondere, wenn auch Flüge gebucht werden, kann der Skipperausfall für die Crew sehr ärgerlich werden, da sie kein Geld sehen. Hierzu gibt es spezielle Reiserücktrittsversicherungen, welche den Gesamtpreis bei Skipperausfall übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüge ==&lt;br /&gt;
Sind Flüge erforderlich, steigt der Planungsaufwand. Einen einzelnen Flug zu bekommen, ist einfach. Bei 6 oder mehr Personen wird es hingegen schon komplizierter. Besonders schwierig wird es, wenn der eine es noch nicht genau sagen kann, der andere es mit seinem Chef abklären muss, der dritte im Prinzip interessiert ist und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Timing ===&lt;br /&gt;
Schwierig wird es, weil oft unklar ist, ob man einen geeigneten Flug und ein geeignetes Schiff zum richtigen Termin organisieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein mögliches Vorgehen ist folgendes: Charter-Agenturen können Yachten für etwa eine Woche reservieren. Zuerst aber braucht man das okay der Mitsegler. Da man oft erste Anzahlungen bei der Buchung leisten muss, kann man ein okay der Mitsegler gut mit einer Anzahlung verbinden.&lt;br /&gt;
Wenn alle dabei sind, kann man die Wunschyacht vor-reservieren. Ist sie geblockt, können die Flüge verbindlich gebucht werden und anschließend die Yachtbuchung vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Crew ==&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Crew ist jedem selbst überlassen. Tipps zu geben, ist schwierig. Es hängt auch sehr von dem eigenem Erfahrungshorizont und der Persönlichkeit ab. Gerade für Neueinsteiger kann es aber sehr wichtig sein, jemanden mitzunehmen, der ebenfalls Segeln kann. Es muss nicht (und sollte auch nicht) ein erfahrener Seebär sein, aber Grundverständnis sollte vorhanden sein.&lt;br /&gt;
Ein alter Hase kann schwierig sein, weil er unter Umständen alles besser weiß. Besonders herausfordernd ist es, ein Boot mit mehreren &amp;quot;Profiskippern&amp;quot; zu führen: Jede Sache kann auf mindestens 50 Arten erledigt werden und jeder wird garantiert eine andere Art bevorzugen und dieses auch kommunizieren; das Chaos ist perfekt ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbesprechungen / Planung ===&lt;br /&gt;
Die Crew in die Planung mit einzubeziehen hat mehrere Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Teamgeist: durch einen gemeinsamen Planungsworkshop kann schon vor Törnbegin der notwendige Teamgeist entstehen.&lt;br /&gt;
# Verbindlichkeit: Jeder ist Teil der Planung. Jeder fühlt frühzeitig eine gewisse Verantwortung für dieses gemeinschaftliche Projekt.&lt;br /&gt;
# Verantwortlichkeit: Geht etwas schief, ist niemand alleine Schuld. Wenn morgens die Nutella fehlt, war es nicht die Schuld des Skippers, schließlich haben alle die Einkaufsliste besprochen.&lt;br /&gt;
# Transparenz: Häufig gehen mit dem Wort &amp;quot;Segeltörn&amp;quot; falsche Erwartungen einher (weiße Segel, Luxusleben). Jeder sollte ungefähr wissen, was ihn erwartet.&lt;br /&gt;
# Vorfreude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles kann auf ein oder zwei Vorbesprechungen und Planungsworkshops behandelt werden. Es hilft auch, das Team etwas &amp;quot;einzuschwören&amp;quot; und eine übersteigerte Erwartungshaltung (ich habe gebucht und erwartet daher...) abzubauen. Oft zeigen sich bei solchen Workshops auch eventuelle Spannungen zwischen einzelnen Crewmitgliedern, denen man im weiteren Verlauf die notwendige Beachtung schenken sollte, um eine Eskalation zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Themen können auf so einer Vorbesprechung behandelt werden:&lt;br /&gt;
* Infos zum Revier und dem Boot&lt;br /&gt;
* Zeitplan (Flüge, Zeitraum, ...)&lt;br /&gt;
* Organisation (Treffpunkte, Fahrgemeinschaften)&lt;br /&gt;
* Einkausliste (gemeinsames erstellen einer Einkaufsliste und klären, was vor Abreise zu beschaffen ist)&lt;br /&gt;
* Knoten lernen und üben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als positiv haben sich entsprechende, nett aufgemachte Hand-Outs erwiesen, welche die relevanten Informationen zusammenfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsführung und Psychologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle Skipper &amp;lt;-&amp;gt; Crew ===&lt;br /&gt;
Die Psychologie an Bord ist ein sehr schwieriges Thema, insbesondere, wenn man mit Partnern, Freunden oder Kollegen auf Törn ist. Zum einen gibt es eine direkte persönliche Beziehung zu den Mitseglern, zum anderen sollte klar sein, dass der Schiffsführer die Verantwortung trägt und üblicherweise über das weitergehende, notwendige Wissen verfügt, so dass seinen Anweisung folge zu leisten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gelegentlich beobachteter Fehler angehender Skipper ist, dass sie sich und ihre Rolle zu wichtig nehmen, als notwendige Autorität jedoch nicht von der Crew akzeptiert werden. Gerade, wenn man mit Freunden unterwegs ist, darf man nicht erwarten, das sie sich plötzlich alles sagen lassen. Ganz im Sinne des Führungsstils des 21. Jahrhunderts sollte man sich auch nicht als den autoritären Chef aufspielen. Anweisungen, die argumentativ begründet sind, stellt niemand in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann das Skippern - gerade bei den ersten Törns - den Skipper unter Stress setzen. Das ist ein gutes Training, in schwierigen Situationen die Selbstbeherrschung zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme innerhalb der Crew ===&lt;br /&gt;
Häufig kommt es zu Spannungen zwischen Crewmitgliedern. Das ist ganz normal, schließlich stellt die mangelnde Privatshpäre und räumliche Enge, sowie die Tatsache, dass man fast den ganzen Tag zusammenhockt eine besondere Extremsituation dar, in der unterschiedliche Charaktäre unterschiedlich reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Crewmitglied sollte daher geeignete Rückzugsmöglichkeiten haben (die individuelle Packliste sollte daher Bücher und MP3-Player beinhalten). Ferner sollten während des Törns gelegentliche Landgänge zur freien Gestaltung eingeplant werden, wo sich jeder individuell erholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skipper sollte bei Spannungen unbedingt neutral bleiben und deeskalierend wirken. Emotionale Einmischung ist tödlich. Parteiergreifung kann zudem zu einer sehr schädlichen Grüppchenbildung führen. Besser ist es, Streitgespräche auf eine Sachebene zu bringen und Rückzugsoptionen aufzeigen.&lt;br /&gt;
Man kann auch im Vorfeld Spannungen vermeiden, in dem man den Crewmitgliedern entsprechende Aufgaben zuteilt. So muss es nicht sein, dass zwei Personen gemeinsam Backschaft machen, obwohl erkennbar ist, dass sie nicht sehr gut miteinander können.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte klar sein, dass jeder seinen individuellen Freiraum hat und diesen auch nutzen darf, sofern es nicht den Gruppeninteressen im Wege steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnplanung ==&lt;br /&gt;
Als Faustregel gilt: 2/3 der geplanten Strecke in der ersten Hälfte des Charterzeitraums absolvieren. So kann man sicherstellen, das Boot ohne Stress und termintreu zum Stützpunkt zurückzubringen. Bei der Törnplanung sollte man jedoch auch vorherrschende Winde und Strömungen einbeziehen: Wenn man 1/3 der Strecke vor sich hat, aber aufkreuzen muss, hat man nicht viel gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist absolut sinnvoll, vor Törnbeginn einen möglichen Plan zu skizzieren. An diesen sollte man sich jedoch nicht allzu sklavisch halten, weil man mit Blick in die Seekarten und Tipps vor Ort durchaus wichtige oder interessante Hinweise für eine bessere Törngestaltung bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor jedem Auslaufen sollte man sich überlegen, wo man abends hin möchte. Die Zeit ist großzügig zu planen, Flauten oder ungünstige Winde können die Zeit deutlich verlängern. Es ist auch nicht unbedingt empfehlenswert, bei Dunkelheit einen unbekannten Hafen anzulaufen, insbesondere, wenn man noch nicht sehr viel Erfahrung hat. Vor jedem Auslaufen sollte man auch einen Plan B oder Plan C haben für den Fall, dass man das ursprünglich anvisierte Ziel nicht erreichen kann (die Gründe können vielfältig sein: ungünstiges Wetter, Schäden am Schiff, Crewausfall durch Seekrankheit etc).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Leitfaden_Chartern&amp;diff=9890</id>
		<title>Leitfaden Chartern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Leitfaden_Chartern&amp;diff=9890"/>
		<updated>2007-10-14T23:11:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Vercharterer oder Charter-Agentur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039; dieser Artikel ist eine Rohfassung und sollte irgendwie mit dem Artikel [[Törnvorbereitung]] zusammengebracht werden. Bitte beachtet die Diskussionsseite [[Diskussion:Leitfaden_Chartern]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann, oftmals nach Erhalt des ersten Segelscheins, kommt bei vielen der Wunsch auf, auch selber einmal Skipper zu sein. Oft ergibt es sich auch, oder nichtsegelnde Freunde drängen auf einen Segeltörn.&lt;br /&gt;
Abhängig von der bisherigen Erfahrungen erfordert Bareboat-Charter einiges an Vorbereitung und&lt;br /&gt;
Entscheidungen, allerdings macht es auch große Freude und vergrößert die Vorfreude auf den Törn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Ein SKS-Schein alleine garantiert noch nicht die Fähigkeit, ein Boot sicher in allen Situationen führen zu können. Zwar werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten geprüft, aber oftmals ist eigene Erfahrung notwendig. Diese Erfahrungen kann man als Skipper in weniger anspruchsvollen Revieren sammeln oder auf Mitsegeltörns und Skippertrainings.&lt;br /&gt;
Welcher Neuling weiß schon, wie man sich verhalten soll, wenn schwarze Wolken aufziehen oder heftige Böen durch das Rigg streichen. Wer wurde nicht beim Anblick seiner ersten 5m-Welle nervös? Da ist es hilfreich, solche Situationen als Mitsegler unter einem erfahrenen Skipper schon erlebt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll kann auch ein Skippertraining sein. Skippertrainings werden von vielen Segelschulen angeboten und umfassen vertiefende Übung von Manövern und Schiffsführung. Dazu gehört auch ein intensives Hafenmanövertraining. Oft ähneln Skippertrainings SSS-Ausbildungstörns, allerdings ohne abschließende Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso können erste Erfahrungen beim Kojenchartern gesammelt werden. Unter Anleitung eines erfahrenen Skippers können auch hier die notwendigen Manöver geübt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig Manöver sind an- und ablegen im Hafen (in Boxen, an Mooringleine oder römisch-katholisch), ankern, Segeln bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen, Segelmanöver, Nachttörns u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Revier ==&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Reviers ist vielfältig. Es gibt verschiedene &amp;quot;best-practices&amp;quot;. Einige empfehlen bereits bekannte Reviere für den ersten Chartertörn. Natürlich sollte das Revier angemessen, d.h. &#039;&#039;&#039;nicht zu anspruchvoll&#039;&#039;&#039; sein. Das erste Mal Skipper sein ist eine große Verantwortung - es gibt so viele Dinge, auf die man achten und für die man in der Endkonsequenz die volle Verantwortung trägt, so daß man sich nicht auch noch gleich mit Gezeitennavigation überfordern sollte. Schwierige Wetterverhältnisse können einen jederzeit ausreichend fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Revier sollte natürlich zu &#039;&#039;&#039;geeigneter Jahreszeit&#039;&#039;&#039; bereist werden. So ist im Herbst das ansonsten ruhige Mittelmeer zeitweise sehr anspruchsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt für ein geeignetes Revier ist die &#039;&#039;&#039;Infrastruktur&#039;&#039;&#039;. Reviere, in denen die Marinas nur in großen Abständen vorhanden sind und die Marinas möglicherweise nur über eine schlechte Infrastruktur verfügen, sind nicht gut geeignet, wie Reviere mit vielen und guten und sicheren Liegeplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vercharterer oder Charter-Agentur ==&lt;br /&gt;
Eine Yacht chartert man üblicherweise bei kommerziellen Vercharterern. Diese bedienen sich dann vor Ort ansässiger Unterlieferantenund die der dortigen Gerichtsbarkeit unterliegen. In Deutschland gibt es verschiedene Charter-Agenturen. Ähnlich wie ein Reisebüro verfügen sie über ein Netz von Vercharterern vor Ort und vermitteln die Boote. Mit der Vermittlung wird also ein Vertrag mit einer in aller Regel ausländischen Agentur organisiert. Man hat den Vorteil einen deutschsprachigen Ansprechpartner zu haben, der Zugriff auf unterschiedliche Angebote und Reviere hat. Dieser ist aber nicht der Vertragspartner!&lt;br /&gt;
Oft wird von Charter-Agenturen noch weiterer Zusatzservice angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der am Markt agierenden Vercharterer ist recht groß. Hier gibt es in bestimmten Regionen überregionale und kleine Anbieter. Für wen man sich entscheidet, ist nicht einfach, da sich auch die &amp;quot;Großen&amp;quot; letztendlich kleinerer lokaler Firmen bedienen. Es ist also jeweils eine Frage des funktionierenden Controlllings durch die deutsche Agentur, inwieweit die avisierten Qualitätsstandards vom &amp;quot;Lokalen&amp;quot; und Vertragspartner am Tag der Bootsübernahme vor Ort auch bereitgestellt werden.&lt;br /&gt;
Große Anbieter haben den Vorteil, dass sie möglicherweise einfacher Ersatzschiffe stellen können, wenn das gebuchte Boot aufgrund technischer Mängel ausfällt. Kleinere Anbieter sind hingegen oftmals preisgünstiger.&lt;br /&gt;
Der Zustand der Boote ist vollkommen unabhängig von der Größe des Anbieters, auch kleine Familienunternehmen pflegen ihre Boote manchmal liebevoller mit einem besseren Ergebnis als manch Großer der sich eines kleineren Unterlieferanten bedient der sich alle Bedingungen aufoktroyieren lassen mußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzliche Empfehlung:&lt;br /&gt;
Internet-Recherche nach privaten Kundenerfahrungen mit den Vertragspartnern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis nochmal:&lt;br /&gt;
Mit der Buchungsbestätigung muß der Anbieter einen Reisesicherungsschein ausstellen und zusenden. Erfolgt dies nicht automatisch ohne Aufforderung, dann FINGER WEG!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yacht ==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wahl eines geeigneten Schiffs&#039;&#039;&#039; ist eher eine Philosophie, als eine Vernunftsentscheidung. Es gibt jedoch einige Aspekte, die man berücksichtigen sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schiffsgröße : Je länger das Schiff, desto schwieriger das Handling.&lt;br /&gt;
;Kojenanzahl/Komfort : Jedes Schiff hat üblicherweise eine bestimmte Zahl von Kojen, sowie 1-2 Schlafplätze im Salon. Man sollte sich fragen, wieviel Komfort man braucht. Räumliche Enge kann zu Stress im Urlaub führen, es ist aber auch eine Frage des Geldbeutels. Gewöhnlich ist es auch eine Frage der Lebensumstände: Während man als Student noch Spaß daran hatte, mit 8 Leuten auf 36 Fuß zu verbringen, kann es später angenehmer sein, maximal 6 Personen auf 4 Kabinen zu verteilen, so dass noch Platz für Gepäck und Schnarcher ist.&lt;br /&gt;
;Schiffstyp : Während der Segeleinsteiger vermutlich noch nicht den Unterschied zwischen einer schlichten Serienyacht und dem besonderen oder sportlichen Modell zu schätzen weiß, hat der Profi möglicherweise klare Präferenzen für ein Schiff.&lt;br /&gt;
;Besegelung : Rollreff einrichtungen bei Fock (Genua) und groß sind sichrlich ein Sicherheitsvorteil, gehen aber zu lasten der Geschwindigkeit. Beim erstmaligen Chartern sind sie sicher vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis ist natürlich ein wichtiges Kriterium, es sollte aber auch auf andere Dinge geachtet werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wie alt ist das Schiff?&#039;&#039;&#039; Charteryachten, älter als 5 Jahre haben es oftmals schon hinter sich. Zumindest kann mit gehäuftem Auftreten von Problemen gerechnet werden. Ein paar Macken im Gelcoat stören vielleicht nicht, aber eine defekte Maschine kann der Törn unangenehm verkürzen. Dies kann aber auch nicht als allgemeine Aussage gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wie hoch ist die Kaution?&#039;&#039;&#039; Für jedes Schiff ist eine Kaution als Selbstbehalt zu hinterlegen. Die Kaution liegt typischerweise bei 1000-2000 Euro. Je höher der Selbstbehalt, desto günstiger ist natürlich die Versicherungsprämie und damit der Wochenpreis. Vermeidliche Schnäppchen haben oftmals Kautionssummen von über 4000 Euro. Man sollte genau prüfen, ob bei paar gesparte Euros hohe Zahlungen im Schadensfall wert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sicherheitsausstattung&#039;&#039;&#039; Während in Deutschland der Standard für Sicherheitsausstattung sehr hoch ist, verfügen viele Schiffe im Ausland oft nur über Feststoff-Westen. Bei anspruchsvolleren Revieren kann dies ein Sicherheitsrisiko werden. Je schwieriger das Revier, desto umfangreicher und besser sollte die Sicherheitsaustattung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versicherungen ==&lt;br /&gt;
Versicherungen sind ein weites Feld. Es gibt eine Vielzahl von Versicherungen rund ums Chartern. Jeder muss letzendlich für sich selbst entscheiden, welches Risiko er absichern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bootsversicherung ===&lt;br /&gt;
Das Boot sollte kasko- und haftpflichtversichert sein. Die Haftpflichtversicherung ist in manchen Ländern wie Italien grundsätzlich vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
Bei Abschluß des Chartervertrags achte man genau darauf, ob hinsichtlich Fahrtzeit (Tag / Nacht), Witterungsbedingungen oder Fahrtgebiet Einschränkungen seitens des Charterunternehmens oder Eigentümers vorliegen, weil diese meist Bestandteil der Kaskoversicherung sind und somit bei Nichteinhaltung der Versicherungsschutz entfällt. Dasselbe gilt auch, wenn die Teilnahme an einer Regatta geplant ist. In der Regel kann man für wenig Geld eine entsprechende Ausweitung des Versicherungsschutz erreichen. Auf mündliche Zusagen sollte man sich dabei nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skipperhaftpflicht ===&lt;br /&gt;
Die Skipperhaftpflicht-Versicherung deckt Forderungen gegen den Skipper, sofern diese nicht von der Kasko der Yacht abgedeckt werden. Da der Schiffsführer grundsätzlich haftbar gemacht werden kann und die private Haftpflicht typischerweise Haftung im Zusammenhang mit Wassersport ausschließt, ist eine Skipperhaftpflicht dringend zu empfehlen. Unterschiedliche Versicherer bieten sehr verschiedene Konditionen, so schließen einige die Haftung bei grober Fahrlässigkeit mit ein, einige haften auch bei Schäden von Crewmitgliedern untereinander.&lt;br /&gt;
Es lohnt sich auf alle Fälle, das Kleingedruckte zu lesen. Der Preis sollte dabei nicht das entscheidende Kriterium sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kautionsversicherung ===&lt;br /&gt;
Eine Kautionsversicherung kann Sinn ergeben. Typischerweise sind 1000-2000 Euro Kaution zu hinterlegen, welche den Selbstbehalt im Schadensfall darstellen. Das sind 200-300 Euro pro Mitsegler. Eine Kautionsversicherung erspart die Mehrkosten, allerdings sind dann in jedem Fall die Versicherungsprämien zu zahlen. Nicht vergessen: der Papierkram im Schadensfall bleibt sowieso am Skipper hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiserücktritt ===&lt;br /&gt;
Normale Reiserücktrittsversicherungen sind für einen Törn ungeeignet. Insbesondere, wenn auch Flüge gebucht werden, kann der Skipperausfall für die Crew sehr ärgerlich werden, da sie kein Geld sehen. Hierzu gibt es spezielle Reiserücktrittsversicherungen, welche den Gesamtpreis bei Skipperausfall übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüge ==&lt;br /&gt;
Sind Flüge erforderlich, steigt der Planungsaufwand. Einen einzelnen Flug zu bekommen, ist einfach. Bei 6 oder mehr Personen wird es hingegen schon komplizierter. Besonders schwierig wird es, wenn der eine es noch nicht genau sagen kann, der andere es mit seinem Chef abklären muss, der dritte im Prinzip interessiert ist und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Timing ===&lt;br /&gt;
Schwierig wird es, weil oft unklar ist, ob man einen geeigneten Flug und ein geeignetes Schiff zum richtigen Termin organisieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein mögliches Vorgehen ist folgendes: Charter-Agenturen können Yachten für etwa eine Woche reservieren. Zuerst aber braucht man das okay der Mitsegler. Da man oft erste Anzahlungen bei der Buchung leisten muss, kann man ein okay der Mitsegler gut mit einer Anzahlung verbinden.&lt;br /&gt;
Wenn alle dabei sind, kann man die Wunschyacht vor-reservieren. Ist sie geblockt, können die Flüge verbindlich gebucht werden und anschließend die Yachtbuchung vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Crew ==&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Crew ist jedem selbst überlassen. Tipps zu geben, ist schwierig. Es hängt auch sehr von dem eigenem Erfahrungshorizont und der Persönlichkeit ab. Gerade für Neueinsteiger kann es aber sehr wichtig sein, jemanden mitzunehmen, der ebenfalls Segeln kann. Es muss nicht (und sollte auch nicht) ein erfahrener Seebär sein, aber Grundverständnis sollte vorhanden sein.&lt;br /&gt;
Ein alter Hase kann schwierig sein, weil er unter Umständen alles besser weiß. Besonders herausfordernd ist es, ein Boot mit mehreren &amp;quot;Profiskippern&amp;quot; zu führen: Jede Sache kann auf mindestens 50 Arten erledigt werden und jeder wird garantiert eine andere Art bevorzugen und dieses auch kommunizieren; das Chaos ist perfekt ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbesprechungen / Planung ===&lt;br /&gt;
Die Crew in die Planung mit einzubeziehen hat mehrere Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Teamgeist: durch einen gemeinsamen Planungsworkshop kann schon vor Törnbegin der notwendige Teamgeist entstehen.&lt;br /&gt;
# Verbindlichkeit: Jeder ist Teil der Planung. Jeder fühlt frühzeitig eine gewisse Verantwortung für dieses gemeinschaftliche Projekt.&lt;br /&gt;
# Verantwortlichkeit: Geht etwas schief, ist niemand alleine Schuld. Wenn morgens die Nutella fehlt, war es nicht die Schuld des Skippers, schließlich haben alle die Einkaufsliste besprochen.&lt;br /&gt;
# Transparenz: Häufig gehen mit dem Wort &amp;quot;Segeltörn&amp;quot; falsche Erwartungen einher (weiße Segel, Luxusleben). Jeder sollte ungefähr wissen, was ihn erwartet.&lt;br /&gt;
# Vorfreude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles kann auf ein oder zwei Vorbesprechungen und Planungsworkshops behandelt werden. Es hilft auch, das Team etwas &amp;quot;einzuschwören&amp;quot; und eine übersteigerte Erwartungshaltung (ich habe gebucht und erwartet daher...) abzubauen. Oft zeigen sich bei solchen Workshops auch eventuelle Spannungen zwischen einzelnen Crewmitgliedern, denen man im weiteren Verlauf die notwendige Beachtung schenken sollte, um eine Eskalation zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Themen können auf so einer Vorbesprechung behandelt werden:&lt;br /&gt;
* Infos zum Revier und dem Boot&lt;br /&gt;
* Zeitplan (Flüge, Zeitraum, ...)&lt;br /&gt;
* Organisation (Treffpunkte, Fahrgemeinschaften)&lt;br /&gt;
* Einkausliste (gemeinsames erstellen einer Einkaufsliste und klären, was vor Abreise zu beschaffen ist)&lt;br /&gt;
* Knoten lernen und üben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als positiv haben sich entsprechende, nett aufgemachte Hand-Outs erwiesen, welche die relevanten Informationen zusammenfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsführung und Psychologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle Skipper &amp;lt;-&amp;gt; Crew ===&lt;br /&gt;
Die Psychologie an Bord ist ein sehr schwieriges Thema, insbesondere, wenn man mit Partnern, Freunden oder Kollegen auf Törn ist. Zum einen gibt es eine direkte persönliche Beziehung zu den Mitseglern, zum anderen sollte klar sein, dass der Schiffsführer die Verantwortung trägt und üblicherweise über das weitergehende, notwendige Wissen verfügt, so dass seinen Anweisung folge zu leisten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gelegentlich beobachteter Fehler angehender Skipper ist, dass sie sich und ihre Rolle zu wichtig nehmen, als notwendige Autorität jedoch nicht von der Crew akzeptiert werden. Gerade, wenn man mit Freunden unterwegs ist, darf man nicht erwarten, das sie sich plötzlich alles sagen lassen. Ganz im Sinne des Führungsstils des 21. Jahrhunderts sollte man sich auch nicht als den autoritären Chef aufspielen. Anweisungen, die argumentativ begründet sind, stellt niemand in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann das Skippern - gerade bei den ersten Törns - den Skipper unter Stress setzen. Das ist ein gutes Training, in schwierigen Situationen die Selbstbeherrschung zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme innerhalb der Crew ===&lt;br /&gt;
Häufig kommt es zu Spannungen zwischen Crewmitgliedern. Das ist ganz normal, schließlich stellt die mangelnde Privatshpäre und räumliche Enge, sowie die Tatsache, dass man fast den ganzen Tag zusammenhockt eine besondere Extremsituation dar, in der unterschiedliche Charaktäre unterschiedlich reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Crewmitglied sollte daher geeignete Rückzugsmöglichkeiten haben (die individuelle Packliste sollte daher Bücher und MP3-Player beinhalten). Ferner sollten während des Törns gelegentliche Landgänge zur freien Gestaltung eingeplant werden, wo sich jeder individuell erholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skipper sollte bei Spannungen unbedingt neutral bleiben und deeskalierend wirken. Emotionale Einmischung ist tödlich. Parteiergreifung kann zudem zu einer sehr schädlichen Grüppchenbildung führen. Besser ist es, Streitgespräche auf eine Sachebene zu bringen und Rückzugsoptionen aufzeigen.&lt;br /&gt;
Man kann auch im Vorfeld Spannungen vermeiden, in dem man den Crewmitgliedern entsprechende Aufgaben zuteilt. So muss es nicht sein, dass zwei Personen gemeinsam Backschaft machen, obwohl erkennbar ist, dass sie nicht sehr gut miteinander können.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte klar sein, dass jeder seinen individuellen Freiraum hat und diesen auch nutzen darf, sofern es nicht den Gruppeninteressen im Wege steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnplanung ==&lt;br /&gt;
Als Faustregel gilt: 2/3 der geplanten Strecke in der ersten Hälfte des Charterzeitraums absolvieren. So kann man sicherstellen, das Boot ohne Stress und termintreu zum Stützpunkt zurückzubringen. Bei der Törnplanung sollte man jedoch auch vorherrschende Winde und Strömungen einbeziehen: Wenn man 1/3 der Strecke vor sich hat, aber aufkreuzen muss, hat man nicht viel gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist absolut sinnvoll, vor Törnbeginn einen möglichen Plan zu skizzieren. An diesen sollte man sich jedoch nicht allzu sklavisch halten, weil man mit Blick in die Seekarten und Tipps vor Ort durchaus wichtige oder interessante Hinweise für eine bessere Törngestaltung bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor jedem Auslaufen sollte man sich überlegen, wo man abends hin möchte. Die Zeit ist großzügig zu planen, Flauten oder ungünstige Winde können die Zeit deutlich verlängern. Es ist auch nicht unbedingt empfehlenswert, bei Dunkelheit einen unbekannten Hafen anzulaufen, insbesondere, wenn man noch nicht sehr viel Erfahrung hat. Vor jedem Auslaufen sollte man auch einen Plan B oder Plan C haben für den Fall, dass man das ursprünglich anvisierte Ziel nicht erreichen kann (die Gründe können vielfältig sein: ungünstiges Wetter, Schäden am Schiff, Crewausfall durch Seekrankheit etc).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Leitfaden_Chartern&amp;diff=9889</id>
		<title>Leitfaden Chartern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Leitfaden_Chartern&amp;diff=9889"/>
		<updated>2007-10-14T22:54:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Revier */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039; dieser Artikel ist eine Rohfassung und sollte irgendwie mit dem Artikel [[Törnvorbereitung]] zusammengebracht werden. Bitte beachtet die Diskussionsseite [[Diskussion:Leitfaden_Chartern]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann, oftmals nach Erhalt des ersten Segelscheins, kommt bei vielen der Wunsch auf, auch selber einmal Skipper zu sein. Oft ergibt es sich auch, oder nichtsegelnde Freunde drängen auf einen Segeltörn.&lt;br /&gt;
Abhängig von der bisherigen Erfahrungen erfordert Bareboat-Charter einiges an Vorbereitung und&lt;br /&gt;
Entscheidungen, allerdings macht es auch große Freude und vergrößert die Vorfreude auf den Törn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Ein SKS-Schein alleine garantiert noch nicht die Fähigkeit, ein Boot sicher in allen Situationen führen zu können. Zwar werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten geprüft, aber oftmals ist eigene Erfahrung notwendig. Diese Erfahrungen kann man als Skipper in weniger anspruchsvollen Revieren sammeln oder auf Mitsegeltörns und Skippertrainings.&lt;br /&gt;
Welcher Neuling weiß schon, wie man sich verhalten soll, wenn schwarze Wolken aufziehen oder heftige Böen durch das Rigg streichen. Wer wurde nicht beim Anblick seiner ersten 5m-Welle nervös? Da ist es hilfreich, solche Situationen als Mitsegler unter einem erfahrenen Skipper schon erlebt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll kann auch ein Skippertraining sein. Skippertrainings werden von vielen Segelschulen angeboten und umfassen vertiefende Übung von Manövern und Schiffsführung. Dazu gehört auch ein intensives Hafenmanövertraining. Oft ähneln Skippertrainings SSS-Ausbildungstörns, allerdings ohne abschließende Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso können erste Erfahrungen beim Kojenchartern gesammelt werden. Unter Anleitung eines erfahrenen Skippers können auch hier die notwendigen Manöver geübt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig Manöver sind an- und ablegen im Hafen (in Boxen, an Mooringleine oder römisch-katholisch), ankern, Segeln bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen, Segelmanöver, Nachttörns u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Revier ==&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Reviers ist vielfältig. Es gibt verschiedene &amp;quot;best-practices&amp;quot;. Einige empfehlen bereits bekannte Reviere für den ersten Chartertörn. Natürlich sollte das Revier angemessen, d.h. &#039;&#039;&#039;nicht zu anspruchvoll&#039;&#039;&#039; sein. Das erste Mal Skipper sein ist eine große Verantwortung - es gibt so viele Dinge, auf die man achten und für die man in der Endkonsequenz die volle Verantwortung trägt, so daß man sich nicht auch noch gleich mit Gezeitennavigation überfordern sollte. Schwierige Wetterverhältnisse können einen jederzeit ausreichend fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Revier sollte natürlich zu &#039;&#039;&#039;geeigneter Jahreszeit&#039;&#039;&#039; bereist werden. So ist im Herbst das ansonsten ruhige Mittelmeer zeitweise sehr anspruchsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt für ein geeignetes Revier ist die &#039;&#039;&#039;Infrastruktur&#039;&#039;&#039;. Reviere, in denen die Marinas nur in großen Abständen vorhanden sind und die Marinas möglicherweise nur über eine schlechte Infrastruktur verfügen, sind nicht gut geeignet, wie Reviere mit vielen und guten und sicheren Liegeplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vercharterer oder Charter-Agentur ==&lt;br /&gt;
Eine Yacht chartert man üblicherweise bei kommerziellen Vercharterern. Diese sind vor Ort und unterliegen der dortigen Gerichtsbarkeit. In Deutschland sind diverse Charter-Agenturen angesiedelt. Ähnlich wie ein Reisebüro verfügen sie über ein Netz von Vercharterern vor Ort und vermitteln die Boote. Damit hat man den Vorteil, einen (deutschsprachigen) Ansprechpartner zu haben, der Zugriff auf unterschiedliche Angebote und Reviere hat. Oft wird von Charter-Agenturen noch weiterer Zusatzservice angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der in Frage kommenden Vercharterer ist üblicherweise recht groß. Hier gibt es in bestimmten Regionen Platzhirsche und eine Reihe kleinerer Anbieter. Für wen man sich entscheidet, ist Geschmackssache. Große Anbieter haben den Vorteil, dass sie problemlos Ersatzschiffe stellen können, wenn das gebuchte Boot aufgrund technischer Mängel ausfällt. Kleinere Anbieter sind hingegen oftmals preisgünstiger und die Boote sind möglicherweise (nicht generell!) liebevoller gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yacht ==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wahl eines geeigneten Schiffs&#039;&#039;&#039; ist eher eine Philosophie, als eine Vernunftsentscheidung. Es gibt jedoch einige Aspekte, die man berücksichtigen sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schiffsgröße : Je länger das Schiff, desto schwieriger das Handling.&lt;br /&gt;
;Kojenanzahl/Komfort : Jedes Schiff hat üblicherweise eine bestimmte Zahl von Kojen, sowie 1-2 Schlafplätze im Salon. Man sollte sich fragen, wieviel Komfort man braucht. Räumliche Enge kann zu Stress im Urlaub führen, es ist aber auch eine Frage des Geldbeutels. Gewöhnlich ist es auch eine Frage der Lebensumstände: Während man als Student noch Spaß daran hatte, mit 8 Leuten auf 36 Fuß zu verbringen, kann es später angenehmer sein, maximal 6 Personen auf 4 Kabinen zu verteilen, so dass noch Platz für Gepäck und Schnarcher ist.&lt;br /&gt;
;Schiffstyp : Während der Segeleinsteiger vermutlich noch nicht den Unterschied zwischen einer schlichten Serienyacht und dem besonderen oder sportlichen Modell zu schätzen weiß, hat der Profi möglicherweise klare Präferenzen für ein Schiff.&lt;br /&gt;
;Besegelung : Rollreff einrichtungen bei Fock (Genua) und groß sind sichrlich ein Sicherheitsvorteil, gehen aber zu lasten der Geschwindigkeit. Beim erstmaligen Chartern sind sie sicher vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis ist natürlich ein wichtiges Kriterium, es sollte aber auch auf andere Dinge geachtet werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wie alt ist das Schiff?&#039;&#039;&#039; Charteryachten, älter als 5 Jahre haben es oftmals schon hinter sich. Zumindest kann mit gehäuftem Auftreten von Problemen gerechnet werden. Ein paar Macken im Gelcoat stören vielleicht nicht, aber eine defekte Maschine kann der Törn unangenehm verkürzen. Dies kann aber auch nicht als allgemeine Aussage gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wie hoch ist die Kaution?&#039;&#039;&#039; Für jedes Schiff ist eine Kaution als Selbstbehalt zu hinterlegen. Die Kaution liegt typischerweise bei 1000-2000 Euro. Je höher der Selbstbehalt, desto günstiger ist natürlich die Versicherungsprämie und damit der Wochenpreis. Vermeidliche Schnäppchen haben oftmals Kautionssummen von über 4000 Euro. Man sollte genau prüfen, ob bei paar gesparte Euros hohe Zahlungen im Schadensfall wert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sicherheitsausstattung&#039;&#039;&#039; Während in Deutschland der Standard für Sicherheitsausstattung sehr hoch ist, verfügen viele Schiffe im Ausland oft nur über Feststoff-Westen. Bei anspruchsvolleren Revieren kann dies ein Sicherheitsrisiko werden. Je schwieriger das Revier, desto umfangreicher und besser sollte die Sicherheitsaustattung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versicherungen ==&lt;br /&gt;
Versicherungen sind ein weites Feld. Es gibt eine Vielzahl von Versicherungen rund ums Chartern. Jeder muss letzendlich für sich selbst entscheiden, welches Risiko er absichern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bootsversicherung ===&lt;br /&gt;
Das Boot sollte kasko- und haftpflichtversichert sein. Die Haftpflichtversicherung ist in manchen Ländern wie Italien grundsätzlich vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
Bei Abschluß des Chartervertrags achte man genau darauf, ob hinsichtlich Fahrtzeit (Tag / Nacht), Witterungsbedingungen oder Fahrtgebiet Einschränkungen seitens des Charterunternehmens oder Eigentümers vorliegen, weil diese meist Bestandteil der Kaskoversicherung sind und somit bei Nichteinhaltung der Versicherungsschutz entfällt. Dasselbe gilt auch, wenn die Teilnahme an einer Regatta geplant ist. In der Regel kann man für wenig Geld eine entsprechende Ausweitung des Versicherungsschutz erreichen. Auf mündliche Zusagen sollte man sich dabei nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skipperhaftpflicht ===&lt;br /&gt;
Die Skipperhaftpflicht-Versicherung deckt Forderungen gegen den Skipper, sofern diese nicht von der Kasko der Yacht abgedeckt werden. Da der Schiffsführer grundsätzlich haftbar gemacht werden kann und die private Haftpflicht typischerweise Haftung im Zusammenhang mit Wassersport ausschließt, ist eine Skipperhaftpflicht dringend zu empfehlen. Unterschiedliche Versicherer bieten sehr verschiedene Konditionen, so schließen einige die Haftung bei grober Fahrlässigkeit mit ein, einige haften auch bei Schäden von Crewmitgliedern untereinander.&lt;br /&gt;
Es lohnt sich auf alle Fälle, das Kleingedruckte zu lesen. Der Preis sollte dabei nicht das entscheidende Kriterium sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kautionsversicherung ===&lt;br /&gt;
Eine Kautionsversicherung kann Sinn ergeben. Typischerweise sind 1000-2000 Euro Kaution zu hinterlegen, welche den Selbstbehalt im Schadensfall darstellen. Das sind 200-300 Euro pro Mitsegler. Eine Kautionsversicherung erspart die Mehrkosten, allerdings sind dann in jedem Fall die Versicherungsprämien zu zahlen. Nicht vergessen: der Papierkram im Schadensfall bleibt sowieso am Skipper hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiserücktritt ===&lt;br /&gt;
Normale Reiserücktrittsversicherungen sind für einen Törn ungeeignet. Insbesondere, wenn auch Flüge gebucht werden, kann der Skipperausfall für die Crew sehr ärgerlich werden, da sie kein Geld sehen. Hierzu gibt es spezielle Reiserücktrittsversicherungen, welche den Gesamtpreis bei Skipperausfall übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüge ==&lt;br /&gt;
Sind Flüge erforderlich, steigt der Planungsaufwand. Einen einzelnen Flug zu bekommen, ist einfach. Bei 6 oder mehr Personen wird es hingegen schon komplizierter. Besonders schwierig wird es, wenn der eine es noch nicht genau sagen kann, der andere es mit seinem Chef abklären muss, der dritte im Prinzip interessiert ist und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Timing ===&lt;br /&gt;
Schwierig wird es, weil oft unklar ist, ob man einen geeigneten Flug und ein geeignetes Schiff zum richtigen Termin organisieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein mögliches Vorgehen ist folgendes: Charter-Agenturen können Yachten für etwa eine Woche reservieren. Zuerst aber braucht man das okay der Mitsegler. Da man oft erste Anzahlungen bei der Buchung leisten muss, kann man ein okay der Mitsegler gut mit einer Anzahlung verbinden.&lt;br /&gt;
Wenn alle dabei sind, kann man die Wunschyacht vor-reservieren. Ist sie geblockt, können die Flüge verbindlich gebucht werden und anschließend die Yachtbuchung vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Crew ==&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Crew ist jedem selbst überlassen. Tipps zu geben, ist schwierig. Es hängt auch sehr von dem eigenem Erfahrungshorizont und der Persönlichkeit ab. Gerade für Neueinsteiger kann es aber sehr wichtig sein, jemanden mitzunehmen, der ebenfalls Segeln kann. Es muss nicht (und sollte auch nicht) ein erfahrener Seebär sein, aber Grundverständnis sollte vorhanden sein.&lt;br /&gt;
Ein alter Hase kann schwierig sein, weil er unter Umständen alles besser weiß. Besonders herausfordernd ist es, ein Boot mit mehreren &amp;quot;Profiskippern&amp;quot; zu führen: Jede Sache kann auf mindestens 50 Arten erledigt werden und jeder wird garantiert eine andere Art bevorzugen und dieses auch kommunizieren; das Chaos ist perfekt ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbesprechungen / Planung ===&lt;br /&gt;
Die Crew in die Planung mit einzubeziehen hat mehrere Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Teamgeist: durch einen gemeinsamen Planungsworkshop kann schon vor Törnbegin der notwendige Teamgeist entstehen.&lt;br /&gt;
# Verbindlichkeit: Jeder ist Teil der Planung. Jeder fühlt frühzeitig eine gewisse Verantwortung für dieses gemeinschaftliche Projekt.&lt;br /&gt;
# Verantwortlichkeit: Geht etwas schief, ist niemand alleine Schuld. Wenn morgens die Nutella fehlt, war es nicht die Schuld des Skippers, schließlich haben alle die Einkaufsliste besprochen.&lt;br /&gt;
# Transparenz: Häufig gehen mit dem Wort &amp;quot;Segeltörn&amp;quot; falsche Erwartungen einher (weiße Segel, Luxusleben). Jeder sollte ungefähr wissen, was ihn erwartet.&lt;br /&gt;
# Vorfreude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles kann auf ein oder zwei Vorbesprechungen und Planungsworkshops behandelt werden. Es hilft auch, das Team etwas &amp;quot;einzuschwören&amp;quot; und eine übersteigerte Erwartungshaltung (ich habe gebucht und erwartet daher...) abzubauen. Oft zeigen sich bei solchen Workshops auch eventuelle Spannungen zwischen einzelnen Crewmitgliedern, denen man im weiteren Verlauf die notwendige Beachtung schenken sollte, um eine Eskalation zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Themen können auf so einer Vorbesprechung behandelt werden:&lt;br /&gt;
* Infos zum Revier und dem Boot&lt;br /&gt;
* Zeitplan (Flüge, Zeitraum, ...)&lt;br /&gt;
* Organisation (Treffpunkte, Fahrgemeinschaften)&lt;br /&gt;
* Einkausliste (gemeinsames erstellen einer Einkaufsliste und klären, was vor Abreise zu beschaffen ist)&lt;br /&gt;
* Knoten lernen und üben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als positiv haben sich entsprechende, nett aufgemachte Hand-Outs erwiesen, welche die relevanten Informationen zusammenfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsführung und Psychologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle Skipper &amp;lt;-&amp;gt; Crew ===&lt;br /&gt;
Die Psychologie an Bord ist ein sehr schwieriges Thema, insbesondere, wenn man mit Partnern, Freunden oder Kollegen auf Törn ist. Zum einen gibt es eine direkte persönliche Beziehung zu den Mitseglern, zum anderen sollte klar sein, dass der Schiffsführer die Verantwortung trägt und üblicherweise über das weitergehende, notwendige Wissen verfügt, so dass seinen Anweisung folge zu leisten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gelegentlich beobachteter Fehler angehender Skipper ist, dass sie sich und ihre Rolle zu wichtig nehmen, als notwendige Autorität jedoch nicht von der Crew akzeptiert werden. Gerade, wenn man mit Freunden unterwegs ist, darf man nicht erwarten, das sie sich plötzlich alles sagen lassen. Ganz im Sinne des Führungsstils des 21. Jahrhunderts sollte man sich auch nicht als den autoritären Chef aufspielen. Anweisungen, die argumentativ begründet sind, stellt niemand in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann das Skippern - gerade bei den ersten Törns - den Skipper unter Stress setzen. Das ist ein gutes Training, in schwierigen Situationen die Selbstbeherrschung zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme innerhalb der Crew ===&lt;br /&gt;
Häufig kommt es zu Spannungen zwischen Crewmitgliedern. Das ist ganz normal, schließlich stellt die mangelnde Privatshpäre und räumliche Enge, sowie die Tatsache, dass man fast den ganzen Tag zusammenhockt eine besondere Extremsituation dar, in der unterschiedliche Charaktäre unterschiedlich reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Crewmitglied sollte daher geeignete Rückzugsmöglichkeiten haben (die individuelle Packliste sollte daher Bücher und MP3-Player beinhalten). Ferner sollten während des Törns gelegentliche Landgänge zur freien Gestaltung eingeplant werden, wo sich jeder individuell erholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skipper sollte bei Spannungen unbedingt neutral bleiben und deeskalierend wirken. Emotionale Einmischung ist tödlich. Parteiergreifung kann zudem zu einer sehr schädlichen Grüppchenbildung führen. Besser ist es, Streitgespräche auf eine Sachebene zu bringen und Rückzugsoptionen aufzeigen.&lt;br /&gt;
Man kann auch im Vorfeld Spannungen vermeiden, in dem man den Crewmitgliedern entsprechende Aufgaben zuteilt. So muss es nicht sein, dass zwei Personen gemeinsam Backschaft machen, obwohl erkennbar ist, dass sie nicht sehr gut miteinander können.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte klar sein, dass jeder seinen individuellen Freiraum hat und diesen auch nutzen darf, sofern es nicht den Gruppeninteressen im Wege steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnplanung ==&lt;br /&gt;
Als Faustregel gilt: 2/3 der geplanten Strecke in der ersten Hälfte des Charterzeitraums absolvieren. So kann man sicherstellen, das Boot ohne Stress und termintreu zum Stützpunkt zurückzubringen. Bei der Törnplanung sollte man jedoch auch vorherrschende Winde und Strömungen einbeziehen: Wenn man 1/3 der Strecke vor sich hat, aber aufkreuzen muss, hat man nicht viel gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist absolut sinnvoll, vor Törnbeginn einen möglichen Plan zu skizzieren. An diesen sollte man sich jedoch nicht allzu sklavisch halten, weil man mit Blick in die Seekarten und Tipps vor Ort durchaus wichtige oder interessante Hinweise für eine bessere Törngestaltung bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor jedem Auslaufen sollte man sich überlegen, wo man abends hin möchte. Die Zeit ist großzügig zu planen, Flauten oder ungünstige Winde können die Zeit deutlich verlängern. Es ist auch nicht unbedingt empfehlenswert, bei Dunkelheit einen unbekannten Hafen anzulaufen, insbesondere, wenn man noch nicht sehr viel Erfahrung hat. Vor jedem Auslaufen sollte man auch einen Plan B oder Plan C haben für den Fall, dass man das ursprünglich anvisierte Ziel nicht erreichen kann (die Gründe können vielfältig sein: ungünstiges Wetter, Schäden am Schiff, Crewausfall durch Seekrankheit etc).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Leitfaden_Chartern&amp;diff=9888</id>
		<title>Leitfaden Chartern</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Leitfaden_Chartern&amp;diff=9888"/>
		<updated>2007-10-14T22:48:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Praxis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Anmerkung:&#039;&#039;&#039; dieser Artikel ist eine Rohfassung und sollte irgendwie mit dem Artikel [[Törnvorbereitung]] zusammengebracht werden. Bitte beachtet die Diskussionsseite [[Diskussion:Leitfaden_Chartern]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOCright}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann, oftmals nach Erhalt des ersten Segelscheins, kommt bei vielen der Wunsch auf, auch selber einmal Skipper zu sein. Oft ergibt es sich auch, oder nichtsegelnde Freunde drängen auf einen Segeltörn.&lt;br /&gt;
Abhängig von der bisherigen Erfahrungen erfordert Bareboat-Charter einiges an Vorbereitung und&lt;br /&gt;
Entscheidungen, allerdings macht es auch große Freude und vergrößert die Vorfreude auf den Törn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praxis ==&lt;br /&gt;
Ein SKS-Schein alleine garantiert noch nicht die Fähigkeit, ein Boot sicher in allen Situationen führen zu können. Zwar werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten geprüft, aber oftmals ist eigene Erfahrung notwendig. Diese Erfahrungen kann man als Skipper in weniger anspruchsvollen Revieren sammeln oder auf Mitsegeltörns und Skippertrainings.&lt;br /&gt;
Welcher Neuling weiß schon, wie man sich verhalten soll, wenn schwarze Wolken aufziehen oder heftige Böen durch das Rigg streichen. Wer wurde nicht beim Anblick seiner ersten 5m-Welle nervös? Da ist es hilfreich, solche Situationen als Mitsegler unter einem erfahrenen Skipper schon erlebt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll kann auch ein Skippertraining sein. Skippertrainings werden von vielen Segelschulen angeboten und umfassen vertiefende Übung von Manövern und Schiffsführung. Dazu gehört auch ein intensives Hafenmanövertraining. Oft ähneln Skippertrainings SSS-Ausbildungstörns, allerdings ohne abschließende Prüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso können erste Erfahrungen beim Kojenchartern gesammelt werden. Unter Anleitung eines erfahrenen Skippers können auch hier die notwendigen Manöver geübt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig Manöver sind an- und ablegen im Hafen (in Boxen, an Mooringleine oder römisch-katholisch), ankern, Segeln bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen, Segelmanöver, Nachttörns u.s.w.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Revier ==&lt;br /&gt;
Die Wahl eines geeigneten Reviers ist vielfältig. Es gibt verschiedene &amp;quot;best-practices&amp;quot;. Einige empfehlen bereits bekannte Reviere für den ersten Chartertörn. Natürlich sollte das Revier angemessen sein, d.h. &#039;&#039;&#039;nicht zu anspruchvoll&#039;&#039;&#039; sein. Das erste Mal Skippern ist eine Herausforderung - es gibt so viele Dinge, auf die man achten muss, so dass man sich nicht auch noch mit Gezeitennavigation oder schwierigen Wetterverhältnissen belasten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Revier muss natürlich auch zu &#039;&#039;&#039;geeigneter Jahreszeit&#039;&#039;&#039; bereist werden. So kann im Herbst das ansonsten ruhige Mittelmeer durchaus anspruchsvoll werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt für ein geeignetes Revier ist die &#039;&#039;&#039;Infrastruktur&#039;&#039;&#039;. Reviere, in denen die Marinas nur in großen Abständen vorhanden sind und die Marinas möglicherweise über schlechte Infrastruktur verfügen, sind nicht so gut geeignet, wie Reviere mit vielen und guten (sicheren) Liegeplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vercharterer oder Charter-Agentur ==&lt;br /&gt;
Eine Yacht chartert man üblicherweise bei kommerziellen Vercharterern. Diese sind vor Ort und unterliegen der dortigen Gerichtsbarkeit. In Deutschland sind diverse Charter-Agenturen angesiedelt. Ähnlich wie ein Reisebüro verfügen sie über ein Netz von Vercharterern vor Ort und vermitteln die Boote. Damit hat man den Vorteil, einen (deutschsprachigen) Ansprechpartner zu haben, der Zugriff auf unterschiedliche Angebote und Reviere hat. Oft wird von Charter-Agenturen noch weiterer Zusatzservice angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der in Frage kommenden Vercharterer ist üblicherweise recht groß. Hier gibt es in bestimmten Regionen Platzhirsche und eine Reihe kleinerer Anbieter. Für wen man sich entscheidet, ist Geschmackssache. Große Anbieter haben den Vorteil, dass sie problemlos Ersatzschiffe stellen können, wenn das gebuchte Boot aufgrund technischer Mängel ausfällt. Kleinere Anbieter sind hingegen oftmals preisgünstiger und die Boote sind möglicherweise (nicht generell!) liebevoller gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Yacht ==&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Wahl eines geeigneten Schiffs&#039;&#039;&#039; ist eher eine Philosophie, als eine Vernunftsentscheidung. Es gibt jedoch einige Aspekte, die man berücksichtigen sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schiffsgröße : Je länger das Schiff, desto schwieriger das Handling.&lt;br /&gt;
;Kojenanzahl/Komfort : Jedes Schiff hat üblicherweise eine bestimmte Zahl von Kojen, sowie 1-2 Schlafplätze im Salon. Man sollte sich fragen, wieviel Komfort man braucht. Räumliche Enge kann zu Stress im Urlaub führen, es ist aber auch eine Frage des Geldbeutels. Gewöhnlich ist es auch eine Frage der Lebensumstände: Während man als Student noch Spaß daran hatte, mit 8 Leuten auf 36 Fuß zu verbringen, kann es später angenehmer sein, maximal 6 Personen auf 4 Kabinen zu verteilen, so dass noch Platz für Gepäck und Schnarcher ist.&lt;br /&gt;
;Schiffstyp : Während der Segeleinsteiger vermutlich noch nicht den Unterschied zwischen einer schlichten Serienyacht und dem besonderen oder sportlichen Modell zu schätzen weiß, hat der Profi möglicherweise klare Präferenzen für ein Schiff.&lt;br /&gt;
;Besegelung : Rollreff einrichtungen bei Fock (Genua) und groß sind sichrlich ein Sicherheitsvorteil, gehen aber zu lasten der Geschwindigkeit. Beim erstmaligen Chartern sind sie sicher vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Preis ist natürlich ein wichtiges Kriterium, es sollte aber auch auf andere Dinge geachtet werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wie alt ist das Schiff?&#039;&#039;&#039; Charteryachten, älter als 5 Jahre haben es oftmals schon hinter sich. Zumindest kann mit gehäuftem Auftreten von Problemen gerechnet werden. Ein paar Macken im Gelcoat stören vielleicht nicht, aber eine defekte Maschine kann der Törn unangenehm verkürzen. Dies kann aber auch nicht als allgemeine Aussage gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Wie hoch ist die Kaution?&#039;&#039;&#039; Für jedes Schiff ist eine Kaution als Selbstbehalt zu hinterlegen. Die Kaution liegt typischerweise bei 1000-2000 Euro. Je höher der Selbstbehalt, desto günstiger ist natürlich die Versicherungsprämie und damit der Wochenpreis. Vermeidliche Schnäppchen haben oftmals Kautionssummen von über 4000 Euro. Man sollte genau prüfen, ob bei paar gesparte Euros hohe Zahlungen im Schadensfall wert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sicherheitsausstattung&#039;&#039;&#039; Während in Deutschland der Standard für Sicherheitsausstattung sehr hoch ist, verfügen viele Schiffe im Ausland oft nur über Feststoff-Westen. Bei anspruchsvolleren Revieren kann dies ein Sicherheitsrisiko werden. Je schwieriger das Revier, desto umfangreicher und besser sollte die Sicherheitsaustattung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versicherungen ==&lt;br /&gt;
Versicherungen sind ein weites Feld. Es gibt eine Vielzahl von Versicherungen rund ums Chartern. Jeder muss letzendlich für sich selbst entscheiden, welches Risiko er absichern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bootsversicherung ===&lt;br /&gt;
Das Boot sollte kasko- und haftpflichtversichert sein. Die Haftpflichtversicherung ist in manchen Ländern wie Italien grundsätzlich vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
Bei Abschluß des Chartervertrags achte man genau darauf, ob hinsichtlich Fahrtzeit (Tag / Nacht), Witterungsbedingungen oder Fahrtgebiet Einschränkungen seitens des Charterunternehmens oder Eigentümers vorliegen, weil diese meist Bestandteil der Kaskoversicherung sind und somit bei Nichteinhaltung der Versicherungsschutz entfällt. Dasselbe gilt auch, wenn die Teilnahme an einer Regatta geplant ist. In der Regel kann man für wenig Geld eine entsprechende Ausweitung des Versicherungsschutz erreichen. Auf mündliche Zusagen sollte man sich dabei nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skipperhaftpflicht ===&lt;br /&gt;
Die Skipperhaftpflicht-Versicherung deckt Forderungen gegen den Skipper, sofern diese nicht von der Kasko der Yacht abgedeckt werden. Da der Schiffsführer grundsätzlich haftbar gemacht werden kann und die private Haftpflicht typischerweise Haftung im Zusammenhang mit Wassersport ausschließt, ist eine Skipperhaftpflicht dringend zu empfehlen. Unterschiedliche Versicherer bieten sehr verschiedene Konditionen, so schließen einige die Haftung bei grober Fahrlässigkeit mit ein, einige haften auch bei Schäden von Crewmitgliedern untereinander.&lt;br /&gt;
Es lohnt sich auf alle Fälle, das Kleingedruckte zu lesen. Der Preis sollte dabei nicht das entscheidende Kriterium sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kautionsversicherung ===&lt;br /&gt;
Eine Kautionsversicherung kann Sinn ergeben. Typischerweise sind 1000-2000 Euro Kaution zu hinterlegen, welche den Selbstbehalt im Schadensfall darstellen. Das sind 200-300 Euro pro Mitsegler. Eine Kautionsversicherung erspart die Mehrkosten, allerdings sind dann in jedem Fall die Versicherungsprämien zu zahlen. Nicht vergessen: der Papierkram im Schadensfall bleibt sowieso am Skipper hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiserücktritt ===&lt;br /&gt;
Normale Reiserücktrittsversicherungen sind für einen Törn ungeeignet. Insbesondere, wenn auch Flüge gebucht werden, kann der Skipperausfall für die Crew sehr ärgerlich werden, da sie kein Geld sehen. Hierzu gibt es spezielle Reiserücktrittsversicherungen, welche den Gesamtpreis bei Skipperausfall übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüge ==&lt;br /&gt;
Sind Flüge erforderlich, steigt der Planungsaufwand. Einen einzelnen Flug zu bekommen, ist einfach. Bei 6 oder mehr Personen wird es hingegen schon komplizierter. Besonders schwierig wird es, wenn der eine es noch nicht genau sagen kann, der andere es mit seinem Chef abklären muss, der dritte im Prinzip interessiert ist und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Timing ===&lt;br /&gt;
Schwierig wird es, weil oft unklar ist, ob man einen geeigneten Flug und ein geeignetes Schiff zum richtigen Termin organisieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein mögliches Vorgehen ist folgendes: Charter-Agenturen können Yachten für etwa eine Woche reservieren. Zuerst aber braucht man das okay der Mitsegler. Da man oft erste Anzahlungen bei der Buchung leisten muss, kann man ein okay der Mitsegler gut mit einer Anzahlung verbinden.&lt;br /&gt;
Wenn alle dabei sind, kann man die Wunschyacht vor-reservieren. Ist sie geblockt, können die Flüge verbindlich gebucht werden und anschließend die Yachtbuchung vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Crew ==&lt;br /&gt;
Die Auswahl der Crew ist jedem selbst überlassen. Tipps zu geben, ist schwierig. Es hängt auch sehr von dem eigenem Erfahrungshorizont und der Persönlichkeit ab. Gerade für Neueinsteiger kann es aber sehr wichtig sein, jemanden mitzunehmen, der ebenfalls Segeln kann. Es muss nicht (und sollte auch nicht) ein erfahrener Seebär sein, aber Grundverständnis sollte vorhanden sein.&lt;br /&gt;
Ein alter Hase kann schwierig sein, weil er unter Umständen alles besser weiß. Besonders herausfordernd ist es, ein Boot mit mehreren &amp;quot;Profiskippern&amp;quot; zu führen: Jede Sache kann auf mindestens 50 Arten erledigt werden und jeder wird garantiert eine andere Art bevorzugen und dieses auch kommunizieren; das Chaos ist perfekt ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbesprechungen / Planung ===&lt;br /&gt;
Die Crew in die Planung mit einzubeziehen hat mehrere Vorteile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Teamgeist: durch einen gemeinsamen Planungsworkshop kann schon vor Törnbegin der notwendige Teamgeist entstehen.&lt;br /&gt;
# Verbindlichkeit: Jeder ist Teil der Planung. Jeder fühlt frühzeitig eine gewisse Verantwortung für dieses gemeinschaftliche Projekt.&lt;br /&gt;
# Verantwortlichkeit: Geht etwas schief, ist niemand alleine Schuld. Wenn morgens die Nutella fehlt, war es nicht die Schuld des Skippers, schließlich haben alle die Einkaufsliste besprochen.&lt;br /&gt;
# Transparenz: Häufig gehen mit dem Wort &amp;quot;Segeltörn&amp;quot; falsche Erwartungen einher (weiße Segel, Luxusleben). Jeder sollte ungefähr wissen, was ihn erwartet.&lt;br /&gt;
# Vorfreude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles kann auf ein oder zwei Vorbesprechungen und Planungsworkshops behandelt werden. Es hilft auch, das Team etwas &amp;quot;einzuschwören&amp;quot; und eine übersteigerte Erwartungshaltung (ich habe gebucht und erwartet daher...) abzubauen. Oft zeigen sich bei solchen Workshops auch eventuelle Spannungen zwischen einzelnen Crewmitgliedern, denen man im weiteren Verlauf die notwendige Beachtung schenken sollte, um eine Eskalation zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Themen können auf so einer Vorbesprechung behandelt werden:&lt;br /&gt;
* Infos zum Revier und dem Boot&lt;br /&gt;
* Zeitplan (Flüge, Zeitraum, ...)&lt;br /&gt;
* Organisation (Treffpunkte, Fahrgemeinschaften)&lt;br /&gt;
* Einkausliste (gemeinsames erstellen einer Einkaufsliste und klären, was vor Abreise zu beschaffen ist)&lt;br /&gt;
* Knoten lernen und üben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als positiv haben sich entsprechende, nett aufgemachte Hand-Outs erwiesen, welche die relevanten Informationen zusammenfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffsführung und Psychologie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle Skipper &amp;lt;-&amp;gt; Crew ===&lt;br /&gt;
Die Psychologie an Bord ist ein sehr schwieriges Thema, insbesondere, wenn man mit Partnern, Freunden oder Kollegen auf Törn ist. Zum einen gibt es eine direkte persönliche Beziehung zu den Mitseglern, zum anderen sollte klar sein, dass der Schiffsführer die Verantwortung trägt und üblicherweise über das weitergehende, notwendige Wissen verfügt, so dass seinen Anweisung folge zu leisten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gelegentlich beobachteter Fehler angehender Skipper ist, dass sie sich und ihre Rolle zu wichtig nehmen, als notwendige Autorität jedoch nicht von der Crew akzeptiert werden. Gerade, wenn man mit Freunden unterwegs ist, darf man nicht erwarten, das sie sich plötzlich alles sagen lassen. Ganz im Sinne des Führungsstils des 21. Jahrhunderts sollte man sich auch nicht als den autoritären Chef aufspielen. Anweisungen, die argumentativ begründet sind, stellt niemand in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann das Skippern - gerade bei den ersten Törns - den Skipper unter Stress setzen. Das ist ein gutes Training, in schwierigen Situationen die Selbstbeherrschung zu behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Probleme innerhalb der Crew ===&lt;br /&gt;
Häufig kommt es zu Spannungen zwischen Crewmitgliedern. Das ist ganz normal, schließlich stellt die mangelnde Privatshpäre und räumliche Enge, sowie die Tatsache, dass man fast den ganzen Tag zusammenhockt eine besondere Extremsituation dar, in der unterschiedliche Charaktäre unterschiedlich reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Crewmitglied sollte daher geeignete Rückzugsmöglichkeiten haben (die individuelle Packliste sollte daher Bücher und MP3-Player beinhalten). Ferner sollten während des Törns gelegentliche Landgänge zur freien Gestaltung eingeplant werden, wo sich jeder individuell erholen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skipper sollte bei Spannungen unbedingt neutral bleiben und deeskalierend wirken. Emotionale Einmischung ist tödlich. Parteiergreifung kann zudem zu einer sehr schädlichen Grüppchenbildung führen. Besser ist es, Streitgespräche auf eine Sachebene zu bringen und Rückzugsoptionen aufzeigen.&lt;br /&gt;
Man kann auch im Vorfeld Spannungen vermeiden, in dem man den Crewmitgliedern entsprechende Aufgaben zuteilt. So muss es nicht sein, dass zwei Personen gemeinsam Backschaft machen, obwohl erkennbar ist, dass sie nicht sehr gut miteinander können.&lt;br /&gt;
Grundsätzlich sollte klar sein, dass jeder seinen individuellen Freiraum hat und diesen auch nutzen darf, sofern es nicht den Gruppeninteressen im Wege steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Törnplanung ==&lt;br /&gt;
Als Faustregel gilt: 2/3 der geplanten Strecke in der ersten Hälfte des Charterzeitraums absolvieren. So kann man sicherstellen, das Boot ohne Stress und termintreu zum Stützpunkt zurückzubringen. Bei der Törnplanung sollte man jedoch auch vorherrschende Winde und Strömungen einbeziehen: Wenn man 1/3 der Strecke vor sich hat, aber aufkreuzen muss, hat man nicht viel gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist absolut sinnvoll, vor Törnbeginn einen möglichen Plan zu skizzieren. An diesen sollte man sich jedoch nicht allzu sklavisch halten, weil man mit Blick in die Seekarten und Tipps vor Ort durchaus wichtige oder interessante Hinweise für eine bessere Törngestaltung bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor jedem Auslaufen sollte man sich überlegen, wo man abends hin möchte. Die Zeit ist großzügig zu planen, Flauten oder ungünstige Winde können die Zeit deutlich verlängern. Es ist auch nicht unbedingt empfehlenswert, bei Dunkelheit einen unbekannten Hafen anzulaufen, insbesondere, wenn man noch nicht sehr viel Erfahrung hat. Vor jedem Auslaufen sollte man auch einen Plan B oder Plan C haben für den Fall, dass man das ursprünglich anvisierte Ziel nicht erreichen kann (die Gründe können vielfältig sein: ungünstiges Wetter, Schäden am Schiff, Crewausfall durch Seekrankheit etc).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Eindampfen_in_die_Achterspring&amp;diff=9887</id>
		<title>Eindampfen in die Achterspring</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Eindampfen_in_die_Achterspring&amp;diff=9887"/>
		<updated>2007-10-14T22:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* Durchführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Liegt man längseits am Steg und hat auflandigen Wind, kann man alternativ zum [[Eindampfen in die Vorspring]] auch in die Achterspring eindampfen. Wegen der geringeren Wölbung des Achterschiffes und der Tendenz, dass der Bug durch Wind verdriftet, funktioniert das Manöver nur bei schwächeren Winden bis ca. 4-5 Bft. Erschwert wird das Manöver durch Winde, welche achterlicher als querab einfallen, da die Windangriffsfläche während das Abscherens von der Pier zunimmt (am größten ist sie bei 90° -&amp;gt; sinus(90°) = 1). In diesem Fall ist das Eindampfen in die Vorspring effizienter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:ImmigrantSong|S/Y Immigrant Song]] 11:33, 9. Jan 2007 (CET) Bei stärkeren Winden geht es am besten mit einem Kugelfender am Heck (vergrößert den Drehhebel) und entsprechend mehr Gas. So nutzen wir das Manöver bei Bedarf bis 7 Bft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
# Das Heck gut abfendern und eine Achterspring auf Slip legen. Alle übrigen Leinen einholen (die Bugleine zuletzt)&lt;br /&gt;
# Motor rückwärts einkuppeln und abwarten, bis der Bug sich vom Steg wegdreht. Acht geben, daß die Fender achtern gut liegen. Wegen Rückwärtsgang hat das Ruder keine Wirkung&lt;br /&gt;
# Ist der Bug weit genug weggedreht, Ruder geradeaus oder etwas zur Pier (hält das Heck sicher frei) und vorwärts einkuppeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Eindampfen in die Achterspring 1.png|Schritt 1 - Achterspring anbringen, Heck abfendern&lt;br /&gt;
  Bild:Eindampfen in die Achterspring 2.png|Schritt 2 - Rückwärts einkuppeln und Bug drehen lassen&lt;br /&gt;
  Bild:Eindampfen in die Achterspring 3.png|Schritt 3 - Ruder geradeaus, vorwärts einkuppeln und Spring einholen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manöver]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://skipperguide.de/index.php?title=Sicherheitseinweisung&amp;diff=9654</id>
		<title>Sicherheitseinweisung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://skipperguide.de/index.php?title=Sicherheitseinweisung&amp;diff=9654"/>
		<updated>2007-09-13T21:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mylo: /* An Deck */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Sicherheitseinweisung dient dazu, die Crew mit den Sicherheitseinrichtungen einer Yacht vertraut zu machen. Hier geht es nicht primär darum, eine Checkliste abzuspulen, sondern die Einweisung so zu gestalten, dass jedes Crewmitglied die sicherheitsrelevanten Belange versteht und sich im Notfall richtig verhalten kann.&lt;br /&gt;
Abhängig von den Vorkenntnisse kann eine Sicherheitseinweisung länger oder kürzer dauern. Es kann auch sinnvoll sein, die Einweisung in zwei Gruppen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychologisches Gespür ist insbesondere bei der Einweisung von Segelneulingen erforderlich. Immerhin bespricht man während der Einweisung eine Menge Worst-Case Szenarien, noch bevor man losgesegelt ist. Es ist wichtig, den Mitseglern den nötigen Respekt vor bestimmten Einrichtungen und Situationen zu vermitteln, man sollte sie aber auch nicht nachhaltig verschrecken. Insbesondere Segelneulinge wissen oft nicht, was bei dem Törn auf sie zukommt. Nicht vergessen: Krisensituationen sind extrem seltene Ausnahmefälle, die sich fast immer durch umsichtiges Verhalten vermeiden lassen. Man sollte nicht vergessen, dass Segeln nicht gefährlicher als Autofahren ist und ein Törn ja auch der Erholung dienen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
*;Eine Hand für&#039;s Schiff : Immer festhalten! Unabhängig von Wetter und Seegang muss man immer eine Hand frei haben, mit der man sich festhält. Eine kleine Welle kann bereits jemanden zum Stürzen bringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Schuhe : die Verletzungsgefahr auf einer Segelyacht ist vergleichsweise hoch - neben der Bewegung des Bootes stellen Leinen, Klampen und sonstige Einrichtungen eine Gefahr für die Zehen dar. Insbesondere nachts, aber auch tagsüber ist geeignetes Schuhwerk zu tragen.&lt;br /&gt;
Geeignetes Schuhwerk meint vor allem in Hinsicht auf Rutschfestigkeit bei trockenem oder nassem Deck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;[[Seekrankheit]] : Seekrankheit kann ein Sicherheitsrisiko darstellen. Neben Ausfall von Crewmitgliedern kann die Lethargie Betroffener ein Problem für sie selbst und für die Sicherheit des Schiffes werden. Daher frühzeitig das Entstehen von Seekrankheit durch frische Luft und Rudergehen verhindern und vermeiden, dass sich Crewmitglieder zu sehr psychisch reinsteigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Alkohol : Für den Schiffsführer und die Crew gilt die 0,5 Promille-Grenze. Wer trinkt fährt nicht - wer fährt trinkt nicht. Der Schiffsführer muss die Sicherheit seiner Gäste sicherstellen. Übermäßigen Alkoholkonsum von Crew und Gästen hat er auf dem Schiff zu verhindern. Der Schiffsführer ist straf- und zivilrechtlich haftbar. Diese Vorgabe muss der Crew kommuniziert werden, um spätere Missverständnisse zu vermeiden. Der &amp;quot;Manöverschluck&amp;quot; ist ein unsinniges Trinkritual. Auch im Hafen ist von übermässigem Alkoholgenuss abzuraten. Er führt oft zu Seekrankheit am Folgetag. In der Bucht vor Anker muss bei ungünstigem Wetter das Schiff jederzeit auslaufbereit sein, und das geht nur mit nüchterner Mannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==An Deck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Gasflasche: Lage und Funktionsweise erklären, Ventil zu-/aufdrehen. Sicheres Absperren muß von allen an Bord befindlichen Crewmitgliedern verstanden und umsetzbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Luken:Bei Segelmanöver immer die Luken schließen. Auf die Verletzungsgefahr hinweisen, wenn man in eine offene Luke tritt.&lt;br /&gt;
Sicherstellen, das eine Person verantwortlich den Verschluß aller Luken und Ventile prüft und rückmeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Lenzpumpe:Kurz Verwendung skizzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Notpinne:Aus Backkiste rausholen, Verwendung vorführen oder zumindest andeuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Rettungsinsel:Einsatz beschreiben, Hinweis, dass nur bei Feuer und Sinken ausgebootet werden darf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Feuer:Löschversuche nur bei entstehendem Brand. Hinweisen, das brennender GFK äußerst giftig ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;MOB:Verhalten und Rollenzuweisung erläutern und Einsatz von Rettungsring, Rettungskragen etc. beschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Rettungswesten : Anlegen und schauen, dass sie passend eingestellt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Lifebelt : Wird bei Wind ab 5 Bft, entsprechendem Seegang, bei Nacht, auf Kommando oder aufgrund des persönlichen Sicherheitsbedürfnisses getragen. Zeigen, wie er zu verwenden ist und wo man sich wie einpicken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Niedergang : immer gut festhalten, aufpassen, dass man nicht runterfällt. Bei Arbeiten am Baum ggf. das Schot schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Winschbedienung : Vorführen, wie man die Winschen bedient und seine Finger schützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Verhalten Nachts : Überbordgehen ist nachts absolut gefährlich, daher immer Rettungsweste und Lifebelt tragen (genaue Sichereinweisung in das Nachtsegeln sollte direkt vorher und ausführlich geschehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unter Deck ==&lt;br /&gt;
*;Feuerlöscher:Lagerort und Bedienung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Seeventile:Aufgabe, Lage und Bedienung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Batterie-Hauptschalter : Verwendung, wenn es nach verbrannter Isolierung riechen sollte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Seekarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;[[Seenot Signalmittel]]: Wann? Welche? Wie benutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Funkgerät: Absetzen des DSC-Notsignals und der allgemeinen Bedienung beschreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Wasserverbrauch: Trinkwasser ist knappes Gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Bedienung Gas und Ofen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Strom-Verbrauch: Strom kommt aus Batterien und ist entsprechend knapp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*;Kühlschrank: extremer Stromfresser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notrollen ==&lt;br /&gt;
In der Literatur wird häufig auf die Festlegung von Notrollen hingewiesen. In einer Notrolle werden bestimmte Crewmitglieder für bestimmte Aufgaben in einer konkreten Notsituation (Feuer, Wassereinbruch, MOB, Verletzter) benannt. Über Sinn und Unsinn kann gestritten werden.&lt;br /&gt;
Fraglich bleibt, wie viel von den Verhaltensregeln im Gedächtnis geblieben ist, wenn Tage später tatsächlich ein Notfall eingetreten ist. Oder, was ist, wenn der Feuerlöscherbeauftrage gerade in der Koje liegt und schläft oder am anderen Ende des Schiffes ist?&lt;br /&gt;
[[Category:Seemannschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mylo</name></author>
	</entry>
</feed>